{"id":540,"date":"2014-03-21T15:39:27","date_gmt":"2014-03-21T14:39:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/schach\/?p=540"},"modified":"2014-03-21T18:03:48","modified_gmt":"2014-03-21T17:03:48","slug":"wie-magnus-carlsen-schach-verandert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wie-magnus-carlsen-schach-verandert\/","title":{"rendered":"Wie Magnus Carlsen das Schach ver\u00e4ndert"},"content":{"rendered":"<p>Magnus Carlsen ist Weltmeister und der Spieler mit der h\u00f6chsten Wertungszahl, die im Schach je erreicht wurde. Aber seine Partien wirken oft erstaunlich anspruchslos. So einfach und unspektakul\u00e4r, dass man nicht genau wei\u00df, wie und warum er gewonnen hat. Oft verlaufen diese Partien nach einem Muster: Nach ruhiger Er\u00f6ffnung und Abtausch einiger Figuren, nicht selten auch der Dame, entsteht eine harmlose, ausgeglichene Stellung, in der beide Seiten kaum Gewinnchancen zu haben scheinen. Bislang war sich die Weltelite in solchen Situationen schnell einig: Die Stellung ist Remis und viel zu einfach, um dem Gegner Schwierigkeiten zu bereiten \u2013 warum Zeit und M\u00fche mit dem Weiterspielen verschwenden? Doch Carlsen spielt solche Stellungen weiter. Und findet M\u00f6glichkeiten, die andere nicht finden.<!--more Weiter...--><\/p>\n<p>Bald \u00e4ndert sich die Stellung dann wie von Zauberhand. Zugunsten von Carlsen. Eben noch sicher stehende Bauern scheinen bedroht, solide Strukturen wirken anf\u00e4llig, unerwartete Drohungen tauchen auf und \u00fcberall lauert pl\u00f6tzlich Gefahr. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/b97e2cd121c1484bb81d27cb4c6ed7c6\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Der Gegner muss Entscheidungen treffen, die immer schwerer werden. Die klare Remisstellung wirkt auf einmal nicht mehr so klar, der halbe Punkt r\u00fcckt immer weiter in die Ferne. Man bekommt ihn noch, nur, wenn man gut spielt. Stundenlang. In unangenehmer Stellung. Mit dem Gef\u00fchl, etwas falsch gemacht zu haben, aber nicht zu wissen, was und wo.<\/p>\n<p>Immer wieder brechen Carlsens Gegner unter diesem Druck zusammen. Oft beginnen sie die Partie schon eingesch\u00fcchtert, denn sie wissen, Siegchancen haben sie gegen Carlsen kaum, und Remis bekommen sie nur nach langer Verteidigung undankbarer Stellungen.<\/p>\n<p>Mit diesem Stil hat Carlsen viele wichtige Punkte erzielt. Zum Beispiel gegen Teimour Radschabow in der vorletzten Runde des Kandidatenturnier 2013 in London. Vor dieser Partie lag Carlsen einen halben Punkt hinter Wladimir Kramnik zur\u00fcck, und um das Turnier zu gewinnen und das Recht zu bekommen, gegen Viswanathan Anand um die Weltmeisterschaft zu k\u00e4mpfen, musste Carlsen gegen Radschabow gewinnen. Mit Schwarz. Viele Spieler h\u00e4tten in dieser Situation zur Brechstange gegriffen und riskant auf Gewinn gespielt, doch Carlsen blieb sich treu. Was er zwischenzeitlich vielleicht bereut hat, denn nach dem 51. Zug von Wei\u00df stand folgende Stellung auf dem Brett.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.eddins.net\/steve\/chess\/ChessImager\/ChessImager.php?fen=8\/1n3b2\/pp1k2p1\/5p1p\/2P1p2P\/PNK1P1P1\/4BP2\/8\/&amp;square_size=35&amp;coordinates=on&amp;ls_color=(255,255,255)&amp;ds_color=(110,123,139)\" width=\"332\" height=\"332\" \/><\/p>\n<p><em>T. Radschabow &#8211; M. Carlsen, London 2013, Stellung nach 51.Sb3<\/em><\/p>\n<p>Ein klarer schwarzer Gewinnplan ist in dieser Stellung bei bestem Willen nicht zu sehen. Wei\u00df hat eine einzige wirkliche Schw\u00e4che, den c-Bauern, aber der ist gut gedeckt. Doch im weiteren Verlauf der Partie stellte Carlsen Wei\u00df