{"id":6406,"date":"2015-12-29T13:41:28","date_gmt":"2015-12-29T12:41:28","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/?p=6406"},"modified":"2015-12-30T17:11:49","modified_gmt":"2015-12-30T16:11:49","slug":"platon-und-sokrates-gesprache-ueber-philosophie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2015\/12\/29\/platon-und-sokrates-gesprache-ueber-philosophie\/","title":{"rendered":"Platon und Sokrates: das Gute, das Sch\u00f6ne, die Wahrheit"},"content":{"rendered":"<p><i style=\"font-size: 13px;\">Aus unserer Serie: <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2013\/09\/19\/einfuehrung-in-die-philosophie\/\">Einf\u00fchrung in die Philosophie<\/a><\/i><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6454\" aria-describedby=\"caption-attachment-6454\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/files\/2015\/12\/GettyImages-51242030-1200-korr-620x460.jpg\" alt=\"Sokrates lehrt in dieser Darstellung nach Pirelli seinen Studenten Philosophie. (\u00a9 Hulton Archive\/Getty Images)\" width=\"620\" height=\"460\" class=\"size-medium wp-image-6454\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/files\/2015\/12\/GettyImages-51242030-1200-korr-620x460.jpg 620w, https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/files\/2015\/12\/GettyImages-51242030-1200-korr-1024x760.jpg 1024w, https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/files\/2015\/12\/GettyImages-51242030-1200-korr.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6454\" class=\"wp-caption-text\">Sokrates lehrt in dieser Darstellung nach Pirelli seine Studenten Philosophie. (\u00a9 Hulton Archive\/Getty Images)<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>&#8222;Footnotes to Plato&#8220; \u2013 Fu\u00dfnoten zu Platon sei die gesamte Europ\u00e4ische Philosophie, sagt der Mathematiker und Philosoph Alfred Whitehead. Das ist eine markige Aussage und wahrscheinlich l\u00e4sst sich dar\u00fcber streiten, ob nun wirklich alle Philosophie in Platons Folge nicht mehr als eine Verfeinerung seiner Gedanken darstellt. Immerhin: Das Zitat zeigt die geschichtliche Wichtigkeit der Philosophie Platons. Aber auch Platon steht, wie alle Philosophen, selbst in einer Tradition, hatte Lehrer und Sch\u00fcler. Und zu einem der wirkm\u00e4chtigsten Philosophen wurde man im Griechenland um 400 vor Christus nicht einfach nur durch seine Schriften.<!--more--><\/p>\n<p>Kaum ein Philosoph koppelt die Epochen seines eigenen Lebens so sehr an die Themen seiner Philosophie wie Sokrates (um 470 v. Chr. \u2013 399 v. Chr.). Er, Sokrates, ist es, der in den Schriften des Platon die Gespr\u00e4che mit seinen Sch\u00fclern f\u00fchrt. Er ist Vermittler der Philosophie, aber als Person spielt er selbst auch die Rolle des nachvollziehbaren Anlasses seiner eigenen philosophischen Gedanken. Das macht Sokrates als Modell, an den man Philosophie lernen kann, besonders reizvoll. Und nicht zuletzt die Vielzahl der Gegenst\u00e4nde, zu denen Sokrates zu Worte kommt, ist vergleichsweise umfassend. Umfassend ist auch die Systematik, mit der er die philosophischen Gegenst\u00e4nde aneinander koppelt. Die folgenden Abschnitte sollen Blitzlichter auf sein Leben und Werk sein.