{"id":342,"date":"2006-11-03T00:03:35","date_gmt":"2006-11-02T22:03:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/rezeptor\/2006\/11\/03\/entenbrust-mit-rotkohl_342"},"modified":"2006-11-03T00:03:35","modified_gmt":"2006-11-02T22:03:35","slug":"entenbrust-mit-rotkohl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/rezeptor\/2006\/11\/03\/entenbrust-mit-rotkohl_342","title":{"rendered":"Entenbrust mit Rotkohl"},"content":{"rendered":"<p>Der Herbst ist in vollem Gange, ebenso wie die REZEPTOR Wohlf\u00fchlgerichte: Den Sonntagnachmittag zwischen Drachensteigenlassen und \u00bbNur die Liebe z\u00e4hlt\u00ab entspannt am Herd verbringen.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nF\u00fcr 4 Kohlk\u00f6pfe<br \/>\n2 Entenbr\u00fcste<br \/>\n2 TL Honig<br \/>\nSaft von 2 Orangen (oder 1\/4 l Apfelsaft)<br \/>\nSalz, Pfeffer<br \/>\n1 EL Honig<br \/>\n100ml Sahne<br \/>\n1 Rotkohlkopf (ca. 1kg)<br \/>\n2 Zwiebeln<br \/>\n2 \u00c4pfel<br \/>\n2-3 Nelken<br \/>\n2 TL Salz, Pfeffer<br \/>\n2 EL Zucker<br \/>\n\u00bc l Wasser<br \/>\nEssig<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/rezeptor\/files\/2007\/08\/074-entenbrust-150x113.gif\" \/><\/p>\n<p>Mit dem Rotkraut beginnen, weil das noch ne ganze Weile vor sich hin k\u00f6cheln sollte, damit sich der Geschmack so richtig entwickelt. Zugegeben kann man bei knapper Zeit auch Rotkraut aus dem Glas oder der Dose nehmen, das schmeckt schon ganz okee. Aber selber machen macht wie immer mehr Spa\u00df und man kann selber alles so hinw\u00fcrzen wie es einem am besten schmeckt.<\/p>\n<p>Beim Rotkohl die \u00e4u\u00dferen verdreckten und welken Schichten absch\u00e4len und ihn dann halbieren. Dann kann man den Strunk gut erkennen und schneidet ihn gro\u00dfz\u00fcgig raus. Jetzt die H\u00e4lften noch mal halbieren und das ganze in d\u00fcnne Scheiben schneiden oder \u2013 wer hat \u2013 \u00fcber einen Hobel lassen. Die beiden Zwiebeln sch\u00e4len und hacken, die \u00c4pfel ebenfalls sch\u00e4len, die Kerngeh\u00e4use entfernen und in kleine St\u00fcckchen schneiden. Ein bisschen \u00d6l in einem (ziemlich gro\u00dfen) Topf erhitzen und darin die Zwiebeln 3 Minuten anschwitzen. Den Rotkohl dazu und noch mal ne Runde (2-3 min) anbraten. 2 TL Salz und 2 EL Zucker dr\u00fcberstreuen und mit dem Wasser und zun\u00e4chst 5-6 EL Essig (einfach die Branntweinvariante) abl\u00f6schen. Noch die Nelken dazu (Achtung Mega-Geschmackswirkung! Deshalb auf keinen Fall mehr nehmen, das schmeckt sonst extrem nach Weihnachtsfeiertage) und am Schluss die \u00c4pfel. Deckel drauf und bei kleiner Hitze so eine bis anderthalb Stunden k\u00f6cheln lassen. Noch besser schmeckts, wenn man es bereits einen Tag vorher gemacht und dann noch mal aufw\u00e4rmt.