{"id":12253,"date":"2014-02-18T16:00:10","date_gmt":"2014-02-18T15:00:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/netzfilmblog\/?p=12253"},"modified":"2014-02-24T14:53:24","modified_gmt":"2014-02-24T13:53:24","slug":"netflix-kabel-comcast-peering-vod","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/netzfilmblog\/2014\/02\/18\/netflix-kabel-comcast-peering-vod\/","title":{"rendered":"Der Kampf ums Kabel"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_12256\" aria-describedby=\"caption-attachment-12256\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-12256\" alt=\"Die Netflix-Zentrale in Los Gatos (\u00a9 Justin Sullivan\/Getty Images)\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/netzfilmblog\/files\/2014\/02\/netflix.jpg\" width=\"580\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/netzfilmblog\/files\/2014\/02\/netflix.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/netzfilmblog\/files\/2014\/02\/netflix-300x172.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12256\" class=\"wp-caption-text\">Die Netflix-Zentrale in Los Gatos (\u00a9 Justin Sullivan\/Getty Images)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Als Netflix am vergangenen Freitag <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2014-02\/house-of-cards-zweite-staffel\" target=\"_blank\">die zweite Staffel von <em>House of Cards<\/em><\/a> ver\u00f6ffentlichte, d\u00fcrften die US-Internetbetreiber ganz genau hingesehen haben. Die Kombination aus Valentinstag, Wochenende und schlechtem Wetter an der Ostk\u00fcste versprach neue Rekorde f\u00fcr die Streaming-Plattform und damit einen H\u00e4rtetest f\u00fcr die Provider. Denn l\u00e4ngst ist Netflix eine Macht im Internet. Aber nicht alle spielen mit. Es geht schlie\u00dflich um die Vorherrschaft von Streaming-Angeboten im Netz \u2013 und wer davon profitiert.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr z\u00e4hlte Netflix <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/01\/23\/business\/media\/growth-of-netflix-subscribers-surpasses-analysts-expectations.html\" target=\"_blank\">31,7 Millionen Abonnenten<\/a> in den USA und \u00fcbertraf damit erstmals den Pay-TV-Sender HBO. Netflix-Gr\u00fcnder Reed Hastings glaubt, dass der Dienst eines Tages zwischen 60 und 90 Millionen US-B\u00fcrger erreichen k\u00f6nnte und sich damit der r\u00fcckl\u00e4ufigen Anzahl der Kabelanschl\u00fcsse ann\u00e4hert. Eine Prognose, die den Kabelanbietern, die in vielen F\u00e4llen auch als Internetprovider fungieren, gar nicht gef\u00e4llt.<\/p>\n<p><strong>Netflix lahmt bei vielen Providern<\/strong><\/p>\n<p>Der Erfolg von Netflix ist jedenfalls schon jetzt messbar. Nach <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/technology\/2013\/nov\/11\/netflix-youtube-dominate-us-internet-traffic\" target=\"_blank\">Analysen<\/a> des Dienstleisters Sandvine war Netflix im vergangenen Jahr in der Primetime zwischen 21 und 0 Uhr f\u00fcr 31,6 Prozent des gesamten Internetdownstreams in den USA verantwortlich, gemeinsam mit YouTube sogar f\u00fcr rund die H\u00e4lfte. In dieser Zeit <a href=\"http:\/\/qz.com\/176522\/netflix-house-of-cards-premiere-is-a-big-test-of-how-video-gets-to-you\/\" target=\"_blank\">sinken die Downloadgeschwindigkeiten<\/a>, was bei vielen Nutzern bisweilen zum Buffering und damit zu Pausen beim Abspielen f\u00fchrt. Das Problem k\u00f6nnte noch gr\u00f6\u00dfer werden, wenn Netflix Inhalte in datenintensiver <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2013-08\/ultra-hd-4k-samsung\/komplettansicht\" target=\"_blank\">4K-Aufl\u00f6sung<\/a> f\u00fcr die n\u00e4chste Generation von Fernsehger\u00e4ten ausspielt.