{"id":1870,"date":"2016-01-02T11:02:54","date_gmt":"2016-01-02T10:02:54","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/schach\/?p=1870"},"modified":"2016-01-02T16:42:58","modified_gmt":"2016-01-02T15:42:58","slug":"der-liebling-der-diktatoren-hat-ein-problem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/der-liebling-der-diktatoren-hat-ein-problem\/","title":{"rendered":"Der Liebling der Diktatoren hat ein Problem"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_1871\" aria-describedby=\"caption-attachment-1871\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1871 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2015\/12\/GettyImages-104877099-620x413.jpg\" alt=\"Kirsan Iljumschinow: Der Liebling der Diktatoren\" width=\"620\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2015\/12\/GettyImages-104877099-620x413.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2015\/12\/GettyImages-104877099-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1871\" class=\"wp-caption-text\">Kirsan Iljumschinow (AFP\/Getty Images)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Seit 20 Jahren ist Kirsan Iljumschinow Pr\u00e4sident des Weltschachverbands Fide. Richtig ernst nehmen ihn nur wenige Schachspieler. Warum auch? Schlie\u00dflich hat Iljumschinow in Interviews wiederholt behauptet, Au\u00dferirdische h\u00e4tten ihn im September 1997 auf einen Trip durchs All mitgenommen.<\/p>\n<p>Auch die Bilanz der Amtszeit Iljumschinows f\u00e4llt gemischt aus. Zwar hat er nach eigenen Angaben mehr als 80 Millionen Dollar aus seinem Privatverm\u00f6gen in das Schach gesteckt, um Turniere und Wettk\u00e4mpfe zu finanzieren. Zugleich aber wurden w\u00e4hrend seiner Amtszeit immer wieder wichtige Turniere abgesagt oder verschoben und eine Reihe willk\u00fcrlicher Regel\u00e4nderungen vorgeschlagen, durchgesetzt und wieder verworfen.<\/p>\n<p>Dieses Chaos prallte an Iljumschinow ab, seit Kurzem aber hat er ein anderes Problem: Seine N\u00e4he zu den Diktatoren dieser Welt k\u00f6nnte ihm zum Verh\u00e4ngnis werden. Am 29. April 2012 traf er sich mit dem syrischen Diktator Baschar al-Assad, laut Fide, um mit dem syrischen Herrscher \u00fcber ein Projekt zur F\u00f6rderung von Schach in Schulen zu sprechen. Doch das Finanzministerium der USA glaubt offenbar, Iljumschinow und Assad h\u00e4tten noch andere Dinge besprochen und am 25. November 2015 verh\u00e4ngte das Office of Foreign Assets Control Sanktionen gegen Iljumschinow.<\/p>\n<p>Die US-Beh\u00f6rde wirft ihm vor, als Hauptanteilseigner der russischen Finanz-Allianz-Bank \u00d6lgesch\u00e4fte zwischen dem Irak und Syrien vermittelt zu haben. Durch die Sanktionen kann Iljumschinow nicht in die USA einreisen, seine Konten in den USA sind eingefroren und US-B\u00fcrger d\u00fcrfen keine gesch\u00e4ftlichen Beziehungen zu ihm unterhalten. Da die Schachweltmeisterschaft 2016 in den USA stattfinden soll und drei US-Spieler beim Kandidatenturnier 2016 teilnehmen, das die Fide organisiert, ger\u00e4t Iljumschinow und mit ihm der Verband allm\u00e4hlich in Zugzwang.<\/p>\n<p>Die Sanktionen k\u00f6nnten tats\u00e4chlich das Ende der 20-j\u00e4hrigen Amtszeit von Iljumschinow als Pr\u00e4sident der Fide einl\u00e4uten. Doch man sollte Iljumschinows Beharrlichkeit und sein politisches Geschick nicht untersch\u00e4tzen. Er behauptet zwar, an Au\u00dferirdische zu glauben, doch seine gesamte Karriere hindurch bewies er gro\u00dfen Sinn f\u00fcr zwei sehr irdische Dinge: Geld und Macht.<\/p>\n<p>Den Grundstein f\u00fcr sein Verm\u00f6gen und seine Karriere legte der 1962 geborene Iljumschinow, als er von 1983 bis 1989 in Moskau am Institut f\u00fcr Au\u00dfenpolitik studierte. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1989 kam er sehr schnell zu sehr viel Geld \u2013 wie genau hat Iljumschinow, der sonst gerne mit seinen Leistungen und Erfolgen prahlt, nie verraten. 1993 wurde Iljumschinow zum Pr\u00e4sidenten von Kalm\u00fcckien gew\u00e4hlt, einer kleinen, armen, seit 1992 autonomen, ehemaligen Sowjetrepublik am Kaspischen Meer, die vor allem aus Steppe besteht.