{"id":1325,"date":"2014-12-01T15:01:21","date_gmt":"2014-12-01T14:01:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/schach\/?p=1325"},"modified":"2014-12-01T17:02:16","modified_gmt":"2014-12-01T16:02:16","slug":"diese-schach-wm-laeutet-das-ende-einer-aera-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/diese-schach-wm-laeutet-das-ende-einer-aera-ein\/","title":{"rendered":"&#8222;Diese Schach-WM l\u00e4utet das Ende einer \u00c4ra ein&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_1326\" aria-describedby=\"caption-attachment-1326\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/diese-schach-wm-laeutet-das-ende-einer-aera-ein\/_mg_0342\/\" rel=\"attachment wp-att-1326\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1326\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2014\/12\/MG_0342-580x386.jpg\" alt=\"Der neue und alte Schachweltmeister Magnus Carlsen\" width=\"580\" height=\"386\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2014\/12\/MG_0342-580x386.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2014\/12\/MG_0342-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2014\/12\/MG_0342.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1326\" class=\"wp-caption-text\">Der neue und alte Schachweltmeister Magnus Carlsen<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><em>Was bleibt von dieser Schach-WM, was waren die Knackpunkte und ist Magnus Carlsen eigentlich ein Flegel? Wir haben unsere drei Schachblogger und den ZEIT-Redakteur Uli Stock, der f\u00fcr uns aus Sotschi berichtet hat, zum Gespr\u00e4ch gebeten.<\/em><\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Meine Herren, ist Magnus Carlsen ein w\u00fcrdiger Weltmeister?<\/p>\n<p><strong>Johannes Fischer:<\/strong> Ja, ist er. Carlsen spielt fantastisches Schach, beherrscht alle Facetten des Spiels, ist kampfstark, dominiert seine Gegner. Und er war w\u00e4hrend der Schach-WM einfach der bessere Spieler.<\/p>\n<p><strong>Dennes Abel:<\/strong> Carlsen ist seit vier, f\u00fcnf Jahren der beste Spieler der Welt. Auch diesen Wettkampf hat er dominiert, es h\u00e4tte auch noch deutlicher ausgehen k\u00f6nnen. Er hat eine Partie verloren, weil er sich etwas getraut hat. In den anderen Partien, die Remis ausgegangen sind, war er am Dr\u00fccker, die h\u00e4tte Anand auch verlieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Ulrich Stock:<\/strong> Da w\u00fcrde ich widersprechen. Carlsen hat konstant gut gespielt, aber er hat sich nicht viele Chancen auf zus\u00e4tzliche Siege erarbeitet. Die Schw\u00e4chen lagen bei Anand, der h\u00e4tte vieles besser machen k\u00f6nnen, vor allem in der letzten Partie. Und man muss sich nur vorstellen, was passiert w\u00e4re, wenn Anand Carlsens Fehler in der sechsten Partie ausgenutzt h\u00e4tte. Da w\u00e4re es ganz anderer Kampf geworden.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Also hat nicht Carlsen die WM gewonnen, sondern Anand sie verloren?<\/p>\n<p><strong>Fischer:<\/strong> So weit w\u00fcrde ich nicht gehen. Anand war besser als im vergangenen Jahr, es war ein sehr guter Wettkampf auf sehr hohem Niveau.<\/p>\n<p><strong>Stock:<\/strong> Ich m\u00f6chte den Erfolg von Carlsen nicht schm\u00e4lern. Er hat unglaublich konstant gespielt, das ist ja auch eines seiner Markenzeichen. Anand hat diesen Kampf psychologisch verloren. Er hat in der sechsten Partie einen Gewinnzug, den ich als Vereinsspieler sehen w\u00fcrde, \u00fcbersehen. Und <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/sport\/2014-11\/schach-finale-schampus\" target=\"_blank\">in der elften Partie<\/a> hat er sich, ich sag das mal etwas grob, aus dem Nichts heraus mit Schwarz eine vielversprechende Stellung erarbeitet und danach alles weggeschmissen.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Warum?