{"id":767,"date":"2012-02-21T12:21:15","date_gmt":"2012-02-21T11:21:15","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/?p=767"},"modified":"2012-09-04T17:01:36","modified_gmt":"2012-09-04T15:01:36","slug":"weimarer-republikneue-sachlichkeit-1919-1932","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2012\/02\/21\/weimarer-republikneue-sachlichkeit-1919-1932\/","title":{"rendered":"Literatur der Weimarer Republik\/Neue Sachlichkeit (1919-1932)"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"artikel\"><\/a><strong>\u00dcberblick:<\/strong> Die Literatur der <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2010\/09\/08\/thema-weimarer-republik-1919-bis-1933\/\">Weimarer Republik<\/a> sollte erstmals eine breite \u00d6ffentlichkeit ansprechen. Dazu w\u00e4hlten die Schriftsteller eine allgemein verst\u00e4ndliche Sprache und realit\u00e4tsbezogene Darstellungen. Die wichtigste literarische Str\u00f6mung war dabei die sogenannte Neue Sachlichkeit. Weitere Str\u00f6mungen, die h\u00e4ufig auch als eigene Epochen oder Stile gelten, fielen zugleich in die Zeit zwischen 1919 und 1932: Naturalismus, die literarische Moderne und Expressionismus.<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"#dossier\">Zur Textsammlung springen<\/a><\/p>\n<p>Viele Schriftsteller litten unter der Zensur in der Weimarer Republik. Zwar war die Freiheit von Wort und Schrift verfassungsm\u00e4\u00dfig garantiert, doch bereits 1922 wurde nach dem Mord an Walter Rathenau das Republikschutzgesetz erlassen, das diese Freiheit wieder einschr\u00e4nkte. <!--more-->In der Praxis wurde dieses Gesetz nur gegen &#8222;linke&#8220; Autoren angewandt, nicht aber gegen &#8222;rechte&#8220;, die zum Beispiel in Freicorpsromanen offen Gewalt verherrlichten. Das 1926 erlassene &#8222;Schund- und Schmutzgesetz&#8220; verst\u00e4rkte die Zensur. 1931 trat eine Pressenotverordnung in Kraft, die die Beschlagnahmung von Schriften und das Verbot von Zeitungen \u00fcber mehrere Monate erm\u00f6glichte. Carl von Ossietzky wurde als Hochverr\u00e4ter angeklagt, weil er \u00fcber heimliche Aufr\u00fcstung im Luftwaffenbereich geschrieben hatte.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_776\" aria-describedby=\"caption-attachment-776\" style=\"width: 180px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/files\/2010\/08\/brecht.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-776\" title=\"brecht\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/files\/2010\/08\/brecht.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"240\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-776\" class=\"wp-caption-text\">Bertolt Brecht \u00a9 Regio Augsburg Tourismus GmbH<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Inhaltlich wurden in der Literatur der Weimarer Republik h\u00e4ufig die Ereignisse des <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/2010\/09\/06\/thema-i-weltkrieg-1914-1918\/\">Ersten Weltkriegs<\/a> verarbeitet. Beispiele daf\u00fcr sind Thomas Manns <em>Der Zauberberg<\/em> sowie Hermann Hesses <em>Der Steppenwolf<\/em>. Die Neue Sachlichkeit grenzte sich n\u00fcchtern und realistisch vom Pathos des Expressionismus ab. An die Stelle emphatischer und romantischer Bilder trat eine ern\u00fcchterte, oft distanzierte Haltung, die dokumentarisch und scheinbar gef\u00fchllos die <a href=\"http:\/\/docupedia.de\/zg\/Moderne\">moderne<\/a> Gesellschaft darstellte.