{"id":2458,"date":"2011-03-17T21:28:35","date_gmt":"2011-03-17T20:28:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/?p=2458"},"modified":"2011-03-19T12:16:41","modified_gmt":"2011-03-19T11:16:41","slug":"tag-8-nach-dem-beben-in-japan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/03\/17\/tag-8-nach-dem-beben-in-japan\/","title":{"rendered":"Fast 7000 Todesopfer durch Beben und Tsunami in Japan"},"content":{"rendered":"<p><em>Von Domenika Ahlrichs (dah), Wolfgang Blau (wb), Alexandra Endres (ae), Tina Groll (tgr), Karin Geil (kg), Nicole K\u00f6gler (nk), Alina Schadwinkel (asc) und Tilman Steffen (tst)<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #808080;\">Versuche, Reaktoren zu k\u00fchlen, offenbar erfolgreich<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #808080;\">Atombeh\u00f6rde erh\u00f6ht Gefahrenstufe in Reaktoren Fukushima 1,2,3 <\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #808080;\">Bislang landesweit fast 7000 Todesopfer, rund 400.000 Menschen in 2100 Notquartieren<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #808080;\">Ausw\u00e4rtiges Amt r\u00e4t Deutschen, Tokyo zu verlassen<\/span><\/li>\n<li> <span style=\"color: #808080;\"><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2011-03\/atomalarm-japan-faq\">FAQ : Wie ernst ist die Atomgefahr in Japan? \u2013 st\u00e4ndig aktualisiert<\/a><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #808080;\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/status-der-reaktoren-im-akw-fukushima-1\/\">\u00dcberblick zum Stand der Dinge an den einzelnen Reaktoren<\/a> <\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #808080;\"> <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/themen\/gesellschaft\/erdbeben-tsunami-japan-2011\/index\">Themenseite zum Erdbeben in Japan<\/a><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>22.06<\/strong> F\u00fcr heute beenden wir das News-Blog. Wenn in den n\u00e4chsten Stunden etwas Wichtiges passiert, informieren wir Sie <a href=\"http:\/\/www.twitter.com\/zeitonline\">hier via Twitter<\/a>. (asc)<\/p>\n<p>F\u00fcr weitere Berichte w\u00e4hrend der Nacht hier der englischsprachige Livestream des japanischen TV-Senders NHK. Alternativ finden Sie den NHK-Livestream auch <a href=\"http:\/\/jibtv.com\/program\/?page=0\">hier<\/a>. (asc) <object classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" width=\"540\" height=\"303\" id=\"utv438999\"><param name=\"flashvars\" value=\"autoplay=false&amp;brand=embed&amp;cid=7497266&amp;v3=1\"\/><param name=\"allowfullscreen\" value=\"true\"\/><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\"\/><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.ustream.tv\/flash\/viewer.swf\"\/><\/object><br \/><a href=\"http:\/\/www.ustream.tv\/\" style=\"padding: 2px 0px 4px; width: 400px; background: #ffffff; display: block; color: #000000; font-weight: normal; font-size: 10px; text-decoration: underline; text-align: center;\" target=\"_blank\">Live TV by Ustream<\/a><\/p>\n<p><strong>22.03<\/strong> Dem verheerenden Erdbeben von Japan werden nach Auffassung von Wissenschaftlern voraussichtlich weitere Beben folgen. &#8222;Man muss davon ausgehen, dass dieses Erdbeben andere gro\u00dfe Erdbeben nach sich ziehen wird&#8220;, sagte der Geophysiker Hans-Peter Bunge von der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen am Freitagabend bei einer Podiumsdiskussion in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Der Spannungszustand des gesamten Erdk\u00f6rpers habe sich ver\u00e4ndert. Andere Erdplatten m\u00fcssten nun zwangsl\u00e4ufig reagieren. (dpa\/asc)<\/p>\n<p><strong>21.54<\/strong> Nach dem massiven Wasserwerfereinsatz im Block 3 des Atomkraftwerks Fukushima ist der Druck in der Reaktorkammer etwas gesunken, wie aus dem j\u00fcngsten Bericht der japanischen Atomsicherheitsbeh\u00f6rde (NISA) hervorgeht. In den beiden anderen Bl\u00f6cken aber, die nach dem Erdbeben vor einer Woche automatisch abgeschaltet wurden, zeigen die am Samstagmorgen (Ortszeit) ver\u00f6ffentlichten Werte eine leicht steigende Tendenz. Die NISA gibt lediglich Zahlenwerte an und bewertet diese nicht. (dpa\/asc)<\/p>\n<p><strong>21.43<\/strong> Die Feuerwehr von Tokyo will am Samstag um 12:00 Uhr (Ortszeit) mit der K\u00fchlung der Reaktoren fortfahren. Das berichtet der Nachrichtensender <em>NHK World<\/em>. Um direkt beginnen zu k\u00f6nnen, seien am Freitag alle Ger\u00e4tschaften vor Ort gelassen worden. Die Nachrichtenagentur dpa meldet hingegen, dass die Betreibergesellschaft Tepco an Stelle der Notk\u00fchlung von Block 3 mit Wasserwerfern am Samstag versuchen wolle, die regul\u00e4re K\u00fchlung f\u00fcr die Reaktorbl\u00f6cke 1 und 2 wieder in Gang zu setzen. (asc)<\/p>\n<p><strong>21.23<\/strong> Gregory Hartl, Sprecher der Weltgesundheitsorganisation, hat gegen\u00fcber dem japanischen Nachrichtensender <em>NHK World<\/em> best\u00e4tigt, dass au\u00dferhalb der 30 Kilometer-Evakuierungszone derzeit keine erh\u00f6hte Radioaktivit\u00e4t gemessen