immer wieder vor Probleme und auf der Suche nach einem klaren Remisweg verbrauchte Radschabow viel Zeit. Mit nur noch wenigen Minuten auf der Uhr unterlief ihm dann ein entscheidender Fehler und er verlor:<\/p>\n<p><b>51&#8230;Ke5 52.Lf1 a5 53.Le2 Le6 54.Lf1 Ld7 55.Le2 La4 56.Sd4 Sc5 57.Kb2 Le8 58.Kc3 Lf7 59.Sc6+ Kd6 60.Sd4 Sd7 61.Sb5+ Kc5 62.Sd4 Se5 63.Sb3+ Kc6 64.a4 Kd7 65.Sd4 Kd6 66.Sb5+ Kc5 67.Sd4 Le8 68.Sb3+ Kd6 69.c5+ Kc7 70.Kd4 Sc6+ 71.Kc3 Se7 72.cxb6+ Kxb6 73.Sd2 Lxa4 74.Sc4+ Ka6 75.Sa3+ Kb7 76.Sc4 Ka6 77.Sa3+ Ka7 78.Kd4 Sc6+ 79.Kc5 Se5 80.Sc4 Sd3+ 81.Kd4 Sc1 82.Lf1 Lb5 83.Sxa5 Lxf1 84.Sc6+ Kb6 85.Se7 Sd3 86.Sxg6 Kc7 87.Se7 Lh3 88.Sd5+ Kd6 89.Sf6 Lg4<\/b><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.eddins.net\/steve\/chess\/ChessImager\/ChessImager.php?fen=8\/8\/3k1N2\/5p1p\/3Kp1bP\/3nP1P1\/5P2\/8\/&amp;square_size=35&amp;coordinates=on&amp;ls_color=(255,255,255)&amp;ds_color=(110,123,139)\" width=\"332\" height=\"332\" \/><\/p>\n<p><strong>Wei\u00df gab auf<\/strong><\/p>\n<p>Da Kramnik trotz guter Stellung in der gleichen Runde gegen Boris Gelfand nicht \u00fcber ein Remis hinauskam, lagen Carlsen und Kramnik vor der letzten Runde des Kandidatenturniers punktgleich an der Spitze der Tabelle. Zu viel f\u00fcr die Nerven. Beide, Kramnik und Carlsen, verloren in der Schlussrunde und wurden mit 8,5 Punkten aus 13 Partien punktgleich Erster. Aber da Carlsen mehr Partien gewonnen hatte als Kramnik, wurde er zum Turniersieger erkl\u00e4rt und durfte gegen Anand um die Weltmeisterschaft spielen.<\/p>\n<p>Auch da gewann der Norweger die f\u00fcnfte und sechste Partie aus scheinbar einfachen, ausgeglichenen Stellungen heraus und sorgte so nach verhaltenem Auftakt unerwartet rasch f\u00fcr eine Vorentscheidung im Wettkampf, den er am Ende mit <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/sport\/2013-11\/schach-wm-partie-9-anand-carlsen-live-blog\" target=\"_blank\">6,5:3,5 f\u00fcr sich entschied und so neuer Weltmeister wurde<\/a>.<\/p>\n<p>Auf den ersten Blick wirken viele von Carlsens Siegen so, beinahe langweilig. Au\u00dferdem scheinen sie oft unverdient und zuf\u00e4llig zu sein, weil sie nicht durch brillantes Spiel, sondern durch Fehler des Gegners zustande gekommen sind. Fehler, auf die Carlsen geduldig zu warten scheint, w\u00e4hrend er selbst wenig unternimmt.<\/p>\n<p>Dieser Eindruck t\u00e4uscht. Denn Carlsen kann gegen die besten Spieler der Welt nur deshalb so spielen und gewinnen, weil er selbst kaum Fehler macht und alle Techniken des Schachs beherrscht: Er rechnet tief, genau, pr\u00e4zise und oft einige Z\u00fcge tiefer als sein Gegner. Er verteidigt sich z\u00e4h, hat im Laufe seiner Karriere schon viele spektakul\u00e4re Opfer gebracht, kennt die wichtigen Partien der Schachgeschichte und scheint immer zu wissen, wo die Figuren richtig stehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wie-magnus-carlsen-schach-verandert\/magnus-carlsen-schach-wm-pk-540x304\/\" rel=\"attachment wp-att-541\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-541\" alt=\"magnus-carlsen-schach-wm-pk-540x304\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2014\/03\/magnus-carlsen-schach-wm-pk-540x304.jpg\" width=\"580\" height=\"326\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Magnus Carlsen nach dem Gewinn des Weltmeisterschaftskampfes gegen Anand \u00a9 Babu\/Reuters<\/em><\/p>\n<p>Was Carlsen jedoch auszeichnet, ist das spielerische Element. Er sucht in der Er\u00f6ffnung nicht nach der absoluten Wahrheit in verzweigten, bis ins Endspiel analysierten Varianten der Sizilianischen oder der Slawischen Verteidigung, er will keine Varianten auswendig lernen, sondern Schach spielen. So gelang es ihm im WM-Kampf gegen Anand immer wieder, die Er\u00f6ffnungsvorbereitung seines Gegners zu unterlaufen, theoretischen Duellen auszuweichen und den Kampf ins Mittel- und ins Endspiel zu verlagern. Wie gef\u00e4hrlich gut Anand vorbereitet war, sieht man jetzt im Kandidatenturnier in Chanty-Mansijsk, in dem Anand seine Gegner mehrfach gleich in der Er\u00f6ffnung unter Druck setzen konnte.