<\/p>\n<p>Wichtige Autoren waren neben Bertolt Brecht unter anderem Alfred D\u00f6blin, Hermann Hesse, Franz Kafka, Erich Maria Remarque, Joseph Roth und Kurt Tucholsky.<br \/>\n<a name=\"dossier\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#artikel\">Zum Artikel springen<\/a><br \/>\n<strong>Ausgew\u00e4hlte Artikel und Materialien \u00fcber die Epoche und ihre Merkmale<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.li-go.de\/definitionsansicht\/rhetorik\/rhetorikanalyse.html\" target=\"_blank\">Literaturwissenschaftliche Grundbegriffe Online<\/a> (LiGo.de)<br \/>\n<em> LiGo ist ein Selbstlernkurs zu literaturwissenschaftlichen Grundbegriffen. Die Analyseformen f\u00fcr <\/em><a href=\"http:\/\/www.uni-due.de\/literaturwissenschaft-aktiv\/Vorlesungen\/epik\/main.htm\" target=\"_blank\">Erz\u00e4hltexte<\/a> (z.B. Romane)<em> und Lyrik werden im Detail erl\u00e4utert und die Kunst der Rhetorik erkl\u00e4rt. Was ist ein Akt, was eine Szene? Welche Erz\u00e4hlformen gibt es und was ist die Erz\u00e4hlstimme? Was ist die semantische Ebene eines Gedichts und was die narrative Struktur? Was bedeuten Alliteration, Anapher, Parallelismus und Klimax in Texten?<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.literaturwissenschaft-online.uni-kiel.de\/veranstaltungen\/vorlesungen\/literatur20jhdt.asp\" target=\"_blank\">Literatur des 20. Jahrhunderts<\/a> (Universit\u00e4t Kiel, Vorlesung)<br \/>\n<em>Die Vorlesungen behandeln einige Autoren aus der Zeit der Weimarer Republik und stellen jeweils ihr bekanntestes Werk vor: Bertolt Brecht, Alfred D\u00f6blin, Franz Kafka, Ernst Toller und Gottfried Benn. Zu jeder Sitzung gibt es die Folien, ein Protokoll und sogar eine Videoaufzeichnung.<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/files\/2010\/08\/Merkmale-des-modernen-Romans.pdf\">Merkmale des modernen Romans<\/a> (deutsch-digital.de)<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kops.ub.uni-konstanz.de\/handle\/urn:nbn:de:bsz:352-opus-809\">Das revolution\u00e4re Arbeitertheater der Weimarer Zeit<\/a> (Universit\u00e4t Konstanz)<br \/>\n<em>Literaten wie Bertolt Brecht wollten mit ihrer Kunst vor allem eines: in der Wirklichkeit etwas erreichen. Sie wollten die Arbeiter mit Literatur und Theater zur Revolution bewegen. Mehr dar\u00fcber erfahren Sch\u00fcler in dieser Arbeit \u00fcber Piscators &#8222;Proletarisches Theater&#8220;. Im Jahr 1927 hat Brecht \u00fcbrigens bei Piscator gearbeitet.<\/em><\/p>\n<p><strong>Die Manns<\/strong><\/p>\n<p>http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9NI3qqa3mqQ<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9NI3qqa3mqQ\" target=\"_blank\">Die Manns &#8211; Verfall einer Familie<br \/>\n<\/a> (Dokumentarfilm Bayerischer Rundfunk, Youtube)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/literaturlexikon.uni-saarland.de\/index.php?id=7\">Thomas Mann-Figurenlexikon <\/a>(Literaturlexikon, Universit\u00e4t Saarland)<br \/>\n<em>Das Thomas Mann-Figurenlexikon enth\u00e4lt Kurzportr\u00e4ts von 449 Figuren aus f\u00fcnf Romanen und drei\u00dfig Erz\u00e4hlungen Thomas Manns. Die Kurzportr\u00e4ts fassen die Charakteristika der Figuren und ihrer Geschichten zusammen und verweisen auf die einschl\u00e4gigen Kapitel oder Erz\u00e4hlabschnitte der Werke.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.dhm.de\/lemo\/html\/weimar\/kunst\/zauberberg\/index.html\">Thomas Mann: <em>Zauberberg<\/em><\/a> (Deutsches Historisches Museum)<br \/>\n<em>Auf dieser Seite finden Sch\u00fcler Informationen, die ihnen helfen Thomas Manns <\/em>Zauberberg<em> zu interpretieren.