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Licht und Schatten: „A Shadow of Blue“

 

Ein kleines Mädchen sitzt auf einer Parkbank, die Sonne geht schon langsam unter, die Vögel zwitschern im Hintergrund. Das Mädchen bastelt einen Papierschmetterling, lässt ihn fliegen und entdeckt plötzlich die Faszination, die das Spiel aus Licht und Schatten mit sich bringt. Doch wo fängt die Fantasie an und wo hört die Wirklichkeit auf?

Das sind die Fragen, die der Argentinier Carlos Lascano in seinem preisgekrönten Animationsfilm A Shadow of Blue aufwirft.

Licht und Schatten, Fantasie und Realität sind dabei nicht die einzigen Kontraste, die Lascano einsetzt: Unterschiedliche Animationstechniken, angefangen von klassischer Animation über Stop motion bis hin zu 3-D-Techniken, verstärken die Dynamik des Films in seiner mehrfach wechselnden Atmosphäre und Geschwindkeit. Dabei hält sich A Shadow of Blue, ganz im Stile guter Erzählungen, seine Auflösung auch bis zum Schluss auf. Spätestens dann wird den Zuschauern klar, dass A Shadow of Blue vor allem eines ist: Eine Ode auf die Vorstellungskraft.

2 Kommentare


  1. […] Darum ging es in seinem Kurzfilm A Short Love Story in Stop Motion aus dem Jahr 2008, sowie in A Shadow of Blue, den wir vor knapp zwei Jahren in diesem Blog bereits vorgestellt […]

 

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