{"id":1454,"date":"2015-03-23T13:55:33","date_gmt":"2015-03-23T12:55:33","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/schach\/?p=1454"},"modified":"2015-03-23T15:01:42","modified_gmt":"2015-03-23T14:01:42","slug":"computer-schach-entzauberung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/computer-schach-entzauberung\/","title":{"rendered":"Die Entzauberung des Schachs"},"content":{"rendered":"<p>Im Prinzip ist Schach nichts anderes als ein komplexes <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tic_Tac_Toe\">Tic-Tac-Toe<\/a>. W\u00e4hrend Tic-Tac-Toe aber in wenigen Minuten von jedem Erstkl\u00e4ssler gel\u00f6st werden kann (zu Beginn ist das Spiel unentschieden, aber der zweite Spieler verliert, wenn er Mitte mit Seitenmitte entgegnet und h\u00e4lt das Gleichgewicht, wenn er stattdessen in eine Ecke setzt), probiert sich die Menschheit schon seit 500 Jahren am Spiel der K\u00f6nige, ohne auch nur auf ein Millionstel m\u00f6glicher Stellungen objektiv richtige Antworten zu kennen.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Gerade das macht den gro\u00dfen Reiz am Schach aus. Im Gegensatz zu Tic-Tac-Toe oder Vier Gewinnt lernt der Spieler lebenslang. Er sammelt neue Erkenntnisse \u00fcber unterschiedliche Aspekte des Spiels, akzeptiert f\u00fcr sich neue Wahrheiten und wirft manche Vorstellungen wieder \u00fcber den Haufen. Jeder Spieler vom Patzer bis zum Gro\u00dfmeister hat eine individuelle Sichtweise auf das Spiel und es gibt so komplizierte Stellungen, dass sie auch von zehn Gro\u00dfmeistern auf zehn unterschiedliche Weisen beurteilt w\u00fcrden.<\/p>\n<p><strong>Unzul\u00e4nglichkeit des menschlichen Geistes<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl die Anzahl der m\u00f6glichen Schachpartien angeblich gr\u00f6\u00dfer ist, als die Anzahl der Atome im Universum, handelt es sich bei Schach aber um ein Spiel mit vollst\u00e4ndiger Information. Im Gegensatz zu diversen Karten- oder W\u00fcrfelspielen, bei denen unbekannte Karten oder zuf\u00e4llige W\u00fcrfe das Spielgeschehen beeinflussen, gibt es im Schach in jeder Stellung prinzipiell immer einen oder mehrere objektiv beste Z\u00fcge,\u00a0 die die aktuelle Stellungseinsch\u00e4tzung aufrechterhalten.<\/p>\n<p>Eine solche Stellungseinsch\u00e4tzung kann im strengen Sinne nur sein: &#8222;gewonnen f\u00fcr Wei\u00df&#8220;, &#8222;gewonnen f\u00fcr Schwarz&#8220; und &#8222;unentschieden&#8220;, auch wenn das nicht f\u00fcr jede Stellung bestimmt werden kann. Verbreitete Angaben wie &#8222;unklar&#8220; oder &#8222;mit beiderseitigen Chancen&#8220; zeugen lediglich von der Komplexit\u00e4t des Spiels und von der bisherigen Unzul\u00e4nglichkeit des menschlichen Geistes und der Rechenkraft der Maschinen, einer Stellung ein genaues Urteil zuzuweisen.<\/p>\n<p>Genauso sind S\u00e4tze wie &#8222;Schwarz hat leichten Vorteil&#8220; im Grunde genommen sinnlos, weil sich der Sprecher auf diese Weise vor einem eigentlichen Urteil dr\u00fccken will oder dieses nicht liefern kann. Entweder ist der schwarze Vorteil bereits so gro\u00df, dass er auch gegen eine optimale wei\u00dfe Verteidigung zwangsl\u00e4ufig zum Gewinn f\u00fchren wird (&#8222;Schwarz steht auf Gewinn&#8220;), oder Wei\u00df kann sich mit einer Reihe von genauen Verteidigungsz\u00fcgen auch gegen die besten schwarzen Angriffsversuche behaupten, sodass die Stellung objektiv &#8222;unentschieden&#8220; ist. Beides gleichzeitig geht nicht. Wegen der \u2013 zwar gigantischen \u2013 aber doch prinzipiell abz\u00e4hlbaren Anzahl an M\u00f6glichkeiten, die sich aus einer Stellung ableiten lassen, kann gleichzeitig nur einer der Zust\u00e4nde gegeben sein.