{"id":57,"date":"2014-09-17T18:22:59","date_gmt":"2014-09-17T16:22:59","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/mauerfall\/?p=57"},"modified":"2014-09-19T08:36:55","modified_gmt":"2014-09-19T06:36:55","slug":"die-duplo-freiheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/mauerfall\/2014\/09\/17\/die-duplo-freiheit\/","title":{"rendered":"Die Freiheit, Duplo zu kaufen"},"content":{"rendered":"<p>Die DDR-B\u00fcrger forderten 1989 die Freiheit, zu reisen und zu w\u00e4hlen. Doch sie wollten auch einkaufen wie die Westdeutschen. Haben Sie sich dieses Bed\u00fcrfnis erf\u00fcllt? <em>Von Fabian Federl<\/em><!--more--><\/p>\n<p>Es gibt nicht wenige, die behaupten, dass die DDR nicht an ihrem Menschenrechtsdefizit zugrunde ging, sondern daran, dass die B\u00fcrger im Werbefernsehen des Westens sehen konnten, was ihnen der Sozialismus vorenthielt. Die BRD, das war f\u00fcr Ostdeutsche nicht \u2013 wie es die Ostpropaganda sah \u2013 Arbeitslosigkeit und Drogentote, sondern guter Fu\u00dfball und vor allem glitzernde Warenwelten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/mauerfall\/files\/2014\/09\/ostdeutsche-produkte-spuelmittel-fit-540x304.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-65\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/mauerfall\/files\/2014\/09\/ostdeutsche-produkte-spuelmittel-fit-540x304.jpg\" alt=\"ostdeutsche-produkte-spuelmittel-fit-540x304\" width=\"580\" height=\"326\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und heute? Eine der wenigen restlos erf\u00fcllten Forderungen der DDR-B\u00fcrger ist, dass man im Osten jetzt alles kaufen kann, was es auch im Westen gibt. Haben die Ostdeutschen ihren gro\u00dfen Traum vom grenzenlosen Konsum nun ausgelebt? L\u00e4sst sich aus dem Verhalten der Ostdeutschen etwas \u00fcber Stand der Wiedervereinigung lesen?<\/p>\n<p>Ostdeutsche, daran hat seit 25 Jahren wenig ge\u00e4ndert, k\u00f6nnen w\u00e4hlen, reisen, kaufen, arbeiten und klagen wie die Westdeutschen. Doch sie verdienen <a href=\"http:\/\/www.vgrdl.de\/Arbeitskreis_VGR\/tbls\/tab.asp?lang=de-DE&amp;tbl=tab03\">noch immer etwa 10 bis 15 Prozent weniger Geld. <\/a>Das zeigen die Ergebnisse der Einkommens- und Verbraucherstichprobe (EVS).<\/p>\n<p><strong>Die meisten kaufkraftarmen Zonen sind im Osten<\/strong><\/p>\n<p>Zwar sind die Preise im Osten niedriger, doch das gleicht die geringere Kaufkraft nicht aus. Klaus Schroeder, Leiter des Forschungsverbunds SED-Staat an der FU Berlin, vermutet, dass preisbereinigt rund zehn Prozent Kaufkraftunterschied bleiben. \u00d6konomen des IW stellten k\u00fcrzlich fest, <a href=\"http:\/\/www.iwkoeln.de\/de\/wissenschaft\/veranstaltungen\/beitrag\/pressekonferenz-einkommensarmut-in-deutschland-aus-regionaler-sicht-179584\">der Unterschied zwischen Stadt und Land sei inzwischen bedeutender als der innerdeutsche<\/a>, doch noch immer liegen mehr der kaufkraft\u00e4rmsten Regionen im Osten.