{"id":2110,"date":"2011-03-16T06:13:29","date_gmt":"2011-03-16T05:13:29","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/?p=2110"},"modified":"2011-03-16T22:20:52","modified_gmt":"2011-03-16T21:20:52","slug":"tag-6-nach-dem-beben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/16\/tag-6-nach-dem-beben\/","title":{"rendered":"Tag 6: Deutsche sollen Gro\u00dfraum Tokyo-Yokohama verlassen"},"content":{"rendered":"<p><em>Von Domenika Ahlrichs (dah), Wolfgang Blau (wb), Fabian Mohr (fm), Tina Groll (tgr), Kai Biermann (kb), Nicole Koegler (nk), Jessica Braun (jb), Sebastian Horn (sh), Felix Zwinzscher (fz), Frida Thurm (ft), Sascha Venohr (sv), Sami Skalli (ska), Philip Faigle (pfa), Christoph Dowe (cd) und Karin Geil (kg)<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #808080;\">Techniker versuchen weiter, Reaktoren zu k\u00fchlen<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #808080;\">Ausw\u00e4rtiges Amt r\u00e4t Deutschen, Tokyo zu verlassen<\/span><\/li>\n<li> <span style=\"color: #808080;\">3676 Tote und mehr als 7500 Vermisste nach Erdbeben und Tsunami<\/span><\/li>\n<li> <span style=\"color: #808080;\"><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2011-03\/atomalarm-japan-faq\">FAQ : Wie ernst ist die Atomgefahr in Japan? \u2013 st\u00e4ndig aktualisiert<\/a><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #808080;\"> <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/themen\/gesellschaft\/erdbeben-tsunami-japan-2011\/index\">Themenseite zum Erdbeben in Japan<\/a><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>22.15<\/strong> F\u00fcr heute beenden wir das News-Blog. Wenn in den n\u00e4chsten Stunden etwas Wichtiges passiert, informieren wir Sie hier via Twitter. (wb) <script src=\"http:\/\/widgets.twimg.com\/j\/2\/widget.js\"><\/script><br \/>\n<script>\nnew TWTR.Widget({\n  version: 2,\n  type: 'search',\n  search: 'from:zeitonline',\n  interval: 6000,\n  title: 'Updates via Twitter',\n  subject: 'ZEIT ONLINE',\n  width: 'auto',\n  height: 500,\n  theme: {\n    shell: {\n      background: '#ffffff',\n      color: '#424242'\n    },\n    tweets: {\n      background: '#ffffff',\n      color: '#444444',\n      links: '#800000'\n    }\n  },\n  features: {\n    scrollbar: true,\n    loop: false,\n    live: true,\n    hashtags: true,\n    timestamp: true,\n    avatars: true,\n    toptweets: false,\n    behavior: 'all'\n  }\n}).render().start();\n<\/script><\/p>\n<p><strong>22.07<\/strong> F\u00fcr weitere Berichte w\u00e4hrend der Nacht hier der englischsprachige Livestream des japanischen TV-Senders NHK. Alternativ finden Sie den NHK-Livestream auch <a href=\"http:\/\/jibtv.com\/program\/?page=0\">hier<\/a>. (wb) <object classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" width=\"540\" height=\"303\" id=\"utv438999\"><param name=\"flashvars\" value=\"autoplay=false&amp;brand=embed&amp;cid=7497266&amp;v3=1\"\/><param name=\"allowfullscreen\" value=\"true\"\/><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\"\/><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.ustream.tv\/flash\/viewer.swf\"\/><\/object><br \/><a href=\"http:\/\/www.ustream.tv\/\" style=\"padding: 2px 0px 4px; width: 400px; background: #ffffff; display: block; color: #000000; font-weight: normal; font-size: 10px; text-decoration: underline; text-align: center;\" target=\"_blank\">Live TV by Ustream<\/a><\/p>\n<p><strong>21.25<\/strong> Ex-Verfassungsgerichtspr\u00e4sident Hans-J\u00fcrgen Papier h\u00e4lt das Atom-Moratorium der Bundesregierung f\u00fcr verfassungswidrig. &#8222;Ein Gesetz aussetzen kann im \u00dcbrigen das Bundesverfassungsgericht. Die Regierung aber mit Sicherheit nicht&#8220;, sagte Papier dem Handelsblatt. &#8222;Ein Moratorium ist denkbar, aber nur im Wege der Gesetzes\u00e4nderung&#8220;, so Papier. Bundeskanzlerin Merkel sagte w\u00e4hrend eines Wahlkampfauftrittes  im baden-w\u00fcrttembergischen Waldshut-Tiengen, sie halte die nun gef\u00fchrte Diskussion f\u00fcr &#8222;etwas spitzfindig&#8220;. Das Atomgesetz decke den Plan der Regierung. (wb)<\/p>\n<p><strong>21.04<\/strong> Die US-Atomsicherheitsbeh\u00f6rde NRC sch\u00e4tzt die Strahlenbelastung in der Atomanlage Fukushima als kritisch ein. &#8222;Wir glauben, dass die Strahlung extrem hoch ist&#8220;, sagte NRC-Direktor Gregory Jaczko in Washington. Seine Beh\u00f6rde gehe davon aus, dass die Brennst\u00e4be im Abklingbecken von Reaktor 4 freil\u00e4gen. Das k\u00f6nne den Einsatz der Krisenteams beeintr\u00e4chtigen. (cd)<\/p>\n<p><strong>20.29<\/strong> Die US-Regierung fordert US-B\u00fcrger in der N\u00e4he des Atomkomplexes Fukushima auf, mehr Abstand zu den Reaktoren zu halten: 80 statt wie von den japanischen Beh\u00f6rden empfohlen 20 Kilometer. Wer die Gegend nicht verlassen k\u00f6nne, solle sich nicht im Freien aufhalten. Damit distanziert sich die US-Regierung indirekt vom japanischen Krisenmanagement.  (cd)<\/p>\n<p><strong>19.52<\/strong> Die IAEA in Wien ist \u2013 so wie die ganze Welt \u2013 auf Informationen aus Japan angewiesen. Offenbar f\u00fchlt sich die Atombeh\u00f6rde nicht ausreichend informiert, denn IAEA-Chef Amano will nun &#8222;Informationen aus erster Hand&#8220;. Er lie\u00df aber offen, ob er auch Fukushima besichtigen will. (kg)<\/p>\n<p><strong>19.45<\/strong> Wettlauf mit der Zeit: Sollte es in den n\u00e4chsten 48 Stunden nicht gelingen, das Wasserniveau im Abklingbecken von Reaktor 4 zu heben, so warnt das franz\u00f6sische Institut f\u00fcr Atomsicherheit IRSN, dann drohe ein &#8222;sehr bedeutender&#8220; Austritt von Radioaktivit\u00e4t. Die Brennst\u00e4be w\u00fcrden sich dann selbst entz\u00fcnden, jeder weitere Einsatz an der Anlage sei dann unm\u00f6glich. (kg)<\/p>\n<p><strong>18.57<\/strong> Weitere Hilfe aus den USA: Neben den Hochdruck-Pumpen f\u00fcr die Reaktork\u00fchlung soll nun die Drohne <em>Global Hawk<\/em> mehr Klarheit \u00fcber das Innere des havarierten Atomkomplexes bringen \u2013 hochaufl\u00f6senden Kameras sei Dank. (kg)<\/p>\n<p><strong>18.44<\/strong> Winterlich sind die Temperaturen in den zerst\u00f6rten Gebieten. Bei Schnee und K\u00e4lte harren die \u00dcberlebenden aus und warten auf Hilfe, vor allem auf Wasser, Lebensmittel und Medizin. Auch die 80.000 Einsatzkr\u00e4fte von Katastrophenschutz, Polizei und Feuerwehr kommen bei diesen Widrigkeiten nur schwer voran. Vielerorts beginnen sie erst jetzt mit der Suche nach Vermissten. (kg)<\/p>\n<p><strong>18.41<\/strong> Traurige Statistik aus dem Erdbebengebiet: Die Zahl der Todesopfer ist in zw\u00f6lf Pr\u00e4fekturen mittlerweile auf 4312 Menschen gestiegen, bis Mitternacht (Ortszeit) waren in sechs Verwaltungsbezirken offiziell noch 8606 Menschen vermisst. (kg)<\/p>\n<p><strong>18.36<\/strong> Muss ich jetzt auf Fisch aus Japan verzichten? Ist Sushi jetzt tabu und Fischst\u00e4bchen auch? Bislang gaben die Experten Entwarnung. Nun sollen Lebensmittelimporte aus dem Inselstaat im Pazifik auf eine m\u00f6gliche Strahlenbelastung hin \u00fcberpr\u00fcft werden. Das europ\u00e4ische Schnellwarnsystem f\u00fcr Nahrungs- und Futtermittel (RASSF) hat eine entsprechende Mitteilung an die EU-L\u00e4nder herausgegeben. (kg)<\/p>\n<p><strong>18.15<\/strong> In Japan ist es inzwischen mitten in der Nacht \u2013 Zeit f\u00fcr eine kurze Zusammenfassung der j\u00fcngsten Ereignisse:<br \/>\n&#8211; Die Lage im Atomkomplex Fukushima ist vollkommen un\u00fcbersichtlich. Auch die Regierung macht widerspr\u00fcchliche Angaben: Zun\u00e4chst hie\u00df es, der innere Sicherheitsbeh\u00e4lter von Reaktor 3 sei m\u00f6glicherweise schwer besch\u00e4digt. Stunden sp\u00e4ter hie\u00df es, die H\u00fclle sei intakt.