werde. (asc)<\/p>\n<p><strong>20.56<\/strong> Was soll man davon halten? CNN-Moderator Allan Chernoff erkl\u00e4rt die Kernschmelze \u2013 in seiner K\u00fcche und mit Hilfe von Spagetti (asc): <object width=\"540\" height=\"374\" classid=\"clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000\" id=\"ep\"><param name=\"allowfullscreen\" value=\"true\" \/><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\" \/><param name=\"wmode\" value=\"transparent\" \/><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/i.cdn.turner.com\/cnn\/.element\/apps\/cvp\/3.0\/swf\/cnn_416x234_embed.swf?context=embed_edition&#038;videoId=world\/2011\/03\/18\/nuke.danger.explainer.cnn\" \/><param name=\"bgcolor\" value=\"#000000\" \/><\/object><\/p>\n<p><strong>20.33<\/strong> Der Unmut der japanischen Bev\u00f6lkerung nimmt laut <a href=\"http:\/\/blogs.aljazeera.net\/live\/asia\/disaster-japan-live-blog-march-19\"><em>Al Jazeera<\/em><\/a> zu. Steve Chao, Korrespondent des arabischen Nachrichtensenders, berichtet aus Nordjapan von K\u00e4mpfen an Zapfs\u00e4ulen \u2013\u00a0eigentlich &#8222;unerh\u00f6rt in einer Nation, in der H\u00f6flichkeit nicht wegzudenken ist.&#8220; (asc) <\/p>\n<p><strong>20.15<\/strong> Ein Sarkophag um das zerst\u00f6rte Atomkraftwerk Fukushima k\u00f6nnte Japan als letzte M\u00f6glichkeit vor einer massiven Strahlenverseuchung bewahren. Die Methode, die bereits 1986 in Tschernobyl eingesetzt wurde, sei ein letzter Ausweg, sagten Ingenieure des Betreibers Tepco am Freitag. Die Firma ver\u00f6ffentlichte zudem ein Statement: &#8222;Wir m\u00f6chten uns zutiefst f\u00fcr die Sorgen (&#8230;) \u00fcber den Vorfall am Atomkraftwerk Fukushima Daiichi sowie f\u00fcr die austretende Strahlung, der die Menschen, die in der Umgebung des AKW leben, ausgesetzt sind, entschuldigen.&#8220; (Reuters\/asc)<\/p>\n<p><strong>19.52<\/strong> Zahlreiche Pr\u00e4fekturen er\u00f6ffnen weitere Notunterk\u00fcnfte f\u00fcr die \u00dcberlebenden des Tsunamis. Laut der <a href=\"http:\/\/search.japantimes.co.jp\/cgi-bin\/nn20110319a3.html\"><em>Japan Times <\/em><\/a> wurden im Raum Tokyo die Tokyo Budokan Arena und das Ajinomoto Stadion f\u00fcr 1600 Evakuierte ge\u00f6ffnet, auch die Pr\u00e4fekturen Chiba, Ibaraki, Tochigi, Gunma, Kanagawa und Saitama stellen Unterk\u00fcnfte zur Verf\u00fcgung. Die Saitama Super Arena soll laut dem Artikel bis Ende M\u00e4rz 5000 Leute beherbergen. (asc)<\/p>\n<p><strong>19.46<\/strong> Wer sind die Menschen, die seit Tagen versuchen, die Reaktoren in Fukushima zu k\u00fchlen? F\u00fcr gef\u00e4hrliche Arbeiten ziehe der Kraftwerksbetreiber Tepco h\u00e4ufig Obdachlose, Gastarbeiter, Arbeitslose und angeblich gar Minderj\u00e4hrige heran, berichtet der ARD-Korrespondent in Japan, Robert Hetk\u00e4mper. Seit Jahren werde das so gemacht. &#8222;Wenn sie eine Zeitlang dort gearbeitet haben und halbwegs verstrahlt sind, (werden sie) gefeuert&#8220;, sagt er in einem <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/mediathek\/html\/regional\/rueckschau\/2011\/03\/17\/aktuelle_stunde.xml?noscript=true&#038;offset=991&#038;autoPlay=true&#038;#flashPlayer\">Beitrag f\u00fcr die &#8222;Aktuelle Stunde&#8220;<\/a> des WDR vom Donnerstag (ab Minute 16:30, Hetk\u00e4mper spricht ab Minute 17:45). Ein Arzt, der die Praxis seit Jahren beobachte, habe ihm das best\u00e4tigt. &#8222;Wegwerfarbeiter&#8220; nenne man die Arbeiter. Hetk\u00e4mper vermutet, dass sie auch jetzt im Einsatz sind. (ae)<\/p>\n<p><strong>19.19<\/strong> Erste Betr\u00fcger schlagen aus der Katastrophe in Japan Profit \u2013 sogar im eigenen Land. Einem Bericht der <em><a href=\"http:\/\/www.yomiuri.co.jp\/feature\/20110316-866918\/news\/20110317-OYT1T00282.htm\"><em>Yomiuri Shimbun<\/em><\/a><\/em> zufolge h\u00e4ufen sich betr\u00fcgerische Anrufe und E-Mails. Im Namen von Yahoo w\u00fcrden Spendengelder gesammelt. Die Polizei warne vor dieser sogenannten &#8222;Ore-Ore-Betr\u00fcgerei&#8220;, dem Enkel-Trick. Der Hinweis auf diese Meldung stammt vom schweizerischen Kollegen Jan Kn\u00fcsel, einem Japanologen, der f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/bazonline.ch\/ausland\/asien-und-ozeanien\/Japan-twittert-Die-Brotregale-sind-leer\/story\/26706216\"><em>Basler Zeitung<\/em><\/a> bloggt. (asc)<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2621\" aria-describedby=\"caption-attachment-2621\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/japan-hilfe-540x304.