{"id":506,"date":"2011-02-02T14:45:26","date_gmt":"2011-02-02T13:45:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/?p=506"},"modified":"2011-03-11T15:36:10","modified_gmt":"2011-03-11T14:36:10","slug":"die-stimmung-in-kairo-schlagt-um","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/2011\/02\/02\/die-stimmung-in-kairo-schlagt-um\/","title":{"rendered":"Proteste in \u00c4gypten \u2013 Tag Neun"},"content":{"rendered":"<p>Von <em>Christian Bangel (cb), Wolfgang Blau (wb), Marcus Gatzke (msg), Philip Faigle (pfa), Daniel Erk (de), Steffen Richter (sr), Hauke Friederichs (hf)<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #808080;\"> Auseinandersetzungen zwischen Regierungslager und Opposition eskalieren<\/span><\/li>\n<li> <span style=\"color: #808080;\"> Bis in die Nacht K\u00e4mpfe in der Innenstadt von Kairo \u2013\u00a0es fallen Sch\u00fcsse, Molotowcocktails werden geworfen<\/span><\/li>\n<li> <span style=\"color: #808080;\"> UN-Generalsekret\u00e4r Ban Ki Moon und Au\u00dfenminister Westerwelle verurteilen das Vorgehen der Mubarak-Anh\u00e4nger, USA rufen zur Zur\u00fcckhaltung auf<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #808080;\"> <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/themen\/politik\/unruhen-aegypten-2011\/index\">Nachrichten und Hintergr\u00fcnde zu \u00c4gypten bei ZEIT ONLlNE<\/a><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>22.30<\/strong> Der bislang gewaltt\u00e4tigste Tag der Proteste in Kairo neigt sich dem Ende zu, die K\u00e4mpfe aber halten an. Eine Zusammenfassung des Tages k\u00f6nnen Sie <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2011-02\/aegypten-armee-internet-proteste\">hier<\/a> nachlesen. In diesem News-Blog k\u00f6nnen Sie unsere Liveberichterstattung \u00fcber die Auseinandersetzungen rund um den Tahrir-Platz in Kairo nachlesen. (de)<\/p>\n<p><strong>22.28<\/strong> Ein hochrangiger Google-Angestellter wird seit letzten Donnerstag in \u00c4gypten vermisst. <a href=\"http:\/\/ae.linkedin.com\/in\/ghonim\">Wael Ghonim<\/a> ist Googles Marketing-Leiter f\u00fcr den Mittleren Osten und Nordafrika. Am 24. Januar  hatte er noch <a href=\"http:\/\/twitter.com\/Ghonim\/status\/30033889711890432\">gewittert<\/a>: &#8222;<em>Heading to Tahrir square now. Sleeping on the streets of Cairo, trying to feel the pain of millions of my fellow Egyptians. #Jan25<\/em>&#8222;. Nach <a href=\"http:\/\/www.latimes.com\/news\/la-google-ghonim-egypt-m,0,6328407.story\">Angaben der Los Angeles Times<\/a> hat Google nicht best\u00e4tigt, dass Ghonim vermisst wird. <a href=\"http:\/\/blogs.aljazeera.net\/middle-east\/2011\/01\/29\/live-blog-301-egypt-protests\">Al Jazeera bloggte<\/a> aber schon am 30. Januar, Ghonims Frau habe den Sender um Hilfe bei der Suche nach ihrem Mann gebeten. In einem seiner letzten Tweets <a href=\"http:\/\/twitter.com\/Ghonim\/status\/30748650980249600\">schrieb Ghonim<\/a>: &#8222;In gro\u00dfer Sorge, weil es so aussieht, wie wenn die Regierung ein Kriegsverbrechen gegen das Volk plane. Wir alle sind bereit, zu sterben.&#8220; (wb)<\/p>\n<p><strong>22.27<\/strong> Die Stra\u00dfenschlachten zwischen dem Tahrir-Platz und dem \u00c4gyptischen Museum halten an. Regimegegner und Mubarak-Unterst\u00fctzer haben sich verbarrikadiert, werfen Steine und Molotowcocktails. <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HZO38s_u05w\">Al Jazeera<\/a> hat kurz nach 22 Uhr folgendes Video mit Eindr\u00fccken des aktuellen Zustandes ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n\n<div class=\"embed-wrapper embed-wrapper--blocked js-embed-consent\" data-method=\"iframe\">\n<script class=\"raw__source\" type=\"text\/template\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" height=\"330\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/HZO38s_u05w?rel=0\" width=\"540\"><\/iframe><\/script>\n<div class=\"embed-wrapper__inner\">\n<div class=\"embed-wrapper__text\">\n<h3>Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/h3>\n<p data-replace=\"no\">An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der den Artikel erg\u00e4nzt. 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Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hilfe\/datenschutz\" target=\"_blank\">Mehr dazu in unserer Datenschutzerkl\u00e4rung.<\/a>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Insgesamt sind die Auseinandersetzungen zwischen dem Regierungslager und der Opposition in \u00c4gypten am Mittwoch deutlich eskaliert. Regierungsanh\u00e4nger warfen Steinbl\u00f6cke von Hausd\u00e4chern auf die oppositionellen Demonstranten, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Es wurde Tr\u00e4nengas gegen die Regierungsgegner eingesetzt, wobei unklar war, von wem. Bei Zusammenst\u00f6\u00dfen zwischen Anh\u00e4ngern und Gegnern der Regierung wurden in Kairo mehr als 600 Menschen verletzt und ein Rekrut der Armee get\u00f6tet, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums im Staatsfernsehen sagte.