{"id":6304,"date":"2015-04-24T13:38:34","date_gmt":"2015-04-24T11:38:34","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/?p=6304"},"modified":"2016-05-31T16:14:13","modified_gmt":"2016-05-31T14:14:13","slug":"franz-kafka-ein-raetsel-das-immer-modern-bleibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2015\/04\/24\/franz-kafka-ein-raetsel-das-immer-modern-bleibt\/","title":{"rendered":"Franz Kafka (1883\u20131924): Ein R\u00e4tsel, das immer modern bleibt"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_6344\" aria-describedby=\"caption-attachment-6344\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6344\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/files\/2015\/02\/kafka_end1.jpg\" alt=\"Kafka Interpretation\" width=\"580\" height=\"326\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6344\" class=\"wp-caption-text\">Interpretation einer Szene aus Kafkas <em>Der Prozess<\/em>. \u00a9 ZEIT ONLINE\/Jonathan Sterz<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<h3><strong>Kafkas Werk steht f\u00fcr sich: Es ragt aus dem Fundus moderner Literatur heraus wie kein anderes. Was macht gerade die Texte Franz Kafkas so unverwechselbar?<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kafkas Protagonisten haben es schwer. Sie erwachen aus unruhigen Tr\u00e4umen und finden sich im Bett zu einem Ungeziefer verwandelt. Sie werden angeklagt und aufs Schaffott gef\u00fchrt, ohne dass sie w\u00fcssten warum. Ein Mann verendet nach lebenslangem Warten auf Einlass am Tor. Ein anderer ertr\u00e4nkt sich im Fluss, weil sein Vater es ihm befiehlt.<\/p>\n<p>Alptraumhafte Szenarien kennzeichnen Kafkas Werk. Er beschreibt sie mit derselben k\u00fchlen Distanz eines B\u00fcrokraten, die oft auch seine Figuren beseelt. Gerade dieser Stil, das Zur\u00fcckgenommene gegen\u00fcber dem Unerh\u00f6rten, macht Kafkas Erz\u00e4hlungen auf eine einzigartige Weise unergr\u00fcndlich. So unergr\u00fcndlich sogar, <a href=\"http:\/\/www.duden.de\/suchen\/dudenonline\/kafkaesk\" target=\"_blank\">dass es daf\u00fcr ein eigenes Adjektiv gibt<\/a>.<\/p>\n<p>Sehr wohl k\u00f6nnen wir aber ergr\u00fcnden, was das Kafkaeske ausmacht. Wie kann man Kafka interpretieren? Was sind seine wichtigsten Werke? Und woher kommt Kafka \u00fcberhaupt? Was ist er f\u00fcr ein Mensch? Mit diesen und weiteren Fragen, die f\u00fcr die Unterrichtsvorbereitung oder das Lernen vor den Klausuren relevant sein k\u00f6nnen, besch\u00e4ftigen wir uns in diesem Text.<\/p>\n<h4>Zur Einordnung: Was kennzeichnet die Moderne?<\/h4>\n<p>Kafkas Literatur z\u00e4hlt zur Epoche der literarischen Moderne. Die bricht zur Schaffenszeit Kafkas gerade erst an. Die Moderne als Literaturepoche zeichnet sich durch eine fragmentierte Weltsicht, Subjektivit\u00e4t und ihre Offenheit f\u00fcr Experimente aus, sie schlie\u00dft verschiedenste Schreibstile ein. Dass Kafkas ganz eigene Sicht auf die Welt in seinem eigenwilligen Stil so deutlich zutage tritt, kann man daher als ein typisches Epochenmerkmal betrachten.<\/p>\n<p>Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entsteht ein neues Lebensgef\u00fchl. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse lassen die Welt zunehmend komplexer erscheinen. Albert Einsteins Relativit\u00e4tstheorie st\u00fcrzt die Physik in eine Sinnkrise. Sigmund Freud begr\u00fcndet die Psychoanalyse als eigene Wissenschaft. Das Ich, das Seelenleben, r\u00fcckt in den Fokus der Anschauung. Freud zeigt, dass der Mensch sein Denken und Handeln nicht uneingeschr\u00e4nkt kontrolliert. Seine Arbeiten \u00fcben auf viele Schriftsteller gro\u00dfen Einfluss aus.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Mensch auf geistiger Ebene verunsichert ist, findet er sich auf gesellschaftlicher Ebene von einem makellos funktionierenden Staat regiert. Nie zuvor war die Arbeitsteilung effizienter als jetzt. Das zieht jedoch gleichsam eine \u00fcberdimensionierte B\u00fcrokratie nach sich. Der Einzelne steht dem b\u00fcrokratischen System oftmals entfremdet gegen\u00fcber. Es entsteht ein neues Bewusstsein: Die Welt ist so un\u00fcberschaubar, dass der Mensch sie nur noch bruchst\u00fcckweise versteht.<\/p>\n<p>Zusammen mit dem Lebensgef\u00fchl ver\u00e4ndert sich auch die Literatur. Sie richtet ihr Augenmerk nun oftmals auf einen einzelnen Menschen und beschr\u00e4nkt sich auf dessen ganz bestimmte Sicht auf die Welt. Viele Geschichten werden aus der Perspektive ihrer Hauptfiguren erz\u00e4hlt. Deren <a href=\"http:\/\/www.li-go.de\/definitionsansicht\/prosa\/innerermonolog.pdf\" target=\"_blank\">innere Monologe<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.li-go.de\/prosa\/prosa\/beispiel-bewusstseinsstrom-beispielfuereinenbewusstseinsstromBsp.html\" target=\"_blank\">Bewusstseinsstr\u00f6me<\/a> sind typische Erkennungszeichen f\u00fcr Texte der literarischen Moderne. Au\u00dferdem entsteht die <a href=\"http:\/\/wortwuchs.net\/erlebte-rede\/\">erlebte Rede<\/a>, bei der oft nicht klar wird, wer gerade spricht: die Figur oder der Erz\u00e4hler. Der <a href=\"http:\/\/wortwuchs.net\/auktorialer-erzaehler\/\" target=\"_blank\">allwissende Erz\u00e4hler<\/a> hingegen, der schon im <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2014\/06\/03\/literatur-des-naturalismus-1880-1900\/\" target=\"_blank\">Naturalismus<\/a> nur noch selten erscheint, verschwindet zunehnemd.