<br \/>\n&#8211; Nachdem die Notmannschaft vor\u00fcbergehend abgezogen wurde, ist sie jetzt wieder am AKW und versucht, den drohenden Super-GAU zu verhindern.<br \/>\n&#8211; Unterst\u00fctzung bekommt sie dabei von den USA, die Hochdruck-Pumpen f\u00fcr die K\u00fchlung der besch\u00e4digten Reaktoren zur Verf\u00fcgung stellen.<br \/>\n&#8211; In Tokyo gibt es noch keine Anzeichen f\u00fcr eine Massenpanik. Dennoch verlassen immer mehr Menschen die Stadt. Auch das Ausw\u00e4rtige Amt empfiehlt den etwa 1000 Deutschen, die sich dort noch aufhalten, dass sie den Gro\u00dfraum der Hauptstadt verlassen sollten. (kg)  <\/p>\n<p><a name=\"1757\"><strong>17:57<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.grs.de\/sites\/default\/files\/Stand%201500_160311%20%283%29.pdf\">Hier ist eine Tabelle von der Gesellschaft f\u00fcr Anlagen- und Reaktorsicherheit<\/a>, die den aktuellen Stand zeigt (von 15 Uhr): Die Sicherheitsbeh\u00e4lter (Containment) von Block 2 und 3 sind demnach besch\u00e4digt, die Containments von Block 1 sowie 4 bis 6 jedoch intakt. (ska)<\/p>\n<p><a name=\"1746\"><strong>17:46<\/strong> Angesichts der drohenden Kernschmelze im japanischen Atomkraftwerk Fukushima stellen die amerikanischen Streitkr\u00e4fte den japanischen Katastrophensch\u00fctzern Hochdruck-Pumpen f\u00fcr die K\u00fchlung der besch\u00e4digten Reaktoren zur Verf\u00fcgung. Die Spezialpumpen seien von Kriegsschiffen auf die Luftwaffenbasis Yokota gebracht worden, teilte die US-Marine mit. Dort sollten sie den japanischen Beh\u00f6rden \u00fcbergeben werden, berichtet die franz\u00f6sische Nachrichtenagentur AFP. Zudem soll eine Drohne mit hochaufl\u00f6senden Kameras am Donnerstag mehr Klarheit \u00fcber das Innere der Atomreaktoren bringen. (tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1744\"><strong>17:44<\/strong> Die Nachrichtenlage bleibt un\u00fcbersichtlich: Noch immer dringe Rauch aus dem Reaktor 3 in Fukushima, berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo. Dennoch sei es unwahrscheinlich, dass der Sicherheitsbeh\u00e4lter besch\u00e4digt sei, betont die Regierung. <a href=\"http:\/\/english.kyodonews.jp\/news\/2011\/03\/78678.html\">Eine l\u00e4ngere Zusammenfassung der Ereignisse ist auf der Site der Nachrichtenagentur zu lesen<\/a>. (tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1728\"><strong>17:28<\/strong> <a href=\"http:\/\/search.japantimes.co.jp\/cgi-bin\/nn20110317a5.html\">Die <em>JapanTimes<\/em><\/a> beschreibt in einem Artikel, dass inzwischen auch die japanische Bev\u00f6lkerung Unzufriedenheit \u00fcber die Berichterstattung der Regierung und dem AKW Betreiber Tepco \u00e4u\u00dfert. &#8222;Die Informationen, die uns die Regierung und Tepco geben, sind sehr vage und erh\u00f6hen nur die Angst unter den Menschen, die in Sicherheit gebracht wurden&#8220;, sagte Takeshi Seya, der in Naraha arbeitet. (fz)<\/p>\n<p><a name=\"1716\"><strong>17:16<\/strong> Im Netz gibt es weitere beeindruckende Animationen der Abfolge des Erdbebens, <a href=\"http:\/\/twitter.com\/gakuranman\/statuses\/48044547724410880\">wie diese, die Michael Gaukaran twittert<\/a>. (fz)<\/p>\n<p><a name=\"1713\"><strong>17:13<\/strong> Dieses Bild zeigt ein Rettungsteam in der vom Erdbeben betroffenen Stadt Sendai. (tgr) <figure id=\"attachment_2271\" aria-describedby=\"caption-attachment-2271\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/Rettungsteam-Sendai.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/Rettungsteam-Sendai.jpg\" alt=\"Foto: Kim Kyung Hoon \/ Reuters\" title=\"Rettungsteam in Sendai\" width=\"500\" height=\"281\" class=\"size-full wp-image-2271\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2271\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Kim Kyung Hoon \/ Reuters<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><a name=\"1701\"><strong>17:01<\/strong> Die Nachrichtenagentur Reuters eilt gerade diese Meldung: Der Chef der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde IAEA, Yukiya Amano, hat die Situation in Fukushima Eins als &#8222;sehr ernst&#8220; bezeichnet. Er werde so schnell wie m\u00f6glich selbst nach Japan fliegen und danach eine Sondersitzung des Gouverneursrats einberufen, sagte der Japaner am Mittwoch in Wien. (tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1656\"><strong>16:56<\/strong> Nach Angaben der japanischen Atomsicherheitsbeh\u00f6rde erhitzt sich das Wasser im Abklingbecken des Reaktors 3 im AKW Fukushima. Die Armee soll nach Angaben der Atombeh\u00f6rde beim K\u00fchlen des Reaktors 3 und des Abklingbecken im Block 4 helfen. (tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1654\"><strong>16:54<\/strong> Die amerikanischen Soldaten in Japan brauchen nach einer Anweisung des amerikanischen Verteidigungsministeriums eine Sondergenehmigung, um n\u00e4her als 80 Kilometer an den Ungl\u00fccksreaktor heranzukommen. Als vorbeugende Ma\u00dfnahme haben einige Flugbesatzungen Iod-Tabletten erhalten, hei\u00dft es weiter. Keiner der US-Soldaten in Japan zeige Symptome einer Strahlenerkrankung. (tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1653\"><strong>16:53<\/strong> Linktipp: Das Geoforschungszentrum Potsdam hat eine <a href=\"http:\/\/geofon.gfz-potsdam.de\/geofon\/alerts\/gfz2011ewla\/animation_h600.gif\">animierte Grafik zum Ablauf des Bebens erstellt<\/a>. Das Beben geh\u00f6rt zu den st\u00e4rksten je gemessenen Erdbeben weltweit. (tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1639\"><strong>16:39<\/strong> Nun ist das &#8222;Restrisiko&#8220; greifbar geworden, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/12\/Iconic-Turn-Bildermacht\">schreibt Florian Illies \u00fcber die Macht der Bilder aus Fukushima<\/a>: Weil die Welt gesehen hat, wie ein Atomkraftwerk explodiert, ist der Glaube an die Beherrschbarkeit der Technik zerst\u00f6rt. (ft)<\/p>\n<p><a name=\"1632\"><strong>16:32<\/strong> Die Nachrichtenagentur Kyodo berichtet, dass mittlerweile Fahrzeuge mit Wasserwerfern den Reaktor 1 in Fukushima erreicht haben, um das Geb\u00e4ude zu k\u00fchlen. Russland hat unterdessen erkl\u00e4rt, <a href=\"http:\/\/english.kyodonews.jp\/news\/2011\/03\/78673.html\">die Familien seiner Diplomaten aus Tokyo in Sicherheit zu bringen<\/a>. (tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1632\"><strong>16:32<\/strong>  <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">BBC-Korrespondent Clive Myrie berichtet aus Yamagata<\/a>, wo sich Menschen in einer Notunterkunft zum Schlafen legen. Dort sagte ihm ein Mann, wie tr\u00f6stend es f\u00fcr ihn war, dass Kaiser Akihito sich nun zum ersten Mal an sein Volk gewandt hat \u2013 und an ihn als B\u00fcrger. (ft)<\/p>\n<p><a name=\"1621\"><strong>16:21<\/strong> Momentan sind zw\u00f6lf Atomkraftwerke in Deutschland in Betrieb. Nach dem Austritt von Radioaktivit\u00e4t im japanischen Atomkraftwerk (AKW) Fukushima wurde dort ein Gebiet im Radius von 20 Kilometern evakuiert. <a href=\"http:\/\/opendata.zeit.de\/atomreaktoren\/ \">Unsere Karte<\/a> zeigt, wie viele Menschen im direkten Umkreis deutscher Anlagen wohnen und in einem vergleichbaren Fall in Sicherheit gebracht werden m\u00fcssten. Zus\u00e4tzlich f\u00fchren wir neun ausl\u00e4ndische AKW in der N\u00e4he der deutschen Grenze auf. (sv)<\/p>\n<p><a name=\"1618\"><strong>16:18<\/strong> Die Ereignisse in Japan zeigen: Die Menschheit muss jetzt umlernen. Dazu braucht es nicht einmal Mitgef\u00fchl, es reicht schon der Verstand. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/12\/japan-kernenergie-leitartikel\">Bernd Ulrich hat einen lesenswerten Leitartikel geschrieben<\/a>. (tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1614\"><strong>16:14<\/strong> <a href=\"http:\/\/www3.nhk.or.jp\/daily\/english\/16_44.html\">Der Sender NHK berichtet<\/a>, die USA wollten in Japan eigene Messungen durchf\u00fchren, um den Austritt von radioaktivem Material zu best\u00e4tigen. Schon gestern seien 34 Experten in Japan angekommen, sagte der amerikanische Botschafter John Roos in Tokyo. (tgr) <\/p>\n<p><a name=\"1600\"><strong>16:00<\/strong> Linktipp: Die WDR Sendung <em>Quarks&#038;Co <\/em>vom gestrigen Abend beantwortet sehr verst\u00e4ndlich viele Fragen zur Atomkraft und erkl\u00e4rt, was auf Japan zukommen k\u00f6nnte. Die Sendung ist entweder <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/themen\/global\/webmedia\/webtv\/getwebtv.phtml?ref=70118 \">als Stream<\/a> oder in einzelnen Beitr\u00e4gen abzurufen. (nk)<\/p>\n<p><a name=\"1553\"><strong>15:53<\/strong> Auch die EU ist bereit, Japan im Kampf gegen atomare Gefahren zu helfen, sagte EU-Kommissionspr\u00e4sident Jos\u00e9 Manuel Barroso in Br\u00fcssel. Man werde nach Angaben eines Kommissionssprechers vor allem Decken, Matratzen, Wasserflaschen und Wassertanks schicken. Eine Gruppe von zehn Experten stehe bereit, um nach Japan zu reisen und dort die EU-Hilfeleistung zu koordinieren. Sie sollen von einem Team begleitet werden, das f\u00fcr den Schutz vor radioaktiver Strahlung sorgen und damit die Bewegungsfreiheit der Experten sicherstellen k\u00f6nne. (dpa\/tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1543\"><strong>15:43<\/strong> Uns erreichen Leserzuschriften, die von drastisch steigenden Preisen f\u00fcr Flugtickets von Japan nach Europa berichten. Der russische Nachrichtensender RT twittert, dass die Preise f\u00fcr Fl\u00fcge von der n\u00f6rdlich von Japan gelegenen Insel Sachalin nach Moskau in H\u00f6he geschossen seien. (fz) <!-- http:\/\/twitter.com\/RT_com\/statuses\/48029026429829120 --> <\/p>\n<style type='text\/css'>.bbpBox48029026429829120 {background:url(http:\/\/a2.twimg.com\/profile_background_images\/125432343\/rtnews_t.jpg) #616564;padding:20px;} p.bbpTweet{background:#fff;padding:10px 12px 10px 12px;margin:0;min-height:48px;color:#000;font-size:18px !important;line-height:22px;-moz-border-radius:5px;-webkit-border-radius:5px} p.bbpTweet span.metadata{display:block;width:100%;clear:both;margin-top:8px;padding-top:12px;height:40px;border-top:1px solid #fff;border-top:1px solid #e6e6e6} p.bbpTweet span.metadata span.author{line-height:19px} p.bbpTweet span.metadata span.author img{float:left;margin:0 7px 0 0px;width:38px;height:38px} p.bbpTweet a:hover{text-decoration:underline}p.bbpTweet span.timestamp{font-size:12px;display:block}<\/style>\n<div class='bbpBox48029026429829120'>\n<p class='bbpTweet'>RT&#8217;s Ekaterina Gracheva in Sakhalin: Cheapest one-way ticket from Sakhalin to Moscow is $3000. You&#8217;d be lucky to get seat in a week.<span class='timestamp'><a title='Wed Mar 16 14:33:06 +0000 2011' href='http:\/\/twitter.com\/RT_com\/statuses\/48029026429829120'>less than a minute ago<\/a> via web<\/span><span class='metadata'><span class='author'><a href='http:\/\/twitter.com\/RT_com'><img src='http:\/\/a2.twimg.com\/profile_images\/1073041346\/RT_new_normal.jpg' \/><\/a><strong><a href='http:\/\/twitter.com\/RT_com'>RT<\/a><\/strong><br \/>RT_com<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<p> <!-- end of tweet --><\/p>\n<p><a name=\"1528\"><strong>15:28<\/strong> Die franz\u00f6sische Nachrichtenagentur AFP berichtet, sollte es nicht in den n\u00e4chsten 48 Stunden gelingen, das Wasserniveau im Abklingbecken von Reaktor 4 zu heben, drohe eine Kernschmelze. Davor habe das franz\u00f6sische Institut f\u00fcr Atomsicherheit IRSN gewarnt. Nach Einsch\u00e4tzung der franz\u00f6sischen Atomaufsicht k\u00f6nnten sich die Brennst\u00e4be selbst entz\u00fcnden, sollte das Wasser in dem Abklingbecken weiter sinken. Am Mittwoch sei der Wasserstand soweit gefallen, dass die K\u00fchlung der Brennst\u00e4be gef\u00e4hrdet war. Zun\u00e4chst sollten Milit\u00e4rhelikopter eingesetzt werden, um Wasser nachzuf\u00fcllen. Nachdem dieser Einsatz jedoch wegen der hohen Strahlung abgesagt werden musste, sollte ein Wasserwerfer der Polizei eingesetzt werden, <a href=\"http:\/\/www3.nhk.or.jp\/daily\/english\/16_41.html\">wie der Fernsehsender NHK berichtete<\/a>. (AFP\/tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1519\"><strong>15:19<\/strong> Wie ist die Lage in Tokyo wirklich? Chris Hogg, BBC-Korrespondent in Tokyo, sagt, <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">die Stadt sei weiterhin ziemlich ruhig<\/a>. Die Beh\u00f6rden f\u00fcrchten, dass Angst und Panik mehr Probleme bereiten k\u00f6nnten als die Strahlung selbst. (ft)<\/p>\n<p><a name=\"1513\"><strong>15:13<\/strong> Das Ausw\u00e4rtige Amt geht davon aus, alle deutschen Staatsb\u00fcrger ausfindig gemacht zu haben, die sich zu Beginn des Erdbebens im Katastrophengebiet in Japan aufgehalten haben, teilte ein Sprecher des Amtes mit. Am Montag seien 34 Deutsche aus dem nordostjapanischen Sendai abgeholt und nach Tokyo gebracht worden. Im Gro\u00dfraum Tokyo-Yokohama hielten sich derzeit noch etwa 1000 Deutsche auf. Das Ausw\u00e4rtige Amt empfiehlt ihnen, sich aus diesem Gro\u00dfraum zur\u00fcckzuziehen und nach Osaka auszuweichen oder \u00fcber Osaka auszureisen. (dpa\/tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1450\"><strong>14:50<\/strong> <a href=\"http:\/\/blogs.aljazeera.net\/live\/asia\/disaster-japan-march-16-live-blog\">Al Jazeera meldet<\/a>, dass China den Bau neuer Atomkraftwerke vorerst einstellen will. Grund sei die steigende Furcht in der Bev\u00f6lkerung. 28 chinesische Reaktoren sind noch nicht fertiggestellt, das sind 40 Prozent aller weltweit im Bau befindlichen Reaktoren. (ft) <\/p>\n<p><a name=\"1449\"><strong>14:49<\/strong> Japan kommt nicht zur Ruhe: Mehrere Leute twittern \u00fcber ein weiteres Nachbeben, das gerade Tokyo ersch\u00fcttert hat. (fz)<br \/>\n<!-- http:\/\/twitter.com\/ProducerMatthew\/statuses\/48016061811015680 --> <\/p>\n<style type='text\/css'>.bbpBox48016061811015680 {background:url(http:\/\/a2.twimg.com\/profile_background_images\/203536507\/retro-sky.jpeg) #ffffff;padding:20px;} p.bbpTweet{background:#fff;padding:10px 12px 10px 12px;margin:0;min-height:48px;color:#000;font-size:18px !important;line-height:22px;-moz-border-radius:5px;-webkit-border-radius:5px} p.bbpTweet span.metadata{display:block;width:100%;clear:both;margin-top:8px;padding-top:12px;height:40px;border-top:1px solid #fff;border-top:1px solid #e6e6e6} p.bbpTweet span.metadata span.author{line-height:19px} p.bbpTweet span.metadata span.author img{float:left;margin:0 7px 0 0px;width:38px;height:38px} p.bbpTweet a:hover{text-decoration:underline}p.bbpTweet span.timestamp{font-size:12px;display:block}<\/style>\n<div class='bbpBox48016061811015680'>\n<p class='bbpTweet'>No earthquake warning on NHK yet after strong aftershock rattles near Tokyo.