<\/p>\n<p>Die Armee, die zun\u00e4chst nicht eingeschritten war, gab Warnsch\u00fcsse ab, um die Menge auseinanderzutreiben. In der N\u00e4he des \u00c4gyptischen Museums l\u00f6schte sie mehrere Br\u00e4nde, die von Molotowcocktails verursacht worden waren. Nach Angaben der Opposition mischten sich unter die regierungstreuen Demonstranten auch Polizisten in Zivil. Das Innenministerium wies diese Anschuldigung zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Nach Einsch\u00e4tzung eines deutschen Experten waren die Zusammenst\u00f6\u00dfe allerdings &#8222;ganz klar inszeniert&#8220;. G\u00fcnter Meyer vom Zentrum f\u00fcr Forschung zur Arabischen Welt an der Universit\u00e4t Mainz sagte in einem <em>ARD-&#8222;Brennpunkt&#8220;<\/em> zudem, die Unt\u00e4tigkeit der Armee sei ein Zeichen ihrer Unsicherheit.<\/p>\n<p>\u00c4gyptens Vizepr\u00e4sident Omar Suleiman forderte am Abend ein Ende der Proteste als Vorbedingung f\u00fcr einen Dialog. Die Demonstranten m\u00fcssten nach Hause gehen, wurde er von der amtlichen Nachrichtenagentur <a href=\"http:\/\/www.mena.org.eg\/index.aspx\"><em>Middle East News Agency (MENA)<\/em><\/a> zitiert. F\u00fcr Freitag wurde erneut eine Gro\u00dfkundgebung in Kairo geplant. (AFP\/de)<\/p>\n<p><strong>22.00<\/strong> N\u00f6rdlich des Tahrir-Platzes sollen die gewaltsamen Auseinandersetzungen derweil an Intensit\u00e4t gewonnen haben. Molotowcocktails fliegen von den D\u00e4chern auf die Demonstranten, schreibt <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/news\/blog\/2011\/feb\/02\/egypt-protests-live-updates\">der Guardian<\/a>. Es werde um die Hoheit \u00fcber die D\u00e4cher der Stra\u00dfen zwischen \u00c4gyptischem Museum und Tahrir-Platz gek\u00e4mpft. Bislang sind keine neuen Todesopfer vermeldet worden \u2013 was an ein Wunder grenzen w\u00fcrde. (de)<\/p>\n<p><strong>21.57<\/strong> Laut <a href=\"http:\/\/blogs.aljazeera.net\/middle-east\/2011\/02\/01\/live-blog-feb-2-egypt-protests\">Al Jazeera<\/a> halten die K\u00e4mpfe rund um den Tahrir-Platz an und sollen &#8222;mittelalterliche&#8220; Ausma\u00dfe angenommen haben. Nouraddin Adbulsamad, der \u00e4gyptische Minister f\u00fcr das Kulturerbe, hat in einem Interview auf Al Jazeera derweil Hosni Mubarak zum R\u00fccktritt aufgefordert. Mubarak wolle, so Adbulsamad, &#8222;ganz \u00c4gypten niederbrennen.&#8220; (de)<\/p>\n<p><strong>21.45<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.wired.com\/dangerroom\/2011\/02\/leading-egyptian-facebook-activist-arrested-friends-say\/\">Wired.com<\/a> meldet, der \u00e4gyptische Facebook-Aktivist Ahmed Maher, einer Gr\u00fcnder und zentralen Figuren der <a href=\"http:\/\/www.twitter.com\/shabab6april\">Jugendbewegung &#8222;6. April&#8220;<\/a> sei in Kairo verhaftet worden. Die Facebookgruppe &#8222;6. April&#8220; mit ihren \u00fcber 70.000 Mitgliedern gilt als zentraler Bestandteil der Proteste der vergangenen Woche. (de)<\/p>\n<p><strong>21.30<\/strong> Sch\u00fcsse fallen in der Innenstadt von Kairo, <a href=\"http:\/\/blogs.aljazeera.net\/middle-east\/2011\/02\/01\/live-blog-feb-2-egypt-protests\">berichtet Al Jazeera<\/a>. Wer schie\u00dft \u2013\u00a0und auf wen \u2013 ist derzeit aber offenbar noch unklar. (de)<\/p>\n<p><strong>21.22<\/strong> Auf Twitter schreibt ein Augenzeuge, <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/iyad_elbaghdadi\">Iyad El-Baghdadi<\/a>, die K\u00e4mpfe h\u00e4tten sich vom Tahrir-Platz einige Stra\u00dfen n\u00f6rdlich zum \u00c4gyptischen Museum verlagert. Molotowcocktails w\u00fcrden in das Museum geworfen \u2013 wir k\u00f6nnen diese Informationen derzeit allerdings nicht verifizieren. (de)<\/p>\n<p><strong>21.16<\/strong> Bundesau\u00dfenminister Guido Westerwelle (FDP) hat unterdessen Kritik zur\u00fcckgewiesen, die Bundesregierung habe keine klare Haltung zu den regierungskritischen Demonstranten in \u00c4gypten. &#8222;Die Position der Bundesregierung und auch die Position der Europ\u00e4ischen Union ebenso wie der internationalen Staatengemeinschaft ist v\u00f6llig eindeutig&#8220;, sagte Westerwelle am Mittwochabend im ARD-<em>Brennpunkt<\/em>. Deutschland vertrete die auch international abgestimmte &#8222;\u00dcberzeugung, dass das Unterdr\u00fccken von friedlichen und freiheitlichen Demonstrationen durch Gewalt in keiner Weise akzeptabel ist&#8220;. Diese Botschaft habe er dem \u00e4gyptischen Vize-Pr\u00e4sidenten Omar Suleiman in einem Telefonat am Abend &#8222;glasklar&#8220; \u00fcbermittelt, so Westerwelle weiter.<\/p>\n<p>Der Au\u00dfenminister f\u00fchrte aus, in dem Telefonat habe er deutlich gemacht, dass Gewalt gegen friedliche Demonstranten &#8222;vor allen Dingen auch Konsequenzen der internationalen Staatengemeinschaft bedeuten w\u00fcrde&#8220;. &#8222;Kernanliegen&#8220; der Bundesregierung sei es, die Demokratie in \u00c4gypten sowie das Demonstrationsrecht und die Presse- und Meinungsfreiheit zu unterst\u00fctzen. Auf die Frage, warum er nicht den R\u00fccktritt von \u00c4gyptens Staatschef Hosni Mubarak fordere, antwortete der Bundesau\u00dfenminister: &#8222;Wer das \u00e4gyptische Volk f\u00fchrt, das ist eine Entscheidung des \u00e4gyptischen Volkes.