{"id":1163,"date":"2014-08-28T13:02:57","date_gmt":"2014-08-28T11:02:57","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/schach\/?p=1163"},"modified":"2014-08-28T14:10:51","modified_gmt":"2014-08-28T12:10:51","slug":"herbert-bastian-gari-kasparow-polarisiert-zu-stark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/herbert-bastian-gari-kasparow-polarisiert-zu-stark\/","title":{"rendered":"Herbert Bastian: &#8222;Gari Kasparow polarisiert zu stark&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Herr Bastian, vor wenigen Monaten musste der Schachsport um F\u00f6rdermittel des Bundes, ja um seine Anerkennung als Sportart k\u00e4mpfen. Dar\u00fcber wurde breit debattiert, auch bei uns (<a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/ist-schach-ein-sport\/\" target=\"_blank\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/natuerlich-ist-schach-sport\/\" target=\"_blank\">hier<\/a>). Aber ganz praktisch gesprochen: Was macht es f\u00fcr einen Durchschnittsspieler f\u00fcr einen Unterschied, ob es etwas mehr oder weniger F\u00f6rdermittel gibt?<\/p>\n<p><strong>Herbert Bastian:<\/strong> Das ist eine etwas egoistische Haltung. So wird man in der Konkurrenz zu anderen Sportarten nicht bestehen k\u00f6nnen. Die Diskussion um die F\u00f6rdermittel war eine rein formal-juristische um die Formulierung der F\u00f6rderrichtlinien. Es ist nicht so, dass jemand das Schach pl\u00f6tzlich nicht mehr f\u00f6rdern wollte, ganz im Gegenteil: Schach hat in der Politik einen sehr guten R\u00fcckhalt.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1165\" aria-describedby=\"caption-attachment-1165\" style=\"width: 220px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/herbert-bastian-gari-kasparow-polarisiert-zu-stark\/herbert-bastian\/\" rel=\"attachment wp-att-1165\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-1165\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2014\/08\/Herbert-Bastian-220x220.jpg\" alt=\"Herbert Bastian, seit 2011 Pr\u00e4sident des Deutschen Schachbundes wurde im August zum Vizepr\u00e4sidenten des Weltschachbundes gew\u00e4hlt. Hauptberuflich ist er Lehrer f\u00fcr Physik und Mathematik. Seine aktuelle ELO-Zahl: 2315\" width=\"220\" height=\"220\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1165\" class=\"wp-caption-text\">Herbert Bastian, seit 2011 Pr\u00e4sident des Deutschen Schachbundes wurde im August zum Vizepr\u00e4sidenten des Weltschachbundes gew\u00e4hlt. Hauptberuflich ist er Lehrer f\u00fcr Physik und Mathematik. Seine aktuelle ELO-Zahl: 2315 (Bild: Deutscher Schachbund)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Aber was h\u00e4tte sich ge\u00e4ndert, wenn diese 130.000 Euro pro Jahr wirklich entfallen w\u00e4ren?<\/p>\n<p><strong>Bastian:<\/strong> Im Extremfall h\u00e4tte man das komplette Leistungssportpersonal entlassen k\u00f6nnen, dann h\u00e4tten wir keine Trainer mehr. Oder wir h\u00e4tten die Beitr\u00e4ge erh\u00f6hen m\u00fcssen. Wenn die Mitglieder bereit gewesen w\u00e4ren, einen bis zwei Euro im Jahr mehr zu zahlen, dann h\u00e4tten wir uns diese Diskussion sparen k\u00f6nnen. Aber man kann sich leicht vorstellen, was passiert w\u00e4re, wenn wir das vorgeschlagen h\u00e4tten.<\/p>\n<p><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Und zwar?