<span class='timestamp'><a title='Wed Mar 16 13:41:35 +0000 2011' href='http:\/\/twitter.com\/ProducerMatthew\/statuses\/48016061811015680'>less than a minute ago<\/a> via <a href=\"http:\/\/itunes.apple.com\/us\/app\/twitter\/id409789998?mt=12\" rel=\"nofollow\">Twitter for Mac<\/a><\/span><span class='metadata'><span class='author'><a href='http:\/\/twitter.com\/ProducerMatthew'><img src='http:\/\/a3.twimg.com\/profile_images\/1232430573\/26742_101589069883529_100000973092006_9697_2680622_n-1_normal.jpeg' \/><\/a><strong><a href='http:\/\/twitter.com\/ProducerMatthew'>Matthew K<\/a><\/strong><br \/>ProducerMatthew<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<p> <!-- end of tweet --><\/p>\n<p><!-- http:\/\/twitter.com\/markmackinnon\/statuses\/48015703458054144 --> <\/p>\n<style type='text\/css'>.bbpBox48015703458054140 {background:url(http:\/\/a1.twimg.com\/profile_background_images\/16161506\/new117.jpg) #9AE4E8;padding:20px;} p.bbpTweet{background:#fff;padding:10px 12px 10px 12px;margin:0;min-height:48px;color:#000;font-size:18px !important;line-height:22px;-moz-border-radius:5px;-webkit-border-radius:5px} p.bbpTweet span.metadata{display:block;width:100%;clear:both;margin-top:8px;padding-top:12px;height:40px;border-top:1px solid #fff;border-top:1px solid #e6e6e6} p.bbpTweet span.metadata span.author{line-height:19px} p.bbpTweet span.metadata span.author img{float:left;margin:0 7px 0 0px;width:38px;height:38px} p.bbpTweet a:hover{text-decoration:underline}p.bbpTweet span.timestamp{font-size:12px;display:block}<\/style>\n<div class='bbpBox48015703458054140'>\n<p class='bbpTweet'>Big quake in Tokyo just now. Pianist in my hotel bar doesn&#8217;t miss a key.<span class='timestamp'><a title='Wed Mar 16 13:40:10 +0000 2011' href='http:\/\/twitter.com\/markmackinnon\/statuses\/48015703458054144'>less than a minute ago<\/a> via <a href=\"http:\/\/mobile.twitter.com\" rel=\"nofollow\">Mobile Web<\/a><\/span><span class='metadata'><span class='author'><a href='http:\/\/twitter.com\/markmackinnon'><img src='http:\/\/a3.twimg.com\/profile_images\/97647392\/me-pakool_normal.jpg' \/><\/a><strong><a href='http:\/\/twitter.com\/markmackinnon'>Mark MacKinnon\/\u9a6c\u51ef<\/a><\/strong><br \/>markmackinnon<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<p> <!-- end of tweet --><\/p>\n<p><!-- http:\/\/twitter.com\/shilkytouch\/statuses\/48015532535988226 --> <\/p>\n<style type='text\/css'>.bbpBox48015532535988220 {background:url(http:\/\/a1.twimg.com\/profile_background_images\/107290640\/twilk_background_4c04a9b63a236.jpg) #9AE4E8;padding:20px;} p.bbpTweet{background:#fff;padding:10px 12px 10px 12px;margin:0;min-height:48px;color:#000;font-size:18px !important;line-height:22px;-moz-border-radius:5px;-webkit-border-radius:5px} p.bbpTweet span.metadata{display:block;width:100%;clear:both;margin-top:8px;padding-top:12px;height:40px;border-top:1px solid #fff;border-top:1px solid #e6e6e6} p.bbpTweet span.metadata span.author{line-height:19px} p.bbpTweet span.metadata span.author img{float:left;margin:0 7px 0 0px;width:38px;height:38px} p.bbpTweet a:hover{text-decoration:underline}p.bbpTweet span.timestamp{font-size:12px;display:block}<\/style>\n<div class='bbpBox48015532535988220'>\n<p class='bbpTweet'>shaking bad&#8230;<span class='timestamp'><a title='Wed Mar 16 13:39:29 +0000 2011' href='http:\/\/twitter.com\/shilkytouch\/statuses\/48015532535988226'>less than a minute ago<\/a> via <a href=\"http:\/\/www.hootsuite.com\" rel=\"nofollow\">HootSuite<\/a><\/span><span class='metadata'><span class='author'><a href='http:\/\/twitter.com\/shilkytouch'><img src='http:\/\/a0.twimg.com\/profile_images\/1273280408\/nuclear_assault_survive_normal.jpg' \/><\/a><strong><a href='http:\/\/twitter.com\/shilkytouch'>ILFENSTEIN 3D<\/a><\/strong><br \/>shilkytouch<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<p> <!-- end of tweet --><\/p>\n<p><a name=\"1445\"><strong>14:45<\/strong> Die Bilder aus Japan sind einfach ersch\u00fctternd. Dieses Bild zeigt Chieko Chiba, die durch die Ruinen der Stadt Kesennuma l\u00e4uft, nachdem sie ihr v\u00f6llig zerst\u00f6rtes Haus gesehen hat. (tgr) <figure id=\"attachment_2231\" aria-describedby=\"caption-attachment-2231\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/Frau-in-Japan.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/Frau-in-Japan.jpg\" alt=\"\" title=\"\u00dcberlebende in Tr\u00fcmmern\" width=\"540\" height=\"304\" class=\"size-full wp-image-2231\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2231\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Paula Bronstein\/Getty Images<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><a name=\"1434\"><strong>14:34<\/strong> Wieder eine traurige Korrektur nach oben: Die japanische Polizei hat die Zahlen der Toten auf 4255 nach oben korrigiert. Mehr als 8000 Menschen werden in sechs Provinzen vermisst, <a href=\"http:\/\/english.kyodonews.jp\/news\/2011\/03\/78643.html\">berichtet die Agentur Kyodo<\/a>. (fz)<\/p>\n<p><a name=\"1434\"><strong>14:34<\/strong> Lesetipp: Atsuko Fukase hat im Blog &#8222;Japan Real Time&#8220; des<em> Wall Street Journal<\/em> <a href=\"http:\/\/blogs.wsj.com\/japanrealtime\/2011\/03\/16\/tepco-versus-the-media\/\">unter dem Titel &#8222;Tepco versus the Media&#8220; einen lesenswerten Artikel<\/a> \u00fcber die Informationspolitik des Fukushima-Betreibers Tepco geschrieben. (tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1419\"><strong>14:19<\/strong> Nun hat sich auch Bundesfinanzminister Wolfgang Sch\u00e4uble (CDU) zu den Folgen des Jahrhundertbebens in Japan ge\u00e4u\u00dfert. Welche Auswirkungen die Katastrophe f\u00fcr Deutschland und die Weltwirtschaft haben wird, sei noch nicht absch\u00e4tzbar. &#8222;Nat\u00fcrlich mag das auch Auswirkungen auf das Steueraufkommen im Einzelnen haben&#8220;, sagte er am Mittwoch in Berlin. Die Bundesregierung sei aber wegen der zuletzt guten Konjunktur bei der Einhaltung der im Grundgesetz festgeschriebenen Schuldenbremse &#8222;deutlich auf der sicheren Seite&#8220;. (dpa\/tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1416\"><strong>14:16<\/strong> Hier ein Foto der japanischen Agentur Jiji. Es zeigt Menschen in der vom Erdbeben betroffenen Stadt Sendai, die in einer Schlange vor einem Supermarkt darauf warten, das N\u00f6tigste zu kaufen. In den Erdbebengebieten hat Schnee eingesetzt. (tgr) <figure id=\"attachment_2221\" aria-describedby=\"caption-attachment-2221\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/Japan-Schlange.