&#8220; (AFP\/de)<\/p>\n<p><strong>21.12<\/strong> Laut <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">BBC<\/a> hat das \u00e4gyptische Gesundheitsministerium die offizielle Zahl der Verletzten auf 611 erh\u00f6ht. (de)<\/p>\n<p><strong>21.10<\/strong> Die Nachrichtenagentur AFP meldet, der <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2011-01\/suleiman-mubarak-portraet\">neue \u00e4gyptische Vize-Pr\u00e4sident Omar Suleiman<\/a> habe ein Ende der regierungskritischen Demonstrationen als Vorbedingung f\u00fcr einen Dialog mit der Opposition bezeichnet. Die Demonstranten m\u00fcssten dem Aufruf der Armee Folge leisten, die Ausgangssperre zu achten und nach Hause zu gehen, wurde Suleiman von der amtlichen \u00e4gyptischen Nachrichtenagentur <a href=\"http:\/\/www.mena.org.eg\/index.aspx\"><em>Middle East News Agency (MENA)<\/em><\/a> zitiert. (de)<\/p>\n<p><strong>21.00<\/strong> Wie <a href=\"http:\/\/english.aljazeera.net\/watch_now\/\">Al Jazeera<\/a> berichtet brennen am Rande des Tahrir-Platzes Feuer, ausgel\u00f6st durch von den umliegenden D\u00e4chern geworfenen Molotowcocktails. Au\u00dferdem hat der in Doha, Katar, beheimatete Nachrichtensender eine Zusammenfassung der Ereignisse des Tages zusammengestellt (de):<\/p>\n\n<div class=\"embed-wrapper embed-wrapper--blocked js-embed-consent\" data-method=\"iframe\">\n<script class=\"raw__source\" type=\"text\/template\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" height=\"333\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/H7_qhzRFTJ4?rel=0\" width=\"540\"><\/iframe><\/script>\n<div class=\"embed-wrapper__inner\">\n<div class=\"embed-wrapper__text\">\n<h3>Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/h3>\n<p data-replace=\"no\">An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der den Artikel erg\u00e4nzt. 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(de)<\/p>\n<p><strong>20.49<\/strong> Die Journalistin Hadeel Al-Shalchi, eine Nahost-Korrespondentin f\u00fcr Associated Press, <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/hadeelalsh\">berichtet auf Twitter<\/a> dass weiterhin Tausende in die Gegend um den Tahrir-Platz str\u00f6mten und dass in den Nebenstra\u00dfen au\u00dferdem K\u00e4mpfe zwischen Regimegegnern und Mubarak-Unterst\u00fctzern stattf\u00e4nden \u2013 die Unterst\u00fctzer des \u00e4gyptischen Pr\u00e4sidenten sollen Macheten bei sich tragen. (de)<\/p>\n<p><strong>20.29<\/strong> Die Situation am Tahrir-Platz bleibt un\u00fcbersichtlich \u2013 in der Mitte des gro\u00dfen Kreisverkehrs sind die Regimegegner weiterhin eingekesselt, w\u00e4hrend in den umliegenden Stra\u00dfen und auf den H\u00e4usern am Platz die Mubarak-Anh\u00e4nger, \u2013 <a href=\"http:\/\/blogs.aljazeera.net\/middle-east\/2011\/02\/01\/live-blog-feb-2-egypt-protests\">wie Al Jazeera berichtet<\/a> &#8211; selbstgebaute Bomben auf die Demonstranten auf dem Tahrir-Platz werfen. (de)<\/p>\n<p>Zur besseren Einordnung nochmals die Karte der Innenstadt Kairos:<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" frameborder=\"0\" height=\"370\" marginheight=\"0\" marginwidth=\"0\" scrolling=\"no\" src=\"http:\/\/maps.google.de\/maps\/ms?hl=de&amp;ie=UTF8&amp;msa=0&amp;msid=208985818743573131353.00049b4e765f948b00f0e&amp;ll=30.047773,31.233444&amp;spn=0.013745,0.023131&amp;z=15&amp;output=embed\" width=\"540\"><\/iframe><br \/>\n<small><a style=\"color: #0000ff; text-align: left;\" href=\"http:\/\/maps.google.de\/maps\/ms?hl=de&amp;ie=UTF8&amp;msa=0&amp;msid=208985818743573131353.00049b4e765f948b00f0e&amp;ll=30.047773,31.233444&amp;spn=0.013745,0.023131&amp;z=15&amp;source=embed\">Die Gegend um den Tahrir-Platz in Kairo<\/a> auf einer gr\u00f6\u00dferen Karte anzeigen<\/small><\/p>\n<p><strong>19.59<\/strong> Ein Sprecher des \u00e4gyptischen Au\u00dfenministeriums hat die Staatenlenker <a href=\"http:\/\/news.blogs.cnn.com\/2011\/02\/02\/egypt-crisis-prepping-for-another-day-of-protests\/?hpt=T1\">laut CNN<\/a> aufgefordert, sich nicht l\u00e4nger in die inneren K\u00e4mpfe des Landes einzumischen. &#8222;Wir wissen am besten, was im Interesse unseres Landes ist&#8220; Die Auseinandersetzungen reflektierten &#8222;sehr raue und hochschlagende Emotionen&#8220; der \u00c4gypter. Nun sei Beruhigung notwendig. (cb)<\/p>\n<p><strong>19.49<\/strong> Das Gesundheitsministerium hat bekannt gegeben, dass es sich bei dem heutigen Todesopfer um einen Rekruten der \u00e4gyptischen Armee handelt. Au\u00dferdem korrigierte es die Zahl der Verletzten auf 403. Nach Informationen von Rettungskr\u00e4ften soll die Zahl der Verletzten mehr als 500 betragen. (cb)<\/p>\n<p><strong>19.45<\/strong> Die jemenitische Opposition will am Donnerstag in der Hauptstadt Sanaa gegen die Regierung von Pr\u00e4sident Ali Abdallah Saleh protestieren. Zu der als &#8222;Tag des Zorns&#8220; bezeichneten Kundgebung erwartet sie Hunderttausende Teilnehmer. Bereits vor einer Woche waren Tausende Jemeniten gegen den Staatschef