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/10\/L-B-Betrachtungen\">Thomas Mann: Krieg veredelt den Menschen<\/a> (DIE ZEIT Nr. 10\/2010)<br \/>\n<em>Alles nur ein Spiel mit Worten? Thomas Manns ber\u00fcchtigte &#8222;Betrachtungen eines Unpolitischen&#8220; in einer Neuausgabe.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/files\/2010\/08\/Naphta-in-Thomas-Manns-Zauberberg.pdf\">Naphta in Thomas Manns <em>Zauberberg<\/em><\/a> (deutsch-digital.de)<br \/>\n<em>In Thomas Manns <\/em>Zauberberg<em> steht die Figur Naphta f\u00fcr Zerst\u00f6rung. Diese graphische Darstellung zeigt auf welche Str\u00f6mungen der Weimarer Republik Thomas Mann damit verarbeitete. Sch\u00fcler erfahren au\u00dferdem, wie Naphta im Roman dargestellt wird, welche Funktion er erf\u00fcllt und was Thomas Mann selbst \u00fcber Naphta dachte.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2000\/32\/Ein_Bruderzwist_im_Hause_Mann\">Ein Bruderzwist im Hause Mann<\/a> (DIE ZEIT Nr. 23\/2000)<br \/>\n<em>Wenn einer an den andern denkt, geht es nicht immer fein zu. &#8222;Ha\u00df&#8220; &#8211; das notiert Thomas Mann im Tagebuch, wenn er an den Bruder denkt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Bertolt Brecht<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.exilarchiv.de\/Joomla\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=240&amp;Itemid=66\" target=\"_blank\">Brecht, Bertolt<\/a> (exil-archiv.de)<br \/>\nAuf dieser Seite finden Sch\u00fcler eine ausf\u00fchrliche Biografie Bertolt Brechts.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.br-online.de\/wissen-bildung\/collegeradio\/medien\/deutsch\/courage\/audio\/\" target=\"_blank\">Bert Brecht: <em>Mutter Courage<\/em><\/a> (<em>radioWissen<\/em>, BR)<br \/>\nMutter Courage<em> soll dem Leser zeigen, wie unmenschlich die Welt ist, weil alle so sehr damit besch\u00e4ftigt sind, Profit zu machen \u2013 sogar im Krieg. Dieser Radiobeitrag erz\u00e4hlt \u00fcber Brechts Kritik an Kriegstreiberei und Profitgier.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zum.de\/Faecher\/D\/BW\/gym\/Brecht\/dgoper.htm\" target=\"_blank\">Bertolt Brecht \u2013 <em>Dreigroschenoper<\/em><\/a><em> <\/em>(Zentrale f\u00fcr Unterrichtsmedien)<br \/>\n<em>Auf dieser Seite finden Sch\u00fcler umfassende Informationen \u00fcber die <\/em>Dreigroschenoper<em>: Woher hatte Brecht die Idee zu dem St\u00fcck? Worum geht es? Wer sind die Protagonisten und wie soll das St\u00fcck aufgef\u00fchrt werden?<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2009\/47\/Vorbilder-Brecht\">Eine neue Welt: Bertolt Brecht<\/a> (DIE ZEIT Nr. 47\/2009)<br \/>\n<em>Einst ber\u00fchmt geworden mit Liebeslyrik, heute ber\u00fchmt f\u00fcr seine <a href=\"http:\/\/www.uni-due.de\/literaturwissenschaft-aktiv\/Vorlesungen\/dramatik\/brecht.htm\" target=\"_blank\">Dramatheorie<\/a>, bleibt Brecht als frecher, scharfsinniger, rigoroser Gesellschaftskritiker weiterhin unser Begleiter.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/1998\/07\/brecht1.txt.19980205.xml\">Dem R\u00e4uber, dem Sp\u00f6tter Berthold Brecht zum Hundertsten<\/a> (DIE ZEIT Nr. 7\/1998) <em>Er war Dissident, R\u00e4uber, Liebender. Bertold Brecht portraitiert von Fritz J. Raddatz<\/em><\/p>\n<p><strong>Alfred D\u00f6blin<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2008\/22\/magazin-30-doeblin\">Wer war Alfred D\u00f6blin?