{"id":751,"date":"2008-06-07T12:46:04","date_gmt":"2008-06-07T10:46:04","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/rezeptor\/2008\/06\/07\/carne-de-porco-a-polvo-vs-pide_751"},"modified":"2008-06-07T12:46:04","modified_gmt":"2008-06-07T10:46:04","slug":"carne-de-porco-a-polvo-vs-pide","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/rezeptor\/2008\/06\/07\/carne-de-porco-a-polvo-vs-pide_751","title":{"rendered":"Carne de Porco \u00e0 Polvo vs. Pide"},"content":{"rendered":"<p>Ab sofort gibts bei REZEPTOR t\u00e4glich das EM-Topspiel auf dem Teller: Im Er\u00f6ffnungsknaller treten f\u00fcr Portugal \u00bbSchweinefleisch mit Tintenfisch\u00ab gegen die T\u00fcrkei mit \u00bbselbstgebackenem Fladenbrot\u00ab an.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nf\u00fcr Hamit und Halil:<br \/>\n400 g Schweinefleisch f\u00fcr Gulasch<br \/>\n2 Gl\u00e4ser Wei\u00dfwein<br \/>\n1 oder 2 Tintenfische<br \/>\n4 Knoblauchzehen<br \/>\n1\/2 Paprika<br \/>\n1\/2 Dose Dosentomaten<br \/>\n1\/2 Bund Koriander, frisch<br \/>\n1 Hand voll schwarze Oliven<br \/>\n2 Lorbeerbl\u00e4tter<br \/>\n1 EL Paprikapulver<br \/>\n2 Zitronen<br \/>\nSalz, Pfeffer<br \/>\nSchmalz<br \/>\nvs.<br \/>\n300 g Mehl (Typ 550)<br \/>\n150 ml Milch<br \/>\n35 ml Oliven\u00f6l<br \/>\n1\/4 Hefew\u00fcrfel<br \/>\n1 Prise Zucker<br \/>\nRosmarin<br \/>\nSalz<\/p>\n<p>Als Aufw\u00e4rm\u00fcbung vier Stunden vor Kochbeginn das Schweinefleisch einlegen: Drei gequetschte Knoblauchzehen mit Schale, Lorbeerbl\u00e4tter, 1 EL Paprikapulver, Pfeffer und das Fleisch in eine Sch\u00fcssel geben, mit Wei\u00dfwein auff\u00fcllen und zugedeckt im K\u00fchlschrank vor sich hin marinieren lassen. Das macht die Muckis locker.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/rezeptor\/files\/2008\/06\/em01.gif\" \/>Nach einer kurzen Schaffenspause kann man sich dem Fladenbrot-Teig widmen. Es ist ein simpler Hefeteig mit Milch: In einem Topf die Milch auf lauwarm erhitzen, w\u00e4hrenddessen Hefe reinbr\u00f6seln und diese So\u00dfe zum Mehl geben. Eine Prise Zucker dazu und alles gut durchkneten. Am Anfang ist das wahrscheinlich noch ne feuchte Angelegenheit, nach f\u00fcnf bis zehn Minuten wirds besser. Zu einer Kugel rollen, in die Sch\u00fcssel legen und Klarsichtfolie dr\u00fcber legen. Das machen die T\u00fcrken so, damit der Teig beim Gehen keine Haut bekommt. Eine Stunde an einem zugfreien und warmen Ort gehen lassen. Sobald sich der Teig um das Doppelte vergr\u00f6\u00dfert hat, noch mal kurz durchkneten und mit einem Nudelholz in Fladenbrotform bringen. Auf ein bemehltes Backblech legen und mit Wasser bepinseln, wieder 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen schon mal auf 230 Grad vorheizen, der muss gleich gut bollern.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in die portugiesische H\u00e4lfte. Tintenfisch in 2 cm dicke Streifen schneiden, die letzte Knoblauchzehe sowie Zwiebeln sch\u00e4len und hacken. Das Schweinefleisch aus der Marinade fischen und mit K\u00fcchenpapier abtrocknen. Einen EL Schmalz in einer Pfanne auf Maximaltemperatur erhitzen. Darin das Schweinefleisch in einer gro\u00dfen Pfanne ringsrum goldbraun anbraten. Dann mit einem EL Paprikapulver best\u00e4uben und mit einer Tasse Marinade abl\u00f6schen. Mit einem Holzspatel das gute Zeug vom Pfannenboden abkratzen und dann alles aus der Pfanne nehmen. Stattdessen die