<\/p>\n<p><strong>Stock:<\/strong> Ihm haben die Nerven versagt, so hat er das sp\u00e4ter beschrieben. Anand sagte, Carlsen habe die besseren Nerven gehabt, und das w\u00fcrde ich auch so sehen. Das finde ich erstaunlich. Wenn sich bei diesem gro\u00dfen Altersunterschied der \u00c4ltere auf etwas berufen kann, dann doch auf Erfahrung, auf Coolness. Erstaunlicherweise ist es eher umgekehrt gelaufen. Anand hat die Nerven verloren und Carlsen hat es durchgezogen.<\/p>\n<p><strong>Ilja Schneider:<\/strong> Carlsens gro\u00dfe St\u00e4rken sind die Nerven und seine Endspieltechnik. Anand hat sich auf die Endspiele sehr gut vorbereitet. Da hat er sich viel weniger qu\u00e4len lassen als im Jahr zuvor.<\/p>\n<p><strong>Stock:<\/strong> Daf\u00fcr hat Carlsen in der Vorbereitung enorm aufgeholt. Es gab mehrere Partien, in denen Carlsen mit Theorievarianten kam. Das war neu und \u00fcberraschend.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Wir erinnern uns alle noch <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/sport\/2014-11\/schach-wm-carlsen-anand-fehler-schachblindheit\" target=\"_blank\">an diesen Doppelfehler in der sechsten Partie<\/a>. Fehler, die Ihr in diesem Moment vielleicht alle nicht gemacht h\u00e4ttet. Wie ist so etwas zu erkl\u00e4ren?<\/p>\n<p><strong>Abel:<\/strong> Ich kann es mir nur so herleiten: Carlsen war am Dr\u00fccker und Anand musste aufpassen, diese Partie nicht zu verlieren. Und dann passiert so ein Zug, Anand \u00fcbersieht ihn, weil er nicht darauf gefasst ist, mit einem Zug auf einmal die Partie umdrehen zu k\u00f6nnen, weil er gerade noch mit dem R\u00fccken zur Wand stand. Das passiert auf diesem Niveau sehr selten, aber es passiert. Es war der Moment der WM. Und er hat gezeigt, dass die beiden auch nur Menschen sind.<\/p>\n<p><strong>Fischer:<\/strong> Ich finde das ein bisschen ungerecht. Heutzutage laufen \u00fcberall Computer mit, alles wird live kommentiert. Die Computer sind so stark, dass man als Zuschauer sofort die Fehler sieht. Wenn man sich die WM-K\u00e4mpfe der Vergangenheit mit dieser Technik angucken w\u00fcrde, w\u00fcrde man auf ganz \u00e4hnliche B\u00f6cke sto\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>Stock:<\/strong> Aber was f\u00fcr eine Tragik! Sich monatelang vorzubereiten, alles daf\u00fcr zu tun, in diesem Match zu bestehen und dann ist die Chance da. Und dann sieht er es nicht. Das ist krass. In der elften Partie war es noch schlimmer, weil er in dem Moment, in dem er das Heft in der Hand hat, alles mit einem Zug wegschmei\u00dft.<\/p>\n<p><strong>Schneider:<\/strong> Da bin ich mir nicht so sicher. Was du als Wegschmei\u00dfen bezeichnest, ist der Turmzug nach b4. Das ist das erste, was ich an dieser Stelle gedacht h\u00e4tte. Es hat sich zehn Z\u00fcge sp\u00e4ter herausgestellt, dass der Zug nicht der beste war. In dem Moment aber war es nachvollziehbar. Das war f\u00fcr mich kein gro\u00dfer Fehler.<\/p>\n<p><strong>Fischer:<\/strong> Der Turmzug nach b4 war mit der Brechstange gespielt, und das ist ein Zeichen, dass Anand die Nerven versagt haben. Warum spielt er in der f\u00fcr ihn entscheidenden Partie einen riskanten Zug ohne klare Kompensation? Was mich aber mehr verbl\u00fcfft hat: Dass Anand nach dem Fehler in der sechsten Partie, von dem jeder Schachspieler wei\u00df, dass er einen noch tagelang verfolgen kann, es dann <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/sport\/2014-11\/schach-wm-sotschi-carlsen-anand-remis-partie-sieben\" target=\"_blank\">in der siebten Partie<\/a> geschafft hat, diese enorm schwierige Stellung 120 Z\u00fcge lang zu verteidigen. Das fand ich richtig stark. Der Mann hat Kampfgeist!