{"id":1013,"date":"2014-06-06T14:07:31","date_gmt":"2014-06-06T12:07:31","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/schach\/?p=1013"},"modified":"2014-06-06T14:37:35","modified_gmt":"2014-06-06T12:37:35","slug":"ist-schach-ein-sport","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/ist-schach-ein-sport\/","title":{"rendered":"Ist Schach ein Sport?"},"content":{"rendered":"<p>Schach ist kein Sport mehr. Zumindest kein f\u00f6rderungsw\u00fcrdiger. Diese Nachricht d\u00fcrfte in den vergangenen Wochen niemandem entgangen sein, der sich f\u00fcr Schach interessiert. Das Bundesministerium des Inneren (BMI) hat dem Deutschen Schachbund die j\u00e4hrliche F\u00f6rderung in H\u00f6he von 130.000 Euro <a href=\"http:\/\/www.schachbund.de\/foerderung-des-schachsports\/articles\/foerderung-des-schachsports.html\">gestrichen<\/a>. Der Grund: Eine im Dezember 2013 in Kraft getretene Richtlinie des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), die Sportarten ohne &#8222;eigenmotorische Aktivit\u00e4t des Sportlers&#8220; f\u00fcr nicht f\u00f6rderungsw\u00fcrdig erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>In der Schachwelt wollte man das nicht kampflos hinnehmen. Die entsprechenden Webseiten waren voller Diskussionen um die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit dieser Ma\u00dfnahme und Aufrufe zum Protest. <a href=\"http:\/\/de.chessbase.com\/post\/ddrisierung-des-sports\" target=\"_blank\">Von einer DDR-isierung<\/a> des Sports war die Rede, weil die F\u00f6rderma\u00dfnahmen auf den Spitzensport zugeschnitten seien. Schach sah sich als Bauernopfer. Es gab sogar eine parlamentarische Anfrage der Gr\u00fcnen zu diesem Thema sowie <a href=\"https:\/\/epetitionen.bundestag.de\/petitionen\/_2014\/_05\/_13\/Petition_52203.mitzeichnen.html\" target=\"_blank\">eine Petition gegen die K\u00fcrzung<\/a>. Mit Erfolg: Am Donnerstag beschloss der Haushaltsausschuss des Bundestages, <a href=\"https:\/\/www.cducsu.de\/presse\/pressemitteilungen\/haushaltsausschuss-sichert-jugend-trainiert-fuer-olympia-und-foerdert-schachsport\" target=\"_blank\">dass die Streichung der Mittel zur\u00fcckgenommen wird<\/a>.<\/p>\n<p>Doch der drohende Ausschluss aus der Welt des echten Sports brachte Aufruhr in die Schachszene. Die meisten Debatten drehten sich um die erw\u00e4hnte &#8222;eigenmotorische Aktivit\u00e4t&#8220;. Wehm\u00fctig wurden Vergleiche gezogen zwischen Schie\u00dfen und Motorsport auf der einen und Schach auf der anderen Seite. Man fragte sich, warum ein geringer eigenmotorischer Anteil im einen Fall v\u00f6llig ausreicht, um als Sport anerkannt zu sein und gef\u00f6rdert zu werden, in dem anderen aber nicht mehr.<\/p>\n<p>Die von den Regularien geforderte &#8222;eigene, sportartbestimmende motorische Aktivit\u00e4t des Sportlers&#8220; im Schach ist tats\u00e4chlich eher \u00fcberschaubar. Allerdings: Bewegung und Reaktionsschnelligkeit werden wichtiger, je weniger Bedenkzeit die Spieler haben. Im Gegensatz etwa zum Poker existieren beim Schach sogar einige wenige reglementierte Bewegungsabl\u00e4ufe (es darf nur mit einer Hand gezogen und insbesondere geschlagen werden), an denen gute Spieler so zuverl\u00e4ssig erkannt werden, wie ein guter Tennisspieler an seiner R\u00fcckhandtechnik. Jegliches Bewegungsmoment beim Schach leugnen kann nur jemand, der noch nie eine umk\u00e4mpfte Blitzphase einer Partie erlebt hat. Und nur jemand, der noch nie eine sechsst\u00fcndige Turnierpartie oder ein neunrundiges Schnellschachturnier mitgespielt hat, kann bezweifeln, dass