<\/p>\n<p><strong>Schach ist ein Denk- und kein Ged\u00e4chtnisspiel<\/strong><\/p>\n<p>Es hei\u00dft, wir spielen Schach, weil wir nicht genau wissen, wie man es spielt. Das ist richtig und liegt daran, dass wir uns beim Nachdenken und Beurteilen lediglich auf unsere Intuition verlassen m\u00fcssen, da wir vom Gro\u00dfteil der Stellungen keine exakte Bewertung kennen. Da Schach in erster Linie ein Denk- und kein Ged\u00e4chtnisspiel ist, g\u00e4be es gute Gr\u00fcnde zu w\u00fcnschen, dass es auch so bleibt. Im Gegensatz zu einem Naturwissenschaftler m\u00fcsste sich der Romantiker eigentlich w\u00fcnschen, dass der systematische Fortschritt ausbleibt, dass die St\u00e4rke eines Spielers lediglich ein Produkt seiner eigenen Erfahrung, seines Trainings und meinetwegen seiner allgemeinen geistigen F\u00e4higkeiten sein soll.<\/p>\n<p>Eine solche Vorstellung ist nat\u00fcrlich utopisch. Auch im Schach ist Fortschritt nicht aufzuhalten. Wir befinden uns im Jahre 2015 in einer Phase, in der man eine Inflation an verf\u00fcgbarem Wissen und eine Inflation der Spielst\u00e4rken beobachten kann. Man kann sich dabei das Schach wie einen Berg vorstellen, durch den ein Tunnel gelegt werden soll. Im Inneren dieses Berges befinden sich die kompliziertesten Stellungen, die bisher nicht exakt, sondern nur ungef\u00e4hr bewertet werden k\u00f6nnen. Durch die sich von beiden Seiten n\u00e4hernden Tunnelbohrer wird dieser Bereich immer weiter offengelegt und eingeengt.<\/p>\n<p><strong>Einige Stellungen schon komplett ausanalysiert<\/strong><\/p>\n<p>Die \u00e4ltere der beiden Bohrrichtungen ist die Endspieltheorie, die im Prinzip \u00e4lter ist, als das Spiel selbst. Sie setzte ein, als noch nicht einmal alle Figuren \u00fcber die heutige Zugart verf\u00fcgten. W\u00e4hrend die Dame und der L\u00e4ufer vor dem Mittelalter anders zogen als fr\u00fcher, haben einige arabische Schachstudien aus dem zw\u00f6lften Jahrhundert, die neben den K\u00f6nigen nur Springer und T\u00fcrme enthalten, auch heute noch G\u00fcltigkeit. Mit der Einf\u00fchrung der modernen Regeln ging es nat\u00fcrlich erst richtig los. Doch wie etwa in Physik oder Chemie brauchte es auch im Schach teilweise Jahrhunderte f\u00fcr aus heutiger Sicht einfachste Erkenntnisse. So scheinbar elementare \u00dcbungen wie das Mattsetzen mit Dame gegen Turm, Mattsetzen mit zwei Springern gegen einen Bauern oder Turmendspiele wurden teilweise erst Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts komplett gel\u00f6st und beschrieben. Vorherige Analysen waren zwar weniger weit von der absoluten Wahrheit entfernt, als die Behauptung von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Phlogiston\">der Existenz des Phlogiston<\/a>, enthielten aber trotzdem erhebliche Fehler.<\/p>\n<p>Heutzutage haben auf diesem Gebiet l\u00e4ngst Maschinen \u00fcbernommen. Alle Stellungen mit nicht mehr als sieben Steinen auf dem Brett sind mittlerweile komplett ausanalysiert und mit einer exakten Bewertung und den entsprechenden Zugfolgen bis zum Matt versehen. Eine 8-Steiner-Datenbank soll bereits in Arbeit sein, die 6-Steiner-Version findet sich <a href=\"http:\/\/www.shredderchess.com\/online-chess\/online-databases\/endgame-database.html\">hier<\/a> frei im Netz. Wie bizarr die Ergebnisse einer solchen Forschung sein k\u00f6nnen, sieht man vielleicht am besten am folgenden Beispiel:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/1454\/schach1\/\" rel=\"attachment wp-att-1457\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1457\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2015\/03\/Schach1.png\" alt=\"Schach1\" width=\"406\" height=\"406\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2015\/03\/Schach1.png 406w, https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2015\/03\/Schach1-220x220.png 220w\" sizes=\"auto, (max-width: 406px) 100vw, 406px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In dieser unauff\u00e4llig erscheinenden Stellung, die unter menschlichen Spielern am ehesten mit einem Remis enden w\u00fcrde, verf\u00fcgt Wei\u00df \u00fcber einen zwangsl\u00e4ufigen Gewinn in nicht weniger als 549 Z\u00fcgen! Wenn Sie \u00fcber einige Stunden Zeit verf\u00fcgen, k\u00f6nnen Sie die L\u00f6sung <a href=\"http:\/\/timkr.home.xs4all.nl\/chess2\/diary.htm\">hier gerne durchklicken<\/a>. Dass Sie diese allerdings verstehen, sich merken, oder in einer praktischen Partie anwenden k\u00f6nnen, erscheint eher zweifelhaft. Solche Funde allein stellen also keine Bedrohung f\u00fcr das Schachspiel und seine Praxis dar.