{"id":1143,"date":"2011-02-11T11:01:42","date_gmt":"2011-02-11T10:01:42","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/?p=1143"},"modified":"2011-02-11T22:06:36","modified_gmt":"2011-02-11T21:06:36","slug":"tag-18-%e2%80%93-ein-prasident-erzurnt-sein-volk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/02\/11\/tag-18-%e2%80%93-ein-prasident-erzurnt-sein-volk\/","title":{"rendered":"Tag 18 \u2013 Das Ende einer \u00c4ra"},"content":{"rendered":"<p>Von <i>Lisa Caspari (lc), Karin Geil (kg), Meike D\u00fclffer (md), Karsten Polke-Majewski (kpm), Sami Skalli (ska), Tilman Steffen (tst), Markus Horeld (mh), Hauke Friederichs (hf)<\/i><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #808080;\"> Mubarak tritt zur\u00fcck<\/span><\/li>\n<li> <span style=\"color: #808080;\"> Grenzenloser Jubel auf \u00c4gyptens Stra\u00dfen<\/span><\/li>\n<li> <span style=\"color: #808080;\"> Das Milit\u00e4r \u00fcbernimmt die Macht<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #808080;\"> <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/themen\/politik\/unruhen-aegypten-2011\/index\">Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zu \u00c4gypten bei ZEIT ONLINE<\/a><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><figure id=\"attachment_1306\" aria-describedby=\"caption-attachment-1306\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/RTXXQSO-540x304.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/RTXXQSO-540x304.jpg\" alt=\"\u00c4gypten feiert die gr\u00f6\u00dfte Party seit Jahrzehnten\" title=\"RTXXQSO-540x304\" width=\"540\" height=\"304\" class=\"size-full wp-image-1306\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/RTXXQSO-540x304.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/RTXXQSO-540x304-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1306\" class=\"wp-caption-text\">\u00c4gypten feiert die gr\u00f6\u00dfte Party seit Jahrzehnten<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Liebe Leser, wir haben heute einen historischen Tag erlebt. Eine \u00c4ra ist zu Ende gegangen. 30 Jahre lang herrschte Hosni Mubarak in \u00c4gypten, seine Regierung galt als stabil und so gut verankert, dass eine solche Entwicklung noch vor wenigen Wochen undenkbar schien. Das ganze \u00e4gyptische Volk, so sagte es die Reporterin Esther Saoub auf Phoenix heute, h\u00e4tte den Friedensnobelpreis verdient. Wie wahr. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Menschen auf dem Tahrir-Platz und <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/Sandmonkey\/status\/36152884538253312\">anderswo<\/a> in \u00c4gypten feiern, wollen wir dieses Blog schlie\u00dfen \u2013 nicht ohne noch auf unsere sonstige Berichterstattung \u00fcber diesen Tag hinzuweisen. Empfohlen seien insbesondere der <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2011-02\/mubarak-ruecktritt-portraet\">politische Nachruf auf Mubarak<\/a> von Martin Gehlen und die <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2011-02\/aegypten-militaer-fuehrung\">Betrachtung der \u00e4gyptischen Armee<\/a> von Michael Thumann. (mh)<\/p>\n<p><strong>22.00<\/strong> Demokratien st\u00fctzen: Das Council on Foreign Relation hat passend zum heutigen Tag einen <a href=\"http:\/\/www.cfr.org\/democracy-promotion\/promoting-democracy-whys-hows-united-states-international-community\/p24037?cid=soc-Twitter-in-Democracy-Whys_and_hows-021111\">Bericht \u00fcber die Au\u00dfenpolitik der USA ver\u00f6ffentlicht<\/a>. In \u00c4gypten stehe Obama vor einem klassischen Dilemma: Den amerikafreundlichen Desporten st\u00fctzen oder die Demokratiebewegung? Diese Frage, haben die Menschen auf den Stra\u00dfen \u00c4gyptens nun beantwortet. (hf)<\/p>\n<p><strong>21.43 <\/strong>Alte Freunde stehen zusammen: Die Au\u00dfenpolitik-Experten des Fachmagazins <em>Foreign Policy<\/em> besch\u00e4ftigen sich <a href=\"http:\/\/thecable.foreignpolicy.com\/posts\/2011\/02\/11\/gates_and_mullen_in_close_contact_with_egyptian_military\">mit den engen Kontakten zwischen der US-Regierung und dem \u00e4gyptischen Milit\u00e4r<\/a>. Der \u00e4gyptische Generalstabschefs war noch vor wenigen Tagen in Washington und steht seitdem mit seinem amerikanischen Kollegen Mike Mullen im engen Kontakt. Auch US-Verteidigungsminister Robert Gates h\u00e4lt eine enge Verbindung zu den neuen Machthabern \u00c4gyptens. (hf) <\/p>\n<p><strong>21.38<\/strong> Mit seiner heutigen Ansprache k\u00f6nnte Barack Obama die Herzen der \u00c4gypter zur\u00fcckgewonnen haben. So sehr die muslimische Welt (vor allem die jungen Menschen) seine gro\u00dfe Rede 2009 in Kairo gelobt hatte, so entt\u00e4uscht war sie doch auch \u00fcber die dann folgende Nahost-Politik des US-Pr\u00e4sidenten, in der es ausschlie\u00dflich um den Friedensprozess und eben nicht um die arabischen L\u00e4nder ging. Heute: <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/nolanjazeera\/status\/36156892258648064\">positive Reaktionen<\/a> auf Twitter. (mh)<\/p>\n<p><strong>21.35 <\/strong>Riesen-Party auf Kairos Stra\u00dfen. NBC zeigt eine Bilderstrecke mit <a href=\"http:\/\/on.msnbc.com\/gxN7HH\">beeindruckenden Bildern<\/a>. (hf)<\/p>\n<p><strong>21.27 <\/strong>Freund oder Feind der Demokratie? Das \u00e4gyptische Milit\u00e4r habe 30 Jahre lang das Regime Mubarak getragen. Man d\u00fcrfe nun nicht zu viel erwarten, warnt der Nahost-Experte Marcel Pott auf Phoenix. &#8222;Die Armee ist ein Staat im Staate&#8220;. Eine &#8222;gelenkte Demokratie&#8220; sei zun\u00e4chst sehr wahrscheinlich. (hf)<\/p>\n<p><strong>21.16<\/strong> Feierliche Worte aus dem Wei\u00dfen Haus: Obama lobt die Soldaten, die nicht geschossen haben, die Freiwilligen, die Menschen halfen. Christen und Muslime h\u00e4tten gemeinsam gerufen &#8222;Wir sind das Volk&#8220;.