<\/p>\n<p>Interessant ist, welche Betreiber davon am meisten betroffen sind. Nach <a href=\"http:\/\/ispspeedindex.netflix.com\/results\/usa\/archives\" target=\"_blank\">Netflix&#8216; Messungen<\/a> liefern mit Comcast, AT&amp;T und Verizon drei der f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften amerikanischen Breitbandanbieter regelm\u00e4\u00dfig unterdurchschnittliche Geschwindigkeiten f\u00fcr den Dienst. An der mangelnden Bandbreite liegt es aber gar nicht: Die allgemeine Downloadgeschwindigkeit ist <a href=\"http:\/\/gigaom.com\/2014\/02\/06\/theres-something-rotten-in-the-state-of-online-video-streaming-and-the-data-is-starting-to-emerge\/\" target=\"_blank\">meist v\u00f6llig normal<\/a>. Lediglich Netflix und andere Videodienste scheinen gedrosselt zu sein. Wie kann das sein? Verst\u00f6\u00dft das nicht offensichtlich gegen das Prinzip der Netzneutralit\u00e4t, wonach s\u00e4mtliche Datenpakete gleich behandelt und zugestellt werden m\u00fcssen?<\/p>\n<p><strong>Alles eine Frage des Peerings<\/strong><\/p>\n<p>Nicht unbedingt. Ein Begriff, der in den vergangenen Monaten im Webvideo-Bereich immer wieder auftauchte, ist das sogenannte <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=f5qEe6UoKJY\" target=\"_blank\">Peering<\/a>. Dabei handelt es sich um eine grundlegende Funktion des Internets. Peering bedeutet nichts anderes, als den Zusammenschluss zweier Netzwerke zum Datenaustausch. Gro\u00dfe Internetprovider geben die Daten ihrer Netzwerke untereinander entweder direkt oder an den Knotenpunkten weiter \u2013 in der Regel kostenlos im gegenseitigen Einverst\u00e4ndnis. Das System funktioniert, denn jeder profitiert von jedem und keiner wird diskriminiert. Theoretisch.<\/p>\n<p>Praktisch gibt es um diese Peering-Absprachen <a href=\"http:\/\/gigaom.com\/2013\/06\/17\/time-warner-cable-no-we-dont-throttle-youtube-its-all-about-peering\/\" target=\"_blank\">immer<\/a> mal <a href=\"https:\/\/www.techdirt.com\/articles\/20130102\/02113921537\/france-telecom-accused-holding-youtube-videos-hostage-unless-it-gets-more-money.shtml\" target=\"_blank\">wieder<\/a> Streit \u2013 und seit einiger Zeit geraten Webvideo-Anbieter wie YouTube, Amazon oder eben Netflix in den Mittelpunkt <a href=\"http:\/\/gigaom.com\/2013\/06\/19\/peering-pressure-the-secret-battle-to-control-the-future-of-the-internet\/\" target=\"_blank\"> der Diskussion<\/a>.<\/p>\n<p>Etwa im vergangenen Sommer, als die Netzbetreiber Cogent und Verizon <a href=\"http:\/\/gigaom.com\/2013\/06\/17\/having-problems-with-your-netflix-you-can-blame-verizon\/\" target=\"_blank\">aneinandergerieten<\/a>. Beide Anbieter haben eine Peering-Absprache und tauschen kostenlos Daten aus. Sollte es zu einem hohen Datenaufkommen kommen, sollten beide entsprechend mehr Kapazit\u00e4ten bereitstellen. Doch das tut Verizon nicht f\u00fcr Cogent. Der \u2013 inoffizielle \u2013 Ausl\u00f6ser des Streits ist Netflix. Der Dienst liefert n\u00e4mlich seit einiger Zeit einen Gro\u00dfteil seiner Inhalte \u00fcber