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/japan-hilfe-540x304.jpg\" alt=\"\" title=\"japan-hilfe-540x304\" width=\"540\" height=\"304\" class=\"size-full wp-image-2621\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2621\" class=\"wp-caption-text\">Matrosen der USS Ronald Reagan laden vor Japans K\u00fcste Nahrung und Vorr\u00e4te in einen Helikopter \u00a9 U.S. Navy\/Reuters<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>18.45<\/strong> Gut ein Viertel von Japans Ethylen-Produktion wurde durch das Erdbeben zum Erliegen gebracht, berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo. Ethylen ist eine Grundchemikalie in der Petrochemie. Mehr als 75 Prozent des Stoffs werden f\u00fcr die Herstellung von Kunststoffen verwendet. Er ist somit unter anderem wichtig f\u00fcr die Produktion von Plastikflaschen und medizinischen Beh\u00e4ltern. (asc)<\/p>\n<p><strong>17.00<\/strong> Graham Andrew von der Internationalen Atomenergie-Agentur IAEA sagt <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">laut BBC<\/a>, die Lage an den Reaktoren 1, 2 und 3 &#8222;scheint stabil zu sein&#8220;. Die IAEA habe <a href=\"http:\/\/www.iaea.org\/newscenter\/news\/tsunamiupdate01.html\">keine Informationen dar\u00fcber<\/a>, dass Menschen durch Strahlen Gesundheitssch\u00e4den erlitten h\u00e4tten, teilte die Organisation mit. (tst)<\/p>\n<p><strong>16.15<\/strong> <em>The Telegraph<\/em> zeigt <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/news\/picturegalleries\/worldnews\/8390592\/Japan-observes-a-minute-of-silence-as-the-search-for-missing-people-goes-on.html\">hier in einer Fotostrecke <\/a>ausgew\u00e4hlte Bilder der Woche nach dem Erdbeben.<\/p>\n<p><strong>15.51<\/strong> Das <em>Wall Street Journal<\/em> <a href=\"http:\/\/online.wsj.com\/article\/SB10001424052748703597804576194683272395102.html?mod=WSJEurope_hpp_LEFTTopStories\">hat hier die Zahl der Todesopfer <\/a> und der Vermissten nach Regionen des Katastrophengebiets aufgeschl\u00fcsselt. (tst)<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2605\" aria-describedby=\"caption-attachment-2605\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/aufraeumen-540x304.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2605\" title=\"aufraeumen-540x304\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/aufraeumen-540x304.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"304\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2605\" class=\"wp-caption-text\">Aufr\u00e4umarbeiten in Minamisanriku, Region Miyagi <\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>15.40<\/strong> Das <a href=\"http:\/\/www.jaif.or.jp\/english\/\">Japanische Atomindustrie-Forum JAIF<\/a> hat einen neuen Statusbericht zu den verschiedenen Reaktoren ver\u00f6ffentlicht. Druck im Reaktorbeh\u00e4lter, Stand der Bem\u00fchungen um K\u00fchlung, die Strahlenbelastung und andere Gr\u00f6\u00dfen lassen sich hier auf diesem PDF-Dokument <a href=\"http:\/\/www.jaif.or.jp\/english\/news_images\/pdf\/ENGNEWS01_1300433768P.pdf\">auf einen Blick erkennen. In grober Form grafisch umgesetzt hat das das <\/a><a href=\"http:\/\/online.wsj.com\/article\/SB10001424052748704261504576205033202931822.html\"><em>Wall Street Journal <\/em>hier <\/a><\/p>\n<p>Greenpeace bietet <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.de\/themen\/atomkraft\/nachrichten\/artikel\/erdbeben_in_japan_regierung_ruft_atomaren_notstand_aus\/\">hier einen \u00dcberblick (tst)<br \/>\n<\/a><br \/>\n<strong>15.45<\/strong> Die <a href=\"http:\/\/www.mizuhobank.co.jp\/english\/index.html\">Mizuho Bank<\/a> kann inmitten der Krisenbew\u00e4ltigung &#8222;wegen einer Panne&#8220; 910.000 \u00dcberweisungen nicht ausf\u00fchren, darunter Gehaltszahlungen an eigene und an Kunden anderer Banken, <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">berichtet die BBC<\/a> (tst).<\/p>\n<p><strong>15.30<\/strong> Im havarierten Reaktor 4 sammelt sich erneut explosiver Wasserstoff, wie <a href=\"http:\/\/www.jaif.or.jp\/english\/\">das Japan Atomic Industrial Forum mitteilt<\/a>. Das Risiko f\u00fcr eine weitere verheerende Wasserstoff-Explosion ist nach Expertenmeinung aber gering, weil der Wasserstoff aus der besch\u00e4digten Anlage leicht entweichen kann. (tst)<\/p>\n<p><strong>15.28<\/strong> Das Gesundheitsministerium will alle Krankenhauspatienten aus der 30-Kilometer-Sicherheitszone um Fukushima herausholen. Insgesamt werden dort in Kliniken 1100 Patienten behandelt. Noch am Freitag wollten Helfer 300 Patienten in sichere Krankenh\u00e4user verlegen. Die restlichen 800 sollen in den n\u00e4chsten Tagen Helikopter und Sanit\u00e4tswagen unter anderem nach Tokyo und Yamagata bringen. (dpa)<\/p>\n<p><strong>15.18<\/strong> Viele Ausl\u00e4nder verlassen Japan. Doch wo sollen Japaner hin, die aus dem Katastrophengebiet raus wollen? Eine Gruppe Freiwilliger aus Deutschland will Unterk\u00fcnfte f\u00fcr Privatpersonen in Europa vermitteln. <a href=\"http:\/\/love4japan.com\/ \">&#8222;Open Home Projekt&#8220; <\/a>nennen sie ihre Aktion, die Japanern, w\u00e4hrend einer &#8222;Zeit voll Unsicherheiten&#8220; ein Zuhause bieten soll. Sicher gut gemeint, doch die Fl\u00fcge von Japan nach Europa sind teuer.