<\/p>\n<p><strong>Bastian:<\/strong> Die Landesverb\u00e4nde h\u00e4tten sich gegen die Beitragserh\u00f6hung gestemmt und wir h\u00e4tten doch Personal entlassen m\u00fcssen. Und die vielen Ehrenamtlichen h\u00e4tten dadurch noch mehr Arbeit als vorher. Es kann nicht sein, dass der Staat sich derma\u00dfen aus der Verantwortung zur\u00fcckziehen will wegen einer ungl\u00fccklichen Formulierung <em>(&#8222;eigenmotorische Aktivit\u00e4t des Sportlers&#8220;, Anm. des Autors)<\/em>. Es ist ja nicht so, dass man Schach generell nicht f\u00f6rdern will, oder nicht als etwas Sinnvolles ansieht, es stand nur diese Formulierung im Wege. Deshalb haben wir auch erbittert gek\u00e4mpft.<\/p>\n<p><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Es hat sich gelohnt?<\/p>\n<p><strong>Bastian:<\/strong> Es steht eine Einigung bevor, nach der es eine gewisse Reduzierung der F\u00f6rdermittel geben wird. Die Richtlinien f\u00fcr f\u00f6rderungsw\u00fcrdige Sportarten werden im Dezember \u00fcberarbeitet und anstelle der notwendigen eigenmotorischen Aktivit\u00e4t wird dort eine andere Formulierung stehen, die auch das Schach wieder diskussionslos mit einschlie\u00dfen wird.<\/p>\n<p><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Ist auch eine Finanzierung jenseits der n\u00e4chsten vier Jahre gesichert, oder ist die kommende Einigung ein letzter Akt der Kulanz seitens der Politik?<\/p>\n<p><strong>Bastian:<\/strong> Das glaube ich nicht. Wie gesagt, die Unterst\u00fctzung der Politik ist sehr gut und es wird durchaus wahrgenommen, welche positiven Effekte das Schachspielen auf junge Leute aus\u00fcbt.<\/p>\n<p><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/sport\/2014-08\/kasparow-iljumschinow-schach-praesident\" target=\"_blank\">Beim Fide-Kongress am Rande der Schacholympiade in Troms\u00f8<\/a> wurden Sie zu einem der Vizepr\u00e4sidenten der Fide gew\u00e4hlt. Versprechen Sie sich durch ihr neues Amt auch Vorteile f\u00fcr den Deutschen Schachbund?<\/p>\n<p><strong>Bastian:<\/strong> Zuallererst hoffe ich, dass sich das Verh\u00e4ltnis zur Fide etwas verbessert. Da ist einiges zu tun, zum Beispiel wurden bei den letzten zwei Olympiaden keine deutschen Schiedsrichter eingesetzt, als Strafe, weil der Deutsche Schachbund zuvor zusammen mit anderen Landesverb\u00e4nden die Fide verklagt hatte. Solche Streitigkeiten m\u00fcssen endlich ein Ende nehmen. Ein m\u00f6glicher Vorteil f\u00fcr den Schachbund aus der engeren Zusammenarbeit k\u00f6nnte zum Beispiel ein Spitzenturnier der Fide sein, das in Deutschland stattfinden k\u00f6nnte. Auch f\u00fcr das Senioren- und das Frauenschach erhoffe ich mir starke Impulse.<\/p>\n<p><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Ihre Wahl war f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit eine ziemliche \u00dcberraschung. War Ihre Nominierung geplant oder spontan?<\/p>\n<p><strong>Bastian:<\/strong> Solche Wahlen laufen nie unvorbereitet. Allerdings habe ich die Diskussion in Deutschland bewusst vermieden, weil es ja auch Diskussionen dar\u00fcber gab, ob bei den Fide-Pr\u00e4sidentschaftswahlen der Herausforderer Gari Kasparow unterst\u00fctzt werden soll oder nicht oder ob man eventuell sogar den alten Pr\u00e4sidenten Iljumschinow unterst\u00fctzt. Wir haben uns entschieden, neutral zu bleiben, das soll auch weiter so sein. Deutschland ist ein starker und selbstbewusster Verband und wird sich auch weiter keinem Lager zuordnen oder instrumentalisieren lassen.<\/p>\n<p><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Sie finden es nicht schade, dass es Kasparow nicht geschafft hat?<\/p>\n<p><strong>Bastian:<\/strong> Geld ist sicherlich auf beiden Seiten in Unmengen geflossen. Aber die Mehrheit f\u00fcr Iljumschinow ist nicht nur dadurch zustande gekommen. Kasparow gilt nicht als Teamplayer und er hat im Wahlkampf einen klaren strategischen Fehler gemacht: Er hat seine Opposition gegen Putin mit dem Engagement in der Fide verkn\u00fcpft. Das konnte nicht gutgehen. Die russische F\u00f6deration ist seit jeher die st\u00e4rkste und die wichtigste in der Fide und es ist unklug, wenn man diese gegen sich aufbringt. Der Pr\u00e4sident der Fide muss ein Diplomat sein und mit allen 181 Mitgliedsnationen klarkommen. Und Kasparow polarisiert zu stark.