<\/p>\n<p>Anders als andere <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/literatur\/\" target=\"_blank\">Literaturepochen<\/a> ist die Moderne weder stilistisch noch zeitlich klar abgrenzbar. Sie beginnt um die Jahrhundertwende, um 1900, und wird erst durch die Postmoderne ab den 1950er Jahren abgel\u00f6st. Obwohl die Epoche der literarischen Moderne als abgeschlossen gilt, gibt es moderne Schreibweisen noch heute.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6362\" aria-describedby=\"caption-attachment-6362\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6362\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/files\/2015\/04\/Franz_Kafka_1906_cropped.jpg\" alt=\"Kafka 1906\" width=\"580\" height=\"326\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6362\" class=\"wp-caption-text\">Franz Kafka (Fotografie aus dem Atelier Jacobi, 1906). Quelle: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Franz_Kafka#\/media\/File:Kafka1906_cropped.jpg\">Wikimedia<\/a><\/figcaption><\/figure><\/p>\n<h4>Zur Person Franz Kafka<\/h4>\n<p>Gerade die B\u00fcrokratie bereitet Kafka viel Sorge: Ein l\u00e4hmender B\u00fcrokratieapparat begleitet viele der Figuren aus seinen Geschichten. Oft kreisen Kafkas Erz\u00e4hlungen um das Thema Justiz. Ein Blick auf Kafkas Biografie erkl\u00e4rt, warum das Thema ihn so sehr besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>1883 wird Kafka in eine j\u00fcdische Kaufmannsfamilie in Prag geboren. Kafka w\u00e4chst in einer gro\u00dfen deutschsprachigen Enklave <a href=\"http:\/\/www.kafkaesk.de\/kafka-und-prag\/kafka-prag\/wohnungen-der-eltern.html\" target=\"_blank\">mitten in Prag<\/a> auf, seine Familie spricht Deutsch. Deutsche Schulen, Universit\u00e4ten, Theater und Zeitungen pr\u00e4gen seine kulturelle Umgebung. Die Kulturstadt Prag wird zeitlebens Kafkas Lebensmittelpunkt darstellen.<\/p>\n<p>Schon zu Schulzeiten interessiert sich Kafka f\u00fcr Literatur. Trotzdem kann er sich nicht dazu durchringen, ein literaturwissenschaftliches Studium aufzunehmen. Sein autorit\u00e4rer und gesch\u00e4ftst\u00fcchtiger Vater, Hermann Kafka, dr\u00e4ngt ihn dazu, Jura zu studieren. Unterschiedlicher k\u00f6nnten Vater und Sohn kaum sein: Hermann Kafka hat sich aus armen Verh\u00e4ltnissen hochgearbeitet und es zu beruflichem Erfolg gebracht. Er f\u00fchrt ein b\u00fcrgerliches Leben. Franz interessieren solch lebensweltliche Dinge nur wenig. Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr sucht er bei seinem Vater vergeblich.<\/p>\n<p>Franz Kafkas Sensibilit\u00e4t und Feingeist legt ihm der Vater als Schw\u00e4che aus. Gegen\u00fcber dem Sohn verh\u00e4lt sich Hermann Kafka despotisch, grob und selbstgerecht. Der Vater-Sohn-Konflikt wird Franz Kafka zeitlebens verfolgen und zieht sich leitmotivisch durch sein gesamtes literarisches Werk. Dem Wunsch nach Anerkennung vom j\u00e4hzornigen Vater folgend, schlie\u00dft Franz Kafka das Jurastudium ab und promoviert. Anschlie\u00dfend arbeitet er erfolgreich als Jurist in einem Versicherungsunternehmen.<\/p>\n<p>Seiner Leidenschaft \u2013 der Literatur \u2013 geht er im Privaten aber weiterhin nach. Er schlie\u00dft sich <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prager_Kreis\" target=\"_blank\">Autorenzirkeln in Kaffeeh\u00e4usern<\/a> an, bei denen sich Prager Literaten treffen und \u00fcber ihre Texte diskutieren. Hier macht Kafka Bekanntschaft mit dem Schriftsteller <a href=\"http:\/\/www.franzkafka.de\/franzkafka\/die_freunde\/max_brod\/457360\" target=\"_blank\">Max Brod<\/a>, der sein engster Freund und Vertrauter wird. Die beiden unterscheiden sich stark. Doch Brod wird Kafka sein Leben lang unterst\u00fctzen und beraten.<\/p>\n<p>Brod ist es auch, der Kafka zum weiteren Schreiben und zur Ver\u00f6ffentlichung seiner Texte dr\u00e4ngt. Damit ist der von Selbstzweifeln geplagte Kafka jedoch sehr vorsichtig. Nur ein Bruchteil seiner Texte erscheint zu seinen Lebzeiten. Nach Kafkas Tod an Tuberkulose 1924 trifft Brod eine schwerwiegende Entscheidung: Kafka wollte all seine unver\u00f6ffentlichten Manuskripte verbrannt wissen. Doch entgegen seiner an Max Brod adressierten Verf\u00fcgung entschlie\u00dft sich sein bester Freund dazu, Kafkas Texte posthum zu ver\u00f6ffentlichen. Keine leichte Entscheidung. Aber h\u00e4tte Max Brod Kafkas Willen befolgt, g\u00e4be es heute einige Meisterwerke der Weltliteratur weniger.<\/p>\n<h4>Kafkas Schreiben: Pr\u00e4zise Sprache, verwirrte Handlung, angepasste Charaktere<\/h4>\n<p>Um Kafkas ganz spezifischen Stil zu verstehen, sollte man einige seiner wichtigsten Werke genauer betrachten. In den Jahren 1912 und 1913 hat Kafka eine \u00e4u\u00dferst produktive Schaffensphase. Mit seiner Novelle <em>Das Urteil<\/em> erreicht der Schriftsteller einen Durchbruch. Sie geh\u00f6rt zu den wenigen Texten, die Kafka zu Lebzeiten ver\u00f6ffentlicht. Mit ihr beginnt au\u00dferdem die Herausbildung von Kafkas ganz pers\u00f6nlichem Stil.