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Eskapismus im Weltraum: „Wanderers“

 

Raumfahrt ist zurzeit wieder schwer angesagt. Der arme Philae schlummert gerade friedlich auf Tschurjumow-Gerassimenko weil die Landung auf dem Kometen etwas zu heftig war. Aber dafür hat die Muttersonde Rosetta das kleine Labor noch im Blick. Ansonsten ist der deutsche Astronaut Alexander Gerst vor kurzem wieder gesund von der Internationalen Raumstation ISS zurückgekehrt, und mit ihm jede Menge Bilder, die er auf Twitter und in den sozialen Netzwerken geteilt hat. Der Beruf des Astronauten, er wandelt sich. Und ist vielleicht deshalb interessanter denn je.

Aber was kommt in der Raumfahrt noch in den kommenden Jahren? Eine bemannte Mission zum Mars, das steht noch, man verzeihe die Floskel, in den Sternen. Aber man wird ja träumen dürfen. Das hat der schwedische Animationsfilmer Erik Wernquist für seinen Kurzfilm Wanderers auch getan: Es ist eine dreiminütige Reise zu fernen Planeten, untermalt von der Stimme Carl Sagans, dem legendären amerikanischen Astronomen.

Für die Bilder hat Wernquist tatsächliche Aufnahmen der Nasa und Esa verwendet und diese anschließend mit Animationen und Effekten versehen, mit Astronauten, Raumschiffen und einem Space-Elevator. Vor allem aber ist Wanderers kleine Ode an die Raumfahrt, das Universum und den wenigen Traum vom Leben auf anderen Planeten.