{"id":13494,"date":"2017-07-26T18:44:47","date_gmt":"2017-07-26T16:44:47","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/nsu-prozess-blog\/?p=13494"},"modified":"2017-07-30T17:54:06","modified_gmt":"2017-07-30T15:54:06","slug":"aus-dem-innenleben-einer-terrorzelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/nsu-prozess-blog\/2017\/07\/26\/aus-dem-innenleben-einer-terrorzelle\/","title":{"rendered":"Aus dem Innenleben einer Terrorzelle"},"content":{"rendered":"<p>Wie eng die Mitglieder der Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) zusammenlebten, zeigt schon ein Blick in das Zimmer von Beate Zsch\u00e4pe. Unter ihrem Hochbett stand der Computer, den jeder in der Wohnung nutzte: Zsch\u00e4pe selbst, ihr Freund Uwe B\u00f6hnhardt und ihr Ex-Freund Uwe Mundlos. Auch eine Sitzecke samt Fernseher fand sich in dem Raum, man darf sich gem\u00fctliche Abende ausmalen.<\/p>\n<p>Privatsph\u00e4re war unwichtig, Geheimnisse schien es zwischen den drei Mitbewohnern nicht zu geben. Daf\u00fcr sehr viel Vertrauen. Der Ausschnitt aus der konspirativen Bleibe ist ein Blick in das Innenleben des NSU, geronnen aus Zeugenvernehmungen, Dokumenten und anderen Beweisen \u2013 dieser Tage zusammengefasst im Pl\u00e4doyer der Bundesanwaltschaft.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Am Dienstag hatten Bundesanwalt Herbert Diemer und seine Kollegin, die Oberstaatsanw\u00e4ltin Anette Greger mit dem Schlussvortrag der Anklage begonnen \u2013 nach mehr als vier Jahren Beweisaufnahme im Terrorprozess. Sie lie\u00dfen keine Zweifel, dass sie Beate Zsch\u00e4pe f\u00fcr einen unverzichtbaren Teil der rechtsextremistischen Gruppe halten. Die Hauptangeklagte war demnach Mitt\u00e4terin bei zehn Morden, zwei Bombenanschl\u00e4gen und 15 Raub\u00fcberf\u00e4llen. Am Ende d\u00fcrfte die Forderung nach lebenslanger Haft mit Feststellung der besonderen Schwere der Schuld stehen, m\u00f6glicherweise kombiniert mit der Sicherungsverwahrung.<\/p>\n<p>Am Mittwoch beleuchtet Greger intensiv das Leben der untergetauchten Neonazis. 1998 waren Zsch\u00e4pe, Mundlos und B\u00f6hnhardt vor der Polizei in den Untergrund gefl\u00fcchtet, lebten erst in Chemnitz, sp\u00e4ter in Zwickau. Das Ende des NSU war der Selbstmord der beiden M\u00e4nner im November 2011, nach dem sich Zsch\u00e4pe bei der Polizei stellte.<\/p>\n<p>Die Schilderung der Oberstaatsanw\u00e4ltin ist gespickt mit teils romanw\u00fcrdigen Formulierungen, die das Geschehen im jeweiligen Unterschlupf beschreiben \u2013 vor allem in den letzten beiden Wohnungen in Zwickau. Das Zuhause war demnach das \u201eHerzst\u00fcck\u201c des NSU, w\u00e4hrend vor allem Zsch\u00e4pe dem Umfeld eine \u201eSchim\u00e4re des ganz normalen Lebens\u201c vorspielte. Nachbarn erz\u00e4hlte sie, bei den Uwes handle es sich um ihren Partner und dessen Bruder. Deren Berufe waren mal Autos \u00fcberf\u00fchren, mal eine Arbeit auf Montage \u2013 immer etwas, das eine mehrt\u00e4gige Abwesenheit plausibel erscheinen lie\u00df.