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8 Kommentare

  1.   Klaus

    Herzlich willkommen, Herr Ottenbacher; wir sind alle gespannt auf Sie.
    Ich will aber noch auf Herrn Fuchs‘ Gaymann-Cartoon zurückkommen. Am Wochenende hatte ich Besuch von einem Freund aus Bayreuth. Der leidet seit einigen Wochen unter Anosmie – kurz: Geschmacks-u. Geruchsverlust!! Wir sind in Bayreuth, wenn ich ihn besuchte, fast regelmässig zum „Wolffenzacher“ gegangen, einer typisch fränkischen Gastwirtschaft und haben dort „Schäufele mit Klössen und Sauerkraut“ gegessen. Dazu dunkles Bier getrunken. Wie man halt so seine Marotten hat.
    Nun hat der Gute dies grosse Problem und sagte mir, wenn er hinsieht, was er isst, dann hat er einen Erfahrungsgeschmack. Guckt er nicht hin, kann er höchstens noch über die Konsistenz erahnen, um was es sich handelt. Es war ein fürchterliches Wochenende, aber er ist in ärztlicher Behandlung, und es wird sich hoffentlich als temporär und harmlos herausstellen.
    Der Geschmacks-u. Geruchlose ist von Beruf Physiker und so diskutierten wir auch über die Frage Geschmacksverstärkung (z.B. Salz) bzw. Veränderung von Aggregatzuständen. Interessant wurde nämlich die Frage, wann man einem Gericht Salz beifügt. Zieht es zu früh viel zu viel Feuchtigkeit? Ist es bei Fleisch anders als bei Gemüse? Wird es von der Temperatur beeinflusst? Wie ist es mit Gerichten im berühmten Salzmantel?
    Wer weiss und sagt mehr dazu?

  2.   Klaus

    Ich weiss ja nicht, lieber Herr Fuchs, ob das zum Thema Diät (allgemein) passt. Für mich jedenfalls schon.
    Bin heute über ein Ur-Alt-Rezept bzw. -Gericht gestolpert. Bratkartoffeln mit marinierten oder, einfacher gesprochen, eingelegten Bratheringen. Sie glauben gar nicht, wie lecker das war. Weiss allerdings nicht, woher die Heringe stammten.
    Im Sud war jedenfalls erkennbar Piment und Wachholderbeere. War auch nicht übersüsst, was man heute immer mehr antrifft. Ich binübrigens ein vehementer gegner dieser, ich sage mal norddeutschen Art, alles zu verzuckern.
    Provokation: Im deutschen Norden kann man auch nicht vernünftigen Kuchen backen. Alles ist immer nur zuckersüss!!!!!!!!!!!!!!!!

  3.   Karl-Josef Fuchs

    Lieber Klaus,
    das mit der Diät ist als kleines „Spässle“ gedacht, weil alle Welt im Frühjahr abspecken will….mir täte es auch gut, nur bin ich „zu schwach“ im dieses Martyrium durchzuhalten..
    Zum Zucker, ich sage immer wenn bei uns ein neuer Koch oder eine Köchin aus nördlichen Gefilden neu anfängt, dass man in Baden ausgebürgert wird, wenn man den Salat zuckert! Dabei sehen mich dann ganz unschuldige Augen an, und können dies nicht verstehen.
    Für die Fragen oben, muss ich mir mehr Zeit nehmen.
    Gruß K-J Fuchs

  4.   Jonas

    das hat zwar keinen direkten Diät-Bezug, soll aber den geneigten (englisch verstehenden) Bloglesern und -Autoren nicht vorenthalten werden:

    http://www.mouthrevolution.com/

    viva la moutholution!

    (gefunden über http://taz.de/blogs/saveourseeds/2007/03/14/the-mouth-revolution-maeuler-aller-laender-vereinigt-euch/)

  5.   Karl-Josef Fuchs

    Lieber Klaus,
    das mit der Diät ist doch ein kleines Spässle, weil jetzt gerade jeder den Winterspeck loswerden will.
    Mit den gezuckerten Speisen der Nordlichter habe ich auch so meine Probleme, wir habe immer wieder einmal einen neuen Koch, der den grünen Salat zuckert! Oh je ! in Baden wird man für so etwas ausgebürgert!!
    Zu den obigen Fragen später mehr
    Gruß
    K-J Fuchs

  6.   Klaus

    Lieber Herr Fuchs,
    ich danke Ihnen für Ihre Anmerkungen sehr und sende sie weiter an ganz viele Freunde/innen in Norddeutschland – wo auch immer das so genau anfängt.
    Viee Grüsse
    Klaus Neufert


  7. Ein andere Wort für Diät?…

    Wer kennt ein anderes Wort für Diät? Wenn Ihnen jetzt nichts einfällt schauen Sie doch mal bei NACHGESALZEN vorbei. Na ja, mit unseren kilo-leichten Ideen lässt es sich doch ganz gut aushalten, oder?……

  8.   Klaus

    Gerne bin ich nochmal etwas provokativ und…naja.Vom Gefühl her meine ich, das unsere Mit-Blogger überwiegend aus süddeutschen Gefilden kommen. Betrachtet man das kulinarisch-soziologisch/geographisch, kann man schon ins Grübeln kommen. Verschiebt sich bspw. eine Grenze deftig/mild/süss von Süden nach Norden? Ist da was dran und wenn ja, warum? Auch wenn man sich die Landkarte der „Auszeichnungen“ ansieht, stellt man eine masive Konzentration im Süden fest. Und die ausgezeichneten in Norddeutschland stammen meist aus dem Süden.
    Ich will ja keinen Bürgerkrieg auslösen, nur mal die Frage stellen: Leute , an was liegt das? Nicht umsonst fährt halb Hamburg in die Toskana (und umliegende Provinzen)!

 

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