{"id":1048,"date":"2011-02-04T13:47:09","date_gmt":"2011-02-04T12:47:09","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/?p=1048"},"modified":"2011-03-15T17:51:54","modified_gmt":"2011-03-15T16:51:54","slug":"tag-elf-grosdemonstrationen-nach-dem-freitagsgebet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/02\/04\/tag-elf-grosdemonstrationen-nach-dem-freitagsgebet\/","title":{"rendered":"Tag Elf &#8211; Gro\u00dfdemonstrationen nach dem Freitagsgebet"},"content":{"rendered":"<p>Von <em>Christian Bangel (cb), Wolfgang Blau (wb), Daniel Erk (de), Philip Faigle (pfa), Steffen Richter (sr), Markus Horeld (mh)<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #808080;\"> Friedliche Gro\u00dfdemonstrationen nach den Freitagsgebeten<\/span><\/li>\n<li> <span style=\"color: #808080;\"> ElBaradei dementiert Vezicht auf Pr\u00e4sidentschaftskandidatur<\/span><\/li>\n<li> <span style=\"color: #808080;\"> Verhandlungen \u00fcber Mubaraks Schicksal<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #808080;\"> <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/themen\/politik\/unruhen-aegypten-2011\/index\">Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zu \u00c4gypten bei ZEIT ONLlNE<\/a><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>19.51<\/strong> F\u00fcr heute beenden wir unser News-Blog. Auf dem Tahrir-Platz in Kairo harren noch immer Tausende Demonstranten aus, das Milit\u00e4r wird wohl weiterhin Zusammenst\u00f6\u00dfe mit Mubarak-Anh\u00e4ngern verhindern.<br \/>\nM\u00f6glicherweise ist das eine neue Strategie des Regimes: Einfach nichts tun, die Demonstranten demonstrieren lassen. Irgendwann m\u00fcssen sie wieder anfangen zu arbeiten, Brot backen, Superm\u00e4rkte beliefern, Unterricht geben. Ein Regime, das sich nicht wehrt, ist schwer dauerhaft unter Druck zu setzen.<br \/>\nDer Tag brachte einige interessante politische Entwicklungen. Regierung und Teile der Opposition scheinen Gespr\u00e4che zu f\u00fchren. Der &#8222;Rat der Weisen&#8220;, ein Gremium unabh\u00e4ngiger Pers\u00f6nlichkeiten&#8220; soll der Regierung den Vorschlag gemacht haben, Mubarak im Amt zu belassen, aber Vizepr\u00e4sident Suleiman de facto regieren zu lassen.<br \/>\nDer Generalsekret\u00e4r der Arabischen Liga, Amre Mussa, positioniert sich immer deutlicher als Kandidat f\u00fcr das Pr\u00e4sidentenamt. Auch Mohamed ElBaradei schlie\u00dft eine Kandidatur ausdr\u00fccklich nicht aus. (cb)<\/p>\n<p><strong>19.34<\/strong> Mohamed ElBaradei dementiert einen Verzicht auf eine Pr\u00e4sidentschaftskandidatur. Auch im entsprechenden <em>Standard-<\/em>Interview ist von der Absage <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1296696395959\/ElBaradei-Ich-bin-nur-ein-Makler-des-Wechsels-in-Aegypten\">nichts mehr zu lesen<\/a>. (cb)<\/p>\n<p><strong>19.22<\/strong> Al Arabija zitiert \u00c4gyptens Premierminister Schafik mit der Aussage, die Regierung f\u00fchre Gespr\u00e4che mit verschiedenen Anf\u00fchrern der Protestgruppen. (cb)<\/p>\n<p><strong>19.02<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">BBC berichtet<\/a>, die Menschenmenge auf dem Tahrir-Platz sei um etwa ein Drittel geschrumpft. Auch in Provinzst\u00e4dten wie Alexandria, Suez, Port Said und Aswan seien noch Tausende auf den Stra\u00dfen. Bislang scheint alles friedlich zu sein. (cb)<\/p>\n<p><strong>18.42<\/strong> Die US-Senatorin Dianne Feinstein hat die amerikanischen Geheimdienste ger\u00fcgt. Die Beh\u00f6rden h\u00e4tten die Folgen der Proteste f\u00fcr die Region nicht ausreichend verdeutlicht, sagte die Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im Senat, Dianne Feinstein. Der Ausschuss sei nicht gen\u00fcgend \u00fcber die Lage unterrichtet worden. Eine CIA-Verantwortliche wies die Vorw\u00fcrfe in einer Senatsanh\u00f6rung zur\u00fcck. Man habe das Wei\u00dfe Haus schon Ende vergangenen Jahres \u00fcber die Situation unterrichtet. &#8222;Wir haben vor Instabilit\u00e4t gewarnt&#8220;, sagte Stephanie O&#8217;Sullivan. Unklar sei lediglich gewesen, was genau die Krise ausl\u00f6sen w\u00fcrde. (cb)<\/p>\n<p><strong>18.25<\/strong> Nach Einbruch der Dunkelheit harren immer noch Zehntausende Menschen auf dem Tahrir-Platz aus. Sie trotzen der Ausgangssperre, die seit 17 Uhr (16 Uhr MEZ) gilt. Von den gewaltt\u00e4tigen Mubarak-Anh\u00e4ngern ist fast nichts zu sehen. (cb)<\/p>\n<p><strong>18.16<\/strong> Friedensnobelpreistr\u00e4ger Mohamed ElBaradei lehnt im Interview <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1296696395959\/ElBaradei-Ich-bin-nur-ein-Makler-des-Wechsels-in-Aegypten\">mit dem <em>Standard <\/em><\/a>eine Kandidatur f\u00fcr das Pr\u00e4sidentenamt ab. Er sei nur &#8222;ein Makler des Wechsels&#8220;. (cb)<\/p>\n<p><strong>17.57<\/strong> Die franz\u00f6sische Investmentbank Credit Agricole hat eingesch\u00e4tzt, was die politische Krise in \u00c4gypten das Land kostet: Mindestens 310 Millionen Dollar pro Tag. Das meldet die Nachrichtenagentur AP, die Orginalstudie haben wir leider noch nicht. Folgt man der Rechnung der Bank, belaufen sich die Kosten der bisherigen Krise auf rund 3,1 Milliarden Dollar. Banken und die B\u00f6rse im Land blieben geschlossen, Gesch\u00e4fte w\u00fcrden vertagt, Touristen blieben dem Land fern. Die Bank senkte auch ihre Wachstumsprognose f\u00fcr \u00c4gypten in diesem Jahr von 5,3 auf 3,7 Prozent. Sicher: Solche Prognosen sind mit Vorsicht zu genie\u00dfen. Doch die Sch\u00e4tzungen der Franzosen liefern einen ersten Anhaltspunkt daf\u00fcr, wie sehr das Land von der Krise auch \u00f6konomisch getroffen wird. (pfa)<\/p>\n<p><strong>17.56<\/strong> Weitere Solidarit\u00e4tsdemonstrationen in der arabischen Welt. In der libanesischen Hauptstadt Beirut versammelten sich Protestierer vor der \u00e4gyptischen Botschaft. Sie bezeichneten Mubarak auf Plakaten als &#8222;Marionette Israels und der USA&#8220;. Auch im Bahrain gab es Proteste: &#8222;Revolution bis zum Sieg&#8220; und &#8222;Das Volk will das Regime st\u00fcrzen&#8220; skandierten Hunderte Demonstranten vor der \u00e4gyptischen Botschaft in Manama in Bahrain. Unter den Protestierern waren in Bahrain lebende \u00c4gypter sowie Politiker und Vertreter von Jugend- und Oppositionsgruppen. (cb)<\/p>\n<p><strong>17.44<\/strong> Auch ZEIT-ONLINE-Leserin H., die mit ihrem \u00e4gyptischen Mann in Kairo lebt (siehe Posting von 16.05 Uhr) best\u00e4tigt, dass sich an milit\u00e4rischen und zivilen Checkpoints der Umgang mit Ausl\u00e4ndern ge\u00e4ndert hat. In den vergangenen Tagen wurden \u00c4gypter dort besonders genau kontrolliert und die Ausl\u00e4nder durchgewunken. Jetzt sei es umgekehrt. (mh)<\/p>\n<p><strong>17.37<\/strong> Heute Nachmittag in Kairo: Oppositionsanh\u00e4nger bilden eine Menschenkette vor dem Nationalmuseum. (Quelle: Suhaib Salem\/Reuters) (cb)<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/am-rand-des-tahrir-platzes-540.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/am-rand-des-tahrir-platzes-540.jpg\" alt=\"\" title=\"am-rand-des-tahrir-platzes-540\" width=\"540\" height=\"360\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1118\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/am-rand-des-tahrir-platzes-540.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/am-rand-des-tahrir-platzes-540-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>17.32<\/strong> Im Deutschlandfunk <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2011\/02\/04\/dlf_20110204_1310_c6000b81.mp3\">berichtet der deutsche Journalist Juergen Stryjak live aus Kairo<\/a> \u2013 von den Demonstrationen, den Gebeten der Muslime und Kopten auf dem Tahrir-Platz und davon, wie die Demonstranten vor dem Freitagsgebet gemeinsam die \u00e4gyptische Hymne gesungen h\u00e4tten. Auch Stryjak berichtet, dass das Staatsfernsehen NileTV behaupte, es handle sich bei den Protestierenden um Ausl\u00e4nder. (de)<\/p>\n<p><strong>17.32<\/strong> <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/yazanbadran\/status\/33556930907602944\">@yazanbadran aus Japan twittert<\/a>: &#8222;Zum ersten Mal h\u00f6re ich, dass Auslandskorrespondenten betende Muslime als &#8222;bewegend&#8220; bezeichnen. Danke, \u00c4gypten!&#8220; (mh)<\/p>\n<p><strong>17.25<\/strong> Der &#8222;Rat der Weisen&#8220;, ein aus unabh\u00e4ngigen Pers\u00f6nlichkeiten bestehendes Gremium, das sich nach Beginn der Unruhen gebildet hatte, soll im Dialog mit der F\u00fchrung stehen.  Nach Informationen des Nachrichtensenders Al-Arabija schickte der Rat aus einen Vorschlag an das B\u00fcro von Vizepr\u00e4sident Omar Suleiman. Der Vorschlag sieht unter anderem vor, dass Mubarak zwar offiziell im Amt bleibt, Suleiman jedoch die Amtsgesch\u00e4fte im Wesentlichen \u00fcbernimmt. (cb)<\/p>\n<p><strong>17.25<\/strong> Ibrahim Kamel, der Generalsekret\u00e4r der \u00e4gyptischen Staatspartei NDP, <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698).