<\/p>\n<h3>Erkl\u00e4rung des Verst\u00e4ndnisses des Begriffs Metaphysik<\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bildwoerterbuch.com\/wissenschaft\/wissenschaftliche-symbole\/geometrische-formen\/vielecke.php\" target=\"_blank\">Hier haben wir ein paar geometrische Formen<\/a>: Darunter ein Dreieck, ein Trapez, ein Quadrat. Daran ist erst einmal nichts Besonderes. Aber der Teufel steckt im Detail: Betrachten wir doch einmal, ganz abstrakt und allgemein, alle Dreiecke. Vielleicht stutzen Sie bereits bei diesem Arbeitsauftrag: Welche &#8222;alle&#8220; Dreiecke sollen wir betrachten, denn wir kennen doch gar nicht alle? Zugestanden, es m\u00fcssen nicht alle Dreiecke sein, die es auf der Welt gibt. Also \u00e4ndern wir den Auftrag: Betrachten wir alle denkbaren Dreiecke. Vielleicht k\u00f6nnen wir auch ein paar Dreiecke aufzeichnen und dann mit einem Geodreieck nachmessen. Wir werden sehen, dass die Summe aller Winkel immer 180 Grad betr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Nun zur Gegenprobe. Stellen wir uns einmal vor, mit einem Mal w\u00e4re die Welt v\u00f6llig ausgel\u00f6scht und es g\u00e4be niemanden mehr, der noch Dreiecke zeichnen oder bauen k\u00f6nnte. Selbst dann w\u00e4re die Summe aller Winkel in einem theoretisch gedachten Dreieck immer noch 180 Grad, auch, wenn es keine materiellen Dreiecke mehr g\u00e4be. Also k\u00f6nnen wir schlie\u00dfen, dass an den Dreiecken etwas wahr zu sein scheint, selbst wenn die Dreiecke nicht beobachtet werden k\u00f6nnen oder es keine materiellen Gegenst\u00e4nde gibt, die eine dreieckige Form haben. Im Umkehrschluss bedeutet das: Die Wahrheit \u00fcber Dreiecke existiert als irgendetwas, obwohl sie nicht aus Materie besteht. Sie ist also nicht k\u00f6rperlich (physisch), sondern existiert unabh\u00e4ngig davon, ob sie aus Materie besteht oder in einer Form auf der Welt &#8222;abgebildet&#8220; ist. Fachsprachlich ausgedr\u00fcckt: Sie existiert als etwas <em>Meta<\/em>physisches, hinter der Materie.<\/p>\n<p>Metaphysische &#8222;Dinge&#8220; haben in der Philosophie Platons einen bestimmten Platz: Sie existieren tats\u00e4chlich, aber eben nicht in der materiellen Welt. Oft verwendet man f\u00fcr den &#8222;Ort&#8220;, an dem es sie gibt, den Begriff &#8222;Ideenhimmel&#8220;. In diesem Ideenhimmel existieren sie als Ideen in reiner Form. Das hei\u00dft: Das Gute, das Sch\u00f6ne, die Wahrheit existieren in der Tat als &#8222;Dinge&#8220;, aber eben nicht als materielle Dinge auf der Welt.<\/p>\n<p>Was wir auf der Welt als gut, sch\u00f6n oder dreieckig bezeichnen ist nach Sokrates nur ein Abbild dieser Ideen. Das Beispiel &#8222;Dreieck&#8220; macht dies besonders deutlich. Betrachten wir zur Veranschaulichung diese Fachwerkbr\u00fccke in Berlin:<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6422\" aria-describedby=\"caption-attachment-6422\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6422 size-full\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/files\/2015\/12\/1200px-Spa\u0308thstra\u00dfenbru\u0308cke_1_Teltowkanal_Berlin-600.jpg\" alt=\"Sp\u00e4thstra\u00dfenbr\u00fccke, Teltowkanal in Berlin. Bild von Lienhard Schulz. CC BY-SA 3.0\" width=\"600\" height=\"450\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6422\" class=\"wp-caption-text\">Sp\u00e4thstra\u00dfenbr\u00fccke, Teltowkanal in Berlin. Bild von Lienhard Schulz. <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Sp%C3%A4thstra%C3%9Fenbr%C3%BCcke_1_Teltowkanal_Berlin.JPG#\/media\/File:Sp%C3%A4thstra%C3%9Fenbr%C3%BCcke_1_Teltowkanal_Berlin.JPG\">CC BY-SA 3.0<\/a><\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Wir sehen hier einige Dreiecke. Aber die wahren, die perfekten Dreiecke sehen wir nicht. Denn sie existieren nur als Idee. Die Besonderheit an Platons Theorie ist nun, dass nach ihm die Ideen keine Gedankenkonstrukte der Menschen sind, mit denen wir versuchen, unsere Welt zu ordnen. Sondern nach Platons Auffassung existieren diese metaphysischen Ideen tats\u00e4chlich: Das Sch\u00f6ne an sich gibt es, das Gute an sich gibt es, und zwar als metaphysische Dinge, nicht blo\u00df als verallgemeinert gedachte Eigenschaften von Gegenst\u00e4nden um uns herum. Die Gegenst\u00e4nde um uns herum k\u00f6nnen zwar gut oder sch\u00f6n sein, dann aber sind sie nur Abbild der Ideen des Guten an sich und des Sch\u00f6nen an sich, so Platon.