<\/p>\n<p><strong>Stock:<\/strong> Und Anand hat die Computer schlecht aussehen lassen. In der siebten Partie opferte er einen L\u00e4ufer gegen zwei Bauern. Den Zug hatte kein Computer angezeigt. Nachdem Anand ihn ausgef\u00fchrt hatte, beurteilten die Rechner seine Stellung als verloren. Er hielt die Partie ohne Probleme unentschieden. In der elften Partie zeigten die Computer v\u00f6lligen Ausgleich an, als die Stellung am sch\u00e4rfsten war. Da hatten beide Spieler eine Komplexit\u00e4t aufs Brett gebracht, in denen die allwissenden Schachprogramme ratlos wirkten.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Carlsen sa\u00df wieder sehr l\u00e4ssig am Brett, einmal sah es so aus, als w\u00fcrde er gleich einschlafen. Ist Carlsen ein Flegel?<\/p>\n<p><strong>Abel:<\/strong> Ich unterstelle ihm keine b\u00f6se Absicht. Carlsen versinkt in diesen Momenten in seiner Welt. Da nimmt er eben das Bein hoch oder legt den Kopf auf den Tisch. Es ist seine Art, in dem Spiel aufzugehen. Das wird nat\u00fcrlich von der Au\u00dfenwelt ganz anders aufgenommen. Im Nachhinein wird er das sicher bemerken. Ich wei\u00df nicht, ob man ihn daf\u00fcr kritisieren soll. Ich glaube, Carlsen ist eben so.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Johannes, wie sitzt du am Brett?<\/p>\n<p><strong>Fischer:<\/strong> Wie sitze ich am Brett? Keine Ahnung. Ich kann verstehen, was Dennes sagt, weil ich selbst gar nicht wei\u00df, wie ich am Brett sitze. Und wenn ich mich selbst beobachten w\u00fcrde, w\u00fcrde ich auch sagen, benehme ich mich nicht immer so, wie es sich geh\u00f6rt. Mir hat mal jemand gesagt: Ich gucke sehr finster und schneide Grimassen. Ich habe das gar nicht wahrgenommen.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Ulrich, du hast Carlsen vor Ort erlebt. Wie ist er denn so?<\/p>\n<p><strong>Stock:<\/strong> W\u00e4hrend dieser zwei Partien, in denen er quasi am Brett schlief, hatte ich den Eindruck, dass es ihm nicht gut ging. Die flapsige Vermutung am Ort war: Die Sekundanten haben ihn einfach fr\u00fch aus dem Bett geholt, um mit ihm Theorievarianten zu bimsen, damit er Anand in der Er\u00f6ffnung mal was entgegensetzen kann. Carlsen schl\u00e4ft ja immer bis Mittag. Sp\u00e4ter wurde er dann ja auch krank. Er hat die letzte Partie mit dickem Hals gespielt. Sein Verhalten finde ich authentisch. Der ist so. Das macht es seiner Umgebung schwerer, aber ihm vielleicht einfacher. Anand ist eher jemand, der verbindlich und freundlich ist. Das mag man nicht immer sein. Manchmal ist es schwierig freundlich zu sein.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Aber Carlsen scheint zug\u00e4nglicher geworden zu sein?<\/p>\n<p><strong>Stock:<\/strong> Ja, im vergangenen Jahr hat man ihn nach der letzten Partie tagelang nicht gesehen. Er hing immer mit den Norwegern ab und die Journalisten guckten in die R\u00f6hre. Das war in diesem Jahr anders. Er gab Interviews unmittelbar nach der Partie. Und zum Schluss hat er alle eingeladen zu Champagner und norwegischem Buffet. Das war sehr nett. Ein Frage, die zu Diskussionen f\u00fchrte, stellte sich bei der Siegerehrung. Wladimir Putin, einer der m\u00e4chtigsten M\u00e4nner der Welt, war extra angereist und Carlsen erw\u00e4hnte ihn mit keiner Silbe in seiner Dankesrede. Ist das unh\u00f6flich? Oder politisch korrekt? Ich wei\u00df es nicht. Sein Vater sagte mir hinterher, es sei in Norwegen v\u00f6llig un\u00fcblich einem Politiker zu danken. Wof\u00fcr sollte man Putin auch danken?<\/p>\n<p><strong>Schneider:<\/strong> Ich finde, Carlsen hat sich flegelhaft verhalten, zumindest teilweise. Nach dem Doppelfehler in der sechsten Partie hat er mit seinem Verhalten dem Gegner direkt ins Gesicht gesagt: Du Idiot, du h\u00e4ttest meinen Bauern schlagen k\u00f6nnen. Er hat das nicht gesagt, aber er hat den Zug eine Minute lang nicht aufgeschrieben, er hat seine Arme auf den Tisch gelegt, seinen Kopf darauf und etwa eine halbe Minute in dieser Position verharrt. Er hat mit jedem Muskel seines K\u00f6rpers dem Gegner zu verstehen gegeben, dass der gerade eine richtige Dummheit begangen hat.