{"id":3830,"date":"2017-02-20T11:24:21","date_gmt":"2017-02-20T10:24:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/?p=3830"},"modified":"2017-02-20T12:59:07","modified_gmt":"2017-02-20T11:59:07","slug":"ich-bin-ein-populist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/2017\/02\/20\/ich-bin-ein-populist\/","title":{"rendered":"&#8222;Ich bin ein Populist!&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Es ist ein grauer Tag in Rotterdam. Die Reihenh\u00e4user im Viertel Oosterflank wirken in ihrer Gleichf\u00f6rmigkeit abschreckend und trostlos. Lauter Trutzburgen im Miniformat. Hier wohnt Ronald S\u00f8rensen, pensionierter Lehrer, Lokalpolitiker und \u00fcberzeugter Anh\u00e4nger von Geert Wilders, Chef der Partij voor de Vrijheid (PVV), die bei den kommenden Parlamentswahlen am 15. M\u00e4rz eine Mehrheit erringen k\u00f6nnte. S\u00f8rensen ist ein massiger, gro\u00dfer Mann, der schwungvoll die T\u00fcr \u00f6ffnet und lachend sagt: &#8222;O je, ich hab Sie ja ganz vergessen!&#8220; Dann geht er voran ins Wohnzimmer. Ein gro\u00dfes Fenster \u00f6ffnet sich zum Garten hin.\u2028\ufffc\u2028&#8220;Ich bin Populist!&#8220;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Diesen Satz wirft S\u00f8rensen hin, w\u00e4hrend er sich auf einen Sessel setzt. Es kling wie eine Herausforderung. Eine kleine Provokation zu Beginn. Es ist das Spiel der Populisten. Sie sagen scheinbar ungeb\u00fchrliche Dinge, die zu einer Gegenreaktion f\u00fchren sollen, die ihnen dann wieder erlauben, sich als Verfolgte oder Unverstandene darzustellen. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-02\/geert-wilders-niederlande-rechtspopulist-wahlkampf-nazi-vergleiche\">Wilders ist darin ein Meister. Er will den Koran verbieten, alle Moscheen in den Niederlanden schlie\u00dfen, bezeichnet den Islam als politische Ideologie und vergleicht ihn mit dem Kommunismus<\/a>. Das hat ihm zahllose Todesdrohungen eingebracht. Wilders wird Tag und Nacht von der Polizei bewacht. Eine der \u00f6ffentlichsten Figuren der Niederlande f\u00fchrt das Leben eines Gefangenen.<\/p>\n<p>&#8222;Er ist&#8220;, sagt einer, der ihn seit Langem beobachtet, &#8222;T\u00e4ter und Opfer zugleich.&#8220; Die Radikalisierung, die er systematisch betrieben habe, sei auf ihn zur\u00fcckgefallen. Wilders selbst pflegt den Opferstatus, das Image desjenigen, der sich trotz aller Drohungen den Mund nicht verbieten l\u00e4sst. &#8222;Schrecklich, so ein Leben&#8220;, sagt S\u00f8rensen, &#8222;schrecklich einsam ist das!&#8220; S\u00f8rensen kennt Wilders gut, soweit man diesen Mann kennen kann. Denn Wilders ist legend\u00e4r f\u00fcr sein Misstrauen, auch gegen\u00fcber seinen Anh\u00e4ngern. Der Mann, der flammende Reden an das Volk richtet, ist eine unnahbare Person.<br \/>\n2011 rief Wilders S\u00f8rensen an, ob er denn nicht bei den Wahlen zum Senat f\u00fcr die PVV kandidieren wolle. S\u00f8rensen sa\u00df damals f\u00fcr die von ihm mitbegr\u00fcndete Partei Leefbaar Rotterdam im Stadtrat Rotterdams. Der niederl\u00e4ndische Senat ist die eher machtlose erste Kammer der Niederlande. Gestaltungsm\u00f6glichkeiten gibt es kaum. Doch S\u00f8rensen willigte ein, gewann einen Sitz und blieb bis 2015. Dann kandidierte er nicht mehr. Denn er hatte sein selbst gestecktes Ziel nicht erreicht. &#8222;Ich wollte Wilders dazu bringen, dass er Strukturen f\u00fcr eine Partei aufbaut. Damit da etwas Stabiles entsteht, damit etwas Zukunftstr\u00e4chtiges aus der PVV wird. Eine richtige Partei.&#8220; Vergeblich.<\/p>\n<p>Wilders will das nicht. Auf keinen Fall. So seltsam das klingen mag, die PVV ist bis heute ein eingetragener Verein mit einem einzigen Mitglied: Wilders. Er traut niemandem, nur sich selbst. Die PVV ist eine One-Man-Show.<\/p>\n<p>&#8222;Werden Sie trotzdem PVV w\u00e4hlen, Herr S\u00f8rensen?&#8220; &#8222;Aber klar doch, auf jeden Fall!&#8220; Die Antwort kommt ohne jedes Z\u00f6gern. Auch wenn er sich bei Wilders mit seinen Ideen nicht durchsetzen konnte, er bleibt sein treuer Anh\u00e4nger. S\u00f8rensen ist tief davon \u00fcberzeugt, dass die Niederlande gerettet werden m\u00fcssen vor der Europ\u00e4ische Union und vor dem Islam, den er als politische Ideologie bezeichnet. &#8222;Wir m\u00fcssen die Grenzen schlie\u00dfen!