{"id":1685,"date":"2011-03-14T06:29:18","date_gmt":"2011-03-14T05:29:18","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/?p=1685"},"modified":"2011-03-15T11:47:58","modified_gmt":"2011-03-15T10:47:58","slug":"tag-4-nach-dem-beben-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/14\/tag-4-nach-dem-beben-2\/","title":{"rendered":"Tag 4 nach dem Beben"},"content":{"rendered":"<p><em>Von Domenika Ahlrichs (dah), Christian Bangel (cb), Kai Biermann (kb), Wolfgang Blau (wb), Alexandra Endres (ae), Hauke Friederichs (hf) Markus Horeld (mh), Sebastian Horn (sh) und Frida Thurm (ft) <\/em><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #808080;\">Weitere Explosion in AKW Fukushima-1<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #808080;\">Hohe Strahlenbelastung von bis zu 400 Millisievert in AKW<\/span><\/li>\n<li> <span style=\"color: #808080;\">Nach Beben und Tsunami mindestens 10.000 Menschen vermisst<\/span><\/li>\n<li> <span style=\"color: #808080;\">Etwa 24.000 Menschen noch immer von Au\u00dfenwelt abgeschnitten<\/span><\/li>\n<li> <span style=\"color: #808080;\">B\u00f6rse: Nikkei-Index 12 Prozent im Minus<\/span><\/li>\n<li> <span style=\"color: #808080;\">Bundesregierung setzt AKW-Laufzeitverl\u00e4ngerung f\u00fcr drei Monate aus<\/span><\/li>\n<li> <span style=\"color: #808080;\">\u00dcber 100.000 Menschen demonstrieren in Deutschland f\u00fcr Atomausstieg<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #808080;\"> <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/themen\/gesellschaft\/erdbeben-tsunami-japan-2011\/index\">Themenseite zum Erdbeben in Japan<\/a><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>04.57<\/strong> Der japanische Sender NHK r\u00e4t den Menschen im Umkreis von 20 bis 30 Kilometern um das AKW Fukushima-1, in ihren H\u00e4usern zu bleiben und die Fenster geschlossen zu halten. Auch Klimanlagen sollten abgeschaltet werden. Wer jetzt noch von drau\u00dfen hereinkomme, solle seine Haare, Kleidung und  Schuhe vor Betreten des Hauses reinigen oder abklopfen. W\u00e4sche, die im Freien auf W\u00e4scheleinen h\u00e4nge, solle nicht mehr ins Haus gebracht werden, empfiehlt NHK. (wb)<\/p>\n<p><strong>04.03<\/strong> Das Feuer in Reaktor 4 konnte gel\u00f6scht werden. Diese Mitteilung des AKW-Betreibers TEPCO ist nun auch von der japanischen Atomsicherheitsbehr\u00f6de best\u00e4tigt worden. (wb)<\/p>\n<p><strong>04.03<\/strong> Japans Premierminister Kan hielt um 3 Uhr deutscher Zeit eine kurze Ansprache und rief das japanische Volk auf, nun trotz der sehr ernsten Lage ruhig und besonnen zu bleiben. Er teilte mit, dass Menschen, die zwischen 20 und 30 Kilometer vom AKW Fukushima-1 entfernt wohnen, ab sofort in ihren H\u00e4usern bleiben sollten, um sich zu sch\u00fctzen. Regierungssprecher Edano schilderte anschlie\u00dfend die Situation in dem AKW: In den Reaktoren 1, 2 und 3 ist es zu Explosionen gekommen. Im Reaktor 4 brennt es. Reaktor 4 war zum Zeitpunkt des Erdbebens nicht in Betrieb, im Reaktorgeb\u00e4ude sind aber ausgebrannte Brennst\u00e4be, die immer noch W\u00e4rme abgeben. Reaktorgeb\u00e4ude 4 sei auch durch die Explosion benachbarter Reaktoren besch\u00e4digt worden. Edano geht davon aus, dass die radioaktiven Emmissionen aus Reaktor 4 stammen. Edano berichtete, in der N\u00e4he des Reaktors 3 seien sehr hohe Strahlenbelastungen von bis zu 400 Millisievert (Milli, nicht Micro) gemessen worden. Von den etwa 800 Mitarbeitern des AKW seien 50 in der Anlage zur\u00fcckgeblieben, um weiterhin Meerwasser zur K\u00fchlung in die Reaktoren 1, 2 und 3 zu pumpen. (wb)<\/p>\n<p><strong>03.01<\/strong> Nach der Explosion in Reaktor 2 des AKW Fukushima-1 sind einem Medienbericht zufolge s\u00fcdlich des Kraftwerks erh\u00f6hte Strahlenwerte gemessen worden. In der Pr\u00e4fektur Ibaraki zwischen Fukushima und der Hauptstadt Tokio gebe es eine h\u00f6here Belastung als normalerweise, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo. Widerspr\u00fcchliche Meldungen gab es \u00fcber eine m\u00f6gliche Besch\u00e4digung des Schutzmantels des Reaktors: W\u00e4hrend die Regierung erkl\u00e4rte, es habe offenbar Sch\u00e4den am unteren Teil der H\u00fclle gegeben, teilte die Beh\u00f6rde f\u00fcr Atomsicherheit wenig sp\u00e4ter mit, anscheinend gebe es keine L\u00f6cher. Ein Sprecher der Atombeh\u00f6rde sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Akw-Betreiber Tepco nehme nun an, dass es keine Sch\u00e4den im Schutzmantel des Reaktors gebe. Dabei st\u00fctzt Tepco sich auf die &#8222;Tatsache, dass die Strahlenwerte nicht sprunghaft gestiegen&#8220; seien. Zuvor hatte die Beh\u00f6rde noch erkl\u00e4rt, es sei von dem AKW-Betreiber \u00fcber eine erh\u00f6hte Radioaktivit\u00e4t in der Pr\u00e4fektur Ibaraki informiert worden. Das derzeitige Niveau bedeute jedoch &#8222;keine Gesundheitsgef\u00e4hrdung&#8220; f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung. (wb)<\/p>\n<p><strong>02.46<\/strong> Der amerikanische Schriftsteller Matt Alt <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/Matt_Alt\/statuses\/47467901833318400\">twittert gerade aus Tokyo<\/a> (frei \u00fcbersetzt): &#8222;Die Stimmung auf der Stra\u00dfe in Tokyo ist verhangen und nerv\u00f6s. Aber man hat das Gef\u00fchl, dass gerade alles menschenm\u00f6gliche versucht wird. Kopf hoch!&#8220; (wb)<\/p>\n<p><strong>01.35<\/strong> Die japanische Atomenergiebeh\u00f6rde teilte mit, die Explosion in Reaktor 2 sei &#8211; wie auch schon die Explosionen in den Reaktoren 1 und 3 &#8211; eine Wasserstoff-Explosion gewesen. Der Betreiber TEPCO hatte zuvor mitgeteilt, es bestehe die M\u00f6glichkeit, dass bei der j\u00fcngsten Explosion der sogenannte Supression Pool unter dem Reaktor 2 besch\u00e4digt worden sei. Dies muss nicht bedeuten, dass die innerste Reaktorkammer ebenfalls besch\u00e4digt wurde. Der Supression Pool spielt aber eine wichtige Rolle bei der K\u00fchlung des Reaktors. Die Strahlenbelastung am Atomkraftwerk Fukushima-1 steigt nach Angaben des Betreibers nach der erneuten Explosion auf 8217 Mikrosievert pro Stunde. (wb)<\/p>\n<p><strong>01.06<\/strong> Im japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat es erneut eine Explosion gegeben. In Reaktorgeb\u00e4ude 2 habe es am Dienstagmorgen, um 6 Uhr 20 japanischer Ortszeit Explosionsger\u00e4usche gegeben, teilte ein Sprecher des AKW-Betreibers TEPCO. Auch an dem Druckbeh\u00e4lter soll es wom\u00f6glich Sch\u00e4den gegeben haben. Zudem soll die Strahlung den zul\u00e4ssigen Grenzwert \u00fcberschritten haben, meldet die Agentur Kyodo.<\/p>\n<p>Es sei unklar, ob Dampf oder fl\u00fcssiges Wasser ausgetreten sei, berichtete der Sender NHK. Im Unterschied zu den ersten beiden Explosionen am Samstag und Montag in in den Reaktoren 1 und 3 sei diesmal nicht nur das \u00e4u\u00dfere Reaktorgeb\u00e4ude, sondern auch der innere Druckbeh\u00e4lter des Reaktors besch\u00e4digt worden. TEPCO hat Teile der Anlage evakuiert. Nur noch etwa 50 Mitarbeiter sind im AKW verblieben, um sich unter anderem um die K\u00fchlung der Reaktoren aufrecht zu erhalten.<\/p>\n<p>Zum Zeitpunkt der Explosion herrschte nach Angaben von Meteorologen Nordwind. Dies w\u00fcrde bedeuten, dass radioaktive Teilchen auch nach S\u00fcden in Richtung Tokyo gelangen k\u00f6nnten. Die japanische Hauptstadt liegt 260 Kilometer s\u00fcdwestlich von Fukushima-1. Mit rund 35 Millionen Einwohnern ist Tokyo eine der gr\u00f6\u00dften Metropolregionen der Welt. (wb)<\/p>\n<p><strong>00.13<\/strong> Eilmeldung: Im Reaktor 2 des AKW Fukushima soll sich soeben eine Explosion ereignet haben. Das meldet die japanische Agentur Kyodo. In dem Kraftwerk hatte es bereits in den ebenfalls \u00fcberhitzen Reaktorh\u00e4usern 1 und 3 schwere Explosionen gegeben. Hier ein Luftbild, auf dem das damals noch intakte Reaktorhaus 2 zu sehen ist. Links und rechts davon, die bereits zerst\u00f6rten Reaktorh\u00e4user 1 und 3. <a href=\"http:\/\/flic.kr\/p\/9qiBWB \">http:\/\/flic.kr\/p\/9qiBWB<\/a> (wb)<\/p>\n<p><strong>23.54<\/strong> Wir haben unsere Liste lesenswerter <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/zeitonline\/japan-erdbeben-9\">Twitter-Accounts zur Lage in Japan<\/a> gerade noch einmal aktualisiert. (wb)<\/p>\n<p><strong>21.03<\/strong> Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Nachrichten des Tages:<br \/>\n*Der Zustand der Reaktoren im AKW Fukushima-1 weiter unklar. Die Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde IAEA teilte am Abend mit, sie gehe bisher nicht von einer Kernschmelze aus. AKW-Betreiber TEPCO und auch die japanische Regierung sagten zuvor, es m\u00fcsse mit einer Kernschmelze in einem oder sogar mehreren der Reaktoren des AKW gerechnet werden. Japan hat nun die USA um Hilfe bei der K\u00fchlung der Reaktoren gebeten. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2011-03\/atomalarm-japan-faq\">[weiter\u2026]<\/a><\/p>\n<p>*Nachdem der Wind bisher von Fukushima aus aufs offene Meer hinauswehte, wird er in den n\u00e4chsten Stunden in Richtung S\u00fcden drehen. Sollten aus dem besch\u00e4digten AKW also weitere radioaktive Partikel austreten, w\u00fcrden diese in Richtung Tokyo getragen werden, einer der gr\u00f6\u00dften Metropolregionen der Welt mit sch\u00e4tzungsweise 35 Millionen Einwohnern.<\/p>\n<p>*\u00dcber die Zahl der bei dem Erdbeben und dem nachfolgenden Tsunami ums Leben gekommenen Menschen gibt es weiterhin nur sehr ungef\u00e4hre Angaben. Das japanische Rote Kreuz ver\u00f6ffentlichte am Nachmittag <a href=\"http:\/\/blogs.redcross.org.uk\/international\/2011\/03\/japan-earthquake-response-in-figures\/\">diese Zahlen<\/a>:<br \/>\n2.000 Tote sind best\u00e4tigt, von insgesamt mindestens 10.000 Toten muss ausgegangen werden.<br \/>\n2.000 Menschen wurden verletzt.<br \/>\n530.000 Menschen verloren Ihr Zuhause und verteilen sich nun auf etwa 2.500 Notunterk\u00fcnfte.<br \/>\n24.000 Menschen sind noch immer von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten und k\u00f6nnen wenn, dann nur aus der Luft versorgt werden.<br \/>\n1,2 Millionen H\u00e4user sind ohne Elektrizit\u00e4t.<br \/>\n1,4 Millionen H\u00e4user haben keine Wasserversorgung.<br \/>\n4.700 H\u00e4user wurden besch\u00e4digt.<br \/>\n50.000 H\u00e4user wurden komplett zerst\u00f6rt.<br \/>\n582 Stra\u00dfen sind unterbrochen oder zerst\u00f6rt.<br \/>\n32 Br\u00fccken sind zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>*Die Katastrophe in Japan hat auch Konsequenzen f\u00fcr die deutschen Kernkraftwerke: Die im Herbst beschlossene Laufzeitverl\u00e4ngerung wird f\u00fcr drei Monate ausgesetzt und die \u00e4ltesten Meiler werden abgeschaltet. Dieses Moratorium der Regierung bedeutet wohl das Aus f\u00fcr die AKW Neckarwestheim-1 und Isar-1. Umweltminister R\u00f6ttgen stellte die Laufzeitverl\u00e4ngerung komplett infrage. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2011-03\/akw-moratorium-laufzeit-atomkraft\">[weiter\u2026]<\/a><\/p>\n<p>*In Deutschland haben am Abend &#8211; je nach Angaben &#8211; Zehntausende Menschen f\u00fcr die Stilllegung der deutschen Atomkraftwerke demonstriert. Ein Sprecher der <a href=\"http:\/\/www.ausgestrahlt.de\/mitmachen\/fukushima.html\">Organisation &#8222;ausgestrahlt&#8220;<\/a> sagte, an den Mahnwachen an rund 450 Orten h\u00e4tten sich insgesamt sogar 110.000 Menschen beteiligt. Auf Transparenten standen Forderungen wie &#8222;Solidarit\u00e4t mit Japan &#8211; Ausstieg jetzt&#8220; oder &#8222;Harrisburg 1979, Tschernobyl 1986, Fukushima 2011 &#8211; Wann wird man je verstehen?&#8220;. Die Demonstranten riefen in Sprechch\u00f6ren &#8222;Abschalten&#8220;. (wb)<\/p>\n<p><strong>20.17<\/strong> Die Preise f\u00fcr Gem\u00fcse in Sendai im Katastrophengebiet haben sich seit Freitag mehr als verdoppelt. Die Menschen stehen in langen Schlangen vor den Gesch\u00e4ften an. Hilfe von au\u00dfen kann nur per Helikopter kommen: Der Bahnhof, der Hafen und der Flugplatz liegen in Tr\u00fcmmern. Steve Herman, Asienkorrespondent von <a href=\"http:\/\/www.voanews.com\/english\/news\/asia\/Sendai-Struggles-to-Hang-On-After-Quake-Tsunami-117937009.html\">Voice of America berichtet<\/a> \u00fcber das Leben in Sendai nach dem Beben und dem Tsunami. (hf)<\/p>\n<p><strong>20.15<\/strong> In einer Notunterkunft in der Stadt Natori: \u00dcberlebende des Erdbebens durchsuchen Namenslisten nach Angeh\u00f6rigen. (wb)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/japan-blog-bilder-140311-540x304.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1858\" title=\"japan-blog-bilder-140311-540x304\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/japan-blog-bilder-140311-540x304.jpg\" alt=\"In einer Notunterkunft in der Stadt Natori durchsuchen \u00dcberlebende des Erdbebens Namenslisten nach Angeh\u00f6rigen. \" width=\"540\" height=\"304\" \/><\/a><br \/>\n\u00a9MIKE CLARKE\/AFP\/Getty Images<\/p>\n<p><strong>19.21<\/strong> Zur Frage, ob im AKW Fukushima-1 nun die bef\u00fcrchtete Kernschmelze eingetreten ist oder nicht, gibt es weiterhin widerspr\u00fcchliche Aussagen. Die Atombeh\u00f6rde der Vereinten Nationen, die IAEA, teilte am Abend mit, es gebe nach wie vor keine Anzeichen f\u00fcr ein Schmelzen der Brennst\u00e4be in Fukushima. Der Kraftwerksbetreiber Tepco erkl\u00e4rte dagegen, im Reaktorblock 2 des AKW k\u00f6nnte die Kernschmelze bereits begonnen haben. Wie gro\u00df die Nervosit\u00e4t und Unsicherheit auch der Journalisten ist, wurde gestern beispielhaft deutlich. Ein gro\u00dfer amerikanischer Sender erhob einfach die Ungewissheit zur Nachricht und formulierte dann folgende Eil-Meldung: &#8222;Vielleicht Kernschmelze in Fukushima!&#8220; (wb)<\/p>\n<p><strong>18.56<\/strong> Die USA erweisen sich auch bei Hilfsoperationen als Supermacht. Acht Kriegsschiffe der Navy, darunter der Flugzeugtr\u00e4ger USS Ronald Reagan operieren vor der japanischen K\u00fcste. F\u00fcnf weitere Schiffe sind unterwegs, meldet die BBC. Die USA hatten ihre Hilfs-Flotille zun\u00e4chst zur\u00fcck geordert, nachdem ein Schiff wegen zu hoher Strahlenbelastung Alarm ausgel\u00f6st hatte. Vor allem Hubschrauber k\u00f6nnen die Japaner gut gebrauchen, noch immer ist auf vielen Stra\u00dfen Japans kein Durchkommen und die Erde bebt weiter. (hf)<\/p>\n<p><strong>18.21<\/strong> Wenigstens das Wetter war Japans von Radioaktivit\u00e4t bedrohten Katastrophenregionen bisher gn\u00e4dig. Der Wind trieb die aus den havarierten Reaktorbl\u00f6cken aufsteigende Radioaktivit\u00e4t nach Osten, Richtung Meer. Doch der Dienstag k\u00f6nnte kritisch werden. In der Nacht zum Dienstag und im Laufe des Tages drehe der Wind Richtung Tokyo. Das sagt der Meteorologe Martin Jonas vom Deutschen Wetterdienst (DWD). &#8222;Ich w\u00fcrde den Teufel aber nicht an die Wand malen&#8220;, sagte Jonas. Der Wind werde schwach sein. Au\u00dferdem drehe er gegen Dienstagabend wieder zur\u00fcck in Westrichtung.<\/p>\n<p>Zudem ist die Strahlung \u2013 zurzeit \u2013 nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht besonders gef\u00e4hrlich. &#8222;Von dem, was wir zur Zeit \u00fcber die H\u00f6he der radioaktiven Strahlung wissen, ist das Gesundheitsrisiko f\u00fcr Japan minimal&#8220;, sagte WHO-Sprecher Gregory Hartl. &#8222;Das hei\u00dft, wenn jemand betroffen ist, ist das Risiko nicht sehr hoch&#8220;<\/p>\n<p>Es sei nur &#8222;sehr wenig&#8220; Radioaktivit\u00e4t aus den besch\u00e4digten Reaktoren in Japan ausgetreten. Au\u00dferdem seien die Menschen bereits in Sicherheit gebracht worden, als es zu den Vorf\u00e4llen kam. Die WHO gibt an, bei 22 Menschen, die in der betroffenen Region leben, sei &#8222;eine geringe Menge Radioaktivit\u00e4t&#8220; gemessen worden.<\/p>\n<p>Allerdings hatten Messungen am sp\u00e4ten Abend (Ortszeit) am Atomkraftwerks eine erh\u00f6hte Radioaktivit\u00e4t von 3130 Mikrosievert gemessen, wie die Nachrichtenagentur Kyodo meldete &#8211; dies sei doppelt so hoch wie der zuvor gemessene H\u00f6chstwert. Die zul\u00e4ssige Obergrenze liegt bei 500 Mikrosievert. (cb)<\/p>\n<p><strong>17.55<\/strong> Wo sind eigentlich die Deutschen? Bisher sind kaum deutsche Hilfsorganisationen in Japan. Die geben als Grund vor allem die Sicherheitslage an. &#8222;Da w\u00fcrde der Nutzen das Risiko nicht rechtfertigen&#8220;, sagt Achim Reinke von Caritas international. Und ein Sprecher von &#8222;\u00c4rzte ohne Grenzen&#8220; sagt: &#8222;Wir sind keine Spezialisten f\u00fcr atomare Verseuchung.&#8220; Au\u00dferdem hat Japan bisher noch kein internationales Hilfeersuchen gestellt &#8211; eine Voraussetzung f\u00fcr den Einsatz deutscher Spezialeinheiten.