{"id":1885,"date":"2011-03-15T06:16:37","date_gmt":"2011-03-15T05:16:37","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/?p=1885"},"modified":"2011-03-16T06:18:42","modified_gmt":"2011-03-16T05:18:42","slug":"tag-5-nach-dem-beben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/15\/tag-5-nach-dem-beben\/","title":{"rendered":"Tag 5: Lage in Reaktor 4 besonders kritisch"},"content":{"rendered":"<p><em>Von Domenika Ahlrichs (dah), Wolfgang Blau (wb), Fabian Mohr (fm), Sebastian Horn (sh), Philip Faigle (pfa), Frida Thurm (ft), Kai Biermann (kb), Hauke Friedrichs (hf), Felix Zwinzscher (fz), Daniel Erk (de) und Karin Geil (kg)<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #808080;\">Im Reaktor 4 ist erneut ein Feuer ausgebrochen, das Dach des Geb\u00e4udes ist schwer besch\u00e4digt<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #808080;\">IAEA best\u00e4tigt Bef\u00fcrchtung: Bei der Explosion im Reaktor 2 soll die Schutzh\u00fclle besch\u00e4digt worden sein<\/span><\/li>\n<li> <span style=\"color: #808080;\">3.373 Tote und 6.746 Vermisste in Folge von Erdbeben und Tsunami<\/span><\/li>\n<li> <span style=\"color: #808080;\"><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2011-03\/atomalarm-japan-faq\">FAQ : Wie ernst ist die Atomgefahr in Japan? \u2013 st\u00e4ndig aktualisiert<\/a><\/span><\/li>\n<li> <span style=\"color: #808080;\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/14\/tag-4-nach-dem-beben-2\/\">Die Ereignisse des gestrigen Tages<\/a><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #808080;\"> <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/themen\/gesellschaft\/erdbeben-tsunami-japan-2011\/index\">Themenseite zum Erdbeben in Japan<\/a><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>01:30<\/strong> F\u00fcr heute beenden wir das News-Blog. Wenn in den n\u00e4chsten Stunden etwas Wichtiges passiert, informieren wir Sie via <a href=\"http:\/\/twitter.com\/zeitonline\">Twitter<\/a>. (fm)<\/p>\n<p><a name=\"0120\"><strong>01:20<\/strong><\/a> Die wichtigsten Entwicklungen des Tages im \u00dcberblick:<\/p>\n<p>* Besonders prek\u00e4r ist die Situation im Reaktor 4 des Atomkraftwerks Fukushima. Ein erneutes Feuer hat vermutlich die Kontrolleinheit der K\u00fchlanlage erfasst. In dem Reaktor lagern abgebrannte Brennst\u00e4be, die ohne ausreichende K\u00fchlung \u00e4hnlich gef\u00e4hrlich wie aktive Brennst\u00e4be sind.  Im selben Bereich des Reaktors 4 hatte es bereits am Dienstag ein Feuer gegeben. Das Dach des Geb\u00e4udes ist schwer besch\u00e4digt, mehrere Arbeiter werden vermisst. <\/p>\n<p>* Erstmals im Verlauf der Katastrophe von Fukushima wurde auch der innere Schutzmantel eines Reaktors besch\u00e4digt, als es in Reaktor 2 zu einer Explosion kam. Der AKW-Betreiber Tepco sprach von einer &#8222;sehr schlimmen&#8220; Lage. Die Strahlungswerte stiegen zwischenzeitlich so extrem an, dass alle bis auf 50 Arbeiter von den Reaktoren abgezogen werden mussten.<\/p>\n<p>* In Tokyo wurden deutlich erh\u00f6hte Strahlenwerte gemessen. Die Belastung sei um das 22-Fache h\u00f6her als normal, berichtete der Fernsehsender NHK. Im Ballungsraum Tokyo leben etwa 35 Millionen Menschen. Viele haben sich auf den Weg in den weiter entfernten S\u00fcden des Landes gemacht, um der Strahlengefahr zu entgehen. <\/p>\n<p>* Nach dem schweren Erdbeben und darauf folgenden Tsunami hat sich die Zahl der best\u00e4tigten Todesopfer erneut erh\u00f6ht. 3.373 Menschen kamen ums Leben. 6.746 werden noch vermisst.<\/p>\n<p>* Das Technische Hilfswerk (THW) hat seinen Einsatz im japanischen Katastrophengebiet abgebrochen. Rund 100 Stunden nach dem Beben und dem Tsunami gebe es praktisch keine Chance mehr, noch \u00dcberlebende zu finden.<\/p>\n<p>* Der Ungl\u00fcckregion steht <a href=\"http:\/\/www.wetter24.de\/de\/home\/wetter\/reisewetter\/ortewetter\/stadt\/181X131\/sendai.html?cityID=181X131\">kaltes Wetter<\/a> bevor, heute kam es zu starken Schneef\u00e4llen. F\u00fcr die ohnehin angespannte humanit\u00e4re Lage in Japans Nordosten bedeutet dies eine weitere Versch\u00e4rfung. (fm)<\/p>\n<p><a name=\"0015\"><strong>00:15<\/strong><\/a> Ausreichend vorhandene Internetbandbreite ist f\u00fcr die Organisation der Rettungseins\u00e4tze in Japan wichtig. Die Streitkr\u00e4fte der Vereinigten Staaten haben sich deshalb entschieden, innerhalb ihres Netzwerkes in Japan den Zugriff auf alle besonders bandbreiten-intensiven Websites zu sperren. Die Sperre gilt nur f\u00fcr Angeh\u00f6rige der US-Streitkr\u00e4fte, die \u00fcber Zug\u00e4nge des US-Milit\u00e4rs online gehen. Zu den insgesamt 13 vor\u00fcbergehend gesperrten Sites geh\u00f6ren <a href=\"http:\/\/edition.cnn.com\/2011\/US\/03\/15\/us.military.websites\/index.html\">nach Angaben von CNN<\/a>  Youtube, der Musikstream-Service Pandora.com, der Sportsender ESPN.go.com, MTV.com, aber auch Amazon.com. Facebook bleibt offen. (wb)<\/p>\n<p><a name=\"2330\"><strong>23:30<\/strong><\/a> In Reaktor 4 des AKW Fukushima ist erneut ein Feuer ausgebrochen. Schon einmal hatte es in dem Reaktorgeb\u00e4ude heute gebrannt, das erste Feuer war nach kurzer Zeit gel\u00f6scht worden. Vor nicht einmal einer Stunde war bekannt geworden, dass das <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/15\/tag-5-nach-dem-beben\/#2255\">Dach von Reaktor 4 gebrochen<\/a> ist. (fm)<\/p>\n<p><a name=\"2305\"><strong>23:05<\/strong><\/a> CNN-Korrespondent Gary Tuchman <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/GaryTuchmanCNN\/status\/47770709958733826\">twittert<\/a> aus Japan: &#8222;Gerade starker Schneesturm in der Tsunami-Zone. F\u00fcr obdachlos gewordene Menschen und die Rettungskr\u00e4fte h\u00e4tte der Schnee zu keinem ung\u00fcnstigeren Zeitpunkt kommen k\u00f6nnen.