<\/p>\n<h4>Das Urteil<\/h4>\n<p>Die Erz\u00e4hlung entsteht in nur einer einzigen Nacht \u2013 Kafka schreibt bis tief in den Morgen. Diese f\u00fcr ihn ideale Schreibbedingung strebt er auch sp\u00e4ter an. Zwangsl\u00e4ufig zieht ihm das Berufsleben dabei immer wieder einen Strich durch die Rechnung.<\/p>\n<p><em>Das Urteil<\/em> handelt von einem Vater-Sohn-Konflikt, der lange schwelt, bis er endlich eskaliert, weil der Sohn heiraten will. Als der Protagonist Georg Bendemann erf\u00e4hrt, dass sein Vater dem gemeinsamen Brieffreund Details \u00fcber den beruflichen und privaten Erfolg Georgs verr\u00e4t, ist er zutiefst gekr\u00e4nkt. Weder beachtet sein Vater Georgs Privatsph\u00e4re, noch ber\u00fccksichtigt er, dass die Schilderungen den weniger erfolgreichen Brieffreund verletzen k\u00f6nnten. An diesen zwei eklatant unterschiedlichen Charakteren entz\u00fcndet sich ein Konflikt. Im Streit wirft der Vater dem Sohn vor, das Familiengesch\u00e4ft an sich gerissen und eine f\u00fcr ihn unw\u00fcrdige Verlobte ausgew\u00e4hlt zu haben. Schlie\u00dflich verurteilt der Vater den Sohn zum Ertrinken. Daraufhin st\u00fcrzt Georg Bendemann zum Fluss und vollstreckt in vorauseilendem Gehorsam das grausame Urteil des Vaters selbst \u2013 mit den Worten: &#8222;Liebe Eltern, ich habe euch doch immer geliebt.&#8220;<\/p>\n\n<div class=\"embed-wrapper embed-wrapper--blocked js-embed-consent\" data-method=\"iframe\">\n<script class=\"raw__source\" type=\"text\/template\"><iframe loading=\"lazy\" frameborder=\"0\" height=\"326\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/jMI4awnPfAs\" width=\"580\"><\/iframe><\/script>\n<div class=\"embed-wrapper__inner\">\n<div class=\"embed-wrapper__text\">\n<h3>Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/h3>\n<p data-replace=\"no\">An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der den Artikel erg\u00e4nzt. Sie k\u00f6nnen sich externe Inhalte mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.<noscript>Bitte aktivieren Sie JavaScript damit Sie diesen Inhalt anzeigen k\u00f6nnen.<\/noscript><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"embed-consent\">\n<label class=\"embed-consent__toggle\">\n<input class=\"js-embed-consent__toggle\" type=\"checkbox\" autocomplete=\"off\">\n<span><\/span>\nExterner Inhalt\n<\/label>\n<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hilfe\/datenschutz\" target=\"_blank\" class=\"embed-consent__datalink-when-active\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a>\n<\/div>\n<div class=\"embed-wrapper__footer\">\n<p data-replace=\"no\">\nIch bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hilfe\/datenschutz\" target=\"_blank\">Mehr dazu in unserer Datenschutzerkl\u00e4rung.<\/a>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p> <i style=\"font-size: 13px;\">Franz Kafka: <em>Das Urteil<\/em>, gelesen von Hans-J\u00f6rg Gro\u00dfe<\/i><\/p>\n<p>Autobiografische Bez\u00fcge sind hier schwer zu verleugnen. Kafkas Vater hat sich tats\u00e4chlich gegen dessen Heiratsw\u00fcnsche gestellt. Abgesehen von den Parallelen auf handlungs- und figurenpsychologischer Ebene ist auch der pr\u00e4zise Stil der Erz\u00e4hlung interessant: Die Sprache Kafkas ist schlicht und knapp, schn\u00f6rkelfrei. Adjektive sind rar. Alle Details beziehen sich aufeinander. Au\u00dferdem zeigt sich in <em>Das Urteil<\/em> Kafkas charakteristische Erz\u00e4hlstrategie: Der Text zieht den Leser in seinen Bann, indem er die Perspektive des Protagonisten w\u00e4hlt. Dessen Selbstt\u00e4uschungen erlebt der Leser aus erster Hand. 1912 bedeutet diese Erz\u00e4hlform, die den Leser verst\u00f6rt, einen radikalen Bruch mit der Konvention. Der Erz\u00e4hler als allwissende Instanz existiert hier nicht, und pl\u00f6tzlich geschehen groteske, unerkl\u00e4rliche Dinge, die der Leser alleine deuten muss.<\/p>\n<h4><strong>Die Verwandlung<\/strong><\/h4>\n<p>Noch potenziert tritt das Groteske in Kafkas Erz\u00e4hlung <em>Die Verwandlung<\/em> zutage, seiner wom\u00f6glich bekanntesten. <em>Die Verwandlung<\/em>, entstanden 1912, ver\u00f6ffentlicht 1916, handelt von einem Mann, der \u00fcber Nacht zu einem mannsgro\u00dfen K\u00e4fer mutiert ist. Die Novelle beginnt mit einem der bekanntesten ersten S\u00e4tze der Weltliteratur: &#8222;Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Tr\u00e4umen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.