{"id":102,"date":"2014-06-25T17:37:36","date_gmt":"2014-06-25T15:37:36","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/recht-subversiv\/?p=102"},"modified":"2015-12-17T18:28:00","modified_gmt":"2015-12-17T17:28:00","slug":"die-ddr-zwangsarbeiter-waren-nicht-allein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/recht-subversiv\/2014\/06\/25\/die-ddr-zwangsarbeiter-waren-nicht-allein\/","title":{"rendered":"Die DDR-Zwangsarbeiter waren nicht allein"},"content":{"rendered":"<p>Ikea, Aldi, Quelle, Siemens und etliche andere: Von Zwangsarbeit in der DDR haben mehr als 6.000 <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/geschichte\/2014-01\/ddr-haeftlinge-zwangsarbeit-westen\">westdeutsche und andere andere ausl\u00e4ndische Unternehmen<\/a> profitiert. Bis zu 30.000 Strafgefangene, unter ihnen viele politische H\u00e4ftlinge, mussten in DDR-Gef\u00e4ngnissen f\u00fcr westliche Firmen arbeiten. \u00a0Das belegt ein Forschungsbericht, der vor wenigen Tagen in Berlin vorgestellt wurde. Ikea hatte den Bericht in Auftrag gegeben, nachdem vor zwei Jahren entsprechende Vorw\u00fcrfe gegen das schwedische M\u00f6belunternehmen bekannt geworden waren.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das Gebaren der Beh\u00f6rden der DDR kann nicht wirklich \u00fcberraschen. Denn es steht au\u00dfer Frage: In der DDR wurden Oppositionelle \u00fcberwacht, politisch verfolgt und zum Teil zu unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Strafen verurteilt. Dazu kam eine gr\u00f6\u00dfere Zahl von Gefangenen, die man im weiteren Sinne ebenfalls als \u201ePolitische\u201c bezeichnen kann, beispielsweise die Angeh\u00f6rigen von Subkulturen wie der schwulen Szene, die wegen sogenannten Asozialen Verhaltens ins Gef\u00e4ngnis gesteckt wurden.<\/p>\n<p>Aber auch diejenigen, die wegen anderer Straftaten einsa\u00dfen, litten zum Teil unter einem menschenunw\u00fcrdigen Strafvollzug. Es verwundert daher nicht, wenn diese Praktiken heute im Kontext der Produktion f\u00fcr Westfirmen noch einmal ans Tageslicht kommen. Es sollte allerdings eine Mahnung an DDR-Nostalgiker sein, die berechtigte Kritik an heutigen wirtschaftlichen Verh\u00e4ltnissen nicht mit einer Glorifizierung der autorit\u00e4ren Verh\u00e4ltnisse von damals einhergehen zu lassen.<\/p>\n<p>Es \u00fcberrascht auch nicht, dass Ikea und andere Unternehmen gerne und ohne gr\u00f6\u00dfere Nachfragen billige Arbeitskraft aus DDR-Gef\u00e4ngnissen in Anspruch nahmen. Auch heute noch funktioniert die &#8222;Wie sollten wir das wissen?\u201c- Verteidigung. Westliche Konzerne gewinnen heute wie damals an vielen Orten der Welt Rohstoffe nur um den Preis von Menschenleben, sie kooperieren mit verbrecherischen Regimes und beuten in L\u00e4ndern wie Vietnam und China Gefangene aus.<\/p>\n<p>Nun hat Ikea laut Zeitungsberichten 120.000 Euro f\u00fcr die Studie gezahlt \u2013 , doch an Entsch\u00e4digungszahlungen an die damals Ausgebeuteten denkt der Konzern offenbar nicht. Allenfalls wenn unter der \u00c4gide der Bundesrepublik ein Fonds geschaffen w\u00fcrde, an dem sich auch andere Firmen beteiligen, wolle man zahlen.<\/p>\n<p>Man muss dem bundesdeutschen Staat zugute halten, dass er einen Teil derjenigen, die grobes Unrecht durch den DDR-Staat erlitten, rehabilitiert und entsch\u00e4digt hat. Doch das reicht nicht. Die Unternehmen sollten schnellstens dazu gezwungen werden, entweder an Gruppen von Betroffenen oder eben an einen Fonds zu zahlen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig sollten die Regeln f\u00fcr Unternehmen insgesamt reformiert werden: Wer mit den Verantwortlichen f\u00fcr Menschenrechtsverletzungen kooperiert oder Gewinne unter Ausnutzung von Menschenrechtsverletzungen erzielt, sollte daf\u00fcr zivilrechtlich und strafrechtlich haften. Alle Unternehmen haben eine Sorgfaltspflicht, sich aktiv \u00fcber die Zust\u00e4nde in den Regionen, in denen sie wirtschaftlich t\u00e4tig sind, zu informieren und auch aktiv daf\u00fcr Sorge zu tragen, dass sie keine Beihilfe zu derlei Taten zu leisten. Das immer schon skandal\u00f6se &#8218;Wir haben nichts davon gewusst&#8216; sollten wir niemanden durchgehen lassen.<\/p>\n<p>Aber auch heute gilt f\u00fcr den Strafvollzug in der Bundesrepublik: Der Arbeitszwang in\u00a0 Gef\u00e4ngnissen geh\u00f6rt abgeschafft und diejenigen die arbeiten m\u00fcssen, sollen angemessen entlohnt werden.<\/p>\n<p><em>Wolfgang Kaleck ist Berliner Rechtsanwalt und Generalsekret\u00e4r des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR). Kaleck hat sich in den vergangenen Jahren mit Menschenrechtsverletzungen in Argentinien bis Abu Ghraib und Kolumbien bis Philippinen besch\u00e4ftigt; aktuell ist der NSA-Whistleblower Edward Snowden einer seiner Mandanten.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ikea, Aldi, Quelle, Siemens und etliche andere: Von Zwangsarbeit in der DDR haben mehr als 6.000 westdeutsche und andere andere ausl\u00e4ndische Unternehmen profitiert. 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