&#8220;  Mehr Informationen: <a href=\"http:\/\/www.wetter24.de\/de\/home\/wetter\/reisewetter\/ortewetter\/stadt\/181X131\/sendai.html?cityID=181X131\">Wetterbericht f\u00fcr die japanische Stadt Sendai<\/a> (wb)<\/p>\n<p><a name=\"2255\"><strong>22:55<\/strong><\/a> Im Atomkraftwerk Fukushima hat sich die Lage im Reaktor 4 offenbar erneut versch\u00e4rft. Ein Sprecher der japanischen Atomsicherheitsbeh\u00f6rde sagte, das Dach des Reaktorgeb\u00e4udes sei gebrochen. Au\u00dferdem werden zwei Mitarbeiter vermisst, die sich zuletzt in der N\u00e4he des Turbinenhauses aufgehalten hatten. (fm)<\/p>\n<p><a name=\"2215\"><strong>22:15<\/strong><\/a> Der Aktienhandel an der B\u00f6rse in Tokio (TSE) soll am Mittwoch wie gewohnt starten. Es gebe keine Sonderpl\u00e4ne, sagte ein Sprecher der TSE. An der Wall Street war spekuliert worden, die B\u00f6rse in Tokio k\u00f6nne wegen einer drohenden Zuspitzung der Atomkatastrophe geschlossen bleiben. Der <a href=\"http:\/\/finanzen.handelsblatt.com\/kurse_einzelkurs_uebersicht.htn?i=849975\">Nikkei-Index<\/a> war am Dienstag um mehr als zehn Prozent eingebrochen, am Vortag um gut sechs Prozent. An beiden Handelstagen wurde ein Marktwert von umgerechnet rund 620 Milliarden Dollar vernichtet. (fm)<\/p>\n<p><a name=\"2130\"><strong>21:30<\/strong><\/a> F\u00fcr alle von Ihnen, die vielleicht erst jetzt am Abend dazu kommen, die Ereignisse in Japan nachzulesen und viele Fragen haben &#8211; wir haben ein ausf\u00fchrliches <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2011-03\/atomalarm-japan-faq?page=1\">FAQ zu den wichtigsten Punkten<\/a> zusammengestellt, z.B. was Millisievert und Microsievert bedeuten oder zur Frage, warum eigentlich schon abgeschaltete Reaktoren dennoch ein Risiko darstellen k\u00f6nnen. (fm) <\/p>\n<p><a name=\"2010\"><strong>20:10<\/strong><\/a> Die US-Regierung sieht keinen Grund, ihre Atompolitik wegen der Katastrophe von Fukushima zu \u00fcberdenken. Energieminister Steven Chu bezeichnete die Reaktoren in den USA als &#8222;sicher&#8220; und so konstruiert, dass sie auch einem schweren Erdbeben standhalten w\u00fcrden. Den Bau neuer Atomkraftwerke werde man wie geplant angehen. 1979 waren die USA nur knapp einer Atomkatastrophe entgangen, als es im <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kernkraftwerk_Three_Mile_Island\">AKW Three Mile Island<\/a> durch einen St\u00f6rfall zu einer teilweisen Kernschmelze kam. (fm)<\/p>\n<p><a name=\"1927\"><strong>19.27<\/strong><\/a> Die Welt blickt auf den Atomkomplex in Fukushima, der von mittlerweile drei Explosionen ersch\u00fcttert wurde. Hier eine kurze Zusammenfassung, wie gro\u00df die Sch\u00e4den dort sind:<br \/>\n&#8211; Die Reaktoren 1 bis 4 sind erheblich besch\u00e4digt, in Reaktor 2 wohl auch die innere Schutzh\u00fclle.<br \/>\n&#8211; In der Au\u00dfenwand von Reaktor 4 klaffen zwei L\u00f6cher mit einer Gr\u00f6\u00dfe von jeweils acht Quadratmetern. Ein Feuer in einem Lagerbecken f\u00fcr abgebrannte Brennst\u00e4be setzt Radioaktivit\u00e4t frei.<br \/>\n&#8211; Probleme auch in den Reaktoren 5 und 6: Die Techniker haben Schwierigkeiten, die noch hei\u00dfen Brennelemente ausreichend zu k\u00fchlen.<br \/>\n&#8211; Immer mehr deutet daraufhin, dass mindestens in einem Reaktor eine Kernschmelze begonnen hat.<br \/>\n&#8211; Der AKW-Betreiber Tepco sprach von einer &#8222;sehr schlimmen&#8220; Lage, die IAEA nannte die Situation &#8222;beunruhigend&#8220;. (kg) <\/p>\n<p><strong>18.52<\/strong> Von der gro\u00dfen Gelassenheit der Japaner war in den vergangenen Tagen die Rede, von ihrer gro\u00dfen Ruhe und Besonnenheit. Dies fiel vor allem in Tokyo auf, wo die Menschen scheinbar unger\u00fchrt ihrem Alltag nachgingen. Dies \u00e4ndert sich offenbar: Nach den Ausl\u00e4ndern fliehen nun auch die Hauptst\u00e4dter Richtung S\u00fcden \u2013 m\u00f6glichst weit weg von der radioaktiven Gefahr aus Fukushima. &#8222;An Kinder und Koffer geklammert, hoffen sie, der Megacity entfliehen zu k\u00f6nnen&#8220;, <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/panorama\/nun_fliehen_auch_die_tokioter_vor_der_strahlung_1.9905602.html\">schreibt die <em>Neue Z\u00fcrcher Zeitung<\/em><\/a>. (kg)<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2078\" aria-describedby=\"caption-attachment-2078\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/tokyio-bahnhof-150311-540x304.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/tokyio-bahnhof-150311-540x304.jpg\" alt=\"H\u00f6chst diszipliniert warten diese Tokyoter auf die Abfahrt eines Zuges \" title=\"tokyio-bahnhof-150311-540x304\" width=\"540\" height=\"304\" class=\"size-full wp-image-2078\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2078\" class=\"wp-caption-text\">H\u00f6chst diszipliniert warten diese Tokyoter auf die Abfahrt eines Zuges <\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>18.44<\/strong> Handelspartner der japanischen Nahrungsmittelindustrie sind in Sorge: <a href=\"http:\/\/blogs.aljazeera.net\/live\/asia\/japans-nuclear-emergency-live-blog\">Wie Al Jazeera berichtet<\/a>, wollen die indischen Beh\u00f6rden k\u00fcnftig entsprechende Importe auf Radioaktivit\u00e4t pr\u00fcfen. Thailand, S\u00fcdkorea, Hongkong, Singapur und die Philippinen hatten zuvor ebenfalls solche Testreihen angek\u00fcndigt. Nach Angaben des Bundesverbraucherministeriums gibt es keine Erkenntnisse zu radioaktiv belasteten Lebens- oder Futtermittel aus Japan in