{"id":3858,"date":"2017-03-06T16:31:50","date_gmt":"2017-03-06T15:31:50","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/?p=3858"},"modified":"2017-03-06T17:25:03","modified_gmt":"2017-03-06T16:25:03","slug":"besuch-im-sozialen-brennpunkt-in-schilderswijk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/2017\/03\/06\/besuch-im-sozialen-brennpunkt-in-schilderswijk\/","title":{"rendered":"Besuch im sozialen Brennpunkt in Schilderswijk"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_3866\" aria-describedby=\"caption-attachment-3866\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3866 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/files\/2017\/03\/DSCF0233-620x413.jpg\" width=\"620\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/files\/2017\/03\/DSCF0233-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/files\/2017\/03\/DSCF0233-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/files\/2017\/03\/DSCF0233-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3866\" class=\"wp-caption-text\">Der Restaurantbesitzer Abdul<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Warum es in den Niederlanden schwer ist, eine ruhige, gelassene Debatte \u00fcber Migration zu f\u00fchren, l\u00e4sst sich am Beispiel von Schilderswijk zeigen, einem Stadtteil von Den Haag. Knapp 30.000 Menschen leben hier auf rund 150 Hektar Fl\u00e4che. Mehr als 85 Prozent der Bewohner des Viertels sind Zuwanderer \u2013 eine gro\u00dfe Mehrheit sind Muslime.<\/p>\n<p>Schilderswijk liegt etwas mehr einen Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und ist mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln gut angebunden. Der Ort ist nicht vergleichbar mit den gef\u00fcrchteten Banlieues, den Trabantenst\u00e4dten franz\u00f6sischer Metropolen. Es gibt hier Gesch\u00e4fte, Restaurants, ein Theater, eine Bibliothek, Beratungszentren und eine Reihe von sozialen Einrichtungen. Ein vergessenes Viertel ist Schilderswijk bestimmt nicht.<\/p>\n<p>Trotzdem hatte es in seiner Geschichte noch nie einen guten Ruf genossen, auch nicht als hier noch so gut wie keine Muslime lebten. Doch nach den Attentaten vom 11. September 2001, nach den Morden am niederl\u00e4ndischen Politiker Pim Fortuyn (2002) und dem Regisseur Theo van Gogh (2004) ver\u00e4nderte sich der Blick auf Schilderswijk. Viele Niederl\u00e4nder sahen nicht mehr einen sozialen Brennpunkt, sondern eine gef\u00e4hrliche Hochburg religi\u00f6sen Fanatismus. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-03\/geert-wilders-niederlande-pvv-parlamentswahl-pim-fortuyn\">Es war Geert Wilders&#8216; Blick. Er suchte nach Feinden \u2013 und fand sie.<\/a><\/p>\n<p>2013 gingen junge M\u00e4nner mit Flaggen des &#8222;Islamischen Staates&#8220; durch die Stra\u00dfen. Das sorgte landesweit f\u00fcr Emp\u00f6rung. &#8222;Von den rund 30 M\u00e4nnern stammen mehr als 90 Prozent nicht aus dem Viertel&#8220;, sagt Thijs Moesker, der im Auftrag der Stadtgemeinde Den Haag f\u00fcr die Kommunikation in Schilderswijk zust\u00e4ndig ist. &#8222;Diese Leute benutzen Schilderswijk als willkommene Plattform!&#8220; Sobald der Name Schilderswijk f\u00e4llt, steigt die Aufmerksamkeit. Das wissen nicht nur die islamistischen Extremisten.<\/p>\n<p>Im Mai 2013 ver\u00f6ffentlichte die seri\u00f6se Tageszeitung <em>Trouw<\/em> einen Artikel \u00fcber das Schariadreieck in Schilderswijk. Zwischen der Wouwermanstraat und dem Vaillantlaan herrschten demnach nicht mehr die Gesetze des niederl\u00e4ndischen Staates, sondern islamische Gerichte. Kaum war die Geschichte ver\u00f6ffentlicht, kamen zahlreiche Journalisten in das Viertel. Fieberhaft suchten sie das Schariadreieck und fanden: nichts. Es dauerte Wochen bis herauskam, dass der Journalist von <em>Trouw<\/em> die Geschichte erfunden hatte. Er wurde gefeuert. <em>Trouw<\/em> entschuldigte sich und ver\u00f6ffentlichte sp\u00e4ter eine zwanzigseitige Beilage mit vorbildlich recherchierten Geschichten \u00fcber Schilderswijk. Der Schaden aber blieb.