{"id":652,"date":"2008-03-12T19:59:55","date_gmt":"2008-03-12T17:59:55","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/rezeptor\/2008\/03\/12\/curry-eleison-mit-naan_652"},"modified":"2008-03-12T19:59:55","modified_gmt":"2008-03-12T17:59:55","slug":"curry-eleison-mit-naan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/rezeptor\/2008\/03\/12\/curry-eleison-mit-naan_652","title":{"rendered":"Curry Eleison mit Naan"},"content":{"rendered":"<p>Mit Curries ist es wie mit Fleisch-Marinaden. Alle denken: Je mehr man reintut desto besser. Der Gegenteil ist aber der Fall, geschmackliche Schwerpunkte sind wichtig. In unserem Curry befinden sich lediglich Kichererbsen\u2026<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>f\u00fcr Hrundi V. Bakshi und Michele<br \/>\n1 Dose Kichererbsen<br \/>\n1 Dose Dosentomaten<br \/>\n1 kleine Zwiebel<br \/>\n1 St\u00fcck Ingwer, daumengro\u00df<br \/>\n1 gro\u00dfe Knoblauchzehe<br \/>\n1 Limette<br \/>\n1 TL Currypaste<br \/>\n1 Bund Koriander<br \/>\n250 g Mehl<br \/>\n1\/3 W\u00fcrfel frische Hefe<br \/>\n1 EL Joghurt<br \/>\nWasser<br \/>\nSalz<br \/>\nButter<br \/>\nButterschmalz (w\u00e4re gut, sonst \u00d6l)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/rezeptor\/files\/2008\/03\/veeg06.gif\" height=\"113\" width=\"158\" \/>Naan kommt aus Indien und ist ein Hefebrot mit Joghurt drin und wird nach dem Backen mit Butter betr\u00e4ufelt. Bekommt man auch easy beim Inder oder in der Spezialit\u00e4ten-Ecke im Supermarkt. F\u00fcr Kochfreaks mit zu viel Zeit steht das Rezept zum selber machen weiter unten.<\/p>\n<p>F\u00fcrs Curry die Zwiebel sch\u00e4len und ganz fein schneiden, den Knoblauch ebenfalls. In einer mittelgro\u00dfen Pfanne ein EL Butterschmalz oder neutrales \u00d6l auf mittlere Hitze bringen und die beiden Knollengew\u00e4chse langsam und goldbraun anbraten. Normalerweise versucht man die Br\u00e4unung von Zwiebel und Knoblauch ja wegen den entstehenden Bitterstoffen immer zu vermeiden. Bei diesem Curry ist das aber ausdr\u00fccklich erw\u00fcnscht, also nicht die Bitterstoffe sondern eine Art R\u00f6st-Grundgeschmack, darum sollen die Dinger ja auch nur LEICHT braun werden.<br \/>\nDie Pfanne auf eine kalte Kochplatte ziehen, die Currypaste dazugeben und unter st\u00e4ndigem R\u00fchren ihr eingeschlafenes Temperament wieder aufwecken. Das erledigt f\u00fcr uns freundlicherweise die Resthitze des Pfannenbodens.<br \/>\nWenn jetzt scharfer, bei\u00dfender Geruch die K\u00fcche f\u00fcllt und man husten mu\u00df wie der Teufel, hatte man noch zuviel Hitze im Kochger\u00e4t.<br \/>\nVor diesem Szenario die Pfanne mit einer bereits ge\u00f6ffneten Dose Dosentomaten abl\u00f6schen und das Curry wieder auf die hei\u00dfe Herdplatte ziehen. Wer noch andere asiatische Gew\u00fcrze wie Kreuzk\u00fcmmel, Garam Masala oder Koriander im Bord stehen hat kann die auch gerne zusammen mit der Currypaste anr\u00f6sten.<\/p>\n<p>Die Limette mit der Hand fest auf dem Tisch hin- und herrollen damit sie weich wird und der Saft besser rauskommt. Den Saft einer H\u00e4lfte in die Pfanne dr\u00fccken.<br \/>\nKichererbsendose \u00f6ffnen, die Fl\u00fcssigkeit ableeren und auch zum Curry geben, und alles auf kleiner Hitze zehn bis f\u00fcnfzehn Minuten ohne Deckel vor sich hin k\u00f6cheln lassen.<br \/>\nDann nochmal auf Salz und Limette abschmecken und ganz zum Schluss viel grob gehackten Koriander unterr\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Naan selbstgemacht:<\/strong><br \/>\nMehl in eine Sch\u00fcssel geben, einen Krater ausheben und die Hefe da reinbr\u00f6seln. Zwei Prisen Zucker und einen w\u00e4nzigen Schlock lauwarmes Wasser dazu, einen Vorteig r\u00fchren und f\u00fcnf Minuten stehen lassen.<br \/>\nDann mal vorsichtig 100 ml lauwarmes Wasser, Joghurt, 40 Gramm geschmolzene Butter und drei Prisen Salz mit rein und alles zu einem elastischen Teig kneten. Vielleicht noch 10 bis 20 ml Wasser dazu, wenn er zu trocken scheint. Und mindestens acht Minuten kneten, damit sich der Kleber des Mehls ausbildet.<br \/>\nDie Teigkugel mit \u00d6l eincremen und zugedeckt an einem zimmertemperierten Ort mindestens eine Stunde gehen lassen.<br \/>\n30 Minuten vor dem Backen den Ofen auf volle Pulle vorheizen damit wir eine richtige Hitze bekommen, Fans von Ofensteinen d\u00fcrfen jetzt ihr Prachtst\u00fcck einsetzen!<br \/>\nDen aufgegangenen Teig in 4 bis 6 gleichgro\u00dfe Kugeln teilen, leicht flachdr\u00fccken und so Fladen formen. Mit dem Handr\u00fccken einige Dellen reinmachen, damit nach dem backen sich da kleine Butter-Seen bilden k\u00f6nnen.<br \/>\nEtwa f\u00fcnf Minuten auf mittlerer Schiene bis zur gew\u00fcnschten Br\u00e4unung backen, rausnehmen und mit Butter betr\u00e4ufeln, mit einem sauberen K\u00fcchentuch bis zum Servieren abdecken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Curries ist es wie mit Fleisch-Marinaden. Alle denken: Je mehr man reintut desto besser. 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