{"id":5258,"date":"2011-04-15T00:16:21","date_gmt":"2011-04-14T22:16:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/nachgesalzen\/?p=5258"},"modified":"2011-04-15T10:59:52","modified_gmt":"2011-04-15T08:59:52","slug":"nostalgie-fur-gourmets","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/nachgesalzen\/2011\/04\/15\/nostalgie-fur-gourmets_5258","title":{"rendered":"Nostalgie f\u00fcr Gourmets"},"content":{"rendered":"<p><a rel=\"attachment wp-att-5257\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/nachgesalzen\/2011\/04\/15\/nostalgie-fur-gourmets_5258\/sauerbraten-vom-mittelbug-auf-teller-1-von-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-5257\" title=\"Sauerbraten vom Mittelbug, auf Teller (1 von 1)\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/nachgesalzen\/files\/2011\/04\/Sauerbraten-vom-Mittelbug-auf-Teller-1-von-1-540x361.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"361\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/nachgesalzen\/files\/2011\/04\/Sauerbraten-vom-Mittelbug-auf-Teller-1-von-1-540x361.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/nachgesalzen\/files\/2011\/04\/Sauerbraten-vom-Mittelbug-auf-Teller-1-von-1-454x304.jpg 454w, https:\/\/blog.zeit.de\/nachgesalzen\/files\/2011\/04\/Sauerbraten-vom-Mittelbug-auf-Teller-1-von-1-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sauerbraten, so dachte ich, w\u00e4re in seiner Textur, seinem Geschmack und seinem Schnittbild v\u00f6llig unterschiedlich zum gew\u00f6hnlichen Schmorbraten. Als ein gutes St\u00fcck deutscher K\u00fcchenkultur und Aush\u00e4ngeschild der handwerklichen, gutb\u00fcrgerlichen K\u00fcche meiner Eltern und Gro\u00dfeltern wird Sauerbraten schlie\u00dflich immer gerne bestellt. Man vertraut diesem Gericht. Ganz besonders sei er, bodenst\u00e4ndig, ein Gericht und eine Zubereitungsart, die sehnige, bindegewebsreiche Fleischst\u00fccke \u00fcberhaupt erstmal genie\u00dfbar macht. Sauerbraten setzt sich in Szene, mit einem Spiel aus S\u00fc\u00dfe und S\u00e4ure so wie Yin und Yang, sich gegenseitig fordernd und hebend, aufl\u00f6send, Spannung erzeugend und nicht zuletzt unterschwellige Freud\u00b4sche oder Pawlow\u00b4sche Funktionen bedienend, die im besten Sinne zur \u201eK\u00fcche der Erinnerungen\u201c geh\u00f6ren. Vielleicht Erinnerungen an eine Zeit, in der die Welt irgendwie unkomplizierter war. Zumindest in der K\u00fcche, denn dort wurden vor 30 Jahren ganz einfach Regeln befolgt und f\u00fcr jede Fach-Frage gab es eine Antwort im <a href=\"http:\/\/www.der-junge-koch.de\/\"><em>Der junge Koch<\/em><\/a>, im  <em><a href=\"http:\/\/www.theofel.de\/plog-archives\/2007\/07\/kochbuchrezension-lexikon-der-kueche-von-richard-hering.html\">Hering<\/a> <\/em>oder im <a href=\"http:\/\/www.buchgourmet.com\/prod_details.asp?productid=562&amp;subcat=10\"><em>Duch<\/em><\/a>. Damals, als Sauerbraten gro\u00df in Mode war, als <em><a