<\/p>\n<p>Die Entenbr\u00fcste (gibt&#8217;s zum Beispiel tiefgefroren als Geheimtipp echt billig bei ALDI &#8211; jaja, besser sind nat\u00fcrlich die vom Metzger und noch besser die vom Biobauern direkt) auftauen, sollten es keine frischen sein. Kurz abwaschen und trockentupfen. Ofen auf 100 Grad Oberunterhitze vorheizen. Mit einem scharfen Messer die Karo-m\u00e4\u00dfig einritzen. W\u00fcrde man das nicht tun, wellte sich die Brust in der Pfanne auf, weil sich das Bindegewebe der Haut unter Hitzeeinwirkung stark zusammenzieht? Die Teile ordentlich pfeffern und salzen und schon mal eine Pfanne mit ein bisschen \u00d6l erhitzen. Da wird gleich aus der Haut und der drunterliegenden Fettschicht noch gen\u00fcgend rausgebraten. Die Br\u00fcste jetzt mit der Hautseite nach unten in die hei\u00dfe Pfanne geben und da 6-7 Minuten wie man so sch\u00f6n im K\u00fcchenjargon sagt: Goldgelb anbraten. Pfanne vom Herd nehmen und die Dinger umdrehen und mit jeweils einem EL Honig betr\u00e4ufeln. Die Pfanne in den Ofen stellen und 20-25 Minuten nachgaren. Durch die geringe Hitze und das langsame Garen wird das nachher eine extrem zarte Angelegenheit! Auf die Ofentauglichkeit der Pfanne w\u00e4re noch hinzuweisen, eine mit Holzgriff w\u00e4re doof.<\/p>\n<p>Nochmal zum Zeitplan: am besten so eine Viertelstunde nachdem man das Kraut an den Start gebracht hat mit der Ente anfangen, dann kommt man am Ende ganz gut hin. Wobei das Kraut ja nach hintenraus recht flexibel zu handhaben ist, da machen 10 Minuten l\u00e4nger nichts aus.<\/p>\n<p>Nach den 20 Minuten mal eine Brust vorsichtig anschneiden, es m\u00fcsste jetzt herrlich rosa Fleisch zu sehen sein, sollt es noch zu roh sein, 5 Minuten zugeben. Sind sie fertig, packt man sie in Alufolie ein und pr\u00e4pariert noch ein lecker S\u00f6\u00dfchen dazu: Dazu kann man entweder Apfelsaft oder Orangensaft nehmen. Den Osaft sollte man noch mit etwas Wasser verd\u00fcnnen, sonst sind die Bitterstoffe zu deutlich. Das gibt beides einen sehr leckeren fruchtigen Geschmack, REZEPTOR hat heute die Orangenvariante gew\u00e4hlt. Jedenfalls sollte es am Ende ca. 1\/4 Liter sein. Den kippt man in die Pfanne mit dem Entenbratensaft und l\u00e4sst es auf dem Herd bei ordentlich Power ein paar Minuten reduzieren und schabt w\u00e4hrenddessen mit einem Holzl\u00f6ffel sch\u00f6n die Pfanne aus, damit sich alles l\u00f6st und seinen Geschmack an die So\u00dfe abgibt. Die Sahne dazu, noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken und am Ende die Butter rein \u2013 die bringt noch so ein bisschen S\u00e4migkeit rein. Rotkraut noch mal probieren (kann man auch zwischendrin immer mal machen) und mit Zucker, Salz, Pfeffer und Essig so hinw\u00fcrzen wie man es gerne h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Die Entenbr\u00fcste in Scheiben schneiden, h\u00fcbsch auf die Teller anrichten, Rotkraut und So\u00dfe dazu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Herbst ist in vollem Gange, ebenso wie die REZEPTOR Wohlf\u00fchlgerichte: Den Sonntagnachmittag zwischen Drachensteigenlassen und \u00bbNur die Liebe z\u00e4hlt\u00ab entspannt am Herd verbringen.<\/p>\n","protected":false},"author":96,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[820],"tags":[772,780,740,784],"class_list":["post-342","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wg-classics","tag-beilagen","tag-feiertagsmenus","tag-fleisch","tag-gutburgerlich"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - 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