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PARK AVENUE

 

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Vincent rief mich an, er hätte ein Gespräch mit C. Wirtz, einem Journalisten, der für das Journal PARK AVENUE ein Tischgespräch für einen Bericht in der Rubrik „Ess-Klasse“ mit ihm machen will – und ob dieses Gespräch nicht an einem Tisch bei uns im Spielweg stattfinden könne?

An einem schönen Sonntag Mittag konnte ich mich also auf die beiden freuen.

Und rausgkommen ist ein toller Bericht mit der Überschrift: „Hier jagt der Chef die Sau noch selbst“. Vincents Sprüche und Ansichten sprechen eine eigene Sprache, die nur einer in die Welt setzen kann, der auch wirklich Ahnung hat!

Im Übrigen befinden wir uns in dieser Park-Avenue-Aprilausgabe in „bester“ Gesellschaft (nach näherem Hinsehen wäre wahrhaftig nichts anderes als das Tischgespräch für uns in Frage gekommen): Frau Pauli in Latex – hätten wir uns mit unseren Ranzen eh nicht reinzwängen können, die 100 größten Stilikonen – leider auch ohne uns, wir sind auf den Plätzen 101 und 102 gelandet…, die Swarovskis (mit solchen Skandalen können wir nun wirklich nicht dienen) und und und – wir waren in der „Ess-Klasse“ also bestens aufgehoben…
 


4 Kommentare

  1.   Klaus

    Als Halbwüchsiger (mit zunehmendem Alter scheue ich die vielen Anglizismen, man könnte aber auch „Teenager“ sagen)habe ich gelegentlich eine LP gekauft, weil mir e i n Titel darauf gefallen hat. Genau fällt mir im Moment nichts ein, es waren aber Scheiben von Moustaki, Pink Floyd usw.
    Heute gings mir mit dem „Park Avenue“-Heft so. Vincent Klink hat neulich in seinem „Tagebuch“ von der „Wielandshöhe“ über seine Eindrücke beim Durchsehen der deutschen „Vanity Fair“-Ausgabe geschrieben. Ähnlich gings mir jetzt mit „Park Avenue“. Wenn ich also gar nicht mehr weiss, wohin mit meinem Geld, dann kaufe ich mir dies Heft. Gefreut habe ich mich über den Artikel „Spielweg-Fuchs-Klink“; leider hat der nur, wenn überhaupt, an der Oberfläche gekratzt. Das scheint mir aber auch typisch für das Leserklientel zu sein.
    Lieber Herr Fuchs,
    bleiben Sie, wie Sie sind. Die vielen „Park Avenue“-Leser wissen gar nicht, was „Kutteln“ sind. Die werden aber über Sie herfallen und genau das essen wollen. Ich weiss es aus anderen Zeiten, als plötzlich „Kalbsbries“ „“in“ war und der „Hirschen“ in Gaggenau überfallen wurde.
    Zum Schluss wird man sagen „aha, deutsche trippa“, haben die aber gut hingekriegt, im „Condottiere“ in Predappio schmeckts aber noch viel echter und originaler.
    Im Mai 2005 habe ich vor einem italienischen Restaurant in der Emilia Romagna ein riesengrosses Schild entdeckt, auf dem stand:
    „Pizza jetzt auch als Hauptmahlzeit“. (Natürlich stands da auf deutsch).
    Pui parole?

  2.   Klaus

    Die Köche möchte ich doch mal fragen, was sie für Familien mit Kindern anbieten. Aufgrund des Alters und Familienstandes und dem, was wir sonst wissen, stellt sich diese Frage wirklich. Ich möchte schon mal gut und in Ruhe bei Ihnen essen gehen, bringe dann aber einen Kleinen mit, der zwar von „Heringen“ spricht, dem aber eine Barbe eher Kopfzerbrechen bereitet (Papa, wer hat den Fisch tot gemacht?). Er ist dreieinhalb und mag Rollmops.
    Wie sind Sie individuell darauf eingestellt?
    Dürfen die bei Ihnen auch mal in die Küche gucken? (Ich weiss, das ist eine Riesen-Herausforderung. Ich war aber mal in einem Lokal in Besancon, das man durch die Küche (!!) betrat!
    Ohne nun ganz pädagogisch-zwanghaft zu sein: Liegt darin nicht auch unsere Chance, den Kleinen was mit zu geben?
    Ich freu mich immer, wenn unser Sohn im Kindergarten selbstgebackenes Brot mit italienischer Salami frühstückt und hinterher Apfelschnitz aus norddeutschen Bio-Gewächsen anbietet und selbst isst. Vor allem a ber hat er Interesse am Kochen. Die Einzelheiten sind nett und liebenswert, passen aber wohl kaum hier her. Immerhin hat er die Butterschmalz-Kiste schon vollständig drauf.


  3. […] ZOO DER ALPHATIERE ist als Slogan vielleicht das Beste, was die Super-Illu PARK AVENUE insgesamt hervorgbracht hat . Drei dürfen sich freuen – und tun’s auch -, im aktuellen Heft der Hl. St. Latex-Pauli Gesellschaft leisten zu dürfen : das gastro- sophisco- Trio Vincent Klink , Karl-Josef Fuchs und Christian Ottenbacher bloggt in der Kategorie Nachgesalzen wacker offene Türen ein . Oder sollte man – slow-foodisch naturbelassen – besser sagen : “a gmahte Wies’n ? – […]

  4.   Dirk Esser

    Hallo Klaus,

    bei Slow Food in Potsdam (sorry, schon wieder ein Anglizismus) gibt es am Mittwoch eine Veranstaltung über Fisch. Eventuell ist das ja was für Dich und Deinen Sohn.

    P.S. noch ein netter Link zum Thema Schinken etc.
    http://www.metzgerei-frey.de/index.php

    habe mich heute durch sein Sortiment von luftgetrockneten Schinken probiert…wirklich lecker.

    Dirk Esser

 

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