{"id":875,"date":"2015-03-30T16:28:42","date_gmt":"2015-03-30T14:28:42","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/radikale-ansichten\/?p=875"},"modified":"2015-03-31T11:02:10","modified_gmt":"2015-03-31T09:02:10","slug":"wie-tickt-der-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/radikale-ansichten\/2015\/03\/30\/wie-tickt-der-1\/","title":{"rendered":"Wie tickt der IS? (1)"},"content":{"rendered":"<p>Nur weil der &#8222;Islamische Staat&#8220; die Reden des selbst ernannten Kalifen Abu Bakr al-Bagdadi oder seines Sprechers Abu Mohammad al-Adnani mittlerweile auch auf Deutsch, Englisch oder Franz\u00f6sisch ver\u00f6ffentlicht, sind diese noch nicht gleich verst\u00e4ndlich. Wohl erschlie\u00dft sich der generelle Sinn; viele Passagen d\u00fcrften jenen Lesern, die sich nie zuvor mit islamistischer Ideologie oder arabischer Geschichte befasst haben, angesichts der zahllosen Anspielungen aber unklar erscheinen.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte es dabei bewenden lassen: eine obskure Ideologie von M\u00f6rdern; die Taten sprechen ohnehin f\u00fcr sich; warum Zeit damit verschwenden, diese Texte zu decodieren?<\/p>\n<p>Ich sehe das anders. Es schadet nicht, den IS besser zu verstehen. Es macht es leichter, seine Absichten einzusch\u00e4tzen. Es hilft, seine Propaganda zu durchschauen.<\/p>\n<p>Deshalb der Beginn eines Experiments: Ein Grundkurs in dschihadistischer Ideologie, ausgehend von Texten des IS oder aus dessen Umfeld. In der ersten Folge dieser losen Reihe wird es, wegen der grunds\u00e4tzlichen Bedeutung, um das Bild gehen, das sich der IS von der Geschichte macht. Die n\u00e4chste Folge wird sich wahrscheinlich mit wichtigen theologischen Ideen befassen.<\/p>\n<p><strong>DAS GESCHICHTSBILD DES &#8222;ISLAMISCHEN STAATES&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Wir sind an eine scharfe Trennung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gew\u00f6hnt: Etwas war, etwas ist, etwas wird sein. Diese drei Zust\u00e4nde vermischen sich nicht und sind in ihrer Reihenfolge nicht austauschbar. Unser Geschichtsbild ist linear.<\/p>\n<p>Der Dschihadismus sieht das anders. Man kann es sich so vorstellen, als ob IS-Ideologen zwar genau wie wir eine Armbanduhr tragen \u2013 nur dass auf ihrer Uhr die Ziffern fehlen. Zeit vergeht zwar; aber es bedeutet nichts, dass sie vergeht.<\/p>\n<p>Nehmen wir zur Illustration ein Zitat von IS-Sprecher Al-Adnani aus dem vergangenen Juni. \u00dcber die IS-K\u00e4mpfer sagte er <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/radikale-ansichten\/files\/2015\/03\/DE.pdf\">(hier die Rede als PDF)<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Sie erteilten dem Nationalismus und den Rufen der <em>Dschahiliyya<\/em> eine Absage.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Was bedeutet das?<\/p>\n<p>&#8222;<em>Dschahiliyya<\/em>&#8220; ist ein (arabischer) Begriff aus dem Koran und der islamischen Geistesgeschichte. Er l\u00e4sst sich in etwa mit &#8222;Unwissenheit&#8220; \u00fcbersetzen. Dieser Begriff bezeichnete urspr\u00fcnglich die Zeit vor dem Erscheinen des Propheten Mohammed \u2013 also genauer: &#8222;die Zeit der Unwissenheit&#8220; \u2013 die durch sein Erscheinen beendet wurde. Dichtung aus vorislamischer Zeit zum Beispiel ist in diesem Sinne Dichtung der <em>Dschahiliyya<\/em>, in der die Menschen entweder Heiden und G\u00f6tzenanbeter gewesen waren, oder nach den (aus islamischer Sicht) zwar durchaus g\u00f6ttlichen, aber unvollst\u00e4ndigen oder korrumpierten \u00dcberlieferungen der Christen und Juden gelebt hatten.