{"id":3668,"date":"2017-01-13T10:10:29","date_gmt":"2017-01-13T09:10:29","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/?p=3668"},"modified":"2017-01-13T13:22:31","modified_gmt":"2017-01-13T12:22:31","slug":"fluechtlinge-westafrika-fluchtursachen-migration-eu-huehnchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/2017\/01\/13\/fluechtlinge-westafrika-fluchtursachen-migration-eu-huehnchen\/","title":{"rendered":"An den H\u00fchnchen liegt es nicht"},"content":{"rendered":"<p>Europas koloniale Vergangenheit macht es schwer, die Beziehungen zu Afrika in einem n\u00fcchternen Licht zu betrachten.<\/p>\n<p>Die Debatte um die Fluchtursachen zeigt das recht gut. Europa als Ziel der <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2017-01\/migration-asylantraege-entscheidungen-deutschland-eu\">Massenmigration<\/a>\u00a0taucht dabei gleichzeitig als ihr Verursacher auf, weil es sich angeblich noch immer neokolonial verhalte, wie die Kritiker sagen.\u00a0Die EU erscheint als ausbeuterische Macht, die sich um die Konsequenzen ihres Tuns nicht schere.<!--more--><\/p>\n<p>Als Beispiel daf\u00fcr wird immer wieder gerne der Gefl\u00fcgelexport aus Europa nach <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2016\/43\/fluechtlinge-senegal-fluchtursachen\">Westafrika<\/a> angef\u00fchrt. Billige EU-Fleischexporte zerst\u00f6rten die einheimische Gefl\u00fcgelindustrie und n\u00e4hmen den Afrikanern damit ihre Lebensgrundlage, hei\u00dft es. Massenmigration\u00a0sei die Folge.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich hat sich der Export von H\u00fchnerfleisch aus Europa nach Westafrika im letzten Jahrzehnt verdreifacht. Doch die Ursache daf\u00fcr ist nicht etwa die unterstellte neokoloniale Handelspolitik der EU. Die Lage ist komplexer.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal exportiert nicht &#8222;die EU&#8220; Gefl\u00fcgelfleisch nach Westafrika, sondern das tun privatwirtschaftliche Unternehmen. Sie passen ihr Angebot an sich \u00e4ndernde Essgewohnheiten der Konsumenten an.\u00a0Europ\u00e4er essen zunehmend nur mehr H\u00fchnerbrust, w\u00e4hrend sie andere Teile der Tiere verschm\u00e4hen.<\/p>\n<p>Sollen europ\u00e4ische Unternehmen alles wegwerfen, was die Europ\u00e4er nicht essen? Zumal in vielen afrikanischen L\u00e4ndern Beine, Fl\u00fcgel und H\u00e4lse des Gefl\u00fcgels fester Bestandteil der Ern\u00e4hrung sind. Aus betriebswirtschaftlicher Perspektive ist es f\u00fcr die Unternehmen besser, den &#8222;Rest&#8220; zu niedrigen Preisen im Ausland anzubieten, als ihn zu verklappen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem steigt die Nachfrage nach H\u00fchnerfleisch in den westafrikanischen Staaten, und die lokale Industrie ist nicht in der Lage, diese\u00a0zu decken. In Nigeria, dem mit rund 180 Millionen Einwohnern bev\u00f6lkerungsreichsten Staat Afrikas, gibt es etwa eine konstante L\u00fccke von 1,2 Millionen Tonnen H\u00fchnerfleisch pro Jahr. Sie kann nur \u00fcber Importe geschlossen werden.<\/p>\n<p>Es steht diesen westafrikanischen Staaten\u00a0frei, ihre heimische Gefl\u00fcgelindustrie zu sch\u00fctzen.\u00a0Sie haben das schon auf verschiedene Weise getan. Ghana erh\u00f6hte die Z\u00f6lle auf Gefl\u00fcgelfleisch auf 35 Prozent. Kamerun, Nigeria und Senegal haben komplette Importverbote verh\u00e4ngt, ohne dass das irgendwelche Strafma\u00dfnahmen der EU zur Folge gehabt h\u00e4tte. Es geschah etwas anderes: Umgehend entwickelte sich ein Schwarzmarkt f\u00fcr Gefl\u00fcgelfleisch \u2013 mit entsprechenden Gefahren f\u00fcr die Gesundheit der Menschen.<\/p>\n<p>Auch die viel gescholtenen Handelsabkommen der EU mit afrikanischen Staaten, die sogenannten Economic Partnership Agreements (Epa), sind kein westliches Teufelszeug. Sie erlauben den afrikanischen Partnerl\u00e4ndern, Schutzma\u00dfnahmen f\u00fcr die eigene Industrie zu ergreifen \u2013 aus Gr\u00fcnden des Marktschutzes oder der Ern\u00e4hrungssicherheit etwa. Au\u00dferdem\u00a0sind Agrarprodukte von den Epa explizit ausgenommen.<\/p>\n<p>Der Begriff des Neokolonialismus taugt also nicht, um das\u00a0komplexe Verh\u00e4ltnis zwischen der EU und Afrika\u00a0zu erfassen.<\/p>\n<p>Damit taugt er auch nicht f\u00fcr ein wirksame Bek\u00e4mpfung der Fluchtursachen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Europas koloniale Vergangenheit macht es schwer, die Beziehungen zu Afrika in einem n\u00fcchternen Licht zu betrachten. Die Debatte um die Fluchtursachen zeigt das recht gut. 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