<br \/>\n&#8222;Und wir haben erlebt, wie eine neue Generation entstanden ist&#8220;, welche die moderne Technik nutzt, um der Regierung ihren Unmut zu zeigen. &#8222;Die Macht der menschlichen W\u00fcrde darf man niemanden nehmen. Das haben uns die \u00c4gypter gelehrt.&#8220; (hf)<\/p>\n<p><strong>21.14 <\/strong> Ein zartes Pfl\u00e4nzchen, nennt Peter H\u00fcsseler die Demokratiebewegung in der arabischen Welt in einer Sondersendung von Phoenix. Der Theologe und Islamwissenschaftler macht Mut: &#8222;Am diesem Weg f\u00fchrt in der arabischen Welt nichts vorbei.&#8220; (hf)<\/p>\n<p><strong>21.11 <\/strong>Nun redet Obama endlich: &#8222;\u00c4gypten wird nie wieder so sein wie zuvor&#8220;. \u00c4gyptens Weg in die Demokratie sei noch lange nicht vorbei, sagt der US-Pr\u00e4sident. &#8222;Das Milit\u00e4r hat patriotisch und verantwortungsbewusst gehandelt.&#8220; Nun m\u00fcsse der Ausnahmezustand aufgehoben werden und die Verfassung ge\u00e4ndert werden. &#8222;Das \u00e4gyptische Volk hat gezeigt, dass es den Wandel will&#8220;, sagt Obama. Die USA werde weiter als Partner \u00c4gyptens an dessen Seite stehen. (hf)<\/p>\n<p><strong>21.02 <\/strong>Sag&#8216; zum Abschied leise Servus: eXtra-3, die Satire-Sendung des NDR-Fernsehens <a href=\"http:\/\/bit.ly\/hE0DGN\">verabschiedet sich vom \u00e4gyptischen Pharao<\/a>. (hf)  <\/p>\n<p><strong>20.58 <\/strong>Der Chef der Arabischen Liga, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2011-02\/aegypten-akteure?page=2\">Amr Mussa<\/a>, hat angek\u00fcndigt, sein Amt niederzulegen und nach \u00c4gypten zur\u00fcckzukehren, meldet Reuters. (hf)<\/p>\n<p><strong>20.19 <\/strong> Beim \u00e4gyptischen Staatsfernsehen hat man offenbar erkannt, dass es nicht weitergehen kann wie bisher &#8211; und zeigt nun einfach das  Al-Jazeera-Programm. Wandel in H\u00f6chstgeschwindigkeit. (mh)<\/p>\n<p><strong>19.51 <\/strong>&#8222;\u00c4gypten steht noch ein langer Weg bevor&#8220;, sagt ein Korrespondent von Al Jazeera. Wohl wahr. (mh)<\/p>\n<p><strong>19.49<\/strong> Die urspr\u00fcnglich f\u00fcr 19.30 Uhr MEZ angek\u00fcndigte Rede von US-Pr\u00e4sident Barack Obama ist auf 21 Uhr verschoben worden. (mh)<\/p>\n<p><strong>19.38<\/strong> Nicht nur Irans Mahmud Ahmadineschad versucht die Bewegung in \u00c4gypten f\u00fcr seine Zwecke zu instrumentalisieren (siehe Posting um 15.20 Uhr), sondern auch Hamas. Die hofft nach dem R\u00fccktritt Mubaraks auf bessere Beziehungen zum Nachbarn. Die neue \u00e4gyptische F\u00fchrung m\u00fcsse helfen, die Blockade des Gaza-Streifens zu beenden, wird Hamas-Sprecher Sami Abu Suhri zitiert. (mh)<\/p>\n<p><strong>19.25 <\/strong>Die Polizei ist nirgendwo zu sehen, twittert <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/Sandmonkey\">@Sandmonkey<\/a>. &#8222;Hoffentlich ist sie auch verschwunden&#8220;. Der Blogger und Aktivist feiert im Kairoer Stadtteil Heliopolis. Sein <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/Sandmonkey\/status\/36124817245609984\">aktuellster Tweet<\/a>: <em>&#8222;If u r in heliopolis come and join us in korba. At starbucks. Alcohol for everyone. #jan25&#8220;<\/em> (mh)<\/p>\n<p><strong>19.21 <\/strong>Die Schweiz will m\u00f6gliche Konten von Mubarak sperren, sagt ein Sprecher des Au\u00dfenministeriums. Die Ma\u00dfnahme betreffe auch das Umfeld Mubaraks. Verm\u00f6genswerte seien f\u00fcr drei Jahren gesperrt, hie\u00df es. \u00dcber die H\u00f6he des Verm\u00f6gens wurden keine Angaben gemacht. (mh) <\/p>\n<p><strong>19.17<\/strong> W\u00e4hrend \u00c4gypten die gr\u00f6\u00dfte Party seit Jahrzehnten feiert, gibt es auch sorgenvolle Stimmen. Auf <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">BBC News<\/a> schreibt Leser Maged Salib aus Kairo: &#8222;Ich hatte auf einen friedlichen Wandel gehofft, deshalb bin ich besorgt \u00fcber diese Entwicklung. Das Volk wollte es so, aber das hei\u00dft nicht unbedingt, dass es gut f\u00fcr das Volk ist&#8220;. (mh)<\/p>\n<p><strong>19.08 <\/strong>Neuer starker Mann \u00c4gyptens ist nun bis auf weiteres der bisherige Verteidigungsminister Mohammed Hussein Tantawi, der dem Obersten Milit\u00e4rrat vorsteht. Vor dem Pr\u00e4sidentenpalast in Kairo begr\u00fc\u00dfte Tantawi feiernde Demonstranten. In den von Wikileaks ver\u00f6ffentlichten US-Depeschen wird Tantawi bisweilen als &#8222;<a href=\"http:\/\/213.251.145.96\/cable\/2008\/09\/08CAIRO2091.html\">Mubaraks Pudel<\/a>&#8220; bezeichnet. (mh)<\/p>\n<p>Der Tahrir-Platz erlebt die gr\u00f6\u00dfte Party \u00c4gyptens seit Jahrzehnten, berichtet  der BBC-Mann Paul Danahar. Aber es gibt auch sorgenvolle Stimmen. <\/p>\n<p><strong>19.01 <\/strong>US-Vizepr\u00e4sident Joe Biden nennt Mubaraks R\u00fccktritt einen &#8222;entscheidenden Moment in der Geschichte&#8220; Und sagt: &#8222;Wir haben von Anfang an gesagt, dass die Zukunft \u00c4gyptens vom \u00e4gyptischen Volk bestimmt wird.