Deutschland. (kg)<\/p>\n<p><strong>18.24<\/strong> Die labile Lage in Japan beeinflusst auch den Routenplan der Lufthansa: Bis einschlie\u00dflich Sonntag wird die gr\u00f6\u00dfte deutsche Fluggesellschaft den Flughafen in Tokyo nicht mehr anfliegen. Die Fl\u00fcge von Frankfurt werden stattdessen nach Nagoya umgeleitet, die Maschinen aus M\u00fcnchen landen in Osaka. Alle Maschinen, die von Japan wieder deutschen Boden erreichen, sollen auch k\u00fcnftig als &#8222;vorsorglich umgesetzte Ma\u00dfnahme&#8220; auf Strahlung \u00fcberpr\u00fcft werden. (kg)<\/p>\n<p><strong>18.21<\/strong> Stresstests kannten wir bislang nur aus der Welt der Banken. Nun soll es diese auch f\u00fcr Atomkraftwerke in der EU geben. Gepr\u00fcft werden soll deren Belastbarkeit bei Gefahren wie Stromausf\u00e4llen und Terrorangriffen. Dazu Energiekommissar G\u00fcnther Oettinger: &#8222;Es geht um eine Neubewertung aller Risiken.&#8220; Mit Blick auf die Ereignisse in Japan sprach er von einer &#8222;Apokalypse&#8220;. (kg)  <\/p>\n<p><strong>17.49<\/strong> F\u00e4hrt man vom besch\u00e4digten AKW Fukushima 300 Kilometer Richtung Norden, gelangt man zu den beiden St\u00fctzpunkten der US-Marines in Yokosuka und Atsugi. Auch dort wurde nach Berichten von US-Fernsehsendern leicht erh\u00f6hte Strahlung gemessen. Die Soldaten und ihre Familien w\u00fcrden ihre Aktivit\u00e4ten im Freien einschr\u00e4nken \u2013 eine reine Vorsichtsma\u00dfnahme, denn Gesundheitsrisiken best\u00fcnden derzeit nicht. (kg)<\/p>\n<p><strong>17.05<\/strong> Der Sicherheitsbeh\u00e4lter eines der Reaktoren im japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist nach Informationen der <a href=\"http:\/\/www.iaea.org\/\">Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde IAEA<\/a> m\u00f6glicherweise besch\u00e4digt. Die Wasserstoffexplosion im zweiten Reaktorblock am Dienstag k\u00f6nnte den Schaden hervorgerufen haben, teilte die UN-Organisation in Wien mit. Diese innere Schutzh\u00fclle, die den Reaktormantel umschlie\u00dft, soll eigentlich den Austritt von gef\u00e4hrlicher Strahlung an die Umwelt verhindern. Unter Berufung auf die Betreibergesellschaft Tepco hatte die Nachrichtenagentur Kyodo schon in der Nacht zum Dienstag berichtet, dass bei einer Explosion im japanischen Atomkraftwerk Fukushima auch der Reaktorbeh\u00e4lter besch\u00e4digt worden sei. (de\/dpa)<\/p>\n<p><strong>16.26<\/strong> Auch in den USA reagieren die Anleger verunsichert: Am Morgen verlor der Dow Jones zwischenzeitlich rund zwei Prozent, ebenso wie der Technologieindex Nasdaq. Auch der Preis f\u00fcr \u00d6l und andere Rohstoffe sank. Die Anleger rechnen offenbar damit, dass die Nachfrage in der drittgr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft der Welt in den kommenden Monaten schwach ausfallen wird. Auch die Renditen f\u00fcr Staatsanleihen sinken; offenbar fl\u00fcchten sich einige H\u00e4ndler von Aktien in Staatspapiere. Die <em>New York Times<\/em> zitiert einen H\u00e4ndler mit den Worten: &#8222;Die Investoren bewegen sich zu den Au\u00dfenlinien. Sie verkaufen die Dinge, die sie vorher gekauft haben und kaufen die Dinge, die sie verkauft haben, wie den Dollar&#8220;. (pfa)<\/p>\n<p><strong>16.23<\/strong> Eine ganzes japanisches Dorf verschwand in den Fluten: Der Fischerort Otsuchi wurde komplett &#8222;ausradiert&#8220;, <a href=\"http:\/\/www.dw-world.de\/dw\/article\/0,,6471080,00.html\">berichten die Reporter der Deutschen Welle<\/a>. &#8222;Mit den Elementen hatte der kleine Ort direkt am Wasser immer zu k\u00e4mpfen: in der Vergangenheit waren regelm\u00e4\u00dfig Waldbr\u00e4nde ausgebrochen, Erdbeben lie\u00dfen die Wellen ansteigen. Doch heute ist von dem 17.000 Einwohner-St\u00e4dtchen nichts mehr \u00fcbrig.&#8220; (hf)<\/p>\n<p><strong>16.12<\/strong> Solidarit\u00e4t aus den USA: <a href=\"http:\/\/www.redcross.org\/portal\/site\/en\/menuitem.94aae335470e233f6cf911df43181aa0\/?vgnextoid=3f22acbbc26be210VgnVCM10000089f0870aRCRD\">Das amerikanische Rote Kreuz<\/a> \u00fcberweist der japanischen Schwesterorganisation 10 Millionen Euro f\u00fcr Hilfsma\u00dfnahmen. Das Rote Kreuz in Japan bereitet sich derweil auf Rettungsaktionen im Fall eines GAUs vor. (hf)<\/p>\n<p><strong>16.12<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">Laut BBC<\/a> denkt der Betreiber des AKW Fukushima, Tepco, dar\u00fcber nach den Reaktor 4 zu k\u00fchlen indem man Wasser aus Hubschraubern auf ihn sch\u00fcttet. (fz)<\/p>\n<p><strong>16.05<\/strong> Die Informationspolitik der japanischen Regierung ist gelegentlich etwas seltsam. So gibt es zwar eine <a href=\"http:\/\/www.bousai.ne.jp\/eng\/index.html\">Seite des japanischen Wissenschaftsministeriums<\/a>, auf der die Radioaktivit\u00e4t in der Luft in Echtzeit dargestellt wird. Auf dieser sind all jene japanischen Pr\u00e4fekturen gelistet, in denen Atomanlagen stehen. Auch die Daten kommen regelm\u00e4\u00dfig alle zehn Minuten und sind aktuell. Allerdings fehlt eine Pr\u00e4fektur dabei: Fukushima, wo das Kraftwerk explodierte. <a href=\"http:\/\/www.bousai.ne.jp\/eng\/speedi\/pref.php?id=07\">Bei dieser steht in den Spalten lediglich &#8222;under survey \u2013 unter Beobachtung&#8220;<\/a>. Da hilft es leider auch nichts, dass <a href=\"https:\/\/spreadsheets.google.com\/ccc?key=0AqRrTmNrEqx0dGdYdTg2c0FjU2txTlZieUNvb0hfQnc#gid=0\">im Internet ein Google Spreadsheet<\/a> gebastelt wurde, um die Daten archivieren und eventuelle Anstiege der Radioaktivit\u00e4t beobachten zu k\u00f6nnen. (kb)<\/p>\n<p><strong>16.00<\/strong> Es ist nun Mitternacht in Japan. Die Arbeiten an den Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima gehen weiter, aber solange es keine dramatischen Verschlimmerungen oder \u2013 wider Erwarten \u2013 keine deutliche Verbesserung der aktuellen Situation gibt, wird der Strom der Neuigkeiten in den kommenden Stunden vermutlich geringer werden. (de)<\/p>\n<p><strong>15.55<\/strong> Warum steigen auch die Temperaturen in den abgeschalteten Reaktorbl\u00f6cken 4, 5 und 6, obwohl schon vor dem Erdbeben am 11. M\u00e4rz diese Reaktoren heruntergefahren wurden? &#8222;Das Problem ist, dass in den Bl\u00f6cken zumindest noch die letzte Kernbeladung liegt&#8220;, sagt Christoph Pistner, Nuklearexperte am \u00d6ko-Institut in Darmstadt. &#8222;Die Brennst\u00e4be sind nat\u00fcrlich noch sehr hei\u00df und m\u00fcssen dauerhaft gek\u00fchlt werden&#8220;, sagt Pistner. Ein Ausfall der Wasser- oder einer Luftk\u00fchlung k\u00f6nnte also die Ursache f\u00fcr den Anstieg der Temperaturen in den Bl\u00f6cken sein. (de)<\/p>\n<p><strong>Lesen Sie dazu auch<\/strong> unseren st\u00e4ndig aktualisierten Beitrag <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2011-03\/atomalarm-japan-faq\">&#8222;Fragen und Antworten: Wie ernst ist die Atomgefahr in Japan?&#8220;<\/a><\/p>\n<p><strong>15.50<\/strong> Unter Berufung auf die internationale Atombeh\u00f6rde (IAEA) <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">berichtet <em>BBC News<\/em><\/a>, dass eine Flugverbotszone von 30 Kilometern um Fukushima errichtet wurde. (fz)<\/p>\n<p><strong>15.20<\/strong> In der Pr\u00e4fektur Shizouka, s\u00fcdlich von Tokyo, hat es ein starkes Nachbeben gegeben. Auf der japanischen Shindoskala, die Ersch\u00fctterungen an der Erdoberfl\u00e4che als Ma\u00dfstab nimmt, erreichte das Beben einen Wert von 6+. <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Japan_Meteorological_Agency_seismic_intensity_scale\">Bei einem solchen Wert<\/a> bewegt sich die Erde so heftig, dass sich Menschen in der Regel nur noch kriechend fortbewegen k\u00f6nnen. Nicht speziell f\u00fcr Erdbeben ger\u00fcstete Geb\u00e4ude st\u00fcrzen ein.<br \/>\nIn den vergangenen Tagen war es immer wieder zu Nachbeben gekommen \u2013 dieses aber geh\u00f6rt zu den st\u00e4rkeren. Auch in Tokyo wackelten Geb\u00e4ude, berichtete Reuters. <a href=\"http:\/\/www.jma.go.jp\/jma\/en\/News\/2011_Earthquake_03.html\">Die japanische Meteorologiebeh\u00f6rde berichtete<\/a> au\u00dferdem von mehreren Nachbeben in den Pr\u00e4fekturen Iwate, Miyagi, Ibaraki und Fukushima, wo sich auch das havarierte Atomkraftwerk befindet. Sie hatten eine St\u00e4rke von bis zu sieben auf der Richterskala. (kb)<\/p>\n<p><strong>14.55<\/strong> &#8222;Fukushima strahlt in unseren K\u00f6pfen&#8220; ist die \u00dcberschrift des geschriebenen und gezeichneten Tagebuches der in Tokyo lebenden Illustratorin und Werbefilmerin Yuko Ichimura <a href=\"http:\/\/sz-magazin.sueddeutsche.de\/texte\/anzeigen\/35471\">im Blog des SZ Magazins<\/a>. Dort berichtet Yuko Ichimura, wie ihr Leben zwischen Erdbeben und Atom-Katastrophe aussieht. (de)<\/p>\n<p><strong>14.40<\/strong> <a href=\"http:\/\/news.blogs.cnn.com\/2011\/03\/15\/japan-quake-live-blog-fire-erupts-in-fourth-reactor-radiation-warning-issued\/?hpt=T1\">CNN berichtet<\/a>, die offizielle Zahl der Opfer von Tsunami und Erdbeben werde derzeit von der japanischen Polizei mit 3.373 Toten angegeben. 6.746 Menschen werden weiterhin vermisst. <a href=\"http:\/\/www3.nhk.or.jp\/daily\/english\/\">Laut der japanischen Rundfunkgesellschaft Nippon H\u014ds\u014d Ky\u014dkai (NHK)<\/a> wurden derweil zwei \u00e4ltere Menschen nach 90 Stunden aus den Tr\u00fcmmern gerettet. Ein Lichtblick, immerhin. (fz)<\/p>\n<p><strong>14.35<\/strong> <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/japan-fukushima-pressekonferenz-m-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/japan-fukushima-pressekonferenz-m-1.jpg\" alt=\"Pressekonferenz der Tepco\" width=\"540\" height=\"324\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2003\" \/><\/a><span style=\"color: #808080;\"><em>Photocredit: Jiji Press\/AFP\/Getty Images<\/em><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/english.kyodonews.jp\/news\/2011\/03\/78267.html\">Die Agentur Kyodo berichtet von der Pressekonferenz des Kraftwerksbeitreibers Tepco<\/a>: Es sei im Moment nicht m\u00f6glich, Wasser in das Abklingbecken von Reaktor 4 in Fukushima zu leiten, zitiert die Agentur die Tokyo Electric Power Company (Tepco). Verschiedene Quellen berichten au\u00dferdem, das Becken sei inzwischen leer. Das w\u00fcrde bedeuten, dass kein K\u00fchlwasser mehr die Zerfallsreaktion der dort gelagerten Brennst\u00e4be verlangsamt. Den genauen Wasserstand kann Tepco derzeit nicht angeben. Au\u00dferdem erkl\u00e4rte Regierungssprecher Edano, in den Becken der Reaktoren f\u00fcnf und sechs steige ebenfalls die Temperatur. (kb)<\/p>\n<p><strong>14.32<\/strong> China hat angek\u00fcndigt, seine B\u00fcrger im Nordosten Japans in Sicherheit bringen zu wollen, <a href=\"http:\/\/www.cnbc.com\/id\/42087583\">berichtet CNBC<\/a>. Die chinesische Botschaft in Tokyo gab demnach \u00fcber ihre Website bekannt, die betroffenen Personen sollten mit Bussen aus den Prefekturen Miyagi, Fukushima, Ibaraki and Iwate abgeholt werden. Grund f\u00fcr die Evakuierung sei der Ernst der Lage rund um das Atomkraftwerk Fukushima. Wieviele Personen genau von der Ma\u00dfnahme betroffen sind, ist unklar. Eine chinesische Zeitung berichtete, es k\u00f6nnten bis zu 30.000 Chinesen betroffen sein. (sh)<\/p>\n<p><strong>14.30<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">Die BBC berichtet<\/a>, die \u00f6sterreichische Botschaft ziehe aus Sorge um die Unberechenbarkeit der momentanen Situation von Tokyo nach Osaka um. Die BBC bezieht sich dabei auf das Au\u00dfenministerium \u00d6sterreichs. (fz)<\/p>\n<p><strong>14.24<\/strong> Die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Internationale_Atomenergie-Organisation\">Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA)<\/a> der Vereinten Nationen <a href=\"http:\/\/www.iaea.org\/newscenter\/news\/tsunamiupdate01.html\">\u00e4u\u00dfert sich zur in Fukushima freigesetzten Strahlung<\/a>:<br \/>\n&#8222;Am 15 M\u00e4rz um 0:00 Uhr <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Koordinierte_Weltzeit\">UTC<\/a> wurde eine Dosis von 11,9 Millisievert (mSv) pro Stunde festgestellt.  