das Netz von Cogent aus \u2013 und Verizon m\u00f6chte den Traffic offenbar nicht einfach \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>In diesem Fall verst\u00f6\u00dft Verizon nicht direkt gegen die Netzneutralit\u00e4t (gegen die Verizon <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2014-01\/gerichtsurteil-netzneutralitaet-verizon\" target=\"_blank\">unl\u00e4ngst klagte<\/a>), denn der Anbieter blockiert nicht gezielt Netflix. Er gibt lediglich <a href=\"http:\/\/arstechnica.com\/information-technology\/2014\/02\/netflix-performance-on-verizon-and-comcast-has-been-dropping-for-months\/\" target=\"_blank\">nicht genug Kapazit\u00e4ten frei<\/a> f\u00fcr das Netz, aus dem die Netflix-Daten kommen, die deshalb &#8222;Umwege&#8220; nehmen m\u00fcssen. Das Ergebnis? Verizons DSL geh\u00f6rt heute zu den langsamsten Anbietern in Sachen Netflix. Das Nachsehen haben die Kunden beider Dienste.<\/p>\n<p><strong>Ein Milliardendeal der Kabelanbieter<\/strong><\/p>\n<p>Hinter der Entscheidung von Verizon steckt aber mehr als die Angst vor verstopften Leitungen. Es geht um das immer attraktivere Gesch\u00e4ft mit Videos im Netz. Mit Redbox ist Verizon n\u00e4mlich selbst Teilhaber eines Streaming-Services, der in direkter Konkurrenz zu Netflix steht. Auch andere Kabelanbieter betreiben oder planen eigene Video-on-Demand-Dienste und m\u00f6chten nicht zusehen, wie Netflix ihre Angebote dominiert. Die Konkurrenz einfach auszubremsen, scheint da eine naheliegende Option.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund erscheint auch der <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/unternehmen\/2014-02\/comcast-time-warner-cable\" target=\"_blank\">neueste Deal im US-Fernsehgesch\u00e4ft<\/a> in einem anderen Licht. Vor wenigen Tagen k\u00fcndigte der gr\u00f6\u00dfte amerikanische Kabelanbieter Comcast an, den Konkurrenten Time Warner Cable f\u00fcr 45 Milliarden US-Dollar zu schlucken. Sollte die Regulierungsbeh\u00f6rde FCC der \u00dcbernahme zustimmen, w\u00e4re Comcast der mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Kabel- und Internetanbieter des Landes.<\/p>\n<p>Entsprechend nerv\u00f6s blicken die Kritiker auf die \u00dcbernahme. Einige vermuten, dass Comcast mit seiner quasi-Monopolstellung die Preise f\u00fcr Kabel- und Internetanschl\u00fcsse <a href=\"http:\/\/www.newyorker.com\/online\/blogs\/elements\/2014\/02\/the-real-problem-with-the-comcast-merger.html\" target=\"_blank\">diktieren k\u00f6nnte<\/a>. Andere glauben, dass der Kauf vor allem Druck auf Anbieter wie Netflix, aber auch Amazon <a href=\"http:\/\/www.videonuze.com\/article\/apple-looks-like-the-first-casualty-of-comcast-twc-deal\" target=\"_blank\">oder Apple<\/a> aus\u00fcben soll. Erste Indizien gibt es bereits: Nur wenige Tage nach der \u00dcbernahme <a href=\"http:\/\/www.businessweek.com\/news\/2014-02-17\/netflix-talks-to-add-service-on-time-warner-cable-said-to-stall#p1\" target=\"_blank\">stocken die Verhandlungen<\/a> zwischen Netflix und Time Warner. Netflix hatte gehofft, seinen Dienst in die Set-Top-Box der k\u00fcnftigen Comcast-Tochter integrieren und somit sein Portfolio im Smart-TV-Bereich ausbauen zu k\u00f6nnen. Da aber Comcast selbst an einem Streaming-Dienst arbeitet, scheint dieser Deal nun unwahrscheinlich.<\/p>\n<p><strong>Wer hat die besseren Inhalte?