Schachspieler nach dem Wettkampf durchaus k\u00f6rperliche Ersch\u00f6pfung versp\u00fcren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Doch auch in einem viel weiteren Sinne kann man sich die Frage stellen, ob Schach ein Sport ist. Neben der Eigenmotorik gibt es eine Vielzahl anderer Kriterien, an denen sich eine Sportart messen lassen sollte und bei dem Schach Probleme bekommt. Wir haben einige etwas genauer angeschaut:<\/p>\n<p><b>1. Regularien<\/b><\/p>\n<p>Jeder Sport hat seine eigenen Regeln, ohne geht es nicht. Sie aufzustellen und einzuhalten bildet einen elementaren Teil eines Sports. Doch der Schachspieler ist ein Gewohnheitstier. Neue Bestimmungen werden von der Fide oder vom Schachbund erlassen, aber nicht immer von der breiten Masse aufgenommen, wie sich zuletzt bei der neuen<a href=\"http:\/\/de.chessbase.com\/post\/widerstand-gegen-spielervereinbarung\"> Spielervereinbarung<\/a> in der 2. Bundesliga gezeigt hat. Dort soll vor allem der Deutsche Schachbund in Person des Schiedsrichters mehr\u00a0 M\u00f6glichkeiten haben, Spieler zu kontrollieren, die im Verdacht stehen, mithilfe von Computern zu betr\u00fcgen. Doch Schachspieler m\u00f6chten sich ungern auf neue Spielregeln einlassen, erst recht, wenn sie dadurch vermeintliche Privilegien verlieren.<\/p>\n<p>Oft braucht es beim Schach einige \u00dcberzeugungsarbeit, um neue Regeln durchzusetzen. Besonders krass ist dieses Ph\u00e4nomen beim Thema Karenzzeit zu beobachten. In keiner anderen Sportart ist es den Akteuren gestattet, zu sp\u00e4t zum Wettkampf zu kommen und trotzdem antreten zu d\u00fcrfen. Man stelle sich vor, ein Marathonl\u00e4ufer beginnt seinen Lauf eine halbe Stunde nach Beginn des offiziellen Massenstarts. So \u00e4hnlich ist es bei klassischen Partien, wo jeder Spieler am Anfang der Partie zwei Stunden Bedenkzeit zur Verf\u00fcgung hat.<\/p>\n<p>Bis heute ist es in vielen Klassen und Turnieren erlaubt, bis zu einer Stunde zu sp\u00e4t zu kommen und den Gegner warten zu lassen. Zwar l\u00e4uft ab Beginn der Partie bereits die eigene Bedenkzeit, sodass die Versp\u00e4tung auf eine gewisse Art bestraft wird. Doch das ist es vielen Spielern wert, sei es um das Fr\u00fchst\u00fcck auszudehnen oder sich intensiver auf den Gegner vorzubereiten. Als Verb\u00e4nde versuchten, diesen Passus aus dem Regelwerk zu streichen, leisteten die Spieler Widerstand. Die Gr\u00fcnde waren meist aberwitzig: Als Berufst\u00e4tige h\u00e4tten sie keine Zeit, k\u00f6nnten halt nicht fr\u00fcher kommen, sagten einige Spieler.<\/p>\n<p>Oder die sogenannte Sofia-Regel: Sie verbietet eine einvernehmliche Punkteteilung zwischen beiden Akteuren vor einer bestimmten Anzahl von Z\u00fcgen. Nur in Ausnahmef\u00e4llen darf so etwas im Einverst\u00e4ndnis mit dem Schiedsrichter vereinbart werden. Die Regel geht zur\u00fcck auf ihre Premiere bei einem Weltklasseturnier, das vor wenigen Jahren in der bulgarischen Hauptstadt ausgetragen wurde. Eine Partie sollte nicht zu fr\u00fch friedlich beendet werden, weil sonst der k\u00e4mpferische, sportliche Aspekt zu kurz gerate. Bis heute ist diese Regel eine Ausnahme und findet sich haupts\u00e4chlich dort, wo Sponsoren und mediale Aufmerksamkeit sind (Bundesliga, Weltklasseturniere). In unterklassigen Ligen gibt es sie nicht. Zu gro\u00df ist der Widerstand der Spieler, die sich um ihre Rechte beschnitten sehen. Dies ist beispielhaft f\u00fcr die Haltung vieler Schachspieler, die zwar einerseits f\u00fcr das Schach den Status einer Sportart fordern, im Gegenzug aber nicht bereit sind, daf\u00fcr einen Preis zu zahlen.