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/Japan-Schlange.jpg\" alt=\"\" title=\"Wartende in Sendai\" width=\"540\" height=\"304\" class=\"size-full wp-image-2221\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2221\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: JIJI PRESS\/AFP\/Getty<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><a name=\"1400\"><strong>14:00<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.japantrends.com\/food-crisis-in-tokyo\/\">JapanTrend bloggt<\/a>, dass die Berichte \u00fcber eine Nahrungsmittelknappheit in Tokyo \u00dcbertreibung sind. Im Moment gehe es Tokyo und seinen Einwohnern gut. (fz)<\/p>\n<p><a name=\"1348\"><strong>13:48<\/strong> In Osaka wird ein konsularisches Betreuungs- und Beratungszentrum eingerichtet, in dem betroffene Deutsche ihre weiteren Schritte und Planungen organisieren k\u00f6nnen. F\u00fcr Deutsche, die unmittelbar von den Ereignissen in Japan betroffen sind, ist die Botschaft in Tokyo unter der Telefonnummer +81-3-5791-7700 und der E-Mail-Adresse info@tokyo.diplo.de erreichbar. (jb)<\/p>\n<p><a name=\"1348\"><strong>13:48<\/strong> Das Ausw\u00e4rtige Amt empfiehlt allen Deutschen aus der Region um die Atomkraftwerke Fukushima und dem Gro\u00dfraum Tokyo\/Yokohama, vor\u00fcbergehend nach Osaka oder \u00fcber Osaka ins Ausland auszuweichen. Um die Reisevorhaben zu unterst\u00fctzen, wurde ein konsularisches Betreuungsteam eingerichtet, das an den Bahnh\u00f6fen Tokyo (T\u014dky\u014d) und Osaka-Kobe (Shin-\u014csaka) sowie am Flughafen Osaka (Kansai International Airport) pr\u00e4sent ist. (jb)<\/p>\n<p><a name=\"1344\"><strong>13:44<\/strong> Anscheinend gibt das B\u00fcro des japanischen Premierministers nun auch \u00fcber Twitter Meldungen \u00fcber das Erdbeben und seine Folgen heraus. <a href=\"http:\/\/twitter.com\/JPN_PMO\">Ein entsprechender Account<\/a> wurde vor gut zwanzig Minuten eingerichtet. Allerdings k\u00f6nnen wir noch nicht best\u00e4tigen, dass es sich dabei tats\u00e4chlich um einen offiziellen Account handelt und nicht um eine F\u00e4lschung. (sh)<\/p>\n<p><a name=\"1340\"><strong>13:40<\/strong> Viele fragen sich, ob aus Japan importierte Lebensmittel m\u00f6glicherweise eine radioaktive Belastung aufweisen. <a href=\"http:\/\/www.bmelv.de\/SharedDocs\/Pressemitteilungen\/2011\/062-Japan-Strahlenbelastung.html\">Das Bundesverbraucherministerium teilt dazu mit<\/a>, dass es keine Auff\u00e4lligkeiten gebe. Ein Sprecher des Ministeriums sagte: &#8222;Es gibt derzeit auch keine Erkenntnisse, dass sich radioaktiv belastete Lebensmittel oder Futtermittel aus Japan in Deutschland oder auf dem Weg nach Deutschland befinden.&#8220; Aus Sicherheitsgr\u00fcnden sollen nun aber s\u00e4mtliche Lebensmittel aus Japan auf eine eventuelle Strahlenbelastung untersucht werden, vor allem Fisch und Fischprodukte. (tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1337\"><strong>13:37<\/strong> Der Deutsche Bundestag hat mit einer Gedenkminute der Opfer des Erdbebens und Tsunamis in Japan gedacht. (tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1334\"><strong>13:34<\/strong> Toyota will an diesem Donnerstag planm\u00e4\u00dfig wieder die Produktion in einigen Autoteile-Werken aufnehmen, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Ab Montag wolle der Autobauer auch wieder Teile f\u00fcr Standorte au\u00dferhalb Japans produzieren und verschiffen. Noch offen bleibe, ab wann die Produktion von kompletten Fahrzeuge wieder anlaufen k\u00f6nne. Das Unternehmen hatte einen Produktionsstopp von Montag bis Mittwoch in all seinen japanischen Werken angek\u00fcndigt. Die dreit\u00e4gige Betriebspause bedeute einen Ausfall von 40.000 Autos, hatte es Anfang der Woche gehei\u00dfen. (dpa\/tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1330\"><strong>13:30<\/strong> Die Folgen des Erdbebens kann Japan verkraften, aber die Folgen Fukushimas sind unabsehbar \u2013 auch f\u00fcr die Weltwirtschaft. Wie sich die Katastrophe auswirken kann, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/12\/Japan-Atomunfall-Weltwirtschaft\">beschreibt Mark Schieritz hier<\/a>. (tgr) <\/p>\n<p><a name=\"1327\"><strong>13:27<\/strong> Auch das Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit <a href=\"http:\/\/www.bmu.de\/atomenergie_sicherheit\/doc\/47088.php\">ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfige \u00dcbersichten<\/a> zur Sicherheitslage in den japanischen Atomkraftwerken. (jb)<\/p>\n<p><a name=\"1323\"><strong>13:23<\/strong> Die Agentur Reuters berichtet, <a href=\"http:\/\/english.kyodonews.jp\/\">es sei unwahrscheinlich<\/a>, dass die H\u00fclle des Reaktors drei im AKW Fukushima schwere Sch\u00e4den habe. Die Nachrichtenagentur Kyodo dagegen berichtet, <a href=\"http:\/\/english.kyodonews.jp\/news\/2011\/03\/78568.html\">dass erhebliche Sch\u00e4den bef\u00fcrchtet werden<\/a>. (tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1303\"><strong>13:03<\/strong> Der Journalist Matthew K <a href=\"http:\/\/twitter.com\/ProducerMatthew\/statuses\/47989797653979136\">berichtet auf Twitter unter Berufung auf NHK<\/a>, dass die Schulen in ganz Japan wieder ge\u00f6ffnet seien. Sie k\u00f6nnen jedoch kein Mittagessen anbieten, da es noch immer Versorgungsengp\u00e4sse gibt. (fz) <\/p>\n<p><a name=\"1256\"><strong>12:56<\/strong> In Reaktor 4, 5 und 6 fanden zurzeit des Bebens Instandhaltungsarbeiten statt. Am Dienstag kam es in Reaktor 4 zu einem Brand in einem Becken mit verbrauchten Brennst\u00e4ben, der vermutlich durch eine Wasserstoffexplosion ausgel\u00f6st wurde. Am Mittwoch wurde ein Feuer an einem der Geb\u00e4ude beobachtet. Zur K\u00fchlung wurde Wasser ins Becken gelassen. In Reaktor 5 und 6 ist die Temperatur in den Aufbewahrungsbecken f\u00fcr verbrauchten Brennstoff leicht gestiegen. (jb)<\/p>\n<p><a name=\"1253\"><strong>12:53<\/strong> \u00c4hnlich ist die Situation in Reaktor 3, der am Montag durch eine Wasserstoffexplosion besch\u00e4digt wurde. Am Dienstag wurden in der n\u00e4heren Umgebung hohe Strahlungswerte gemessen. Am Mittwoch wurden Rauchschwaden beobachtet. Es ist wahrscheinlich, dass der Sicherheitsbeh\u00e4lter besch\u00e4digt wurde. (jb)<\/p>\n<p><a name=\"1251\"><strong>12:51<\/strong> <a href=\"http:\/\/english.kyodonews.jp\/\"> Die Nachrichtenagentur Kyodo<\/a> hat eine \u00dcbersicht \u00fcber die Lage in den einzelnen Reaktoren ver\u00f6ffentlicht: In allen Reaktoren wurde der Betrieb nach dem Beben eingestellt. In Reaktor 1 ist es teilweise zur Kernschmelze gekommen. Das Geb\u00e4ude wurde am Samstag durch eine Wasserstoffexplosion besch\u00e4digt. Derzeit wird Salzwasser zur K\u00fchlung hinein gepumpt. Auch in Reaktor 2 wird Meerwasser hineingepumpt, weil die K\u00fchlung ausgefallen ist. Vor\u00fcbergehend lagen die Brennst\u00e4be vollst\u00e4ndig frei. Am Montag wurde das Reaktorgeb\u00e4ude bei einer Explosion von Reaktor 3 besch\u00e4digt, am Dienstag auch der Sicherheitsbeh\u00e4lter. Derzeit besteht die Gefahr einer Kernschmelze. (jb)<\/p>\n<p><a name=\"1245\"><strong>12:45<\/strong> RWE-Vorstandschef J\u00fcrgen Gro\u00dfmann erkl\u00e4rt <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/12\/Atomenergie-Grossmann\">im Interview mit der ZEIT<\/a>, warum er weiter f\u00fcr Kernenergie und gegen einen schnellen Atomausstieg ist. Er h\u00e4lt die deutsche Debatte f\u00fcr irrational. (tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1236\"><strong>12:36<\/strong> Linktipp: Der <em>Guardian<\/em> <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/world\/blog\/2011\/mar\/15\/japan-earthquake-and-tsunami-japan\">hat eine Graphik ver\u00f6ffentlicht<\/a>, die \u00fcber die Lage in den sechs Reaktoren von Fukushima