{"id":104,"date":"2008-10-15T21:43:03","date_gmt":"2008-10-15T19:43:03","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/seitenblick\/?p=104"},"modified":"2009-09-06T19:44:54","modified_gmt":"2009-09-06T17:44:54","slug":"tag-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/seitenblick\/2008\/10\/15\/tag-1_104","title":{"rendered":"Buchmesse Tag 1"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Beep&#8220;, &#8222;Beep&#8220;, &#8222;Beep&#8220;. Natuerlich war ich vor dem gro\u00dfen Tag viel zu sp\u00e4t ins Bett gegangen. Trotzdem war das grausam.\u00a0 Mitten in der Nacht wurde ich vom lauten Schrillen meines Handyweckers hochgeschreckt. Drei Uhr in der Fr\u00fch. Ich war todm\u00fcde. Beim genaueren Hinsehen stellte sich dann auch noch raus, dass es doch schon sieben Uhr morgens war, Zeit zum Aufstehen. Eine Stunde sp\u00e4ter stand ich bewegungslos wie ein Zombie am Bahnhof in Berlin und stierte schlaftrunken ins Nichts. Mit dem Zug gings nach Frankfurt. Buchmesse. Aufregung.<\/p>\n<p>Ich war die letzten drei Monate in den USA gewesen, w\u00e4hrend tausende Kilometer entfernt in Deutschland mein Roman erschienen war. Eine eigenartige Situation nun zum ersten Mal an die \u00d6ffentlichkeit zu gehen. Im Zug wurde ich, vielleicht auch durch den Schlafmangel, erst mal paranoid, weil nat\u00fcrlich ganz bestimmt jeder Fahrgast ein Journalist war, der mich beobachtete, also quasi: Spion. In Wahrheit stiegen alle irgendwo in der Pampa aus und keine Sau interessierte sich f\u00fcr mich. Im Zug traf ich auf Yad\u00e9 Kara, ebenfalls von Diogenes. Es war interessant und spannend, sich mit ihr zu unterhalten, immerhin kannte sie alles schon ein bisschen. Dann kamen wir mit Versp\u00e4tung in Frankfurt an und rein ins Hotel hie\u00df es und dann auch schon wieder raus aus dem Hotel, endlich ging es los.<\/p>\n<p>Drohend in der Ferne der Messeturm. Jetzt kam zum ersten Mal ein wenig Nervosit\u00e4t auf. Denn ich hatte heute meine erste Lesung \u00fcberhaupt, die &#8222;Ur-Lesung&#8220;, wie alle sagten, und ich sollte gleich mal ins Lesezelt, direkt hinter Ingrid Noll war ich dran. Irgendwie hatte ich das mit der P\u00fcnktlichkeit wohl falsch verstanden, denn ich war beim staunenden Streifzug durchs Messegel\u00e4nde auf einmal verloren gegangen, so dass mich alle suchten. Kaum dass ich gefunden worden war, wurde ich am \u00c4rmel gepackt und sanft ins Lesezelt gezerrt.<\/p>\n<p>&#8222;Hier, Lies!&#8220; Ich schauderte. Der Raum war ja voller Leute! In meiner Phantasie hatte ich immer vor fuenf oder sechs Menschen gelesen, von denen ich zwei oder so auch noch kannte, und auch da war ich schon ziemlich nerv\u00f6s gewesen. Das hier hingegen war einfach nur der Wahsninn. W\u00e4hrend Ingrid Nolls wunderbare Erz\u00e4hlstimme durch den \u00fcbervollen Raum flirrte, tappte ich auf und ab und auf und ab. Ich wollte Wasser. Vielleicht mit einem Schuss Alkohol. Ja, das wars. Wasser mit Alkohol, nur ohne Wasser. Gab es aber nicht.<\/p>\n<p>Dann war ich auch schon dran.\u00a0Ich wurde vorgestellt, ich war auf einmal auf der B\u00fchne, ich las. Und dann war ich fertig mit lesen und wollte munter aus dem Zelt hinausgehen, ehe man mir sagte, ich h\u00e4tte erst die H\u00e4lfte der Lesezeit erreicht. Ach ja, hm. Ich nickte nur verdutzt, ich war irgendwie wie in Trance, man h\u00e4tte mir in dem Moment auch sagen k\u00f6nnen, dass David Hasselhoff Uno-Generalsekret\u00e4r w\u00e4re, ich h\u00e4tte es geglaubt. Ich las noch mal, diesmal lief es etwas besser. Ich starrte auf meine Hand, die noch immer hin- und herzitterte, meine Stimme war teils br\u00fcchig, mein Mund trocken. Irgendwie wurde am Ende trotzdem geklatscht, naja, vielleicht aus H\u00f6flichkeit, &#8222;Wollen wir mit dem armen Kerl mal nicht so sein&#8220; oder so.