<\/p>\n<p>Einzig das THW ist zurzeit \u2013 im Auftrag der Bundesregierung \u2013 mit einem 40-k\u00f6pfigen Einsatztrupp in Japan. Die Erdbebenspezialisten haben heute  ihr Einsatzgebiet nahe der Stadt Tome erreicht. Von ihrem Basiscamp aus h\u00e4tten sie bereits erste Erkundungen zu kleineren Ortschaften unternommen, um zu pr\u00fcfen, wo der Einsatz von Suchhunden und Bergungsger\u00e4t sinnvoll sei, sagte ein Sprecher. Die Erkundungen  mussten allerdings wegen Nachbeben und einer Tsunamiwarnung zun\u00e4chst unterbrochen werden. (cb)<\/p>\n<p><strong>17.39<\/strong> Ist das ein gutes Zeichen? Japan hat die Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde IAEA wegen der Unf\u00e4lle in den Kernkraftwerken um Hilfe gebeten. Die Regierung habe bei seiner Beh\u00f6rde die Entsendung einer Expertenmission angefragt, sagte IAEA-Chef Yukiya Amano. Man diskutiere mit Japan momentan die Details. Amano sprach Japan seine Anerkennung f\u00fcr die Bem\u00fchungen um die Stabilisierung der Reaktoren nach der Erdbebenkatastrophe aus: &#8222;Die Sicherheitsbeh\u00e4lter haben gehalten, und die Freisetzung von Radioaktivit\u00e4t ist begrenzt.&#8220;<br \/>\nErg\u00e4nzung: BBC berichtet, Japan habe auch die <a href=\"http:\/\/www.nrc.gov\/about-nrc\/organization\/commfuncdesc.html\" target=\"_blank\">US-Atomregulierungsbeh\u00f6rde<\/a> um Hilfe gebeten, (cb)<\/p>\n<p><strong>17.10<\/strong><br \/>\nReuters mit eindrucksvollen Augenzeugenberichten aus dem Katastrophengebiet.<\/p>\n<div class=\"zol_video art_wide vid825250793001\"><\/div>\n<p><strong>17.06<\/strong> Wir haben zwei interessante Einsch\u00e4tzungen deutscher Experten.<\/p>\n<p>Lothar Hahn war fr\u00fcher Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Gesellschaft f\u00fcr Anlagen- und Reaktorsicherheit. Er sagt, man k\u00f6nne die drei Reaktoren fast nur noch sich selbst \u00fcberlassen. &#8222;Es bestehen aus technischer Sicht kaum M\u00f6glichkeiten, den Unfallablauf noch irgendwie zu beeinflussen.&#8220; Man wisse nicht, ob es bereits Lecks an der Reaktorh\u00fclle gebe. Die Tatsache, dass Mitarbeiter der Kernkraftwerke bereits in Krankenh\u00e4user behandelt w\u00fcrden, sei aber ein schlechtes Zeichen.<\/p>\n<p>Wolfgang Renneberg, ehemaliger Leiter f\u00fcr Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium, sieht ein hohes Risiko, dass auch die Sicherheitsh\u00fcllen (um die Brennst\u00e4be) besch\u00e4digt werden.&#8220; Dann l\u00e4ge das ganze Inventar frei.<\/p>\n<p>Die letzte verbleibende M\u00f6glichkeit sei es, die Sicherheitsbeh\u00e4lter zu fluten und zu k\u00fchlen. Dabei k\u00f6nne Wasser mit der Metallschmelze in Kontakt kommen. Die Bildung von Wasserstoff sei die Folge. &#8222;Es kann abgelassen werden. Es kann aber auch sein, dass der Wasserstoff im Sicherheitsbeh\u00e4lter explodiert.&#8220;<\/p>\n<p>Werde die H\u00fclle besch\u00e4digt, m\u00fcsse eine Sperrzone um die Anlage gelegt werden. Rund 30 Kilometer wie in Tschernobyl seien vorstellbar. (cb)<\/p>\n<p><strong>16.51<\/strong> Auf einer Pressekonferenz hat der japanische Regierungssprecher Edano gerade bekannt gegeben, dass scheinbar die Brennelemente in den &#8222;drei am st\u00e4rksten besch\u00e4digten Reaktoren&#8220; schmelzen. Man k\u00f6nne dies im Moment nicht direkt \u00fcberpr\u00fcfen, es sei aber sehr wahrscheinlich.<\/p>\n<p>Zur Situation im Reaktor 2 des AKW Fukushima-1 hei\u00dft es, die Brennelemente w\u00fcrden vollst\u00e4ndig trocken liegen. Au\u00dferdem <a href=\"http:\/\/twitter.com\/datenschreck\/statuses\/47321290847174656\" target=\"_blank\">steigt der Druck im Reaktor<\/a>, weil sich ein Ventil nicht mehr \u00f6ffnen lie\u00dfe.  (sh)<\/p>\n<p><strong>16.46<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\" target=\"_blank\">Die BBC zitiert in ihrem Live-Blog<\/a> einen japanischen Nuklearingeneur, Masashi Goto, der an der Konstruktion der betroffenen Reaktorkerne in Fukushima beteiligt war. Die Konstruktion reiche nicht aus, um Erdbeben und Tsunamis auszuhalten. Die Erbauer des Kraftwerks, Toshiba, h\u00e4tten dies gewusst. Seine gr\u00f6\u00dfte Sorge sei nun, dass die Explosionen an den Reaktoren 1 und 3 die Stahlh\u00fclle des Reaktors besch\u00e4digt haben.<\/p>\n<p>Hinzu k\u00e4me, so der Ingenieur weiter, dass in dem Reaktor eine Mischung aus Uranium und Plutonium zum Einsatz kommt. Dadurch ist der Schmelzpunkt geringer. Au\u00dferdem bedeutet diese Mischung, dass das Plutonium bei einer Explosion \u00fcber eine doppelt so gro\u00dfe Fl\u00e4che verteilt w\u00fcrde, wie bei einer &#8222;konventionellen nuklearen Explosion&#8220;. (sh)<\/p>\n<p><strong>16.22<\/strong> Es f\u00e4llt manchen von uns schwer, eine Vorstellung davon zu bekommen, was die Katastrophe f\u00fcr die Menschen in Japan bedeutet. Dieses beeindruckende Video des <em>Guardian<\/em> zeigt Aufnahmen der Verw\u00fcstung. Die Menschen, die in den zerst\u00f6rten H\u00e4usern gewohnt haben, sagen, sie h\u00e4tten alles innerhalb von Sekunden verloren. Nur ihr Leben sei ihnen geblieben. Nun helfen sie sich gegenseitig. Die lokale Regierung helfe ihnen nicht, w\u00fcrde sie sogar ignorieren. (sh)<\/p>\n<p><object classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" width=\"540\" height=\"303\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\" \/><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\" \/><param name=\"flashvars\" value=\"endpoint=http:\/\/www.guardian.co.uk\/world\/video\/2011\/mar\/14\/myagi-tsunami-aftermath-video\/json\" \/><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/video\/embed\" \/><param name=\"allowfullscreen\" value=\"true\" \/><\/object><\/p>\n<p><strong>16.18<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.reuters.com\/article\/2011\/03\/14\/us-japan-quake-core-factbox-idUSTRE72D31720110314?WT.tsrc=Social%20Media&amp;WT.z_smid=twtr-reuters_%20com&amp;WT.z_smid_dest=Twitter\">Dieses Reuters-Video<\/a> zeigt, wie es im Inneren des Atomkraftwerks Fukushima-1 aussieht. Au\u00dferdem erkl\u00e4rt es noch einmal, wie es zu den Explosionen in zwei der Reaktoren des Kraftwerks kam. (sh)<\/p>\n<p><strong>16.11<\/strong> Nun ist es offiziell: Die Bundesregierung setzt die erst im Herbst beschlossene Laufzeitverl\u00e4ngerung von Atomkraftwerken in Deutschland f\u00fcr drei Monate aus, um in dieser Zeit eine Sicherheitspr\u00fcfung an den deutschen AKWs vorzunehmen. Es gebe dabei &#8222;keine Tabus.&#8220; Deutschland k\u00f6nne aber noch nicht auf die Atomkraft verzichten. Hei\u00dft das also, dass sich auch die Laufzeiten um drei Monate nach hinten verschieben? Denn wie verschiebt man eine Laufzeitverl\u00e4ngerung? (cb)<\/p>\n<p><strong>16.10<\/strong> Japan ist in der Lage, sich selbst zu helfen, anders als etwa Haiti. Das ist der Tenor aller Hilfsorgansiationen, die man zur Notlage der Menschen in der Erdbeben- und Tsunamiregion befragt. Milit\u00e4r und Zivilschutz k\u00fcmmern sich um die Versorgung mit Trinkwasser, Obdach und Nahrung. Die Hilfsorganisationen arbeiten h\u00f6chstens zu &#8211; oder sie halten sich ganz raus. Doch trotz der guten Reaktion auf die Katastrophe sind manche Orte im Nordosten immer noch von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten. Egal, wie gut die Nothilfe funktioniert: Angesichts des Ausma\u00dfes der Zerst\u00f6rung wird es dauern, bis alle Menschen versorgt sind. (ae)<\/p>\n<p><strong>15.45<\/strong> Am Arahama-Strand <a href=\"http:\/\/twitter.com\/dicklp\/status\/47291542813159424\">hat Richard Llyod Parry beobachtet<\/a>, wie Leichen in Leichens\u00e4cken abtransportiert wurden. Im nahegelegenen Krankenhaus s\u00e4he es aus wie im Krimkrieg: keine Nahrung, keine Elektrizit\u00e4t, kaum Medikamente. Die beiden \u00c4rzte und die Krankenschwester seien aber sorglos. (sh)<\/p>\n<p><strong>15.41<\/strong> Richard Lloyd Parry ist f\u00fcr die britische Zeitung <em>The Times<\/em> in Japan und twittert <a href=\"http:\/\/maps.google.com\/maps?oe=UTF-8&amp;gfns=1&amp;q=sendai&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;hq=&amp;hnear=Sendai,+Miyagi+Prefecture,+Japan&amp;ei=VSh-TY_eL4jNsgaYvM3uBw&amp;sa=X&amp;oi=geocode_result&amp;ct=image&amp;resnum=7&amp;ved=0CFcQ8gEwBg\">aus dem Katastrophengebiet rund um Sendai<\/a>. Er berichtet von &#8222;extremer Verw\u00fcstung&#8220; au\u00dferhalb der Stadt. In der Nachbarstadt Tagajo sei die Stra\u00dfe zwar frei, aber auf beiden Seiten des Fahrstreifens s\u00e4he es aus wie auf einem Friedhof f\u00fcr zerst\u00f6rte und durcheinander geworfene Autos. (sh)<\/p>\n<p><strong>15.34<\/strong> Der Twitter-User @arclight, der sich