<\/p>\n<p>Gef\u00e4hrlich wird es allerdings dann, wenn man auch die Gegenrichtung ber\u00fccksichtigt, aus der unser Schach-Berg angebohrt wird, und zwar ausgehend von der Grundstellung. Schachspieler analysieren zwar Er\u00f6ffnungen, seit es das Schach in der modernen Form gibt, aber bis zum Aufkommen des Computerschachs waren auch hier sehr selten genaue Ergebnisse vorhanden. \u00dcber einige \u00c4u\u00dferungen des &#8222;Praeceptor Germaniae&#8220; Dr. Siegbert Tarrasch, der Schach vor etwa hundert Jahren lehrte, kann man heute nur noch schmunzeln. Aber auch die gro\u00dfen Analytiker der 1960er und 1970er Jahre mussten meistens an irgendeinem Punkt ihre Analysen abbrechen und vor der zu gro\u00dfen Komplexit\u00e4t der entstehenden Stellungen kapitulieren und sich auf vorl\u00e4ufige Urteile wie &#8222;Wei\u00df steht etwas besser&#8220; verlassen. Wurden die entsprechenden Stellungen in praktischen Partien erreicht, waren Spieler, die es bis dahin geschafft haben, fortan gezwungen, ihren eigenen Kopf zu benutzen und Fehler zu machen.<\/p>\n<p>Heute funktioniert das Ganze anders. Im Spitzenschach ist man offensichtlich immer weniger bereit, sich auf Stellungen einzulassen, deren konkrete Bewertung man nicht kennt. Ein beeindruckendes Beispiel war hierzu die k\u00fcrzlich ausgetragene Partie zwischen dem Israeli Maxim Rodshtein und dem Polen Mateusz Bartel bei der Europameisterschaft in Jerusalem. Bartel verwendete f\u00fcr die ersten 34 Z\u00fcge trotz einer scheinbar hochkomplizierten Stellung fast keinerlei Bedenkzeit, er hatte alles schon zu Hause auf dem Analysebrett gehabt. Als er das erste Mal kurz nachdenken musste, fehlte ihm ein ganzer L\u00e4ufer \u2026 und er wusste trotzdem, dass die Stellung glatt remis war. Sein Gegner best\u00e4tigte dies in einem Interview nach der Partie.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1455\" aria-describedby=\"caption-attachment-1455\" style=\"width: 406px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/1454\/schach2\/\" rel=\"attachment wp-att-1455\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1455\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2015\/03\/Schach2.png\" alt=\"Stellung nach dem 34. Zug in der Partie Rodhstein-Bartel\" width=\"406\" height=\"406\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2015\/03\/Schach2.png 406w, https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2015\/03\/Schach2-220x220.png 220w\" sizes=\"auto, (max-width: 406px) 100vw, 406px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1455\" class=\"wp-caption-text\">Stellung nach dem 34. Zug in der Partie Rodshtein-Bartel<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Offensichtlich ist es mithilfe moderner Rechner m\u00f6glich, sich, ab einem bestimmten Moment andere schlechtere M\u00f6glichkeiten verwerfend, in Stellungen vorzuwagen, in denen nur noch zehn Steine auf dem Brett verbleiben. Dies wird in den n\u00e4chsten Jahren immer weniger eine Seltenheit darstellen. Auf der anderen Seite werden aber bald alle Stellungen mit 8-9 Figuren in Datenbanken katalogisiert sein. Immer \u00f6fter werden also in Zukunft die beiden Bohrer aufeinandertreffen. Das bedeutet nicht automatisch, dass der Berg dadurch komplett ausgeh\u00f6hlt und abgetragen wird, genug Geheimnisse werden immer auf ihre Entdeckung warten. Doch mit jedem solchen Aufeinandertreffen f\u00f6rdern wir eine M\u00f6glichkeit, eine &#8222;perfekte&#8220; Partie zu spielen. Und wir m\u00fcssen uns \u00fcberlegen, ob wir das eigentlich wollen. Denn wenn wir wissen, wie man Schach &#8222;richtig&#8220; spielt, wollen wir es doch eigentlich gar nicht mehr spielen. Wir spielen ja auch kein Tic-Tac-Toe mehr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Prinzip ist Schach nichts anderes als ein komplexes Tic-Tac-Toe. 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