\">wirft auf BBC der westlichen Presse vor, <\/a>Teil einer Verschw\u00f6rung gegen \u00c4gypten zu sein. Er behauptet, die Demonstranten auf dem Tahrir-Platz repr\u00e4sentierten nicht die Mehrheit der \u00c4gypter; diese schweigende Mehrheit st\u00fcnde hinter Mubarak und w\u00fcrde sich bald zur Wehr setzen. (de)<\/p>\n<p><strong>17.18<\/strong> Die Generalstaatsanwaltschaft hat nun auch gegen den fr\u00fcheren Handels- und Industrieminister Raschid Mohamed Raschid ein Ausreiseverbot verh\u00e4ngt und seine Bankkonten eingefroren. Die amtliche \u00e4gyptische Nachrichtenagentur Mena berichtete, es handle sich um &#8222;Vorsichtsma\u00dfnahmen&#8220;, die bis zum Abschluss einer Untersuchung gegen mehrere ehemalige Vertreter der fr\u00fcheren Regierung gelten sollten. Die Ermittlungen sollten kl\u00e4ren, ob \u00f6ffentliche Mittel veruntreut worden seien, hie\u00df es. Am Donnerstag hatten die Staatsanw\u00e4lte auch gegen den fr\u00fcheren Innenminister Habib el Adli sowie den Stahlunternehmer und Mubarak-Vertrauten Ahmed Ess Ausreiseverbote erlassen und deren Konten gesperrt. (cb)<\/p>\n<p><strong>17.18<\/strong> Die Regierung will B\u00fcrger entsch\u00e4digen, die durch die Unruhen Sch\u00e4den erlitten haben. Der Hilfsfonds soll umgerechnet rund 630 Millionen Euro umfassen. &#8222;Wir haben ausgerechnet, dass die Ausgaben ohne Belastung des Etats geleistet werden k\u00f6nnen&#8220;, sagte Finanzminister Samir Radwan. Die Steuerbeh\u00f6rden sollten ab sofort Schadenersatzforderungen von Autobesitzern, Ladeninhabern oder anderen Gesch\u00e4ftsleuten annehmen, denen durch die Proteste Schaden entstanden ist. (cb)<\/p>\n<p>17.14<\/strong> Der Kairo-Korrespondent von <em>Zenith<\/em> bef\u00fcrchtet <a href=\"http:\/\/www.zenithonline.de\/95.html\">ein \u00dcberschlagen der sich ausbreitenden Paranoia<\/a> in noch mehr offene und unkontrollierte Gewalt. Einen wesentlichen Anteil daran, schreibt er, habe das Staatsfernsehen, das seine Rhetorik weiter versch\u00e4rfe. Mittels Verschw\u00f6rungstheorien versuchten sich der neuen Vize-Pr\u00e4sidenten Omar Suleiman sowie der  Staatssender NileTV ein Konstrukt aus Komplott und offener Hetze.  Das Staatsfernsehen macht eine Verschw\u00f6rung des Iran, der libanesischen Hisbollah, Israel, der Hamas und der Muslimbr\u00fcder f\u00fcr die derzeitige Lage verantwortlich. (de)<\/p>\n<p><strong>17.06<\/strong> Ein Bild vom Tahrir-Platz am Nachmittag (Quelle: Peter Macdiarmid\/Getty Images)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/tahrir-040211-5402.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/tahrir-040211-5402.jpg\" alt=\"\" title=\"tahrir-040211-540\" width=\"540\" height=\"360\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1106\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/tahrir-040211-5402.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/tahrir-040211-5402-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/a> (cb)<\/p>\n<p><strong>16.50<\/strong> Amre Mussa, der in \u00c4gypten recht popul\u00e4re Pr\u00e4sident der Arabischen Liga (siehe Posting um 13.48), <a href=\"http:\/\/www.almasryalyoum.com\/en\/news\/moussa-considers-run-egypts-presidency).\"> h\u00e4lt es f\u00fcr unm\u00f6glich, schnelle Neuwahlen zu organisieren<\/a>. Und er sagt: Man k\u00f6nne die Muslimbr\u00fcder als gr\u00f6\u00dfte Oppositionsgruppe nicht ignorieren (mh)<\/p>\n<p><strong>16.45<\/strong> Die Demonstranten haben die Sprechch\u00f6re f\u00fcr ein Gebet unterbrochen. (<a href=\"http:\/\/english.aljazeera.net\/\">Quelle: Al Jazeera<\/a>)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/tahrir_gebet-540.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/tahrir_gebet-540.jpg\" alt=\"\" title=\"tahrir_gebet-540\" width=\"540\" height=\"348\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1103\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/tahrir_gebet-540.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/tahrir_gebet-540-300x193.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/a> (cb)<\/p>\n<p><strong>16.22<\/strong> Verteidigungsminister zu Guttenberg d\u00e4mpft die Furcht vor einer isalmistischen Macht\u00fcbernahme. &#8222;Die Mehrheit der Bev\u00f6lkerungen in diesen L\u00e4ndern wei\u00df sehr wohl, was die attraktiveren Staatsformen sind, wenn man sie mit Diktaturen oder Theokratien mit fragw\u00fcrdigen Menschenrechtsstandards vergleicht&#8220;, sagte er. Der Westen d\u00fcrfe sich nicht aus Furcht vor dem Islamismus auf die Seite von Diktatoren schlagen. &#8222;So begr\u00fcndet manche Gradwanderung in der Vergangenheit gewesen sein mag, wird d\u00fcrfen auf beiden Seiten des Atlantiks nicht den Eindruck erwecken, uns w\u00e4ren die grunds\u00e4tzlich in dieser Region autorit\u00e4ren Regime oder Diktaturen lieber als Regierungen, die in freien Wahlen gew\u00e4hlt oder abgew\u00e4hlt werden.