<\/p>\n<p><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Aber ist Iljumschinow nicht schon aus dem Grunde untragbar, dass sich, solange er an der Macht ist, nichts daran \u00e4ndern wird, dass jedes Land bei den Wahlen genau eine Stimme hat?<\/p>\n<p><strong>Bastian:<\/strong> Ich glaube nicht, dass er nichts \u00e4ndern will. Das ist im \u00dcbrigen einer der Punkte, warum ich mich engagiere. Ich werde versuchen auszuloten, was man \u00e4ndern k\u00f6nnte. Diese Regel ist in der Tat uns\u00e4glich und sie muss infrage gestellt werden. Aber es geht nur, wenn man \u00c4nderungen im Rahmen der geltenden Gesetze beschlie\u00dft, also mit Einverst\u00e4ndnis einer Mehrheit der F\u00f6derationen.<\/p>\n<p><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Kein Pr\u00e4sident vor Iljumschinow hat diese Regel so skrupellos ausgenutzt. Warum sollte sich irgendetwas \u00e4ndern?<\/p>\n<p><strong>Bastian:<\/strong> Der Pessimismus ist f\u00fcr mich durchaus nachvollziehbar, aber man muss sich trotzdem nicht in sein Schicksal ergeben. Wenn man etwas ver\u00e4ndern will, muss man anfangen und nach M\u00f6glichkeiten suchen. Dass es nicht einfach sein wird, ist klar, aber so eine Materialschlacht wie bei diesem Wahlkampf war mit Sicherheit f\u00fcr keine der Seiten gut. Was da an Geld verpulvert worden ist, h\u00e4tte man besser sinnvoll f\u00fcr Schach eingesetzt.<\/p>\n<p><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> So ist das Geld \u00fcberall auf der Welt bei irgendwelchen Schachfunktion\u00e4ren versickert.<\/p>\n<p><strong>Bastian:<\/strong> An sich macht die Fide eine kluge Politik, weil sie Projekte bezuschusst. Aber es ist klar, dass diese Unterst\u00fctzungen auch mit dem Wahlkampf zusammenh\u00e4ngen. Nur es darf auf keinen Fall passieren, dass man an Privatpersonen Geld verteilt im Rahmen des Wahlkampfs.<\/p>\n<p><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Kann man sagen, dass Sie auch angetreten sind, um Iljumschinow zu z\u00e4hmen?<\/p>\n<p><strong>Bastian:<\/strong> Mit so einer Formulierung w\u00fcrde ich mich selbst \u00fcbersch\u00e4tzen. Aber ich sehe Iljumschinow gar nicht so negativ, wie er in der Presse dargestellt wird.<\/p>\n<p><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Was ist Iljumschinow denn f\u00fcr ein Mensch? Wenige kennen ihn pers\u00f6nlich. In den Medien steht er nicht besonders positiv da.<\/p>\n<p><strong>Bastian:<\/strong> Ich empfinde ihn als sehr angenehm, als einen Menschen der sehr freundlich ist, immer l\u00e4chelt und seinen Gegnern grunds\u00e4tzlich immer die Hand ausstreckt. Wer in der Fide aber das Sagen hat, ist <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Georgios_Makropoulos\" target=\"_blank\">Georgios Makropoulos<\/a>. Iljumschinow hat das Geld. Wor\u00fcber man sich auch im Klaren sein muss: Iljumschinow ist ein Sonderbotschafter von Putin. Seine Besuche bei Gaddafi und Assad waren politische Missionen und dass das Schach dabei mit auf den Tisch gekommen ist, war sehr ungl\u00fccklich. Diese Auftritte sind ihm sehr negativ angelastet worden, aber man muss auch bedenken, was die Fide in den vergangenen Jahren Positives geleistet hat. Im Grunde ist sie ein hervorragend funktionierender Apparat mit gesicherten Finanzen und kompetenten Mitarbeitern, wenn auch teils etwas \u00fcberehrgeizigen Zielen. Iljumschinow und die Fide sind nicht das Gleiche.