&#8220; Pr\u00e4sident Obama, der offenbar vorab \u00fcber Mubaraks R\u00fccktritt informiert wurde, hat sich noch nicht ge\u00e4u\u00dfert. Eine Stellungnahme ist f\u00fcr 19.30 Uhr MEZ angek\u00fcndigt. (mh) <\/p>\n<p><strong>18.51<\/strong> Die drei meist geh\u00f6rten Ausrufe in Kairo sind &#8222;Freiheit&#8220;, &#8222;Endlich ist er weg&#8220;, und &#8222;Wir sind alle \u00c4gypter&#8220;, berichtet unser Korrespondent Michael Thumann. Er steht in der Menschenmenge und sieht, wie sich die \u00c4gypter gegenseitig begeistert begl\u00fcckw\u00fcnschen. Es ist ihre Revolution. Sie haben es durch unerm\u00fcdlichen Protest geschafft, den allm\u00e4chtig scheinenden Machthaber zu st\u00fcrzen. (lc)<\/p>\n<p><strong>18.48 <\/strong>Der t\u00fcrkische Au\u00dfenminister Ahmet Davutoglu <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/Ahmet_Davutoglu\/status\/36110457102143488\">twittert<\/a>: Gl\u00fcckwunsch an das \u00e4gyptische Volk. Wir hoffen, dass das k\u00fcnftige System die Erwartungen des \u00e4gyptischen Volkes erf\u00fcllt. (mh)<\/p>\n<p><strong>18.35 <\/strong><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2011-02\/aegypten-akteure?page=2\">Amr Mussa<\/a>, der Generalsekret\u00e4r der Arabischen Liga, sagt: Mubaraks R\u00fccktritt ist eine gro\u00dfe Chance f\u00fcr die \u00c4gypter. Mussa wird schon l\u00e4nger nachgesagt, Interesse am Pr\u00e4sidentenamt zu haben. Im Volk ist er jedenfalls beliebt. (mh)<\/p>\n<p><strong>18.29<\/strong> Werden die Iraner es den \u00c4gyptern gleichtun? Oder wird \u00c4gypten nach dem Abgang von Mubarak ein neuer Iran? <a href=\"http:\/\/perseption.blogs.courrierinternational.com\/archive\/2011\/02\/11\/l-egypte-sans-moubarak-et-apres.html\">fragt die franz\u00f6sisch-persische Journalistin Hamdam Mostafavi<\/a>. (md)<\/p>\n<p><strong>18.23 <\/strong> Bundeskanzlerin Merkels sagt: Der Pr\u00e4sident habe seinem Volk einen &#8222;letzten Dienst&#8220; erwiesen. Nun m\u00fcsse es freie Wahlen geben. \u00c4gypten solle die Vertr\u00e4ge mit Israel einhalten. Au\u00dfenminister Westerwelle: &#8222;Wir sind Zeugen eines historischen Umbruchs &#8230;Wir freuen uns, dass der Weg frei ist f\u00fcr einen politischen Neuanfang.&#8220; (mh)<\/p>\n<p><strong>18.20 <\/strong>Unseren Korrespondenten in Kairo ber\u00fchrt vor allem das innige Verh\u00e4ltnis von Armee und Revolution\u00e4ren. Er berichtet, wie beide Seiten sich umarmen und k\u00fcssen. Es war vor allem diese Verbindung der Armee zum Volk, die die Spannungen der vergangenen Wochen nicht hat v\u00f6llig eskalieren lassen. Bei den heutigen Feiern haben die Soldaten ihre Waffe lose auf dem R\u00fccken baumeln, erz\u00e4hlt Michael Thumann. Angst, dass ihnen jemand die Waffen entrei\u00dfen k\u00f6nnte, haben sie nicht. (lc)<\/p>\n<p><figure style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Jubel auf dem Tahrir-Platz in Kairo\" src=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2011-02\/tahrir-platz-110211-8\/tahrir-platz-110211-8-540x304.jpg\" title=\"Jubel auf dem Tahrir-Platz in Kairo\" width=\"540\" height=\"304\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">Jubel auf dem Tahrir-Platz in Kairo<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>18.17<\/strong> Unser Leser Aguirre1 schreibt: &#8222;Das System Mubarak ist nach wie vor im Amt! Ein Austausch von K\u00f6pfen bringt noch lange keine Wende! Dem Volk in \u00c4gypten sollten wir weiterhin unsere Solidarit\u00e4t zeigen und mehr als bisher unsere Hilfsbereitschaft anbieten. Omar Suleiman, als Teil des Mubarak-Systems, ist nicht besonders vertrauensw\u00fcrdig!&#8220; (mh)<\/p>\n<p><strong>18.11 <\/strong>Unser Reporter in Kairo Michael Thumann beobachtet, dass die \u00c4gypter nur noch Hohn und Spott f\u00fcr Mubaraks Feigheit \u00fcbrig haben. W\u00e4hrend seiner gestrigen Fernsehansprache habe er das Wort R\u00fccktritt nicht \u00fcber die Lippen gebracht. Heute dann habe er sich nach Scharm al Scheich abgesetzt und sein Vizepr\u00e4sident habe den Wandel verk\u00fcnden m\u00fcssen. (lc)<\/p>\n<p><strong>18.00<\/strong> Die Menschen stehen auf ausgebrannten Autos, den \u00dcberresten der K\u00e4mpfe der vergangenen Tage, berichtet ZEIT-Korrespondent Michael Thumann aus Kairo. Sie posieren auf den Barrikaden, die die Mubaraks Schl\u00e4gertrupps hinterlassen haben. Manche halten Fotos der Demonstranten in die Luft, die bei den Protesten ums Leben gekommen waren. Bemerkenswert ist die Disziplin der Menschenmenge. &#8222;Niemand tritt dem anderen auf den Fu\u00df, dabei gibt es kaum Platz mehr auf dem Tahrir-Platz&#8220;, fasst es unser Korrespondent zusammen. (lc)<\/p>\n<p><strong>17.59<\/strong> Neben all dem Jubel gibt es auch bange Fragen: Wie wird der neue Machthaber, das Milit\u00e4r, agieren? In welche Richtung wird die Armee das Land f\u00fchren? Andeutungen gibt es schon. So berichtet der Sender Al Arabija, dass das Oberkommando das Kabinett entlassen und beide Kammern des Parlaments aufl\u00f6sen werde. Und die Spitze des Verfassungsgerichts soll offenbar mitregieren, hei\u00dft es. Eine weitere Erkl\u00e4rung wird f\u00fcr heute Abend erwartet. (mh)<\/p>\n<p><strong>17.53 <\/strong>Und hier Suleimans Worte laut BBC-Transkript: &#8222;In the name of God the merciful, the compassionate, citizens, during these very difficult circumstances Egypt is going through, President Hosni Mubarak has decided to step down from the office of president of the republic and has charged the high council of the armed forces to administer the affairs of the country. May God help everybody.