&#8220; (cb)<\/p>\n<p><strong>16.22<\/strong> Die BBC strahlt ein Interview mit Vizepr\u00e4sident Omar Suleiman aus. Die Reporterin fragt ihn, ob er der Armee die Anweisung geben werde, die Proteste mit Gewalt aufzul\u00f6sen. Er antwortet: &#8222;Wir werden sie bitten, nach Hause zu gehen, aber wir werden sie nicht dazu zwingen.&#8220; Nachfrage der Reporterin: &#8222;Niemals?&#8220;. Suleiman: &#8222;Auf keinen Fall&#8220;. (pfa)<\/p>\n<p><strong>16.20<\/strong> Auf dem Tahrir-Platz in Kairo befinden sich Al Jazeera zufolge mehrere Zehntausend Menschen. Erstmals am heutigen Tage seien Sch\u00fcsse zu h\u00f6ren. Der \u00e4gyptische Microblogger und Aktivist<a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/Sandmonkey\/status\/33540163896352768\"> @Sandmonkey twittert<\/a>: Manche Demonstranten fordern einen Marsch Richtung Pr\u00e4sidentenpalast. <em>Update:<\/em> Dort, so Sandmonkey, <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/Sandmonkey\/status\/33541318034595841\">sei alles voll Soldaten, Scharfsch\u00fctzen und Sands\u00e4cken.<\/a> (mh\/cb)<\/p>\n<p><strong>16.05<\/strong> Eine ZEIT-ONLINE-Leserin, die seit eineinhalb Jahren in Kairo lebt, schilderte uns in einem Telefonat heute Mittag, wie sehr die Regime-Gegner in den vergangenen Tagen zwischen totaler Frustration und Euphorie schwankten. Am Dienstagmittag sei man noch voller Hoffnung gewesen, dann <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/02\/01\/marsch-der-million-in-agypten\/\">die entt\u00e4uschende Rede Mubaraks<\/a>, dann die Ern\u00fcchterung <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/02\/02\/die-stimmung-in-kairo-schlagt-um\/\">nach den Krawallen mit Mubarak-Schl\u00e4gern<\/a>. Heute: Wieder gro\u00dfe Zuversicht, sagt sie. (mh)<\/p>\n<p><strong>16.01<\/strong> Der Tahrir-Platz ist voller Menschen. Jetzt, um 16 Uhr beginnt die offizielle Ausgangssperre. Nun wird sich zeigen: Wird die Polizei die Demonstration aufl\u00f6sen, im Zweifel sogar mit Gewalt? Wie reagiert das Milit\u00e4r? Wie lange harren die Menschen auf dem Platz aus? Und was kann die Diplomatie, vor allem die der USA, in der Zwischenzeit bewirken? (de)<\/p>\n<p><strong>15.56<\/strong> Auch die EU-Staats- und Regierungschefs fordern nun einen sofortigen \u00dcbergang. Dieser m\u00fcsse zu einer Regierung f\u00fchren, die auf einer breiten Basis stehe. &#8222;Der \u00dcbergang muss jetzt beginnen&#8220;. Obwohl er gemeint sein d\u00fcrfte, nahm die EU zum \u00e4gyptischen Pr\u00e4sidenten Hosni Mubarak nicht explizit Stellung. Update: Gro\u00dfbritanniens <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/world\/video\/2011\/feb\/04\/david-cameron-hosni-mubarak-video\">Premierminister Cameron warnt Mubarak<\/a> davor, dem Protest gewaltsam zu begegnen. (cb)<\/p>\n<p><strong>15.53<\/strong> Der \u00e4gyptische Gesundheitsminister hat mitgeteilt, dass rund 5000 Menschen seit Beginn der Proteste vor elf Tagen verletzt wurden. (cb)<\/p>\n<p><strong>15.39<\/strong> In Syrien sind die erwarteten Proteste ausgeblieben. In der N\u00e4he des Parlamentsgeb\u00e4udes in der Hauptstadt Damaskus waren am Nachmittag statt Demonstranten nur kleine Gruppen von Sicherheitskr\u00e4ften in Zivil zu sehen, wie Augenzeugen berichteten. Die Opposition in Syrien will an die Protestbewegungen in Tunesien, \u00c4gypten und anderen arabischen L\u00e4ndern ankn\u00fcpfen. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch rief die syrischen Beh\u00f6rden dazu auf, das Demonstrationsrecht der Bev\u00f6lkerung zu respektieren. Verkehrsminister Ramsauer, der gerade in Syrien weilt, sagte zur Frage von Menschenrechtsverletzungen: &#8222;Unsere Vorstellungen von Demokratie und Menschenrechten sind nicht einfach eins zu eins auf L\u00e4nder in anderen Weltregionen \u00fcbertragbar.&#8220;<\/p>\n<p><strong>15.27<\/strong> Der Nachrichtensender Al Jazeera hat in einem Statement die St\u00fcrmung seines B\u00fcros durch einen Mob in Kairo verurteilt. Dem Sender zufolge gab es in dem B\u00fcro einen Brand, in dem auch das Equipment Schaden nahm. Aus dem Statement: &#8222;Es scheint der letzte Versuch des \u00e4gyptischen Regimes und seiner Unterst\u00fctzer zu sein,  die Berichterstattung von Al Jazeera \u00fcber die Ereignisse im Land zu behindern.