{"id":546,"date":"2015-09-03T16:17:06","date_gmt":"2015-09-03T14:17:06","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/recht-subversiv\/?p=546"},"modified":"2015-09-03T19:48:38","modified_gmt":"2015-09-03T17:48:38","slug":"wer-bestimmt-die-arbeitsbedingungen-der-textilindustrie-suedasiens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/recht-subversiv\/2015\/09\/03\/wer-bestimmt-die-arbeitsbedingungen-der-textilindustrie-suedasiens\/","title":{"rendered":"Wer bestimmt die Arbeitsbedingungen der Textilindustrie S\u00fcdasiens?"},"content":{"rendered":"<p>Diese Woche dreht sich bei uns im ECCHR viel um die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie S\u00fcdasiens, um die Fabriken, die f\u00fcr den deutschen Markt produzieren. Einen Augenblick dachte ich, dass ich hier noch einmal \u00fcber das dringende Problem der rechtsradikalen und rassistischen Attacken in Deutschland und \u00fcber die Situation der Fl\u00fcchtlinge schreiben sollte. Tats\u00e4chlich aber h\u00e4ngen beide Themenkomplexe enger zusammen, als viele hierzulande wahrhaben wollen. Wir m\u00fcssen \u00fcber die Globalisierung reden, \u00fcber ihre verschiedenen Teilaspekte. Vor allem m\u00fcssen wir lernen, \u00fcber den nationalen Rahmen hinaus europ\u00e4isch und global zu agieren \u2013 wenn es um Fl\u00fcchtlinge geht, ebenso wie wenn es um die weltweite Wirtschaftskrise geht.<!--more--><\/p>\n<p>Die Globalisierung der Weltwirtschaft hat zu einer De-Industrialisierung in den nordatlantischen Staaten gef\u00fchrt, wie Sven Beckert in seinem Buch <em>King Cotton<\/em> beschreibt. Zu sehen ist das vor allem in der Baumwoll- und Textilindustrie, wo die historische Arbeiterbewegung bessere Arbeitsbedingungen erk\u00e4mpft hat. Damit stiegen die Kosten f\u00fcr L\u00f6hne und dies f\u00fchrte dazu, dass sich dieser Fortschritt nun gegen sie wendet. Die Arbeiter und Arbeiterinnen in der Textilindustrie in S\u00fcdasien leiden demgegen\u00fcber unter vielen M\u00e4ngeln, nicht zuletzt der Sicherheit in den Fabriken. Bei Br\u00e4nden wie dem bei Ali Enterprises im September 2012 in Karachi (Pakistan) oder beim Zusammenbruch des Rana-Plaza-Fabrikkomplexes im April 2013 in Dhaka (Bangladesch) haben Hunderte Arbeiterinnen und Arbeiter mit ihrem Leben f\u00fcr die Kleidung europ\u00e4ischer Hersteller bezahlt.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber sprechen diese Woche zwei Protagonisten aus Pakistan und Bangladesch auf unterschiedlichen Foren in Berlin: Mahmudul Hasan Sumon geh\u00f6rt zu einer Gruppe aktivistischer Anthropologen und beschreibt, wie seine Mitstreiter und er nach einem Fabrikbrand erst einmal eine Aufgabe \u00fcbernahmen, die dem Staat obliegen w\u00fcrde, dieser sie aber nicht erf\u00fcllte: Es musste eine Liste der unter den Tr\u00fcmmern des Geb\u00e4udes begrabenen Arbeiterinnen und Arbeiter erstellt werden. Ali Karamat, Gewerkschaftsaktivist aus Karachi, spricht gar von einem &#8222;Verschwinden&#8220; des Staates und f\u00fchrt dies auch auf die Strukturanpassungsprogramme des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) in den 1980er Jahren zur\u00fcck. Damals forderte der IWF als Auflage f\u00fcr Kredite an Pakistan massive Einsparungen im staatlichen Bereich sowie die Deregulierung des Arbeitsmarktes, unter anderem durch Beschneidung der Arbeitsschutzgesetze. Sparma\u00dfnahmen und Deregulierung waren Mit-Ursachen der t\u00f6dlichen Ereignisse der vergangenen Jahre, die keine Naturkatastrophen waren, wie beide betonen, sondern von Menschen gemachte Desaster. Beide Aktivisten fordern eine Wiederherstellung von Staatlichkeit in ihren L\u00e4ndern, freilich nicht die der autorit\u00e4ren Milit\u00e4rregime vergangener Tage, vielmehr demokratische Staaten.<\/p>\n<p>Interessant wird es, wenn Sumon und Karamat \u00fcber die westlichen Nichtregierungsorganisationen sprechen, die in ihren L\u00e4ndern aktiv sind. Beide sind so freundlich, deren \u2013 also auch unser \u2013 Engagement nicht offen zu kritisieren. Aber sie wenden sich gegen die &#8222;NGOisierung der Welt&#8220; und betonen, dass bestimmte Aufgaben wie sichere Arbeitspl\u00e4tze oder das Herstellen rechtlicher Verantwortung genuin staatliche Aufgaben sind. Daneben sind aus ihrer Sicht vor allem starke Gewerkschaften wichtig, um nach Fabrikbr\u00e4nden und -zusammenst\u00fcrzen \u00fcber ad-hoc-Reaktionen hinaus langfristig f\u00fcr sichere Arbeitsbedingungen zu sorgen.<\/p>\n<p>Wie aktuell die Debatte ist, zeigt die Zivilklage, die vier Betroffene des Fabrikbrandes bei Ali Enterprises vor dem Landgericht Dortmund gegen den deutschen Textildiscounter KiK eingereicht haben und die das ECCHR gemeinsam mit medico international unterst\u00fctzt. In der Klageerwiderung, die KiK diese Woche eingereicht hat, weist das Unternehmen die Entsch\u00e4digungsanspr\u00fcche vehement zur\u00fcck. KiK weist einmal mehr darauf hin, dass der Verhaltenskodex, den sich die Firma gegeben hat, ausschlie\u00dflich &#8222;ethisch motiviert&#8220; sei und keinerlei rechtliche Verbindlichkeit habe \u2013 eine folgenlose Moral also, die sich die KiKs dieser Welt auf die Fahnen schreiben. Damit belegt der Discounter aus B\u00f6nen einmal mehr \u2013 wenn auch unfreiwillig \u2013, warum die Zivilgesellschaft in Deutschland, die Gewerkschaften und die Betroffenen in Bangladesch und Pakistan zu Recht verbindliche Normen und staatliches Eingreifen fordern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Woche dreht sich bei uns im ECCHR viel um die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie S\u00fcdasiens, um die Fabriken, die f\u00fcr den deutschen Markt produzieren. Einen Augenblick dachte ich, dass ich hier noch einmal \u00fcber das dringende Problem der rechtsradikalen und rassistischen Attacken in Deutschland und \u00fcber die Situation der Fl\u00fcchtlinge schreiben sollte. 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