Tintenfischringe mit etwas Oliven\u00f6l<br \/>\nreinschmeissen und ebenfalls braun anbraten, dann zum Schwein legen. Temperatur reduzieren und Zwiebeln und Knoblauch in etwas Oliven\u00f6l anglasen. Noch mit einem EL Mehl best\u00e4uben, 30 Sekunden gut umr\u00fchren und dann mit der halben Dose Dosentomaten abl\u00f6schen. Schwein und Tintenfisch wieder mit in die Pfanne geben und die halbe gewaschene, entkernte und gew\u00fcrfelte Paprikaschote ebenfalls. Salzen und Pfeffern, wers gern scharf mag kann mit Chili experimentieren. Das ganze sollte ab sofort nur noch leise k\u00f6cheln, je l\u00e4nger, je besser.<\/p>\n<p>Mit einem scharfen Messer ein Muster in den Fladenbrot-Teigling ritzen und mit Oliven\u00f6l eincremen. Den Rosmarin klein hacken und dann aufs Brot streuen. Fenchelsamen gehen auch, oder Meersalz S Das Blech auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben. Eine halbe Tasse Wasser auf dem Ofenboden sch\u00fctten und sofort wieder zumachen. Durch den entstehenden Wasserdampf geht der Teig besser auf. Sobald das Brot oben leicht braun ist kann man die Ofent\u00fcr ankippen und irgendein (hitzeresistentes) K\u00fcchenger\u00e4t reinschieben, so dass sie nicht ganz schlie\u00dft. Dann bis zur gew\u00fcnschten Br\u00e4unung backen, das dauert insgesamt so 15 bis 20 Minuten.<\/p>\n<p>Kurz ausk\u00fchlen lassen und die Portugiesen nochmal auf Salz abschmecken und etwas Zitronensaft reinpressen. Die schwarzen Oliven entsteinen und auch dazugeben. In tiefen Tellern mit frischem Koriander servieren.<\/p>\n<p><em>Spielbericht:<br \/>\nBeide Parteien erg\u00e4nzen sich wunderbar, die schleimig-pomadigen Portugiesen auf der einen, die kra(o)ssen T\u00fcrken auf der anderen Seite. Nach kurzer Eingew\u00f6hnungsphase haben sich Schwein und Tintenfisch eingespielt und kombinieren wunderbar nach vorn. Es entstehen zwangsl\u00e4ufig Torchancen, die aber doch dann nicht verwertet werden. Hoffentlich r\u00e4cht sich das nicht!  Die T\u00fcrkische Abwehr f\u00e4ngt n\u00e4mlich alle Angriffe butterweich ab. Zahlreiche Konter ihrerseits \u00fcber Rosmarin und Fenchelsaat machen das Ganze zu einem munteren Hin und Her. ELFMETER!! Koriando Ronaldo f\u00e4llt in einer zweifelhaften Situation theatralisch in Strafraum, eins zu null. Die Portugiesen versuchen nun, das Ergebnis \u00fcber die Zeit zu retten. Die krossen T\u00fcrken rennen und rennen, aber es bleibt dabei. Naja, am ersten Tag einer EM fallen ja eh nie viele Tore.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab sofort gibts bei REZEPTOR t\u00e4glich das EM-Topspiel auf dem Teller: Im Er\u00f6ffnungsknaller treten f\u00fcr Portugal \u00bbSchweinefleisch mit Tintenfisch\u00ab gegen die T\u00fcrkei mit \u00bbselbstgebackenem Fladenbrot\u00ab an.<\/p>\n","protected":false},"author":96,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[833],"tags":[740,787,792,793],"class_list":["post-751","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-em-special-2008","tag-fleisch","tag-hefe","tag-mediterran","tag-meeresfruchte"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Carne de Porco \u00e0 Polvo vs. Pide - Rezeptor<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/rezeptor\/2008\/06\/07\/carne-de-porco-a-polvo-vs-pide_751\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Carne de Porco \u00e0 Polvo vs. Pide - 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