<br \/>\nHilfreicher k\u00f6nnte die Gruppe <a href=\"http:\/\/www.couchsurfing.org\/group.html?gid=39703 \">&#8222;Japan Crisis Housing&#8220;<\/a> beim Internetportal Couchsurfing.com sein. Dort werden ebenfalls Schlafpl\u00e4tze, auch innerhalb Japans, vermittelt. Vielleicht eine M\u00f6glichkeit, den Einzug in eine \u00fcberf\u00fcllte Notunterkunft zu vermeiden. (nk)<\/p>\n<p><strong>15.15<\/strong> Das Stromkabel zu den Reaktorbl\u00f6cken 1 und 2 ist gelegt, Samstag sollen die Wasserpumpen wieder laufen &#8230; K\u00fchlungs-Versuche mit Feuerwehrspritzen, wenig gezielte Wasserabw\u00fcrfe von Helikoptern &#8230; \u00c4hnlich verzweifelt k\u00e4mpften Katastrophenhelfer doch vor nicht allzu langer Zeit im Golf von Mexiko gegen das \u00d6l-Leck. Fast ist das schon vergessen. Hoffentlich haben die Helfer in Japan schneller Erfolg als die im Golf. (tst)<\/p>\n<p><strong>14:50<\/strong> Die Zahl der Todesopfer der Erdbebenkatastrophe ist mittlerweile auf mehr als 6900 gestiegen, <a href=\"http:\/\/english.kyodonews.jp\/news\/2011\/03\/79418.html\">laut Polizeibeh\u00f6rde <\/a>arbeiten etwa 90.000 Rettungskr\u00e4fte, darunter Polizei- und Armeeangeh\u00f6rige. Sie z\u00e4hlten bisher etwa 26.000 \u00dcberlebende. Etwa 20.000 Menschen werden noch vermisst.<\/p>\n<p>Im Erdbebengebiet konnte die notwendigste Infrastruktur wieder hergestellt werden, wichtige Stra\u00dfen und Wege sind frei ger\u00e4umt, wie auch der <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/AmbassadorRoos\">US-Botschafter Roos schildert<\/a>. In Sendai, Hauptstadt der hart getroffenen Region Miyagi, \u00f6ffneten wieder erste L\u00e4den. Besch\u00e4digte Flugh\u00e4fen, Stra\u00dfen und H\u00e4fen sind wieder nutzbar &#8211; in erster Linie f\u00fcr die wichtigen Hilfstransporte und Rettungsarbeiten. Die Transporte sind aber wegen des knappen Treibstoffs erschwert.<\/p>\n<p>370.000 Menschen sind in etwa 2100 Lagern untergekommen, wo sie bei winterlichen Temperaturen ausharren m\u00fcssen. Der Staat stellte eine Milliardensumme zur Verf\u00fcgung, um die Folgen der Katastrophe f\u00fcr die Betroffenen zu lindern. Das Erdbeben hatte einer neuen Zwischenbilanz zufolge 11.991 H\u00e4user zerst\u00f6rt, 1.232 Stra\u00dfen besch\u00e4digt und 269 Br\u00e4nde ausgel\u00f6st. (tst)<\/p>\n<p><strong>14:30<\/strong> Der Wind soll zu Wochenbeginn wieder drehen, prognostizieren Wetterbeobachter mehrerer L\u00e4nder. Bisher trieben radioaktive Partikel aus den Meilern aufs Meer hinaus. Doch es sind nur Vorhersagen &#8230; (tst)<\/p>\n<p><strong>14:10<\/strong> Japans Medien berichten fast ausschlie\u00dflich nur noch \u00fcber die Naturkatastrophe und den Kampf gegen den Super-GAU in Fukushima. Das staatliche <a href=\"http:\/\/www3.nhk.or.jp\/daily\/english\/\">Fernsehen NHK<\/a> sendet seit einer Woche nur noch Nachrichten. Private TV-Sender wie Fuji Terebi oder Tokyo Broadcasting  haben ihr Unterhaltungsprogramm zugunsten der Nachrichten eingeschr\u00e4nkt. Die gro\u00dfen Tageszeitungen wie <em>Yomiuri Shinbun<\/em>, <em>Mainichi Shinbun<\/em> oder <em>Asahi Shinbun<\/em> kennen seit einer Woche nur ein Titelthema. Sie alle erscheinen jeweils in Morgens- und Abendausgaben und haben hohe Millionenauflagen. (tst)<\/p>\n<p><strong>13.55<\/strong> Welche Sch\u00e4den sind an welchem Meiler, wo war die provisorische K\u00fchlung erfolgreich? Wir haben einen Kurz-\u00dcberblick zum Stand der Dinge <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/status-der-reaktoren-im-akw-fukushima-1\/\">an jedem der Katastrophen-Reaktoren erstellt.<\/a> (tst)<\/p>\n<p><strong>13.00<\/strong> Japans Regierungschef Kan hat seinen Landsleuten Mut zugesprochen. Zwar gebe es in der vom Erdbeben stark besch\u00e4digten Anlage nach wie vor &#8222;enorme Schwierigkeiten&#8220;, sagte er in einer Fernsehansprache. Seine Regierung werde aber entschlossen die dortige Lage unter Kontrolle bekommen. &#8222;Japan als Land wird die Katastrophe \u00fcberwinden und sich erholen.&#8220; Kans Ansprache hier auf CNN: (tst)<\/p>\n<p><code><\/p>\n\n<div class=\"embed-wrapper embed-wrapper--blocked js-embed-consent\" data-method=\"iframe\">\n<script class=\"raw__source\" type=\"text\/template\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" height=\"304\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/pISTwmMevEY\" width=\"540\"><\/iframe><\/script>\n<div class=\"embed-wrapper__inner\">\n<div class=\"embed-wrapper__text\">\n<h3>Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/h3>\n<p data-replace=\"no\">An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der den Artikel erg\u00e4nzt. 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(tst)<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2577\" aria-describedby=\"caption-attachment-2577\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/feuerwehr-fukushima-540x304.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2577\" title=\"feuerwehr-fukushima-540x304\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/feuerwehr-fukushima-540x304.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"304\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2577\" class=\"wp-caption-text\">Feuerwehren in Iwaki-Stadt bereiten sich auf den Einsatz am AKW Fukushima vor<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>11.40<\/strong> Binnen 40 Minuten haben die Katastrophenhelfer etwa 50 Tonnen Wasser auf den Reaktorblock 3 gespritzt, fasst das japanische Fernsehen die heutige Aktion zusammen <a href=\"http:\/\/www.nisa.meti.go.jp\/english\/files\/en20110318-3.pdf\">(hier die Mitteilung der Atomaufsicht)<\/a>. Sechs Feuerwehrautos seien abwechselnd im Einsatz gewesen, ein Fahrzeug wurde aus den USA gebracht. Ein Generator habe von Reaktor 6 aus die Wasserzufuhr in die Abklingbecken der Reaktoren 5 und 6 erm\u00f6glicht. Auch Block 4 wurde mit Wasser von au\u00dfen gek\u00fchlt.