{"id":29,"date":"2014-05-02T10:37:57","date_gmt":"2014-05-02T08:37:57","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/recht-subversiv\/?p=29"},"modified":"2015-12-17T18:30:34","modified_gmt":"2015-12-17T17:30:34","slug":"dreissig-minuten-fuer-ein-zerstoertes-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/recht-subversiv\/2014\/05\/02\/dreissig-minuten-fuer-ein-zerstoertes-leben\/","title":{"rendered":"Drei\u00dfig Minuten f\u00fcr ein zerst\u00f6rtes Leben"},"content":{"rendered":"<p>Ein Sp\u00e4tsommertag im argentinischen M\u00e4rz dieses Jahres, ich bin wieder einmal im Bundesgericht in Buenos Aires, nahe dem Bahnhof Retiro und dem Containerhafen am R\u00edo de la Plata. T\u00e4glich finden hier mehrere m\u00fcndliche Verhandlungen \u00fcber die Verbrechen der argentinischen Milit\u00e4rdiktatur statt. In einem Saal l\u00e4uft bereits seit zwei Jahren das Gro\u00dfverfahren gegen hohe Milit\u00e4rs wegen der Operation Condor, wie die von den USA unterst\u00fctzte, l\u00e4nder\u00fcbergreifende Verfolgung von Regimegegnern in den siebziger Jahren hie\u00df, als im gesamten s\u00fcdlichen Amerika Milit\u00e4rdiktaturen herrschten. In dem aktuellen Prozess geht es um 106 F\u00e4lle von Verschleppung und Mord, ein Gro\u00dfteil der Opfer stammt aus Uruguay. Wenige Flure weiter steht das geheime Haft-und Folterlager El Vesubio im Mittelpunkt, in dem im Sommer 1977 auch die Deutsche Elisabeth K\u00e4semann maltr\u00e4tiert wurde.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>In einem anderen Saal l\u00e4uft das weltweit gr\u00f6\u00dfte Strafverfahren wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit: der Prozess um das Folterzentrum ESMA der Marine. Ich bin heute hier, weil meine Mandantin, die deutsche Staatsb\u00fcrgerin Betina Ruth Ehrenhaus, als Zeugin und Nebenkl\u00e4gerin aussagen wird. Sie und ihr damaliger Lebensgef\u00e4hrte Pablo Lepiscopo wurden am 5. August 1979 entf\u00fchrt und in der ESMA inhaftiert. Betina, damals eine zwanzigj\u00e4hrige Militante, kam mit dem Leben davon.<\/p>\n<p>Im Zeitraffer hakt sie die Leidensstationen ab: Grillen bei den Schwiegereltern, auf dem R\u00fcckweg von drei Autos angehalten und von einem Dutzend bewaffneter M\u00e4nner in ein Auto gezerrt, Kapuze \u00fcber den Kopf und dann zur ESMA gebracht, wo im Laufe der Diktatur von 1976 bis 1983 gesch\u00e4tzte 5.000 Menschen umgebracht wurden. Mit der Kapuze sieht sie nicht sehr viel, h\u00f6rt aber die startenden und landenden Flugzeuge, mit denen ein Teil der H\u00e4ftlinge \u00fcber dem Rio de la Plata abgeworfen wird, es riecht nach verbranntem Fleisch, sie bekommt nichts zu essen und darf wegen der erlittenen Elektrofolter nichts trinken. Nach wenigen Tagen ist sie wieder drau\u00dfen. Anders als ihr Lebensgef\u00e4hrte, der bis heute verschwunden bleibt.<\/p>\n<p>Eine Geschichte \u00fcber eines, \u00fcber viele zerst\u00f6rte Leben, abgehandelt in weniger als 30 Minuten; die gelangweilten Verteidiger der Milit\u00e4rs stellen erst gar keine Fragen, alles l\u00e4uft mit der f\u00fcr Au\u00dfenstehende manchmal erschreckenden, andererseits aber beruhigenden Routine eines Strafprozesses ab \u2013 eines von Dutzenden im ganzen Land. Fast 500 Personen, unter ihnen h\u00f6chste Milit\u00e4rs und Polizisten, sind in der Regierungszeit des Pr\u00e4sidentenehepaars Kirchner in den letzten zehn Jahren bisher verurteilt worden.<\/p>\n<p>Nur in der Verhandlungspause wird es einmal unruhig, als gepanzerte Wagen im Hof des Gerichtsgeb\u00e4udes halten, bewaffnete Robocops herausspringen und kurz darauf einen gefesselten Mann mit kugelsicherer Weste in einen der Wagen f\u00fchren, ein kolumbianischer Drogendealer, wird mir auf meine Frage zugeraunt.<\/p>\n<p>Betina Ehrenhaus, au\u00dferhalb des Gerichtssaales eine sehr selbstbewusste Tangos\u00e4ngerin, ist wie vielen Opferzeugen die enorme Spannung anzumerken. Dennoch nutzt sie in ihren abschlie\u00dfenden Worten die Gelegenheit, das damalige Verhalten der Deutschen Botschaft in Buenos Aires zu kritisieren: Im Kampf um die Freilassung ihres Lebensgef\u00e4hrten habe sie sich wie viele andere auch von den Diplomaten im Stich gelassen gef\u00fchlt, es habe sogar ein argentinischer Geheimdienstoffizier mit dem Decknamen Major Peirano in den R\u00e4umen der Botschaft die Familienangeh\u00f6rigen der deutschen Verschwundenen verh\u00f6ren d\u00fcrfen. Das Botschaftspersonal ist nicht eingeschritten.<\/p>\n<p>Der Strafprozess wird wahrscheinlich noch dieses Jahr beendet werden, das Urteil wird \u2013 wenn keine \u00dcberraschungen erfolgen \u2013 \u00e4hnlich lauten wie bereits viele Urteile gegen hohe Milit\u00e4rs: hohe, wenn nicht lebenslange Freiheitsstrafen. Das ist das Mindeste, was Diktaturopfer wie Betina Ehrenhaus erwarten. Denn die erhoffte Aufkl\u00e4rung \u00fcber das Schicksal des verschwundenen Pablo Lepiscopo blieb bisher aus.<\/p>\n<p><em>Wolfgang Kaleck ist Berliner Rechtsanwalt und Generalsekret\u00e4r des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR). Kaleck hat sich in den vergangenen Jahren mit Menschenrechtsverletzungen in Argentinien bis Abu Ghraib und Kolumbien bis Philippinen besch\u00e4ftigt; aktuell ist der NSA-Whistleblower Edward Snowden einer seiner Mandanten.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Sp\u00e4tsommertag im argentinischen M\u00e4rz dieses Jahres, ich bin wieder einmal im Bundesgericht in Buenos Aires, nahe dem Bahnhof Retiro und dem Containerhafen am R\u00edo de la Plata. T\u00e4glich finden hier mehrere m\u00fcndliche Verhandlungen \u00fcber die Verbrechen der argentinischen Milit\u00e4rdiktatur statt. 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