<\/p>\n<p>Einen Beleg f\u00fcr diese Auffassung finden wir <a href=\"http:\/\/www.zeno.org\/Philosophie\/M\/Platon\/Phaidon\" target=\"_blank\">im Dialog &#8222;Phaidon&#8220; ab 758<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Anwendungsaufgabe:<\/strong><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_6425\" aria-describedby=\"caption-attachment-6425\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6425\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/files\/2015\/12\/AlteOperFrankfurt.jpg\" alt=\"Inschrift an der Alten Oper in Frankfurt: &quot;Dem Wahren Sch\u00f6nen Guten.&quot; Bild von HaraldReportagen, CC BY-SA 3.0\" width=\"620\" height=\"272\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6425\" class=\"wp-caption-text\">Inschrift an der Alten Oper in Frankfurt: &#8222;Dem Wahren Schoenen Guten.&#8220; Bild von <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/User:Harald-Reportagen\">HaraldReportagen<\/a>, <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/\">CC BY-SA 3.0<\/a><\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Das Bild zeigt die Alte Oper Frankfurt. Er\u00f6rtern Sie frei: Wie w\u00fcrde ein Anh\u00e4nger Platons diese Widmung verstehen?<\/p>\n<h3>Platons H\u00f6hlengleichnis<\/h3>\n<p>Hier ist Platons H\u00f6hlengleichnis als Animation mit Knetfiguren\u00a0zu sehen:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" frameborder=\"0\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/XcfhDs9l6mQ\" width=\"640\"><\/iframe><\/p>\n<p>Was hat es hiermit auf sich? Um das zu ergr\u00fcnden, er\u00f6rtern Sie frei: Hatten Sie bislang die M\u00f6glichkeit, die Ideen zu betrachten? Was m\u00fcsste dazu passieren?<\/p>\n<p>Platon konstruiert das H\u00f6hlengleichnis, um zu verdeutlichen, dass die Menschen in ihrem Leben auf der Erde in erster Linie mit den Abbildungen der Ideen befasst sind, diese aber in ihrer G\u00e4nze und Vollkommenheit nicht zu sehen bekommen. Stattdessen sehen sie die Abbilder der Ideen, also: eine sch\u00f6ne Blume, ein sch\u00f6nes Haus, ein sch\u00f6nes Kunstwerk. Das Sch\u00f6ne selbst erkennen sie nicht.<\/p>\n<p><em><a href=\"http:\/\/www.zeno.org\/Philosophie\/M\/Platon\/Der+Staat\/Siebentes+Buch\" target=\"_blank\">Den Text zum H\u00f6hlengleichnis finden Sie hier.<\/a><\/em><\/p>\n<p><strong>Vorschlag zur Bearbeitung:<\/strong><br \/>\nLesen Sie den Text bis etwa [253]. Skizzieren Sie auf einem Papier, wie Sokrates die H\u00f6hle und die verschiedenen Schritte der Erkenntnis im Gleichnis darstellt. Zwei L\u00f6sungen zum Vergleich finden Sie unter der folgenden Anwendungsaufgabe.<\/p>\n<p><strong>Anwendungsaufgabe:<\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;Der Himmel ist f\u00fcr euresgleichen<br \/>\nja doch nur scheinbar zu erreichen.<br \/>\nIhr fliegt herauf in Apparaten.<br \/>\nIhr blickt herein durchs Okular.<br \/>\nDoch glaubt es mir: Trotz solcher Taten<br \/>\nbleibt Euch der Himmel unsichtbar.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Vielleicht k\u00f6nnen Sie sich an den Urheber dieser Zeilen erinnern. Sie stammen aus dem Jugendbuch <em>Das fliegende Klassenzimmer<\/em> von Erich K\u00e4stner.<\/p>\n<p>Er\u00f6rtern Sie:<br \/>\n<strong>1.