<\/p>\n<p><strong>Zsch\u00e4pe, die &#8222;Meisterin im Verschleiern&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Denn Mundlos und B\u00f6hnhardt fuhren mit gemieteten Autos kreuz und quer durch die Republik, um zu morden, Bomben zu legen oder \u00dcberf\u00e4lle zu begehen. Zsch\u00e4pe blieb daheim und spielte die \u201eharmlose Hausfrau\u201c, hielt die \u201eStallwache\u201c in der Wohnung. F\u00fcr wen sie da das Haus h\u00fctete, wusste sie der Bundesanwaltschaft zufolge ganz genau: \u201eMundlos und B\u00f6hnhardt waren kein psychopathisches Duo, das neben der Angeklagten her lebte und hin und wieder in m\u00f6rderische Exzesse verfiel\u201c, tr\u00e4gt Greger vor.<\/p>\n<p>Stattdessen k\u00fcmmerte sich jeder um seine Aufgabe. Im Fall Zsch\u00e4pe geh\u00f6rte dazu auch, Handys und Sim-Karten zu besorgen. Das machte sie teils, indem sie Fremde auf der Stra\u00dfe ansprach und sie \u00fcberredete, in einem Handyladen einen Prepaid-Vertrag abzuschlie\u00dfen. Auch Kameraden aus der Szene wurden zur Mithilfe bewegt \u2013 sie unterschrieben Mietvertr\u00e4ge oder stellten ihre Ausweise zur Verf\u00fcgung. So etwa Holger G., heute als Terrorhelfer mit auf der Anklagebank. Allein Beate Zsch\u00e4pe nutzte elf verschiedene Aliaspersonalien, Greger nennt sie eine \u201eMeisterin im Verschleiern\u201c.<\/p>\n<p>Selbst untereinander sprachen sich die drei nicht als Uwe oder Beate an, sondern mit ihren aus den Tarnidentit\u00e4ten abgeleiteten Spitznamen: Max, Gerry und Liese.<\/p>\n<p><strong>Noch drei Sitzungstage bis zur Sommerpause<\/strong><\/p>\n<p>Ihre letzte Wohnung in der Zwickauer Fr\u00fchlingsstra\u00dfen sicherten die drei mit paranoider Sorgfalt: Vier Kameras \u00fcberwachten das Geschehen rund um das Haus. Immerhin lagerte im Inneren ein Arsenal aus 20 Schusswaffen, mehr als 1.600 Schuss Munition und Sprengstoff. Bei der Beschaffung sei jeder der drei eingebunden gewesen, sagt Greger.<\/p>\n<p>Ebenso bei der Planung der Morde, Anschl\u00e4ge und Raub\u00fcberf\u00e4lle. Rund 10.000 Adressen sammelte der NSU in verschiedenen Datenbanken, hinzu kamen Stadtpl\u00e4ne mit Markierungen. Greger spricht von einer \u201eb\u00fcrom\u00e4\u00dfigen Abkl\u00e4rung m\u00f6glicher Anschlagsziele\u201c.<\/p>\n<p>Ebenso sorgf\u00e4ltig hatte das Trio sich seine vielen Helfer organisiert. Vier von ihnen sitzen mit als Angeklagte im M\u00fcnchner Prozess. Doch zu den Anteilen der Unterst\u00fctzer sind die Vertreter der Bundesanwaltschaft bislang nicht gekommen. Prognostiziert ist eine Vortragsdauer von 22 Stunden \u2013 an reiner Vorlesezeit sind bislang aber erst rund sechs Stunden vergangen. Vor der Sommerpause, bis zu der das Pl\u00e4doyer eigentlich abgeschlossen sein soll, sind es aber nur noch drei Sitzungstage. Es wird, mal wieder, knapp im NSU-Verfahren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie eng die Mitglieder der Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) zusammenlebten, zeigt schon ein Blick in das Zimmer von Beate Zsch\u00e4pe. 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