auf die Stra\u00dfe gegangen. Der Pr\u00e4sident hatte bereits Mittwoch angek\u00fcndigt, nicht erneut f\u00fcr das Pr\u00e4sidentenamt kandidieren zu wollen. Viele Jemeniten bef\u00fcrchten, dass Saleh sein Amt an seinen Sohn Ahmed \u00fcbergeben will. (cb)<\/p>\n<p><strong>19.43<\/strong> Obamas Sprecher Robert Gibbs fordert, jede Form von Gewalt, besonders wenn sie von der \u00e4gyptischen Regierung instruiert worden sei, m\u00fcsse unverz\u00fcglich gestoppt werden. Die Zeit f\u00fcr Reformen sei jetzt und nicht erst in Monaten. (cb)<\/p>\n<p><strong>19.40<\/strong> Die <em>Frankfurter Allgemeine<\/em> kommentiert Obamas Zwiespalt (cb):<\/p>\n<p><em>&#8222;Dass Pr\u00e4sident Obama nicht \u00f6ffentlich den R\u00fccktritt Mubaraks forderte, sondern diese Forderung am Telefon erhob, ist ein Aspekt des Zwiespalts, in dem sich die Regierung befindet: R\u00fccksichtnahme auf einen (autokratischen) Verb\u00fcndeten, der viele Jahre lang den geopolitischen Interessen Washingtons diente, und Sympathie f\u00fcr jene, die sich gegen ein repressives Regime erheben und Freiheit und Demokratie also amerikanische Grund\u00fcberzeugungen verlangen. Auf deren Seite hat sich Obama, die Gefahr des Glaubw\u00fcrdigkeitsverlustes vor Augen, nun gestellt zu sp\u00e4t? Der Gang der Ereignisse in Iran vor mehr als drei\u00dfig Jahren, die mit der Errichtung eines islamischen Herrschaftssystems endeten, ist den Amerikanern Warnung und Mahnung, wie verschieden die historischen Umst\u00e4nde auch sein m\u00f6gen.&#8220; <\/em><\/p>\n<p><strong>19.37<\/strong><\/p>\n<div class=\"zol_video art_wide vid774350217001\"><\/div>\n<p><strong>19.18<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">BBC berichtet<\/a>, die Mubarak-Gegner h\u00e4tten die seit Stunden tobende Stra\u00dfenschlacht vor dem Nationalmuseum \u00fcberraschenderweise gewonnen. (cb)<\/p>\n<p><strong>19.03<\/strong> Al Jazeera berichtet, Sanit\u00e4tsfahrzeuge seien nicht in der Lage auf den Tahrir-Platz zu gelangen. (cb)<\/p>\n<p><strong>18.54<\/strong> Eine Leserin hat einen Kommentar hinterlassen, den wir nicht verifizieren k\u00f6nnen, Ihnen aber auch nicht vorenthalten wollen. (cb)<\/p>\n<p><em>&#8222;Ich wohne in Kairo, nur f\u00fcnf Minuten vom Tahrir entfernt. Es ist hier in Kairo 18.30 und die Unruhen auf dem Tahrir-Platz sind alles andere als verebbt. Eine Freundin hat es gerade nach Stunden geschafft, den Platz zu verlassen. &#8222;Pro-Mubarak&#8220;-Gruppen werfen Steine von den D\u00e4chern und in den Zug\u00e4ngen zum Platz stehen mehr &#8222;Regierungsbef\u00fcrworter&#8220;, die auf Demonstranten einpr\u00fcgeln und Steine werfen. Es wurde nicht EINE Brandbombe geworfen, sondern dutzende. Allesamt von &#8222;Regierungsbef\u00fcrwortern&#8220;. Bis auf l\u00f6schendes Wasser hat das Milit\u00e4r bisher noch \u00fcberhaupt nicht reagiert.<br \/>\nMein Mann und einige Freunde versuchen, eine Erste-Hilfe-Station in der Nahe des Platzes einzurichten, um die vielen Hundert Verletzten zu versorgen. Vor allem Kopfverletzungen von Steinw\u00fcrfen. Wir rechnen mit vielen Toten.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><strong>18.41<\/strong> Das \u00e4gyptische Staatsfernsehen hat eine gespenstische Botschaft an die Anti-Mubarak-Demonstranten am Tahrir-Platz gesandt: &#8222;Sie m\u00fcssen den Platz sofort verlassen. Wir haben best\u00e4tigte Informationen, dass gewaltt\u00e4tige Gruppen mit Brandbomben unterwegs sind, um den Platz niederzubrennen.&#8220; Es d\u00fcrften sich rund um den Platz noch immer Mubarak-Anh\u00e4nger befinden. (cb)<\/p>\n<p><strong>18.35<\/strong> Neues von Michael Thumann, unserem Reporter in Kairo: &#8222;Jetzt &#8211; nach der Schlacht &#8211; ist die Polizei wieder aus den L\u00f6chern aufgetaucht. Am Nilufer und auf den Nilbr\u00fccken blinken die Blaulichter. An der Promenade feiern ausgelassene Mubarak-Anh\u00e4nger ihre Schl\u00e4ge auf die regimekritischen Demonstranten. Ich h\u00f6re Sch\u00fcsse.&#8220; (sr)<\/p>\n<p><strong>18.34<\/strong> Bei den Unruhen in Kairo sind am Mittwoch nach Beh\u00f6rdenangaben ein Mensch get\u00f6tet und 350 verletzt worden. Der Tote habe f\u00fcr die Sicherheitskr\u00e4fte gearbeitet, sagte ein Sprecher des \u00e4gyptischen Gesundheitsministeriums im Staatsfernsehen. (cb)<\/p>\n<p><strong>18.31<\/strong>Unser Reporter Michael Thumann hat diesen Eindruck: Die Mubarak-Gegner sind arg ausged\u00fcnnt, die Pro-Mubarak-Demonstranten feiern ihren Sieg am Nilfufer. (sr)<\/p>\n<p><strong>18.28<\/strong> BBC<a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">-Reporter John Simpson schreibt<\/a>, die Situation der eingekesselten Mubarak-Gegner auf Tahrir-Platz habe einen kritischen Moment erreicht: Zwar gel\u00e4nge es den Soldaten, die Mubarak-Anh\u00e4nger vom Betreten des Platzes abzuhalten. Doch es fl\u00f6gen nach wie vor Steine und eiserne Gegenst\u00e4nde auf den Platz. Zudem gel\u00e4nge es dem Milit\u00e4r nicht, die gro\u00dfen Ansammlungen au\u00dferhalb der Abspeerung zu zerstreuen. (cb)<\/p>\n<p><strong>18.06<\/strong> <a href=\"http:\/\/blogs.aljazeera.net\/middle-east\/2011\/02\/01\/live-blog-feb-2-egypt-protests\">Al Jazeera zitiert einen Ex-General<\/a> des \u00e4gyptischen Geheimdienstes. &#8222;Die Armee wird Mubarak aus dem Amt dr\u00e4ngen &#8230; Mubarak ist bereit, das ganze Land niederzubrennen.