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Wildfang oder Zucht?

 


Die Meere sind überfischt und sicher schwimmen mittlerweile weniger Fische darin, als Mutter Natur das vorgesehen hat. Der eine sucht die Rettung in Fish-Farming, der andere tröstet sich damit, dass es bestimmte Bestände gibt, die noch ausreichend Potential für gewerblichen Fischfang bieten ohne dadurch gefährdet zu sein. Diejenigen, die auf Aqua-Kulturen stehen, betonen gerne die Unterschiedlichkeit in der qualitativen Auslegung derselben. Der Verbraucher schaut diesem von Interessenslagen geleiteten Treiben hilflos zu und ist sich, wie so oft, seiner Sache nicht sicher, was er kann, was er soll, was er darf. Es mag gute Gründe geben, das eine oder das andere Produkt zu bevorzugen. Geschmack, Textur, Carbon Footprint, Preis, Verfügbarkeit und vieles mehr sind Grundlagen, die bei der Kaufentscheidung von Belang sind.
Am Dienstag, den 10.Juli2012 werden fünf Jeunes Restaurateurs diesen Fragen nachgehen. Wir werden Wolfsbarsche zubereiten, nach Lust und Laune. Solche aus Zucht und solche aus Wildfang. Dazu treffen wir uns in Rothenburg ob der Tauber, in der Kochschule der Villa Mittermeier und kochen und quatschen einfach drauf los.
Wir wissen jetzt noch nicht, ob wir hinterher schlauer sind als vorher, ob wir neue Erkenntnisse gewinnen. Aber wir geben uns Mühe und versuchen auch solche Fragen zu beantworten, die Sie uns in der Kommentarfunktion dazu stellen können. Wir werden von unserer „Koch-Jam-Session“ ein paar Bilder machen und ein kleines Video drehen, das ich dann hier einstellen werde.

6 Kommentare

  1.   Heike

    „Er hat sich bemüht“, war noch niemals ein guter Zeugniseintrag.
    Mag sein, dass wir auf Meeresfische erstmal einige Jahrzehnte verzichtem müssen, samt begleitender Maßnahmen.
    Haben wir uns verdient.

  2.   cmling

    Footprint, nicht Food Print.
    logo, danke! Ist korrigiert, cm

  3.   Bolliskitchen

    Ich esse nur Wildfang und zwar ausschliesslich geangelt ( pêche du jour en ligne), das ist eine schonende Fangart und ausserdem sind mir die gezüchteten bar viel zu fett und Fischfarmen sind auch nicht so super ökologisch….Lieber halt weniger Fisch essen, dafür aber Topqualität! Es muss ja auch nicht in jedem Restaurant in D. bar( Seewolf) auf der Karte stehen, wo es ihn dort ja noch nicht mal gibt….

  4.   Der alte Koch

    Zu 3

    Der Seewolf hat mit einem Bar oder Loup de mer wirklich nichts gemeinsam.
    Es gibt mehrere Seewolfarten, die alle einen schlangenartigen Körper haben. Der Kopf wirkt auf uns Menschen hässlich.
    Er ähnelt dem Steinbeißer (Katfisch).
    Der Bar heißt Wolfsbarsch im Handel.

  5.   cmling

    Danke für die Richtigstellung. Ich ergänze noch: „à la ligne“, nicht „en ligne“.

  6.   Steffi

    Hallo, jeder Meckert rum, weil die meere überfischt sind, aber essen tut sie jeder. LG Steffi

    http://die-kochnische.de

 

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