<\/p>\n<p>Dann wurde es angenehm, Autogramme geben, signieren, Fotografieren lassen, viele h\u00fcbsche Maedchen. Ich dachte, davon hast du immer getr\u00e4umt, das kann doch gar nicht wahr sein. Vor einem jahr war ich noch der typische erfolglose Schriftsteller, kurz davor, alles aufzugeben, und nun war ich mitten im Trubel. Als der Marathon dann endlich vorbei war, ging ich mit einigen aus dem Verlag noch indisch essen. Dreimal w\u00e4re ich fast eingeschlafen, einmal schrammte mein sich im Sturzflug befindender Kopf nur haarscharf am Chicken Curry auf dem Teller vorbei. Mein K\u00f6rper wollte mir damit subtil andeuten: Geh ins Bett, du Pfeife, morgen hast du ein volles Programm. Da mein K\u00f6rper meinem Hirn schon immer nicht nur technisch sondern meistens auch vom Wissenvorsprung her \u00fcberlegen gewesen war, sitze ich nun hier noch kurz in der Hotellobby und schreibe, ehe es jetzt gleich ins Bett geht. Naja, und ein bisschen L\u00e4nderspiel schauen geht auch noch. Aber dann wirklich schlafen. Denn morgen wieder Wecker. Und Buchmesse. Und Aufregung.<\/p>\n<p><strong>P.S. Bin gerade mit meiner Zeitmaschine ins Jahr 2009 gereist, zum 6. September, um zu schauen, wie mein n\u00e4chstes Buch &#8222;Spinner&#8220; ankommt. Eigentlich ist es ja mein erstes Buch, ich schrieb es mit neunzehn. Klar hat es deshalb noch nicht ganz die Reife, allerdings ist es daf\u00fcr schneller und frischer und halt j\u00fcnger als <em>Becks letzter Sommer<\/em>, mit allen Vor- und Nachteilen. Leider hat das die ZEIT nicht so verstanden und dabei den Eindruck vermittelt, als w\u00e4re <em>Spinner <\/em>einfach nur eine f\u00fcrchterliche Entt\u00e4uschung,\u00a0 in der es blo\u00df um Partys und entlaufene Nachbarskatzen geht. Schade, und bestechen lassen wollten die sich seltsamerweise auch nicht. Auf der anderen Seite kann man daran sehen, wie schnell alles vorbei geht. Gerade ist man noch mit dem Deb\u00fct auf der Buchmesse, alles l\u00e4uft super und man schreibt enthusiastisch diesen Blog, und ein Jahr sp\u00e4ter geht es genau anders rum und man kriegt Gegenwind. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Hm, das alles raubt mit jetzt <\/strong><strong>aber doch <\/strong><strong>ein bisschen die Stimmung. Vielleicht sollte ich einfach nicht mehr mit dieser verdammten Time Machine reisen, sondern jetzt besser die Formel f\u00fcr den Vergessensauber sprechen. Damit ich mich die n\u00e4chsten Tage in die Buchmesse st\u00fcrzen kann. Habe in der Zukunft n\u00e4mlich auch diesen Blog gelesen, nat\u00fcrlich wei\u00df ich jetzt schon, was die n\u00e4chsten Tage auf der Messe so alles passiert. Eine ganze Menge! O Mann, diesem Politiker signiere ich sicher nicht das Buch, und ich sollte auch nicht so viel fressen in der Diogenes-Speisekammer!!! Und was? Klinsmann versaut es bei Bayern total und Wolfsburg wird Meister? Kann nicht sein. Dass Obama gewinnt habe ich aber sehr gehofft. Aber wer ist dieser Madoff? Bzw. Finanzkrise??? Egal. <\/strong><strong>Die alte Zeitmaschine schrotte ich erst mal, die sorgt eh nur f\u00fcr \u00c4rger.<\/strong><strong> Und nun noch der Vergessenszauber, damit ich die n\u00e4chsten Tage den Blog ganz unvorbelastet schreiben kann. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Unwissenheit ist ein Segen.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Beep&#8220;, &#8222;Beep&#8220;, &#8222;Beep&#8220;. Natuerlich war ich vor dem gro\u00dfen Tag viel zu sp\u00e4t ins Bett gegangen. Trotzdem war das grausam.\u00a0 Mitten in der Nacht wurde ich vom lauten Schrillen meines Handyweckers hochgeschreckt. Drei Uhr in der Fr\u00fch. Ich war todm\u00fcde. 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