im Verlauf der Atomkatastrophe als Experte f\u00fcr nukleare Sicherheit erwiesen hat, wird anscheinend nicht weiter zu diesem Thema twittern. <a href=\"http:\/\/twitter.com\/arclight\/statuses\/47300346766307329\">In seinem letzten Tweet hei\u00dft es<\/a>, seine Vorgesetzten h\u00e4tten ihm mitgeteilt, er solle seine Aktivit\u00e4t auf der Plattform einstellen. Genauere Hintergr\u00fcnde sind noch nicht bekannt, also auch noch keine genaue Erkl\u00e4rung, f\u00fcr wen @arclight t\u00e4tig war. (sh)<\/p>\n<p><strong>15.30<\/strong> Kommentar zur AKW-Laufzeit-Debatte:<a href=\"http:\/\/bit.ly\/g1BhLy\"> &#8222;Berlin zieht die richtigen Lehren aus Fukushima&#8220;<\/a>, von Michael Schlieben. (wb)<\/p>\n<p><strong>14.59<\/strong> Buchst\u00e4blich unvorstellbar ist das, was wir aus dem (fr\u00fcheren) Surferst\u00e4dtchen Otsuchi h\u00f6ren. 19.000 Einwohner hatte der Ort, m\u00f6glicherweise ist die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung get\u00f6tet worden. Nur noch ein Supermarkt und ein buddhistischer Tempel sind klar identifizierbar. Japans Rot-Kreuz-Pr\u00e4sident verglich Otsuchi mit Osaka und Tokio nach dem Zweiten Weltkrieg. Alles sei kaputt und dem Erdboden gleichgemacht. &#8222;In meinen langen Jahren beim Roten Kreuz habe ich nichts Schlimmeres erlebt.&#8220;<\/p>\n<p>Reuters-Fotograf und Pulitzer-Preistr\u00e4ger Andres Latif hat \u00c4hnliches in der Stadt Minami gesehen. Er habe zeitweilig seine Arbeit ruhen lassen m\u00fcssen, so sehr habe ihn die Zerst\u00f6rung dort mitgenommen. &#8222;Ich habe \u00e4hnliche Katastrophen erlebt. 2004 habe ich \u00fcber den Tsunami in Thailand berichtet. Aber so etwas habe ich mein Lebtag nicht gesehen.&#8220; (cb)<\/p>\n<p><em>Otsuchi nach der Katastrophe  \u00a9 Kyodo\/Reuters<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/otsuchi-140311-540x304.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1807\" title=\"otsuchi-140311-540x304\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/otsuchi-140311-540x304.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"304\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>14.55<\/strong> Laut <a href=\"http:\/\/blogs.wsj.com\/japanrealtime\/2011\/03\/14\/tireless-edano-earns-twitter-respect\/\">einem Bericht des <em>Wall Street Journals<\/em><\/a> erfreut sich der japanische Regierungssprecher Yukio Edano auf Twitter immer gr\u00f6\u00dferer Beliebtheit. Das Hashtag #edano_nero geh\u00f6rt weltweit zu den Themen, \u00fcber die besonders viel getwittert wird. &#8222;Nero&#8220; ist das japanische Wort f\u00fcr &#8222;schlafen&#8220;.<\/p>\n<p>Seit dem Beginn der Katastrophe ist Edano schon mehrfach im Fernsehen aufgetreten, manchmal sogar mehr als einmal in der Stunde. Er sei im Hinblick auf die Katastrophe zum Gesicht der Regierung geworden, schreibt das Journal weiter. Bekannt ist auch l\u00e4ngst die hellblaue Notfalljacke, die Edano stets tr\u00e4gt. (sh)<\/p>\n<p><strong>13.59<\/strong> Nun r\u00e4umt die Regierung ein, dass in drei Reaktoren des Atomkraftwerkes Fukushima Eins eine Kernschmelze droht. (cb)<\/p>\n<p><strong>13.56<\/strong> Dieses Kind wurde vom Roten Kreuz aus der Katastrophenregion Ishinomaki gerettet.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/japan-kinder-540x304.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1795\" title=\"japan-kinder-540x304\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/japan-kinder-540x304.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"304\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>13.52<\/strong> Alle unsere Berichte zur Lage in Japan k\u00f6nnen Sie \u00fcbrigens auch \u00fcber <a href=\"http:\/\/bit.ly\/hC2MWs\">diesen Themenseiten-RSS-Feed abonnieren<\/a> (wb)<\/p>\n<p><strong>13.46<\/strong> &#8222;Die japanischen Beh\u00f6rden sind unglaublich gut darin, auf Naturkatastrophen zu reagieren&#8220;, sagt Ian Woolverton. Der Katastrophenexperte der Organisation Save the Children ist gerade auf dem Weg nach Sendai. In Asahi, einer vom Beben betroffenen Stadt drei Stunden n\u00f6rdlich von Tokyo, h\u00e4tten die Beh\u00f6rden die Erdbebenopfer mit Trinkwasser und Nahrung versorgt, berichtet er. &#8222;Es gibt keinen Grund, warum wir als Helfer uns da engagieren sollten.&#8220; Ohnehin konzentriert sich seine Organisation auf die Betreuung von Kindern, deren Leben durch das Beben aus den Fugen geriet. (ae)<\/p>\n<p><strong>13.39<\/strong> Die Nachrichtenlage in Fukushima wird nicht besser. Nun hat der Betreiber Tepco einger\u00e4umt, dass m\u00f6glicherweise eine &#8222;teilweise Kernschmelze&#8220; im Reaktor 2 des Kernkraftwerkes stattgefunden habe. Ein erster Versuch, den Reaktor mit Meerwasser zu k\u00fchlen, war vor einigen Stunden fehlgeschlagen. (cb)<\/p>\n<p><strong>13.31<\/strong> Die Agentur Kyodo berichtet, mehr eine als eine halbe Million Menschen seien vor der Naturkatastrophe gefl\u00fcchtet. Millionen Japaner h\u00e4tten ohne Wasser und Nahrungsmittel bei Temperaturen um den Nullpunkt im Freien \u00fcbernachten m\u00fcssen. Eine weitere Hiobsbotschaft erreicht uns aus Minamisoma, etwa 80 Kilometer s\u00fcdlich von Sendai. Dort soll sich <a href=\"http:\/\/news.blogs.cnn.com\/2011\/03\/14\/japan-quake-live-blog-rescuers-from-all-over-pitch-in-to-help\/\">nach Berichten des Senders NHK<\/a> Schwer\u00f6l entz\u00fcndet haben. Aus dem Geb\u00e4ude stiegen Rauch und Flammen auf. (cb)<\/p>\n<p><strong>13.23<\/strong> F\u00fcr Laien ist schwer nachvollziehbar, was gerade in den Reaktoren der Atomkraftwerke Fukushima 1 und 2 passiert. Die <em>New York Times<\/em> <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2011\/03\/12\/world\/asia\/the-explosion-at-the-japanese-reactor.html\">hat diese Infografik erstellt<\/a>, die den Aufbau der Reaktoren erkl\u00e4rt und zeigt, was bei einer Kernschmelze passiert. (sh)<\/p>\n<p><strong>13.07<\/strong> 100.000 Soldaten sollen im Einsatz sein \u2013 dennoch hat die japanische Regierung offenbar gro\u00dfe logistische Probleme. Japan bittet nun sogar die EU darum, keine Experten, Ausr\u00fcstung oder Hilfsg\u00fcter mehr zu schicken. Man habe Schwierigkeiten, Helfer in das Katastrophengebiet schicken. 20 EU-Staaten haben bisher Hilfsg\u00fcter und Material bereitgestellt, das nun abwartet, bis die Truppen einen Weg zu den Opfern freigeschlagen haben. (cb)<\/p>\n<p><strong>13.05<\/strong> Die betroffenen Atomkraftwerke in Japans Norden <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/karte-japan-atomkraftwerke.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1784\" title=\"karte-japan-atomkraftwerke\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/karte-japan-atomkraftwerke.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"304\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>12.52<\/strong> Im Moment ist schwer einzusch\u00e4tzen, wie ernst die Lage am Reaktor 2 des Fukushima-1 Kraftwerks ist. Nachdem es vor gut einer Stunde gehei\u00dfen hatte, die Brennst\u00e4be l\u00e4gen vollst\u00e4ndig trocken und seien nicht mehr von K\u00fchlwasser umsp\u00fclt, melden die Agenturen nun, dass wieder K\u00fchlwasser in den Reaktor einflie\u00dft. Die Informationen allein reichen au\u00dferdem nicht aus, um die Gefahrenlage einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen. Wieviel Strahlung entweicht, h\u00e4ngt zum Beispiel entscheidend davon ab, ob die Reaktorh\u00fclle besch\u00e4digt ist. Solange sie intakt ist, entweicht nur wenig Strahlung. Meldungen \u00fcber freiliegende Brennst\u00e4be k\u00f6nnen also weniger dramatisch sein, als es zun\u00e4chst aussieht. (sh)<\/p>\n<p><strong>12.37<\/strong> Mindestens 70.000 Kinder seien durch Beben und Tsunami obdachlos geworden, sch\u00e4tzt die Kinderschutzorganisation Save the Children. Zwar h\u00e4tten viele Unterschlupf in Notunterk\u00fcnften gefunden. Doch sie seien traumatisiert und st\u00fcnden unter Schock. Manche seien von ihren Familien getrennt worden und w\u00fcssten nichts \u00fcber den Verbleib ihrer Freunde. (ae)<\/p>\n<p><strong>12.27<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">BBC<\/a>-Leser Chris Hutchinson beschwert sich \u00fcber den Stromkonzern Tepco. Die Stromabschaltungen seien stadtteilweise geplant. W\u00e4hrend sein Viertel in Tokyo die unbequemsten Zeiten f\u00fcr den Stromausfall zugeteilt bekommen habe \u2013 von sechs bis zehn und von f\u00fcnf bis halb neun \u2013 seien die reichen Stadtteile mit einer zweieinhalbst\u00fcndigen Pause am fr\u00fchen Nachmittag gut weggekommen. (cb)<\/p>\n<p><strong>12.20<\/strong> Im AKW Fukushima-1 spitzt sich die Lage dramatisch zu. Wie die Agentur Jiji berichtete, ist eine Kernschmelze in Reaktor 2 nicht mehr auszuschlie\u00dfen. Dort l\u00e4gen die Brennst\u00e4be mittlerweile ganz trocken, schrieb die Agentur unter Berufung auf den Betreiber Tepco. (ft)<\/p>\n<p><strong>12.09<\/strong> Dem Ausw\u00e4rtigen Amt liegen auch vier Tage nach dem Ausbruch der Katastrophe in Japan keine Erkenntnisse dar\u00fcber vor, ob deutsche Staatsb\u00fcrger unter den Opfern sind. (ft)<\/p>\n<p><strong>12.08<\/strong> Der Betreiber des Atomkraftwerkes Tokai II, Japan Atomic Power, teilte mit, der Reaktor werde bis Dienstagmorgen sicher heruntergek\u00fchlt werden k\u00f6nnen. (ft)<\/p>\n<p><strong>12.02<\/strong> Kanzlerin Merkel und Au\u00dfenminister Westerwelle haben f\u00fcr 16 Uhr eine Stellungnahme angek\u00fcndigt. Werden sie eine Aussetzung der Laufzeitverl\u00e4ngerung f\u00fcr die deutschen AKWs verk\u00fcnden? Regierungssprecher Seibert sagte, die Vorg\u00e4nge in Japan m\u00fcssten Deutschland zum Nachdenken bringen. Es stelle sich die Frage, &#8222;was daraus zu lernen ist&#8220; und welche Konsequenzen umzusetzen seien. (cb)<\/p>\n<p><strong>12.01<\/strong> Polen will trotz der japanischen Katastrophe weiter den Atomeinstieg. Das Land plant den Bau seines ersten AKW ab 2016 nordwestlich von Danzig.<br \/>\nEs gebe M\u00f6glichkeiten, ein Atomkraftwerk sicher zu bauen, sagte Regierungschef Donald Tusk. Er sprach sich f\u00fcr &#8222;radikale Sicherheit&#8220; beim AKW-Projekt aus. &#8222;Wir d\u00fcrfen aber nicht \u00fcbertreiben. Polen liegt nicht in einer Erdbebenzone.&#8220; (cb)<\/p>\n<p><strong>12.00<\/strong> Auch die Zentralanstalt f\u00fcr Meteorologie und Geodynamik aus \u00d6sterreich hat <a href=\"http:\/\/www.zamg.ac.at\/display.php?imgPath=\/pict\/aktuell\/fuki_20110312_0830CONT_2_vgl_gr.gif&amp;imgTitle=Ausbreitung+der+Wolke+f%26uuml%3Br+heute+13%3A00+MEZ+und+Dienstag+13%3A00+MEZ+%28Annahme%3A+kontinuierliche+Freisetzung%29&amp;imgSource=%26copy%3B+ZAMG&amp;imgWidth=1000&amp;imgHeight=596\">ihre Prognose f\u00fcr Schadstoffausbreitung gestern aktualisiert<\/a>. In der Simulation sieht man deutlich, dass der Gro\u00dfraum Tokyo betroffen sein k\u00f6nnte. (cd)<\/p>\n<p><strong>11.54<\/strong> Der englische Journalist <a href=\"http:\/\/twitter.com\/jonsnowC4\/status\/47241607212306432\">Jon Snow twittert<\/a>, die gr\u00f6\u00dfte Mobilisierung der japanischen Armee seit dem zweiten Weltkrieg sei im Gange \u2013 100.000 Soldaten seien im Einsatz. (cb)<\/p>\n<p><strong>11.49<\/strong> Der Deutsche Wetterdienst sieht im Gegensatz zu BBC bis zum Wochenende fast permanent kr\u00e4ftigen Westwind, der eventuell austretende Schadstoffe auf den Pazifik tr\u00e4gt. Der starke Wind sorge auch f\u00fcr eine gute Durchmischung. (cb)<\/p>\n<p><strong>11.43<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.iaea.org\/cgi-bin\/db.page.pl\/pris.powrea.htm?country=JP&amp;sort=&amp;sortlong=Alphabetic\">Hier die Liste der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde<\/a> aller japanischen Atomreaktoren. Insgesamt hat das Land 62, davon liefen bis vor dem Beben 54. (kb)<\/p>\n<p><strong>11.30<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.abc.net.au\/news\/events\/japan-quake-2011\/beforeafter.htm\">Die Luftbilder des australischen Senders ABC zeigen eindrucksvoll<\/a>, wie stark das Beben und die Flutwelle gew\u00fctet haben. Mit einem Schieberegler kann man sich den Zustand vor und nach der Katastrophe zeigen lassen \u2013 ein Inferno. (cb)<\/p>\n<p><strong>11.27<\/strong> CDU-Pr\u00e4sidiumskreise best\u00e4tigen die Pl\u00e4ne f\u00fcr ein Moratorium der Laufzeitverl\u00e4ngerung. (mh)<\/p>\n<p><strong>11.20<\/strong> Ein Vergleich der Strahlenbelastung: Laut der japanischen Atomaufsichtsbeh\u00f6rde Nisa betr\u00e4gt die maximale Strahlendosis in der N\u00e4he des Reaktors Fukushima derzeit <a href=\"http:\/\/www.nisa.meti.go.jp\/english\/files\/en20110314-1.pdf\">680 Mikrosievert pro Stunde<\/a>. Die durchschnittliche Dosis, die ein Deutscher durch nat\u00fcrliche Quellen im Jahr aufnimmt,<a href=\"http:\/\/www.bfs.de\/imis\/aktuell\/einfuehrung.pdf\"> liegt bei 2000 bis 5000 Mikrosievert<\/a>. Die Strahlung also ist erh\u00f6ht, aber noch nicht lebensgef\u00e4hrlich. Ganz im Gegensatz zu der beim Unfall in Tschernobyl. Damals lag die Belastung in der N\u00e4he des Reaktors bei bis zu 500.000 Mikrosievert pro Stunde. Grunds\u00e4tzlich gilt eine Einzeldosis von sechs Sievert, also sechs Millionen Mikrosievert, als sicher t\u00f6dlich. (kb)<\/p>\n<p><strong>11.09<\/strong> Das Wetter kompliziert die Lage der \u00dcberlebenden zus\u00e4tzlich. F\u00fcr die n\u00e4chsten Tage <a href=\"http:\/\/news.blogs.cnn.com\/2011\/03\/14\/japan-quake-live-blog-rescuers-from-all-over-pitch-in-to-help\/\">sind laut CNN<\/a> Regen und Schnee in der Katastrophenregion um Sendai angesagt. Die H\u00f6chsttemperatur d\u00fcrfte bei nur 2 Grad Celsius liegen. (cb)<\/p>\n<p><strong>11.04<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">Nach Einsch\u00e4tzung der BBC<\/a> wird der Wind heute Nachmittag lokaler Zeit drehen. Tr\u00e4te radioaktives Material aus, w\u00fcrde es ins Inland und nicht mehr aufs Meer geweht werden. (cb)<\/p>\n<p><strong>10.56<\/strong> Al Jazeera berichtet, allein in der Gegend um die Stadt Rikuzentakata, 150 km n\u00f6rdlich von Sendai, <a href=\"http:\/\/blogs.aljazeera.net\/live\/asia\/disaster-japan-live-blog\">seien 18.000 Menschen vermisst<\/a>. (cb)<\/p>\n<p><strong>10.50<\/strong> Die Organisatoren der South by Southwest Konferenz, eine der wichtigsten Konferenzen weltweit f\u00fcr die Themen Musik, Film und Interaktive Medien in Texas, sollen angek\u00fcndigt haben, dass in diesem Jahr alle Einnahmen f\u00fcr Hilfsma\u00dfnahmen in Japan gespendet werden,<a href=\"http:\/\/twitter.com\/bicyclemark\/statuses\/46995636700188672\"> twittert Bicyclemark<\/a>. (sh)<\/p>\n<p><strong>10.47<\/strong> Das Geologische Institut der USA <a href=\"http:\/\/earthquake.usgs.gov\/earthquakes\/recenteqsww\/Quakes\/quakes_big.php\">listet Anzahl und St\u00e4rke der Nachbeben in Japan auf<\/a>. Allein in den letzten siebeneinhalb Stunden waren es demnach 16. (cb)<\/p>\n<p><strong>10.44<\/strong> Die <em>New York Times<\/em> hat <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2011\/03\/11\/world\/asia\/maps-of-earthquake-and-tsunami-damage-in-japan.html?ref=world\">eine gelungene Visualisierung<\/a> \u00fcber die tektonischen Verschiebungen beim japanischen Erdbeben erstellt. (sv)<\/p>\n<p><strong>10.39<\/strong> Die Bundesregierung will die Betriebszeit jedes der 17 deutschen Atomkraftwerke unter Sicherheitsaspekten \u00fcberpr\u00fcfen und h\u00e4lt auch ein Aussetzen ihrer Laufzeitverl\u00e4ngerung f\u00fcr m\u00f6glich. Vizekanzler Guido Westerwelle schlie\u00dft ein Moratorium nicht aus. &#8222;Wir brauchen auch eine neue Risikoanalyse&#8220;, sagte er. (ft)<\/p>\n<p><strong>10.37<\/strong> Es scheint weiterhin unklar, wann und wo der Netzbetreiber Tepco den Strom zeitweise abstellt. Michael Reinsch, Software-Entwickler in Tokyo, <a href=\"http:\/\/twitter.com\/mreinsch\/statuses\/47212160492908544\">schreibt auf twitter<\/a>:<\/p>\n<p><!-- http:\/\/twitter.com\/mreinsch\/statuses\/47212160492908544 --><br \/>\n<!-- .bbpBox47212160492908540 {background:url(http:\/\/a1.twimg.com\/a\/1299812685\/images\/themes\/theme13\/bg.gif) #B2DFDA;padding:20px;} p.bbpTweet{background:#fff;padding:10px 12px 10px 12px;margin:0;min-height:48px;color:#000;font-size:18px !important;line-height:22px;-moz-border-radius:5px;-webkit-border-radius:5px} p.bbpTweet span.metadata{display:block;width:100%;clear:both;margin-top:8px;padding-top:12px;height:40px;border-top:1px solid #fff;border-top:1px solid #e6e6e6} p.bbpTweet span.metadata span.author{line-height:19px} p.bbpTweet span.metadata span.author img{float:left;margin:0 7px 0 0px;width:38px;height:38px} p.bbpTweet a:hover{text-decoration:underline}p.bbpTweet span.timestamp{font-size:12px;display:block} --><\/p>\n<div class=\"bbpBox47212160492908540\">\n<p class=\"bbpTweet\">wonder why TEPCO not just simply publishes some maps with the areas marked. Too simple?