&#8220; Seiner Verwandlung messen weder der Protagonist noch dessen Familie gro\u00dfe Bedeutung bei. Gregor glaubt zun\u00e4chst an eine vor\u00fcbergehende Situation. Die Sorgen der Samsas kreisen darum, wie sich ihre Probleme verheimlichen und Einschnitte vermeiden lassen. Doch lange ist dieser Zustand nicht haltbar. Vor seiner Verwandlung hat Gregor den Lebensunterhalt der Familie alleine verdient. Nun, da er nicht mehr arbeiten kann, m\u00fcssen Eltern und Schwester arbeiten gehen. Dem in seinem Zimmer fortan eingesperrten Gregor Samsa wird nach und nach bewusst, dass er in dieser Form seiner Familie nur mehr eine Last ist. Man dem\u00fctigt ihn. Kommunikation ist unm\u00f6glich, da er nicht sprechen kann. Mutter und Schwester meiden ihn, sein Zimmer wird zur Abstellkammer. Als der autorit\u00e4re Vater ihn in einem Wutanfall mit \u00c4pfeln bewirft, erleidet Gregor eine schwere Verletzung. Geschw\u00e4cht, schuldbewusst und bereitwillig erwartet er seinen Tod. Die Familienmitglieder atmen auf und blicken einem Neuanfang entgegen.<\/p>\n<p>Wem oder wozu dient Gregors Verwandlung? Steht sie zu Beginn f\u00fcr eine Revolte gegen den Vater und den Beruf? Am Ende jedenfalls scheint Gregor selbst der Verlierer zu sein. Sein ekelerregendes \u00c4u\u00dferes wird zum Spiegel seiner innerlichen Befindlichkeit.<\/p>\n<p>Wie schon in <em>Das Urteil<\/em> verwendet auch <em>Die Verwandlung<\/em> Erz\u00e4hlstimme und -perspektive so, dass das Geschehen skurril wirken muss: Beinahe durchg\u00e4ngig erz\u00e4hlt Kafka in der dritten Person, dabei aber stets aus der Perspektive Gregor Samsas. Lediglich nach Gregors Tod muss die Erz\u00e4hlperspektive notgedrungen in eine \u00fcbergeordnete \u00fcbergehen. Die ungeheuerliche Handlung und der unaufgeregte, fast teilnahmslose Erz\u00e4hlton entfremden den Leser vom Geschehen. Darum gelingt ihm, was dem Protagonisten misslingt: Er wird in kritische Distanz zum Geschehen ger\u00fcckt. Kafka l\u00e4sst den Leser allein. Weder liefert er Erkl\u00e4rungen noch emp\u00f6rt er sich \u2013 in Gestalt seiner Protagonisten \u2013 \u00fcber unrealistische Begebenheiten. Trotz der geschaffenen Distanz wird das Leidensgef\u00fchl des Protagonisten greifbar.<\/p>\n<h4>Der Prozess<\/h4>\n<p>Der Roman <em>Der Prozess<\/em>, entstanden 1914, klingt \u00e4hnlich albtraumhaft an: Aus der Perspektive des Protagonisten Josef K. wird die Geschichte seiner mysteri\u00f6sen Verhaftung sowie der anschlie\u00dfenden Verurteilung erz\u00e4hlt. Die Handlung setzt am Morgen seines 30. Geburtstags mit Josef K.s Verhaftung ein und endet am Vorabend seines 31. Geburtstags mit seiner Hinrichtung mit dem Fleischermesser. Wieder zeigt sich Kafkas ganz eigene Erz\u00e4hltechnik, die beim Lesen so beengend wirkt: Unbeeindruckt versucht der verhaftete Josef K., sein Leben m\u00f6glichst ohne \u00c4nderungen weiterzuleben, und stellt sich auf die unnormale Situation ein. Er ist zwar verhaftet, sitzt jedoch nicht im Gef\u00e4ngnis. Er kann tags\u00fcber seinem Beruf nachgehen, wird aber rund um die Uhr bewacht. Ab und an wohnt er einem undurchsichtigen Prozess bei, dessen labyrinthische Wirrungen er mit stoischem Gleichmut ertr\u00e4gt. Zu keinem Zeitpunkt erfahren Josef K. oder der Leser den Grund f\u00fcr die Verhaftung. Welches Verbrechen soll Josef K. begangen haben? Welche Art von Schuld trifft ihn? Es wird nicht einmal klar, wer die verurteilende Instanz ist. Der Protagonist spricht von Unschuld, verh\u00e4lt sich jedoch von Beginn an wie ein Schuldiger. Anstandslos f\u00fcgt er sich in sein Schicksal.<\/p>\n<p>Zentral f\u00fcr diese Erz\u00e4hlung ist die Atmosph\u00e4re des Ausgeliefertseins an eine namenlose Obrigkeit. Im gewissenhaften Bestreben, nichts falsch zu machen, zeigt sich Josef K.s Beamtenmentalit\u00e4t. Diese hindert ihn zunehmend daran, die Prozesse des lebensfeindlichen, unumgehbaren B\u00fcrokratieapparats zu durchschauen oder zu hinterfragen. Neben der kafkaesken Erz\u00e4hlsituation macht vor allem die Thematik den Text zu einem ausgesprochen modernen: Es entsteht das Bild der Selbstentfremdung eines Menschen, der zu einer blo\u00dfen Akte degradiert wird und vor einem \u00fcberm\u00e4chtigen System steht, das keinen externen Sinn mehr erkennen l\u00e4sst. Unterstrichen wird dieses Gef\u00fchl durch die detailgenauen Schilderungen des Geschehens, die den Gesamtsinn jedoch v\u00f6llig unbehelligt lassen.<\/p>\n<h3>Und wie soll man Kafka nun verstehen?<\/h3>\n<p>In der Literaturwissenschaft wurde bei der Interpretation von Kafkas Texten h\u00e4ufig nach Parallelen zu seiner Biografie gesucht. F\u00fcr eine biografische Lesart sprechen nicht nur Thematik und Figurenkonstellationen. Die Namen der Figuren selbst schreien f\u00f6rmlich nach einer solchen Interpretation: So hei\u00dfen sie Gregor Samsa, Josef K. oder lediglich K.; die Frauenfigur in <em>Das Urteil<\/em> tr\u00e4gt den Namen Frieda Brandenfeld \u2013 mit den gleichen Initialen wie Kafkas Verlobte Felice Bauer. Da Kafka zudem viele seiner Manuskripte in seinen Tageb\u00fcchern notiert hat, verschwimmen bisweilen die Grenzen zwischen Literarischem und Privatem.