&#8220; (md)<\/p>\n<p><strong>17.40<\/strong> Die 33 entscheidenden Sekunden, Suleimans Statement:<\/p>\n\n<div class=\"embed-wrapper embed-wrapper--blocked js-embed-consent\" data-method=\"iframe\">\n<script class=\"raw__source\" type=\"text\/template\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" width=\"540\" height=\"330\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/IWnJ6hS7H7k\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/script>\n<div class=\"embed-wrapper__inner\">\n<div class=\"embed-wrapper__text\">\n<h3>Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/h3>\n<p data-replace=\"no\">An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der den Artikel erg\u00e4nzt. 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Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hilfe\/datenschutz\" target=\"_blank\">Mehr dazu in unserer Datenschutzerkl\u00e4rung.<\/a>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>17.20 <\/strong>ZEIT-Korrespondent Michael Thumann ist in Kairo unterwegs. Er berichtet: &#8222;Auf der Nilbr\u00fccke halten die Autos, Menschen k\u00fcssen sich, rufen &#8222;\u00c4gypten ist frei&#8220; und weinen vor Freude. Alle hupen!!!&#8220; (lc)<\/p>\n<p><strong>17.15 <\/strong> Der 11. Februar 2011 wird in die Geschichte eingehen. Mehr noch als der 14. Januar 2011, als Tunesiens Ben Ali fl\u00fcchtete. Denn \u00c4gypten galt vor Beginn der Proteste vor 18 Tagen als stabiles Land mit einer stabilen Regierung und einem stabilen Sicherheitsapparat. Vom Milit\u00e4r hie\u00df es, dass es Mubarak und seinen Apparat st\u00fctze. Die Menschen in \u00c4gypten haben all diese Analysen L\u00fcgen gestraft und gezeigt, was m\u00f6glich ist, wenn man an seine Ziele glaubt. (mh)<\/p>\n<p><strong>17.13<\/strong> ElBaradei kommentiert Mubaraks R\u00fccktritt: &#8222;Das ist der gr\u00f6\u00dfte Tag meines Lebens. Das Land ist befreit worden.&#8220; (md)<\/p>\n<p><strong>17.12 <\/strong>Der Jubel auf dem Tahrir-Platz ist grenzenlos. Doch es gibt auch skeptische Stimmen. Nick Kristof von der NY Times <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/NickKristof\/status\/36093451036667904\">twittert<\/a>: &#8222;Die Gener\u00e4le k\u00f6nnten auf die Idee kommen, \u00c4gypten auf die gleiche Weise zu regieren wie bisher: Mubarakismus ohne Mubarak. Das Volk wird das niemals akzeptieren&#8220; (mh)<\/p>\n<p><strong>17.10<\/strong> <strong>Eilmeldung mehrerer TV-Sender: Vize Suleiman hat den R\u00fccktritt von Pr\u00e4sident Mubarak erkl\u00e4rt. Die Protestbewegung hat gesiegt! <\/strong> (kg)<\/p>\n<p><strong>16.45<\/strong> Als Mubarak gestern Abend ans Mikrofon trat, warteten Regimegegner und die Weltpresse auf den einen entscheidenden Satz. Der jedoch fiel nicht. Die \u00dcbergabe der Vollmachten an seinen Vize ging da in der Emp\u00f6rung und Entt\u00e4uschung unter. Wer es noch mal genau wissen will: Die Kollegen von der <em>New York Times<\/em> haben die Rede des Staatschefs <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2011\/02\/10\/world\/middleeast\/20110210_MUBARAK_SPEECH.html?hp\">interaktiv aufbereitet<\/a> und die Schl\u00fcsselstellen in einer Zeitleiste herausgearbeitet. (kg)<\/p>\n<p><strong>16.31<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.haaretz.com\/print-edition\/news\/what-do-the-muslim-brotherhood-and-the-ultra-orthodox-religious-right-have-in-common-1.342619\">Anshel Pfeffer von der israelischen Zeitung <em>Haaretz<\/em><\/a> \u00fcberlegt, was w\u00e4re, wenn in ein paar Monaten in \u00c4gypten die Muslimbr\u00fcder an der Macht w\u00e4ren. Er wagt einen Vergleich zwischen deren Fundamentalismus und den j\u00fcdischen Ultrakonservativen, die auch im israelischen Parlament vertreten sind. Er kommt zu dem Schluss: &#8222;Man darf nicht vergessen, dass die Ziele der Muslimbr\u00fcder abscheulich und gef\u00e4hrlich sind. Aber es ist die Pflicht derer, die in \u00c4gypten die Demokratie unterst\u00fctzen, dagegen zu k\u00e4mpfen. Wir m\u00fcssen mit unseren eigenen religi\u00f6sen Fundamentalisten und ihren verachtenswerten Ansichten fertig werden.&#8220; (md)<\/p>\n<p><strong>16.20<\/strong> Verlieren die Demonstranten die Geduld? Versucht das Regime zu retten, was nicht mehr zu retten ist? Aus mehreren \u00e4gyptischen St\u00e4dten werden jetzt gewaltt\u00e4tige Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizisten gemeldet. In der Stadt Al Arish auf dem Sinai sollen ein Demonstrant und m\u00f6glicherweise auch Polizisten ums Leben gekommen sein. (mh)<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1260\" aria-describedby=\"caption-attachment-1260\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/tahrir-platz-110211-3-540x304.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/tahrir-platz-110211-3-540x304.jpg\" alt=\"\" title=\"tahrir-platz-110211-3-540x304\" width=\"540\" height=\"304\" class=\"size-full wp-image-1260\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/tahrir-platz-110211-3-540x304.