<\/p>\n<p>Wie l\u00e4sst es sich nun erkl\u00e4ren, dass Al-Adnani in seinem Zitat von den &#8222;Rufen der <em>Dschahiliyya<\/em>&#8222;spricht, wenn diese Epoche der Unwissenheit doch beendet ist \u2013 historisch erledigt sozusagen?<\/p>\n<p>Der Grund ist folgender: In der dschihadistischen Ideologie lebt eine Umdeutung des Begriffes der <em>Dschahiliyya<\/em> fort, die Islamisten Anfang des 20. Jahrhunderts vorgenommen haben. Wir sto\u00dfen in aller Deutlichkeit auf diese Umdeutung in den Schriften von Sayyid Qutb, einem der zentralen Denker des Islamismus.<\/p>\n<p>Qutb argumentierte, es gebe nur zwei Arten von Gesellschaften: eine islamische \u2013 oder die der <em>Dschahiliyya<\/em>. Damit machte er den Begriff transzendent und enthistorisierte ihn: Wer auch im Heute noch nach anderen als den Vorstellungen der Islamisten lebt, der lebt in der <em>Dschahiliyya<\/em>. Ganz so, als w\u00e4re der Prophet nie erschienen. Mit anderen Worten: Aus einer zeitlichen Abfolge wurde ein Nebeneinander, aus einer historischen Trennlinie eine heilsgeschichtliche und ideologische. Noch einfacher gesagt: Statt &#8222;vor&#8220; beziehungsweise &#8222;nach&#8220; Mohammed, hie\u00df es fortan: &#8222;f\u00fcr&#8220; beziehungsweise &#8222;gegen&#8220; Mohammed. Dschihadisten, auch in dieser Hinsicht der radikalste Auswuchs des Islamismus, haben die Umdeutung auf die Spitze getrieben. F\u00fcr sie ist sie regelrecht real.<\/p>\n<p>In der Konsequenz entsteht eine Art gedankliches Wurmloch, das es erlaubt, zwischen dem, was <em>wir<\/em> f\u00fcr voneinander getrennte Zust\u00e4nde des Vergangenen und des Gegenw\u00e4rtigen halten, hin- und herzuspringen \u2013 und zwar nicht nur symbolisch.<\/p>\n<p>Also\u00a0ist aus dieser Sicht gar keine Zeit vergangen zwischen dem 7. Jahrhundert und der Gegenwart. Jedenfalls heilsgeschichtlich betrachtet nicht. Die Konflikte der Gegenwart sind denen der Vergangenheit nicht \u00e4hnlich oder mit ihnen vergleichbar \u2013 es sind <em>genau die selben<\/em>. Aus diesem Grund\u00a0vergleichen IS-K\u00e4mpfer sich zum Beispiel weniger mit den Gef\u00e4hrten des Propheten Mohammed, die damals an dessen Seite k\u00e4mpften, als dass sie sich vielmehr <em>zu ihnen z\u00e4hlen<\/em>.<\/p>\n<p>Wenn wir bei der Lekt\u00fcre von IS-Texten gelegentlich das Gef\u00fchl haben, dass die Zeitebenen verrutschen, liegt es also daran, dass wir es mit einem f\u00fcr uns ungewohnten, in Teilen nicht-linearen Geschichtsbild zu tun haben.<\/p>\n<p>Warum nur in Teilen? Weil es dabei nicht widerspruchsfrei zugeht. Ein anderes Beispiel von Al-Adnani aus dem M\u00e4rz 2015 belegt das <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/radikale-ansichten\/files\/2015\/03\/Adnani_IS_Boko_315.pdf\">(hier der Text als PDF)<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Und wenn unsere Vorfahren <em>gestern<\/em> die R\u00f6mer, die Perser und die vom Glauben Abgefallenen bek\u00e4mpften, dann sind wir stolz darauf, <em>diese<\/em> <em>heute<\/em> zu bek\u00e4mpfen!&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Diese<\/em>! Nicht etwa: ihre Wiederg\u00e4nger, oder: ihre Nachfahren.