Sechs Stunden sp\u00e4ter, um 06:00 UTC am 15. M\u00e4rz wurde eine Dosis von 0,6 Millisievert (mSv) pro Stunde festgestellt. Diese Beobachtungen deuten auf darauf hin, dass das Level der Radioaktivit\u00e4t vor Ort gesunken ist.&#8220; (de\/eigene \u00dcbersetzung)<\/p>\n<p><strong>Lesen Sie dazu auch<\/strong> unseren st\u00e4ndig aktualisierten Beitrag <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2011-03\/atomalarm-japan-faq\">&#8222;Fragen und Antworten: Wie ernst ist die Atomgefahr in Japan?&#8220;<\/a><\/p>\n<p><strong>13.09<\/strong> Die Tokyo Electric Power Company (Tepco) <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/gakuranman\/statuses\/47622024759226370\">gibt in diesen Momenten offenbar eine Pressekonferenz<\/a>. Der Betreiber des AKW in Fukushima sagt, man k\u00f6nne die Situation im Lagerbecken in Reaktor 4 derzeit nicht \u00fcberpr\u00fcfen, weil man nicht in die N\u00e4he des Beckens k\u00f6nne. <a href=\"http:\/\/english.kyodonews.jp\/\">Kyodo News<\/a> meldet, die Strahlung in den Kontrollr\u00e4umen des AKW sei zu hoch, als dass Tepco-Mitarbeiter sich dort aufhalten k\u00f6nnten. (de)<\/p>\n<p><strong>12.43<\/strong> Der Unfall in dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat nach Einsch\u00e4tzung der <a href=\"http:\/\/www.asn.fr\/\">Franz\u00f6sischen Atomsicherheitsbeh\u00f6rde (ASN)<\/a> die zweith\u00f6chste Stufe in <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Internationale_Bewertungsskala_f%C3%BCr_nukleare_Ereignisse\">der Internationalen Bewertungsskala (INES)<\/a>. Das Geschehen sei mit Stufe 6 von 7 zu bewerten, teilte der Pr\u00e4sident der Beh\u00f6rde, Andr\u00e9-Claude Lacoste, in Paris mit. Die Katastrophe von Tschernobyl hatte die Stufe 7 auf der INES-Skala. (de\/afp)<\/p>\n<p><strong>12.25<\/strong> Al Jazeera zeigt Amateur-Aufnahmen der Tsunami-Welle letzte Woche. Wie die Wassermassen ganze Wohnviertel einfach abtragen, wie die Betroffenen sich gegenseitig unter Lebensgefahr helfen \u2013\u00a0eindrucksvoll (de):<\/p>\n\n<div class=\"embed-wrapper embed-wrapper--blocked js-embed-consent\" data-method=\"iframe\">\n<script class=\"raw__source\" type=\"text\/template\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" width=\"540\" height=\"334\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/QxL36ngIJA8\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/script>\n<div class=\"embed-wrapper__inner\">\n<div class=\"embed-wrapper__text\">\n<h3>Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/h3>\n<p data-replace=\"no\">An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der den Artikel erg\u00e4nzt. Sie k\u00f6nnen sich externe Inhalte mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.<noscript>Bitte aktivieren Sie JavaScript damit Sie diesen Inhalt anzeigen k\u00f6nnen.<\/noscript><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"embed-consent\">\n<label class=\"embed-consent__toggle\">\n<input class=\"js-embed-consent__toggle\" type=\"checkbox\" autocomplete=\"off\">\n<span><\/span>\nExterner Inhalt\n<\/label>\n<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hilfe\/datenschutz\" target=\"_blank\" class=\"embed-consent__datalink-when-active\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a>\n<\/div>\n<div class=\"embed-wrapper__footer\">\n<p data-replace=\"no\">\nIch bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hilfe\/datenschutz\" target=\"_blank\">Mehr dazu in unserer Datenschutzerkl\u00e4rung.<\/a>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>12.20<\/strong> Durch den Ausfall der betroffenen Reaktoren wird Energie in Japan knapp. Rund 20 Prozent der atomaren Energieproduktion ist zerst\u00f6rt, sch\u00e4tzen Experten. In Tokyo wird bereits seit Tagen Energie rationiert; nun weitet die Regierung die Ma\u00dfnahme auch auf den Nordosten des Landes aus, meldet die Nachrichtenagentur Kyodo. Ab Mittwoch sollen die neuen Regeln gelten. (pfa)<\/p>\n<p><strong>12.12<\/strong> Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich mit den L\u00e4ndern darauf verst\u00e4ndigt, die sieben vor 1980 gebauten Kernkraftwerke vor\u00fcbergehend abzuschalten. Dies betreffe die drei Monate, in denen die Laufzeitverl\u00e4ngerung ausgesetzt wird, sagte Merkel nach einem Treffen mit den Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder mit Atomkraftwerken. (de)<\/p>\n<p><strong>11.53<\/strong> Vor der japanischen Ostk\u00fcste auf H\u00f6he der Pr\u00e4fektur Fukushima hat sich ein weiteres schweres Nachbeben der St\u00e4rke 6,3 ereignet. Das teilte Japans Meteorologischer Dienst am Dienstagabend (Ortszeit) mit. In Fukushima steht der Atomkomplex, in dessen Reaktorbl\u00f6cken es w\u00e4hrend der vergangenen Tage Explosionen gab, meldet die dpa. Erdbeben dieser St\u00e4rke werden gemeinhin als &#8222;starke Erdbeben&#8220; klassifiziert und k\u00f6nnen