<\/p>\n<p>Auch in den relativen Zahlen spiegelt sich dieses Missverh\u00e4ltnis: Der Konsum macht im Westen nur 73 Prozent der Gesamtausgaben aus, im Osten 76 Prozent. Westdeutsche geben also absolut gesehen mehr Geld aus und es bleibt ihnen danach trotzdem mehr \u00fcbrig. Keiner wei\u00df, wie lange diese Schieflage noch bleiben wird. \u00d6konomen sind pessimistisch, Politiker halten sich mit Prognosen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Dabei begann 1990 alles so ermutigend. Am Anfang der deutsch-deutschen Konsumgeschichte stand eine gewaltige Shoppingwelle. Die fr\u00fcheren DDR-B\u00fcrger kauften, was sie jahrelang nur im Werbefernsehen sahen; sie kauften, was sie brauchten und noch viel mehr. Nur etwa 13 Prozent der ostdeutschen Haushalte verf\u00fcgten Anfang der neunziger Jahre \u00fcber eine Mikrowelle \u2013 gegen\u00fcber 40 Prozent im Westen. Etwa 1998 hatte der Osten aufgeholt.<\/p>\n<p><strong>Deutschland gleich m\u00f6bliert<\/strong><\/p>\n<p>Konsumstatistikern zufolge sind die Ostdeutschen sind mittlerweile ziemlich gesamtdeutsch m\u00f6bliert. In ihren Wohnungen stehen mehr Flachbildfernseher, Kabel-TV-Anschl\u00fcsse und Videokameras, in westdeutschen hingegen mehr Geschirrsp\u00fcler, Gefrierschr\u00e4nke und W\u00e4schetrockner. Im Westen gibt es zudem etwas mehr Autos und Motorr\u00e4der; passend dazu auch mehr Navigationsger\u00e4te. In allen anderen Kategorien sind beide Landesteile gleichauf.<\/p>\n<p>Auch bei der Gewichtung der Ausgaben haben die Ostdeutschen sich angepasst. Am meisten geben Ost wie West f\u00fcr Wohnen, Energie und Instandhaltung aus \u2013 <a href=\"http:\/\/www.gesis.org\/fileadmin\/upload\/institut\/wiss_arbeitsbereiche\/soz_indikatoren\/Publikationen\/2004_10_05_Vortrag-Muenchen-PPP.pdf\">knapp 35 Prozent des verf\u00fcgbaren Haushaltseinkommens.<\/a><\/p>\n<p>Das ungleiche verf\u00fcgbare Einkommen aber bleibt einer der Unterschiede, auf die die meisten Ostdeutschen jederzeit ansprechbar sind. Viele sp\u00fcrten schon bald nach der Wende, dass es nicht so kommen w\u00fcrde, wie es Helmut Kohl versprochen hatte.<\/p>\n<p>In den Superm\u00e4rkten liefen pl\u00f6tzlich die Ostprodukte wieder. Mit Halloren-Kugeln, Spreewaldgurken, Tempo-Linsen erzielten die (oft inzwischen westdeutschen) Hersteller in manchen Regionen einen Marktanteil von \u00fcber 50 Prozent. Ein Akt der Selbstbehauptung, f\u00fcr den der Berliner Soziologe Henri Band das sch\u00f6ne Wort &#8222;Konsumpatriotismus&#8220; fand. Die DDR-Marken waren g\u00fcnstig, doch man kaufte vor allem den Geschmack der Vergangenheit und das gute Gef\u00fchl, etwas f\u00fcr die ostdeutschen Arbeitspl\u00e4tze zu tun.<\/p>\n<p><strong>Der Vorzeigekonsum<\/strong><\/p>\n<p>Auch heute gibt es noch Unterschiede. Die Ostdeutschen neigen st\u00e4rker zu Statusg\u00fctern; solche Produkte also, die im Umfeld gut vorzuzeigen sind und Reichtum signalisieren sollen: teuer anmutende Uhren und Schmuck, auff\u00e4llig bemusterte Handtaschen, wattstarke Subwoofer im Auto.