&#8220; (cb)<\/p>\n<p><strong>17.58<\/strong> Die Bundesregierung redet angesichts der Unruhen in \u00c4gypten auch mit Teilen der islamistischen Muslimbruderschaft. In Berliner Regierungskreisen hie\u00df es am Mittwoch, es gebe Gespr\u00e4che mit gem\u00e4\u00dfigten Kr\u00e4ften innerhalb dieser Organisation. (cb)<\/p>\n<p><strong>17.56<\/strong> Die <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">BBC<\/a> interviewt eine Augenzeugin auf dem Tahrir-Platz in Kairo, die von zahlreichen Verletzten berichtet. &#8222;Wir brauchen \u00c4rzte&#8220;, ruft sie. Der CNN-Reporter Ivan Watson <a href=\"http:\/\/twitter.com\/IvanCNN\/status\/32839722862645248\">schreibt auf Twitter<\/a>: &#8222;Die blutige Schlacht auf dem Tahrir-Platz w\u00fctet weiter. Wir sind hier eingeschlossen, zusammen mit der Opposition, die sagt, sie werde bis zum Tod k\u00e4mpfen&#8220;. (pfa)<\/p>\n<p><strong>17.45<\/strong> Die Nachrichtenagentur AFP berichtet von mehr als 500 Verletzten bei den K\u00e4mpfen in Kairo und beruft sich auf offizielle Stellen. (pfa)<\/p>\n<p><strong>17.35<\/strong> <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/richardengelnbc\">NBC-Reporter Richard Engel <\/a>will mehrfach Gewehrfeuer in der N\u00e4he des Tahrir-Platzes geh\u00f6rt haben. (hf)<\/p>\n<p><strong>17.33<\/strong> Dutzende Molotow-Cocktails sollen von Mubarak-Anh\u00e4ngern in eine Menschenmenge geschleudert worden sein. <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/evanchill\">Evan Hill von Al Jazeera schreibt<\/a>, dass sich die regimetreuen K\u00e4mpfer am Tahrir-Platz von anderen Mubarak-Anh\u00e4ngern deutlich unterschieden. (hf)<\/p>\n<p><strong>17.31<\/strong> dpa berichtet, in der Kairoer Innenstadt habe sich die Lage am Abend nach dem Eingreifen der Armee teilweise beruhigt. Wie Augenzeugen berichteten, hatten Mubarak-Anh\u00e4nger eine Brandbombe geworfen, daraufhin h\u00e4tten Soldaten Warnsch\u00fcsse in die Luft abgegeben. Die Angreifer h\u00e4tten sich dann einen halben Kilometer zur\u00fcckgezogen. Es hie\u00df, die Armee habe den Mubarak-Anh\u00e4ngern gedroht, Gewalt anzuwenden, falls diese weiterhin versuchen sollten, die Demonstranten in die Flucht zu schlagen. (pfa)<\/p>\n<p><strong>17.25<\/strong> dpa berichtet, eine ZDF-Journalistin sei festgenommen worden. Die Teams von ARD-Fernsehen und -H\u00f6rfunk r\u00e4umten am Nachmittag ihre B\u00fcros in der N\u00e4he des Geb\u00e4udes des \u00e4gyptischen Fernsehens, nachdem eine Gruppe von Schl\u00e4gern versucht hatte, das im gleichen Geb\u00e4ude befindliche Studio des Nachrichtensenders Al Arabija zu st\u00fcrmen. (cb)<\/p>\n<p><strong>17.19<\/strong> Au\u00dfenminister Westerwelle (FDP) mit dem \u00e4gyptischen Oppositionsf\u00fchrer ElBaradei telefoniert und sich die Lage schildern lassen. Er zeigte sich \u00e4u\u00dferst besorgt: &#8222;Ich fordere die Sicherheitsbeh\u00f6rden in \u00c4gypten auf, keine Gewalt gegen Demonstranten anzuwenden.&#8220; Jede weitere Eskalation der Situation m\u00fcsse unbedingt vermieden, Schl\u00e4gertrupps m\u00fcsse unverz\u00fcglich Einhalt geboten werden. Eine gewaltt\u00e4tige Niederschlagung der Proteste sei &#8222;nicht akzeptabel&#8220;. Die Szenen der Gewalt w\u00fcrden die dr\u00e4ngende Frage aufwerfen, ob die politische F\u00fchrung \u00c4gyptens die Notwendigkeit des schnellen demokratischen Umbaus verstanden habe. (cb)<\/p>\n<p><strong>17.15<\/strong> Al Jazeera berichtet, das \u00c4gyptische Nationalmuseum sei von einer Rauchbombe getroffen, die Armee versuche, das Feuer zu l\u00f6schen. (cb)<\/p>\n<p><strong>17.12<\/strong> Der <em>Guardian<\/em>-Reporter Brian Whitaker <a href=\"http:\/\/twitter.com\/Brian_Whit\/status\/32820514443493376\">schreibt auf Twitter<\/a>, Ayman Nour, F\u00fchrer der oppositionellen Al-Ghad-Partei, sei nach eigenen Angaben von Pro-Mubarak-Schl\u00e4gern umzingelt. (pfa)<\/p>\n<p><strong>17.01<\/strong> Hier eine Karte mit den aktuell wichtigsten Orten in Kairo. (cb)<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" frameborder=\"0\" height=\"370\" marginheight=\"0\" marginwidth=\"0\" scrolling=\"no\" src=\"http:\/\/maps.google.de\/maps\/ms?hl=de&amp;ie=UTF8&amp;msa=0&amp;msid=208985818743573131353.00049b4e765f948b00f0e&amp;ll=30.047773,31.233444&amp;spn=0.013745,0.023131&amp;z=15&amp;output=embed\" width=\"540\"><\/iframe><br \/>\n<small><a style=\"color: #0000ff; text-align: left;\" href=\"http:\/\/maps.google.de\/maps\/ms?hl=de&amp;ie=UTF8&amp;msa=0&amp;msid=208985818743573131353.00049b4e765f948b00f0e&amp;ll=30.047773,31.233444&amp;spn=0.013745,0.023131&amp;z=15&amp;source=embed\">Proteste in Kairo<\/a> auf einer gr\u00f6\u00dferen Karte anzeigen<\/small><\/p>\n<p><strong>17.01<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">BBC berichtet<\/a>, es bef\u00e4nden sich vermutlich mehr Mubarak-Bef\u00fcrworter um den Tahrir-Platz herum als -Gegner auf ihm. (cb)<\/p>\n<p><strong>16.58<\/strong> Das Wei\u00dfe Haus hat die Gewalt in \u00c4gypten verurteilt. In einem Statement hei\u00dft es: &#8222;Wir sind sehr besorgt wegen der Angriffe auf Medienvertreter und friedliche Demonstranten&#8220;. (pfa)<\/p>\n<p><strong>16.57<\/strong> Google hat <em><a href=\"http:\/\/www.google.com\/crisisresponse\/egypt.html\">Crisis Response<\/a><\/em> gestartet, eine Seite, auf der n\u00fctzliche Informationen zu den Protesten in \u00c4gypten ver\u00f6ffentlicht werden.