&#8220; Und weiter: &#8222;Wir sind dankbar f\u00fcr die Unterst\u00fctzung, <a href=\"http:\/\/blogs.aljazeera.net\/node\/3164\">die wir aus allen Teilen der Welt f\u00fcr unsere Berichterstattung erhalten haben.<\/a>&#8222;. Eine interessante Grafik in diesem Zusammenhang <a href=\"http:\/\/mondoweiss.net\/2011\/02\/how-do-you-say-all-the-news-thats-fit-to-print-in-arabic.html \">liefert der Internet-Ranking-Dienst Alexa<\/a>. Den Daten zufolge hatte die Website von Al Jazeera zeitweise mehr Traffic als jene der <em>New York Times<\/em>. (pfa)<\/p>\n<p><strong>15.24<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">BBC berichtet, <\/a>in der zweitgr\u00f6\u00dften Stadt Alexandria sei die Stimmung weit aufgeheizter als in Kairo. Dort kommt es bisher nur zu kleineren Zusammenst\u00f6\u00dfen. Ein Augenzeuge sagte, Schl\u00e4gertrupps versuchten, den Regimegegnern den Weg abzuschneiden. Mubarak-Anh\u00e4nger h\u00e4tten Demonstranten mit Steinen beworfen, berichtet ein Reporter des arabischen Senders Al-Arabija. (cb)<\/p>\n<p><strong>15.21<\/strong> Der Tahrir-Platz wird zum Treffpunkt der Politiker. Nun will auch der neue Gesundheitsminister dort auftauchen und sich mit dem Milit\u00e4r abstimmen, <a href=\"http:\/\/news.blogs.cnn.com\/2011\/02\/04\/egypt-crisis-troops-in-riot-gear-approach-tahrir-square-early-friday\/?hpt=T1\">meldet CNN.<\/a> (cb)<\/p>\n<p><strong>15.19<\/strong> ZEIT-Reporter Michael Thumann <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2011-02\/aegypten-journalisten-auslaender-2\">hat beschrieben<\/a>, wie das heutige \u00c4gypten soweit kommen konnte: Der Staat ist 1952 aus einer Milit\u00e4rrevolte hervorgegangen, an seiner Spitze standen seither drei Gener\u00e4le, die jede Andeutung von Widerstand niederkn\u00fcppeln lie\u00dfen und die einen riesigen Repressionsapparat errichteten. F\u00fcr diese Staatstr\u00e4ger ist es unvorstellbar, dass sie je in der Geschichte abgel\u00f6st werden k\u00f6nnten. (cb)<\/p>\n<p><strong>15.02<\/strong> Berichte im Netz geben einen Eindruck davon, unter welchen Bedingungen die Journalistenkollegen in Kairo an diesem Tag arbeiten: Der Guardian-Reporter Peter Beaumont beschreibt <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/world\/blog\/2011\/feb\/04\/egypt-protests-day-departure-live#block-55\">in einem H\u00f6rbeitrag,<\/a> wie er am Morgen zusammen mit seinem Kollegen Jack Shenker von der Armee aufgegriffen und befragt wurde: &#8222;Wir wurden zu einem Checkpoint gef\u00fchrt \u2026 und zwei Stunden festgehalten&#8220;, berichtet Beaumont. &#8222;Und wir wurden beide gewarnt, dass es f\u00fcr uns nicht so nett laufen werde, sollten wir uns dem Platz wieder n\u00e4hern&#8220;. Der Reporter des Atlantic <a href=\"http:\/\/www.theatlantic.com\/international\/archive\/2011\/02\/why-i-was-dragged-through-the-street-by-egyptian-police\/70741\/\">beschreibt hier<\/a>, wie er von einem Mob durch die Stra\u00dfen Kairos gejagt wurde. Mubaraks Regime verfolgt weiter eine Taktik der Einsch\u00fcchterung. (pfa)<\/p>\n<p><strong>14.57<\/strong> Auch aus anderen L\u00e4ndern der Region werden Proteste und Solidarit\u00e4tskundgebungen gemeldet. In Istanbul sind etwa tausend Menschen auf der Stra\u00dfe, um Mubaraks R\u00fccktritt zu fordern. Auch Parolen gegen die USA und gegen Israel waren zu h\u00f6ren. Zu der Demonstration hatten mehrere islamische Organisationen aufgerufen, darunter die umstrittene Hilfsorganisation IHH, deren Schiffskonvoi f\u00fcr Gaza im vergangenen Jahr von israelischen Soldaten angegriffen wurde.<br \/>\nAuch in Jordaniens Hauptstadt Amman demonstrieren etwa tausend Menschen f\u00fcr politische Reformen. Zu der Kundgebung hatte die oppositionelle Islamische Aktionsfront (FAI) aufgerufen, die von den Linksparteien des Landes unterst\u00fctzt wird. Der politische Arm der Muslimbruderschaft fordert ausdr\u00fccklich nicht den Sturz K\u00f6nig Abdullahs II.<br \/>\n<em>Update<\/em>: Auch im Sudan haben mehrere hundert Menschen demonstriert, berichtet der <em><a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/world\/blog\/2011\/feb\/04\/egypt-protests-day-departure-live\">Guardian<\/a><\/em>.