href=\"http:\/\/www.google.de\/imgres?imgurl=http:\/\/www.institutpaulbocuse.com\/media\/phototeque\/ipb\/presentation\/comite\/Paul_Bocuse_xm.jpg&amp;imgrefurl=http:\/\/www.institutpaulbocuse.com\/us\/ipb\/cat-0-institut-presentation-committes.html&amp;usg=__oG7Lubh1269F6WDguZFMJdLs0cM=&amp;h=346&amp;w=202&amp;sz=14&amp;hl=de&amp;start=7&amp;sig2=UiwwtDpos0Z_4UNpfJ5KBQ&amp;zoom=1&amp;um=1&amp;itbs=1&amp;tbnid=j4GqrPITZrSwiM:&amp;tbnh=120&amp;tbnw=70&amp;prev=\/images%3Fq%3Dpaul%2Bbocuse%26um%3D1%26hl%3Dde%26client%3Dfirefox-a%26sa%3DN%26rls%3Dorg.mozilla:de:official%26tbm%3Disch&amp;ei=qW6nTaTqF8PGtAbxk4GdBw\">ber\u00fchmte K\u00f6che<\/a><\/em> hohe Kochm\u00fctzen trugen, grimmig mit vor der Brust verschr\u00e4nkten Armen in die Kamera linsten und g\u00fcldene Ketten (die mindestens so gro\u00df waren wie die des B\u00fcrgermeisters!) von der W\u00fcrde des Meisters zeugten, war Sauerbraten ein Gradmesser guten Handwerks.<\/p>\n<p>Diesem Sauerbraten wollte ich nun vor einigen Wochen endlich seine Geheimnisse entlocken, wollte verstehen was beim S\u00e4uern, Beizen, Einlegen passiert. Um die Prozesse zu entschl\u00fcsseln war es zuerst notwendig, die richtige Herangehensweise festzulegen. Praktische Versuche waren schnell angelegt, viele und pr\u00e4zise Fragen waren soweit klar, doch eine schier un\u00fcberwindliche H\u00fcrde in der Versuchsanordnung war die Unzahl von auf das zu erwartende Ergebnis einflussnehmenden Details: Rasse, Alter, F\u00fctterungsmethode, Geschlecht des Tieres, von dem das Fleisch stammen sollte. Die Schlachtmethode. Das Fleischteil (welches \u00fcberhaupt?): Gereift oder ungereift? Pferd? Hammel, die Beize mit Rotwein oder mit Essig und vor allem nach welcher Rezeptur? Kalt oder warm angegossen? Wie lange gebeizt und bei welcher Temperatur? So wie fr\u00fcher bei ungef\u00e4hr 12\u00b0C oder so wie heute bei 2\u00b0C? Essig mit 5% oder mit 10% S\u00e4ure, der Essig aus Rot- oder aus  Weisswein gemacht? Traditionell nat\u00fcrlich, mit der<em><a href=\"http:\/\/www.google.de\/imgres?imgurl=http:\/\/www.institutpaulbocuse.com\/media\/phototeque\/ipb\/presentation\/comite\/Paul_Bocuse_xm.jpg&amp;imgrefurl=http:\/\/www.institutpaulbocuse.com\/us\/ipb\/cat-0-institut-presentation-committes.html&amp;usg=__oG7Lubh1269F6WDguZFMJdLs0cM=&amp;h=346&amp;w=202&amp;sz=14&amp;hl=de&amp;start=7&amp;sig2=UiwwtDpos0Z_4UNpfJ5KBQ&amp;zoom=1&amp;um=1&amp;itbs=1&amp;tbnid=j4GqrPITZrSwiM:&amp;tbnh=120&amp;tbnw=70&amp;prev=\/images%3Fq%3Dpaul%2Bbocuse%26um%3D1%26hl%3Dde%26client%3Dfirefox-a%26sa%3DN%26rls%3Dorg.mozilla:de:official%26tbm%3Disch&amp;ei=qW6nTaTqF8PGtAbxk4GdBw\"> Buchenspan-Methode<\/a><\/em>.<\/p>\n<p>Diese vielen Optionen zum Thema haben mich fast in den Wahnsinn getrieben. Die Matrix der M\u00f6glichkeiten schien schnell so weit auszuufern, dass ein anderer Ansatz her musste. Das konnte nur gehen, wenn ein heuristischer, meinetwegen semiprofessioneller und handfester Versuchsaufbau frei nach Franz Beckenbauer die Grundlage der Wissens-Ermittlungen wurde: Schaun mer mal, dann sehn mer schon. Also mit begrenztem Wissen und wenig Zeit ein m\u00f6glichst gutes Ergebnis zu bekommen, war der einzige Weg, sich bei diesem multifaktoriellen Thema nicht unendlich zu verlaufen.<\/p>\n<p>Nach stundenlangem b\u00fcffeln und pauken, dozieren und fragen, s\u00e4uern und einlegen wurde gekocht und probiert. Theorie und Praxis, erlerntes Wissen und geschulter Geschmack, Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft und Handwerk, pragmatischer Schul-Denke und anspruchsvoller Lebensart. Am nachmittag hat die <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/nachgesalzen\/2011\/03\/25\/sauer-macht-neugierig_5166\"><em>Experten-Runde<\/em><\/a> verkostet und war \u2013 v\u00f6llig \u00fcberrascht.