Zerst\u00f6rung im Umkreis bis zu 70 km zur Folge haben. (de)<\/p>\n<p><strong>11.30<\/strong> Auch das Fotoblog &#8222;The Big Picture&#8220; des Boston Globe <a href=\"http:\/\/www.boston.com\/bigpicture\/2011\/03\/japan_-_vast_devastation.html\">zeigt Bilder der Zerst\u00f6rung<\/a> \u2013 hervorgerufen durch Tsunami und Erdbeben. (pfa)<\/p>\n<p><strong>10.51<\/strong> Nun gibt es auch Probleme im Reaktor 4 des Kraftwerks Fukushima. Dieser war w\u00e4hrend des Bebens nicht am Netz und enth\u00e4lt lediglich abgebrannte Brennst\u00e4be, keine neuen. Trotzdem wird nun auch dort die Lage kritisch. &#8222;Einige fremde Objekte&#8220; seien in den Reaktor gefallen und h\u00e4tten den Brand ausgel\u00f6st, sagte Staatsminister Yukio Edano. Es handle sich m\u00f6glicherweise um Teile, sagte der Minister weiter, die aufgrund der Explosion herabgefallen seien. Denn auch in ihm gab es eine Wasserstoffexplosion. Zwei L\u00f6cher sollen dabei in die Au\u00dfenh\u00fclle des Geb\u00e4udes gerissen worden sein, <a href=\"http:\/\/twitter.com\/Reuters\/status\/47589152690147328\">meldet Reuters<\/a>.<br \/>\n<!-- http:\/\/twitter.com\/Reuters\/status\/47589152690147328 --> <\/p>\n<style type='text\/css'>.bbpBox47589152690147330 {background:url(http:\/\/a0.twimg.com\/profile_background_images\/103673206\/reuters_twitter_bg.jpg) #c2c2c2;padding:20px;} p.bbpTweet{background:#fff;padding:10px 12px 10px 12px;margin:0;min-height:48px;color:#000;font-size:18px !important;line-height:22px;-moz-border-radius:5px;-webkit-border-radius:5px} p.bbpTweet span.metadata{display:block;width:100%;clear:both;margin-top:8px;padding-top:12px;height:40px;border-top:1px solid #fff;border-top:1px solid #e6e6e6} p.bbpTweet span.metadata span.author{line-height:19px} p.bbpTweet span.metadata span.author img{float:left;margin:0 7px 0 0px;width:38px;height:38px} p.bbpTweet a:hover{text-decoration:underline}p.bbpTweet span.timestamp{font-size:12px;display:block}<\/style>\n<div class='bbpBox47589152690147330'>\n<p class='bbpTweet'>FLASH: Japan nuclear safety agency: Two 8-metre holes in wall of Fukushima No.4 outer building after blast<span class='timestamp'><a title='Tue Mar 15 09:25:12 +0000 2011' href='http:\/\/twitter.com\/Reuters\/status\/47589152690147328'>less than a minute ago<\/a> via web<\/span><span class='metadata'><span class='author'><a href='http:\/\/twitter.com\/Reuters'><img src='http:\/\/a3.twimg.com\/profile_images\/918645374\/reuters_twitter_avatar_normal.png' \/><\/a><strong><a href='http:\/\/twitter.com\/Reuters'>Reuters Top News<\/a><\/strong><br \/>Reuters<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<p> <!-- end of tweet --><\/p>\n<p>Der Brand ist zwar gel\u00f6scht, doch inzwischen haben die Mitarbeiter M\u00fche, das Abklingbecken zu k\u00fchlen. Das Wasser darin koche und verdampfe, <a href=\"http:\/\/twitter.com\/japantimes\/statuses\/47583941103861761\">twittert die <em>Japan Times<\/em><\/a> unter Berufung auf die Agentur Kyodo. Dadurch sinke der Wasserspiegel \u2013 was die Probleme noch versch\u00e4rfen d\u00fcrfte. Dass das Wasser kocht, bedeutet, dass die K\u00fchlpumpen nicht mehr arbeiten. <\/p>\n<p>Der AKW-Betreiber Tepco hat inzwischen <a href=\"http:\/\/plixi.com\/p\/84128748\">eine Grafik ver\u00f6ffentlicht<\/a>, auf der die Strahlung am Haupttor der Anlage Fukushima Daiichi abgebildet ist. Um neun Uhr Ortszeit stieg sie demnach auf 12.000 Mikrosievert pro Stunde oder 12 Millisievert pro Stunde an und fiel nach ungef\u00e4hr drei Stunden auf 2000 Mikrosievert. Der Anstieg f\u00e4llt zeitlich zusammen mit dem Brand in Reaktor 4, was daf\u00fcr spricht, dass bei der Explosion L\u00f6cher in das Geb\u00e4ude gerissen wurden und radioaktiver Dampf entwich. (kb)<\/p>\n<p><strong>10.44<\/strong> Der japanische Sender NHK versorgt die Welt mit englischsprachigen Informationen aus dem Katastrophengebiet. Das staatliche Programm wird mit Geb\u00fchren finanziert und unterh\u00e4lt einen eigenen Auslandsdienst. Der Satellitenbetreiber Eutelsat hat Al Jazeera nun sogar gegen <em>NHK<\/em> getauscht, damit der Sender besser zu empfangen ist, <a href=\"http:\/\/meedia.de\/details-topstory\/article\/nhk-app-streamt-live-news-aus-japan_100033765.html?tx_ttnews[backPid]=23&#038;cHash=8e9e4f4b65f26f7482340d674ee87313\">berichtet <em>Meedia<\/em><\/a>. (hf)<\/p>\n<p><strong>10.43<\/strong> Die Kollegen des <em>New Yorker<\/em> <a href=\"http:\/\/www.newyorker.com\/online\/blogs\/newsdesk\/2011\/03\/japan-more-videos-earthquake.html\">haben Videos von der Katastrophe<\/a> zusammengestellt. Bilder der Zerst\u00f6rung, die sich ins Ged\u00e4chtnis brennen. (pfa)<\/p>\n<p><strong>10.39<\/strong> Die T\u00fcrkei ist einer der am st\u00e4rksten von Erdbeben betroffenen Staaten der Welt. Dennoch will das Land mit russischer Hilfe weitere Kraftwerke bauen. Trotz dem bef\u00fcrchteten GAU in Japan h\u00e4lt der t\u00fcrkische Energieminister Taner Yildiz an den Pl\u00e4nen fest, sein Land werde \u201edie neueste Technologie\u201c einsetzen, w\u00e4hrend die in Japan betroffenen Anlagen aus den fr\u00fchen siebziger Jahren stammten, zitiert ihn die <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0\/Doc~E604FA1FC76914CF18E9C007AC04F0652~ATpl~Ecommon~Scontent.html\"><i>Frankfurter Allgemeine Zeitung<\/i><\/a>. &#8222;Wir sind entschlossen, unsere Atomkraftwerksprojekte in der T\u00fcrkei fortzusetzen.&#8220; (hf)<\/p>\n<p><strong>10.20<\/strong> Das ZDF <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/1283704\/Was-passiert-bei-einer-Kernschmelze%3F?flash=on#\/beitrag\/video\/1283704\/Was-passiert-bei-einer-Kernschmelze%3F\">zeigt in seiner Mediathek eine kurze, aber eindrucksvolle Erl\u00e4uterung<\/a>: &#8222;Was passiert bei einer Kernschmelze?