{"id":360,"date":"2015-04-22T17:51:04","date_gmt":"2015-04-22T15:51:04","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/recht-subversiv\/?p=360"},"modified":"2015-04-23T10:16:21","modified_gmt":"2015-04-23T08:16:21","slug":"der-erste-und-der-zweite-blick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/recht-subversiv\/2015\/04\/22\/der-erste-und-der-zweite-blick\/","title":{"rendered":"Der erste und der zweite Blick"},"content":{"rendered":"<p>Vergangenes Wochenende auf der New York Triennale, die dieses Jahr unter dem Motto <em>Surronding Audience<\/em> stattfindet: Der Aufzug spuckt mich in der zweiten Etage des New Museum aus und mein Blick f\u00e4llt sogleich auf eine Doppelinstallation des K\u00fcnstlers Josh Kline (1979 in Philadelphia geboren), die den Titel <em>Freedom<\/em> tr\u00e4gt.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Vier lebensgro\u00dfe, uniformierte und behelmte Robocop-Figuren stehen im Raum. In ihrer Bauchgegend hat Kline Bildschirme montiert, auf denen Videointerviews zu sehen sind. Ich h\u00f6re kurz hinein. Die Interviewten berichten von aktuellen Problemen wie h\u00e4uslicher Gewalt gegen Frauen, \u00dcberwachung, rassistischer Polizeigewalt und den Protest dagegen. Gegen\u00fcber l\u00e4uft auf einer gro\u00dfen Leinwand eine Rede von US-Pr\u00e4sident Barack Obama. Es hat den Anschein, als sei es seine Rede zum Amtsantritt im Januar 2009 auf der Treppe des Kapitols in Washington.<\/p>\n<p>Der Wandel (<em>Change<\/em>) und die Hoffnung (<em>Hope<\/em>), die Obama damals proklamierte, sind nur wenige Jahre sp\u00e4ter zerschellt, gescheitert an den brutalen Verh\u00e4ltnissen, die die milit\u00e4rgleich ausger\u00fcstete Polizei verk\u00f6rpert \u2013 so lese ich das Kunstwerk zun\u00e4chst, wohl auch, weil es meiner Stimmung nach zehn Tagen Washington und New York entspricht.<\/p>\n<p>Doch Josh Kline meint es subtiler: Nicht der echte Obama spricht da, vielmehr hat er dessen Rede re-inszeniert. Das Video zeigt den nachgestellten Pr\u00e4sidenten, wie er h\u00e4tte reden k\u00f6nnen. Ein leidenschaftlicher Appell an die sozialen Bewegungen, Ver\u00e4nderungen au\u00dferhalb und vorbei an den festgefahrenen politischen Institutionen zu bewirken. Doch genau das Gegenteil ist heute der Fall in den USA. Das zementierte Zwei-Parteien-System beschreibt ein befreundeter, etablierter Anwalt und Journalist mit den Worten; &#8222;Die Irren (<em>lunatics<\/em>) und Neofaschisten bei den Republikanern haben jeden Bezug zur Wirklichkeit verloren. Und die nach rechts ger\u00fcckten Demokraten w\u00fcrden Angela Merkel wahrscheinlich am linken Rand verorten.&#8220;<\/p>\n<p>In den Videos sprechen auch keine sozialen Aktivistinnen und Aktivisten, wie ich annahm. Es sind die Worte von Polizisten, au\u00dfer Dienst oder verrentet; sie berichten, wie sie Protestler mithilfe der sozialen Netzwerke identifizieren und \u00fcberwachen. Der Protest der vergangenen Jahre, die Obama-Kampagne und Occupy Wall Street \u2013 vollkommen absorbiert vom politischen System der USA, ohne die Wirklichkeit zu transformieren.<\/p>\n<p>Im Ausstellungskatalog weist Kline in einem Interview \u200edarauf hin, dass Amerikas K\u00fcnstler einen wesentlich besseren Zugang zu den Problemen des 21. Jahrhunderts haben. Sie seien n\u00e4her dran am Desaster, sp\u00fcrten die Folgen der Globalisierung und die soziale Ungleichheit h\u00e4rter als die Europ\u00e4er.<\/p>\n<p>Die Arbeiten der anderen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler der Ausstellung behandeln einen Teil dieser Themen, beispielsweise Migration und Interkulturalit\u00e4t. W\u00e4hrend ich Nicholas Mangans Film \u00fcber die zerst\u00f6rte Umwelt der Pazifikinsel Nauru anschaue \u2013 ein Dreiklang aus Kolonialismus, Konsumgewohnheiten im Westen und Umweltkatastrophe \u2013, h\u00f6re ich im Hintergrund die Stimme von Sophia Al-Maria, die arabische Lieder singt und darin ihre Zerrissenheit zwischen dem Arabischen Golf, woher ihre Familie stammt, und dem Nordwesten der USA, wo sie geboren ist, verk\u00f6rpert.<\/p>\n<p>Am Ende finde ich mich in den Worten Donna Kukamas, f\u00fcr die Kunstproduktion einen Prozess kontinuierlichen Fragens darstellt: Wo stehst du als Person und bist du dir dabei vollkommen \u00fcber die Gesellschaft als Ganzes bewusst?<\/p>\n<p><em>Wolfgang Kaleck ist Berliner Rechtsanwalt und Generalsekret\u00e4r des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR). Kaleck hat sich in den vergangenen Jahren mit Menschenrechtsverletzungen in Argentinien bis Abu Ghraib und Kolumbien bis Philippinen besch\u00e4ftigt; aktuell ist der NSA-Whistleblower Edward Snowden einer seiner Mandanten.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vergangenes Wochenende auf der New York Triennale, die dieses Jahr unter dem Motto Surronding Audience stattfindet: Der Aufzug spuckt mich in der zweiten Etage des New Museum aus und mein Blick f\u00e4llt sogleich auf eine Doppelinstallation des K\u00fcnstlers Josh Kline (1979 in Philadelphia geboren), die den Titel Freedom tr\u00e4gt.<\/p>\n","protected":false},"author":495,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[],"class_list":["post-360","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>New York Triennale: Der erste und der zweite Blick<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Die Installation des K\u00fcnstlers Josh Kline irritiert auf der New York Triennale. 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