<\/p>\n<p>Ein besonders umstrittener Text Kafkas ist der etwa 100 Seiten umfassende <em>Brief an den Vater<\/em>, der vermutlich tats\u00e4chlich einmal f\u00fcr seinen Vater bestimmt war. Kafka hat sich jedoch nie dazu durchgerungen, ihm den Brief zu \u00fcberreichen. Der 1919 entstandene Brief stellt zugleich Abrechnung, Analyse und Rechtfertigung dar. Kafka skizziert eindringlich die aufbrausende, flei\u00dfige und selbstgerechte Pers\u00f6nlichkeit des Vaters und stellt sie derjenigen des Sohnes gegen\u00fcber. Dem Vater, der sein eigenes Handeln nie hinterfragt und sich allein aufgrund seiner Autorit\u00e4t immer im Recht sieht, sind die eigenen Widerspr\u00fcchlichkeiten herzlich egal. In seinem J\u00e4hzorn kann es passieren, dass er heute das Gegenteil von gestern behauptet. Er erscheint als eine sehr viel einfachere, aber auch lebenst\u00fcchtigere Person als der Sohn, welcher dahingegen viel gr\u00fcbelt, sich nie entscheiden kann und realit\u00e4tsfernen Tr\u00e4umen anh\u00e4ngt. Kafkas Sensibilit\u00e4t und sein Gesp\u00fcr f\u00fcr Feines legt ihm der Vater als Schw\u00e4che und unn\u00f6tige Befindlichkeit aus. Der Zusammenprall dieser zwei Pers\u00f6nlichkeiten, so Kafkas Quintessenz, sei schlichtweg fatal.<\/p>\n\n<div class=\"embed-wrapper embed-wrapper--blocked js-embed-consent\" data-method=\"iframe\">\n<script class=\"raw__source\" type=\"text\/template\"><iframe loading=\"lazy\" frameborder=\"0\" height=\"326\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/7Po22fzW7jU\" width=\"580\"><\/iframe><\/script>\n<div class=\"embed-wrapper__inner\">\n<div class=\"embed-wrapper__text\">\n<h3>Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/h3>\n<p data-replace=\"no\">An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der den Artikel erg\u00e4nzt. Sie k\u00f6nnen sich externe Inhalte mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.<noscript>Bitte aktivieren Sie JavaScript damit Sie diesen Inhalt anzeigen k\u00f6nnen.<\/noscript><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"embed-consent\">\n<label class=\"embed-consent__toggle\">\n<input class=\"js-embed-consent__toggle\" type=\"checkbox\" autocomplete=\"off\">\n<span><\/span>\nExterner Inhalt\n<\/label>\n<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hilfe\/datenschutz\" target=\"_blank\" class=\"embed-consent__datalink-when-active\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a>\n<\/div>\n<div class=\"embed-wrapper__footer\">\n<p data-replace=\"no\">\nIch bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hilfe\/datenschutz\" target=\"_blank\">Mehr dazu in unserer Datenschutzerkl\u00e4rung.<\/a>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p> <i style=\"font-size: 13px;\">Franz Kafka: <em>Brief an den Vater<\/em>, gelesen von Hans-J\u00f6rg Gro\u00dfe<\/i><\/p>\n<p>Der <em>Brief an den Vater<\/em> hat bei Kritikern gro\u00dfe Debatten ausgel\u00f6st: Streng genommen ist dieser Brief ja gar kein Brief, weil er seinen Adressaten nie erreicht hat. Au\u00dferdem ist er sehr literarisch geschrieben. Lassen sich die darin geschilderten Tatsachen f\u00fcr bare M\u00fcnze nehmen? Wie viel Biografie steckt in dem Brief und wie viel Fiktion? Und wo soll man ihn ver\u00f6ffentlichen? Zusammen mit Kafkas Gesamtwerk oder mit seinen Tageb\u00fcchern und seinem Briefwechsel?<\/p>\n<p>Hieran schlie\u00dft eine andere literaturwissenschaftlich relevante Fragestellung an: Wie viel Gewicht soll bei der Interpretation von Texten \u00fcberhaupt dem Autor gegeben werden? Sollte man Texte nicht lieber losgel\u00f6st von ihrem Verfasser betrachten? Es gibt Literaturwissenschaftler, die davon ausgehen, dass der Autor zunehmend hinter dem Text verschwinden sollte. Sie fragen nicht mehr nach der Intention des Autors. Stattdessen r\u00fcckt der Leser in den Vordergrund. Wenn man der Biografie und der Psychologie des Autors weniger Beachtung schenke, h\u00e4tten die Leser mehr Raum f\u00fcr eigene und neue Interpretationen. In diesem Zusammenhang spricht man auch vom &#8222;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_Tod_des_Autors_(Roland_Barthes)\" target=\"_blank\">Tod des Autors<\/a>&#8220; sowie der &#8222;Geburt des Lesers&#8220;.<\/p>\n<p>Diese Betrachtungsweise ist als Appell an alle Leserinnen und Leser zu verstehen, Kafkas r\u00e4tselhafte Bilder stets aufs Neue zu interpretieren. Aus ihnen l\u00e4sst sich weitaus mehr herauslesen als biografische Bez\u00fcge. Ein eingrenzendes und lebensfeindliches System mit Irrwegen, eine fatale Verwandlung, ein so deplatziertes wie folgenschweres Urteil \u2013 all dies sind Bilder, die sich stets mit neuen Bedeutungen aufladen lassen.