{"id":115,"date":"2008-10-17T03:11:48","date_gmt":"2008-10-17T01:11:48","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/seitenblick\/?p=115"},"modified":"2008-10-17T03:11:48","modified_gmt":"2008-10-17T01:11:48","slug":"tag-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/seitenblick\/2008\/10\/17\/tag-2_115","title":{"rendered":"Tag 2"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Die schlechteste Lesung der Buchmesse 08 und du warst dabei &#8211; Gl\u00fcckwunsch!&#8220; sowie auch &#8222;Worst Reading ever, be part of it&#8220;. Das war meine Signatur f\u00fcr die beiden B\u00fccher, die nach meiner Lesung im Azubistro verlost wurden, gehalten vor den jungen Auszubildenden des Buchhandels. Es war ein denkw\u00fcrdiger Auftritt eines konfusen, verschlafenen Autors, der vergeblich gegen die beschissene Akustik ank\u00e4mpfte. Reihenweise verlie\u00dfen Leute die Lesung, weil sie mich nicht verstanden. Daraufhin fing ich an wie ein Besoffener rumzubr\u00fcllen, was aber auch nicht die Taktik sein konnte. Auch wenn es Spa\u00df machte die einst m\u00fchsam geschriebenen Worte einfach mal laut durch die Gegend zu schreien. Dann gab es zeitgleich noch eine weitere Lesung neben mir, so dass man jetzt sowohl mich als auch den anderen \u00fcberhaupt nicht mehr verstand. Ich kam total aus dem Konzept, wusste gar nicht, was ich jetzt lesen sollte.\u00a0Ich war am Ende, sah in die Gesichter der jungen Buchh\u00e4ndler, die zu Beginn noch so hoffnungsvoll gewirkt hatten und jetzt nur noch einen Geisteszustand verrieten, n\u00e4mlich: &#8222;H\u00e4h?&#8220; Beziehungsweise in der neuen Internetsprache: &#8222;WTF?&#8220; Dann fragte ich, wie viel Zeit ich noch h\u00e4tte, was, noch drei\u00dfig Minuten. Schei\u00dfe. Irgendwie ging es dann aber vorbei. Umgebracht hat mich keiner, immerhin.<\/p>\n<p>Doch keine Sekunde, um sich zu gr\u00e4men. N\u00e4chster Termin, Foto, n\u00e4chster Termin, Interview, Signieren, Interview, Foto, Termin, Termin, Termin. Zeit um selbst mal zu lesen (Bin gerade tief in Wolf Haas&#8216; Hauptwerk versunken, der Brenner, einfach genial) hatte ich keine, nicht mal f\u00fcnf Minuten, immer war was los. Klingt stressig, aber, mal unter uns, ist einfach geil. Davon tr\u00e4umt man doch, daf\u00fcr schreibt man, kein Mensch kann mir sagen, ob jemals wieder jemand an meinen B\u00fcchern so interessiert ist. Ich versuche es, so gut es geht, zu genie\u00dfen, aber das kann man einfach nicht. Es ist zu schnell, alles dreht sich, ein Rausch, und in ein paar Wochen werde ich aufwachen und realisieren, was sich abgespielt hat. Bla, bla, bla &#8211; okay, ich geb&#8217;s zu.\u00a0Viel wichtiger: Sandwichs. Und da gab es grandiose in einer geheimen Kammer beim Diogenesstand. Ein zauberhafter Ort voller Schnittchen, S\u00fc\u00dfigkeiten, Getr\u00e4nken und \u00fcberhaupt allem. Werde mich da wohl morgen mal l\u00e4ngere Zeit einsperren m\u00fcssen und&#8230; Okay, n\u00e4chstes Thema.<\/p>\n<p>Verlagsempfang im Frankfurter Hof. Da sind dann auf einmal Suter und Noll und Kara und Widmer und Dobelli und McCarten und \u00fcberhaupt alle. Auch Paulo Coelho schwebte wie ein Gott durch den Raum, kein Wunder, bei 100 Millionen verkauften B\u00fcchern, wie ich erfuhr. \u00dcberall waren Verleger aus anderen L\u00e4ndern, aufregende Atmosph\u00e4re, man sp\u00fcrte, hier werden Gesch\u00e4fte abgewickelt. Auch dieser komische 23j\u00e4hrige Schriftsteller mit dem Vogelnest auf dem Kopf wurde hier und da jemandem vorgestellt, aber was daraus wird, das