<\/p>\n<p>Nach 25 Fleischproben wurde klar, was da los ist:<\/p>\n<p>Die Beize dringt selbst nach einer Woche Einlegens kaum mehr als ein bis zwei Zentimeter tief in das Fleisch ein. Dieser gebeizte und auch verf\u00e4rbte Rand ist deutlich weicher als das Fleischinnere, die S\u00e4ure hat also hier ihr Werk getan und Bindegewebe aufgel\u00f6st.<\/p>\n<p>Im Fleischinneren jedoch ist gar nichts passiert, was auf eine ver\u00e4nderte Struktur zum jeweils ungebeizten, doch geschmorten Referenz-Fleischst\u00fcck hinweisen w\u00fcrde. Es k\u00f6nnte nat\u00fcrlich sein, dass unterschiedlich kleine Molek\u00fcle je nach Polarit\u00e4t, Ladung, Hydrophobizit\u00e4t unterschiedlich tief eingedrungen sind. Doch die vermutete Osmose der gesamten Beizfl\u00fcssigkeit wurde offensichtlich \u00fcbersch\u00e4tzt. Vielmehr steht zu vermuten, dass beim Eindringen lediglich Kapillarwirkung eine Rolle spielt. Die Por\u00f6sit\u00e4t des Fleisches l\u00e4sst eine Eindringtiefe nur sehr begrenzt zu und so ist nach ungef\u00e4hr 15mm Schluss. Tiefer dringt die Beize nicht ein und so ist im Inneren alles so, wie es vor dem Beizen war.<\/p>\n<p>Das hat uns ratlos gemacht und wir konnten das Ergebnis zuerst gar nicht glauben. Nach und nach hat sich aber eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung abgezeichnet. Unterstellt, dass die saure Beize vor Jahrhunderten in erster Linie eine Konservierungs- oder Aufbewahrungsmethode war, erh\u00e4lt folgende Theorie eine gewisse Wahrscheinlichkeit:<\/p>\n<p>Das Schlachtalter der Tiere lag fr\u00fcher wesentlich h\u00f6her und es mussten Nutztiere als Lieferanten f\u00fcr wertvolles und hochwertiges Eiwei\u00df dienen, die vorher jahrelang Milch gegeben oder K\u00e4rren gezogen haben. Im Fleisch dieser Tiere waren durch Beanspruchung und Lebensalter die Aminos\u00e4uren wesentlich st\u00e4rker vernetzt. Das Muskelfleisch enthielt ein Vielfaches an quervernetztem Kollagen im Gegensatz zu dem Fleisch wesentlich j\u00fcngerer Tiere, das heute fast aussschliesslich im Handel ist. Und der Kollagengehalt bestimmt ma\u00dfgeblich die Biss-Festigkeit, die Textur, die zum Kauen notwendigen Scherkr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Sauer eingelegt wurde damals, solange es keine K\u00fchlschr\u00e4nke gab, im Keller bei gesch\u00e4tzten 12\u00b0C bis 14\u00b0C. Die Beize hatte keine direkte Weichmacher-Funktion, sondern diente dem Luftabschluss und schr\u00e4nkte die T\u00e4tigkeit gef\u00e4hrlicher und unerw\u00fcnschter Mikroorganismen ein. <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kollagenase\">Kollagenasen<\/a> konnten nun in dieser gesch\u00fctzten Atmosph\u00e4re das an und f\u00fcr sich z\u00e4he Fleisch zart machen, weil diese Enzyme bei eben Temperaturen von 12\u00b0C bis 14\u00b0C aktiv sind und nach einigen Tagen war durch die Enzym-T\u00e4tigkeit das z\u00e4he Fleisch zart.