<br \/>\n (cb)<\/p>\n<p><strong>14.51<\/strong> Au\u00dfenminister Guido Westerwelle (FDP) verlangt von der \u00e4gyptischen Regierung einen besseren Schutz ausl\u00e4ndischer Journalisten. Die Sicherheitsbeh\u00f6rden m\u00fcssten unverz\u00fcglich daf\u00fcr sorgen, dass Demonstranten, ausl\u00e4ndische Beobachter und Journalisten besser gesch\u00fctzt werden, sagte Westerwelle nach einem Treffen mit UN-Generalsekret\u00e4r Ban Ki Moon. Die \u00dcbergriffe h\u00e4tten eine neue Dimension erreicht. Ban sagte, die \u00e4gyptische F\u00fchrung m\u00fcsse st\u00e4rker auf die Stimmen der Bev\u00f6lkerung zu h\u00f6ren. Es m\u00fcsse aber auch darauf geachtet werden, dass \u00c4gypten ein strategisch wichtiges Land in der Region bleibe. Wen er damit meinte, ist unklar. (cb)<\/p>\n<p><strong>14.49<\/strong> Arabische Reporter berichten \u00fcber vereinzelte Zusammenst\u00f6\u00dfe zwischen Regimegegnern und Mubarak-Anh\u00e4ngern in Kairo, Alexandria und Port Said. Ein Augenzeuge in Kairo sagte, bei den Pro-Mubarak-Gruppen in Kairo handele es sich weniger um Demonstranten als vielmehr um Schl\u00e4gertrupps, die versuchten, den Anti-Mubarak-Demonstranten den Weg abzuschneiden. Ein Reporter von Al-Arabiya sagte, Mubarak-Anh\u00e4nger h\u00e4tten Demonstranten mit Steinen beworfen. (cb) <\/p>\n<p><strong>14.44<\/strong> Die Karte des Tahrir-Platzes (de)<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" width=\"540\" height=\"380\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" marginheight=\"0\" marginwidth=\"0\" src=\"http:\/\/maps.google.com\/maps\/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;msa=0&amp;msid=208985818743573131353.00049b4e765f948b00f0e&amp;ll=30.044616,31.234388&amp;spn=0.007058,0.011587&amp;z=16&amp;output=embed\"><\/iframe><br \/><small><a href=\"http:\/\/maps.google.com\/maps\/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;msa=0&amp;msid=208985818743573131353.00049b4e765f948b00f0e&amp;ll=30.044616,31.234388&amp;spn=0.007058,0.011587&amp;z=16&amp;source=embed\" style=\"color:#0000FF;text-align:left\">Proteste in Kairo<\/a> auf einer gr\u00f6\u00dferen Karte anzeigen<\/small><\/p>\n<p><strong>14.44<\/strong> Unsere Karte mit den wichtigsten Orten in Kairo. (de)<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" width=\"540\" height=\"380\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" marginheight=\"0\" marginwidth=\"0\" src=\"http:\/\/maps.google.com\/maps\/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;msa=0&amp;msid=208985818743573131353.00049b4e765f948b00f0e&amp;ll=30.047736,31.23486&amp;spn=0.014116,0.023174&amp;z=15&amp;output=embed\"><\/iframe><br \/><small><a href=\"http:\/\/maps.google.com\/maps\/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;msa=0&amp;msid=208985818743573131353.00049b4e765f948b00f0e&amp;ll=30.047736,31.23486&amp;spn=0.014116,0.023174&amp;z=15&amp;source=embed\" style=\"color:#0000FF;text-align:left\">Proteste in Kairo<\/a> auf einer gr\u00f6\u00dferen Karte anzeigen<\/small><\/p>\n<p><strong>14.19<\/strong> Angeblich sollen mehrere Funktion\u00e4re des alten Regimes vor Gericht gestellt werden, denen man Korruption nachsagt, berichtet eine \u00e4gyptische Nachrichtenwebsite unter Berufung auf Justizkreise. Es soll um den entlassenen Innenminister Habib al-Adli, NDP-Politiker und Stahlmagnat Ahmed Ezz, Tourismusminister Suheir Garana und Wohnungsbau-Minister Ahmed al-Maghrabi gehen. Die Ermittlungen w\u00fcrden er\u00f6ffnet, &#8222;sobald sich die Lage wieder beruhigt hat&#8220;. (cb)<\/p>\n<p><strong>14.12<\/strong> Das neue \u00e4gyptische Kabinett will  die Armee angewiesen haben, die Arbeit der ausl\u00e4ndischen Journalisten zu unterst\u00fctzen. Ob das wirklich geschieht, ist zweifelhaft. Zwei <em>Guardian<\/em>-Reporter wurden von Armee festgenommen und im Innenministerium verh\u00f6rt. &#8222;Man warnte uns, wenn wir noch mal in der N\u00e4he des Tahrir-Platzes auftauchten, w\u00fcrden die Dinge nicht so freundlich ausgehen&#8220;, <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/world\/blog\/2011\/feb\/04\/egypt-protests-day-departure-live\">berichtet  Peter Beaumont<\/a>. <em>Update:<\/em> Al Jazeera berichtet, sein B\u00fcro in Kairo sei gest\u00fcrmt und verw\u00fcstet worden. (cb)<\/p>\n<p><strong>13.48<\/strong> W\u00e4hrend Zehntausende zu den Demonstrationen auf dem Tahrirplatz str\u00f6men, stehen nach Angaben eines Reporters Tausende Mubarak-Anh\u00e4nger abwartend in den Seitenstra\u00dfen. Auf dem Tahrirplatz hat sich Amre Mussa, der Generalsekret\u00e4r der arabischen Liga, unter die Demonstranten gemischt und nach eigenen Angaben mit Jugendlichen gesprochen. Nicht ohne Hintergedanken: Erst gestern hatte er in einem Interview bekannt, f\u00fcr eine Pr\u00e4sidentschaftskandidatur zur Verf\u00fcgung zu stehen.  (cb)<\/p>\n<p><strong>13.44<\/strong> In \u00c4gypten lebende Deutsche beklagen sich \u00fcber das Krisenmanagement der deutschen Botschaft in Kairo. &#8222;Die Botschaft war nur sehr schwer oder gar nicht telefonisch zu erreichen&#8220;, schreibt der Deutsche Jan Rohde in einem Brief an Botschafter Michael Bock. Die Krisennummer sei nirgendwo im Netz hinterlassen worden nur durch Mund-zu-Mund-Propaganda weitergegeben worden. Das Ausw\u00e4rtige Amt wies die Kritik zur\u00fcck. Die Lage vor Ort sein schwierig. &#8222;Botschaft und Krisenstab arbeiten seit Beginn der politischen Auseinandersetzungen rund um die Uhr, um deutsche Staatsangeh\u00f6rige zu unterst\u00fctzen und, wo erw\u00fcnscht, bei der Ausreise zu helfen.&#8220;<br \/>\n(cb)<\/p>\n<p>Tag elf der Proteste in \u00c4gypten, erneut ein Tag der Entscheidung. Seit dem fr\u00fchen Freitagmorgen versammeln sich Demonstranten auf dem Tahrir-Platz im Zentrum der Hauptstadt. Sie sind dem Aufruf der Opposition gefolgt, die diesen Freitag zu einem &#8222;Tag des Abgangs&#8220; erkl\u00e4rt hatte. Ihre Forderung: Staatspr\u00e4sident Hosni Mubarak soll sofort zur\u00fccktreten. Heute verstreicht das Ultimatum, das sie ihm gestellt haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Christian Bangel (cb), Wolfgang Blau (wb), Daniel Erk (de), Philip Faigle (pfa), Steffen Richter (sr), Markus Horeld (mh) Friedliche Gro\u00dfdemonstrationen nach den Freitagsgebeten ElBaradei dementiert Vezicht auf Pr\u00e4sidentschaftskandidatur Verhandlungen \u00fcber Mubaraks Schicksal Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zu \u00c4gypten bei ZEIT ONLlNE 19.51 F\u00fcr heute beenden wir unser News-Blog. Auf dem Tahrir-Platz in Kairo harren noch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":283,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[9460,9463],"class_list":["post-1048","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-agypten","tag-mubarak"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Tag Elf - Gro\u00dfdemonstrationen nach dem Freitagsgebet - News-Blog<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/02\/04\/tag-elf-grosdemonstrationen-nach-dem-freitagsgebet\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Tag Elf - Gro\u00dfdemonstrationen nach dem Freitagsgebet - News-Blog\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Von Christian Bangel (cb), Wolfgang Blau (wb), Daniel Erk (de), Philip Faigle (pfa), Steffen Richter (sr), Markus Horeld (mh) Friedliche Gro\u00dfdemonstrationen nach den Freitagsgebeten ElBaradei dementiert Vezicht auf Pr\u00e4sidentschaftskandidatur Verhandlungen \u00fcber Mubaraks Schicksal Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zu \u00c4gypten bei ZEIT ONLlNE 19.51 F\u00fcr heute beenden wir unser News-Blog. Auf dem Tahrir-Platz in Kairo harren noch [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/02\/04\/tag-elf-grosdemonstrationen-nach-dem-freitagsgebet\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"News-Blog\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2011-02-04T12:47:09+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2011-03-15T16:51:54+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/am-rand-des-tahrir-platzes-540.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Nachrichtenredaktion\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Nachrichtenredaktion\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"14\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/02\/04\/tag-elf-grosdemonstrationen-nach-dem-freitagsgebet\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/02\/04\/tag-elf-grosdemonstrationen-nach-dem-freitagsgebet\/\",\"name\":\"Tag Elf - Gro\u00dfdemonstrationen nach dem Freitagsgebet - News-Blog\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/#website\"},\"datePublished\":\"2011-02-04T12:47:09+00:00\",\"dateModified\":\"2011-03-15T16:51:54+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/#\/schema\/person\/8872e5ce4a1ddc6fdbe374f805e51e92\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/02\/04\/tag-elf-grosdemonstrationen-nach-dem-freitagsgebet\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/02\/04\/tag-elf-grosdemonstrationen-nach-dem-freitagsgebet\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/02\/04\/tag-elf-grosdemonstrationen-nach-dem-freitagsgebet\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Tag Elf &#8211; Gro\u00dfdemonstrationen nach dem Freitagsgebet\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/\",\"name\":\"News-Blog\",\"description\":\"Aktuelle Ereignisse im Live-Blog\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/#\/schema\/person\/8872e5ce4a1ddc6fdbe374f805e51e92\",\"name\":\"Nachrichtenredaktion\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/36d8fa55ae8bc50cd5a2548e3a51f9671200492f8c3bcde1d70fcb20de7b1bad?