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Rehhirn

 

das gewünschte Rezept:

Das Hirn auslösen, halbieren und die Haut entfernen, evtl. kurz wässern. Auf einem Schneidebrett mit dem Messer in kleine Stücke hacken, 2 Teile verquirltes Ei und 1 Teil Hirn mit einem Esslöffel Crème fraiche gut vermengen, Salz & Pfeffer.

In einer Pfanne einen Teelöffel kleingehackte Schalotten glasig dünsten, die Eier-Hirnmasse zugeben und wie ein Rührei (schlunzig) zubereiten. Ganz zum Schluss ein wenig frisch gehackte Petersilie drauf und fertig.

Hab leider noch kein Bild, wir aber nachgereicht.

11 Kommentare

  1.   FJager

    Iiiiiii….

  2.   reinhildmaria

    aaah!!

  3.   neli

    Klingt hirnlos.

  4.   christoph..

    Sehr geehrter Herr Fuchs,
    vielen Dank für das Rezept. Zu den Kommentaren möchte ich nur sagen, dass manche Leute vor dem Blog doch erst mal überlegen sollten.. Es werden doch alle möglichen Innereien gegessen (auch Kalbshirn…siehe Zeit-Kochwettbewerb in München), warum dann nicht auch so etwas? Wo ist der Unterschied?
    Viele Grüsse,
    ch.

  5.   Marion

    Ich bin mit so etwas aufgewachsen. Meine Mutter war der Meinung, Hirn wäre gesund für Kinder (ob`s stimmt weiß ich nicht). BSE war damals ja kein Thema. Es war also ganz normal für mich und ich habe es kritiklos gefuttert. Also kann es so schlecht nicht gewesen sein. Es war auch ganz normal, dass man so ziemlich alles von einem Tier verwertet hat, was ich bis heute noch richtig finde.
    Es gibt allerdings Menschen, die essen grundsätzlich keine Innereien. Das sollte man auch aktzeptieren. Die gleiche Aktzeptanz erwarte ich von diesen Menschen natürlich auch den „Innereienessern“ gegenüber.

  6.   Grummel

    Ich kann mich erinnern, dass bei uns zu Hause „früher“ (ist nun 30-35 Jahre her) meine Mutter auf etwa obige Art Kalbshirn zubereitete. Fand ich als Kind ganz normal und lecker.
    Wenn man auf dem Land und halb im Wald im Haushalt einer Köchin aufwächst und dabei von klein auf in diverse Herstellungsprozeduren eingebunden wird, hat man halt weniger Anlass überzogene Ekelvorstellungen bzgl. bestimmter Nahrungsmittel aufzubauen, als wenn man mit Tüten und Dosen groß wird.

  7.   Claude Eckel

    Bei uns gab es früher ebenfalls öfters Hirn, gern als Hirnsuppe – übrigens immer in Verbindung mit dem Spruch meines Vaters, dass nun so mancher am Tisch mehr Hirn im Magen als im Kopf hätte. Ich esse – oder zumindest probiere – gern alles, was man so essen kann. Vegetarier respektiere ich. Wenig Verständnis habe ich allerdings für Menschen, die nur die Teile eines Tieres essen, die ihnen nicht eklig vorkommen.

  8.   Thomas

    Hirnsuppe kenne ich auch aus meiner Kindheit – dick, würzig und mit Unmengen frischer Petersilie veredelt. Der absolute Hit war vor vielen Jahren eine private Einladung bei einer Förster- und Jägerfamilie im Allgäu: Es gab Rehaufbruch einschließlich Hirn. Einfach delikat!

  9.   christoph

    mmhhh…. Rehaufbruch kann ich mir jetzt auch nicht so ganz vorstellen… Was wurde alles vom Aufbruch für das Gericht verwendet?

  10.   Marion

    Hallo Christoph,
    Ich rate jetzt einach mal: Leber, Nieren, Herz, Lunge, Hirn? Jedenfalls wurde das immer verwendet, wenn meine Mutter ein ganzes Reh bekommen hatte.

 

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