<\/p>\n<p><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Schach wurde in Troms\u00f8 auch gespielt. Wie beurteilen Sie das Abschneiden der beiden deutschen Mannschaften?<\/p>\n<p><strong>Bastian:<\/strong> Die Frauen haben sehr gut gespielt. Leider hat es noch nicht f\u00fcr eine Medaille gereicht, aber jetzt haben sie endlich gemerkt, dass sie noch mehr k\u00f6nnen und werden hoffentlich in Zukunft weiter an Selbstbewusstsein gewinnen. Die M\u00e4nner haben nur in den letzten beiden Runden Konditionsprobleme gehabt, bis dahin konnte man sogar auch auf eine Medaille hoffen. Deswegen bin ich mit dem Abschneiden der M\u00e4nner nicht so unzufrieden, wie es Platz 30 vielleicht vermuten l\u00e4sst. Wir brauchen aber noch mehr Spieler, die in der Nationalmannschaft spielen k\u00f6nnen. Aktuell sind wir zu sehr auf die Form einiger weniger angewiesen. Es wird sich bald zeigen, <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/bluebaum-schachprinz-schachbund\/\" target=\"_blank\">ob die Prinzen Dennis Wagner und Matthias Bl\u00fcbaum<\/a> schon so weit sind, gegen Weltklasseleute antreten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Der Schachbund und seine Sponsoren lassen sich das Schachjahr der beiden Jugendspieler einiges kosten. Die Spieler, die zurzeit in der deutschen Mannschaft spielen, sind aber auch ohne gro\u00dfartige F\u00f6rderma\u00dfnahmen dahin gekommen, wo sie jetzt stehen. Wie erkl\u00e4ren Sie diese Schachjahr-Ausgaben dem normalen Beitragszahler?<\/p>\n<p><strong>Bastian:<\/strong> Vieles sind sowieso zweckgebundene Sponsorengelder. Es werden f\u00fcr das Schachjahr nicht mehr Gelder aus den Beitr\u00e4gen benutzt als sonst, diese werden nur anders verteilt.<\/p>\n<p><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> Aber kommt das Geld auch irgendwann zur\u00fcck?<\/p>\n<p><strong>Bastian:<\/strong> Wir m\u00fcssen in Deutschland langfristig sowieso das komplette Ausbildungssystem von jungen Spielern umstellen. Es geht nicht nur um den Einsatz von mehr Geld, es muss sich auch strukturell einiges ver\u00e4ndern. Wir m\u00fcssen viel mehr Menschen an der Basis motivieren, dass sie die Talente fr\u00fcher erkennen und schneller zu einer hohen Spielst\u00e4rke f\u00fchren, dass wir schneller herausfinden k\u00f6nnen, wie konkurrenzf\u00e4hig wir auch international sind. Wenn man eine Sportorganisation ist, muss man das Bestreben haben, in die Weltspitze zu kommen, sonst macht man sich \u00fcberfl\u00fcssig. Aber da haben wir noch lange nicht alle M\u00f6glichkeiten ausgesch\u00f6pft. Die Investition in Spitzenspieler zahlt sich immer aus, weil sie Sogwirkungen erzeugen.<\/p>\n<p><strong>ZEIT ONLINE:<\/strong> F\u00fcr viele, die es versucht haben, hat sich der Weg Richtung Weltelite aber nicht als der richtige erwiesen.<\/p>\n<p><strong>Bastian:<\/strong> Das stimmt. Aber man lebt ja l\u00e4nger als ein paar Jahre. Es ist durchaus denkbar, dass eine Entwicklung wie in anderen Sportarten einsetzt: Dass unsere besten Talente ein paar Jahre Profischach machen und anschlie\u00dfend, vielleicht gerade mit Hilfe des Schachverbandes, wieder in den Jobmarkt eingegliedert werden. Viele Arbeitgeber sch\u00e4tzen hochqualifizierte Schachspieler sehr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ZEIT ONLINE: Herr Bastian, vor wenigen Monaten musste der Schachsport um F\u00f6rdermittel des Bundes, ja um seine Anerkennung als Sportart k\u00e4mpfen. Dar\u00fcber wurde breit debattiert, auch bei uns (hier und hier). Aber ganz praktisch gesprochen: Was macht es f\u00fcr einen Durchschnittsspieler