wei\u00df kein Mensch. Weiter ging es nun zum Autorenessen. W\u00e4hrend die anderen in gel\u00f6ster, ja fast famili\u00e4rer Stimmung die Hauptspeisen bestellten, hie\u00df es f\u00fcr mich: Ab zum R\u00f6mer, Lesung. Ich spazierte durch die Altstadt, kam an, wurde verkabelt und rein in die Halle und ach du Schei\u00dfe, wie viel ist denn hier los. Der Raum brechend voll, hunderte Leute. Vor mir las Tilman Rammstedt, sehr komisch, damit machte er es mir nat\u00fcrlich auch nicht gerade leicht. Auf der anderen Seite: Beschissener als beim Azubistro konnte ich einfach nicht sein, das war nicht m\u00f6glich,\u00a0ein Mensch hat auch da nur ein begrenztes Potenzial. Rammstedts Lesung war dann vorbei und ich ging in die Arena. Ich werde in meinem Leben nicht mehr den Moment vergessen, als ich auf der B\u00fchne sa\u00df und auf einmal die Lichter angingen. Wromms. Zw\u00f6lf Scheinwerfer, alles wei\u00df. Ich konnte nicht mal mehr die erste Reihe sehen, ich kam mir vor wie ein fliehender Gefangener, der nun von den Lichtkegeln des Gef\u00e4ngnisses gestellt wurde. Shit. Herzschlag &#8211; lieber nicht wissen. Es lief dann aber doch ganz gut, was vor allem auch an der wirklich netten Moderatorin Kathrin Fischer lag und an einem Publikum, das einfach gut drauf war. Geschleimt, klar, aber war halt einfach so.<\/p>\n<p>Nach der Lesung ging es dann wieder in den Frankfurter Hof, und dort ab zur Bar. Jetzt zeigten sich Anthony McCartens geheime Talente, beziehungsweise die seines alten Kumpels, der zu uns gesto\u00dfen war. Wei\u00df nicht, wie der Kerl das gemacht hat, aber auf einmal tauchten h\u00fcbsche Frauen sowie auch Wein- und Champagnerflaschen auf, er schien da eine unersch\u00f6pfliche Quelle zu kennen. Nicht schlecht. Denn ein winziges Weinglas kostete da schon mal seine vierzehn Euros. Ich sah mich dauernd um. Es war irgendwie kurios, all diese Schriftsteller, Verleger, Journalisten &#8211; auf einem Haufen. Getuschel, Gefl\u00fcster, Gel\u00e4chter, die R\u00e4ume barsten, auch drau\u00dfen vor dem Eingang war es \u00fcberf\u00fcllt. Die einen Gl\u00e4ser wurden umgesto\u00dfenen und fielen zu Boden, mit anderen stie\u00df man an. Viele Besoffene, aber das ist wohl okay, wer im Glashaus sitzt&#8230; Naja. Wir hockten dann irgendwie abseits, es wurde sich unterhalten, Karten ausgetauscht, wenn man denn eine hatte, und \u00fcberhaupt. St\u00e4ndiges Fragen. Wer bist du, was schreibst du, woher kommst du. Mein Buch, mein Verleger, mein Drink. Daran, dauernd fotografiert zu werden, hab ich mich irgendwie gew\u00f6hnt, was f\u00fcr sich genommen ja schon pervers ist. Vielleicht muss man sich das einfach als ein paar verr\u00fcckte und auch tolle Tage vorstellen, so kann man das vielleicht begreifen. Ich bin jetzt jedenfalls\u00a0irre m\u00fcde und frage mich, was f\u00fcr einen Mist ich hier wohl schreibe und ob das \u00fcberhaupt eine Sau interessiert. Seinen Blog um diese Uhrzeit zu tippen ist auch nicht gerade klug, aber wat solls. Ich bin jedenfalls mal gespannt, wie es morgen l\u00e4uft. Und lest Wolf Haas, ich selbst kann es ja momentan nicht tun!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Die schlechteste Lesung der Buchmesse 08 und du warst dabei &#8211; Gl\u00fcckwunsch!&#8220; sowie auch &#8222;Worst Reading ever, be part of it&#8220;. Das war meine Signatur f\u00fcr die beiden B\u00fccher, die nach meiner Lesung im Azubistro verlost wurden, gehalten vor den jungen Auszubildenden des Buchhandels. 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