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/tahrir-platz-110211-3-540x304-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1260\" class=\"wp-caption-text\">Regimegegner auf dem Tahrir-Platz<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>16.18<\/strong> Harald Doornbos ist Nahostkorrespondent der niederl\u00e4ndischen Nachrichtenagentur GPD. <a href=\"http:\/\/twitter.com\/gpdcairo\">Via Twitter<\/a> berichtet er seine pers\u00f6nlichen Eindr\u00fccke der Proteste in \u00c4gypten, von dem Hin und Her zwischen Euphorie, Entt\u00e4uschung und Ersch\u00f6pfung. Morgens zog es ihn auf den Tahrir-Platz, dann weiter zum Staatssender-Geb\u00e4ude in Kairo. Nun geht es wieder zur\u00fcck: &#8222;Demo vor TV versandte, alle wieder zur\u00fcck zum Tahrir-Platz&#8220;. (niederl\u00e4ndisch) (kpm)<\/p>\n<p><strong>16.05<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2011-02\/Google-Manager-Aegypten\">Wael Ghonim, ein Google-Manager<\/a>, der die Proteste mitorganisiert, versucht, <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/Ghonim\/\">Mubarak aus dem Land zu twittern<\/a>: &#8222;Lieber Pr\u00e4sident Mubarak, Ihre W\u00fcrde z\u00e4hlt nicht l\u00e4nger, das Blut der \u00c4gypter z\u00e4hlt. Bitte verschwinden sie JETZT aus dem Land. #Jan25&#8220;. Und er warnt den Westen, sich einzumischen: &#8222;Liebe westliche Regierungen, Ihr habt 30 Jahre geschwiegen und habt das Regime, das uns unterdr\u00fcckt hat, unterst\u00fctzt. Bitte mischt Euch jetzt nicht ein. #Jan25&#8220; (md)<\/p>\n<p><strong>16.00<\/strong> Das \u00e4gyptische Fernsehen k\u00fcndigt &#8222;eine wichtige und dringende Erkl\u00e4rung&#8220; des Pr\u00e4sidialamtes an. Sie soll in K\u00fcrze folgen. (kg)<\/p>\n<p><strong>15.50<\/strong> Aus \u00c4gypten kommt der Ruf an die internationale Justiz: In einem Appell wendet sich eine &#8222;Gruppe von \u00c4gyptern&#8220; an den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) und ruft ihn auf, Vorermittlungen gegen Mubarak und Mitglieder seiner Regierung wegen mutma\u00dflicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit einzuleiten. Chefankl\u00e4ger Luis Moreno-Ocampo soll das gewaltsame Vorgehen gegen Demonstranten seit Beginn der Proteste untersuchen. &#8222;Die Welt hat ein Polizeiregime erlebt, das mit Unterst\u00fctzung durch Geheimdienste alle menschlichen Werte missachtet hat&#8220;, hei\u00dft es in der Petition an den IStGH. (kg)<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1254\" aria-describedby=\"caption-attachment-1254\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/tahrir-platz-110211-2-540x304.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/tahrir-platz-110211-2-540x304.jpg\" alt=\"\" title=\"tahrir-platz-110211-2-540x304\" width=\"540\" height=\"304\" class=\"size-full wp-image-1254\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/tahrir-platz-110211-2-540x304.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/tahrir-platz-110211-2-540x304-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1254\" class=\"wp-caption-text\">Demonstranten harren vor dem Staatsfernsehen aus<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>15.46<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.theatlantic.com\/infocus\/2011\/02\/egypt-a-new-turning-point-for-the-revolution\/100007\/\">Gro\u00dfartige und eindr\u00fcckliche Bilder aus Kairo<\/a> zeigt die <a href=\"http:\/\/www.theatlantic.com\/\">US-Zeitschrift <em>The Atlantic<\/em><\/a>. (kpm)<\/p>\n<p><strong>15.33<\/strong> Auch in der Hafenstadt Suez gibt es Kundgebungen und Proteste. Wie <a href=\"http:\/\/blogs.aljazeera.net\/middle-east\/2011\/02\/10\/live-blog-feb-11-egypt-protests\">Al Jazeera unter Berufung auf die gr\u00f6\u00dfte staatliche Zeitung des Landes, Al Ahram, berichtet<\/a>, haben sich dort Zehntausende um die Regierungsgeb\u00e4ude versammelt. Die Demonstranten h\u00e4tten angek\u00fcndigt, so lange zu bleiben, bis Mubarak zur\u00fccktritt. (ska)<\/p>\n<p><strong>15.20<\/strong> Aus Teheran meldet sich Mahmud Ahmadineschad: In einer Rede zum 32. Jahrestag der Iranischen Revolution bekundete er seine Solidarit\u00e4t mit den &#8222;islamischen Demonstranten&#8220; in \u00c4gypten. Die Proteste seien ein islamischer Aufbruch. &#8222;Bald wird es einen neuen Nahen Osten geben, in dem es keinen Platz f\u00fcr arrogante M\u00e4chte gibt&#8220;, so Irans Machthaber mit Blick auf den Westen.<br \/>\nDies sieht die iranische Opposition allerdings anders: Sie vergleicht die Massenaufst\u00e4nde in Nordafrika mit den Demonstrationen gegen die Regierung in Teheran vor mehr als einem Jahr. Die Oppositionsf\u00fchrer Mehdi Karrubi und Mir Hussein Musawi beantragten eine Genehmigung f\u00fcr eine Kundgebung am Montag zur Unterst\u00fctzung der Proteste in Tunesien und \u00c4gypten. (kg)<\/p>\n<p><strong>15.18<\/strong> <em>Hier eine interaktive Grafik mit einem \u00dcberblick \u00fcber die politische und wirtschaftliche Lage in den arabischen Staaten:<\/em>   <\/p>\n<div class=\"block\">\n<div class=\"ms-maphead\">Arabische Staaten im Fokus<\/div>\n<div class=\"infomap-middle-east-02-11\" id=\"infomap-middle-east-02-11-div\">\n<image class=\"ms-karte\" id=\"infomap-middle-east-02-11-img\" src=\"https:\/\/img.zeit.de\/static\/js\/infografik\/02-2011-map-middle-east\/assets\/karte.gif\"\/>\n<\/div>\n<p><script type=\"text\/javascript\" src=\"http:\/\/scripts.zeit.de\/static\/js\/northafrica_map.js\"><\/script>\n<\/div>\n<p><strong>15.13<\/strong> &#8222;Wenn Pr\u00e4sident Mubarak nach Scharm el Scheich gegangen ist, dann ist das wahrscheinlich ein Versuch, die Situation in Kairo zu entsch\u00e4rfen&#8220;, sagt Magdi Abdelhadi von BBC Arab. &#8222;Ich denke nicht, dass das die Menschen zufrieden stellt. Die Menschen auf der Stra\u00dfe wollen, dass er das Land verl\u00e4sst oder offiziell zur\u00fccktritt.