{"id":2636,"date":"2011-09-08T09:48:35","date_gmt":"2011-09-08T07:48:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/open-data\/?p=2636"},"modified":"2011-09-09T07:31:05","modified_gmt":"2011-09-09T05:31:05","slug":"datenjournalismus-ddj-big-data-medien-deutschlan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/open-data\/2011\/09\/08\/datenjournalismus-ddj-big-data-medien-deutschlan\/","title":{"rendered":"Datenjournalismus ist eine gro\u00dfe Chance"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_2649\" aria-describedby=\"caption-attachment-2649\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2649\" title=\"irene\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/open-data\/files\/2011\/08\/irene.jpg\" alt=\"msnbc hurricane tracker\" width=\"540\" height=\"366\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/open-data\/files\/2011\/08\/irene.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/open-data\/files\/2011\/08\/irene-448x304.jpg 448w, https:\/\/blog.zeit.de\/open-data\/files\/2011\/08\/irene-300x203.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2649\" class=\"wp-caption-text\">Der Hurricane-Tracker von MSNBC dokumentiert jeden Sturm in Echtzeit<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Seit vergangenem Jahr ist weitl\u00e4ufig bekannt: Onlinejournalismus kann mit gro\u00dfen Datens\u00e4tzen eine neue Form der Berichterstattung leisten \u2013 Stichwort WikiLeaks. Der so genannte Datenjournalismus oder data-driven-journalism hat n\u00fctzliche Erz\u00e4hlmethoden hervorgebracht. Der umstrittene Julian Assange spricht auch von \u201e<a title=\"scientific journalism\" href=\"http:\/\/blogs.theaustralian.news.com.au\/mediadiary\/index.php\/australianmedia\/comments\/julian1\/\" target=\"_blank\">wissenschaftlichen Journalismus<\/a>\u201c, der sich ausschlie\u00dflich an der Faktenlage sowie den vorliegenden Daten orientiert und die Meinung sowie Wertung des Autors g\u00e4nzlich zur\u00fccktreten l\u00e4sst. Und schon 2006 legte der programmierende Journalist Adrian Holovaty aus den USA dar, warum sich Nachrichtenseiten im Netz angesichts <a title=\"early text on datajournalism\" href=\"http:\/\/www.holovaty.com\/writing\/fundamental-change\/\" target=\"_blank\">der wachsenden Datenmenge fundamental \u00e4ndern sollten<\/a>.<\/p>\n<p>J\u00fcngst war zu beobachten, wie sinnvoll Datenjournalismus auch in der tagesaktuellen Berichterstattung sein kann: W\u00e4hrend der Hurrikan Irene drohte, New York mit voller Wucht zu treffen, boten einige Onlinemedien in den USA interaktive Visualisierungen an. Diese beruhten auf Open Data der US-Wetterbeh\u00f6rde und boten die M\u00f6glichkeit, den voraussichtlichen Weg des Hurrikans vorzuzeichnen. Siehe etwa die <a title=\"hurricane tracker\" href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/projects\/hurricanes\/?ref=us#!\/2011\/Irene\" target=\"_blank\"><em>New York Times<\/em><\/a> (<em>NYT<\/em>) oder\u00a0<a title=\"sturm interatkive anwendung usa\" href=\"http:\/\/www.msnbc.msn.com\/id\/26295161\" target=\"_blank\">MSNBC (die jeden Sturm verfolgen). <\/a>Dar\u00fcber\u00a0hinaus bot die <em>NYT<\/em> eine <a title=\"irene evakuierungszonen NY\" href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2011\/08\/26\/nyregion\/new-york-city-hurricane-evacuation-zones.html?ref=us\" target=\"_blank\">interaktive Karte mit den Evakuierungszonen<\/a> und zeigte <a title=\"aftermatch irene ny visualisation\" href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2011\/08\/27\/us\/preparations-for-hurricane-irene-and-reports-of-damage.html?ref=nyregion\" target=\"_blank\">die Folgen des Sturms f\u00fcr die Region<\/a>.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>In der deutschen Medienlandschaft sind solche Beispiele von aktuellem Datenjournalismus noch selten. Keines der gro\u00dfen Medienh\u00e4user hat offenbar entsprechendes Personal, um innerhalb von wenigen Tagen oder gar Stunden mit interaktiven Schilderungen von Vorg\u00e4ngen aufzuwarten.