informiert und st\u00e4ndig aktualisiert wird. (tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1216\"><strong>12:16<\/strong> <a href=\"http:\/\/twitter.com\/japantimes\/statuses\/47975877421707264\"><em>JapanTimes<\/em> twittert unter Berufung auf Kyodo<\/a>, dass laut offiziellen Polizeiberichten in sechs Pr\u00e4fekturen 8181 Menschen vermisst werden. (fz) <\/p>\n<p><a name=\"1208\"><strong>12:08<\/strong> Unter der \u00dcberschrift &#8222;Disaster Information&#8220; hat das japanische Ministerium f\u00fcr Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie gestern ein PDF ver\u00f6ffentlicht, <a href=\"http:\/\/eq.wide.ad.jp\/index_en.html\">das hier in verschiedenen Sprachen abgerufen werden kann<\/a>. (jb)<\/p>\n<p><a name=\"1206\"><strong>12:06<\/strong> Nachdem der Versuch, Reaktor 4 aus der Luft zu l\u00f6schen, aufgrund zu hoher Strahlenwerte abgebrochen wurde, wollen es die japanischen Einsatzkr\u00e4fte nun mit einem Wasserwerfer versuchen, <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/Reuters\/statuses\/47974418768601088\">meldet Reuters<\/a>. (sh)<\/p>\n<p><a name=\"1205\"><strong>12:05<\/strong> ProducerMatthew hat auf Twitter eine <a href=\"http:\/\/twaud.io\/qJpC\">englische \u00dcbersetzung der Rede des japanischen Kaisers als Audiofile verlinkt<\/a>. (fz) <\/p>\n<p><a name=\"1153\"><strong>11:53<\/strong> Wir haben eine Graphik zusammengestellt, die das AKW Fukushima zeigt. (ft) <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/Fukushima-1-540-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/Fukushima-1-540-2.jpg\" alt=\"\" title=\"Fukushima-1-540-2\" width=\"540\" height=\"420\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2186\" \/><\/a><\/p>\n<p><a name=\"1150\"><strong>11:50<\/strong> joaovsantos verweist in einem Tweet <a href=\"http:\/\/fleep.com\/earthquake\/\">auf eine Website<\/a>, die die Strahlungs- und Erdbebendaten in Graphen eingearbeitet hat. (fz) <!-- http:\/\/twitter.com\/joaovsantos\/statuses\/47969592659816448 --> <\/p>\n<style type='text\/css'>.bbpBox47969592659816450 {background:url(http:\/\/a3.twimg.com\/profile_background_images\/25195341\/freedom-for-iran.jpg) #2f641a;padding:20px;} p.bbpTweet{background:#fff;padding:10px 12px 10px 12px;margin:0;min-height:48px;color:#000;font-size:18px !important;line-height:22px;-moz-border-radius:5px;-webkit-border-radius:5px} p.bbpTweet span.metadata{display:block;width:100%;clear:both;margin-top:8px;padding-top:12px;height:40px;border-top:1px solid #fff;border-top:1px solid #e6e6e6} p.bbpTweet span.metadata span.author{line-height:19px} p.bbpTweet span.metadata span.author img{float:left;margin:0 7px 0 0px;width:38px;height:38px} p.bbpTweet a:hover{text-decoration:underline}p.bbpTweet span.timestamp{font-size:12px;display:block}<\/style>\n<div class='bbpBox47969592659816450'>\n<p class='bbpTweet'>An excellent way to visually access the main information about the <a href=\"http:\/\/twitter.com\/search?q=%23jpquake\" title=\"#jpquake\" class=\"tweet-url hashtag\" rel=\"nofollow\">#jpquake<\/a>: <a href=\"http:\/\/fleep.com\/earthquake\/\" rel=\"nofollow\">http:\/\/fleep.com\/earthquake\/<\/a><span class='timestamp'><a title='Wed Mar 16 10:36:56 +0000 2011' href='http:\/\/twitter.com\/joaovsantos\/statuses\/47969592659816448'>less than a minute ago<\/a> via <a href=\"http:\/\/www.osfoora.com\" rel=\"nofollow\">Osfoora HD<\/a><\/span><span class='metadata'><span class='author'><a href='http:\/\/twitter.com\/joaovsantos'><img src='http:\/\/a2.twimg.com\/profile_images\/1248509481\/mypictr_280x280_normal.jpg' \/><\/a><strong><a href='http:\/\/twitter.com\/joaovsantos'>Jo\u00e3o<\/a><\/strong><br \/>joaovsantos<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<p> <!-- end of tweet --><\/p>\n<p><a name=\"1148\"><strong>11:48<\/strong> <a href=\"http:\/\/jen.jiji.com\/jc\/eng?g=eco\">Die japanische Nachrichtenagentur Jiji<\/a> meldet 11.952 Tote und Vermisste mit Verweis auf die Japanische Polizei. (jb)<\/p>\n<p><a name=\"1134\"><strong>11:34<\/strong> Auf Twitter zitiert <a href=\"http:\/\/twitter.com\/ProducerMatthew\">@ProducerMatthew<\/a> Yuhei Sato, den Gouverneur der Pr\u00e4fektur Fukushima: &#8222;Ich sagen den Menschen in Japan: Dies ist ein nukleares Desaster&#8220;. (sh) <!-- http:\/\/twitter.com\/ProducerMatthew\/statuses\/47963926209630208 --> <\/p>\n<style type='text\/css'>.bbpBox47963926209630210 {background:url(http:\/\/a2.twimg.com\/profile_background_images\/203536507\/retro-sky.jpeg) #ffffff;padding:20px;} p.bbpTweet{background:#fff;padding:10px 12px 10px 12px;margin:0;min-height:48px;color:#000;font-size:18px !important;line-height:22px;-moz-border-radius:5px;-webkit-border-radius:5px} p.bbpTweet span.metadata{display:block;width:100%;clear:both;margin-top:8px;padding-top:12px;height:40px;border-top:1px solid #fff;border-top:1px solid #e6e6e6} p.bbpTweet span.metadata span.author{line-height:19px} p.bbpTweet span.metadata span.author img{float:left;margin:0 7px 0 0px;width:38px;height:38px} p.bbpTweet a:hover{text-decoration:underline}p.bbpTweet span.timestamp{font-size:12px;display:block}<\/style>\n<div class='bbpBox47963926209630210'>\n<p class='bbpTweet'>Governor Sato of Fukushima Prefecture: &#8222;I call on the people of Japan: This is a nuclear disaster.&#8220;<span class='timestamp'><a title='Wed Mar 16 10:14:25 +0000 2011' href='http:\/\/twitter.com\/ProducerMatthew\/statuses\/47963926209630208'>less than a minute ago<\/a> via <a href=\"http:\/\/itunes.apple.com\/us\/app\/twitter\/id409789998?mt=12\" rel=\"nofollow\">Twitter for Mac<\/a><\/span><span class='metadata'><span class='author'><a href='http:\/\/twitter.com\/ProducerMatthew'><img src='http:\/\/a3.twimg.com\/profile_images\/1232430573\/26742_101589069883529_100000973092006_9697_2680622_n-1_normal.jpeg' \/><\/a><strong><a href='http:\/\/twitter.com\/ProducerMatthew'>Matthew K<\/a><\/strong><br \/>ProducerMatthew<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<p> <!-- end of tweet --><\/p>\n<p><a name=\"1121\"><strong>11:21<\/strong> Viele Deutsche erinnern sich noch gut an Tschernobyl und machen sich nun Sorgen. Dazu gibt es jedoch keinen Anlass, <a href=\"http:\/\/www.bfs.de\/de\/kerntechnik\/papiere\/japan3.html\">teilt das Bundesamt f\u00fcr Strahlenschutz (Bfs) mit<\/a>. Die aus Japan kommende Radioaktivit\u00e4t werde hierzulande \u00e4u\u00dferst gering sein, sagte BfS-Pr\u00e4sident Wolfram K\u00f6nig am Mittwoch in Freiburg. &#8222;Selbst im schlimmsten Szenario werden wir in Deutschland keine Werte erreichen, die auch nur ann\u00e4hernd bedenklich sind.