<\/a> (ZEITmagazin Nr. 22\/2008)<br \/>\n<em>Er schrieb &#8222;Berlin Alexanderplatz&#8220;, doch wer war eigentlich Alfred D\u00f6blin, fragte sich das ZEITmagazin am 26. Mai 1978.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/1957\/27\/Zurueck-ins-traechtige-Chaos\">Alfred D\u00f6blin &#8211; Zur\u00fcck ins tr\u00e4chtige Chaos<\/a> (DIE ZEIT Nr. 27\/1957)<br \/>\n<em>Im Jahr 2008 starb in Emmendingen, 79 Jahre alt, Alfred D\u00f6blin. Er litt sehr viel, starb sehr langsam, durch viele Jahre &#8211; und nicht ohne Bitterkeit.<\/em><\/p>\n<p><strong>Franz Kafka<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/28\/L-Kafka\">Kafka ganz nah<\/a> (DIE ZEIT Nr. 28\/2008)<br \/>\n<em>Franz Kafka setzt in seinen Werken die Regeln der Logik au\u00dfer Kraft &#8211; und schafft damit neue Welten.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/literatur\/2010-05\/kafka-arabische-welt\">Franz Kafka: &#8222;Man las ihn oder wurde Islamist&#8220;<\/a> (DIE ZEIT Nr. 5\/2005)<br \/>\n<em>In der arabischen Welt ist Franz Kafka eine Identifikationsfigur, sagt Atef Botros. Der Wissenschaftler erkl\u00e4rt, warum Kafka die Menschen dort fasziniert und entzweit. <\/em><\/p>\n<p><strong>Joseph Roth<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/18\/KA-Mittelstueck\">Joseph Roth: Die verlorene Seele<\/a> (DIE ZEIT Nr. 18\/2008)<br \/>\n<em>In Wien zeigen bisher unbekannte Dokumente den Schriftsteller Joseph Roth, der 1933 im Pariser Exil strandete und dort elendiglich endete.<\/em><\/p>\n<p>http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=LkrZQIlpgkQ<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=LkrZQIlpgkQ\" target=\"_blank\">Jospeh Roth: Eine Biografie<\/a> (3sat, Youtube)<br \/>\n<em>Welch ein Leben: Vom j\u00fcdischen Au\u00dfenseiter aus Ostgalizien zum Wiener Studenten und Weltkriegssoldaten, vom Starjournalisten der Weimarer Republik zum \u00f6sterreichischen Literaten mit Weltruhm, der als verlorener Trinker im Pariser Exil stirbt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Kurt Tucholsky<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.tucholsky-gesellschaft.de\/index.htm?Ktpreis\/Preistraeger\/Kuby_Tucholsky.htm\" target=\"_blank\">Biographie und Werk von Kurt Tucholsky<\/a> (Kurt Tucholsky Gesellschaft)<br \/>\n<em>Hier finden Sch\u00fcler eine ausf\u00fchrliche Biographie des Publizisten und Pazifisten Kurt Tucholsky. Neben den einzelnen Lebensstationen f\u00fchren Links zu ber\u00fchmten Werken Tucholskys: zu Artikeln aus der Weltb\u00fchne, Rezensionen und Gedichten. Der Abschnitt &#8222;Tucholsky in Zeitzeugnissen&#8220; verdeutlicht, wie pr\u00e4sent seine Schriften noch heute sind. Die Option &#8222;Lehrmaterial&#8220; sind Texte zu finden, mit denen Sch\u00fcler erarbeiten k\u00f6nnen, was Tucholsky \u00fcber die Themen Krieg, Pazifismus, Liebe und Kommunikation schrieb.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/1987\/02\/Kurzer-Abriss-der-Nationaloekonomie\">Kurt Tucholsky: Kurzer Abri\u00df der National\u00f6konomie<\/a><br \/>\n<em>&#8222;National\u00f6konomie ist, wenn die Leute sich wundern, warum sie kein Geld haben&#8220;, schreibt Tucholsky 1987 in einem ZEIT-Artikel. Hier der Originaltext des Schriftstellers.<\/em><\/p>\n<p><strong>Carl Zuckmayer<\/strong><em> <\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2004\/51_lit\/P-Zuckmayer\">Carl Zuckmayer &#8211; Die Nachsicht des Emigranten<\/a> (DIE ZEIT Nr. 51\/2004)<br \/>\n<em>Carl Zuckmayer warb f\u00fcr eine Politik des Herzens gegen\u00fcber den Nachkriegsdeutschen \u2013 und bewies wenig Geduld mit den Amerikanern.