&#8220; Darin unter anderem auch: Welche Strahlung den K\u00f6rper wie sch\u00e4digt. Sehr sehenswert. (via <a href=\"hhttp:\/\/twitter.com\/netzpolitik\">@netzpolitik<\/a>) (de)<\/p>\n<p><strong>10.15<\/strong> &#8222;Should I stay or should I go&#8220;, fragt sich Matt Alt <a href=\"http:\/\/altjapan.typepad.com\/my_weblog\/2011\/03\/should-i-stay-or-should-i-go.html\">in seinem Blog<\/a>. Alt ist Autor und \u00dcbersetzer in Tokyo und \u00fcberlegt wie alle Ausl\u00e4nder, ob er das Land nun verlassen soll. Er hat sich im Moment f\u00fcr Nein entschieden. Nach allen bekannten Fakten sei Tokyo derzeit sicher. Die Situation k\u00f6nne sich st\u00e4ndig \u00e4ndern, derzeit aber scheine es, als seien alle Menschen au\u00dferhalb der Evakuierungszone nicht akut gef\u00e4hrdet. (kb)<\/p>\n<p><strong>10.13<\/strong> In Japan dreht der Wind vor\u00fcbergehend auf Nord und droht, radioaktive Partikel aus den havarierten Reaktoren Richtung Tokyo zu wehen, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes. In H\u00f6hen von \u00fcber 1000 Metern bleibe es aber bei der kr\u00e4ftigen Weststr\u00f6mung von der japanische K\u00fcste auf den Pazifik. Am Dienstagabend soll auch in tieferen Lagen der Wind wieder auf West drehen. Schadstoffe w\u00fcrden dann wieder auf das offene Meer geweht, meldet dpa. (de)<\/p>\n<p><strong>09.50<\/strong> Die Website Couch Surfing hat eine <a href=\"http:\/\/www.couchsurfing.org\/group.html?gid=39703\">Gruppe eingerichtet<\/a>, um Unterbringungen f\u00fcr die von der Katastrophe betroffenen Menschen zu organisieren. &#8222;Falls Ihr eine Unterkunft habt, die ihr jemandem anbieten k\u00f6nnt, der durch die Katastrophe obdachlos geworden ist, dann lasst es uns bitte hier wissen&#8220;, schreiben die Organisatoren auf Englisch und Japanisch. (sh)<\/p>\n<p><strong>09.39<\/strong> Der Brand im Reaktor 4 von Fukushima-1 entstand in einem Becken mit gebrauchtem Brennstoff, wie die Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) mitteilt. (dah)<\/p>\n<p><strong>09.30<\/strong> Die K\u00fchlung in den Reaktoren 1 und 3 des AKW Fukushima-1 ist nach Angaben der Regierungssprechers Edano stabil. Ob K\u00fchlwasser auch in Reaktor 2 eingeleitet werden k\u00f6nne, bleibe abzuwarten. (ft)<\/p>\n<p><strong>09.10<\/strong> 1000 Microsievert sind 1 Millisievert. Unsere Wissen-Redaktion hat <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2011-03\/atomalarm-japan-faq\">Fragen und Antworten zur Strahlungsbelastung<\/a> und Gefahr in Fukushima zusammengestellt. (ft)<\/p>\n<p><strong>08.55<\/strong> Wie viel wert ist eigentlich ein &#8222;worst-case scenario&#8220;, wenn es den schlimmsten Fall nicht einbezieht, <a href=\"http:\/\/www.usatoday.com\/money\/industries\/energy\/2011-03-14-japan-nuclear-crisis-a-wake-up-call_N.htm\">fragt die <em>USA Today<\/em><\/a>.<\/p>\n<p><strong>08.30<\/strong> Dieses <a href=\"http:\/\/online.wsj.com\/video\/hundreds-line-up-at-supermarkets\/66026B38-4ACC-4372-A730-B812927D3697.html\">Video des <em>Wall Street Journals<\/em><\/a> zeigt Bilder von einem Supermarkt in <a href=\"http:\/\/maps.google.com\/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=Shiroishi,+Pr%C3%A4fektur+Miyagi,+Japan&#038;aq=0&#038;sll=37.0625,-95.677068&#038;sspn=52.285401,109.6875&#038;ie=UTF8&#038;hq=&#038;hnear=Shiroishi,+Pr%C3%A4fektur+Miyagi,+Japan&#038;ll=38.002656,140.622253&#038;spn=1.642626,3.427734&#038;z=9\">Shiroishi<\/a>. Die Stadt liegt in einer Region, die besonders stark vom Erdbeben und dem Tsunami verw\u00fcstet wurde. Hunderte Mensche stehen vor dem Supermarkt Schlange, der die wenigen Waren verkauft, die nicht w\u00e4hrend der Katastrophe vernichtet wurden. Die Zugangsstra\u00dfen in die Region sind immer noch unbefahrbar, sodass die Lieferung neuer Waren kaum m\u00f6glich ist. (sh) <\/p>\n<p><strong>08.10<\/strong> Die Kollegen der <em>taz<\/em> widmen sich in einem <a href=\"http:\/\/taz.de\/1\/leben\/buch\/artikel\/1\/das-monstrum-und-die-hundemenschen\/\">Artikel \u00fcber den radioaktiven Saurier Godzilla<\/a> dem Thema &#8222;Atomare Katastrophen und der Kampf zwischen Mensch und Natur&#8220;. Die, so die Beobachtung, spielen in der japanischen Popkultur schon lange eine gro\u00dfe Rolle. (dah)<\/p>\n<p><strong>07.20<\/strong> Aus der Entfernung von rund 9000 Kilometern zu Tokyo wirkt die Situation dort sehr Besorgnis erregend. Da muten E-Mails von japanischen Freunden mitunter wie Botschaften aus einer anderen Welt an: &#8222;I must say that my personal experience ist not too exciting&#8220;, schreibt etwa Yosuke Oshima, Banker aus Tokyo. Er habe sich jetzt angew\u00f6hnt, zu Fu\u00df zur Arbeit zu gehen, weil der \u00d6ffentliche Nahverkehr gest\u00f6rt sei. &#8222;We are still holding on tight&#8220; &#8211; Wir halten uns wacker, sagt Oshima. (dah)<\/p>\n<p><strong>07.10<\/strong> Noch hei\u00dft es, die Werte seien nicht so hoch, dass die Gesundheit in Gefahr sei. Doch viele Menschen in Tokyo sind in Unruhe: Die radioaktive Strahlung steigt nun auch in der japanischen Hauptstadt an.