<span class=\"timestamp\"><a title=\"Mon Mar 14 08:27:10 +0000 2011\" href=\"http:\/\/twitter.com\/mreinsch\/statuses\/47212160492908544\">less than a minute ago<\/a> via <a rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.yoono.com\">yoono<\/a><\/span><span class=\"metadata\"><span class=\"author\"><a href=\"http:\/\/twitter.com\/mreinsch\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/a3.twimg.com\/profile_images\/412792251\/3912043219_cae480c592_o_cut_square_normal.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><strong><a href=\"http:\/\/twitter.com\/mreinsch\">Michael Reinsch<\/a><\/strong><br \/>\nmreinsch<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<p><!-- end of tweet --><\/p>\n<p><strong>10.29<\/strong> Der fr\u00fchere Bayern-LB-Manager Franz Hermann Hirlinger, der f\u00fcr die Bank jahrezehntelang die Asiengesch\u00e4fte leitete, mailt uns: Wir haben im Gegensatz zu einigen unseren Landsleuten Tokyo nicht verlassen, da wir unseren Lebensmittelpunkt hier haben. Die Menschen reagieren \u00e4u\u00dferst ruhig, gelassen und vollkommen ohne Panik. Alles l\u00e4uft wie immer in sehr  japanischer Disziplin ab. Dr\u00e4ngeln oder aggressives Verhalten sind schlicht verp\u00f6nt. Dank des Internets konnten wir praktisch mit der ganzen Welt kommunizieren, was sehr viel zu unserer Beruhigung beigetragen hat. Wir sind in Tokyo in einem fast normalen Zustand (mein Nachbar m\u00e4ht gerade den Rasen). Ab und zu wird der Strom verst\u00e4ndlicherweise rationiert, das Benzin gibt es nur Zehn-Liter-Weise und die Regale in den Superm\u00e4rkten sind durch Hamsterk\u00e4ufe teilweise leer.<\/p>\n<p><strong>10.26<\/strong> Die Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) hat eine <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/iaeaorg\">Facebook-Seite eingerichtet<\/a>, auf der sie ihren Wissensstand weitergibt. (cb)<\/p>\n<p><strong>10.22<\/strong> Der BBC-Korrespondent in der westlich von Tokyo gelegenen Stadt Odawara <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">beobachtet eine &#8222;stille Panik&#8220;<\/a>. &#8222;Die Tankstellen sind ausverkauft; es gibt lange Autoschlangen vor den ein oder zweien, die noch Benzin haben.&#8220; Fast alle Gesch\u00e4fte h\u00e4tten geschlossen; die wenigen, die noch ge\u00f6ffnet seien, h\u00e4tten keine Grundnahrungsmittel und kein Wasser. (cb)<\/p>\n<p><strong>10.14<\/strong> In Fukushima-2 arbeiten Experten weiter an der Wiederherstellung der K\u00fchlung der Reaktoren 1 und 2. Obwohl man sich darauf vorbereitet habe, habe man bisher bei keinem der vier Reaktoren Druck abgelassen, teilten die japanischen Beh\u00f6rden der Internationalen Atomenergieorganisation IAEA mit. Die Radioaktivit\u00e4tswerte rund um die Anlage seien normal. (ft)<\/p>\n<p><strong>10.09 <\/strong> Rettungsarbeiten in Japans Norden:<\/p>\n<p><strong>10.05<\/strong> Der <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/world\/2011\/mar\/14\/japan-tsunami-nuclear-alert-live-coverage\" target=\"_blank\">Guardian<\/a> berichtet von wachsender Nahrungsmittelknappheit in den Katastrophengebieten. Der Sender zitiert einen Regierungsbeamten in der Pr\u00e4fektur Iwate: &#8222;Die Dinge kommen einfach nicht an. Wir kriegen nur 10 Prozent von dem, was wir angefordert haben.&#8220; Die Regierung sei \u00fcberfordert vom Ausma\u00df der Katastrophe. (cb)<\/p>\n<p><strong>9.59<\/strong> Die offiziell best\u00e4tigte Zahl der Toten und Vermissten nach dem Erdbeben und dem Tsunami ist in Japan auf 5000 gestiegen. Das teilte die japanischen Polizei mit. Lokale Beh\u00f6rden bef\u00fcrchten jedoch, dass die tats\u00e4chliche Opferzahl weit dar\u00fcber liegt. Allein in der Pr\u00e4fektur Miyagi werden nach wie vor mehr als 10 000 Menschen vermisst.<\/p>\n<p><strong>9.39<\/strong> Die Stromausf\u00e4lle haben auch zur Folge, <a href=\"http:\/\/twitter.com\/ProducerMatthew\/statuses\/47213767418847232\">dass der Zugverkehr zeitweise stillsteht<\/a>. (sh)<\/p>\n<p><strong>9.35<\/strong> Nach Angaben der Nachrichtenagentur Jiji sind die Reaktoren 1 und 2 des Atomkraftwerkes Fukushima-2 erfolgreich abgek\u00fchlt worden. (ft)<\/p>\n<p><strong>9.29<\/strong> Die Stromrationierung hat nun begonnen. <a href=\"http:\/\/teiden.sou-sou.net\/\">Auf dieser Karte<\/a> l\u00e4sst sich ablesen, wann in den verschiedenen Pr\u00e4fekturen der Strom abgestellt wird. (ft)<\/p>\n<p><strong>9.17<\/strong> Der Journalist Steve Herman (Voice of America) <a href=\"http:\/\/twitter.com\/W7VOA\/status\/47205044537405440\">berichtet aus Sendai<\/a>, dass sich die Preise f\u00fcr Gem\u00fcse seit Freitag verdoppelt haben. (ft)<\/p>\n<p><strong>9.13<\/strong> Das K\u00fchlwasser im Reaktor 2 des Kernkraftwerks Fukushima-1 sinkt weiter. Es werde bald die unter die H\u00f6he der Brennst\u00e4be absinken, sagte der japanische Regierungssprecher Yukio Edano. (ft)<\/p>\n<p><strong>9.02<\/strong> Der Twitter-User <a href=\"http:\/\/twitter.com\/arclight\">arclight<\/a>, der sich in den letzten Tagen als Experte f\u00fcr nukleare Sicherheitsfragen erwiesen hat, weist noch einmal darauf hin, wie schwer es sei unter den gegebenen Bedingungen die Sch\u00e4den zu beheben. (sh)<\/p>\n<p><!-- http:\/\/twitter.com\/arclight\/statuses\/47204598519316481 --><br \/>\n<!-- .bbpBox47204598519316480 {background:url(http:\/\/a2.twimg.com\/a\/1299876209\/images\/themes\/theme15\/bg.png) #022330;padding:20px;} p.bbpTweet{background:#fff;padding:10px 12px 10px 12px;margin:0;min-height:48px;color:#000;font-size:18px !important;line-height:22px;-moz-border-radius:5px;-webkit-border-radius:5px} p.bbpTweet span.metadata{display:block;width:100%;clear:both;margin-top:8px;padding-top:12px;height:40px;border-top:1px solid #fff;border-top:1px solid #e6e6e6} p.bbpTweet span.metadata span.author{line-height:19px} p.bbpTweet span.metadata span.author img{float:left;margin:0 7px 0 0px;width:38px;height:38px} p.bbpTweet a:hover{text-decoration:underline}p.bbpTweet span.timestamp{font-size:12px;display:block} --><\/p>\n<div class=\"bbpBox47204598519316480\">\n<p class=\"bbpTweet\">Problem is, if there&#8217;s a radioactive release, how do they keep cool &amp; have breathable air &amp; don&#8217;t get too much rad exposure.<span class=\"timestamp\"><a title=\"Mon Mar 14 07:57:07 +0000 2011\" href=\"http:\/\/twitter.com\/arclight\/statuses\/47204598519316481\">less than a minute ago<\/a> via <a rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.destroytwitter.com\">DestroyTwitter<\/a><\/span><span class=\"metadata\"><span class=\"author\"><a href=\"http:\/\/twitter.com\/arclight\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/a3.twimg.com\/profile_images\/56093992\/wage48_normal.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><strong><a href=\"http:\/\/twitter.com\/arclight\">arclight<\/a><\/strong><br \/>\narclight<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<p><!-- end of tweet --><\/p>\n<p><strong>9.00<\/strong> Der Druck in Reaktor 2 steigt offenbar. Die Beh\u00f6rde f\u00fcr atomare Sicherheit gab bekannt, dass K\u00fchlwasser austritt. <a href=\"http:\/\/twitter.com\/ProducerMatthew\/statuses\/47203568020754432\">Der Reaktor werde derzeit nicht ausreichend gek\u00fchlt<\/a>. \u00dcber ein Ventil werde Druck aus dem Reaktorbeh\u00e4lter abgelassen. (sh)<\/p>\n<p><strong>8.58<\/strong> Der Betreiber des Atomkraftwerks Fukushima-1, Tepco, hat mit dem Einleiten von Meereswasser in den Reaktor 2 begonnen, um das ausgefallene K\u00fchlsystem zu ersetzen. (ft)<\/p>\n<p><strong>8.51<\/strong> Die japanische Tageszeitung <em>The Daily Yomiuri<\/em> <a href=\"http:\/\/twitter.com\/DailyYomiuri\/statuses\/47201173136093184\">twittert<\/a>, dass bei der Explosion in Reaktor 3 ein Mensch schwer verletzt wurde. (sh)<\/p>\n<p><strong>8.33<\/strong> Die USA ziehen ihre Schiffsflotte aus der Umgebung des AKW Fukushima-1 ab, nachdem geringe Strahlung gemessen wurde, <a href=\"http:\/\/twitter.com\/BreakingNews\/statuses\/47195929316573184\">meldet AP<\/a>. (sh)<\/p>\n<p><strong>8.26<\/strong> Wegen des schweren Erdbebens und seiner Folgen sollen die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Tokyo verschoben werden. Die Internationale Eislauf-Union (ISU) wolle dies noch an diesem Montag offiziell bekanntgeben, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo. Die WM sollte am kommenden Montag beginnen. (ft)<\/p>\n<p><strong>8.20<\/strong> Bei einem W\u00e4rmekraftwerk