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/36d8fa55ae8bc50cd5a2548e3a51f9671200492f8c3bcde1d70fcb20de7b1bad?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Nachrichtenredaktion\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/author\/nachrichtenredaktion\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Tag Elf - Gro\u00dfdemonstrationen nach dem Freitagsgebet - News-Blog","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/02\/04\/tag-elf-grosdemonstrationen-nach-dem-freitagsgebet\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Tag Elf - Gro\u00dfdemonstrationen nach dem Freitagsgebet - News-Blog","og_description":"Von Christian Bangel (cb), Wolfgang Blau (wb), Daniel Erk (de), Philip Faigle (pfa), Steffen Richter (sr), Markus Horeld (mh) Friedliche Gro\u00dfdemonstrationen nach den Freitagsgebeten ElBaradei dementiert Vezicht auf Pr\u00e4sidentschaftskandidatur Verhandlungen \u00fcber Mubaraks Schicksal Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zu \u00c4gypten bei ZEIT ONLlNE 19.51 F\u00fcr heute beenden wir unser News-Blog. Auf dem Tahrir-Platz in Kairo harren noch [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/02\/04\/tag-elf-grosdemonstrationen-nach-dem-freitagsgebet\/","og_site_name":"News-Blog","article_published_time":"2011-02-04T12:47:09+00:00","article_modified_time":"2011-03-15T16:51:54+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/am-rand-des-tahrir-platzes-540.jpg"}],"author":"Nachrichtenredaktion","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Nachrichtenredaktion","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"14\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/02\/04\/tag-elf-grosdemonstrationen-nach-dem-freitagsgebet\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/02\/04\/tag-elf-grosdemonstrationen-nach-dem-freitagsgebet\/","name":"Tag Elf - Gro\u00dfdemonstrationen nach dem Freitagsgebet - News-Blog","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/#website"},"datePublished":"2011-02-04T12:47:09+00:00","dateModified":"2011-03-15T16:51:54+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/#\/schema\/person\/8872e5ce4a1ddc6fdbe374f805e51e92"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/02\/04\/tag-elf-grosdemonstrationen-nach-dem-freitagsgebet\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/02\/04\/tag-elf-grosdemonstrationen-nach-dem-freitagsgebet\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/02\/04\/tag-elf-grosdemonstrationen-nach-dem-freitagsgebet\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Tag Elf &#8211; Gro\u00dfdemonstrationen nach dem Freitagsgebet"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/","name":"News-Blog","description":"Aktuelle Ereignisse im Live-Blog","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/#\/schema\/person\/8872e5ce4a1ddc6fdbe374f805e51e92","name":"Nachrichtenredaktion","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/36d8fa55ae8bc50cd5a2548e3a51f9671200492f8c3bcde1d70fcb20de7b1bad?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/36d8fa55ae8bc50cd5a2548e3a51f9671200492f8c3bcde1d70fcb20de7b1bad?s=96&d=mm&r=g","caption":"Nachrichtenredaktion"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/author\/nachrichtenredaktion\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1048","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/283"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1048"}],"version-history":[{"count":84,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1048\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1053,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1048\/revisions\/1053"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1048"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1048"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1048"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}