{"id":67,"date":"2013-04-20T16:18:53","date_gmt":"2013-04-20T14:18:53","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/radikale-ansichten\/?p=67"},"modified":"2013-05-15T13:37:34","modified_gmt":"2013-05-15T11:37:34","slug":"im-twitterversum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/radikale-ansichten\/2013\/04\/20\/im-twitterversum\/","title":{"rendered":"Im Twitterversum"},"content":{"rendered":"<p><strong>Helden und Hetzer, Experten und Verschw\u00f6rungstheoretiker, Opfer \u2013 am Ende gar vermeintliche T\u00e4ter: Der Anschlag von Boston und die Suche nach den beiden mutma\u00dflichen Terroristen hat auf Twitter das Beste und das Schlimmste zugleich hervorgebracht. Ein Erfahrungsbericht aus vier Tagen &#8222;Twitter-Gewitter&#8220;.<\/strong><\/p>\n<p>Ich bin m\u00fcde, denn ich habe seit Montag nur wenig geschlafen. Ich war daf\u00fcr sehr ausgiebig auf\u00a0 Twitter unterwegs. &#8222;Du twitterst so intensiv und sp\u00e4tnachts, da dachte ich, Du bist auf der Boylston Street (in Boston) unterwegs&#8220;, schreibt mir gerade ein ZEIT-Kollege aus den USA. Ich war die ganze Zeit in Berlin, nicht in Boston \u2013 und ich hoffe, dass ich nicht ernsthaft das Gef\u00fchl erweckt habe, ich sei vor Ort; das w\u00e4re anma\u00dfend und schr\u00e4g.<\/p>\n<p>Aber Twitter ist auf seine ganz eigene Art durchaus ein Dabeisein-Medium. Wobei das &#8222;Dabei&#8220; weniger einen tats\u00e4chlichen Ort beschreibt als vielmehr eine \u00f6ffentliche Diskussion \u00fcber einen realen Ort und ein echtes Geschehnis. Ich suche aus, wessen Mitteilungen \u00fcber dieses Ereignis ich wahrnehmen will.\u00a0 Ich setze mich absichtsvoll einem ungefilterten Strom an wahren und falschen und halbwahren Informationen aus. Wenn man sich dieser Einschr\u00e4nkungen bewusst ist, kann Twitter ein grandioses Medium sein.<\/p>\n<p>Freilich auch ein irritierendes. Ein skurriler H\u00f6hepunkt in den vier Tagen &#8222;Twitter-Gewitter&#8220;, in das ich mich wegen <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2013-04\/boston-festnahme-watertown\">der Bostoner Anschl\u00e4ge<\/a> begeben habe, fand am Freitagnachmittag statt, als pl\u00f6tzlich Nachrichten aus dem abgeh\u00f6rten Funkverkehr der Bostoner Polizei \u00fcber Twitter liefen. Wenig sp\u00e4ter bat die Polizei, nat\u00fcrlich auf\u00a0 Twitter, das zu unterlassen. Denn es bestand die Sorge, dass der Fl\u00fcchtige via Twitter Wissen \u00fcber Polizeipl\u00e4ne erhalten k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Mehr Echtzeit geht nicht. In Twitter steckt echtes Potenzial, im Schlechten wie auch im Guten. Bostoner B\u00fcrger haben Betroffenen nach den Explosionen am Montag nicht zuletzt <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/2013-04\/krisenmanagement-usa-deutschland-twitter-facebook\">\u00fcber Twitter Hilfe und Unterkunft<\/a> angeboten.<\/p>\n<p>Twitter ist kein Journalismus-Ersatz. Die meisten Twitterer plappern einfach vor sich hin, so wie es Menschen in der analogen Welt auch tun: &#8222;Hast du schon geh\u00f6rt?&#8220; \u2013 Was dann folgt, ist oft genug ein Ger\u00fccht, unvollst\u00e4ndig, halbfalsch. Aber es kann in Sekundenfrist tausendfach verbreitet werden und mit jeder Verbreitung echter wirken. Auch das geschah im Fall Boston, in \u00fcbelster Weise. So galten in Teilen des Twitterversums \u00fcber Stunden hinweg erst ein Saudi-Araber und dann ein indischer Student als T\u00e4ter. Sie waren nicht einmal verd\u00e4chtig. Kaum jemand entschuldigte sich f\u00fcr diese Falschmeldungen, und manche st\u00f6rten sich auch nicht daran, dass sie gef\u00e4hrlichen Bl\u00f6dsinn um die Welt geschickt hatten. Im Gegenteil. Sie wollten nur, dass andere es glaubten. Twitter ist wie jedes Medium auch ein Werkzeug von Hetzern, Rassisten, Terroristen.