in Fukushima ist ein \u00d6ltank explodiert. \u00dcber m\u00f6gliche Verletzte und Sch\u00e4den an der Anlage der Betreiberfirma Tohoku war zun\u00e4chst nichts bekannt, wie die Nachrichtenagentur Kyodo meldete. (ft)<\/p>\n<p><strong>8.13<\/strong> Bilder der Explosion im Reaktor 3<\/p>\n<p><strong>8.09<\/strong> EU-Energiekommissar G\u00fcnther Oettinger schlie\u00dft als Konsequenz aus der Atomkatastrophe in Japan die vorzeitige Schlie\u00dfung \u00e4lterer deutscher Kernkraftwerke nicht aus. Die alten Kraftwerke seien zwar st\u00e4ndig und umfassend nachger\u00fcstet worden, dennoch m\u00fcsse ohne jede Vorbedingung deren Sicherheit gepr\u00fcft werden. (ft)<\/p>\n<p><strong>8.03<\/strong> Ein neues Nachbeben mit der St\u00e4rke 6,2 hat den Bahnverkehr in Tokyo zum Erliegen gebracht. Japan Rail, der gr\u00f6\u00dfte Verkehrsbetrieb des Landes, stellte fast alle Stadtlinien ein. Nur 10 Prozent der Z\u00fcge auf der wichtigsten Ost-West Bahnlinie durch Tokyo w\u00fcrden verkehren, berichtet das japanische Fernsehen. (ft)<\/p>\n<p><strong>7.52<\/strong> Aus mindestens zw\u00f6lf L\u00e4ndern sind bereits Hilfsteams in Japan eingetroffen, darunter Teams aus den USA, S\u00fcdkorea und Deutschland. (ft)<\/p>\n<p><strong>7.47<\/strong> Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) ist die H\u00fclle des Reaktorkerns bei der Wasserstoffexplosion im Atomkraftwerk Fukushima-1 nicht besch\u00e4digt worden. (ft)<\/p>\n<p><strong>7.34<\/strong> Im Reaktor 2 des Atomkraftwerk Fukushima-1 ist nach Informationen der Nachrichtenagentur Jiji das K\u00fchlsystem zusammengebrochen. (ft)<\/p>\n<p><strong>7.29<\/strong> Chinas Volkskongress hat in einem neuen F\u00fcnf-Jahres-Plan beschlossen, die Kernenergie weiter auszubauen. Bis 2015 soll mit dem Bau von weiteren 40 Gigawatt an Kapazit\u00e4ten begonnen werden.  (ft)<\/p>\n<p><strong>7.22<\/strong> Die angek\u00fcndigte Stromrationierung ist erst einmal verschoben, weil die Menschen in Japan ihren Verbrauch bereits stark verringert haben, berichtet die <a href=\"http:\/\/english.kyodonews.jp\/news\/2011\/03\/77670.html\">Nachrichtenagentur Kyodo<\/a>. (ft)<\/p>\n<p><strong>7.17<\/strong> Daisuke Wakabayashi, Reporter des Wall Street Journal in Tokyo, <a href=\"http:\/\/twitter.com\/daiwaka\">twittert<\/a> von dort. Ihn beeindruckt die Hilfsbereitschaft vieler Japaner:<br \/>\n<!-- http:\/\/twitter.com\/daiwaka\/status\/47082800393887744 --><br \/>\n<!-- .bbpBox47082800393887740 {background:url(http:\/\/a3.twimg.com\/a\/1298664727\/images\/themes\/theme19\/bg.gif) #FFF04D;padding:20px;} p.bbpTweet{background:#fff;padding:10px 12px 10px 12px;margin:0;min-height:48px;color:#000;font-size:18px !important;line-height:22px;-moz-border-radius:5px;-webkit-border-radius:5px} p.bbpTweet span.metadata{display:block;width:100%;clear:both;margin-top:8px;padding-top:12px;height:40px;border-top:1px solid #fff;border-top:1px solid #e6e6e6} p.bbpTweet span.metadata span.author{line-height:19px} p.bbpTweet span.metadata span.author img{float:left;margin:0 7px 0 0px;width:38px;height:38px} p.bbpTweet a:hover{text-decoration:underline}p.bbpTweet span.timestamp{font-size:12px;display:block} --><\/p>\n<div class=\"bbpBox47082800393887740\">\n<p class=\"bbpTweet\">Again struck by the kindness of ordinary Japanese &#8211; a man just shared some of his drinking water with us. We now have almost 2 liters.<span class=\"timestamp\"><a title=\"Sun Mar 13 23:53:09 +0000 2011\" href=\"http:\/\/twitter.com\/daiwaka\/status\/47082800393887744\">less than a minute ago<\/a> via web<\/span><span class=\"metadata\"><span class=\"author\"><a href=\"http:\/\/twitter.com\/daiwaka\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/a0.twimg.com\/profile_images\/54297661\/mug_shot_normal.JPG\" alt=\"\" \/><\/a><strong><a href=\"http:\/\/twitter.com\/daiwaka\">Daisuke Wakabayashi<\/a><\/strong><br \/>\ndaiwaka<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<p><!-- end of tweet --><\/p>\n<p><strong>7.04<\/strong> Bundeskanzlerin Angela Merkel will mit den Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder mit AKW-Standorten am Dienstag \u00fcber die Sicherheit der Anlagen sprechen. Man m\u00fcsse aus den Erkenntnissen \u00fcber die japanische Katastrophe lernen, sagte Merkel. Einen sofortigen Atom-Ausstieg lehnt Merkel aber ab. SPD, Gr\u00fcne und Linke fordern eine grundlegende Kehrtwende in der Atompolitik. (ft)<\/p>\n<p><strong>6.59<\/strong> Die japanische Zentralbank hat ihre Hilfen zur Beruhigung der Finanzm\u00e4rkte am Montag ausgeweitet. Die Bank of Japan (BoJ) werde nunmehr mit einer Rekordsumme von 18 Billionen Yen (rund 157 Milliarden Euro) den Geldmarkt unterst\u00fctzen, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. Die Bank will damit Bef\u00fcrchtungen entgegenwirken, dass Banken nach dem schweren Erdbeben in ernste wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten k\u00f6nnten. Die japanischen Aktienm\u00e4rkte reagierten mit einem dramatischen Kurseinbruch auf das Erbeben. Mehrere Industriebetriebe, unter ihnen der weltgr\u00f6\u00dfte Autobauer Toyota, mussten in der von der Katastrophe betroffenen Region die Produktion einstellen. (ft)<\/p>\n<p><strong>6.50<\/strong> Aus Angst vor Versorgungsengp\u00e4ssen kaufen die Menschen in Tokyo gro\u00dfe Mengen Lebensmittel, Trinkwasser und Batterien. Vor den Superm\u00e4rkten bilden sich lange Schlangen. (ft)<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1711\" aria-describedby=\"caption-attachment-1711\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/japan-berufsverkehr-540x304.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1711\" title=\"japan-berufsverkehr-540x304\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/japan-berufsverkehr-540x304.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"304\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1711\" class=\"wp-caption-text\">Tokyoter am Montagmorgen im Berufsverkehr an einer Bahnstation\u00a9 YOSHIKAZU TSUNO\/AFP\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>6.44<\/strong> Die Menschen in Tokyo versuchen am Montagmorgen, ein St\u00fcck weit zur Normalit\u00e4t zur\u00fcckzukehren, bloggt das Wall Street Journal:<br \/>\n<!-- http:\/\/twitter.com\/JapanRealTime\/status\/47167258824421376 --><br \/>\n<!-- .bbpBox47167258824421380 {background:url(http:\/\/a2.twimg.com\/a\/1298664727\/images\/themes\/theme14\/bg.gif) #131516;padding:20px;} p.bbpTweet{background:#fff;padding:10px 12px 10px 12px;margin:0;min-height:48px;color:#000;font-size:18px !important;line-height:22px;-moz-border-radius:5px;-webkit-border-radius:5px} p.bbpTweet span.metadata{display:block;width:100%;clear:both;margin-top:8px;padding-top:12px;height:40px;border-top:1px solid #fff;border-top:1px solid #e6e6e6} p.bbpTweet span.metadata span.author{line-height:19px} p.bbpTweet span.metadata span.author img{float:left;margin:0 7px 0 0px;width:38px;height:38px} p.bbpTweet  a:hover{text-decoration:underline}p.bbpTweet span.timestamp{font-size:12px;display:block} --><\/p>\n<div class=\"bbpBox47167258824421380\">\n<p class=\"bbpTweet\">Tokyo Tries to Get  Back to Work <a rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/on.wsj.com\/eN7qhn\">http:\/\/on.wsj.com\/eN7qhn<\/a><span class=\"timestamp\"><a title=\"Mon Mar 14 05:28:45 +0000 2011\" href=\"http:\/\/twitter.com\/JapanRealTime\/status\/47167258824421376\">less than a minute ago<\/a> via <a rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/twitterfeed.com\">twitterfeed<\/a><\/span><span class=\"metadata\"><span class=\"author\"><a href=\"http:\/\/twitter.com\/JapanRealTime\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/a2.twimg.com\/profile_images\/934824346\/JRT_twitter_normal.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><strong><a href=\"http:\/\/twitter.com\/JapanRealTime\">Japan Real Time<\/a><\/strong><br \/>\nJapanRealTime<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<p><!-- end of tweet --><\/p>\n<p><strong>6.23<\/strong> Nach der Explosion im Atomkraftwerk Fukushima I gibt es nach Angaben der Regierung keine ver\u00e4nderten Strahlenwerte um den Komplex. Bei dem Vorfall am Montag seien sechs Menschen verletzt worden.<\/p>\n<p><strong>6.13<\/strong> An der K\u00fcste der Pr\u00e4fektur Miyagi sind <a href=\"http:\/\/english.kyodonews.jp\/news\/2011\/03\/77668.html\">laut der Agentur Kyodo<\/a> etwa 2000 Leichen gefunden worden.