<\/strong> Die Menschen fliegen mit allerlei technischen &#8222;Apparaten&#8220; in den Himmel und betrachten ihn mithilfe naturwissenschaftlicher Forschungsger\u00e4te. Weshalb bleibt er trotzdem unsichtbar? Wer will, kann sich an dieser Stelle auch gerne an Faust erinnern und \u00fcberlegen, welch klassischen Motivs K\u00e4stner sich da im Jugendbuch bedient.<br \/>\n<strong>2.<\/strong> Mit welcher wissenschaftlichen Methodik w\u00e4re das Problem zu l\u00f6sen?<\/p>\n<p>An dieser Stelle l\u00e4sst sich eine Verbindung zu Sokrates&#8216; Biografie schlagen: Es gibt eine Textstelle \u00fcber einen gedachten Menschen, der in der Lage w\u00e4re, die Menschen zu dieser h\u00f6heren Erkenntnis zu bringen. Sokrates sagt: &#8222;Und wenn er sich gar erst unterst\u00e4nde, sie zu entfesseln und hinaufzuf\u00fchren, \u2013 w\u00fcrden sie ihn nicht ermorden, wenn sie ihn in die H\u00e4nde bekommen und ermorden k\u00f6nnten?&#8220; Diese Stelle aus dem Text zum H\u00f6hlengleichnis verschr\u00e4nkt das Leben des Sokrates und den argumentativen Gehalt des Textes, l\u00e4sst sich mit einigem Recht behaupten. Denn Sokrates selbst sah sich als Gespr\u00e4chsf\u00fchrer, der mittels der M\u00e4eutik (wir er\u00f6rtern diesen Begriff weiter unten) seine Gespr\u00e4chspartner zur Wahrheit f\u00fchrte: Daf\u00fcr musste er sterben. Wie wir sehen, steht Sokrates hier selbst als Fallbeispiel f\u00fcr seine Theorien. Ebenso autobiografisch verf\u00e4hrt Sokrates mit seiner eigenen Methodik: Die M\u00e4eutik, Sokrates&#8216; Hebammenkunst zum Geb\u00e4ren von Wissen, kann man als Anspielung auf den Beruf seiner Mutter deuten.<\/p>\n<p><em>Haben Sie das H\u00f6hlengleichnis auf einem Papier skizziert? Dann vergleichen Sie jetzt Ihr Ergebnis mit den L\u00f6sungen anderer: <a href=\"http:\/\/thrasymakos.files.wordpress.com\/2013\/01\/allegory-of-the-cave-plato.jpg?w=640\" target=\"_blank\">Hier<\/a> schlagen wir Ihnen <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/lokosuperfluolegoman\/7302025284\/lightbox\/\" target=\"_blank\">zwei<\/a> L\u00f6sungen vor.<\/em><\/p>\n<h3>Die Anamnesislehre<\/h3>\n<p>Aus der Theorie \u00fcber die metaphysisch existierenden Ideen ergibt sich ein praktisches Problem. Auf der Welt, so Sokrates, vergleichen wir Dinge miteinander. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir aber schon wissen, was Gleichheit an sich ist, um die Dinge in der Welt miteinander vergleichen zu k\u00f6nnen \u2013 denn ideale Gleichheit k\u00f6nnen wir an den Dingen nicht &#8222;lernen&#8220;, weil sie eben doch immer ein wenig verschieden sind. Daraus schlussfolgert Sokrates, ebenfalls im Dialog &#8222;Phaidon&#8220;, dass es also vor der Geburt einen Zustand geben muss, an dem wir die Idee der Gleichheit (und andere Ideen) schauen k\u00f6nnen. &#8222;Und wenn wir, meine ich, vor unserer Geburt sie besa\u00dfen und sie bei der Geburt verloren haben, hernach aber beim Gebrauch unserer Sinne an solchen Gegenst\u00e4nden eben jene Erkenntnisse wieder aufnahmen, die wir einmal schon vorher hatten, ist dann nicht, was wir \u00bblernen\u00ab hei\u00dfen, das Wiederaufnehmen [756] einer uns schon angeh\u00f6rigen Erkenntnis? Und wenn wir dies \u00bbwiedererinnern\u00ab nennen, werden wir es nicht richtig benennen?&#8220;\u00a0<em>(<a href=\"http:\/\/www.zeno.org\/Philosophie\/M\/Platon\/Phaidon\" target=\"_blank\">Diesen Text\u00a0finden Sie hier<\/a>).<\/em><\/p>\n<p>Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass die Seelen der Menschen bereits vor der Geburt existiert haben m\u00fcssen, wie Sokrates und Simmias schlie\u00dfen [757]: &#8222;Also waren, o Simmias, die Seelen, auch ehe sie in menschlicher Gestalt waren, ohne Leiber und hatten Einsicht.