<\/p>\n<p><strong>07.00<\/strong> Der Luftraum \u00fcber dem havarierten AKW Fukushima-1 ist gesperrt. (dah)<\/p>\n<p><strong>06.20<\/strong> &#8222;Unser Auftrag, nach \u00dcberlebenden zu suchen und diese zu retten, ist beendet&#8220;, sagt der Teamleiter des Technischen Hilfswerks (THW), Ulf Langemeier, in Japan der dpa. Das THW sehe keine Chance mehr, rund 100 Stunden nach dem verheerenden Beben in Japan im Katastrophengebiet noch \u00dcberlebende zu finden. (dah)<\/p>\n<p><strong>06.06<\/strong> Nachdem der Nikkei-Index um 5 Uhr deutscher Zeit um mehr als 14 Prozent gefallen war, hat er eine Stunde sp\u00e4ter einen minimalen Teil der Verluste wieder gutgemacht: Im japanischen Nachmittagshandel lag er bei Minus 12 Prozent. (dah)<\/p>\n<p><strong>04.57<\/strong> Der japanische Sender NHK r\u00e4t den Menschen im Umkreis von 20 bis 30 Kilometern um das AKW Fukushima-1, in ihren H\u00e4usern zu bleiben und die Fenster geschlossen zu halten. Auch Klimaanlagen sollten abgeschaltet werden. Wer jetzt noch von drau\u00dfen hereinkomme, solle seine Haare, Kleidung und  Schuhe vor Betreten des Hauses reinigen oder abklopfen. W\u00e4sche, die im Freien auf W\u00e4scheleinen h\u00e4nge, solle nicht mehr ins Haus gebracht werden, empfiehlt NHK. (wb)<\/p>\n<p><strong>04.03<\/strong> Das Feuer in Reaktor 4 konnte gel\u00f6scht werden. Diese Mitteilung des AKW-Betreibers Tepco ist nun auch von der japanischen Atomsicherheitsbeh\u00f6rde best\u00e4tigt worden. (wb)<\/p>\n<p><strong>04.03<\/strong> Japans Premierminister Kan hielt um 3 Uhr deutscher Zeit eine kurze Ansprache und rief das japanische Volk auf, nun trotz der sehr ernsten Lage ruhig und besonnen zu bleiben. Er teilte mit, dass Menschen, die zwischen 20 und 30 Kilometer vom AKW Fukushima-1 entfernt wohnen, ab sofort in ihren H\u00e4usern bleiben sollten, um sich zu sch\u00fctzen. Regierungssprecher Edano schilderte anschlie\u00dfend die Situation in dem AKW: In den Reaktoren 1, 2 und 3 ist es zu Explosionen gekommen. Im Reaktor 4 brennt es. Reaktor 4 war zum Zeitpunkt des Erdbebens nicht in Betrieb, im Reaktorgeb\u00e4ude sind aber ausgebrannte Brennst\u00e4be, die immer noch W\u00e4rme abgeben. Reaktorgeb\u00e4ude 4 sei auch durch die Explosion benachbarter Reaktoren besch\u00e4digt worden. Edano geht davon aus, dass die radioaktiven Emissionen aus Reaktor 4 stammen. Edano berichtete, in der N\u00e4he des Reaktors 3 seien sehr hohe Strahlenbelastungen von bis zu 400 Millisievert (Milli, nicht Micro) pro Stunde gemessen worden. Von den etwa 800 Mitarbeitern des AKW seien 50 in der Anlage zur\u00fcckgeblieben, um weiterhin Meerwasser zur K\u00fchlung in die Reaktoren 1, 2 und 3 zu pumpen. (wb)<\/p>\n<p><strong>03.01<\/strong> Nach der Explosion in Reaktor 2 des AKW Fukushima-1 sind einem Medienbericht zufolge s\u00fcdlich des Kraftwerks erh\u00f6hte Strahlenwerte gemessen worden. In der Pr\u00e4fektur Ibaraki zwischen Fukushima und der Hauptstadt Tokyo gebe es eine h\u00f6here Belastung als normalerweise, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo. Widerspr\u00fcchliche Meldungen gab es \u00fcber eine m\u00f6gliche Besch\u00e4digung des Schutzmantels des Reaktors: W\u00e4hrend die Regierung erkl\u00e4rte, es habe offenbar Sch\u00e4den am unteren Teil der H\u00fclle gegeben, teilte die Beh\u00f6rde f\u00fcr Atomsicherheit wenig sp\u00e4ter mit, anscheinend gebe es keine L\u00f6cher. Ein Sprecher der Atombeh\u00f6rde sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Akw-Betreiber Tepco nehme nun an, dass es keine Sch\u00e4den im Schutzmantel des Reaktors gebe. Dabei st\u00fctzt Tepco sich auf die &#8222;Tatsache, dass die Strahlenwerte nicht sprunghaft gestiegen&#8220; seien. Zuvor hatte die Beh\u00f6rde noch erkl\u00e4rt, es sei von dem AKW-Betreiber \u00fcber eine erh\u00f6hte Radioaktivit\u00e4t in der Pr\u00e4fektur Ibaraki informiert worden. Das derzeitige Niveau bedeute jedoch &#8222;keine Gesundheitsgef\u00e4hrdung&#8220; f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung. (wb)<\/p>\n<p><strong>02.46<\/strong> Der amerikanische Schriftsteller Matt Alt <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/Matt_Alt\/statuses\/47467901833318400\">twittert gerade aus Tokyo<\/a> (frei \u00fcbersetzt): &#8222;Die Stimmung auf der Stra\u00dfe in Tokyo ist verhangen und nerv\u00f6s. Aber man hat das Gef\u00fchl, dass gerade alles menschenm\u00f6gliche versucht wird. Kopf hoch!&#8220; (wb)<\/p>\n<p><strong>01.35<\/strong> Die japanische Atomenergiebeh\u00f6rde teilte mit, die Explosion in Reaktor 2 sei &#8211; wie auch schon die Explosionen in den Reaktoren 1 und 3 &#8211; eine Wasserstoff-Explosion gewesen. Der Betreiber TEPCO hatte zuvor mitgeteilt, es bestehe die M\u00f6glichkeit, dass bei der j\u00fcngsten Explosion der sogenannte Supression Pool unter dem Reaktor 2 besch\u00e4digt worden sei. Dies muss nicht bedeuten, dass die innerste Reaktorkammer ebenfalls besch\u00e4digt wurde. Der Supression Pool spielt aber eine wichtige Rolle bei der K\u00fchlung des Reaktors. Die Strahlenbelastung am Atomkraftwerk Fukushima-1 steigt nach Angaben des Betreibers nach der erneuten Explosion auf 8217 Mikrosievert pro Stunde. (wb)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Domenika Ahlrichs (dah), Wolfgang Blau (wb), Fabian Mohr (fm), Sebastian Horn (sh), Philip Faigle (pfa), Frida Thurm (ft), Kai Biermann (kb), Hauke Friedrichs (hf), Felix Zwinzscher (fz), Daniel Erk (de) und Karin Geil (kg) Im Reaktor 4 ist erneut ein Feuer ausgebrochen, das Dach des Geb\u00e4udes ist schwer besch\u00e4digt IAEA best\u00e4tigt Bef\u00fcrchtung: Bei der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":283,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1885","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Tag 5: Lage in Reaktor 4 besonders kritisch - News-Blog<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/15\/tag-5-nach-dem-beben\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Tag 5: Lage in Reaktor 4 besonders kritisch - 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