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.econstor.eu\/dspace\/bitstream\/10419\/80860\/1\/728872544.pdf%20\">Eine Untersuchung der \u00d6konomen Tim Friehe und Mario Mechtel zeigt<\/a>, dass in Ostdeutschland rund acht Prozent mehr f\u00fcr solch sichtbaren Luxus ausgegeben werden als im Westen. Zwar sank der Wert seit 1993 um sieben Prozentpunkte. Doch noch immer ist der Unterschied zu deutlich, um ihn mit statistischer Ungenauigkeit zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Klaus Schroeder erkennt darin ein speziell ostdeutsches Distinktionsbem\u00fchen. \u00dcber Jahrzehnte habe es im Osten keine M\u00f6glichkeit gegeben, sich abzuheben. Nach 1990 wurde das dann nachgeholt. Ganz anders im Westen: &#8222;In den 1970er Jahren hat es in der BRD aus dem Wohlstand heraus einen postmateriellen Wertewandel gegeben.&#8220; Das Ergebnis: Noch heute spotte man im Westen h\u00e4ufiger als im Osten \u00fcber Menschen, die sich mit offenem Reichtum zu schm\u00fccken versuchen.<\/p>\n<p>Postmaterialismus, das ist jene Einstellung, die sich im st\u00e4dtischen, linksliberalen Lebensgef\u00fchl von Selbstverwirklichung, \u00d6kokonsum und sozialer Korrektheit spiegelt. Ein Gef\u00fchl, das Soziologen zufolge vor allem dort eintritt, wo die grundlegenden Bed\u00fcrfnisse nach Ern\u00e4hrung, Gesundheit und k\u00f6rperlicher Sicherheit weitgehend befriedigt sind. Wie in der Bundesrepublik der Wohlstandsjahre.<\/p>\n<p><strong>Sind die Jungen anders?<\/strong><\/p>\n<p>Spiegelt sich am Konsumverhalten im Osten also doch ein innerdeutscher Mentalit\u00e4tsgraben wieder? Nicht zwingend. Die jungen Ostdeutschen sind beim Konsum das, was sie auch f\u00fcr den gesamten Wiedervereinigungsprozess sind: Die gr\u00f6\u00dfte Hoffnung, das die Zust\u00e4nde sich m\u00f6glichst bald angleichen.<\/p>\n<p>Vielleicht ist es ein Hinweis, dass die Renaissance der DDR-Marken sich nach einem Hoch zur Jahrtausendwende dem Ende zuneigt. Die traditionellen, \u00e4lteren K\u00e4uferschichten sterben langsam weg, sagt der Leipziger Konsumforscher Volker M\u00fcller. Junge K\u00e4ufer im Osten kennten sie nicht mehr oder h\u00e4tten keinen Bezug mehr dazu.<\/p>\n<p>Irgendwie passend also, dass der 9.11. in Berlin ein verkaufsoffener Sonntag sein wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Dieser Text ist Teil unserer Reihe zum Mauerfall. Zwei Monate lang wollen wir das neue Land kartografieren. Was ist geschehen, seit die Menschen auf dem Todesstreifen tanzten? Sind die Deutschen schon wieder geeint? M\u00fcssen sie das \u00fcberhaupt sein? Und wo wirkt die Wiedervereinigung noch heute? Wir glauben, dass dieser Prozess noch lange nicht abgeschlossen ist. Deswegen hei\u00dft diese Serie <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/25-jahre-mauerfall\">Die ersten 25 Jahre<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em> Und falls Sie auf Twitter mitreden m\u00f6chten: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/de25\">Das Hashtag der Serie lautet #de25<\/a>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die DDR-B\u00fcrger forderten 1989 die Freiheit, zu reisen und zu w\u00e4hlen. Doch sie wollten auch einkaufen wie die Westdeutschen. Haben Sie sich dieses Bed\u00fcrfnis erf\u00fcllt? 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