{"id":1646,"date":"2015-07-15T17:40:53","date_gmt":"2015-07-15T15:40:53","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/schach\/?p=1646"},"modified":"2015-07-17T13:49:53","modified_gmt":"2015-07-17T11:49:53","slug":"schach-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/schach-zeit\/","title":{"rendered":"Die Beschleunigung des Schachs"},"content":{"rendered":"<p>Der Schachweltmeister Magnus Carlsen ist jung und hip, doch vor Kurzem war er nicht auf der H\u00f6he der Zeit. In der ersten Runde des Norway Chess Turniers hatte Carlsen den Bulgaren Weselin Topalow nach ruhiger Er\u00f6ffnung allm\u00e4hlich \u00fcberspielt und stand nach 60 Z\u00fcgen kurz vor dem Sieg. Er suchte in aller Ruhe nach einem klaren Weg zum Gewinn, \u00fcbersah aber, dass es, wie bei anderen Turnieren \u00fcblich, keinen Zeitbonus gab. Carlsen \u00fcberschritt die Bedenkzeit und verlor die Partie.<!--more--><\/p>\n<p>Carlsen wurde Opfer der eigenen Nachl\u00e4ssigkeit \u2013 aber auch der un\u00fcbersichtlichen Zeitregeln im modernen Schach. Jeder Turnierveranstalter kann nach Gutd\u00fcnken entscheiden, wie viel Bedenkzeit die Spieler haben, verbindliche, einheitliche Normen gibt es nicht. Erstaunlich bei einem Spiel, in dem die Zeit eine so gro\u00dfe Rolle spielt.<\/p>\n<p>Die heutige Form des Schachs hat sich Ende des 15. Jahrhunderts etabliert. Als europ\u00e4ische Seefahrer neue Handelswege suchten, andere Kontinente entdeckten und die Welt gr\u00f6\u00dfer wurde, \u00e4nderten sich auch die Regeln des Schachs. Das Spiel wurde schneller und dynamischer. Die Bauern durften im ersten Zug zwei Felder nach vorne ziehen, die Dame wurde zur st\u00e4rksten Figur und konnte, wie jetzt auch der L\u00e4ufer, in einem Zug das gesamte Brett \u00fcberqueren.<\/p>\n<p>Diese Form des Spiels setzte sich im Laufe der Zeit allm\u00e4hlich gegen alle anderen Varianten durch. Aber manche Spieler br\u00fcteten noch immer ein bis zwei Stunden \u00fcber ihren Z\u00fcgen. Einzelne Partien konnten so zehn oder zwanzig Stunden dauern.<\/p>\n<p>Das hatte mit der n\u00e4chsten einschneidenden \u00c4nderung des Spiels ein Ende. Nicht zuf\u00e4llig geschah die im 19. Jahrhundert, dem Zeitalter der Industrialisierung. Der Takt der Industrialisierung machte dem gro\u00dfz\u00fcgigen Umgang mit der Zeit ein Ende. 1836 regte der Franzose Saint-Amant an, die Bedenkzeit zu begrenzen, und als Ignaz Kolisch und Adolf Anderssen, zwei der damals besten Spieler der Welt, 1861 zu einem Wettkampf antraten, diktierten pl\u00f6tzlich Sanduhren das Tempo ihrer Z\u00fcge.<\/p>\n<p><strong>Die Zeit wird knapp<\/strong><\/p>\n<p>Nur wenig sp\u00e4ter spielte man schon mit speziell angefertigten Schachuhren. Das waren eigentlich zwei Uhren. War man am Zug, lief die eigene Uhr, hatte man seinen Zug gemacht, dr\u00fcckte man auf einen Knopf, der die eigene Uhr stoppte und die gegnerische in Gang setzte. Neigte sich die Bedenkzeit eines Spielers ihrem Ende zu, hob der Zeiger der Uhr ein Fallbl\u00e4ttchen (im Englischen <em>Guillotine<\/em> genannt) an, das fiel, wenn die Bedenkzeit verbraucht war. So wie es in der Welt der Waren darauf ankam, in kurzer Zeit m\u00f6glichst viel m\u00f6glichst gut zu produzieren, kam es jetzt auch beim Schach darauf an, innerhalb einer begrenzten Zeitspanne den besten Zug zu finden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/1646\/800px-schachuhr_mechanisch\/\" rel=\"attachment wp-att-1650\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1650 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2015\/07\/800px-Schachuhr_mechanisch-580x382.jpg\" alt=\"Ach, du liebe Zeit\" width=\"580\" height=\"382\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2015\/07\/800px-Schachuhr_mechanisch-580x382.jpg 580w, https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2015\/07\/800px-Schachuhr_mechanisch.