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Aufgaben zur eigenen freien Er\u00f6rterung:<\/strong><br \/>\nScheint Ihnen dieser Gedanke absurd? Versuchen Sie sich zu erinnern: Manche Kinder machen sich genau \u00fcber diesen Punkt Gedanken. Haben Sie sich als Kind gefragt, ob es Sie von Ihrer Geburt gab oder aber ob es denkbar sein k\u00f6nnte, sich an diesen Zustand zu erinnern?<br \/>\nHalten Sie das Argument der Herkunft des &#8222;Gleichen&#8220; als Denkform f\u00fcr dieses Argument f\u00fcr einen stichhaltigen Beweis?<\/p>\n<p>Eine weitere Begr\u00fcndung f\u00fcr die Anamnesislehre, die Lehre der Wiedererinnerung, finden wir im Dialog &#8222;Menon&#8220;. Dort zieht Sokrates zum Gespr\u00e4ch einen Sklaven hinzu, der, so wei\u00df es Menon ganz sicher, keine geometrischen Kenntnisse hat. Sokrates l\u00e4sst den Sklaven eine geometrische Aufgabe l\u00f6sen, wobei dieser Fehler, aber auch richtige Schl\u00fcsse macht (<em><a href=\"http:\/\/www.zeno.org\/Philosophie\/M\/Platon\/Menon\" target=\"_blank\">den Text dazu finden Sie\u00a0hier ab etwa [429]<\/a><\/em>). In dem Gespr\u00e4ch erkennt der Sklave, der keine Kenntnisse der Geometrie hatte, immerhin, dass er Fehler gemacht hat. Sokrates schlussfolgert: Der Sklave hat bestimmte Vorstellungen \u00fcber Geometrie, die er nicht auf der Welt gelernt hat. Das aber wiederum bedeutet:<br \/>\n&#8222;<em>Sokrates<\/em>: Wenn er sie aber nicht im jetzigen Leben bekommen hat, ist es da nicht schon klar, da\u00df er sie in einer anderen Zeit besessen und gelernt hat?<br \/>\n<em>Menon<\/em>: Sichtlich.<br \/>\n<em>Sokrates<\/em>: Ist diese Zeit nun nicht doch die, in welcher er noch nicht Mensch war?<br \/>\n<em>Menon<\/em>: Ja.&#8220;<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnten also mit Sokrates schlie\u00dfen: Wissen ist Wiedererinnerung an das, was wir vor unserem Leben auf der Erde gelernt haben.<\/p>\n<p><strong>Aufgabe zu freien Er\u00f6rterung:<\/strong><br \/>\nIst in Sokrates&#8216; Argumentation vielleicht noch eine weitere, versteckte Annahme enthalten?<\/p>\n<h3>M\u00e4eutik: Sokrates&#8216; Verschr\u00e4nkung von philosophischer Theorie und didaktischer Methode<\/h3>\n<p>Wenn Wissen also Wiedererinnern ist an die Wahrheiten, die die Seele vor unserem Leben unmittelbar schauen konnte, kann das Wissen, das wir erlangen, nur schwerlich von der materiellen Welt abgeleitet sein. Wir erinnern uns: Die perfekten Ideen schaut die Seele im Ideenhimmel vor der Geburt. Alles auf der Welt ist nur imperfekte Repr\u00e4sentation der Ideen. Das bedeutet, dass wir uns f\u00fcr ein wahrhaftes Wissen an die perfekten Ideen erinnern m\u00fcssen. Nur wie? Sokrates findet eine L\u00f6sung:<\/p>\n<p>&#8222;Von meiner Hebammenkunst nun gilt \u00fcbrigens alles, was von der ihrigen; sie unterscheidet sich aber dadurch, da\u00df sie M\u00e4nnern die Geburtsh\u00fclfe leistet und nicht Frauen, und da\u00df sie f\u00fcr ihre geb\u00e4renden Seelen Sorge tr\u00e4gt, und nicht f\u00fcr Leiber&#8220;, so Sokrates <a href=\"http:\/\/gutenberg.spiegel.de\/buch\/2430\/49\" target=\"_blank\">in seinem Dialog &#8222;Theaitetos&#8220;<\/a> (auch: &#8222;The\u00e4tet&#8220;).<\/p>\n<p>Durch seine Gespr\u00e4chsmethode also, durch den Sokratischen Dialog, sollen seine Gespr\u00e4chspartner sich an die Ideen erinnern. Sokrates selbst sieht sich dabei als die Hebamme, die aus ihren Gespr\u00e4chspartnern Wissen geb\u00e4ren hilft. Die hier oben angef\u00fchrten Links zu Platon-Texten verweisen allesamt auf Sokratische Gespr\u00e4che. Heutzutage nutzen viele philosophische Praxen <a href=\"http:\/\/www.walter-oliver.de\/allgemein\/wie-ein-sokratisches-gesprach-funktioniert\" target=\"_blank\">das Sokratische Gespr\u00e4ch in abgewandelter Form<\/a>.