<\/p>\n<p>Datenjournalismus ist hierzulande ein zartes Pfl\u00e4nzchen; dabei ist seit den hervorragenden Arbeiten <a title=\"datenjournalismus warlogs iraq\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/open-data\/2010\/10\/24\/irak-protokolle-zahmung-einer-datenflut\/\" target=\"_blank\">des <em>Guardian<\/em> und der <em>New York Times<\/em> zu den Kriegstageb\u00fcchern im Sommer 2010<\/a> nunmehr ein Jahr vergangen. Bis auf wenige Ausnahmen, unter anderem auf ZEIT ONLINE, scheint Datenjournalismus ein Fremdwort in vielen Redaktionen zu sein. Dabei l\u00e4sst er sich einfach umsetzen, wie etwa der <em>Tagesspiegel<\/em> zeigt. Angelehnt an das eingestellte Webprojekt <a title=\"berlin autos grillanz\u00fcnder\" href=\"http:\/\/www.brennende-autos.de\/\" target=\"_blank\">brennende-autos.de<\/a> dokumentierte das Blatt j\u00fcngst eine Zeit lang die Autobr\u00e4nde in Berlin <a title=\"brennende autos 2011 berlin karte\" href=\"http:\/\/maps.google.de\/maps\/ms?msa=0&amp;msid=201316386308816501878.0004ab287ad42aa52ac8d&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;vpsrc=6&amp;source=embed&amp;ll=52.523742,13.493958&amp;spn=0.329625,0.891953\" target=\"_blank\">auf einer Google-Karte.<\/a><\/p>\n<p>Im Gro\u00dfen und Ganzen vergeben Redaktionen und Verlage eine Chance, den eigenen Lesern neue Wege der Berichterstattung \u00fcber Hintergr\u00fcnde zu er\u00f6ffnen. Zudem wird verpasst, zeitgem\u00e4\u00df der eigenen Rolle gerecht zu werden und als demokratisches Korrektiv, als &#8222;Watchdog&#8220;, zu fungieren.<\/p>\n<p>Zwei Beispiele, die geradezu nach einer datenjournalistischen Bearbeitungen schreien:<\/p>\n<p>Kaum ein Thema hat in j\u00fcngster Zeit so viele innenpolitische Wellen geschlagen wie das Bahnprojekt Stuttgart 21. In der Presse gab es zur Aufbereitung zwar einiges an Visualisierung. In der Regel aber ging es um den Streckenverlauf und die Lage des Neubaus unter der Erde sowie die Folgen f\u00fcr die Stuttgarter Innenstadt. Die Kapazit\u00e4t des Neubaus aber, also die Frage, ob er wirklich schnelleres und besseres Reisen erm\u00f6glicht, wurde nicht betrachtet.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2637\" aria-describedby=\"caption-attachment-2637\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2637\" title=\"bahn_stresstest\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/open-data\/files\/2011\/08\/bahn_stresstest.png\" alt=\"Visualisierung Stresstest Daten Stuttgart 21\" width=\"540\" height=\"351\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/open-data\/files\/2011\/08\/bahn_stresstest.png 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/open-data\/files\/2011\/08\/bahn_stresstest-467x304.png 467w, https:\/\/blog.zeit.de\/open-data\/files\/2011\/08\/bahn_stresstest-300x195.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2637\" class=\"wp-caption-text\">Datenkauderwelsch: Visualisierung der Bahn zum Stresstest von S21<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Dabei h\u00e4tte sich sp\u00e4testens die Simulation des Streckenbetriebs, der sogenannte Stresstest im Fr\u00fchsommer, ideal f\u00fcr ein datenjournalistisches Projekt angeboten. Der komplizierte Sachverhalt h\u00e4tte online in einer interaktiven Grafik pr\u00e4sentiert werden k\u00f6nnen, die der Nutzer steuern kann: Indem beispielsweise die Zugtaktung erh\u00f6ht oder verringert wird. So h\u00e4tte sichtbar werden k\u00f6nnen, wie der geplante Bahnhof diese Ver\u00e4nderungen verkraftet.<\/p>\n<p>Sicherlich kein einfaches Unterfangen, wie der <a title=\"stuttgart stresstest bericht bahn\" href=\"http:\/\/www.schlichtung-s21.de\/fileadmin\/schlichtungs21\/Redaktion\/pdf\/110729\/schlussbericht.pdf\" target=\"_blank\">Abschlussbericht der Bahn zum Stresstest zeigt (pdf)<\/a>. Der ist weitgehend von Fachjargon und Datenkauderwelsch gepr\u00e4gt. Aber eben auch durch viele Fakten: Der Simulationsbereich umfasste 360 Stationen und Bahnh\u00f6fe, 1.800 Gleiskilometer, 2.500 Weichen und 5.400 Signale. Die datenjournalistische Aufbereitung eines solchen komplexen Systems w\u00e4re sicherlich zu aufw\u00e4ndig. Aber man h\u00e4tte ohne Weiteres in einer interaktiven, datenbasierten Anwendung erleb- und erfahrbar machen k\u00f6nnen, wie so ein Stresstest prinzipiell funktioniert.