<\/p>\n<p><strong>6.04<\/strong>Im AKW Fukushima I hat es am Morgen erneut eine Wasserstoffexplosion gegeben. Es seien wahrscheinlich keine gr\u00f6\u00dfere Menge von Radioaktivit\u00e4t freigesetzt worden, sagte die Regierung, die H\u00fclle des Reaktor 3 sei intakt. Laut Betreiberfirma Tepco sind elf Menschen verletzt worden. In dem Atomkomplex etwa 240 Kilometer n\u00f6rdlich von Tokyo arbeiten Ingenieure verzweifelt daran, Reaktoren zu k\u00fchlen und eine Kernschmelze zu verhindern. (ft)<\/p>\n<p><strong>5.57<\/strong> Ein Nachbeben der St\u00e4rke 6,2 hat Tokyo ersch\u00fcttert. Das Epizentrum lag 140 Kilometer nord\u00f6stlich der Hauptstadt, in Richtung Fukushima. Eine zun\u00e4chst ausgesprochene Tsunami-Warnung wurde jedoch wieder aufgehoben.<\/p>\n<p><strong>00.03<\/strong> Bei dem Erdbeben der St\u00e4rke 9,0 und dem nachfolgenden Tsunami vor vier Tagen sind in Japan h\u00f6chstwahrscheinlich weit \u00fcber zehntausend Menschen ums Leben gekommen. Die Beh\u00f6rden identifizierten bis Sonntagabend 1.597 Opfer. Etwa eine halbe Million Menschen wurden obdachlos. An der Ostk\u00fcste Japans sind viele Orte noch immer von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten, zahlreiche K\u00fcstenstra\u00dfen wurden durch den Tsunami zerst\u00f6rt oder sind noch \u00fcberflutet. Nach Einsch\u00e4tzung des staatlichen japanischen Wetterdienstes muss noch mit Nachbeben der St\u00e4rke 7 auf der Richterskala gerechnet werden. Der Wetterdienst sieht die Wahrscheinlichkeit eines derart starken Nachbebens innerhalb der n\u00e4chsten drei Tage bei 70 Prozent.  Bei dem Beben am Freitag wurde Japans Hauptinsel Honshu um 240 Zentimeter verschoben. Nach Berechnungen des staatlichen italienischen Instituts f\u00fcr Geophysik hat sich die Erdachse durch das Beben um zehn Zentimeter verlagert. (wb)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Domenika Ahlrichs (dah), Christian Bangel (cb), Kai Biermann (kb), Wolfgang Blau (wb), Alexandra Endres (ae), Hauke Friederichs (hf) Markus Horeld (mh), Sebastian Horn (sh) und Frida Thurm (ft) Weitere Explosion in AKW Fukushima-1 Hohe Strahlenbelastung von bis zu 400 Millisievert in AKW Nach Beben und Tsunami mindestens 10.000 Menschen vermisst Etwa 24.000 Menschen noch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":283,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[8040,379,9959],"class_list":["post-1685","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-akw","tag-japan","tag-tsunami"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Tag 4 nach dem Beben - News-Blog<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/14\/tag-4-nach-dem-beben-2\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Tag 4 nach dem Beben - News-Blog\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Von Domenika Ahlrichs (dah), Christian Bangel (cb), Kai Biermann (kb), Wolfgang Blau (wb), Alexandra Endres (ae), Hauke Friederichs (hf) Markus Horeld (mh), Sebastian Horn (sh) und Frida Thurm (ft) Weitere Explosion in AKW Fukushima-1 Hohe Strahlenbelastung von bis zu 400 Millisievert in AKW Nach Beben und Tsunami mindestens 10.000 Menschen vermisst Etwa 24.000 Menschen noch [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/14\/tag-4-nach-dem-beben-2\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"News-Blog\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2011-03-14T05:29:18+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2011-03-15T10:47:58+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/japan-blog-bilder-140311-540x304.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Nachrichtenredaktion\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Nachrichtenredaktion\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"30\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/14\/tag-4-nach-dem-beben-2\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/14\/tag-4-nach-dem-beben-2\/\",\"name\":\"Tag 4 nach dem Beben - News-Blog\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/#website\"},\"datePublished\":\"2011-03-14T05:29:18+00:00\",\"dateModified\":\"2011-03-15T10:47:58+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/#\/schema\/person\/8872e5ce4a1ddc6fdbe374f805e51e92\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/14\/tag-4-nach-dem-beben-2\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/14\/tag-4-nach-dem-beben-2\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/14\/tag-4-nach-dem-beben-2\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Tag 4 nach dem Beben\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/\",\"name\":\"News-Blog\",\"description\":\"Aktuelle Ereignisse im Live-Blog\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/#\/schema\/person\/8872e5ce4a1ddc6fdbe374f805e51e92\",\"name\":\"Nachrichtenredaktion\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/36d8fa55ae8bc50cd5a2548e3a51f9671200492f8c3bcde1d70fcb20de7b1bad?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/36d8fa55ae8bc50cd5a2548e3a51f9671200492f8c3bcde1d70fcb20de7b1bad?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Nachrichtenredaktion\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/author\/nachrichtenredaktion\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Tag 4 nach dem Beben - News-Blog","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/14\/tag-4-nach-dem-beben-2\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Tag 4 nach dem Beben - News-Blog","og_description":"Von Domenika Ahlrichs (dah), Christian Bangel (cb), Kai Biermann (kb), Wolfgang Blau (wb), Alexandra Endres (ae), Hauke Friederichs (hf) Markus Horeld (mh), Sebastian Horn (sh) und Frida Thurm (ft) Weitere Explosion in AKW Fukushima-1 Hohe Strahlenbelastung von bis zu 400 Millisievert in AKW Nach Beben und Tsunami mindestens 10.000 Menschen vermisst Etwa 24.000 Menschen noch [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/14\/tag-4-nach-dem-beben-2\/","og_site_name":"News-Blog","article_published_time":"2011-03-14T05:29:18+00:00","article_modified_time":"2011-03-15T10:47:58+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/japan-blog-bilder-140311-540x304.jpg"}],"author":"Nachrichtenredaktion","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Nachrichtenredaktion","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"30\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/14\/tag-4-nach-dem-beben-2\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/14\/tag-4-nach-dem-beben-2\/","name":"Tag 4 nach dem Beben - News-Blog","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/#website"},"datePublished":"2011-03-14T05:29:18+00:00","dateModified":"2011-03-15T10:47:58+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/#\/schema\/person\/8872e5ce4a1ddc6fdbe374f805e51e92"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/14\/tag-4-nach-dem-beben-2\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/14\/tag-4-nach-dem-beben-2\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/14\/tag-4-nach-dem-beben-2\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Tag 4 nach dem Beben"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/","name":"News-Blog","description":"Aktuelle Ereignisse im Live-Blog","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/#\/schema\/person\/8872e5ce4a1ddc6fdbe374f805e51e92","name":"Nachrichtenredaktion","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/36d8fa55ae8bc50cd5a2548e3a51f9671200492f8c3bcde1d70fcb20de7b1bad?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/36d8fa55ae8bc50cd5a2548e3a51f9671200492f8c3bcde1d70fcb20de7b1bad?s=96&d=mm&r=g","caption":"Nachrichtenredaktion"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/author\/nachrichtenredaktion\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1685","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/283"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1685"}],"version-history":[{"count":187,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1685\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1957,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1685\/revisions\/1957"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1685"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1685"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1685"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}