<\/p>\n<p>Zum heutigen K\u00fcchenalltag gibt es allerdings zwei grundlegende Unterschiede:<\/p>\n<p>1.)Weder ist heute Fleisch von alten Tieren im Handel, noch w\u00fcrden wir heute unseren Sauerbraten in der Beize w\u00e4rmer als 3\u00b0C lagern. Bei dieser Temperatur allerdings sind die Kollagenasen inaktiv wie die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/RGT-Regel\">van t\u00b4hoffsche Regel<\/a> lehrt. Somit erfolgt keine nennenswerte Eiweiss-Aufspaltung durch die Enzyme w\u00e4hrend der Lagerung in K\u00fchlschrank oder K\u00fchlhaus, dazu ist es einfach zu kalt.<\/p>\n<p>2.)Das Fleisch von jungen Tieren muss erst gar nicht gebeizt werden, weil das Bindegewebe auch durch normales Schmoren zart genug wird. Und das Fleisch von alten Tieren ist heutzutage eben nicht mehr im Handel, spielt im Alltag \u00fcberhaupt keine Rolle mehr.<\/p>\n<p>Es gibt nun zwei Lehren aus diesen Versuchen. Beide sind richtig, doch im Ergebnis gegens\u00e4tzlich<\/p>\n<p>1.)\u00a0\u00a0\u00a0 Kein Mensch braucht Sauerbraten. Reifung und Lagerung kann heute anders stattfinden. Hygienischer, praktischer und mit kleinerem Aufwand. Es gibt nach dieser Sichtweise also keinen praktischen Grund mehr, Fleisch sauer einzulegen.<\/p>\n<p>2.)\u00a0\u00a0\u00a0 Das Aroma der Beize wird weitestgehend in der So\u00dfe transportiert, nicht im Fleisch selbst. Dennoch oder darum schmeckt Sauerbraten ganz einfach klasse und ist Teil unserer kulinarischen Tradition. Auch Tradition hat ihre Berechtigung in der K\u00fcche und wer so kocht dass es gut schmeckt, der hat ganz einfach Recht. Basta.<\/p>\n<p>Jetzt darf sich jeder seine pers\u00f6nliche Lieblings-Schlussfolgerung daraus ziehen, die dann auch noch stimmt. Und das ist, so finde ich, dann doch bei aller geraubten Illusion ein vers\u00f6hnliches Ergebnis.<\/p>\n<p><strong>Nachtrag vom 15.4., betr. die Kommentare 1 und 2:<\/strong><\/p>\n<p>zu 1.) Gegen die (hygienische) Lagerung in einer Essigbeize bei etwas h\u00f6heren Temperaturen spricht im Privat-Haushalt nach meinem Daf\u00fcrhalten nichts, im gewerblichen Bereich ist das jedoch nicht erlaubt. Allerdings bringt es wohl bei Schlachtfleisch von jungen Tieren kein besseres, weil wir oben beschrieben lange nicht soviel quervernetztes Eiweiss darin enthalten ist. Falls Sie es mit interessanten Ergebnissen dennoch probieren, freue ich mich auf Nachricht.<\/p>\n<p>zu 2.) Salz und Zuckergehalt war immer gleich, gelagert wurden die gebeizten und ungebeizten Fleischteile einzeln im Vakuum-Beutel. Die interessanten Schlussfolgerungen, u.a. dass kaum osmotische Effekte zu beobachten waren, verdanken wir der hervorragenden Arbeit von <a href=\"http:\/\/www.lemitec.de\/\"><em>Thomas Eberle<\/em><\/a> aus Kulmbach, der uns sehr geholfen hat, diese Zusammenh\u00e4nge zu verstehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sauerbraten, so dachte ich, w\u00e4re in seiner Textur, seinem Geschmack und seinem Schnittbild v\u00f6llig unterschiedlich zum gew\u00f6hnlichen Schmorbraten. Als ein gutes St\u00fcck deutscher K\u00fcchenkultur und Aush\u00e4ngeschild der handwerklichen, gutb\u00fcrgerlichen K\u00fcche meiner Eltern und Gro\u00dfeltern wird Sauerbraten schlie\u00dflich immer gerne bestellt. Man vertraut diesem Gericht. 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