&#8220; (ska)<\/p>\n<p><strong>14.59<\/strong> Die Menschenmenge vor dem Staatsfernsehen ist aufgebracht. Zu \u00e4u\u00dferster Gewalt aber, so berichtet es John Simpson f\u00fcr die BBC, wollen sie nicht greifen. Dennoch sei die Lage angespannt, denn niemand k\u00f6nne vorhersagen, wie sich das Milit\u00e4r verhalten werde, wenn die Protestierenden das Geb\u00e4ude st\u00fcrmen sollten. (ska)<\/p>\n<p><strong>14.33<\/strong> Der Pr\u00e4sidentenpalast in Kairo ist offenbar verwaist: Wie Regierungs- und Sicherheitskreise berichten, soll Hosni Mubarak mit seiner Familie die Hauptstadt verlassen haben. Augenzeugen wollen gesehen haben, wie ein Hubschrauber am sp\u00e4ten Mittag vom Pr\u00e4sidentenpalast aus abgeflogen sei. Wo sich der Staatschef aufh\u00e4lt, ist allerdings unklar. Vermutet wird der 82-J\u00e4hrige in Scharm el Scheich, wo Mubarak ein Feriendomizil besitzt. \u00c4gyptischen Medien zufolge h\u00e4tten die Sicherheitskr\u00e4fte ihre Pr\u00e4senz am dortigen Flughafen verst\u00e4rkt. Ein R\u00fcckzug ans Rote Meer war in den vergangenen Tagen mehrfach als eine gesichtswahrende Option f\u00fcr den 82-J\u00e4hrigen genannt worden. (kg)<\/p>\n\n<div class=\"embed-wrapper embed-wrapper--blocked js-embed-consent\" data-method=\"iframe\">\n<script class=\"raw__source\" type=\"text\/template\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" width=\"540\" height=\"329\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/EK9ccsb8yPg?rel=0\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/script>\n<div class=\"embed-wrapper__inner\">\n<div class=\"embed-wrapper__text\">\n<h3>Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/h3>\n<p data-replace=\"no\">An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der den Artikel erg\u00e4nzt. 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Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hilfe\/datenschutz\" target=\"_blank\">Mehr dazu in unserer Datenschutzerkl\u00e4rung.<\/a>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><em>Proteste vor dem Pr\u00e4sidentenpalast<\/em><\/p>\n<p><strong>14.23<\/strong> Tausende Demonstranten belagern das \u00e4gyptische Parlament, das Geb\u00e4ude des staatlichen Fernsehens und den Pr\u00e4sidentenpalast im Nobel-Vorort Heliopolis, der von Sondereinheiten der Armee bewacht wird. Die Regimegegner rufen: &#8222;Weg mit Hosni Mubarak!&#8220; und &#8222;Nein zu Mubarak und Suleiman \u2013 sie sind amerikanische Agenten!&#8220; Augenzeugen sch\u00e4tzen die Menge auf mehr als 1000 Demonstranten. (ska)<\/p>\n<p><strong>13.05<\/strong> &#8222;Die Proteste auf dem Tahrir-Platz werden lauter und lauter&#8220;, sagt <a href=\"http:\/\/english.aljazeera.net\/watch_now\">ein Reporter auf Al Jazeera.<\/a> &#8222;Die Menschen rufen, trommeln und pfeifen.&#8220; Die Atmosph\u00e4re unter den Protestierenden wirke gut, schreiben <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">die Blogger der BBC<\/a>. (ska)<\/p>\n<p><strong>13.00<\/strong> Die Regimegegner sch\u00fctzen sich: Wer auf den Tahrir-Platz in Kairo will, muss sich kontrollieren lassen. So versuchten die Demonstranten zu verhindern, dass Mubarak-Unterst\u00fctzer ins Herz des Protestes vordringen, bloggen BBC-Reporter. (tst)   <\/p>\n<p><strong>12.55<\/strong> Der <em>Guardian<\/em> hat eine <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/world\/blog\/interactive\/2011\/jan\/27\/egypt-protest-interactive\">interaktive Karte der Protest-Zentren in Kairo ver\u00f6ffentlicht.<\/a> (ska)<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1195\" aria-describedby=\"caption-attachment-1195\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/proteste-aegyptisches-staatsfernsehen-540x3041.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/proteste-aegyptisches-staatsfernsehen-540x3041.jpg\" alt=\"\" title=\"proteste-aegyptisches-staatsfernsehen-540x304\" width=\"540\" height=\"304\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1228\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/proteste-aegyptisches-staatsfernsehen-540x3041.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/proteste-aegyptisches-staatsfernsehen-540x3041-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1195\" class=\"wp-caption-text\">Demonstranten vor dem \u00e4gyptischen Staatsfernsehen<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>12.40<\/strong> Mit dem Ende der Freitagsgebete ist in Kairo die Menge der protestierenden  Oppositionsanh\u00e4nger auf mehrere Hunderttausend angewachsen. Die Opposition rechnet mit Millionen. Es k\u00f6nnte die machtvollste Demonstration seit Beginn des Umbruchs vor 18 Tagen werden. (tst)<\/p>\n<p><strong>12.35<\/strong> Druck aus Berlin: &#8222;Was Mubarak in Aussicht gestellt hat, das reicht nicht&#8220;, l\u00e4sst Bundeskanzlerin Angela Merkel \u00fcber ihren Sprecher ausrichten.<\/p>\n<p><strong>12.33<\/strong> Auf das \u00e4gyptische Milit\u00e4r komme es jetzt an, kommentiert der <em><a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/commentisfree\/2011\/feb\/11\/egypt-hosni-mubarak\">Guardian<\/a>.<\/em> Es m\u00fcsse daf\u00fcr sorgen, dass Mubarak isoliert wird und helfen, eine Regierung der nationalen Einheit zu bilden, an der alle Gruppen teilnehmen k\u00f6nnen. &#8222;Am Ende muss die Armee sich aus der Politik wieder zur\u00fcckziehen. Aber erst einmal muss sie sich entscheiden, ob sie Ver\u00e4nderungen erleichtert oder blockiert, mit m\u00f6glicherweise blutigen Folgen. Auch die Armee muss, wie der Rest \u00c4gyptens, mit der Vergangenheit brechen.