<\/p>\n<p><strong>16.48<\/strong> Wendell Steavenson <a href=\"http:\/\/www.newyorker.com\/online\/blogs\/newsdesk\/2011\/02\/the-battle-of-tahrir-square.html\">beschreibt im <em>New Yorker<\/em><\/a> ihre Erlebnisse auf dem Tahrir Square. Sie musste auf den Balkon ihres Hotels fl\u00fcchten, hatte von dort aber einen sehr guten \u00dcberblick. (msg)<\/p>\n<p><strong>16.46<\/strong> UN-Generalsekret\u00e4r Ban Ki Moon hat Gewalt gegen friedlich protestierende Gegner des \u00e4gyptischen Pr\u00e4sidenten Husni Mubarak als &#8222;nicht hinnehmbar&#8220; bezeichnet. Er verurteile die Angriffe auf Demonstranten in Kairo &#8222;scharf&#8220;, sagte Ba nach einem Gespr\u00e4ch mit dem britischen Premierminister David Cameron. Die Vereinten Nationen seien zu &#8222;jeder Hilfe&#8220; f\u00fcr \u00c4gypten bereit. Cameron bezeichnete die Zusammenst\u00f6\u00dfe in der \u00e4gyptischen Hauptstadt als &#8222;verachtenswert&#8220; und nannte jegliche Gewalt seitens der Regierung &#8222;vollkommen inakzeptabel&#8220;. (cb)<\/p>\n<p><strong>16.44<\/strong> Vor dem \u00e4gyptischen Museum geht Tr\u00e4nengas auf die Menschenmenge herunter. Al-Jazeera-Mitarbeiter Evan Hill <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/evanchill\">twittert von dort<\/a>. (hf)<\/p>\n<p><strong>16.43<\/strong> Al Jazeera meldet: Von den D\u00e4chern fliegen jetzt auch Molotow-Coctails auf den Tahrir-Platz. (sr)<\/p>\n<p><strong>16.42<\/strong> Die Schl\u00e4ger scheinen angewiesen, sich ausdr\u00fccklich ausl\u00e4ndische Journalisten vorzukn\u00f6pfen, die sie beschuldigen, mit ihren Berichten den Aufstand angestachelt zu haben. Ein Reporter von CNN wurde verpr\u00fcgelt, ein Journalist des Sender Al Arabija durch einen Messerstich verletzt. Der Reporter der belgischen Tageszeitung <em>Le Soir<\/em> wurde von mehreren Zivilpolizisten zusammengeschlagen, in eine Kaserne am Stadtrand verschleppt und gezwungen, ein Glas mit dreckigem Nilwasser zu trinken. (cb)<\/p>\n<p><strong>16.40<\/strong> Das Nilufer ist voller Mubarak-Anh\u00e4nger, die Richtung Tahrir-Platz str\u00f6men; auf dem Fluss selbst ziehen zahlreichen Boote mit gehissten \u00c4gypten-Flaggen vorbei, auch  Pr\u00e4sidenten-Leute, beobachtet Michael Thumann in Kairo. Scheinbar gut organisiert, der gewaltsame Gegenaufmarsch. (sr)<\/p>\n<p><strong>16.28<\/strong> Der \u00e4gyptische Oppositionsf\u00fchrer Mohammed ElBaradei fordert die Armee auf einzugreifen und ein Blutvergie\u00dfen zu verhindern. (pfa)<\/p>\n<p><strong>16.22<\/strong> Al Jazeera zeigt Bilder der K\u00e4mpfe am Tahrir-Platz und interviewt eine Frau. Sie sagt, es seien tausende Frauen und Kinder am Platz und die Polizei lasse sie nicht gehen. (de)<\/p>\n\n<div class=\"embed-wrapper embed-wrapper--blocked js-embed-consent\" data-method=\"iframe\">\n<script class=\"raw__source\" type=\"text\/template\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" height=\"333\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/AqoRzSkmX88\" width=\"540\"><\/iframe><\/script>\n<div class=\"embed-wrapper__inner\">\n<div class=\"embed-wrapper__text\">\n<h3>Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/h3>\n<p data-replace=\"no\">An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der den Artikel erg\u00e4nzt. 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Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hilfe\/datenschutz\" target=\"_blank\">Mehr dazu in unserer Datenschutzerkl\u00e4rung.<\/a>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>16.19<\/strong> Der New-York-Times-Journalist Nick Kristoff <a href=\"http:\/\/twitter.com\/NickKristof\/status\/32811693339840512\">schreibt auf Twitter<\/a>, Pro-Mubarak-Anh\u00e4nger w\u00fcrden in Bussen anreisen, manche bewaffnet mit Macheten. (pfa)<\/p>\n<p><strong>16.11<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.zenithonline.de\/95.html)\">Zenith meldet<\/a>, die unabh\u00e4ngige Tageszeitung <em>Al-Masry Al-Youm<\/em> w\u00fcrde ihr Geb\u00e4ude evakuieren, &#8222;nachdem berichtet wurde, dass Pro-Mubarak-Anh\u00e4nger, vermutlich Polizeikr\u00e4fte, das Geb\u00e4ude der Zeitung Al-Shourouk belagern.