<\/p>\n<p><b>2. Mediale Darstellung<\/b><\/p>\n<p>Ein Sport, der um Aufmerksamkeit buhlt, kann sich der Entwicklung der Medien kaum entziehen. So verwundert es nicht, dass die Turniere an denen die Weltstars teilnehmen, sich in den vergangenen Jahren eigene Standards wie Livekommentierungen, Video\u00fcbertragungen und ausf\u00fchrliche Rundenberichte auferlegt haben. Eine erfreuliche Entwicklung, doch auch hier wirft das Licht Schatten.<\/p>\n<p>So wird zwar viel Wert darauf gelegt, ber\u00fchmte und starke Spieler vor die Kamera zu holen, die dem eingeweihten Kenner die jeweiligen Finessen der Stellung erkl\u00e4ren. Eine Berichterstattung f\u00fcr den Laien findet jedoch so gut wie nicht statt. Dem Spielgeschehen zu folgen ist f\u00fcr einen Durchschnittseurop\u00e4er um einiges schwieriger, als sich zum ersten Mal den Superbowl anzuschauen. Schach muss den Spagat zwischen Laienberichterstattung und der f\u00fcr Fortgeschrittene besser in den Griff bekommen. Ein Sport muss f\u00fcr jeden zug\u00e4nglich gemacht werden, sonst wird es schwierig.<\/p>\n<p>Auch was die interne Berichterstattung angeht, gibt es Verbesserungspotenzial. Die Darstellung auf den bekannten Internetseiten und Magazinen ist des Sports oft nicht w\u00fcrdig. Da werden immer wieder die Namen von Weltklassespielern verwechselt, es gibt klare fachliche Fehler, und sonderlich aktuell ist das Ganze oft auch nicht. Zudem mangelt es manchem Autor an Feingef\u00fchl, was die Au\u00dfendarstellung des Schachs angeht. Dem Sport w\u00fcrde es jedenfalls guttun, wenn er die Klischees des einsamen, introvertierten Junggesellenzeitvertreibs nicht selbst noch best\u00e4tigen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><b>3. Soziales<\/b><\/p>\n<p>Sport ist immer auch Hobby und ein soziales Ereignis. H\u00e4ufig \u00fcbt man seinen Sport \u00fcber Jahrzehnte aus und findet Freunde f\u00fcrs Leben. Der Verein und seine Mitspieler werden zur zweiten Familie, man trifft sich auch abseits von Training und Wettk\u00e4mpfen und trinkt zusammen ein Bier. Ganze Wochenenden werden dem Vereinsleben gewidmet. Beim Schach gibt es so etwas eher selten. Viele Schachspieler kommen zum Vereinsabend oder Punktspiel des Spielens wegen. Das wars dann oft auch.<\/p>\n<p>Schach ist ein Einzelsport, Mannschaftsbetrieb hin oder her. Beim Schach besch\u00e4ftigt man sich vor allem mit sich selbst und seinen F\u00e4higkeiten. Eine Identifikation mit seinem Verein erscheint den meisten nicht wichtig, da Schach zu einem gro\u00dfen Teil der Selbstverwirklichung dient und somit sehr ichbezogen ist. Schach \u00e4hnelt in dieser Hinsicht weniger dem Status einer Sportart, denn eines Hobbys, bei dem die eigenen Interessen mehr in den Vordergrund ger\u00fcckt werden als das gro\u00dfe Ganze.<\/p>\n<p>Schach hat also auch abseits der Problematik der eigenmotorischen Aktivit\u00e4t noch andere Besonderheiten, die auf den ersten Blick f\u00fcr einen Sport ungew\u00f6hnlich sind. Es sind vor allem Barrieren, die eines Tages \u00fcberwunden werden m\u00fcssten. Das Zeug daf\u00fcr hat das k\u00f6nigliche Spiel allemal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schach ist kein Sport mehr. Zumindest kein f\u00f6rderungsw\u00fcrdiger. Diese Nachricht d\u00fcrfte in den vergangenen Wochen niemandem entgangen sein, der sich f\u00fcr Schach interessiert. Das Bundesministerium des Inneren (BMI) hat dem Deutschen Schachbund die j\u00e4hrliche F\u00f6rderung in H\u00f6he von 130.000 Euro gestrichen. 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