<\/p>\n<p><strong>Stock:<\/strong> Ich deute sein Verhalten ganz anders. Er hat gemerkt, dass er einen Riesenbock geschossen hat und dass er gro\u00dfes Gl\u00fcck hatte.<\/p>\n<p><strong>Schneider:<\/strong> Die Au\u00dfenwirkung war katastrophal.<\/p>\n<p><strong>Stock:<\/strong> Ich glaube, mit Au\u00dfenwirkung war er in dem Moment nicht besch\u00e4ftigt. Da unterstellst du ihm eine sehr, sehr starke Berechnung. Ich glaube, ihn hat in dem Moment die Coolness einfach verlassen.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Was bleibt von dieser Schach-WM? Hat sie die Schachwelt ver\u00e4ndert?<\/p>\n<p><strong>Fischer:<\/strong> Ich glaube, sie l\u00e4utet das Ende einer \u00c4ra ein. Die Generation Kramnik, Anand, Gelfand wird nicht mehr um eine Weltmeisterschaft spielen. Die junge Generation kommt ans Ruder. Auch in der Pr\u00e4sentation hat diese WM Ma\u00dfst\u00e4be gesetzt. Was da alles im Internet passierte, war schon stark.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Ulrich, Du warst am Ort. Wie wurde der Wettkampf in Sotschi selbst angenommen? Gab es da Schachfieber?<\/p>\n<p><strong>Stock:<\/strong> Nein, das war f\u00fcr mich ein Minuspunkt dieser WM. Man hat sich entschieden, dass das Publikum da drau\u00dfen in der Welt an den Bildschirmen wichtig ist. Die Zuschauer am Ort waren den Veranstaltern egal. F\u00fcr mich als Journalist ist es besser, wenn Leute da sind. Es gibt Diskussionen, Ans\u00e4tze f\u00fcr Geschichten. Die wenigen Zuschauer, die da waren, waren alle tief beeindruckt. Da lie\u00dfe sich bei einer n\u00e4chsten WM mehr machen.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Wer wird der n\u00e4chste Herausforderer?<\/p>\n<p><strong>Abel:<\/strong> F\u00fcr mich kommen zwei Spieler in Betracht. Fabiano Caruana, der Spieler, mit dem Carlsen oft Probleme hat. Er muss sich nat\u00fcrlich erstmal qualifizieren, aber er ist eine Spur besser als alle anderen. Ein anderer Kandidat w\u00e4re Lewon Aronjan, bei dem es aber immer auf die Form ankommt.<\/p>\n<p><strong>Fischer:<\/strong> Caruana ist der Topkandidat, das sehe ich auch so. Aber der Kreis der Leute, die in Betracht kommen, ist ziemlich gro\u00df: Alexander Grischuk, Lewon Aronjan, Hikaru Nakamura, Sergej Karjakin oder sogar Anish Giri.<\/p>\n<p><strong>Schneider:<\/strong> Ich sehe auch Caruana als Favoriten. Aber das ist alles sehr schwierig zu sagen. Es ist wahrscheinlicher, dass es Caruana nicht wird, als dass er es wird, weil es so viele andere gibt, die auch gutes Schach spielen.<\/p>\n<p><strong>Stock:<\/strong> Herausforderer wird der, der sich qualifiziert. Diese Vorherseherei geht mir ein bisschen auf den Keks. Das funktioniert so nicht. Wer waren denn die letzten Herausforderer? Mit Anand hat niemand gerechnet, wirklich niemand. Davor war es Gelfand.<\/p>\n<p><strong>Schneider:<\/strong> Dazwischen war es Carlsen.<\/p>\n<p><strong>Stock:<\/strong> Der die Qualifikation um Haaresbreite geschafft hat. Wir sollten bedenken: Es geht bei der WM nicht darum, wer gerade auf Platz eins, zwei oder drei der Weltrangliste steht, sondern um ein Duell Mann gegen Mann \u00fcber Wochen, das seit 1886 Tradition hat. Das folgt anderen Gesetzen als der t\u00e4gliche Turnierbetrieb.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was bleibt von dieser Schach-WM, was waren die Knackpunkte und ist Magnus Carlsen eigentlich ein Flegel? Wir haben unsere drei Schachblogger und den ZEIT-Redakteur Uli Stock, der f\u00fcr uns aus Sotschi berichtet hat, zum Gespr\u00e4ch gebeten. Frage: Meine Herren, ist Magnus Carlsen ein w\u00fcrdiger Weltmeister? Johannes Fischer: Ja, ist er. 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