<\/p>\n<p>&#8222;Fr\u00fcher ging alles sehr gut&#8220;, sagt Abdul, der im Zentrum von Schilderswijk das Restaurant namens Uniek betreibt. Abdul war vor 30 Jahren als junger Mann in die Niederlanden gekommen. Missverst\u00e4ndnisse gab es hin und wieder, manchmal auch Streit. Aber man kannte sich. Man hielt zusammen. Abdul verschr\u00e4nkt die Finger beider H\u00e4nde, um das zu demonstrieren.<\/p>\n<p>Im Uniek ist es hell, einladend und sehr sauber. Hier treffen sich gerne marokkanische Migranten, um Tee zu trinken, eine Kleinigkeit zu essen und zu plaudern. Die meisten M\u00e4nner sind vor vielen Jahren in die Niederlande gekommen. Damals gab es Arbeit genug. Ein Gast erz\u00e4hlt, es habe Tage gegeben, da h\u00e4tte er zwei, drei Jobs angeboten bekommen. Die Wirtschaft brummte. Die Staatskasse war voll, die Leistungen des Wohlfahrtsstaates \u00fcppig.<\/p>\n<p>Was heute als Problem empfunden wird, die massive Migration, war damals erw\u00fcnscht. Die m\u00f6glichen Folgen f\u00fcr die niederl\u00e4ndische Gesellschaft waren kein Thema. Dabei waren die Ver\u00e4nderungen tiefgreifend. Zwischen 1983 und 2001 verdreifachte sich der Anteil der Ausl\u00e4nder auf insgesamt 1,6 Millionen Menschen. Sie siedelten sich in einigen wenigen St\u00e4dten an. In Rotterdam, Den Haag sind 40 Prozent der Bewohner im Schnitt nicht europ\u00e4ischer Herkunft. Und in diesen St\u00e4dten lebten die Zuwanderer in einigen wenigen Vierteln, wie in Schilderswijk.<\/p>\n<p>Doch das blieb alles unbeachtet. Die Migranten wurden ermutigt, ihre Kultur in den Niederlanden weiterzuleben. Die niederl\u00e4ndische Staatsb\u00fcrgerschaft war leicht zu haben. Es war leicht, tolerant zu sein, weil es dem Land wirtschaftlich gut ging. Schwierigkeiten konnte mit Geld \u00fcbert\u00fcncht werden. Es war genug da. Den Niederl\u00e4ndern gefiel das Bild, das sie sich von sich selbst gemacht hatten. In ihrem offenen, liberalen Land sollte jeder nach seiner Fa\u00ad\u00e7on gl\u00fccklich werden k\u00f6nnen. Der Druck, sich an die Gesellschaft anzupassen, war gering. F\u00fcr Zuwanderern, die des Niederl\u00e4ndischen nicht m\u00e4chtig waren, druckte man etwa offizielle Dokumente und Informationen \u00fcber die Dienstleistungen der Beh\u00f6rden in den jeweiligen Landessprachen.<\/p>\n<p>Wer in jenen Jahren darauf hinwies, dass es auch eine dunkle Seite der Migration gab, wer etwa von der Kriminalit\u00e4tsrate junger Marokkaners sprach, von den fast dreifach so gro\u00dfen Arbeitslosigkeit unter Zuwanderern, von niedriger Bildung, mangelnder Qualifikation, von Homophobie, patriarchalen Strukturen, der handelte sich umgehend den Vorwurf ein, ein Rassist zu sein. Abweichungen vom Selbstbild der toleranten Niederlande wurden nicht toleriert.<\/p>\n<p>Um die Jahrtausendwende, mit den Morden an Fortuyn und van Gogh, \u00e4ndert sich das schlagartig. Seitdem sind die Niederlande realistischer geworden, aggressiver \u2013 aber auch orientierungsloser. Und Geert Wilders nutzt das f\u00fcr sich. Er bietet den Niederl\u00e4ndern klare, einfach Antworten an. Der Islam f\u00fchrt Krieg gegen uns. Und wir m\u00fcssen uns wehren \u2013 das ist seine Botschaft an die Niederl\u00e4nder.<\/p>\n<p>Die G\u00e4ste im Restaurant Uniek nehmen Wilders \u00fcberraschenderweise nicht allzu ernst. Sie zucken nur mit den Schultern, wenn man sie darauf hinweist, dass Wilders doch die Moscheen schlie\u00dfen, den Koran verbieten will.<\/p>\n<p>&#8222;Es ist Wahlkampf!&#8220;, sagt einer der G\u00e4ste. &#8222;Er kann das nicht durchsetzen&#8220;, sagt ein anderer, &#8222;er will nun einmal Stimmen bekommen. Politik eben!&#8220;<\/p>\n<p>Noch erstaunlicher ist, was der Restaurantbetreiber Abdul sagt. Er \u00fcberlegt, Wilders seine Stimme zu geben. Warum?<\/p>\n<p>&#8222;Er will strenger mit den vielen jungen Leuten verfahren, die hier herumlungern und nichts tun. Und das finde ich gut!&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum es in den Niederlanden schwer ist, eine ruhige, gelassene Debatte \u00fcber Migration zu f\u00fchren, l\u00e4sst sich am Beispiel von Schilderswijk zeigen, einem Stadtteil von Den Haag. Knapp 30.000 Menschen leben hier auf rund 150 Hektar Fl\u00e4che. Mehr als 85 Prozent der Bewohner des Viertels sind Zuwanderer \u2013 eine gro\u00dfe Mehrheit sind Muslime. 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