<\/p>\n<p>Man gehe davon aus, dass das Wasser die richtigen Stellen erreicht habe, hie\u00df es. Nach den der Internationalen Atomenergieagentur vorliegenden Daten haben die K\u00fchlungsversuche an den Abklingbecken aber nur wenig bewirkt: Die Temperatur im Becken von Reaktor 5 stieg demnach vom fr\u00fchen Donnerstagmorgen MEZ von 64,2 Grad auf 65,5 Grad. In Reaktor 6 ging sie von 62,5 auf 62 Grad Celsius zur\u00fcck. Die Norm: 25 Grad .<\/p>\n<p>Schon am Donnerstag hatten die Einsatzkr\u00e4fte versucht, die Anlagen durch Wasserstrahlen zu k\u00fchlen und auch aus der Luft Wasser abgeworfen. Letzteres erwies sich aber als nicht besonders wirksam. (tst)<\/p>\n<p><strong>11.39<\/strong> Nicht jeder ist gl\u00fccklich \u00fcber die Berichterstattung dieser Tage. Carole Hallett Mobbs <a href=\"http:\/\/japanory.typepad.co.uk\/japanory\/2011\/03\/panic-in-tokyo.html\">bloggt aus Tokyo <\/a>und beschwert \u00fcber die Panikmache. Blogger Andrew Wollner hat sich so \u00fcber verschiedene Medien ge\u00e4rgert, dass er ein Wiki mit <a href=\"http:\/\/jpquake.wikispaces.com\/ \">einer &#8222;Journalist Wall of Shame&#8220; er\u00f6ffnet hat. <\/a>In seinem Blog <a href=\"http:\/\/squeeze-box.ca\/?p=785: \">schreibt er: <\/a>&#8222;Im Nachhinein h\u00e4tte ich die Idee schon eher haben m\u00fcssen, aber ich glaube, heute wurde die kritische Masse \u00fcberschritten (&#8230;), an zu viel schlechtem Journalismus.&#8220; Trotz alledem, der Fairness halber gibt es auch eine Rubrik f\u00fcr &#8222;Some Good Journalism&#8220;, darin stehen bis jetzt aber erst zwei Eintr\u00e4ge. (nk)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/JapanhavarieDeutschlandGroessenvergleich.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2580\" title=\"JapanhavarieDeutschlandGroessenvergleich\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/JapanhavarieDeutschlandGroessenvergleich.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"433\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>11.25<\/strong> Die Situation in Tokyo scheint sich zu entspannen, schreibt uns der ehemalige Bayern-LB-Manager Franz-Hermann Hirlinger, der in der Millionenmetropole geblieben ist. &#8222;Heute scheint die Sonne, die Pflaumen und die Magnolien bl\u00fchen. Ich schlendere vorbei an der Shell-Tankstelle an der Meguro Dori, einer bekannten Verbindungsstra\u00dfe. Etwa 100 Autos warten geduldig auf ihre zehn Liter. Und dann kommt mein Postamt und der Test des Tages: Funktioniert heute die Geldausgabe? Wie gewohnt spuckt der Automat meine 50.000 Yen raus. Ich gehe weiter in meinen Swap Shop und kaufe einen 50er Jahre Retro-Transistorempf\u00e4nger als Vorsorge f\u00fcr den Stromausfall heute Abend.&#8220; (tgr)<\/p>\n<p><strong>11.15<\/strong> Keine Panik in Tokyo: Das japanische Internetmagazin Metropolis berichtet <a href=\"http:\/\/metropolis.co.jp\/quake\/quake-2011-03\/fukushima-nuclear-power-plant\/\">auf seiner Informationsseite <\/a>\u00fcber das Atomkraftwerk &#8222;Wenn ihr in Tokyo seid oder dort Freunde von euch sind, keine Panik. (&#8230;) Gl\u00fccklicherweise ist das Atomkraftwerk ist weit weg (etwas mehr als 250km).&#8220; Das Magazin schickt jeden Tag einen Reporter mit einem Geigerz\u00e4hler auf die Stra\u00dfen. In Youtube-Clips <a href=\"http:\/\/metropolis.co.jp\/features\/feature\/it-steves-daily-geiger-reading\/\">sind die Ergebnisse seiner Messung zu sehen<\/a>. Bis jetzt hat er keine erh\u00f6hten Werte gemessen. Was auch nicht wundert, denn in Tokyo gibt es bisher (zum Gl\u00fcck) nur die Hintergrundstrahlung, die \u00fcberall existiert (nk)<\/p>\n<p><strong>11.10<\/strong> Duncan Mavin, Autor im Japan-Real-Time-Blog des <em>Wall Street Journals<\/em>, hat mit dem ehemaligen stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden von Goldman Sachs und Japanexperten, Ken Courtis, dar\u00fcber gesprochen, vor welchen Herausforderungen das Land nach der Katastrophe nun steht und wie es diese bew\u00e4ltigen kann. Herausgekommen <a href=\"http:\/\/blogs.wsj.com\/japanrealtime\/2011\/03\/18\/what-lies-ahead-for-japan\/\">ist ein lesenswerter \u00dcberblick.<\/a> (tgr)<\/p>\n<p><strong>10:50<\/strong> Die Kollegen aus dem Wissensressort beantworten die wichtigsten Fragen zur Atomkatastrophe. Mit Grafiken, Videos und wichtigen Links. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2011-03\/atomalarm-japan-faq?\">Nachzulesen hier &gt;&gt;&gt;<\/a> (tst)<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2525\" aria-describedby=\"caption-attachment-2525\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/japans-AKW.