&#8220; (de)<\/p>\n<p><strong>16.10<\/strong> Al-Jazeera: Das Zentrum des Tahrir-Platzes ist immer noch in der Hand der Anti-Regierungsdemonstranten. Von den D\u00e4chern rund um den Platz schmei\u00dfen Menschen Steine und andere Gegenst\u00e4nde, es ist aber nicht klar, zu welcher Seite sie geh\u00f6ren. (sr)<\/p>\n<p><strong>16.10<\/strong> Auf Twitter schreibt der User<a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/TagdeedIshtraky\/status\/32814498511327233\"> @TagdeedIshtraky<\/a>, das Milit\u00e4r setze nun Tr\u00e4nengas gegen die Pro-Mubarak-Demonstranten nahe der Omar-Makram-Moschee unweit des Tahrir-Platzes ein. (de)<\/p>\n<p><strong>16.09<\/strong> Wie ein Nachruf sieht ein Video-R\u00fcckblick des <em><a href=\"http:\/\/online.wsj.com\/article\/SB10001424052748703960804576119451124847090.html?mod=WSJ_hp_LEFTTopStories#project%3DMUBARAK1102%26articleTabs%3Dinteractive 16:01  \">Wall Street Journal<\/a><\/em> auf Hosni Mubaraks Amtszeit aus. Nur die \u00dcberschrift &#8222;\u00c4gyptens starker Mann&#8220; wirkt ein wenig r\u00fcckw\u00e4rtsgewandt. (hf)<\/p>\n<p><strong>16.00<\/strong> Auch <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WG1oTGLyYTc&amp;feature=player_embedded\">Al Jazeera berichtet<\/a> von Sch\u00fcssen auf dem Tahrir-Platz. Die Pro-Mubarak-Demonstranten h\u00e4tten drei Fahrzeuge der Armee \u00fcbernommen. (pfa)<\/p>\n\n<div class=\"embed-wrapper embed-wrapper--blocked js-embed-consent\" data-method=\"iframe\">\n<script class=\"raw__source\" type=\"text\/template\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" height=\"330\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/WG1oTGLyYTc\" width=\"540\"><\/iframe><\/script>\n<div class=\"embed-wrapper__inner\">\n<div class=\"embed-wrapper__text\">\n<h3>Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/h3>\n<p data-replace=\"no\">An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der den Artikel erg\u00e4nzt. 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(hf)<\/p>\n<p><strong>15.58<\/strong> Die \u00e4gyptische Bloggerin Zeinobia <a href=\"http:\/\/egyptianchronicles.blogspot.com\/\">schreibt auf Twitter<\/a>, die Pferde und Kamele der Pro-Mubarak-Demonstranten seien ein sehr klarer Hinweis daf\u00fcr, dass es sich um Polizisten handle. (de)<\/p>\n<p><strong>15.57<\/strong> Der CNN-Reporter Anderson Cooper <a href=\"http:\/\/on.cnn.com\/dFUR04\">beschreibt im Video<\/a>, wie er und sein Team auf dem Tahrir-Platz angegriffen wurden. (pfa)<\/p>\n<p><strong>15.54<\/strong> General James Mattis, Chef des US-Kommandos  f\u00fcr den Nahen Osten, Centcom, bekr\u00e4ftigt, dass keine amerikanische Soldaten nach \u00c4gypten entsandt werden sollen. Die Frage ist nur, wer das behauptet hat? (hf)<\/p>\n<p><strong>15.46<\/strong> <a href=\"http:\/\/blogs.aljazeera.net\/middle-east\/2011\/02\/01\/live-blog-feb-2-egypt-protests\">Al Jazeera zitiert<\/a> Ali Jomaa, den Gro\u00dfmufti in Kairo, mit der Aufforderung an die Demonstranten, nach Hause zu gehen. Damit stellt sich ein wichtiger Religionsf\u00fchrer \u00f6ffentlich hinter Pr\u00e4sident Mubarak. (pfa)<\/p>\n<p><strong>15.46<\/strong> Der australische Journalist Hamish Macdonald ist vor Ort und hat <a href=\"http:\/\/twitpic.com\/photos\/hamish6PM\">auf Twitpic<\/a> Bilder der Pro-Mubarak-Demonstranten, die auf Pferden und Kamelen auf den Tahrir-Platz einreiten, ver\u00f6ffentlicht. <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/2347341511.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-936\" title=\"Mubarak-Anh\u00e4nger erscheinen auf dem Tahrir-Platz\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/2347341511-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/2347341511-300x224.jpg 300w, https:\/\/blog.zeit.de\/newsblog\/files\/2011\/02\/2347341511.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/twitpic.com\/photos\/hamish6PM\">Hier<\/a> weitere Bilder (de)<\/p>\n<p><strong>15.44<\/strong> Die Gr\u00fcnen haben sich zu den  Protesten in Kairo ge\u00e4u\u00dfert: &#8222;Ein Fest der Freiheit&#8220; nennen Fraktionschef J\u00fcrgen Trittin und die au\u00dfenpolitische Sprecherin Kerstin M\u00fcller die Demonstrationen. Bundesregierung, EU und USA m\u00fcssten Mubarak gemeinsam zum R\u00fccktritt dr\u00e4ngen und dazu Budgethilfen einfrieren. &#8222;Leider hat Mubarak die Zeichen der Zeit immer noch nicht erkannt. Seine Weigerung, sofort zur\u00fcckzutreten, ist eine Provokation f\u00fcr die Demonstranten.&#8220; (hf)<\/p>\n<p><strong>15.30<\/strong> dpa berichtet, einige der Pro-Mubarak-Demonstranten h\u00e4tten Journalisten attackiert, denen sie vorwarfen, die Unruhen in \u00c4gypten gesch\u00fcrt zu haben.