<\/p>\n<p>Aber zugleich: <em>gestern<\/em> im Gegensatz zu <em>heute<\/em>.<\/p>\n<p>Zeit ist also nur in einem profanen Sinne vergangen \u2013 aber das, was wir Weltgeschichte nennen w\u00fcrden, ist f\u00fcr Dschihadisten nur ein sich immer wiederholendes Replay des heilsgeschichtlich relevanten Grundkonflikts: des Kampfes zwischen wahren Gl\u00e4ubigen auf der einen und den Ungl\u00e4ubigen beziehungsweise den Agenten des B\u00f6sen auf der anderen Seite.<\/p>\n<p>Das B\u00f6se nimmt in diesem Konflikt lediglich immer neue Manifestationen an. Deshalb zum Beispiel bezeichnete Osama bin Laden den US-Pr\u00e4sidenten George W. Bush gerne als &#8222;Hubal&#8220; \u2013 also mit dem Namen einer vorislamischen (dschahilitischen!) Gottheit auf der Arabischen Halbinsel. Auch bin Laden stellte in seinen Augen keinen Vergleich an. Er <em>identifizierte<\/em> Bush vielmehr als einen der Diener Satans \u2013 nur eben in neuer Gestalt.<\/p>\n<p>Dieses Geschichtsbild erkl\u00e4rt einen erklecklichen Teil der historischen Begrifflichkeiten in dschihadistischen Ver\u00f6ffentlichungen. Der IS spricht zum Beispiel selten \u00fcber &#8222;den Westen&#8220;. Er sagt stattdessen h\u00e4ufig: &#8222;die R\u00f6mer&#8220; oder &#8222;die Kreuzfahrer&#8220;. Auch hier handelt es sich aus ihrer Sicht nicht um Vergleiche. (Mit den R\u00f6mern sind freilich die Byzantiner gemeint: das ostr\u00f6mische Reich.)<\/p>\n<p>Nach dschihadistischer Ansicht endet der Kampf zwischen Glauben und Unglauben mit dem Ende der Welt. Wann dieser &#8222;Tag der Auferstehung&#8220; kommt, daf\u00fcr gibt es ganz verschiedene Anzeichen. Einige \u00dcberlieferungen besagen, dass es eine Art Endschlacht nahe dem Ort Dabiq geben wird \u2013 der liegt ausgerechnet in Syrien. Deswegen hei\u00dft auch das offizielle IS-Magazin so. Und deswegen erkl\u00e4rte Al-Adnani im Januar <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/radikale-ansichten\/files\/2015\/03\/ADNANI_27Jan15.pdf\">(hier der Text als PDF)<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Mit Gottes Kraft und St\u00e4rke wird dieser Kreuzzug ein Ende finden, und es wird, mit Gottes Erlaubnis, ein Aufeinandertreffen geben in Jerusalem und in Rom, davor allerdings werden die Kreuzritter-Armeen in Dabiq besiegt werden.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Diese heilsgeschichtliche Deutung der Weltgeschichte spielt f\u00fcr Dschihadisten eine gro\u00dfe Rolle. Aber sie wird nicht vollkommen durchgehalten. Begriffe wie &#8222;Kreuzfahrer&#8220;, &#8222;R\u00f6mer&#8220; oder &#8222;Safawiden&#8220; (eine mittelalterliche, schiitische Dynastie in Persien) verraten ja, dass es sehr wohl historische Ph\u00e4nomene gibt, von denen auch Dschihadisten annehmen, dass es sie im 7. Jahrhundert noch nicht gab, und die sie als pr\u00e4gend verstehen.<\/p>\n<p>Aber welche Ideologie ist schon widerspruchsfrei? Wichtig ist eher, sich klarzumachen, dass manches, was uns obskur oder verr\u00fcckt erscheint, in den Augen der Dschihadisten von vollendeter Sinnhaftigkeit ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur weil der &#8222;Islamische Staat&#8220; die Reden des selbst ernannten Kalifen Abu Bakr al-Bagdadi oder seines Sprechers Abu Mohammad al-Adnani mittlerweile auch auf Deutsch, Englisch oder Franz\u00f6sisch ver\u00f6ffentlicht, sind diese noch nicht gleich verst\u00e4ndlich. 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