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Der Mogel-Schulfrieden von Hamburg

 

Hier muss ich jetzt einmal auf meinen Kommentar (für Neulinge: einfach auf das gefärbte Wort „Kommentar“ klicken, schon landen Sie dort) verweisen 🙂

Wer sich ein Bild vom Verfall der politischen Kultur in Hamburg machen will, dem sei die Lektüre der TAZ empfohlen. Vor allem des Kommentars. Also: Schulfrieden ja, aber nur, wenn die „Guten“ gewinnen; dem Volkswillen nur Geltung verschaffen, wenn das Volk auch „richtig“ abstimmt. Wer dieser Auffassung ist, der sollte doch bitte noch einmal ganz in Ruhe in sich gehen.


2 Kommentare

  1.   Pompadour

    Danke für diesen klaren Kommentar. Besser kann man das Demokratieverständnis der großen „Koalition der Macht“ nicht beschreiben. Und dabei hat Hamburg etwas Wunderbares geschafft: Der erste verbindliche, demokratische Volksentscheid steht vor der Tür.
    Das Volk, der Souverän, muss entscheiden! Und: Die „Politik“ muss das Ergebnis akzeptieren.

  2.   S.O. Carlsson

    Ich bin nicht total gegen eine Reform. Nur ideologisch begründete Reformen dürfen nicht sein: Zu meiner Schulzeit wurde die Gesamtschule eingeführt. Im Grunde begüßenswert, aber im Vergleich zum Gymnasium waren die GS technisch und personell stets besser gestellt- Wir hatten noch Matrizendrucker als die GS schon 2 Jahre lang Kopierer hatten. Dort 25/Klasse, beim GYM waren wir 33-35 (ja-„geburtenstarker Jahrgang“…). Das gleiche wird sicherlich jetzt wieder passieren. Und wenn die Reform so durchkommt: Privatschulen freuen sich- und mit der Bildungschancengleichheit ist es hin.

    „SELEKTION“ der Schüler nach Leistung bitte nur vor oder nach der Pubertät, also vor Klasse 5 oder nach Klasse 9 !! Sonst wird es noch mehr „männliche Versager“ geben.

    MEHR GELD FÜR DIE FRÜHFÖRDERUNG – so daß kein Kind mehr in die erste Klasse kommt, ohne einen Buntstift bedienen oder nicht bis 10 zählen kann. Diese Defizite müssen vor der 1. Klasse aufgeholt werden !!! KOSTENLOSE KITA FÜR ALLE KINDER !! KOSTENLOSE und verpflichtende WEITERBILDUNG FÜR KITA-BETREUER !!!

    Mehr Musiklehrer an die Jugendmusikschule, auch in den „unterpriviligierten“ Stadtteilen im Osten und Süden Hamburgs !! GELD FÜR GANZTAGSSCHULEN (nicht nur mit „Betreuung“ am Nachmittag, sondern mit individuellen Bildungsangeboten in Zusammenarbeit mit Sportvereinen, Kunsthalle und Jugendmusikschule!)

 

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