{"id":2019,"date":"2013-03-24T23:03:25","date_gmt":"2013-03-24T22:03:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/ost\/?p=2019"},"modified":"2013-03-28T09:44:04","modified_gmt":"2013-03-28T08:44:04","slug":"das-gestern-aus-dem-sudharz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/ost\/2013\/03\/24\/das-gestern-aus-dem-sudharz\/","title":{"rendered":"Das Gestern aus dem S\u00fcdharz"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Sch\u00f6n hier, rischtisch schick&#8220; ist eigentlich alles, was man h\u00f6ren will, wenn man G\u00e4sten seine Stube pr\u00e4sentiert. Dabei ist man stolz auf das Alte, das man gerade &#8222;sch\u00f6n aufgearbeitet&#8220; hat, poliert. Man will die Anerkennung, dass man ein gutes Pl\u00e4tzchen geschaffen hat. Dieses Bestreben ist eigentlich nicht auf die eigenen vier W\u00e4nde reduziert, es ist das Gleiche, wenn man seine Stra\u00dfe herrichtet, sein Viertel, seinen Ort oder ein Fleckchen in seiner Region. In manchen Gegenden l\u00e4uft das allerdings ein wenig anders, ganz besonders in Deutschlands Osten. Zumindest scheint es so.<\/p>\n<p>Ein aktuelles Beispiel: Ein gr\u00fcner Flecken in Sachsen-Anhalt soll nun weltweite Anerkennung bekommen, es ist eine Art Garten zum Her-Zeigen: die <a title=\"Biosph\u00e4renreservats Karstlandschaft S\u00fcdharz\" href=\"http:\/\/www.bioreskarstsuedharz.de\/\" target=\"_blank\">Karstlandschaft S\u00fcdharz<\/a>. Dieses Gebiet zwischen Stolberg im Nordwesten und Sangerhausen im S\u00fcdosten, Wettelrode im Nordosten und Breitungen im S\u00fcdwesten ist bereits Biosph\u00e4renreservat, kurz: ein sch\u00fctzensw\u00fcrdiger Fleck.<!--more--><\/p>\n<p>Auf der Internet-Seite &#8222;Karstlandschaft S\u00fcdharz&#8220; h\u00f6rt sich das wie folgt an: &#8222;Den Besucher erwarten vielf\u00e4ltige Landschaften, geologische Rarit\u00e4ten und eine mannigfaltige Flora und Fauna.&#8220; Um hier nun einen langzeitigen Schutz hinzubekommen und gleichzeitig weltweit Menschen anzulocken, die sich das ansehen sollen, um Unber\u00fchrtheit zu sichern und um forschen und erhalten zu k\u00f6nnen, gibt es den Plan, die Karstlandschaft S\u00fcdharz bei der UNESCO als Biosph\u00e4renreservat anerkennen zu lassen.<\/p>\n<p>F\u00fcr dieses Vorhaben m\u00fcssten sich alle Anlieger einig sein. Aber sie sind es nicht.<\/p>\n<p>Es tun sich folgende Fronten auf: Die Gemeinden Sangerhausen, Allstedt, Berga und Wallhausen sind daf\u00fcr, und sogar der Landtag scheint komplett einig zu sein, dass von dieser Landschaft die Welt erfahren muss: Jeder soll sehen, dass Sachsen-Anhalt diese Landschaft bewahren will. Aber es gibt Querschl\u00e4ger und die sitzen in der Regionalvertretung: die Gemeinde S\u00fcdharz will nicht.<\/p>\n<p>Unions-B\u00fcrgermeister Ralf Rettig f\u00fcrchtet n\u00e4mlich um einen Plan, den die UNESCO und die zu erwartenden G\u00e4ste gar nicht gut finden w\u00fcrden: ein Gewerbegebiet in Rottleberode. (Rettig benutzt auch daf\u00fcr den Namen &#8222;Park&#8220;, also &#8222;Gewerbepark&#8220;, was nat\u00fcrlich Bl\u00f6dsinn ist).<\/p>\n<p>Mit solch einem Gewerbegebiet w\u00e4re der f\u00fcr das Reservat erforderliche Trinkwasserschutz kaum m\u00f6glich. Also sagt Rettig &#8222;Nee!&#8220;. Er sieht sich dabei von seinen Gemeindevertretern unterst\u00fctzt und er begr\u00fcndet das mit dem Totschlagsargument des Osten: Die Menschen m\u00fcssten hier <a title=\"Arbeit \" href=\"http:\/\/www.mz-web.de\/sangerhausen\/mansfeld-suedharz-50-hektar-als-streitobjekt,20641084,17115438.html\" target=\"_blank\">Arbeit <\/a> finden und die Kinder d\u00fcrften nicht gezwungen werden, in den Westen zur Arbeit zu fahren. Und darum will Rettig nicht die UNESCO-Anerkennung, sondern Stra\u00dfen, Z\u00e4une, Beton und Abflusskanal.<\/p>\n<p>Woher kommt das Verst\u00e4ndnis, nicht die regionale Natur, Landschaft und Kultur als Verpflichtung zu betrachten, sondern Handel und Gewerbe und damit H\u00e4ndel, Absprachen und das Abw\u00e4gen von Verg\u00fcnstigungen? Mit dem Osten hat diese Ignoranz wohl wenig zu tun, eher mit dem Ausnutzen einer Angst, die in der Tat in der Nachwendezeit besonders im Osten gewachsen ist aufgrund der Umw\u00e4lzungen verbunden mit Jobverlust und regionalen Entwicklungsdefiziten.<\/p>\n<p>Die prominentesten Schlachtopfer der von Lokal- und Regionalpolitikern in der Nachwendezeit mit dem Arbeitsplatzargument begr\u00fcndeten Landschafts- und Kulturverluste sind die Orte Deumen, M\u00f6dnitz, Domsen, Grunau, Breunsdorf, Heuersdorf, Gro\u00dfgrimma, Werbelin, Altliebel, Haidem\u00fchl und Horno. Sie wurden abgebaggert. Und auch die mit Entwicklungsnotwendigkeiten begr\u00fcndete Waldschl\u00f6sschenbr\u00fccke in Dresden oder der nutzlose, defizit\u00e4re und kaum mehr Besch\u00e4ftigung schaffende Lausitzring sind genau solche &#8222;den Gegebenheiten geschuldeten Projekte&#8220;. Die Liste ist lang.<\/p>\n<p>Die Rh\u00f6n, das Wattenmeer, R\u00fcgen, die Schorfheide, der Spreewald oder die Schw\u00e4bische Alb folgen den Regeln der UNESCO und haben sich schick gemacht, vor allem f\u00fcr die Bewohner und auch f\u00fcr die Besucher, sie erarbeiten nachhaltige und umweltgerechte Landnutzungskonzepte, wollen regionales vermarkten und dabei auf &#8222;Nachhaltigkeit&#8220; achten. Sie setzen auf Kultur- und Landschaftsgeschichte. Die Gemeinde S\u00fcdharz setzt auf das Gestern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Sch\u00f6n hier, rischtisch schick&#8220; ist eigentlich alles, was man h\u00f6ren will, wenn man G\u00e4sten seine Stube pr\u00e4sentiert. Dabei ist man stolz auf das Alte, das man gerade &#8222;sch\u00f6n aufgearbeitet&#8220; hat, poliert. Man will die Anerkennung, dass man ein gutes Pl\u00e4tzchen geschaffen hat. 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