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Münstertäler Bachforellen

 

Ja, es gibt sie noch, die „richtigen“ Schwarzwälder Bachforellen, und diesen Monat ist noch Fangzeit, bevor die Forellen bis zum 1. April wieder ihre Ruhe haben.
Leider ist aber die Spezies fast schon vom Aussterben bedroht, die Bäche sind zwar sauber und Nahrung gibts auch genug, aber die Gefahr droht von „oben“…Es sind die Graureiher, die es auf die Forellen abgesehen haben, und von denen gibts leider zu viele, sogar bis in die Quellgebiete stehen sie im Wasser und fressen die Bachforellen auf. Leider haben die gefiederten Tiere eine größere Lobby als die Bachforellen, die kann man ja auch in der Regel nicht sehen, schade eigentlich, dass eine so regionale Spezialität nicht genau den gleichen Schutz erfährt wie die Graureiher !?
Münstertäler Bachforellen

1 Kommentar

  1.   Lotsa Green

    Mit dem gleichen Argument schlachten die Japaner und Norweger Wale, Delphine und Robben ab.

    Wussten Sie schon dass die verfressenen Robben und Wale dran schuld sind dass die Fischbestände so zurückgehn?

    Und in Afrika sind die Elefanten dran schuld das sich die Wüste weiter ausbreitet, deswegen gehören die auch alle abgeschossen.

    Fällt Ihnen was auf?

    Seit ein paar Millionen Jahren existieren also Elefanten, Wölfe, Graureiher, Wale und Robben und in den letzten 100, 200 Jahren sind die also schuld dran wenn was nicht stimmt.

    Ich frag mich wer mehr Fisch frisst, der Graureiher oder der Mensch?

    Besonders ironisch ist ja Ihr Beitrag weil Sie davon sprechen das der böse Graureiher die Forelle bedroht und Sie samt ihren Bekannten den Fisch selber aus dem Wasser ziehen.

    Oder spricht da einfach nur der Futterneid? Schließlich ist der Mensch ja unbedingt auf die Bachforelle angewiesen als Nahrung, er kann ja garnicht ohne..oder war das ehr der Graureiher der als wildes Tier nicht den Kochtopf schwingen und sich was anderes zaubern kann?

    Vielleicht mal ein paar wirkliche Fakten zum Rückgang der Bachforelle wären passabel?

    Erstmal kam die Industrialisierung, erste ladung Dreck in die Gewässer die man dann auch noch begradigte oder gleich trocken legte wenn es nicht passte.
    Dann die Einfuhr und Massenzucht der Regenbogenforelle die die Bachforelle verdrängte weil sie robuster und krankheistresistent war.

    Dummerweise steckte sie aber, genau wie der amerikanische Flußkrebs den deutschen Flusskrebs ansteckt, die Bachforelle mit Krankheiten an.

    Und ja natürlich will der Mensch unbedingt diese Delikattesse, also sitzen die Menschen wie Reiher am Gewässer und angeln..ich seh weitaus mehr Angler an den Seen, Flüssen und Bächen als Vögel.

    Oder man nimmt gleich ein Netz und fischt großflächig leer…und wenn man dann alles dafür getan hat das eine Tierart an die Ausrottung kommt oder eine Gegend verödet, sind natürlich die anderen schuld.

    Gut, bei Ihnen passt die Landschaft, aber wussten Sie schon das selbst geringe Mengen Rückstände aus der Landwirtschaft wie eben Herbizide und Pestizide fatale Folgen für die Bachforelle haben?

    Die Chemikalien lassen nicht nur die Larven sterben, sie sorgen auch für nicht fruchtbare Elterntiere oder dafür das diese absterben bzw deformierte Brut bringen..so wie auch bei Vögeln oder massenhaft beobachtet in den USA bei Alligatoren und anderen Reptilien und Fischen.

    Bevor Sie also nächstes Mal ein Tier als den schwarzen Peter hinstellen das seit ein paar hunderttausend Jahren länger als der Mensch zusammen mit seiner Beute existiert und diese keineswegs gefährdet hat, sollten sie vielleicht dem sich in den letzten 100 Jahren sprunghaft vermehrten, allzu sehr geschützten und zerstörerischem nacktem Affen mal auf die Finger klopfen die laichreife, große und fruchtbare Tiere aus dem Wasser ziehen und sich die unbefruchteten Eier aufs Brot schmieren.

    Wenn man sich ansieht welches Tier sich im letzten Jahrhundert so stark vermehrt und verbreitet hat wie kein anderes und gleichzeitig massenhaft andere Tier- und Pflanzenarten dafür im selben Zeitraum ausgestorben sind, dann waren das sicher keine Graureiher.

 

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