f\u00fcr einen Unterschied, ob es etwas mehr oder weniger F\u00f6rdermittel gibt? Herbert Bastian: Das [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":459,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[],"class_list":["post-1163","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Herbert Bastian: &quot;Gari Kasparow polarisiert zu stark&quot; - Schachblog<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Herbert Bastian, Vizepr\u00e4sident des Weltschachbunds, erkl\u00e4rt, warum die Schachlegende Gari Kasparow bei der Pr\u00e4sidentenwahl scheiterte.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/herbert-bastian-gari-kasparow-polarisiert-zu-stark\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Herbert Bastian: &quot;Gari Kasparow polarisiert zu stark&quot; - Schachblog\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Herbert Bastian, Vizepr\u00e4sident des Weltschachbunds, erkl\u00e4rt, warum die Schachlegende Gari Kasparow bei der Pr\u00e4sidentenwahl scheiterte.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/herbert-bastian-gari-kasparow-polarisiert-zu-stark\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Schachblog\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2014-08-28T11:02:57+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2014-08-28T12:10:51+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2014\/08\/Herbert-Bastian-220x220.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Ilja Schneider\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Ilja Schneider\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"8\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/herbert-bastian-gari-kasparow-polarisiert-zu-stark\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/herbert-bastian-gari-kasparow-polarisiert-zu-stark\/\",\"name\":\"Herbert Bastian: \\\"Gari Kasparow polarisiert zu stark\\\" - Schachblog\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/#website\"},\"datePublished\":\"2014-08-28T11:02:57+00:00\",\"dateModified\":\"2014-08-28T12:10:51+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/#\/schema\/person\/387f8831e4b28e7656e41dbcc78389a3\"},\"description\":\"Herbert Bastian, Vizepr\u00e4sident des Weltschachbunds, erkl\u00e4rt, warum die Schachlegende Gari Kasparow bei der Pr\u00e4sidentenwahl scheiterte.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/herbert-bastian-gari-kasparow-polarisiert-zu-stark\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/herbert-bastian-gari-kasparow-polarisiert-zu-stark\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/herbert-bastian-gari-kasparow-polarisiert-zu-stark\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Herbert Bastian: &#8222;Gari Kasparow polarisiert zu stark&#8220;\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/\",\"name\":\"Schachblog\",\"description\":\"Von H\u00e4ngepartien und Bauernopfern\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/#\/schema\/person\/387f8831e4b28e7656e41dbcc78389a3\",\"name\":\"Ilja Schneider\",\"description\":\"Ilja Schneider, Jahrgang 1984, internationaler Meister, spielt f\u00fcr die Schachfreunde Berlin in der Bundesliga und bloggte in der Vergangenheit in seinem \u201eSchachzoo\u201c. Auf Wikipedia hei\u00dft es, er sei der \u201ebeste Kaffeehausspieler Deutschlands\u201c, aber das entbehrt genauso jeder Grundlage, wie die Behauptung, seine Lieblingsfu\u00dfballmannschaft Hannover 96 h\u00e4tte seit Jahren einen Ausw\u00e4rtskomplex.