{"id":1044,"date":"2012-11-30T09:43:39","date_gmt":"2012-11-30T08:43:39","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/ost\/?p=1044"},"modified":"2012-12-07T23:17:28","modified_gmt":"2012-12-07T22:17:28","slug":"kapitalismus-am-wohnzimmertisch-oder-warum-monopoly-in-der-ddr-beliebt-war","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/ost\/2012\/11\/30\/kapitalismus-am-wohnzimmertisch-oder-warum-monopoly-in-der-ddr-beliebt-war\/","title":{"rendered":"Kapitalismus am Wohnzimmertisch oder: Warum &#8222;Monopoly&#8220; in der DDR beliebt war"},"content":{"rendered":"<p>In den 1980er Jahren lernte ich bei Freunden meiner Eltern das Spiel <em>Monopoly<\/em> kennen. W\u00e4hrend eines Besuches stand eine selbst gebaute Version des in Westdeutschland beliebten Strategiespiels auf dem Tisch, und G\u00e4ste wie Gastgeber waren bald darin vertieft, Stra\u00dfen zu kaufen und sich gegenseitig abzujagen, H\u00e4user zu bauen und Miete zu kassieren und die Mitspieler in den Ruin zu treiben.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Sp\u00e4ter lieh ich mir das Spiel aus und baute es selbst in tagelanger Arbeit nach. Und ich fand, das Ergebnis sah sogar noch besser als aus das Original, dass ich aus der Werbung im Westfernsehen kannte.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1051\" aria-describedby=\"caption-attachment-1051\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/ost\/files\/2012\/11\/selbstgebautes-Monopoly-Spiel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/ost\/files\/2012\/11\/selbstgebautes-Monopoly-Spiel-300x225.jpg\" alt=\"Nachgebautes Monopoly-Spiel\" title=\"selbstgebautes Monopoly-Spiel\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium wp-image-1051\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/ost\/files\/2012\/11\/selbstgebautes-Monopoly-Spiel-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.zeit.de\/ost\/files\/2012\/11\/selbstgebautes-Monopoly-Spiel-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1051\" class=\"wp-caption-text\">Nachgebautes Monopoly-Spiel<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Wir waren bei weitem nicht die einzigen in der DDR, die das Spiel kannten und spielten. Vielmehr d\u00fcrfte <em>Monopoly <\/em>zu den beliebtesten Zeitvertreiben im Land geh\u00f6rt haben. Das best\u00e4tigt Martin Thiele, der gemeinsam mit seinem Partner Michael Geithner Spielekopien aus DDR-Zeiten gesammelt hat und derzeit in einer <a href=\"http:\/\/nachgemacht.blogspot.de\/p\/ausstellung.html\" title=\"Ausstellung in Dresden\" target=\"_blank\">Ausstellung in Dresden<\/a> pr\u00e4sentiert. Die Sammlung von Thiele und Geithner umfasst 123 Spiele, ein F\u00fcnftel davon sind nachgebaute Versionen von <em>Monopoly<\/em>. Darunter sind nicht nur originalgetreue Nachbauten, sondern auch Modifikationen. Einige Bastler verwendeten f\u00fcr ihre Versionen die Stra\u00dfennamen ihrer Heimatstadt, andere gaben dem kapitalistischen Spiel politische Komponenten. Die bemerkenswerteste Version diesbez\u00fcglich war das Spiel <em>B\u00fcrokratopoly<\/em>, das Thiele und sein Partner in den Archiven der Stasi-Unterlagen-Beh\u00f6rden fanden. Mielkes Schergen hatten diese Eigenentwicklung eines DDR-B\u00fcrgers wohl nicht ohne Grund konfisziert. &#8222;In diesem Spiel geht es um Macht&#8220;, erl\u00e4utert Thiele. Ziel eines jeden Mitspielers sei es, SED-Generalsekret\u00e4r zu werden. Um das zu erreichen, sind alle Mittel erlaubt, bis hin zu L\u00fcge und Wahlbetrug.<\/p>\n<p>Warum aber waren Spiele wie das erzkapitalistische <em>Monopoly <\/em>gerade in der sozialistischen DDR so popul\u00e4r? Thiele verweist auf den &#8222;Reiz des Verbotenen&#8220; und ein mangelhaftes Angebot im DDR-Handel an Spielen, in denen strategisches Handeln gefordert war. Und schlie\u00dflich sei in der DDR &#8222;schon immer <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/damals\/spiele-ddr100.html\" title=\"gebastelt und kopiert\" target=\"_blank\">gebastelt und kopiert<\/a>&#8220; worden. Auch das war ein Ausdruck der Mangelwirtschaft. Die These, dass sich im Nachmachen von Monopoly eine Kapitalismus-Sehnsucht der DDR-B\u00fcrger ausdr\u00fcckte, h\u00e4lt Thiele hingegen f\u00fcr etwas &#8222;voreilig&#8220;.<\/p>\n<p>Ich denke, dass <em>Monopoly<\/em> aber auch deshalb so reizvoll war, weil es eigentlich einen wesentlichen Aspekt des Lebens in der DDR widerspiegelte \u2013 den des Handelns und Feilschens um knappe G\u00fcter. Autoteile gegen Briketts, Export-Bier gegen Exquisit-Mode, Nordh\u00e4user Doppelkorn gegen ger\u00e4ucherten Aal. Erfolgreich war, wer Zugriff auf derlei knappe G\u00fcter hatte und diese gegen andere &#8222;B\u00fcckware&#8220; eintauschen konnte. Diese Art von Tauschhandel hatte etwas sehr Kapitalistisches, auch wenn wohl kaum jemand dabei zum Million\u00e4r wurde. Und abends spielte man im Wohnzimmer dann so richtig den Kapitalisten \u2013 am selbstgebastelten <em>Monopoly<\/em>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den 1980er Jahren lernte ich bei Freunden meiner Eltern das Spiel Monopoly kennen. 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