<\/p>\n<p>Carlsen will Schach spielen, weil ihm Schach Spa\u00df macht. Er ist fit, weil er gerne Sport treibt. Und er will jede Partie gewinnen. Durch diese Mischung aus Lust am Spiel, sportlichem Ehrgeiz und einem phantastischen Schachgef\u00fchl findet er auch nach stundenlangem Spiel immer wieder \u00fcberraschende M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Hier ein Beispiel aus einer Partie gegen Sergei Karjakin aus dem Tata Steel Turnier in Wijk aan Zee 2013:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.eddins.net\/steve\/chess\/ChessImager\/ChessImager.php?fen=4Rb2\/5pk1\/6p1\/2p1P2p\/2Bp1P1P\/3P2P1\/5K2\/1r6\/&amp;square_size=35&amp;coordinates=on&amp;ls_color=(255,255,255)&amp;ds_color=(110,123,139)\" width=\"332\" height=\"332\" \/><\/p>\n<p><em>M. Carlsen &#8211; S. Karjakin, Wijk aan Zee 2013, Stellung nach 66&#8230;Tb1<\/em><\/p>\n<p>Karjakin wurde wie Carlsen 1990 geboren und h\u00e4lt einen Rekord, den Carlsen nicht mehr brechen wird: Er wurde 2002 im Alter von zw\u00f6lf Jahren und sieben Monaten der j\u00fcngste Gro\u00dfmeister aller Zeiten. Zurzeit liegt er auf Platz neun der Weltrangliste und sein Talent zeigte sich auch daran, dass er 2012 mit einem halben Punkt Vorsprung auf Carlsen Schnellschachweltmeister wurde. Doch generell stand Karjakin seine gesamte Karriere hindurch im Schatten von Carlsen, der stets ein wenig erfolgreicher war.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wie-magnus-carlsen-schach-verandert\/sergei-karjakin\/\" rel=\"attachment wp-att-542\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-542\" alt=\"sergei karjakin\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/files\/2014\/03\/sergei-karjakin.jpg\" width=\"300\" height=\"386\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Sergei Karjakin, j\u00fcngster Gro\u00dfmeister aller Zeiten <em>\u00a9<\/em> dpa<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>In der obigen Stellung scheint sich Karjakin nach einigen schwierigen Momenten ins Remis gerettet zu haben. Beide Seiten haben noch f\u00fcnf Bauern und Wei\u00df scheint keine Fortschritte machen zu k\u00f6nnen. Die Experten, die die Partie kommentierten, rechneten hier mit einem baldigen Remis.<\/p>\n<p>Doch Carlsen \u00fcberraschte sie mit <strong>67.g4!<\/strong>. Damit leitete er ein doppeltes Bauernopfer ein, um die schwarzen Bauern angreifen und den schwarzen K\u00f6nig bei Gelegenheit Matt setzen zu k\u00f6nnen. Karjakin fand keine Verteidigung und verlor nach folgenden Z\u00fcgen:<\/p>\n<p><b>67\u2026hxg4 68.h5 Th1 69.hxg6 fxg6 70.Te6 Kh6 71.Ld5 Th2+ 72.Kg3 Th3+ 73.Kxg4 Txd3 74.f5 Te3 75.Txg6+ Kh7 76.Lg8+ Kh8 77.Kf4 Tc3 78.f6 d3 79.Ke3 c4 80.Le6 Kh7 81.Lf5 Tc2 82.Tg2+ Kh6 83.Txc2 dxc2 84.Lxc2 Kg5 85.Kd4 La3 86.Kxc4 Lb2 87.Kd5 Kf4 88.f7 La3 89.e6 Kg5 90.Kc6 Kf6 91.Kd7 Kg7 92.e7<\/b><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.eddins.net\/steve\/chess\/ChessImager\/ChessImager.php?fen=8\/3KPPk1\/8\/8\/8\/b7\/2B5\/8\/&amp;square_size=35&amp;coordinates=on&amp;ls_color=(255,255,255)&amp;ds_color=(110,123,139)\" width=\"332\" height=\"332\" \/><\/p>\n<p><strong>Schwarz gab auf<\/strong><\/p>\n<p>Auch <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/remistod-zukunft-schach\/\" target=\"_blank\">beim aktuellen Kandidatenturnier in Chanty-Mansijsk<\/a> ist Carlsens Rivale Karjakin dabei. Nach sechs Runden lag er mit f\u00fcnf Remis und einer Niederlage auf dem vorletzten Platz. Drei dieser f\u00fcnf Remispartien gab Karjakin kurz nach dem 30. Zug Remis, eine weitere Partie war schon nach 26 Z\u00fcgen durch Zugwiederholung friedlich beendet. Eigentlich sind in Chanty-Mansijsk 30 Z\u00fcge das vorgeschriebene Minimum, vorher d\u00fcrfen die Spieler kein Remis vereinbaren.<\/p>\n<p>Carlsen braucht solche Regeln nicht. Mit seiner spielerischen Einstellung bereichert er das Schach. Seine Art, Schach zu spielen, wirkt befreiend. Besonders in Zeiten, in denen die Spielst\u00e4rke der Computer suggeriert, Schach sei einfach und umfassende Er\u00f6ffnungsvorbereitung ein Muss f\u00fcr Profis und Amateure. Carlsen dagegen beweist, einfache Stellungen sind nicht einfach, und man muss nicht in der Er\u00f6ffnung Erfolg haben, um Erfolg zu haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Magnus Carlsen ist Weltmeister und der Spieler mit der h\u00f6chsten Wertungszahl, die im Schach je erreicht wurde. Aber seine Partien wirken oft erstaunlich anspruchslos. So einfach und unspektakul\u00e4r, dass man nicht genau wei\u00df, wie und warum er gewonnen hat. Oft verlaufen diese Partien nach einem Muster: Nach ruhiger Er\u00f6ffnung und Abtausch einiger Figuren, nicht selten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":458,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[31160],"class_list":["post-540","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-magnus-carlsen"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Wie Magnus Carlsen das Schach ver\u00e4ndert - Schachblog<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wie-magnus-carlsen-schach-verandert\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Wie Magnus Carlsen das Schach ver\u00e4ndert - Schachblog\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Magnus Carlsen ist Weltmeister und der Spieler mit der h\u00f6chsten Wertungszahl, die im Schach je erreicht wurde. Aber seine Partien wirken oft erstaunlich anspruchslos. So einfach und unspektakul\u00e4r, dass man nicht genau wei\u00df, wie und warum er gewonnen hat. Oft verlaufen diese Partien nach einem Muster: Nach ruhiger Er\u00f6ffnung und Abtausch einiger Figuren, nicht selten [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wie-magnus-carlsen-schach-verandert\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Schachblog\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2014-03-21T14:39:27+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2014-03-21T17:03:48+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/b97e2cd121c1484bb81d27cb4c6ed7c6\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Johannes Fischer\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Johannes Fischer\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wie-magnus-carlsen-schach-verandert\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wie-magnus-carlsen-schach-verandert\/\",\"name\":\"Wie Magnus Carlsen das Schach ver\u00e4ndert - Schachblog\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/#website\"},\"datePublished\":\"2014-03-21T14:39:27+00:00\",\"dateModified\":\"2014-03-21T17:03:48+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/#\/schema\/person\/8d41a91c82cbaad49008638f387596ca\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wie-magnus-carlsen-schach-verandert\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wie-magnus-carlsen-schach-verandert\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wie-magnus-carlsen-schach-verandert\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Wie