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Zug in Sachen Stuttgart 21 inzwischen im wahrsten Sinne des Wortes abgefahren ist, wird auch ein anderer, wichtiger Themenkomplex bislang vernachl\u00e4ssigt. Der gesamte Finanz- und Wirtschaftsbereich strotzt nur so vor Datens\u00e4tzen, die oft in Echtzeit vorliegen. Rund um die Uhr, jeden Tag im Jahr. Doch die einzige Visualisierungsform ist seit journalistischen Urzeiten der Graph: Der Dax f\u00e4llt, er steigt, der Dax st\u00fcrzt ab und erholt sich wieder und so weiter.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2650\" aria-describedby=\"caption-attachment-2650\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2650\" title=\"dollar-infografik\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/open-data\/files\/2011\/08\/dollar-infografik.jpg\" alt=\"us debt infographic\" width=\"540\" height=\"342\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/open-data\/files\/2011\/08\/dollar-infografik.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/open-data\/files\/2011\/08\/dollar-infografik-480x304.jpg 480w, https:\/\/blog.zeit.de\/open-data\/files\/2011\/08\/dollar-infografik-300x190.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2650\" class=\"wp-caption-text\">&quot;Visualisation porn&quot;: Infografiken legen oft mehr Wert auf Aussehen als Inhalt<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Geld und Finanzm\u00e4rkte sind abstrakt, keine Frage. Aber gerade deshalb sollte Journalismus hier aufkl\u00e4rerisch wirken. Wie wichtig das ist, hat die Vergangenheit gezeigt: Nahezu alle Finanzjournalisten haben das Hohelied der Deregulierung gesungen und dabei versagt, die Immobilienblase in den USA und folgende Finanzkrise rechtzeitig zu erkennen. Klassische Infografiken k\u00f6nnen hier nur an der Oberfl\u00e4che kratzen. Die Gefahr ist, dass es dabei mit verspielter\u00a0\u00c4sthetik\u00a0\u00fcbertrieben wird. <a title=\"dollar relation us debt\" href=\"http:\/\/usdebt.kleptocracy.us\/\" target=\"_blank\">Auch gut gemachte Grafiken von aufeinander gestapelten Dollarscheinen<\/a> berichten nichts \u00fcber die Zusammenh\u00e4nge. Sp\u00f6tter sprechen daher auch von &#8222;visualisation porn&#8220;.<\/p>\n<p>Datenjournalismus k\u00f6nnte neue Wege zum Thema Finanzmarkt ebnen: Wenn die Staaten so viel Geld schulden \u2013 wer sind die Gl\u00e4ubiger? Wer sind die Gewinner, wenn andere verlieren? Wo ist das Geld hin, das der Staat bei der &#8222;Bankenrettung&#8220; ausgegeben hat? Die Finanzberatungsfirma <em>Bloomberg<\/em> zeigt das beispielsweise <a title=\"bailout money\" href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/data-visualization\/federal-reserve-emergency-lending#\/overview\/?sort=nomPeakValue&amp;group=none&amp;view=peak&amp;position=0&amp;comparelist=&amp;search=\" target=\"_blank\">in einer interaktiven Anwendung f\u00fcr die Banken der USA<\/a>.<\/p>\n<p>Es gibt ungez\u00e4hlte weitere Herausforderungen f\u00fcr den Datenjournalismus. Politische Vorg\u00e4nge, Kriege, Klima, Rohstoffpreise, Nahrungsmittel- und Klimab\u00f6rsen \u2013 all diese Themen h\u00e4ngt miteinander zusammen und eben diese Zusammenh\u00e4nge k\u00f6nnen per interaktiven Anwendungen auf den Punkt gebracht werden.<\/p>\n<p>Es ist an der Zeit, dass deutsche Medien dem Datenjournalismus mehr Raum geben, ihn f\u00f6rdern und anwenden. Im eigenen Interesse: Die Tatsache, dass Informationsangebote im Netz dynamisch auf Datenbanken und andere Webdienste zur\u00fcckgreifen, ist ihr Alleinstellungsmerkmal gegen\u00fcber Print- und Rundfunkmedien. Eine so wegweisende wie spannende Chance f\u00fcr den Onlinejournalismus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit vergangenem Jahr ist weitl\u00e4ufig bekannt: Onlinejournalismus kann mit gro\u00dfen Datens\u00e4tzen eine neue Form der Berichterstattung leisten \u2013 Stichwort WikiLeaks. Der so genannte Datenjournalismus oder data-driven-journalism hat n\u00fctzliche Erz\u00e4hlmethoden hervorgebracht. 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