&#8220; (md)<\/p>\n<p><strong>12.26<\/strong> Auch in Alexandria \u2013 der zweitgr\u00f6\u00dften Stadt des Landes \u2013 haben sich Demonstranten versammelt, wie Bilder des Fernsehsenders <a href=\"http:\/\/blogs.aljazeera.net\/middle-east\/2011\/02\/10\/live-blog-feb-11-egypt-protests\">Al Jazeera <\/a>zeigen. Die Massen f\u00fcllen eine Hauptstra\u00dfe nahe der K\u00fcste. (ska)<\/p>\n<p><strong>12.14<\/strong> &#8222;Geh, Mubarak!&#8220; Die Forderung der protestierenden \u00c4gypter auf dem Tahrir-Platz ist eindeutig. Sie wollen, dass Staatspr\u00e4sident Mubarak sein Amt nieder legt. Nicht nur in Kairo gehen die Menschen auf die Stra\u00dfe. Auch in anderen Teilen \u00c4gyptens demonstrieren w\u00fctende B\u00fcrger gegen die Regierung, <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">berichtet die BBC.<\/a> (ska)<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1193\" aria-describedby=\"caption-attachment-1193\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/kairo-panzer-gebet-540x304.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/kairo-panzer-gebet-540x304.jpg\" alt=\"\" title=\"kairo-panzer-gebet-540x304\" width=\"540\" height=\"304\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1222\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/kairo-panzer-gebet-540x304.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/kairo-panzer-gebet-540x304-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1193\" class=\"wp-caption-text\">Freitagsgebet auf dem Tahrir-Platz<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>11.54<\/strong> Die Szenerie auf dem Tahrir-Platz in Kairo ist beeindruckend. Das Freitagsgebet hat begonnen und tausende Menschen antworten mit einer Stimme auf den Ruf des Muezzins, berichten die <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">Korrespondenten der BBC.<\/a> (ska)<\/p>\n<p><strong>11.51<\/strong> &#8222;Die Protestierenden sind nach Mubaraks Rede gestern Nacht entschlossener als jemals zuvor&#8220;, erl\u00e4utert die Journalistin Gigi Ibrahim dem Fernsehsender BBC. &#8222;Die Menschen haben \u00fcber Jahre unter den schlechten \u00f6konomischen Bedingungen gelitten.&#8220; Es gehe um ihre W\u00fcrde \u2013 sie wollten wie Menschen behandelt werden. (ska)<\/p>\n<p><strong>11.45<\/strong> In seinem Blog <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/author\/joerg-lau\">dokumentiert ZEIT-Redakteur J\u00f6rg Lau<\/a>, was Kareem Amer in Haft erlebte. Auf <em><a href=\"http:\/\/www.thedailybeast.com\/blogs-and-stories\/2011-02-10\/torture-in-an-egyptian-prison\/?cid=hp:mainpromo1\">Daily Beast<\/a><\/em> beschreibt er, was er und sein Freund mitgemacht haben \u2013 in den H\u00e4nden des Milit\u00e4rs, das nun immer mehr zum entscheidenden Faktor in der Krise des Landes wird. (kpm)<\/p>\n<p><strong>11.35<\/strong> Beim <em><a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/world\/blog\/2011\/feb\/11\/egypt-protests-mubarak\">Guardian<\/a><\/em> wei\u00df man die Ansprache des Milit\u00e4rs nicht so wirklich zu deuten<\/a>. So hat das Milit\u00e4r zugesichert, die Reformen in \u00c4gypten zu unterst\u00fctzen. Aber ob es Mubarak und Suleimann von diesem Prozess ausschlie\u00dfen wolle, sei nicht ganz klar geworden, bloggen die Briten. (lc)<\/p>\n<p><strong>11.15<\/strong> Die Lage in Kairo ist extrem gespannt, berichtet Reporter Martin Gehlen. Ein Milit\u00e4rputsch ist nicht ausgeschlossen. In seiner Wohngegend waren heute fr\u00fch mit Gewehren bewaffnete Zivilpolizisten zu sehen, Donnerstagabend waren stundenlang die Panzer durch die Stadt gerumpelt. (ska)<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1193\" aria-describedby=\"caption-attachment-1193\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/blog3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/blog3.jpg\" alt=\"\" title=\"blog3\" width=\"540\" height=\"304\" class=\"size-full wp-image-1193\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/blog3.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/blog3-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1193\" class=\"wp-caption-text\">Eine Stra\u00dfensperre am Pr\u00e4sidentenpalast<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>11.07<\/strong> Vizepr\u00e4sident Suleiman hat laut <a href=\"http:\/\/blogs.aljazeera.net\/middle-east\/2011\/02\/10\/live-blog-feb-11-egypt-protests\">Al Jazeera<\/a> Premierminister Ahmed Schafik damit beauftragt, einen Mann zu benennen, der f\u00fcr einen nationalen Dialog verantwortlich w\u00e4re. Er soll aus einem Rat &#8222;weiser M\u00e4nner&#8220; kommen, der mit der Regierung schon gesprochen hat, und soll das Amt eines stellvertretenden Premierministers haben. (md)<\/p>\n<p><strong>11.00 <\/strong> Das \u00e4gyptische Milit\u00e4r verspricht nach Angaben der BBC, es werde &#8222;freie und faire Wahlen&#8220; geben. Au\u00dferdem ist das Milit\u00e4r daf\u00fcr, dass Mubarak seine Macht ganz an seinen Vize Suleiman abgibt. (md)<\/p>\n<p><strong>10.56<\/strong> Das Milit\u00e4r sichert zu, es werde den seit 30 Jahren w\u00e4hrenden Ausnahmezustand aufheben, wenn sich die Lage normalisiere. Zudem werde man die Betrugsvorw\u00fcrfe bei der Wahl untersuchen. (tst)<\/p>\n<p><strong>10.40<\/strong> ZEIT-Reporter Michael Thumann erlebt eine angespannte Ruhe auf Kairos Stra\u00dfen kurz vor dem Freitagsgebet. Die Stimmung der Menschen schwanke zwischen kompletter Verwirrung und gro\u00dfer Wut. Alle warteten auf die Erkl\u00e4rung des Milit\u00e4rs,  die &#8222;in K\u00fcrze&#8220; erfolgen soll. Niemand wei\u00df aber, wann sie kommt.