<\/p>\n<p><strong>15.30<\/strong> Al-Jazeera-Korrespondent <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/nolanjazeera\">Dan Nolan berichtet<\/a>, Anti-Mubarak-Demonstranten w\u00fcrden als Regierungsunterst\u00fctzer auftretende Polizisten der Obhut des Milit\u00e4rs \u00fcbergeben. Andere w\u00fcrden Asphaltplatten zerbrechen und sich mit Metallstangen bewaffnen. Auf die Demonstranten werde mit Tr\u00e4nengas geschossen. (de)<\/p>\n<p><strong>15.29<\/strong> Seit heute fr\u00fch scheint der Netzverkehr im Land sich zu normalisieren, wie <a href=\"http:\/\/farm6.static.flickr.com\/5051\/5410509580_c592ce620d_b.jpg\">diese Grafik<\/a> zeigt. (pfa)<\/p>\n<p><strong>15.27<\/strong> Unser Korrespondent Michael Thumann befindet sich in Kairo. Auch er hat Sch\u00fcsse geh\u00f6rt. Hier sein Kurzbericht: &#8222;Die Demonstranten sagen, die Mubarak-Leute w\u00e4ren extra herangekarrt worden, unter ihnen bef\u00e4nden sich Security-M\u00e4nner in Zivil. Demonstranten, die heute fr\u00fch mit ihren Kindern gekommen sind, fl\u00fcchten panisch. Es ist ein st\u00e4ndiges hin und her im Kampf zwischen den Gruppen. Das Milit\u00e4r ist unf\u00e4hig einzuschreiten, denn es hat keine M\u00f6glichkeiten zur &#8222;riot control&#8220;. Es mangelt ihm an Polizeitaktik und Wasserwerfern, Panzer helfen in solchen Situationen nicht.&#8220; (sr)<\/p>\n<p><strong>15.25<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">Von BBC<\/a>: Lautsprecherrufe sind zu h\u00f6ren. Die Armee hat Fahrzeuge zwischen die verfeindeten Gruppen geparkt. Die Demonstranten bewerfen sich weiter mit Steinen. (cb)<\/p>\n<p><strong>15.23<\/strong> W\u00e4hrenddessen hat die \u00e4gyptische Muslimbruderschaft den R\u00fcckzugsfahrplan von Pr\u00e4sident Mubarak nach Angaben des Al Jazeera <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/ajimran\/status\/32803361342365696\">ebenfalls abgelehnt<\/a>. Der Pr\u00e4sident solle jetzt zur\u00fccktreten. (de)<\/p>\n<p><strong>15.20<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-middle-east-12307698\">BBC meldet<\/a>, es seien Sch\u00fcsse auf dem Platz zu h\u00f6ren. (cb)<\/p>\n<p><strong>15.17<\/strong> Die israelische Tageszeitung <a href=\" http:\/\/www.haaretz.com\/news\/international\/pro-mubarak-forces-rally-against-opposition-as-egypt-army-urges-return-to-normal-life-1.340825\">Ha&#8217;aretz hingegen berichtet,<\/a> es habe zehn Verletzte gegeben. (de)<\/p>\n<p><strong>15.11<\/strong> <a href=\"http:\/\/blogs.aljazeera.net\/middle-east\/2011\/02\/01\/live-blog-feb-2-egypt-protests\">Al Jazeera meldet<\/a> mehr als 100 Verletzte seit Beginn der Zusammenst\u00f6\u00dfe vor einer Stunde. (cb)<\/p>\n<p><strong>15.03<\/strong> Reuters meldet, das \u00e4gyptische Innenministerium weise Berichte zur\u00fcck, wonach Polizisten in Zivil an den Zusammenst\u00f6\u00dfen auf dem Tahrir-Platz beteiligt sind. (pfa)<\/p>\n<p><strong>15.03<\/strong> Die EU hat Mubarak aufgerufen, schnellstm\u00f6glich einen politischen Wandel einzuleiten. &#8222;Wir m\u00fcssen Bewegung sehen&#8220;, sagte die EU-Au\u00dfenbeauftragte Catherine Ashton. Mubarak m\u00fcsse auf den Willen der \u00e4gyptischen Bev\u00f6lkerung reagieren und nun &#8222;so schnell wie m\u00f6glich&#8220; handeln, antwortete Ashton auf die Frage, ob ein Abschied des \u00e4gyptischen Pr\u00e4sidenten von der Macht in einigen Monaten zu sp\u00e4t sei. (cb)<\/p>\n<p><strong>15.02<\/strong> AFP berichtet, tausende Menschen seien an den Zusammenst\u00f6\u00dfen beteiligt. Die Gruppen gingen mit Kn\u00fcppeln und F\u00e4usten aufeinander los, mehrere Menschen wurden verletzt. Viele Demonstranten warfen Steine. Unterst\u00fctzer Mubaraks drangen auf Pferden und Kamelen auf den Platz vor, einige wurden aber von ihren Tieren gerissen. Rings um den Tahrir-Platz standen Panzer der Armee. Die Soldaten riefen von ihren Fahrzeugen aus zur Ruhe auf, griffen jedoch nicht weiter ein. Nach Angaben von drei regierungskritischen Gruppen drangen auch Polizisten in Zivil auf den zentralen Platz vor. (cb)<\/p>\n<p><strong>14.55<\/strong> Nach dem Gewaltausbruch auf dem Kairoer Tahrir-Platz hat Friedensnobelpreistr\u00e4ger Mohamed ElBaradei Pr\u00e4sident Husni Mubarak eine Politik der Einsch\u00fcchterung und kriminelle Methoden vorgeworfen. Das Vorgehen der Mubarak-Anh\u00e4nger gegen die Opposition sei &#8222;ein weiteres Anzeichen, dass sich ein kriminelles Regime krimineller Methoden bedient&#8220;, sagte ElBaradei dem BBC-H\u00f6rfunk. Er sei zutiefst besorgt. &#8222;Ich habe Sorge, dass es in einem Blutbad endet.&#8220; Die Pro-Mubarak-Demonstranten seien ein &#8222;Haufen Schl\u00e4ger&#8220;. (cb)<\/p>\n<p><strong>14.52<\/strong> Der Kairo-Korrespondent von deutschen Nahost-Blogs Al Sharq schreibt auf <a href=\"http:\/\/ http:\/\/twitter.com\/#!\/alsharq\/statuses\/32786464370589697\">Twitter<\/a> &#8222;Regime sucht Konfrontation mit Regimegegnern, Zivilpolizisten greifen Tahrir-Platz auf Pferden und Kamelen an, Armee greift nicht ein&#8220; (de)<\/p>\n<p>Der Machtkampf in \u00c4gypten eskaliert. Einen Tag nach der R\u00fcckzugs-Ank\u00fcndigung von Pr\u00e4sident Husni Mubarak griffen dessen mutma\u00dfliche Anh\u00e4nger zum Teil auf Pferden eine Kundgebung der Opposition auf dem Tahrir-Platz im Zentrum Kairos an. Die Armee sah tatenlos zu. Dutzende Menschen wurden durch Steinw\u00fcrfe, Kn\u00fcppel und Faustschl\u00e4ge verletzt. Sch\u00fcsse waren zu h\u00f6ren. Unter den Angreifen machten Regierungsgegner Polizisten in Zivilkleidung aus. Nobelpreistr\u00e4ger Mohamed ElBaradei \u00e4u\u00dferte sich besorgt und warf der Regierung Mubaraks kriminelle Methoden vor. 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