<\/p>\n<p>Seine Wahl zum Pr\u00e4sidenten des Weltschachbundes 1995 bedeutete einen weiteren Karriereschritt f\u00fcr Iljumschinow, das Amt verschaffte ihm politische und gesch\u00e4ftliche M\u00f6glichkeiten, die er als Pr\u00e4sident von Kalm\u00fcckien oder Gesch\u00e4ftsmann nie gehabt h\u00e4tte. In Sachen Schach kann er durch die ganze Welt reisen und mit Politikern und potenziellen Gesch\u00e4ftspartnern sprechen. Iljumschinow wurde 2006, 2010 und 2014 durch Wiederwahl best\u00e4tigt. \u00dcber die Wahl des Fide-Pr\u00e4sidenten entscheiden die Vertreter der L\u00e4nder, die Mitglieder der Fide sind. Dabei hat jedes Land nur eine Stimme, egal ob der jeweilige Schachverband 50.000, 50 oder nur f\u00fcnf Mitglieder hat. Und bei jeder Pr\u00e4sidentenwahl steht die M\u00f6glichkeit im Raum, die Stimmberechtigten mit &#8222;Geschenken&#8220;, Versprechungen oder Verg\u00fcnstigungen von den Vorz\u00fcgen der eigenen Kandidatur zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>2014 war der Ex-Weltmeister Garri Kasparow Iljumschinows Gegenkandidat bei der Wahl zum Fide-Pr\u00e4sidenten. Nach seinem R\u00fccktritt vom Turnierschach wurde Kasparow, den viele f\u00fcr den besten Schachspieler aller Zeiten halten, in der russischen Opposition politisch aktiv und ein lautstarker Kritiker des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin, einem langj\u00e4hrigen Vertrauten und Freund von Iljumschinow. D\u00fcrften alle offiziell registrierten Schachspieler \u00fcber den neuen Fide-Pr\u00e4sidenten direkt abstimmen, h\u00e4tte Kasparow wahrscheinlich einen \u00fcberw\u00e4ltigenden Sieg errungen. Bei der Abstimmung der L\u00e4ndervertreter unterlag er Iljumschinow jedoch deutlich.<\/p>\n<p>Neben einer fehlenden strategischen Linie bei der Leitung der Fide, Korruption und Wahlmanipulation werfen Kritiker Iljumschinow vor, er w\u00fcrde sich zu oft in schlechte Gesellschaft begeben und damit das Image des Schachs besch\u00e4digen. Ber\u00fchrungs\u00e4ngste kennt Iljumschinow tats\u00e4chlich nicht. Auf seinen Reisen als Fide-Pr\u00e4sident hat er sich unter anderem schon mit dem Dalai Lama, Papst Johannes Paul II., Henry Kissinger, Saddam Hussein oder Muhammad al-Gaddafi getroffen.<\/p>\n<p>Die Schachweltmeisterschaft 1996 wollte Iljumschinow im von Saddam Hussein regierten Bagdad im Irak stattfinden lassen, doch nach weltweiten Protesten wurde dann doch in Elista, der Hauptstadt Kalm\u00fcckiens, gespielt. 2004 verhallten alle Proteste ungeh\u00f6rt und die Schachweltmeisterschaft fand in Tripolis, im von Gaddafi regierten Libyen, statt. Auch danach hielt Iljumschinow Kontakt zu Gaddafi. 2011, kurz vor dem Ende des Diktators, als Libyen schon von den USA und ihren Verb\u00fcndeten bombardiert wurde, traf sich der Fide-Pr\u00e4sident noch einmal mit dem Diktator und posierte f\u00fcr eine Partie Schach mit ihm.<\/p>\n<p>Derzeit aber kann Iljumschinow seine Aufgaben als Fide-Pr\u00e4sident praktisch nicht mehr aus\u00fcben. Anderthalb Wochen nach Verh\u00e4ngung der Sanktionen erkl\u00e4rte er Anfang Dezember deshalb, dass er sich von seinen Amtsgesch\u00e4ften als Fide-Pr\u00e4sident zur\u00fcckzieht, um Zeit zu haben, die Vorw\u00fcrfe gegen ihn zu entkr\u00e4ften. Die offiziellen Aufgaben Iljumschinows \u00fcbernimmt nun der Grieche Georgios Makropoulos, seit 1986 hochrangiger Funktion\u00e4r des Weltschachverbands, seit 1996 stellvertretender Pr\u00e4sident der Fide und seit Jahren enger Vertrauter Iljumschinows.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 20 Jahren ist Kirsan Iljumschinow Pr\u00e4sident des Weltschachverbands Fide. Richtig ernst nehmen ihn nur wenige Schachspieler. Warum auch? Schlie\u00dflich hat Iljumschinow in Interviews wiederholt behauptet, Au\u00dferirdische h\u00e4tten ihn im September 1997 auf einen Trip durchs All mitgenommen. Auch die Bilanz der Amtszeit Iljumschinows f\u00e4llt gemischt aus. 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