<\/p>\n<p>Ein Beispiel f\u00fcr einen Sokratischen Dialog: Bringen Statussymbole wirklich Gl\u00fcck?<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" frameborder=\"0\" height=\"480\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/esPZOi_VABk\" width=\"640\"><\/iframe><\/p>\n<h3>Erkenntnistheorie<\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-45549113.html\" target=\"_blank\">Artikel zur Mondlandung im SPIEGEL, 21. Juli 1969<\/a>.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/1969\/30\/mondlandung-wie-im-bilderbuch\" target=\"_blank\">Artikel zur Mondlandung in DIE\u00a0ZEIT, 25. Juli 1969<\/a>.<\/p>\n<p>Ein Gedankenexperiment: Nehmen wir an, heute w\u00e4re der 21. Juli 1969. Ihr Nachbar Dietmar, der bei Ihnen zum Fernsehen eingeladen ist, behauptet, dass die Mondlandung in Wahrheit nicht stattfindet. Sie hingegen sind der \u00dcberzeugung, dass das, was sie gerade im Fernsehen sehen, der Wahrheit entspricht.<\/p>\n<p>Hier soll es nicht um die Frage gehen, ob die Mondlandung nun gef\u00e4lscht ist oder nicht, sondern darum, was erf\u00fcllt sein muss, damit wir sagen k\u00f6nnen, dass wir im strengen Sinne wissen, sie habe wirklich stattgefunden oder nicht. Er\u00f6rtern Sie: Was m\u00fcsste gelten, damit Sie sicher sagen k\u00f6nnen, dass Ihre Meinung \u00fcber die Mondlandung wirklich Wissen darstellt?<\/p>\n<p>In seinem Dialog &#8222;Theaitetos&#8220; gelangt Platon zu einer \u2013 etwas z\u00f6gerlich entwickelten \u2013 Definition des Wissensbegriffes, die bis heute sehr weit verbreitet ist. Wissen, so stellt sich im Dialog heraus, ist wahre, gerechtfertigte Meinung. Das hei\u00dft: Wissen muss zun\u00e4chst einmal Wissen \u00fcber etwas sein, und zwar etwas, dem es entspricht, um wahr sein zu k\u00f6nnen. Allerdings reicht dies nicht aus. Denn wenn ein Kind, das weder Fernsehen gesehen, noch Radio geh\u00f6rt oder Zeitung gelesen h\u00e4tte an unserem 21. Juli 1969 im Traum sprechen und rein zuf\u00e4llig sagen w\u00fcrde &#8222;Menschen sind auf dem Mond gelandet&#8220; und damit nur zuf\u00e4llig recht h\u00e4tte, w\u00fcrden wir dann sagen, dass es sich bei der Aussage des Kindes um Wissen handelt?<\/p>\n<p>Es muss wohl in der Definition von Wissen auch noch einen Aspekt geben, der den Weg der Wissenserlangung bezeichnet, damit nicht zuf\u00e4llige \u00dcbereinstimmungen als Wissen bezeichnet werden k\u00f6nnen. Dies ist der Aspekt der Rechtfertigung. Er umschlie\u00dft die Frage: Wie sind wir eigentlich zu dem Wissen gekommen?<\/p>\n<p><strong>Biografien\u00a0zu Platon und Sokrates:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeno.org\/Philosophie\/M\/Platon\/Biographie\" target=\"_blank\">Tabellarische Biografie Platon<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.dibb.de\/sokrates-philosophie.php\" target=\"_blank\">Tabellarische Biografie Sokrates<\/a><\/p>\n<p><i style=\"font-size: 13px;\">Hier gelangen Sie zur\u00fcck zur \u00dcbersicht: <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2013\/09\/19\/einfuehrung-in-die-philosophie\/\">Einf\u00fchrung in die Philosophie<\/a><\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus unserer Serie: Einf\u00fchrung in die Philosophie &#8222;Footnotes to Plato&#8220; \u2013 Fu\u00dfnoten zu Platon sei die gesamte Europ\u00e4ische Philosophie, sagt der Mathematiker und Philosoph Alfred Whitehead. 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