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/1977\/05\/Erfuelltes-Leben\">Carl Zuckmayer &#8211; Erf\u00fclltes Leben<\/a> (DIE ZEIT Nr. 5\/1977)<br \/>\n<em>Der Schrifsteller starb im Jahr 1977. Der original Nachruf aus der ZEIT aus diesem Jahr.<\/em><\/p>\n<p><strong>Weitere Autoren<\/strong><em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/1988\/25\/Politisch-wider-Willen\">Erich Maria Remarque &#8211; Politisch wider Willen<\/a> (DIE ZEIT Nr. 25\/1988)<br \/>\n<em>Sein erster Roman war ein vollendeter Flop, sein zweiter eine Sensation, ein gesellschaftliches, politisches Ereignis, der deutsche Welterfolg der Zwanziger Jahre &#8211; bis heute in zig Sprachen an die zehn Millionen Mal verkauft.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/1992\/26\/Zettel-aus-der-Kiste\">Zettel aus der Kiste<\/a> (DIE ZEIT Nr. 26\/1992)<br \/>\n<em>Anfang der Neunziger wurden die Tageb\u00fccher Lion Feuchtwangers aus den Jahren 1906 bis 1940 in der Wohnung seiner Sekret\u00e4rin entdeckt. Zugleich werden Feuchtwangers Tagebuchnotizen aus dem franz\u00f6sischen Internierungslager zum ersten Mal ver\u00f6ffentlicht.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2001\/04\/200104_l-walser.xml\">Robert Walsers Schreibtisch privat<\/a> (DIE ZEIT Nr. 4\/2001)<br \/>\n<em>Kaum ein deutschsprachiger Autor des fr\u00fchen 20. Jahrhunderts hat in den letzten Jahrzehnten solche Aufmerksamkeit unter europ\u00e4ischen und amerikanischen Intellektuellen erregt wie Robert Walser. <\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2003\/51\/L-Corino\">Hinein ins Musil-Gebirge<\/a> (DIE ZEIT Nr. 51\/2003)<br \/>\n<em>Sechzig Jahre nach Musils Tod gab es keine Lebensbeschreibung des zweiten Dichters deutscher Zunge von weltliterarischem Rang: von Thomas Manns Zeitgenossen, fernem Gef\u00e4hrten und stillem Konkurrenten Robert Musil \u2013 und nun liegen, seltsam genug, zwei davon auf dem Tisch.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-COCQEINZEL_mi_SP19580709_mi_C0500685-name.html\" target=\"_blank\">Hermann Hesse: Im Gem\u00fcsegarten<\/a> (DER SPIEGEL Nr. 28\/1958)<br \/>\n<em>&#8222;Morgens so gegen die sieben&#8220; verl\u00e4\u00dft ein alter Mann seine Stube und tritt, wie er es schildert, &#8222;erst auf die lichte Terrasse&#8220;. Er nimmt sich den &#8222;runden Korb f\u00fcr das Unkraut &#8230;, Hacke und Spaten&#8220; und der &#8222;Gie\u00dfkannen zwei, gef\u00fcllt mit sonnegew\u00e4rmtem Wasser&#8220;. Was immer der menschenscheue Hesse tut, um sich dem \u00f6ffentlichen Kulturbetrieb zu entziehen: die Gesten und Geb\u00e4rden der Weltabgeschiedenheit f\u00fchren um so sicherer dazu, da\u00df ihm von eben jenem \u00f6ffentlichen Kulturbetrieb gehuldigt wird. Ein Text aus den Lebzeiten Hesses.<\/em><\/p>\n<p>Sie m\u00f6chten noch mehr Lesestoff? <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/suche\/index\">Hier k\u00f6nnen Sie das Archiv von ZEIT und ZEIT ONLINE durchsuchen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/schueler\/literatur\/\">Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcberblick: Die Literatur der Weimarer Republik sollte erstmals eine breite \u00d6ffentlichkeit ansprechen. Dazu w\u00e4hlten die Schriftsteller eine allgemein verst\u00e4ndliche Sprache und realit\u00e4tsbezogene Darstellungen. Die wichtigste literarische Str\u00f6mung war dabei die sogenannte Neue Sachlichkeit. 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