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2525\" title=\"japans AKW\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/japans-AKW.jpg\" alt=\"Japans Atomkraftwerke\" width=\"500\" height=\"281\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2525\" class=\"wp-caption-text\">Japans Atomkraftwerke<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>10:15<\/strong> Reuters <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/Reuters\/status\/48671013055111168\">meldet gerade<\/a>: Die <a href=\"http:\/\/www.nisa.meti.go.jp\/english\/\">japanische Atomsicherheitsbeh\u00f6rde<\/a> hebt die Gefahrenstufe in Reaktor 1,2,3 von Level 4 auf Level 5 an.<br \/>\n<code><!-- http:\/\/twitter.com\/Reuters\/status\/48671013055111168 --> <!-- .bbpBox48671013055111170 {background:url(http:\/\/a0.twimg.com\/profile_background_images\/103673206\/reuters_twitter_bg.jpg) #c2c2c2;padding:20px;} p.bbpTweet{background:#fff;padding:10px 12px 10px 12px;margin:0;min-height:48px;color:#000;font-size:18px !important;line-height:22px;-moz-border-radius:5px;-webkit-border-radius:5px} p.bbpTweet span.metadata{display:block;width:100%;clear:both;margin-top:8px;padding-top:12px;height:40px;border-top:1px solid #fff;border-top:1px solid #e6e6e6} p.bbpTweet span.metadata span.author{line-height:19px} p.bbpTweet span.metadata span.author img{float:left;margin:0 7px 0 0px;width:38px;height:38px} p.bbpTweet a:hover{text-decoration:underline}p.bbpTweet span.timestamp{font-size:12px;display:block} --><br \/>\n<\/code><\/p>\n<div class=\"bbpBox48671013055111170\">\n<p class=\"bbpTweet\">FLASH: Japan nuclear safety agency says level 5 incident at Fukushima reactors No. 1, 2, 3, raised from level 4<span class=\"timestamp\"><a title=\"Fri Mar 18 09:04:08 +0000 2011\" href=\"http:\/\/twitter.com\/Reuters\/status\/48671013055111168\">less than a minute ago<\/a> via web<\/span><span class=\"metadata\"><span class=\"author\"><a href=\"http:\/\/twitter.com\/Reuters\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/a3.twimg.com\/profile_images\/918645374\/reuters_twitter_avatar_normal.png\" alt=\"\" \/><\/a><strong><a href=\"http:\/\/twitter.com\/Reuters\">Reuters Top News<\/a><\/strong><br \/>\nReuters<\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<p><!-- end of tweet --><br \/>\nDamit hat der AKW-Unfall nun die dritth\u00f6chste Stufe auf der Internationalen Bewertungsskala (INES) erreicht. Die Ereignisse am Kraftwerk in Fukushima werden nicht mehr als &#8222;Unfall&#8220; der Stufe vier, sondern als &#8222;ernster Unfall&#8220; bewertet. Die Bewertungsskala hat insgesamt sieben Stufen. (nk\/tgr)<\/p>\n<p><strong>10:10<\/strong> Das gemeinsame Handeln der f\u00fchrenden sieben Industriestaaten hat den H\u00f6henflug der japanischen W\u00e4hrung gestoppt, der den Export der bedrohten Wirtschaft erschwert. Einen Dollar f\u00fcr 82 Yen, das ist so viel wie vor dem Beben. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2011-03\/G7-Japan-Yen-Aufwertung\">Mehr hier&gt;&gt;&gt;<\/a> (tst)<\/p>\n<p><strong>9:53<\/strong> Vorbild Tschernobyl? Betreiber Tepco erw\u00e4gt \u00f6ffentlich, das Kraftwerk unter einer Schicht aus Sand und Beton zu begraben. &#8222;Es ist nicht unm\u00f6glich, die Reaktoren mit Beton zu \u00fcberziehen&#8220;, sagte ein Unternehmensvertreter. Zun\u00e4chst wolle man versuchen, die Anlage weiter abzuk\u00fchlen. (tst)<\/p>\n<p><strong>9:50<\/strong> Japans Ministerpr\u00e4sident Naoto Kan will am Montag das Katastrophengebiet im Nordosten des Landes besuchen. Eine Woche nach dem Beben leben dort in etwa 2200 Notfalllagern mehr als 380.000 Obdachlose. Einige starben bereits wegen der K\u00e4lte. Die Versorgung etwa mit Lebensmitteln ist immer noch sehr schwierig. (tgr)<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2520\" aria-describedby=\"caption-attachment-2520\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/110398406-540x304.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2520\" title=\"International Atomic Energy Agency (IAEA\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/110398406-540x304.jpg\" alt=\"IAEA-Direktor General Yukiya Amano (l.) mit Japans Premier Naoto Kan in Tokyo (Foto: Getty Images)\" width=\"540\" height=\"304\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2520\" class=\"wp-caption-text\">IAEA-Direktor General Yukiya Amano (l.) mit Japans Premier Naoto Kan in Tokyo (Foto: Getty Images)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>9:45<\/strong> Am Kraftwerk sind nach Angaben von Betreiber Tepco auch Spezialisten anderer Atomkonzerne im Einsatz, wie ein Sprecher sagte. Japanische Medien berichteten, es seien zudem etwa 140 Feuerwehrleute auf dem Weg, um die Armee zu unterst\u00fctzen. (kg)<\/p>\n<p><strong>9:43<\/strong> Schon den zweiten Tag keine Eilmeldung \u00fcber Wasserstoff-Explosionen, erh\u00f6hte Strahlenbelastungswerte oder drohende Kernschmelze. Zeichen, dass sich die Lage zumindest nicht verschlimmert. (tst)<\/p>\n<p><strong>9:39<\/strong> Regierungssprecher Yukio Edano hat in einer Pressekonferenz einen \u00dcberblick \u00fcber den Stand der Arbeiten gegeben: Wir spr\u00fchen Wasser auf die Reaktoren, solange es m\u00f6glich ist, sagte er. Ob das Wasser das leere K\u00fchlbecken mit den hei\u00dfen Brennst\u00e4ben trifft, k\u00f6nne er nicht sagen. Oft verweist er die Fragesteller an Tepco, den AKW-Betreiber (tst)<\/p>\n<p><strong>9.15<\/strong> Die japanische Regierung ist optimistisch: Die erneuten K\u00fchlversuche am Reaktor 3 sind erfolgreich, sagt Sprecher Edano. Der Fernsehsender NHK zeigte einen Armeesprecher, der schilderte: &#8222;Wir haben das Ziel getroffen.