<br \/>\nBereits gestern warteten die \u00c4gypter stundenlang auf die angek\u00fcndigte Ansprache Mubaraks. Als das Staatsoberhaupt statt des R\u00fccktritts nur weitere Reformen ank\u00fcndigte, war die Fassungslosigkeit gro\u00df. Das habe auch die Menschen gegen das Regime vereint, sagt Thumann. Er erwartet erneut Millionen Demonstranten auf Kairos Stra\u00dfen. (lc)<\/p>\n<p><strong>10.35<\/strong> \u00c4gyptens Finanzminister Samir Radwan d\u00e4mpft die Furcht vor einem Milit\u00e4rputsch: Das Milit\u00e4r mische sich nicht in Angelegenheiten der Regierung ein. &#8222;Die Streitkr\u00e4fte sind hier, um die Demonstranten und das Land zu sch\u00fctzen. Aber Befugnisse sind \u00fcbergeben worden &#8211; nicht an das Milit\u00e4r, sondern an den Vizepr\u00e4sidenten.&#8220;<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1195\" aria-describedby=\"caption-attachment-1195\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/blog2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/blog2.jpg\" alt=\"\" title=\"blog2\" width=\"540\" height=\"304\" class=\"size-full wp-image-1195\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/blog2.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/blog2-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1195\" class=\"wp-caption-text\">Ein Kontrollpunkt auf den Stra\u00dfen von Kairo<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>9.40<\/strong> Der Nahostexperte Udo Steinbach sieht Eile geboten, da ansonsten das Milit\u00e4r \u00fcbernehme: Mubarak m\u00fcsse binnen 48 Stunden zur\u00fccktreten &#8211; ansonsten drohe ein Milit\u00e4rputsch. &#8222;Entweder er tritt doch zur\u00fcck und zwar in absehbarer Zeit oder die Armee wird tats\u00e4chlich eingreifen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>9.07<\/strong> Das \u00e4gyptische Staatsfernsehen berichtet, die Mitarbeiter k\u00f6nnten weder ins Geb\u00e4ude gelangen noch es verlassen. Demonstranten blockieren seit der Nacht das von Milit\u00e4r gesicherte Geb\u00e4ude.<\/p>\n<p><strong>9.00<\/strong> Die Londoner <em><a href=\"http:\/\/www.thetimes.co.uk\/tto\/news\/\">Times<\/a> <\/em> wundert sich, wie Mubarak in einer so entscheidenden Situation eine derart nichtssagende Rede halten konnte, und sieht US-Pr\u00e4sident Obama am Zug. &#8222;M\u00f6glicherweise hat K\u00f6nig Abdullah von Saudi-Arabien ihm den R\u00fccken gest\u00e4rkt. Der K\u00f6nig hat wagemutig versucht, den US-amerikanischen Einfluss zu unterlaufen und erkl\u00e4rt, er werde die Mittel bereitstellen, falls die Regierung Obamas Hilfsgelder k\u00fcrzen w\u00fcrde. Das Wei\u00dfe Haus muss jetzt auf einer vollst\u00e4ndigen Aufhebung des Ausnahmezustands und auf weitere Reformen bestehen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>7.50<\/strong> Die politischen Spannungen in \u00c4gypten treiben die \u00d6lpreise. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostet am Morgen 101,34 US-Dollar, 47 Cent mehr als am Vortag.<\/p>\n<p><strong>7.30<\/strong> Das \u00e4gyptische Milit\u00e4r k\u00fcndigt eine &#8222;wichtige Erkl\u00e4rung&#8220; an. Der Hohe Rat der Streitkr\u00e4fte werde sich &#8222;in K\u00fcrze&#8220; mit einer Mitteilung an die Bev\u00f6lkerung wenden, berichtet Al-Arabija.<\/p>\n<p><strong>2.30<\/strong> Ein entt\u00e4uschter US-Pr\u00e4sident Barack Obama reagiert mit Sch\u00e4rfe: Es sei bislang nicht erkennbar, dass der Macht\u00fcbergang &#8222;sofort, entscheidend oder ausreichend&#8220; begonnen habe, teilte er mehrere Stunden nach Mubaraks Rede mit. &#8222;Die \u00e4gyptische Regierung muss einen glaubw\u00fcrdigen und konkreten Weg zur Demokratie anbieten&#8220;, sagte er. Sie habe die Gelegenheiten dazu bisher verstreichen lassen.<\/p>\n<p><strong>1.34<\/strong> EU-Au\u00dfenbeauftragte Catherine Ashton reagiert entt\u00e4uscht: Sie werde den \u00e4gyptischen Machthabern \u00fcbermitteln, dass &#8222;ein geordneter, aussagekr\u00e4ftiger und dauerhafter demokratischer \u00dcbergang&#8220; n\u00f6tig sei. &#8222;Die Zeit f\u00fcr einen Wandel ist jetzt angebrochen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>In der Nacht <\/strong> sind Demonstranten erstmals auch in gro\u00dfer Zahl zum Pr\u00e4sidentenpalast gezogen. Tausende harren dort aus. Der Zugang zum Parlamentsgeb\u00e4ude ist von Demonstranten blockiert. Hier eine Analyse der Lage von <em><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2011\/02\/11\/mubaraks-endspiel_4595\">Sandmonkey<\/a><\/em><\/p>\n<p>Noch am Abend sagt Au\u00dfenminister Guido Westerwelle, die Rede sei nicht der erhoffte Schritt nach vorn gewesen. Die Sorgen der deutschen Regierung seien damit eher gr\u00f6\u00dfer als kleiner geworden. &#8222;Ich f\u00fcrchte, dass diese Rede keine befriedende Wirkung in \u00c4gypten entfalten kann.&#8220;<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Lisa Caspari (lc), Karin Geil (kg), Meike D\u00fclffer (md), Karsten Polke-Majewski (kpm), Sami Skalli (ska), Tilman Steffen (tst), Markus Horeld (mh), Hauke Friederichs (hf) Mubarak tritt zur\u00fcck Grenzenloser Jubel auf \u00c4gyptens Stra\u00dfen Das Milit\u00e4r \u00fcbernimmt die Macht Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zu \u00c4gypten bei ZEIT ONLINE Liebe Leser, wir haben heute einen historischen Tag erlebt. 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