<\/p>\n<p>Andererseits ist Twitter gro\u00dfartig, um auf dem Stand zu bleiben, wenn es um echten Journalismus geht. Es ist unm\u00f6glich, durch Googeln so schnell an so viele Links zu aktuellen Artikeln aus aller Welt zu kommen. Wer jedoch die Leute, denen er auf Twitter folgt, geschickt aussucht, hat seinen eigenen digitalen Schnipseldienst schnell zusammen. Lesen und bewerten muss jeder selber \u2013 aber es hilft zum Beispiel, wenn ein Experte, den man kennt und dem man traut, einen Link zu einem Text herumschickt und erkennen l\u00e4sst, dass er ihn schon gelesen hat und f\u00fcr wichtig h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Wer stattdessen nur CNN geschaut hat (was ich stundenweise parallel getan habe) war oft schlechter und langsamer informiert. Und warum soll ich warten, bis ein Journalist anderswo eine Meldung aufbereitet und produziert und online gestellt hat, wenn ich der Bostoner Polizei, dem Polizeipr\u00e4sidenten, dem zust\u00e4ndigen Staatsanwalt und dem FBI auf Twitter folgen kann, wo ich ihre Kommuniqu\u00e9s als Erster bekomme?<\/p>\n<p>Und dann gibt es noch die hyperreale Seite an Twitter, die manchmal fast wieder irreal wirkt: Wenn ich auf Twitter lesen kann, wie Bostoner Einwohner beschreiben, was sie in dieser Sekunde sehen, wenn sie aus dem Fenster schauen. Wenn sie sogar noch die Fotos dazu schicken, aus einer Zone, zu der Journalisten keinen Zugang haben, weil sie abgeriegelt ist. Oder wenn, ein weiterer H\u00f6hepunkt und besonders gespenstisch, pl\u00f6tzlich der Twitter-Account des Fl\u00fcchtigen entdeckt wird und seine eigenen Worte von vor einigen Tagen oder Wochen nachzulesen sind. Die dann wieder von Menschen kommentiert werden \u2013 unter ihnen solche, die ihn kannten. (Oder es behaupten \u2013 wie gesagt: Das Pr\u00fcfen muss man schon selbst \u00fcbernehmen!)<\/p>\n<p>Twitter ist sehr unmittelbar und schnell. Doch das bedeutet nicht, dass man nicht auch an kluge Gedanken geraten kann. (F\u00fcr Journalisten k\u00f6nnen nat\u00fcrlich auch die nicht klugen Gedanken interessant sein, weil sie trotzdem etwas aussagen.) Ich besch\u00e4ftige mich seit Jahren mit Terrorismus und folge darum vielen Terrorexperten, die ich zu einem guten Teil auch aus der realen Welt kenne, von Konferenzen, aus Interviews und so weiter. Ich wei\u00df, dass sie sich auch f\u00fcr den Anschlag interessieren und ich lege Wert auf das, was sie zu sagen haben (die Kl\u00fcgsten unter ihnen unterlassen freilich das freih\u00e4ndige Spekulieren, sie weisen stattdessen auf hilfreiche Ressourcen hin, die den Kontext erweitern). Auf Twitter habe ich eine Dauer-Konversation mit ihnen, ohne dass ich sie anrufen muss, einen nach dem anderen. Einer dieser Experten twitterte am dritten Tag die auf den ersten Blick erstaunliche Theorie, dass Twitter sogar helfen k\u00f6nne, den Nachrichtenzyklus zu entschleunigen.<\/p>\n<p>Das wirkt verr\u00fcckt. Andererseits: Einzelne TV-Sender berichteten zwischenzeitlich deutlich weniger besonnen als Twitterer. Eine interessante Frage: F\u00fchlten sie sich von Twitter getrieben? Oder h\u00e4tte Twitter ihnen helfen k\u00f6nnen, besser zu berichten? (Aber das ist eine andere Diskussion.)<\/p>\n<p>Twitter hilft jedenfalls eher beim Informieren als beim Nachdenken. Es ist nicht logisch, nicht geordnet, nicht strukturiert. Twitter allein ist auch sicher keine gute Grundlage f\u00fcr die Beschreibung oder Deutung der realen Welt, und so nutze ich es auch nicht. Aber es ist nah, direkt, laut. Und interaktiv: Mini-Debatten inmitten eines gro\u00dfen, globalen Palavers. Ernsthaftes und Wichtiges und Nachdenkliches versteckt in einem unabl\u00e4ssigen, oft auch redundanten Strom \u2013 das ich aber anders vielleicht gar nicht entdeckt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Twitter ist anstrengend. Ich mache jetzt eine Pause.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Helden und Hetzer, Experten und Verschw\u00f6rungstheoretiker, Opfer \u2013 am Ende gar vermeintliche T\u00e4ter: Der Anschlag von Boston und die Suche nach den beiden mutma\u00dflichen Terroristen hat auf Twitter das Beste und das Schlimmste zugleich hervorgebracht. Ein Erfahrungsbericht aus vier Tagen &#8222;Twitter-Gewitter&#8220;. 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