{"id":891,"date":"2008-09-16T16:02:09","date_gmt":"2008-09-16T14:02:09","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/rezeptor\/2008\/09\/16\/okonomiyaki_891"},"modified":"2008-09-16T16:02:09","modified_gmt":"2008-09-16T14:02:09","slug":"okonomiyaki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/rezeptor\/2008\/09\/16\/okonomiyaki_891","title":{"rendered":"Okonomiyaki"},"content":{"rendered":"<p>Wer in Japan Sushi essen m\u00f6chte, bekommt von den Eingeborenen erstmal nur Stirnrunzeln. \u00bbH\u00e4? Sushi? Aaah, da gibts irgendwo dieses Sushi-Restaurant\u2026\u00ab<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nF\u00fcr Naohiro und Hidetoshi:<br \/>\n1 Ei<br \/>\n100 g Mehl<br \/>\n75 ml Wasser<br \/>\n1 ganz kleiner Kopf Weisskohl<br \/>\nSpeck in hauchd\u00fcnnen Scheiben<br \/>\nThunfischflocken (Katsuobushi)<br \/>\nOkonomiyaki-So\u00dfe<br \/>\nMayon\u00e4se<br \/>\nFleisch, Gem\u00fcse &amp; Meeresbewohner nach Wahl<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/rezeptor\/files\/2008\/09\/rrr17.gif\" \/>Witizigerweise gibts in Japan echt viele \u2013 vor allem die jungen Leute \u2013 die noch nie Sushi gegessen haben, ist halt viel zu teuer und auch total uncool. Es handelt sich also mal wieder um einen Schachzug unserer Lebensmittelindustrie.<br \/>\nREZEPTOR geht deshalb mal wieder trendm\u00e4ssig voran und stellt heute das Lieblingsjunkfood der Japaner vor: Okonomiyaki ist so ne Art dicker Pfannkuchen mit Kohlbl\u00e4ttern drin und allem m\u00f6glichen belegt. \u00dcbersetzt heisst es etwa \u00bbbrate was Du willst\u00ab.<\/p>\n<p>Zuerst den Pfannkuchenteig: Mehl, Eier und Wasser in eine mittelgro\u00dfe Sch\u00fcssel geben und daraus mit einem Schneebesen einen homogenen Teig fegen. Vom Weisskohlkopf die \u00e4u\u00dferen Schichten absch\u00e4len und die gro\u00dfen dicken Rippen raus operieren. Das flache Zeug in d\u00fcnne Streifen oder kleine Quadrate schneiden, und die gew\u00fcnschte Menge davon in den Teig r\u00fchren. F\u00fcr die oben angegebene Menge (1 Ei und 100 g Mehl) reichen wahrscheinlich vier, f\u00fcnf Bl\u00e4tter, aber es gibt bei Okonomiyaki ja eh keine Regeln.<\/p>\n<p>Dann die Zutaten klein schnibbeln:<br \/>\n&#8211; D\u00fcnn geschnittenes Fleisch egal von welchem Tier,<br \/>\n&#8211; geschmacklich sehr gut passen alle Sachen aus dem Meer, also frischen Fisch, kleine Tintenfische, Muscheln, Scampis, Hauptsache frisch und d\u00fcnn<br \/>\n&#8211; Gem\u00fcse: je nach Lust und was die Saison so hergibt (in Japan sind Ananas auch sehr beliebt)<br \/>\n&#8211; Sardellen und\/oder Kapern<br \/>\n&#8211; K\u00e4se kann auch noch mit rein, dann bitte grob reiben.<\/p>\n<p>In einer Pfanne einen kleinen Schluck \u00d6l erhitzen und beim Hochheizen schonmal die hauchd\u00fcnnen Speckscheiben anbraten. Aber aufpassen, das geht dann am Schluss ganz schnell! Sobald sie goldbraun und knusprig sind, rausnehmen und auf einem Blatt K\u00fcchenrolle parken. Die Pfannentemperatur auf Medium zur\u00fcckfahren und den ersten Teigbatzen reinklecksen. Er sollte ungef\u00e4hr ein bis zwei Zentimeter dick sein und darf ruhig eine unregelm\u00e4ssige Form haben. W\u00e4hrend der langsam von unten lecker goldbraun br\u00e4t, schmeisst man oben den \u00bbBelag\u00ab in den noch fl\u00fcssigen Teig. Die Sachen sinken dann teilweise rein, man kann sie auch mit der Hand sogar noch etwas reindr\u00fccken.<\/p>\n<p>Das Wendeman\u00f6ver ist etwas heikel, am sichersten ist wohl der Tellertrick: Ein gro\u00dfer flacher Teller wird umgedreht auf die Pfanne gelegt, mit einer Hand draufgepresst und mit der anderen Hand dreht man beides einmal um. Jetzt liegt der Fladen (mit der fertigen Seite oben) auf dem Teller. Die Pfanne runternehmen, wieder auf den Herd stellen, etwas \u00d6l erhitzen und den Fladen vorsichtig reingleiten lassen. Bis zur gew\u00fcnschten Knusprigkeit fertig backen, wir arbeiten hier mit Mediumhitze, damit das Okonomiyaki langsam und komplett durchgart.<\/p>\n<p>Den fertigen Fladen in Viertel reissen und mit Mayo, dann Okonomiyakiso\u00dfe und obendrauf einer Speckkruste toppen. Auf dem Tisch dann noch mit Thunfischflocken bestreuen.<\/p>\n<p>Okonomiyaki soll einfach Spa\u00df machen und es gibt wirklich keine Regeln, wie was und wo. Wichtig ist nur die spezielle So\u00dfe.<\/p>\n<p>Dazu passt Bier.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer in Japan Sushi essen m\u00f6chte, bekommt von den Eingeborenen erstmal nur Stirnrunzeln. \u00bbH\u00e4? Sushi? 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