&#8220; Grund sei die gro\u00dfe Entfernung zu den Ungl\u00fccksreaktoren. Es k\u00f6nne daher f\u00fcr Deutschland schon jetzt definitiv Entwarnung gegeben werden. K\u00f6nig rechnet in 7 bis 14 Tagen mit ersten Messergebnissen in Deutschland. (dpa\/tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1112\"><strong>11:12<\/strong> Auch der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat seinen Stipendiaten im Gro\u00dfraum Tokyo empfohlen auszureisen. Der DAAD trage die Kosten f\u00fcr die Heimreise, teilte eine Sprecherin mit. Vor der Katastrophe h\u00e4tten sich 105 Studenten und Wissenschaftler mit einem DAAD-Stipendium in Japan aufgehalten. Wie viele davon das Land bereits verlassen haben, konnte die Sprecherin nicht sagen. Drei Stipendiaten, die sich zum Zeitpunkt des Erdbebens in Sendai befanden, sind bereits vom Technischen Hilfswerk zun\u00e4chst nach Tokyo gebracht worden und konnten von dort ausreisen. (dpa\/tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1109\"><strong>11:09<\/strong> Noch einmal die Reisewarnung: <a href=\"http:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/DE\/Laenderinformationen\/00-SiHi\/Nodes\/JapanSicherheit_node.html\">Das Ausw\u00e4rtige Amt warnt aufgrund der aktuellen Lage vor Aufenthalten im Krisengebiet im Nordosten der Insel Honshu<\/a>. Das Ausw\u00e4rtige Amt empfiehlt allen Deutschen in der Region um die Atomkraftwerke Fukushima und im Gro\u00dfraum Tokyo\/Yokohama zu pr\u00fcfen, ob ein Aufenthalt in Japan weiterhin erforderlich ist. Falls dies nicht gegeben ist, sollte eine Ausreise au\u00dfer Landes mit kommerziellen Mitteln in Erw\u00e4gung gezogen werden, insbesondere von Familien mit Kindern. (jb)<\/p>\n<p><a name=\"1059\"><strong>10:59<\/strong> Zun\u00e4chst wollte Franz-Hermann Hirlinger mit seiner Familie in Tokyo bleiben, nun hat er zumindest seine Kinder in Sicherheit gebracht: &#8222;Ich habe f\u00fcr meine Tochter noch einen Flug nach Genf zu Freunden bekommen. Meine drei Kinder sind nun in Sicherheit in Vancouver, London und dann in Genf. Wir bleiben hier, bis der Marschbefehl der Botschaft kommt. Auch habe ich bei meiner Schwester in Basel Iodtabletten bestellt, da ich der Verteilung hier kein Vertrauen schenke. Wir haben Wasser, Lebensmittel, Taschenlampen, Kerzen und einen Transistor f\u00fcr den Notfall. Morgen werde ich den Kamin mit Plastik zumachen und die Fenster mit Klebeband abdichten, damit kein radioaktiver Staub ins Haus kommt, falls das AKW in die Luft geht.&#8220; (tgr)  <\/p>\n<p><a name=\"1056\"><strong>10:56<\/strong> Unsere Redaktion hat Kontakt zu verschiedenen Deutschen in Japan. Ihre Nachrichten lesen sich zunehmend bedr\u00fcckender. So schreibt uns der ehemalige Landesbanker Franz-Hermann Hirlinger, der mit seiner Frau und seiner Tochter in Tokyo lebt, Folgendes: &#8222;Nachdem zun\u00e4chst vor allem Europ\u00e4er die Stadt verlassen haben, folgen nun zahlreiche japanische Familien und fliehen in Richtung S\u00fcden. Vor allem die schwammigen Erkl\u00e4rungen des AKW Betreibers Tepco zum Verlauf des Unfalls und die z\u00f6gerliche Informationspolitik der Offiziellen wirken wenig vertrauenserweckend. Es macht sich eine Stimmung der Hilflosigkeit breit. Auch die zahlreichen Nachbeben (heute eines der St\u00e4rke 6!) tragen nicht gerade zum Optimismus bei. Und auch die Zerst\u00f6rung ganzer Landstriche im Norden sowie t\u00e4glich neue Schicksalsberichte von Menschen in Sendai und Umgebung lassen keinen Platz mehr f\u00fcr das ber\u00fchmte japanische L\u00e4cheln. Man bleibt Zuhause, telefoniert mit Freunden oder Verwandten, schaut in die Medien und hofft, dass der Kelch der radioaktiven Wolke vorbeizieht. Noch funktionieren alle wichtigen Versorgungen wie Strom, Wasser, Lebensmittel, die Post, die M\u00fcllabfuhr oder der Transport in der Stadt. Unsere Gedanken sind bei den 50 Technikern im AKW Fukushima, die ihre Gesundheit f\u00fcr das Land geopfert haben. Die Dreier-Katastrophe aus Erdbeben, Tsunami und AKW-Zusammenbruch hat manchen Japaner hier sprachlos gemacht.&#8220; (tgr)<\/p>\n<p><a name=\"1028\"><strong>10:28<\/strong> Die japanische Regierung hat inzwischen 80.000 Soldaten und Polizisten mobilisiert, um in den vom Tsunami zerst\u00f6rten Regionen zu helfen. Zum ersten Mal seit Bestehen der japanischen Armee 1954 werden dazu nun auch Reservisten einberufen. Insgesamt 10.000 von ihnen werde man zu Rettungseins\u00e4tzen kommandieren, sagte Verteidigungsminister Toshimi Kitazawa. Eines der gr\u00f6\u00dften Probleme sei derzeit die schnelle Identifikation der Leichen, <a href=\"http:\/\/english.kyodonews.jp\/news\/2011\/03\/78509.html\">berichtet Kyodo News<\/a>. Um Angeh\u00f6rige zu informieren, sei die Polizei daher in den am st\u00e4rksten betroffenen Pr\u00e4fekturen Iwate, Miyagi und Fukushima dazu \u00fcbergegangen, Namen, Adressen und Alter von identifizierten Toten zu ver\u00f6ffentlichen, berichtet die Agentur. Kyodo bezeichnet das als &#8222;au\u00dfergew\u00f6hnliche Entscheidung&#8220;. Wohl weil sie an Gefallenenlisten aus dem Krieg erinnert und in friedlichen Zeiten normalerweise keine Todeslisten ver\u00f6ffentlicht werden. (kb)<\/p>\n<p><a name=\"1027\"><strong>10:27<\/strong> Nach einem turbulenten B\u00f6rsentag gestern haben sich die Kurse an diesem Morgen etwas stabilisiert: In Tokyo schloss der Nikkei fast sechs Prozent h\u00f6her als am Vortag. Gestern waren die Kurse noch um 17 Prozent eingebrochen. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/boerse\/kursabfrage?sym=846900.ETR\">Der DAX<\/a> steht derzeit ein Prozent im Plus, auch die Kurse der Versorger Eon und RWE steigen leicht. Gestern war es zum Teil zu extremen Kursspr\u00fcngen bei Aktien von Solarfirmen gekommen: Solarworld-Aktien zogen um 23 Prozent an, die Papiere von Conergy verdoppelten sich im Wert. (pfa)<\/p>\n<p><a name=\"1023\"><strong>10:23<\/strong> Mark Willacy, Korrespondent der <em>Australien Broadcasting Corporation<\/em> in Tokyo, berichtet von schweren Schneef\u00e4llen in Nordjapan. &#8222;Drau\u00dfen sieht&#8217;s nach einem  Schneesturm aus&#8220;, <a href=\"http:\/\/twitter.com\/markwillacy\/status\/47907625165258752\">twittert er<\/a>. Die Region sei von einer wei\u00dfen Schneedecke bedeckt. Diese Wetterbedingungen werden die Rettungsaktionen wahrscheinlich erschweren. Auch gestern hatte es bereits geschneit. (sh)<\/p>\n<p><a name=\"1016\"><strong>10:16<\/strong> Freiwillige haben f\u00fcr die Ausl\u00e4nder in Japan <a href=\"http:\/\/nip0.wordpress.com\/\">ein Faltblatt mit Verhaltensma\u00dfnahmen bei Erdbeben in 31 Sprachen \u00fcbersetzt<\/a>.<\/p>\n<p><a name=\"1013\"><strong>10:13<\/strong> <\/a> <a href=\"http:\/\/twitter.com\/Joi\/statuses\/47946178792402944 \">Joi twittert dass der japanische Regierungssprecher Edano auf einer Pressekonferenz versichert h\u00e4tte, es sei ungef\u00e4hrlich Lebensmittel in die Evakuierungszone rund um das AKW Fukushima zu liefern. (fz) <\/a>, <!-- http:\/\/twitter.com\/Joi\/statuses\/47946178792402944 --> <\/p>\n<style type='text\/css'>.bbpBox47946178792402940 {background:url(http:\/\/a0.twimg.com\/profile_background_images\/39372\/210635206_1ec11b39db_b.jpg) #9ae4e8;padding:20px;} p.bbpTweet{background:#fff;padding:10px 12px 10px 12px;margin:0;min-height:48px;color:#000;font-size:18px !important;line-height:22px;-moz-border-radius:5px;-webkit-border-radius:5px} p.bbpTweet span.metadata{display:block;width:100%;clear:both;margin-top:8px;padding-top:12px;height:40px;border-top:1px solid #fff;border-top:1px solid #e6e6e6} p.bbpTweet span.metadata span.author{line-height:19px} p.bbpTweet span.metadata span.author img{float:left;margin:0 7px 0 0px;width:38px;height:38px} p.bbpTweet a:hover{text-decoration:underline}p.bbpTweet span.timestamp{font-size:12px;display:block}<\/style>\n<div class='bbpBox47946178792402940'>\n<p class='bbpTweet'>Press Conference: Edano says safe to provide supplies to people living in 20-30km range of reactors<span class='timestamp'><a title='Wed Mar 16 09:03:54 +0000 2011' href='http:\/\/twitter.com\/Joi\/statuses\/47946178792402944'>less than a minute ago<\/a> via <a href=\"http:\/\/seesmic.com\/app\" rel=\"nofollow\">Seesmic Web<\/a><\/span><span class='metadata'><span class='author'><a href='http:\/\/twitter.com\/Joi'><img src='http:\/\/a1.twimg.com\/profile_images\/1083551051\/headshotColor180_normal.jpg' \/><\/a><strong><a href='http:\/\/twitter.com\/Joi'>Joi Ito<\/a><\/strong><br \/>Joi<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<p> <!