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Tischkultur ist keine Frage des Geldes

 

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Wer Kinder hat, der denke immer daran, sie für die Zukunft günstig zu prägen. Bei meinen Großeltern wurden in mir kulturelle Bedürfnisse geweckt und ein gewisser Stil vermittelt. Betrachtet man die Marmeladen-Menage, könnte man wohlhabendes Bürgertum vermuten. Nein, Oma und Opa mütterlicherseits waren immer ziemlich pleite, aber das Fähnlein der Tischkultur wurde hochgehalten.

Deshalb wäre schön, wenn man in diesem Jahr 2010 nicht davon redet, was man sich nicht leisten kann, sondern das, was möglich ist, so gut wie möglich gestaltet.

3 Kommentare

  1.   Soeren

    Dem kann man nur zustimmen. Es gibt aber ein ganz einfaches Rezept: Immer eine Spur besser als man muss. Und dafür mal auf etwas verzichten, was nicht unbedingt erforderlich ist. Beim Essen bedeutet das, man nehme die Zutaten ein wenig besser als nötig. Das ist dann schon mal die halbe Miete.

  2.   fritzcarl

    So ist’s. Als 68er und -leider – verhartzt, leiste ich mir weiterhin meine Stoffservietten und den Serviettenring (silber).

  3.   Peter

    Es wäre für 2010 nett, man würde hier wieder etwas mehr ein Kochblog nach dem eigenen Motto „Die Meisterköche Vincent Klink, Karl-Josef Fuchs, Holger Stromberg, Jürgen Koch und Thomas Hess-Nielsen verraten ihre Tipps und Tricks.“ schreiben und etwas weniger über alles mögliche sonst, auch wenn man noch so gern über Reise, Sitten und den Lauf von Zeit und elt philosphiert.
    Vielleicht hilft ja das Wünschen.

 

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