Magnus Carlsen das Schach ver\u00e4ndert\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/\",\"name\":\"Schachblog\",\"description\":\"Von H\u00e4ngepartien und Bauernopfern\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/#\/schema\/person\/8d41a91c82cbaad49008638f387596ca\",\"name\":\"Johannes Fischer\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/author\/jfischer\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Wie Magnus Carlsen das Schach ver\u00e4ndert - Schachblog","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wie-magnus-carlsen-schach-verandert\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Wie Magnus Carlsen das Schach ver\u00e4ndert - Schachblog","og_description":"Magnus Carlsen ist Weltmeister und der Spieler mit der h\u00f6chsten Wertungszahl, die im Schach je erreicht wurde. Aber seine Partien wirken oft erstaunlich anspruchslos. So einfach und unspektakul\u00e4r, dass man nicht genau wei\u00df, wie und warum er gewonnen hat. Oft verlaufen diese Partien nach einem Muster: Nach ruhiger Er\u00f6ffnung und Abtausch einiger Figuren, nicht selten [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wie-magnus-carlsen-schach-verandert\/","og_site_name":"Schachblog","article_published_time":"2014-03-21T14:39:27+00:00","article_modified_time":"2014-03-21T17:03:48+00:00","og_image":[{"url":"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/b97e2cd121c1484bb81d27cb4c6ed7c6"}],"author":"Johannes Fischer","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Johannes Fischer","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"7\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wie-magnus-carlsen-schach-verandert\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wie-magnus-carlsen-schach-verandert\/","name":"Wie Magnus Carlsen das Schach ver\u00e4ndert - Schachblog","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/#website"},"datePublished":"2014-03-21T14:39:27+00:00","dateModified":"2014-03-21T17:03:48+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/#\/schema\/person\/8d41a91c82cbaad49008638f387596ca"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wie-magnus-carlsen-schach-verandert\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wie-magnus-carlsen-schach-verandert\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wie-magnus-carlsen-schach-verandert\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Wie Magnus Carlsen das Schach ver\u00e4ndert"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/","name":"Schachblog","description":"Von H\u00e4ngepartien und Bauernopfern","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/#\/schema\/person\/8d41a91c82cbaad49008638f387596ca","name":"Johannes Fischer","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/author\/jfischer\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/540","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wp-json\/wp\/v2\/users\/458"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=540"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/540\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":553,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/540\/revisions\/553"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=540"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=540"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schach\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=540"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}