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00a9 Michael Hofmann, Kitzingen, Wikipedia<\/p>\n<p>Einheitliche Bedenkzeitregeln gab es allerdings noch nicht. Bei einem Turnier in Paris 1867 machten die Meister zehn Z\u00fcge in einer halben Stunde, im schottischen Dundee im gleichen Jahr hatten sie dann zwei Stunden Zeit, um 30 Z\u00fcge auszuf\u00fchren. Auch die Folgen der Zeit\u00fcberschreitung waren nicht klar geregelt. In manchen Turnieren f\u00fchrte sie zum sofortigen Verlust der Partie, anderswo wurde sie mit einer Geldstrafe geahndet, die viele Spieler am Ende des Turniers h\u00e4ufig jedoch nicht zahlten. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts hatte man sich geeinigt: \u00dcberschritt ein Spieler seine Bedenkzeit, war die Partie sofort f\u00fcr ihn verloren, egal, wie gut er stand.<\/p>\n<p><strong>T\u00fccken der Technik<\/strong><\/p>\n<p>Da jetzt so viel von der Zeit abhing, mussten die Schachuhren zuverl\u00e4ssig funktionieren. Taten sie es nicht, war der Schiedsrichter gefragt. Mit wechselndem Erfolg. So spielte Tigran Petrosjan, Schachweltmeister von 1963 bis 1969, in zehn Schacholympiaden insgesamt 130 Partien und verlor nur eine einzige \u2013 durch eine defekte Uhr und einen uneinsichtigen Schiedsrichter. Damals fiel Petrosjans Fallbl\u00e4ttchen in der Partie gegen den Deutschen Robert H\u00fcbner in klarer Remisstellung drei Z\u00fcge vor der Zeitkontrolle und signalisierte Zeit\u00fcberschreitung. Doch der Zeiger der Uhr hatte seinen h\u00f6chsten Punkt noch nicht erreicht \u2013 Petrosjan hatte noch eine Minute Bedenkzeit \u00fcbrig, das Fallbl\u00e4ttchen war zu fr\u00fch gefallen. Petrosjans Protest beim Schiedsrichter verhallte ungeh\u00f6rt, er hatte die Partie verloren.<\/p>\n<p>Noch schlimmer erging es dem Amerikaner Arnold Denker bei der US-Meisterschaft 1942 in seiner Partie gegen Samuel Reshevsky. Reshevsky, fr\u00fcher ein Wunderkind und sp\u00e4ter einer der besten Spieler der Welt, hatte gegen Denker die Zeit \u00fcberschritten und damit eigentlich verloren. Denker rief den Schiedsrichter, um die Zeit\u00fcberschreitung seines Gegners zu reklamieren und die Partie offiziell zu beenden. Der Schiedsrichter kam ans Brett, griff die Uhr von hinten, drehte sie um und entschied, dass Denker nach Zeit verloren hatte. Alle Proteste \u00fcber diese offensichtliche Fehlentscheidung waren nutzlos: der Schiedsrichter beharrte auf seinem Beschluss. Reshevsky bekam den Punkt, gewann das Turnier und wurde US-Meister 1942.<\/p>\n<p>Doch ein schnelles Spiel wurde Schach durch die Begrenzung der Bedenkzeit nicht. Turniere oder Wettk\u00e4mpfe dauerten immer noch Wochen oder Monate. So begann das Kandidatenturnier in\u00a0Cura\u00e7ao 1962, bei dem acht Spieler jeweils vier Partien gegeneinander spielten, am 2. Mai 1962 und endete am 28. Juni 1962. Noch mehr Zeit lie\u00dfen sich Anatoli Karpow, Weltmeister von 1975 bis 1985, und Garry Kasparow, Weltmeister von 1985 bis 2000, bei ihrem ersten Weltmeisterschaftskampf. Er begann am 10. September 1984 und endete \u00fcber f\u00fcnf Monate sp\u00e4ter, am 15. Februar 1985. Und das auch noch ohne Sieger. Florencio Campomanes, der damalige Pr\u00e4sident des Weltschachverbandes, hatte den Kampf, der auf sechs Gewinnpartien (Remispartien wurden nicht gez\u00e4hlt) angesetzt war, nach 48 Partien beim Stande von 5:3 f\u00fcr Karpow einfach abgebrochen. Er begr\u00fcndete das mit der zu gro\u00dfen Ersch\u00f6pfung der beiden Spieler, die gegen diese Entscheidung jedoch vehement protestierten.