<\/p>\n<h3>Wichtigste Werke von Franz Kafka<\/h3>\n<p>\u2022 <a href=\"http:\/\/gutenberg.spiegel.de\/buch\/amerika-168\/1\" target=\"_blank\">Der Verschollene \/ Amerika<\/a><br \/>\n\u2022 <a href=\"http:\/\/gutenberg.spiegel.de\/buch\/franz-kafka-erz-161\/23\" target=\"_blank\">Das Urteil<\/a><br \/>\n\u2022 <a href=\"http:\/\/gutenberg.spiegel.de\/buch\/die-verwandlung-165\/1\" target=\"_blank\">Die Verwandlung<\/a><br \/>\n\u2022 <a href=\"http:\/\/gutenberg.spiegel.de\/buch\/in-der-strafkolonie-156\/1\" target=\"_blank\">In der Strafkolonie<\/a><br \/>\n\u2022 <a href=\"http:\/\/gutenberg.spiegel.de\/buch\/der-prozess-157\/1\" target=\"_blank\">Der Prozess<\/a><br \/>\n\u2022 <a href=\"http:\/\/gutenberg.spiegel.de\/buch\/brief-an-den-vater-169\/1\" target=\"_blank\">Brief an den Vater<\/a><br \/>\n\u2022 <a href=\"http:\/\/gutenberg.spiegel.de\/buch\/franz-kafka-erz-161\/22\" target=\"_blank\">Ein Landarzt (Erz\u00e4hlband)<\/a><br \/>\n\u2022 <a href=\"http:\/\/gutenberg.spiegel.de\/buch\/das-schloss-7656\/1\" target=\"_blank\">Das Schlo\u00df<\/a><br \/>\n\u2022 <a href=\"http:\/\/gutenberg.spiegel.de\/buch\/franz-kafka-erz-161\/7\" target=\"_blank\">Ein Hungerk\u00fcnstler (Erz\u00e4hlband)<\/a><\/p>\n<h3>Weiterf\u00fchrende Quellen<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/docupedia.de\/zg\/Moderne\" target=\"_blank\">Zur Entstehung des Begriffs der Moderne<\/a> (docupedia.de)<br \/>\nDen Begriff von der Modernen Literatur pr\u00e4gt 1886 eine Schriftstellergruppe in Berlin. Er soll das absolut Neue, das Vorblidlose, den vollst\u00e4ndigen Verzicht auf \u00e4sthetische Traditionen bezeichnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.franzkafka.de\/franzkafka\/home\/\" target=\"_blank\"><strong>Franz Kafka<\/strong> (S. Fischer Verlag)<\/a><br \/>\nAufschlussreiche Informationen \u00fcber Kafkas Biografie, seine einzelnen Werke, seine Beziehungen. Samt Bonus: 99 Fundst\u00fccke sowie Dinge, die man schon immer \u00fcber Kafka wissen wollte. Erarbeitet vom S. Fischer Verlag in Frankfurt.<\/p>\n<p><a href=\"www.kafka-prag.de\" target=\"_blank\"><strong>Kafkaesk<\/strong> (Alexander Schlegel)<\/a><br \/>\nZum St\u00f6bern \u00fcber Kafka und die Prager Kulturwelt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/gutenberg.spiegel.de\/autor\/franz-kafka-309\" target=\"_blank\"><strong>Kafka im Projekt Gutenberg<\/strong> (Spiegel Online)<\/a><br \/>\nDas Projekt Gutenberg bietet neben Informationen zu Kafka und seinem Werk viele seiner Schriften kosten- und l\u00fcckenlos im Internet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/campus\/2014\/06\/franz-kafka-jura-ehemaligenverein\" target=\"_blank\"><strong>Ehemaligenverein: Franz Kafka<\/strong> (ZEIT Campus Nr. 06\/2014)<\/a><br \/>\nEin Portr\u00e4t von Kafkas Leben. Wie kam er zu seinem Studium, seinem besten Freund, zu seinem Wunsch nach Einsamkeit?<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2009\/48\/Kafka\" target=\"_blank\"><strong>Literarisches Erbe: Wem geh\u00f6rt Kafka?<\/strong> (DIE ZEIT Nr. 48\/2009)<\/a><br \/>\nEin Streit um das Erbgut: Wem geh\u00f6ren heute die Handschriften des bedeutendsten j\u00fcdischen Schriftstellers deutscher Sprache? Den Erbinnen von Max Brod oder dem Staat Israel?<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.welt.de\/kultur\/literarischewelt\/article124410648\/Wie-Kafka-unsere-Facebook-Existenz-voraussah.html\" target=\"_blank\"><strong>Wie Kafka unsere Facebook-Existenz voraussah<\/strong> (DIE WELT Feuilleton, 31.01.2014)<\/a><br \/>\nWas hat Kafka mit Facebook zu tun? Ein Beispiel daf\u00fcr, wie man Kafka heute interpretieren kann.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kafka-bilder.de\/\" target=\"_blank\"><strong>Franz Kafka im Archiv Klaus Wagenbach<\/strong> (Klaus Wagenbach)<\/a><br \/>\nDer Berliner Verleger Klaus Wagenbach ist leidenschaftlicher Kafka-Experte und hat seit 1951 Bilder aus Kafkas Leben gesammelt und mit Kommentaren versehen ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/buecher\/sammler-und-verleger-klaus-wagenbach-kafkas-welt-in-einem-kaestchen-1538789.html\" target=\"_blank\"><strong>Kafkas Welt in einem K\u00e4stchen<\/strong> (Frankfurter Allgemeine Feuilleton, 19.04.2008)<\/a><br \/>\nHier erz\u00e4hlt der Verleger Klaus Wagenbach der FAZ, wie er sich in die Texte Franz Kafkas verliebte und sich auf eine langj\u00e4hrige Spurensuche machte.<\/p>\n\n<div class=\"embed-wrapper embed-wrapper--blocked js-embed-consent\" data-method=\"iframe\">\n<script class=\"raw__source\" type=\"text\/template\"><iframe loading=\"lazy\" frameborder=\"0\" height=\"435\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/EANOjmBy2aM\" width=\"580\"><\/iframe><\/script>\n<div class=\"embed-wrapper__inner\">\n<div class=\"embed-wrapper__text\">\n<h3>Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/h3>\n<p data-replace=\"no\">An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der den Artikel erg\u00e4nzt. Sie k\u00f6nnen sich externe Inhalte mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.<noscript>Bitte aktivieren Sie JavaScript damit Sie diesen Inhalt anzeigen k\u00f6nnen.<\/noscript><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"embed-consent\">\n<label class=\"embed-consent__toggle\">\n<input class=\"js-embed-consent__toggle\" type=\"checkbox\" autocomplete=\"off\">\n<span><\/span>\nExterner Inhalt\n<\/label>\n<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hilfe\/datenschutz\" target=\"_blank\" class=\"embed-consent__datalink-when-active\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a>\n<\/div>\n<div class=\"embed-wrapper__footer\">\n<p data-replace=\"no\">\nIch bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hilfe\/datenschutz\" target=\"_blank\">Mehr dazu in unserer Datenschutzerkl\u00e4rung.