<\/strong><\/p>\n<p>Doch Comcast verf\u00fcgt nicht blo\u00df \u00fcber die technische Infrastruktur, die Netflix f\u00fcr seinen Service ben\u00f6tigt. Comcast besitzt auch Inhalte, nachdem man 2011 das Medienunternehmen NBC Universal, zu dem unter anderem das Filmstudio Universal und die Sender NBC und Syfy geh\u00f6ren, \u00fcbernahm. In einer Auflage der Regulierungsbeh\u00f6rde verpflichtete sich Comcast zwar, sowohl die Prinzipien der Netzneutralit\u00e4t zu befolgen, als auch die Inhalte von NBC Universal anderen Anbietern zu Verf\u00fcgung zu stellen. Diese Regelung gilt aber blo\u00df noch bis zum Jahr 2018.<\/p>\n<p>Der Zusammenschluss der beiden gro\u00dfen Kabelanbieter k\u00f6nnte also in absehbarer Zeit massive Folgen f\u00fcr Netflix haben. Comcast h\u00e4tte dann mehr Einfluss auf die Peering-Absprachen mit anderen Providern, was dazu f\u00fchren k\u00f6nnte, dass Netflix bei einem Gro\u00dfteil der amerikanischen Internetnutzer schlicht nicht ideal l\u00e4uft.<\/p>\n<p>Zudem k\u00f6nnte Comcast sich exklusive Inhalte aus dem NBC-Umfeld f\u00fcr den eigenen Kabel- und On-Demand-Service vorbehalten und gleichzeitig andere TV-Sender g\u00e4ngeln, ihnen und nicht Netflix die Serien und Filme zu lizensieren. Denn kein TV-Sender m\u00f6chte von einem Kabelbetreiber aufgrund mieser Deals &#8222;nach Sibirien verlegt&#8220; werden, wie es Michael Weinberg von der NGO Public Knowledge <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.com\/2014\/02\/13\/comcast-time-warner-deal_n_4783598.html\" target=\"_blank\">beschreibt<\/a>. Netflix h\u00e4tte das Nachsehen. Denn auch wenn das Unternehmen vermehrt eigene Serien wie <em>House of Cards<\/em> produziert, besteht ein Gro\u00dfteil des Gesch\u00e4fts in der Lizensierung von Filmen und Serien Dritter.<\/p>\n<p>Auch in Deutschland gibt es bereits Diskussionen. Etwa dar\u00fcber, ob die Telekom in ihren DSL-Flatrates den firmeneigenen Videoservice Entertain von <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2013-03\/telekom-internet-drosselung\" target=\"_blank\">der Datenbegrenzung ausnimmt<\/a>. Und auch Kabel Deutschland \u2013 ebenfalls Anbieter eines VoD-Services \u2013 sagt, dass man bei einer &#8222;\u00dcberlastung des Netzes&#8220; unter Umst\u00e4nden <a href=\"http:\/\/www.netzwelt.de\/news\/95709_2-netzneutralitaet-trick-kleingedruckten.html\" target=\"_blank\">priorisieren<\/a> m\u00fcsse. Das klingt bewusst vage, aber es zeigt: Der Kampf um die Bewegtbilder im Netz f\u00e4ngt gerade erst an.<\/p>\n<p><strong>Update 24.2.<\/strong><\/p>\n<p>Medienberichten zufolge haben sich Netflix und Comcast auf <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/02\/24\/business\/media\/comcast-and-netflix-reach-a-streaming-agreement.html?_r=0\" target=\"_blank\">einen neuen Vertrag geeinigt<\/a>, der dem Streaming-Anbieter schnellere Verbindungen im Comcast-Netz zusagt. Obwohl die Details nicht bekannt sind bedeutet das, dass mit Netflix erstmals ein Inhalte-Provider einen ISP bezahlt. Kritiker f\u00fcrchten deshalb, dass der Deal die Prinzipien der Netzneutralit\u00e4t aushebelt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Netflix am vergangenen Freitag die zweite Staffel von House of Cards ver\u00f6ffentlichte, d\u00fcrften die US-Internetbetreiber ganz genau hingesehen haben. 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