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Tortilla Española

 

Das Kartoffel-Omelett ist ein leckeres Reste-Essen – und nicht mit dem gleichnamigen mexikanischen Brotfladen zu verwechseln

Für zwei Personen:
500g Kartoffeln
4 Eier
200 ml Milch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Frühlingszwiebel
viel frische Kräuter (Petersilie, Thymian, usw)
Salz und Pfeffer

Als allererstes den Ofen auf 150 Grad Oberunterhitze vorheizen.
Die weitere Zubereitung geht ratzfatz, denn die Kartoffeln werden roh und lediglich geschält mittels Gemüsehobel in schön dünne Scheibchen geschnitten.

Dann eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe schälen, fein hacken und in etwas Öl in einer ofenfesten Pfanne auf mittlerer Hitze langsam anbraten. Sobald beides glasig (aber nicht braun) ist, die Kartoffelscheiben dazugeben. Einmal kräftig salzen und unter ständigem und vorsichtigem Wenden zehn Minuten anbraten. Dann eine gehackte Frühlingszwiebel untermischen und auf kleiner Hitze weiter braten.

Jetzt vier ganze Eier mit 200 ml Milch aufschlagen, salzen, pfeffern und mit den Kräutern vermischen. Die Eiermilch dann gleichmäßig über die Kartoffeln verteilen und die Pfanne für zehn bis fünfzehn Minuten in den Ofen schieben. Die Oberfläche darf dann lecker braun sein.

Schmeckt solo genauso gut wie mit einer roten Salsa – ein sommerlicher, grüner Salat als frische Beilage kann aber niemals schaden …

Alle unsere Rezepte von A-Z gibt’s hier.

17 Kommentare

  1.   Crissi 83

    Also ich kenne beide sorten, und zwar sus dem selben Gebiet in spanien! (CostaDaurada, Cambrils/Salou

  2.   chef

    Danke cs1111 für die gute Anleitung. Die Tortilla sollte doch auch landestypisch gekocht werden und nicht zu einem Gratin mutieren.
    Irgendwann entwickelt sich doch ein gewisser Anspruch.

  3.   oet

    Prima Sache! Ich fülle den Inhalt der Bratpfanne
    in inwändig glasiertes Tongeschirr. Und dannm ab
    in den Ofen.
    Die Tonschälchen auf Holz darbieten.

  4.   Hagmar

    RESTEESSEN?
    Kann mir jemand erklären, wovon diese Zutaten „Reste“ sein sollen?
    Bei gekochten Kartoffeln könnte ich mir den Begriff noch erklären, aber so…
    Funktioniert sicher auch mit übriggebliebenen Pellkartoffeln und in der Pfanne. So mache ich zwar sonst eher Rösti (in Kombination mit Gurkensalat in Joghurt-Dill-Sosse und Winztomaten), aber Tortilla wäre mal wieder eine kleine Abwechslung. Danke fürs Erinnern.

  5.   mikey

    was für ein dummes gezeter.. wenn es kein veg-gedöns zum rumheulen gibt dann fällt einem schon etwas anderes ein. auch hier gilt (leider): kommentare generell abschalten oder dummfug gar nicht erst freischalten.


  6. @Frank
    Vielen Dank, das Gleiche wollte ich auch schreiben.
    Schon allein der Kommentar von Mops (voherige Seite) bringt Runzeln auf die Stirn. Auch in vielen anderen Ländern werden dort fremde/ ausländische Gerichte nach „heimischer“ Art zubereitet. Der Author hat zudem nicht die Authentizität der spanischen Küche in Anspruch genommen …

  7.   Frank

    Ja, aber nur bei Vollmond, gerührt von den Händen einer andalusischen Jungfrau, sonst wirds keine ECHTE Tortilla! Hab ich in meinen 20 Jahren in Spanien noch nie anders erlebt!

    Wie sich manche hier echauffieren, ist echt unglaublich. Anstatt einfach zu sagen: Ich kenne es nur so. Wie können Sie denn so sicher ausschließen, dass es in einer Region, die Sie noch nicht besucht haben, nicht doch so gemacht wird?

    Warum müssen ausländische Gerichte in Deutschland immer zum Heiligtum erhoben werden? Traditionsbewusstsein schön und gut, aber ich hasse diese Dogmen. Einfach nur sagen: „Es ist so, weil es schon immer so war“, ist 1. fast immer falsch und 2. hinderlich für die ein oder andere schöne Überraschung. Wie wäre es mit probieren und dann meckern, aber dafür mit Grundlage?

  8.   cs1111

    Liebe(r?) Kakoe, genau, da kommen wir der Sache schon näher. Eier mit Salz in einer grossen Schüssel aufschlagen, und die angebratenen Kartoffeln, Zwiebeln, gerne auch mal mit ner Paprika, in die Eier, nicht umgekehrt! Mittlerweile REICHLICH Olivenöl in die Pfanne, die Mischung rein, zurück auf den Herd, (OFEN??? Hab ich hier in Spanien in mehr als 10 Jahren noch nie gesehen!), stocken lassen und DANN: grossen Teller mit Öl einreiben umgedreht auf die Pfanne, das ganze über’s Handgelenk (nach hinten, nicht zur Seite) umklappen und vom geölten Teller mit der ungekochten Seite nach unten wieder vorsichtig in die Pfanne gleiten lassen. Dann wird es aussen krustig und innen saftig und das Ei ist auch überall durchgegart. Grosser Gott – Milch?? Ofen?? nee…

  9.   kakoe

    Sicher lecker, aber mit einer echt spanischen Tortilla hat das nix zu tun. Da kommt, wie schon andere zu Recht anmerkten, NIE Milch rein und sie wird NIE im Ofen zubereitet. Vor allem aber, und das ist der Trick bei einer sowohl echten als auch guten Tortilla, mischt man die gegarten Kartoffeln unter die Ei-Masse und brät dann das Ganze zur Tortilla.

 

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