<\/a>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=EANOjmBy2aM\" target=\"_blank\"><strong>Kafka. Ein Spielfilm von Steven Soderbergh<\/strong> (YouTube)<\/a><br \/>\nEin Film \u00fcber Kafka, der biografische und literarische Elemente des Schriftstellers ineinanderlaufen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.br.de\/mediathek\/video\/sendungen\/klassiker-der-weltliteratur\/franz-kafka-erzaehlung-die-verwandlung102.html\" target=\"_blank\"><strong>Klassiker der Weltliteratur: Franz Kafka<\/strong> (BR Mediathek)<\/a><br \/>\nTilman Spengler erkl\u00e4rt in dieser Sendung, warum das Wort \u201ekafkaesk\u201c durch seinen \u00fcberproportionalen Gebrauch an Bedeutung verliert. Und warum man Kafka damit keinen Gefallen tut.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wissen-kultur\/druckfrisch\/videos\/denis-scheck-empfiehlt-reiner-stach-kafka-die-fruehen-jahre-100.html\" target=\"_blank\"><strong>Druckfrisch. Denis Scheck empfiehlt: Reiner Stach &#8222;Kafka. Die fr\u00fchen Jahre&#8220;<\/strong> (Druckfrisch, Das Erste)<\/a><br \/>\nReiner Stach hat eine Biografie mit au\u00dfergew\u00f6hnlichen Details \u00fcber Kafka herausgegeben. Ein Bericht dar\u00fcber, was am Leben eines ber\u00fchmten Schriftstellers so faszinierend sein kann.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/reiner-stachs-kafka-biografie-des-dichters-schatten\/10731510.html\" target=\"_blank\"><strong>Des Dichters Schatten<\/strong> (Tagesspiegel, 21.09.2014)<\/a><br \/>\n\u00dcber Reiner Stachs 2027 Seiten umfassende Kafka-Biografie.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/buchmesse\/biograph-reiner-stach-was-fuer-ein-kind-war-kafka-13199172.html\" target=\"_blank\"><strong>Biograf Reiner Stach: Was f\u00fcr ein Kind war Franz Kafka?<\/strong> (Frankfurter Allgemeine, 10.10.2014)<\/a><br \/>\nWas f\u00fcr ein Kind war Kafka? Ein Interview mit Kafkas Monumental-Biografen Reiner Stach.<\/p>\n<p><i>Hier gelangen Sie zur\u00fcck zur \u00dcbersicht: <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/literatur\/\">Die Geschichte der Deutschen Literatur<\/a><\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kafkas Werk steht f\u00fcr sich: Es ragt aus dem Fundus moderner Literatur heraus wie kein anderes. Was macht gerade die Texte Franz Kafkas so unverwechselbar? &nbsp; Kafkas Protagonisten haben es schwer. Sie erwachen aus unruhigen Tr\u00e4umen und finden sich im Bett zu einem Ungeziefer verwandelt. Sie werden angeklagt und aufs Schaffott gef\u00fchrt, ohne dass sie [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":502,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[2387,20530],"tags":[],"class_list":["post-6304","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-literatur","category-moderne"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Kafka: R\u00e4tsel der Moderne. Lernplattform ZEIT f\u00fcr die Schule<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Kafkas Werk steht f\u00fcr sich: Es ragt aus dem Fundus moderner Literatur heraus wie kein anderes. Was macht gerade die Texte Franz Kafkas so unverwechselbar?\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2015\/04\/24\/franz-kafka-ein-raetsel-das-immer-modern-bleibt\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Kafka: R\u00e4tsel der Moderne. Lernplattform ZEIT f\u00fcr die Schule\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Kafkas Werk steht f\u00fcr sich: Es ragt aus dem Fundus moderner Literatur heraus wie kein anderes. Was macht gerade die Texte Franz Kafkas so unverwechselbar?\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2015\/04\/24\/franz-kafka-ein-raetsel-das-immer-modern-bleibt\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Lernplattform\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2015-04-24T11:38:34+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2016-05-31T14:14:13+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/files\/2015\/02\/kafka_end1.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Sarah Murrenhoff\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Sarah Murrenhoff\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"15\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2015\/04\/24\/franz-kafka-ein-raetsel-das-immer-modern-bleibt\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2015\/04\/24\/franz-kafka-ein-raetsel-das-immer-modern-bleibt\/\",\"name\":\"Kafka: R\u00e4tsel der Moderne. Lernplattform ZEIT f\u00fcr die Schule\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/#website\"},\"datePublished\":\"2015-04-24T11:38:34+00:00\",\"dateModified\":\"2016-05-31T14:14:13+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/#\/schema\/person\/be1737f9e5280a85560e24d9430165cc\"},\"description\":\"Kafkas Werk steht f\u00fcr sich: Es ragt aus dem Fundus moderner Literatur heraus wie kein anderes. Was macht gerade die Texte Franz Kafkas so unverwechselbar?