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Hirn – oder nicht Hirn?

 

Bei uns im Badischen werden ja traditionell viele Gerichte mit Innereien gekocht, und auch die Nachfrage der Gäste nach solchen Gerichten ist bei uns viel größer als außerhalb Baden-Württembergs.
Eine ganz ausgefallene, weil kaum zu bekommende Spezialität ist Hirn.
Entweder der Metzger spaltet den Kalbskopf oder den Schweineschädel, es gibt aber auch Jäger die Wildschwein oder Hirschhirn liefern können.

Das Hirn wird abgezogen, halbiert und in 3 Teile geschnitten.
Diese werden wie ein Wiener Schnitzel paniert, in schäumender Butter angebraten, gewendet und im Ofen ca. 5 Minuten gegart.

Eine braune Butter mit Kräutern und einem Spritzer Zitrone drin ist die einfachste, aber auch beste, weil dem Eigengeschmack nicht abträgliche Zutat. Es schmeckt einfach super köstlich!
hirn.jpg

9 Kommentare

  1.   Magenkrebs

    ekelhafte kranke scheisse!!!

  2.   Peter

    Na Magenkrebs, wenn Ihr Name Programm ist, da sind Sie ja wohl schon gestraft für Ihren „Beitrag“.

  3.   Hirnlover

    Für die Freiheit der Hirne! Esst sie nicht, sie könnten eure Töchter sein!

  4.   Ralf Metz

    deine Wortwahl erlaubt mir DICH krank zu nennen.
    Was der Bauer net kennt, frisst er net.
    Ich liebe Hirn, es schmeckt KLASSE !!!

  5.   Ralf Metz

    sorry, ich dachte die Antwort kommt direkt
    hinter dem Kommentar von ‚Magenkrebs‘, dem Blödmann

  6.   Hackbär

    Ich weiß, dass ich hier als Vegetarier aus Überzeugung eigentlich nicht mitreden dürfte, aber ich glaube, selbst als „Fleischfresser“ könnte ich davon keinen Happen essen. Immerhin ist das Hirn an sich das Lebewesen. Alles Denken, alle Gefühle, generell alles, was ein Lebewesen ausmacht, hängen nur am Hirn. Der Rest des Körpers dient nur der Erhaltung des ZNS. Natürlich ist es sogesehen auch nur eine Masse von Neuronen, aber diese Neuronen bestimmen alles. Das ist nicht nur einfach ein Leichenteil wie eine Hühnerkeule, das entspricht eher der Seele. Man isst, was das Tier erlebt hat.


  7. Diese Beitragsnekromantie zeigt, wie tot dieser Blog ist.
    Ein Fall für den Blogfriedhof.


  8. Es gab Lastwagen der Baubranche mit dem Aufkleber: „Es kommt darauf an, was man daraus macht“. So sehe ich das auch. Die gute Küche kennt kein Tabu. Und Innereien sind klasse, kommt drauf an, was man draus macht…

  9.   durnik

    Wir haben das als Kinder gern gessen. Nicht so als Schnitzel, sondern verruehrt mit Ei. Sehr lecker!

    Mit BSE ging der Konsum dann den Bach runter.

    Ich kann den Igitt Effekt verstehen. Jeder hat halt Bilder und Schranken im Kopf ueber die er nicht hinaus will. Ich z.B. koennt keinen Verwesten GammelFisch essen, wie er in der Nordischen und Asiatischen Laendern angeboten wird. Die meisten assozieren wohl mit den Innereien, Hirn, Auge, Zunge, Herz ploetzlich das Lebewesen, das sie in ihrer taeglichen Wurst so schoen ignorieren ;o)

 

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