-- end of tweet --><\/p>\n<p><a name=\"1012\"><strong>10:12<\/strong><\/a> Ein Journalist sagt, es sei Strahlung im Trinkwasser rund um Fukushima festgestellt worden. Darauf antwortet Edano, dass eine geringe Strahlenmenge im t\u00e4glichen Leben normal sei. Die Werte, die im Wasser gemessen wurden, stellten keine Gef\u00e4hrdung f\u00fcr die Bewohner dar. (sh)<\/p>\n<p><a name=\"1011\"><strong>10:11<\/strong><\/a> Der japanische Regierungssprecher Edano <a href=\"http:\/\/www3.nhk.or.jp\/nhkworld\/index.html\">gibt gerade eine Pressekonferenz, die der NHK \u00fcbertr\u00e4gt<\/a>. Die Strahlenwerte, die heute im Evakuierungsgebiet gemessen wurden, sollen keine Bedrohung f\u00fcr die dortigen Menschen darstellen. Versorgungslieferungen in die Zone seien ungef\u00e4hrlich. (sh)<\/p>\n<p><a name=\"1009\"><strong>10:09<\/strong><\/a><a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/world\/blog\/2011\/mar\/16\/japan-nuclear-crisis-live#block-28\"> In seiner Rede sagte der 77-J\u00e4hriger Kaiser Akihito<\/a>: &#8222;Ich hoffe aus vollem Herzen, dass die Menschen zusammenhalten und einander mit Mitgef\u00fchl begegnen, um diese schwierigen Zeiten gemeinsam zu \u00fcberstehen. Ich bin wegen der nuklearen Situation sehr besorgt, weil diese schwer einzusch\u00e4tzen ist.&#8220; (jb)<\/p>\n<p><a name=\"1002\"><strong>10:02<\/strong><\/a> Der ehemalige Manager der Bayern LB, Franz-Hermann Hirlinger, der seit vielen Jahren mit seiner Familie in Tokyo lebt, schreibt in einer Mail an uns, dass er von der Botschaft irritiert ist. &#8222;Die franz\u00f6sischen Staatsb\u00fcrger werden laut Japan Times heute in Tokyo abgeholt. Wie ist die Haltung der Bundesregierung und sind Evakurierungsma\u00dfnahmen schon ergriffen? Ich wei\u00df, dass die Botschaft sehr viel Arbeit hat, aber sie sollten doch ihre Landsleute hier \u00fcber die Lage informieren. Die F\u00fchrungskr\u00e4fte der Gro\u00dfunternehmen sowie die Lehrer der Deutschen Schule haben das Land ja schon verlassen.&#8220; (tgr)<\/p>\n<p><a name=\"0850\"><strong>08:50<\/strong><\/a> Der japanische Kaiser hat sich in einer TV-Ansprache direkt an sein Volk gewandt. Das kommt nur in Zeiten nationaler Krisen und in Kriegssituationen vor. Niemand solle die Hoffnung aufgeben, so der Kaiser. (dah)<\/p>\n<p><a name=\"0820\"><strong>08:20<\/strong><\/a> Die Arbeiter, die sich jetzt noch auf dem AKW-Gel\u00e4nde in Fukushima befinden, setzen ihr Leben ein. <a href=\"http:\/\/www.blick.ch\/news\/ausland\/japan\/die-todgeweihten-von-fukushima-168614\">&#8222;Die Todgeweihten&#8220;<\/a> nennt der Schweizer <em>Blick <\/em>die M\u00e4nner. Warum tun sie das? Ein Arbeitspsychologe hat uns das k\u00fcrzlich <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/karriere\/beruf\/2011-03\/interview-arbeitspsychologe-fukushima\">in einem Interview<\/a> zu erkl\u00e4ren versucht. (dah)<\/p>\n<p><a name=\"0800\"><strong>08:00<\/strong><\/a> AKW-Betreiber Tepco will in aller Eile eine Stra\u00dfe zum Reaktor 4 bauen, damit L\u00f6schfahrzeuge den Meiler erreichen k\u00f6nnen. (dah)<\/p>\n<p><a name=\"0755\"><strong>07:55<\/strong><\/a> Weil sich Eis auf den Rotorbl\u00e4ttern ihres Hubschraubers gebildet hatte, mussten Hilfskr\u00e4fte aus Neuseeland und Australien 40 Kilometer von Fukushima entfernt zwischenlanden. Die Strahlendosis, die sp\u00e4ter an ihnen gemessen wurde, sei jedoch nicht gesundheitsgef\u00e4hrdend, sagte Neuseelands Premier John Key. (dah)<\/p>\n<p><a name=\"0740\"><strong>07:40<\/strong><\/a> Die Zahl der Toten und Vermissten in Japan ist auf mehr als 11.000 gestiegen. Die Polizei best\u00e4tigt bisher den Tod von 3676 Menschen. (dah)<\/p>\n<p><a name=\"0730\"><strong>07:30<\/strong><\/a> Die polnische Zeitung <em>Rzeczpospolita<\/em> fragt, ob <a href=\"http:\/\/www.rp.pl\/artykul\/9158,627210.html\">&#8222;der Tsunami Merkels Regierung wegfegen&#8220;<\/a> wird: &#8222;9000 Kilometer, die Berlin von den japanischen Reaktoren trennen, sch\u00fctzen die Deutschen vor der radioaktiven Strahlung, sind aber kein Garant f\u00fcr politische Sicherheit der schwarz-gelben Koalition.&#8220; (dah)<\/p>\n<p><a name=\"0710\"><strong>07:10<\/strong><\/a> Gute Nachricht inmitten Katastrophenmeldungen: Auf Youtube hat eine japanische Studentin in den USA Tage nach dem verheerenden Beben ihre <a href=\"http:\/\/edition.cnn.com\/2011\/US\/03\/15\/california.student.japan\/index.html?hpt=C1\">Familie wiedergefunden<\/a>.  Sie stammt aus dem Fischerort Minami Sanriku. Die H\u00e4lfte der rund 17.000 Einwohner gilt als vermisst. (dah)<\/p>\n<p><a name=\"0700\"><strong>07:00<\/strong><\/a> In Zeiten wie diesen reicht ganz wenig, um Panik zu verursachen. In Hongkong haben E-Mails und Blog-Posts f\u00fcr Unruhe gesorgt, in denen von einer radioaktiven Wolke zu lesen war, die vom japanischen AKW Fukushima-1 nach China geweht sei. Die Regierung widersprach dem umgehend. Hongkong liegt rund 3000 Kilometer von Japans Hauptstadt Tokyo entfernt. (dah)<\/p>\n<p><a name=\"0650\"><strong>06:50<\/strong><\/a> Die Chemikalie Bor absorbiert Neutronen und verlangsamt die Kernspaltung. Ein Einsatz mit Bors\u00e4ure k\u00f6nnte deshalb helfen, die besch\u00e4digten Atomreaktoren in Japan zu stabilisieren. S\u00fcdkorea will nun auf Bitten Japans 52 Tonnen Bor (ein Halbmetall \u00fcbrigens) schicken. (dah)<\/p>\n<p><a name=\"0640\"><strong>06:40<\/strong><\/a> Im Nordosten Japans, der vom Tsunami besonders schwer getroffen wurde, herrschen mittlerweile eisige Temperaturen. In vollkommen zerst\u00f6rten D\u00f6rfern sind Lagerfeuer oft die einzige M\u00f6glichkeit, sich aufzuw\u00e4rmen. (dah)<\/p>\n<p><a name=\"0630\"><strong>06:30<\/strong><\/a> Der Brand im Reaktor 4 des AKW Fukushima-1 ist nach Angaben der Betreiberfirma Tepco zwar unter Kontrolle. Doch es werde dar\u00fcber nachgedacht, Bors\u00e4ure per Helikopter zu verspr\u00fchen, um eine erneute Kettenreaktion bei den abgebrannten Brennst\u00e4ben zu verhindern, die dort lagern. Das berichtet <a href=\"http:\/\/english.kyodonews.jp\/news\/2011\/03\/78496.html\">Kyodo News<\/a>. (dah)<\/p>\n<p><a name=\"0620\"><strong>06:20<\/strong><\/a> Die Arbeiter, die versuchen, die Lage im havarierten AKW Fukushima-1 unter Kontrolle zu bringen, haben kurzzeitig das Gel\u00e4nde verlassen m\u00fcssen. Neue Br\u00e4nde hatten das Risiko f\u00fcr sie immens erh\u00f6ht. Nun sind sie allerdings wieder im Einsatz. &#8222;Diesen M\u00e4nnern geb\u00fchrt unsere Hochachtung&#8220;, sprach im ARD-Fernsehen Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar das aus, was viele angesichts der zunehmenden Strahlung in der Region empfinden. (dah)<\/p>\n<p><a name=\"0610\"><strong>06:10<\/strong><\/a> Am sechsten Tag nach dem Beben und dem Tsunami in Japan sind noch immer mindestens 1,6 Millionen Haushalte ohne Wasserversorgung. 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