\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2015\/04\/24\/franz-kafka-ein-raetsel-das-immer-modern-bleibt\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2015\/04\/24\/franz-kafka-ein-raetsel-das-immer-modern-bleibt\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2015\/04\/24\/franz-kafka-ein-raetsel-das-immer-modern-bleibt\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Franz Kafka (1883\u20131924): Ein R\u00e4tsel, das immer modern bleibt\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/\",\"name\":\"Lernplattform\",\"description\":\"Die besten Texte, Videos und Links f\u00fcr den Unterricht zur Verf\u00fcgung gestellt von ZEIT f\u00fcr die Schule\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/#\/schema\/person\/be1737f9e5280a85560e24d9430165cc\",\"name\":\"Sarah Murrenhoff\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/51572e9970ef3a44b609e00eee6a0b91a4650f81760f182604f16cc0826a5d5b?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/51572e9970ef3a44b609e00eee6a0b91a4650f81760f182604f16cc0826a5d5b?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Sarah Murrenhoff\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/author\/murrenhoff\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Kafka: R\u00e4tsel der Moderne. Lernplattform ZEIT f\u00fcr die Schule","description":"Kafkas Werk steht f\u00fcr sich: Es ragt aus dem Fundus moderner Literatur heraus wie kein anderes. Was macht gerade die Texte Franz Kafkas so unverwechselbar?","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2015\/04\/24\/franz-kafka-ein-raetsel-das-immer-modern-bleibt\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Kafka: R\u00e4tsel der Moderne. Lernplattform ZEIT f\u00fcr die Schule","og_description":"Kafkas Werk steht f\u00fcr sich: Es ragt aus dem Fundus moderner Literatur heraus wie kein anderes. Was macht gerade die Texte Franz Kafkas so unverwechselbar?","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2015\/04\/24\/franz-kafka-ein-raetsel-das-immer-modern-bleibt\/","og_site_name":"Lernplattform","article_published_time":"2015-04-24T11:38:34+00:00","article_modified_time":"2016-05-31T14:14:13+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/files\/2015\/02\/kafka_end1.jpg"}],"author":"Sarah Murrenhoff","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Sarah Murrenhoff","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"15\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2015\/04\/24\/franz-kafka-ein-raetsel-das-immer-modern-bleibt\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2015\/04\/24\/franz-kafka-ein-raetsel-das-immer-modern-bleibt\/","name":"Kafka: R\u00e4tsel der Moderne. Lernplattform ZEIT f\u00fcr die Schule","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/#website"},"datePublished":"2015-04-24T11:38:34+00:00","dateModified":"2016-05-31T14:14:13+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/#\/schema\/person\/be1737f9e5280a85560e24d9430165cc"},"description":"Kafkas Werk steht f\u00fcr sich: Es ragt aus dem Fundus moderner Literatur heraus wie kein anderes. Was macht gerade die Texte Franz Kafkas so unverwechselbar?","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2015\/04\/24\/franz-kafka-ein-raetsel-das-immer-modern-bleibt\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2015\/04\/24\/franz-kafka-ein-raetsel-das-immer-modern-bleibt\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2015\/04\/24\/franz-kafka-ein-raetsel-das-immer-modern-bleibt\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Franz Kafka (1883\u20131924): Ein R\u00e4tsel, das immer modern bleibt"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/","name":"Lernplattform","description":"Die besten Texte, Videos und Links f\u00fcr den Unterricht zur Verf\u00fcgung gestellt von ZEIT f\u00fcr die Schule","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/#\/schema\/person\/be1737f9e5280a85560e24d9430165cc","name":"Sarah Murrenhoff","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/51572e9970ef3a44b609e00eee6a0b91a4650f81760f182604f16cc0826a5d5b?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/51572e9970ef3a44b609e00eee6a0b91a4650f81760f182604f16cc0826a5d5b?s=96&d=mm&r=g","caption":"Sarah Murrenhoff"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/author\/murrenhoff\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6304","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/wp-json\/wp\/v2\/users\/502"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6304"}],"version-history":[{"count":27,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6304\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6461,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6304\/revisions\/6461"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6304"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6304"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6304"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}