\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/author\/ischneider\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Herbert Bastian: \"Gari Kasparow polarisiert zu stark\" - Schachblog","description":"Herbert Bastian, Vizepr\u00e4sident des Weltschachbunds, erkl\u00e4rt, warum die Schachlegende Gari Kasparow bei der Pr\u00e4sidentenwahl scheiterte.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/herbert-bastian-gari-kasparow-polarisiert-zu-stark\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Herbert Bastian: \"Gari Kasparow polarisiert zu stark\" - Schachblog","og_description":"Herbert Bastian, Vizepr\u00e4sident des Weltschachbunds, erkl\u00e4rt, warum die Schachlegende Gari Kasparow bei der Pr\u00e4sidentenwahl scheiterte.","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/herbert-bastian-gari-kasparow-polarisiert-zu-stark\/","og_site_name":"Schachblog","article_published_time":"2014-08-28T11:02:57+00:00","article_modified_time":"2014-08-28T12:10:51+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2014\/08\/Herbert-Bastian-220x220.jpg"}],"author":"Ilja Schneider","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Ilja Schneider","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"8\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/herbert-bastian-gari-kasparow-polarisiert-zu-stark\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/herbert-bastian-gari-kasparow-polarisiert-zu-stark\/","name":"Herbert Bastian: \"Gari Kasparow polarisiert zu stark\" - Schachblog","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/#website"},"datePublished":"2014-08-28T11:02:57+00:00","dateModified":"2014-08-28T12:10:51+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/#\/schema\/person\/387f8831e4b28e7656e41dbcc78389a3"},"description":"Herbert Bastian, Vizepr\u00e4sident des Weltschachbunds, erkl\u00e4rt, warum die Schachlegende Gari Kasparow bei der Pr\u00e4sidentenwahl scheiterte.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/herbert-bastian-gari-kasparow-polarisiert-zu-stark\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/herbert-bastian-gari-kasparow-polarisiert-zu-stark\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/herbert-bastian-gari-kasparow-polarisiert-zu-stark\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Herbert Bastian: &#8222;Gari Kasparow polarisiert zu stark&#8220;"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/","name":"Schachblog","description":"Von H\u00e4ngepartien und Bauernopfern","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/#\/schema\/person\/387f8831e4b28e7656e41dbcc78389a3","name":"Ilja Schneider","description":"Ilja Schneider, Jahrgang 1984, internationaler Meister, spielt f\u00fcr die Schachfreunde Berlin in der Bundesliga und bloggte in der Vergangenheit in seinem \u201eSchachzoo\u201c. Auf Wikipedia hei\u00dft es, er sei der \u201ebeste Kaffeehausspieler Deutschlands\u201c, aber das entbehrt genauso jeder Grundlage, wie die Behauptung, seine Lieblingsfu\u00dfballmannschaft Hannover 96 h\u00e4tte seit Jahren einen Ausw\u00e4rtskomplex.","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/author\/ischneider\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1163","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wp-json\/wp\/v2\/users\/459"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1163"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1163\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1170,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1163\/revisions\/1170"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1163"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1163"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1163"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}