<\/p>\n<p><strong>Die DDR gewann 1995 noch einmal eine Medaille<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989, dem n\u00e4chsten Weltbeschleuniger, tickten auch die Uhren im Schach noch einmal schneller. Anfang der neunziger Jahre schaffte man <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%A4ngepartie\">die H\u00e4ngepartien<\/a> ab, bei Turnieren wurde die Bedenkzeit verk\u00fcrzt und bei Weltmeisterschaften ein schnellerer Modus gew\u00e4hlt. Als Garry Kasparow 1985 Weltmeister wurde, besiegte er Anatoli Karpow in einem Wettkampf \u00fcber 24 Partien. Als Kasparow den Titel im Jahre 2000 an Wladimir Kramnik verlor, ging der Wettkampf \u00fcber 16 Partien. Vier Jahre sp\u00e4ter, 2004, spielten Kramnik und Peter Leko 14 Partien und der Weltmeisterschaftskampf 2006 zwischen Kramnik und Weselin Topalov ging wie alle folgenden Weltmeisterschaftsk\u00e4mpfe nur noch \u00fcber 12 Partien.<\/p>\n<p>F\u00fcr die gr\u00f6\u00dften \u00c4nderungen im Schach sorgten aber die Computer. Immer st\u00e4rkere Schachprogramme machten das Training leichter und die weltweite Vernetzung durch das Internet f\u00fchrte auch im Schach zu einer Wissensexplosion. Fr\u00fcher mussten Spieler Wochen auf Berichte \u00fcber aktuelle Turniere, spektakul\u00e4re Partien und neueste Entwicklungen der Schachtheorie warten, heute kann man alle wichtigen Partien im Internet live verfolgen und auf zahllosen Schachseiten nachlesen, was in der Schachwelt passiert.<\/p>\n<p>Ohnehin regiert die Schnelligkeit. Das zeigt der Niedergang des Fernschachs und der Aufschwung des Blitzschachs. Fernschach ist die extrem langsame, Blitzschach die extrem schnelle Variante des Schachs. Beim Fernschach \u00fcbermittelte man die Z\u00fcge einst per Post und hatte tagelang Zeit, um sich zu \u00fcberlegen, was man als n\u00e4chstes zieht. Turniere konnten Jahre dauern. So begann das Finale der 10. Fernschach-Olympiade 1987 und endete 1995. Die Mannschaft der DDR wurde Dritter &#8211; als es den Staat schon f\u00fcnf Jahre nicht mehr gab.<\/p>\n<p>Heute kann man die Z\u00fcge im Fernschach per E-Mail \u00fcbermitteln, aber f\u00fcr viele Schachspieler hat diese Art des Schachs den Reiz verloren, da alle Spieler ihre Partien mit starken Computerprogrammen analysieren und die menschliche Kreativit\u00e4t immer unwichtiger wird.<\/p>\n<p>Das Blitzschach hingegen erlebte durch das Internet eine wahre Bl\u00fcte. Heute spielen Tausende von Menschen in aller Welt rund um die Uhr am Computer Blitzschach gegeneinander. Mal mit f\u00fcnf, mal mit nur einer Minute f\u00fcr die ganze Partie.<\/p>\n<p>Auch der Weltschachverband Fide wertete das schnelle Spiel auf und veranstaltet seit 2006 regelm\u00e4\u00dfig Blitzweltmeisterschaften. Seit 2012 veranstaltet die Fide auch regelm\u00e4\u00dfig Schnellschachweltmeisterschaften, in denen die Spieler zwischen zehn Minuten und einer Stunde Bedenkzeit haben. Die Fide adelte Blitz- und Schnellschach, indem es f\u00fcr beide Disziplinen Wertungszahlen und offizielle Weltrangliste einf\u00fchrte, immer mit der Hoffnung auf gr\u00f6\u00dfere mediale Aufmerksamkeit und bessere Vermarktungsm\u00f6glichkeiten des Spiels.<\/p>\n<p>Schach wird immer schneller, immer unterhaltsamer, das entspricht dem Zeitgeist. Aber ist das das Richtige f\u00fcr ein Spiel, das viele gerade wegen seiner Langsamkeit fasziniert? Magnus Carlsen mag das egal sein. Er ist Weltmeister im normalen Schach und auch im Blitz- und Schnellschach.<\/p>\n\n<div class=\"embed-wrapper embed-wrapper--blocked js-embed-consent\" data-method=\"embed\">\n<script class=\"raw__source\" type=\"text\/template\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Carlsen vs Harikrishna - 2014 World Blitz Championship\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/XUQ9vb16DZE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/script>\n<div class=\"embed-wrapper__inner\">\n<div class=\"embed-wrapper__text\">\n<h3>Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/h3>\n<p data-replace=\"no\">An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der den Artikel erg\u00e4nzt. 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