&#8220; Ob dies allerdings ausreicht? (kg)<\/p>\n<p><strong>8.55<\/strong> Auch 25 Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl ist das Krebsrisiko f\u00fcr die Betroffenen nicht gesunken. Dies ist das Ergebnis einer US-Studie, p\u00fcnktlich zum 25. Jahrestag des Super-GAU in der Ukraine. Untersucht wurden 12.500 Menschen, die zum Zeitpunkt der Katastrophe im April 1986 j\u00fcnger als 18 Jahre alt waren. Das Risiko an Schilddr\u00fcsenkrebs zu erkranken, ist f\u00fcr sie bis heute unver\u00e4ndert hoch \u2013 eine alarmierende Nachricht, nicht nur f\u00fcr die Menschen in Japan. (kg)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/alleAKWweltweitmitTektonik.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2527\" title=\"alleAKWweltweitmitTektonik\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/alleAKWweltweitmitTektonik.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>8.45<\/strong> Die Techniker in Fukushima wurden als Helden gefeiert, ihre Aufopferungsbereitschaft bewundert. Offenbar haben sie sich nicht ganz freiwillig der Gefahr ausgesetzt: Wie <a href=\"http:\/\/mdn.mainichi.jp\/\">die japanische Zeitung <em>Mainichi Shimbun<\/em><\/a> berichtet, hat die Regierung in Tokyo dem Betreiber Tepco untersagt, seine Mitarbeiter abzuziehen. Genau dies hatte der Konzern wohl vorgehabt. Doch Premier Kan soll entgegnet haben: &#8222;Eine Abberufung ist unm\u00f6glich. Es geht nicht darum, ob Tepco kollabiert, es geht darum, ob Japan zusammenbricht.&#8220; (kg)<\/p>\n<p><strong>8.37<\/strong> Beratungen auf h\u00f6chstem Niveau: IAEA-Chef Yukiya Amano sprach mit Ministerpr\u00e4sident Naoto Kan. Japan tue alles, um die aktuelle Krise zu \u00fcberwinden, sagte der Premier. IAEA-Mitarbeiter sind auf dem Weg zum Ungl\u00fccksmeiler, verk\u00fcndete Amano. Seine Leute sollen sich selbst ein Bild vom Ausma\u00df der Sch\u00e4den machen und dort die radioaktive Strahlung messen. Amano mahnte die Japaner: Die \u00d6ffentlichkeit muss besser informiert werden. (kg)<\/p>\n<p><strong>8.32<\/strong> In den zerst\u00f6rten Gebieten harren 380.000 Obdachlose in rund 2200 Notfalllagern aus. Ihre Versorgung ist weiterhin schwierig. Mehr als 20 Menschen starben bereits \u2013 wohl auch wegen der Eisesk\u00e4lte in der Region. Langsam wird es eng in vielen Schulen und Turnhallen: So forderten die Beh\u00f6rden in der Provinz Miyagi die Fl\u00fcchtlinge auf, in die benachbarten Pr\u00e4fekturen auszuweichen. (kg)<\/p>\n<p><strong>8.20<\/strong> F\u00fcr die rund 90.000 Helfer verbessert sich die Lage zusehends: Zerst\u00f6rte Stra\u00dfen, Flugh\u00e4fen und H\u00e4fen sind offenbar soweit wieder hergestellt, dass die Rettungskr\u00e4fte in die Katastrophengebiete vordringen sowie Flugzeuge und Helikopter starten und landen k\u00f6nnen. Allerdings ist das Benzin immer noch sehr knapp. (kg)<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2498\" aria-describedby=\"caption-attachment-2498\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/110258859-540x304.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2498\" title=\"Szene aus Sendai: Menschen stehen vor einem Lebensmittelgesch\u00e4ft, das endlich wieder seine Tore \u00f6ffnet (Foto: Getty Images) \" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/110258859-540x304.jpg\" alt=\"Szene aus Sendai: Menschen stehen vor einem Lebensmittelgesch\u00e4ft, das endlich wieder seine Tore \u00f6ffnet (Foto: Getty Images) \" width=\"540\" height=\"304\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2498\" class=\"wp-caption-text\">Szene aus Sendai: Menschen stehen vor einem Lebensmittelgesch\u00e4ft, das endlich wieder seine Tore \u00f6ffnet (Foto: Getty Images) <\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>8.10<\/strong> Inmitten all des Leids ein kleiner Lichtblick: In einer Einkaufsstra\u00dfe in der schwer besch\u00e4digten Stadt Sendai \u00f6ffneten fast alle Gesch\u00e4fte wieder. Auch L\u00e4den in Tome boten den Kunden das N\u00f6tigste an. Zuvor war die Stromversorgung wieder aufgebaut worden. (kg)<\/p>\n<p><strong>7.48<\/strong> Die WHO gibt vorerst Entwarnung: Die Strahlungsbelastung aus dem AKW bleibt r\u00e4umlich begrenzt. &#8222;Zu diesem Zeitpunkt gibt es weiterhin keinen Hinweis darauf, dass sich die Strahlung \u00fcber die Zone um die Reaktoren hinaus ausbreitet&#8220;, sagte ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation. Allerdings f\u00fcgte er hinzu: &#8222;Dinge k\u00f6nnen sich offensichtlich \u00e4ndern und haben sich in dieser letzten Woche ge\u00e4ndert.