&#8220;, sagt S\u00f8rensen. &#8222;Und was ist mir der Europ\u00e4ischen Union?&#8220; &#8222;Jedes Land kann bilaterale Vertr\u00e4ge mit anderen L\u00e4ndern abschlie\u00dfen!&#8220; Das klingt vertraut, das klingt nach den Brexiteers. Doch w\u00e4hrend sich ein britischer Nationalist ohne gro\u00dfe M\u00fche identifizieren l\u00e4sst, wird das bei einem Niederl\u00e4nder schon schwieriger.<\/p>\n<p>Wie kann der Nationalismus eines Landes aussehen, das sich bisher vor allem durch seine Offenheit auszeichnet, sei es als traditionelle Handelsnation, sei es als Hort politischer Liberalit\u00e4t? Ein niederl\u00e4ndischer Nationalist, ist das nicht ein Widerspruch in sich? Was blo\u00df k\u00f6nnte das ein? Vielleicht muss man sich der Frage einfach von einer anderen Seite n\u00e4hern, von den Schulen und Stra\u00dfen Rotterdams. S\u00f8rensen bezieht sich immer wieder darauf, wenn er seine eigenen doch recht radikalen Ansichten begr\u00fcndet. Er sagt, dass er die Schulen mit den &#8222;vielen jungen Marokkanern&#8220; bestens kenne und all die Probleme, die sie verursachten. &#8222;Rotterdam ist eine Hafenstadt. Viele Menschen haben sich hier integriert. Aber die Muslime wollen sich nicht integrieren.&#8220;<\/p>\n<p>Nun, so ganz stimmt das freilich nicht. Der B\u00fcrgermeister von Rotterdam ist ein Muslim, der in Marokko geborene und im Alter von 15 Jahren in die Niederlande gezogene Ahmed Aboutaleb. Als Stadtrat kennt S\u00f8rensen ihn nat\u00fcrlich. Anfangs sei das Verh\u00e4ltnis nicht gut gewesen, da habe man sich \u00f6ffentlich beharkt. Dann habe Aboutaleb ihn angerufen, die beiden trafen sich zum Gespr\u00e4ch.&#8220;Aboutaleb ist ein guter Mann!&#8220;, sagt S\u00f8rensen heute. Dieses Urteil von einem PVV-Anh\u00e4nger \u00fcber den marokkanischen B\u00fcrgermeister verwundert nicht.<\/p>\n<p>Nach den Attentaten auf das franz\u00f6sische Satiremagazin Charlie Hebdo sagt ein sichtlich w\u00fctender Aboutaleb an die Islamisten gerichtet: &#8222;Wenn ihr die Freiheit nicht wollt, packt um Himmels willen eure Koffer und geht. Verschwindet, wenn ihr in den Niederlanden mit der Art, wie wir in unserer Gesellschaft leben wollen, euren Platz nicht finden k\u00f6nnt.&#8220; Das gefiel damals vielen Niederl\u00e4ndern, denn da war einer, der Klartext redete, und man konnte dem eingewanderten Muslim Aboutaleb nicht vorwerfen, islamophob zu sein. Wenn S\u00f8rensen dieses Wort h\u00f6rt, reagiert er mit einer wegwerfenden Handbewegung. Er bl\u00e4st seine Backen auf: &#8222;Ich bin kein Rassist. Ich habe nichts gegen Minderheiten!&#8220;<\/p>\n<p>Der Vorwurf &#8222;islamophob&#8220; zu sein, das sei nichts anderes als der Versuch, einen mundtot zu machen.<br \/>\nS\u00f8rensen ist \u00fcber einen Mann in die Politik gekommen, der noch zu Lebzeiten Hunderttausende Niederl\u00e4nder begeisterte: Pym Fortuyn. Ein schwuler, exzentrischer Solit\u00e4r, ausgestattet mit betr\u00e4chtlicher Chuzpe. Als er auf seine Agitation gegen Marokkaner angesprochen wurde, antwortete er: &#8222;Ich habe nichts gegen marokkanischer M\u00e4nner, ich schlafe sogar mit ihnen!&#8220; 2002 wurde Fortuyn auf offener Stra\u00dfe erschossen. Der Attent\u00e4ter war ein holl\u00e4ndischer Tiersch\u00fctzer.<\/p>\n<p>Wie Fortuyn so behauptet auch S\u00f8rensen sich gegen die von ihm vermutete Islamisierung der Niederlande wehren zu wollen. Wie aber kann ein Muslim S\u00f8rensen bewiesen, dass er das Land nicht islamisieren will? Wenn S\u00f8rensen doch meint, der Islam sei eine militante, politische Ideologie, die gar nicht anders k\u00f6nne, als Anders- oder Nichtgl\u00e4ubige zu islamisieren? &#8222;Wie Fortuyn verlange ich drei Dinge: Lernt die Sprache! Findet eine Arbeit! Gehorcht unseren Gesetzen!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Mehr nicht?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Mehr nicht!&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist ein grauer Tag in Rotterdam. 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