&#8220; (kg)<\/p>\n<p><strong>7.32<\/strong> Genau eine Woche nach der verheerenden Naturkatastrophe hat Japan der Opfer gedacht. Im am schwersten betroffenen Nordosten des Landes wurde um 14.26 Uhr (6.46 Uhr MEZ) eine Schweigeminute abgehalten. Der Fernsehsender NHK zeigte Bilder aus einer Notunterkunft in der verw\u00fcsteten Provinz Iwate, wo sich \u00e4ltere \u00dcberlebende Hand in Hand symbolisch vor den Opfern verbeugten. (kg)<\/p>\n<p><strong>06:45<\/strong> So stellt sich die Situation im AKW Fukushima derzeit dar:<br \/>\n&#8211;  Die Armee k\u00fchlt Reaktor 3 (der mit hochgiftigem Plutonium) mit Wasserwerfern. Sp\u00e4ter soll Block 4 (fast leeres Abklingbecken) folgen.<br \/>\n&#8211; Rund 140 Feuerwehrleute sind auf dem Weg zum Kraftwerk, um die Armee zu unterst\u00fctzen.<br \/>\n&#8211; Armee-Helikopter soll an diesem Freitag nicht zum Einsatz kommen.<br \/>\n&#8211; Reaktor 1 und 2: eine neue Stromleitung soll das K\u00fchlsystem zum Laufen bringen. Wom\u00f6glich soll auch Block 1 von au\u00dfen gek\u00fchlt werden.<br \/>\n&#8211; Die Bl\u00f6cke 5 und 6 sind nach IAEA-Angaben weitgehend stabil. Dort gibt es &#8222;keine unmittelbaren Bedenken&#8220;<br \/>\n&#8211; Tepco zufolge ist die Intensit\u00e4t der radioaktiven Strahlung leicht zur\u00fcckgegangen. (dah)<\/p>\n<p><strong>06:30<\/strong> Bislang sind 6539 Tote identifiziert. Damit kamen bei dem Erdbeben und Tsunami im Nordosten mehr Menschen ums Leben als bei dem Beben in der Hafenstadt Kobe im Jahr 1995. (dah)<\/p>\n<p><strong>06.20<\/strong> Am Tag acht nach dem Beben in Japan wird es f\u00fcr die Menschen in Notunterk\u00fcnften immer schwieriger, sich zu versorgen oder auch nur warm zu halten. 2200 solcher Lager gibt es. Die Nachrichtenagentur Kyodo meldet, dass dort knapp 400.000 Menschen ausharren. (dah)<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2529\" aria-describedby=\"caption-attachment-2529\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/Erdbebengebieteweltweit540mal304bunt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2529\" title=\"Erdbebengebieteweltweit540mal304bunt\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/03\/Erdbebengebieteweltweit540mal304bunt.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"281\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2529\" class=\"wp-caption-text\">Die besonders erdbebengef\u00e4hrdeten Regionen der Erde <\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>06:10<\/strong> Auf zwei Wegen wollen die Techniker im havarierten Atomkraftwerk Fukushima-1 die Kontrolle \u00fcber die besch\u00e4digten Reaktoren zur\u00fcckgewinnen. Einerseits soll an den Bl\u00f6cken 1 und 2 eine neu verlegte Stromleitung das K\u00fchlsystem wieder zum Laufen bringen. Zudem soll bei den Reaktoren 3 und 4 die K\u00fchlung mit L\u00f6schhubschraubern und Wasserwerfern weitergehen. (dah)<\/p>\n<p><strong>06:00<\/strong> Die deutsche <a href=\"http:\/\/www.das-japanische-gedaechtnis.de\/lebensbilder-a-z\/srm-caelina-mauer-m.html\">Franziskaner-Schwester Caelina Mauer <\/a>arbeitet seit Jahren in einem japanischen Kinderheim rund 150 Kilometer vom Ort Fukushima entfernt. Das Beben hat dieses Heim jedoch komplett zerst\u00f6rt. Sie musste mit den Kindern in eine Turnhalle umsiedeln. &#8222;Die Kinder weinen sehr viel&#8220;, erz\u00e4hlt sie in der ARD. Es ist sehr kalt, es gibt kaum etwas zu essen oder zu trinken. (dah)<\/p>\n<p><strong>05:30<\/strong> F\u00fcr einen direkten Zugang zu japanischen Nachrichten hier der englischsprachige Livestream des TV-Senders NHK. Alternativ finden Sie den NHK-Livestream auch <a href=\"http:\/\/jibtv.com\/program\/?page=0\">hier<\/a>. (wb) <object id=\"utv438999\" classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" width=\"540\" height=\"303\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"flashvars\" value=\"autoplay=false&amp;brand=embed&amp;cid=7497266&amp;v3=1\" \/><param name=\"allowfullscreen\" value=\"true\" \/><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\" \/><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.ustream.tv\/flash\/viewer.swf\" \/><param name=\"name\" value=\"utv_n_860931\" \/><\/object><br \/>\n<a style=\"padding: 2px 0px 4px; width: 400px; background: none repeat scroll 0% 0% #ffffff; display: block; color: #000000; font-weight: normal; font-size: 10px; text-decoration: underline; text-align: center;\" href=\"http:\/\/www.ustream.tv\/\" target=\"_blank\">Live TV by Ustream<\/a><\/p>\n<p><strong>05:10<\/strong> F\u00fcr TV-Wissenschaftsexperten wie Ranga Yogeshwar bedeutet eine Katastrophe wie die gegenw\u00e4rtige in Japan, dass sie Abend f\u00fcr Abend neu erkl\u00e4ren m\u00fcssen, was kaum zu erkl\u00e4ren ist: Was passiert genau in den Reaktoren des havarierten AKW Fukushima-1? Gefragt nach seiner Einsch\u00e4tzung, ob es die Chance auf ein Abwenden des Super-GAU gebe, sagte Yogeshwar am Donnerstagabend: &#8222;Wir d\u00fcrfen die Hoffnung nicht aufgeben. 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